Kein Fortschritt zur Beendigung des Terrorkrieges gegen Syrien in Wien erkennbar

Anders als es von den beteiligten Parteien diplomatisch dargestellt wird, ist bei den Wiener Gesprächen zu Syrien keinerlei Fortschritt erkennbar.

Wer sich von den Wiener Gesprächen irgendeinen Fortschritt erhofft hatte, dürfte enttäuscht werden. Wieder wurden die gleichen Vereinbarungen zum Waffenstillstand getroffen wie bei den letzten Wiener Gesprächen zu Syrien, und wieder gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass der routinierte Bruch der getroffenen Vereinbarungen durch die die Terroristen in Syrien unterstützenden Staaten, allen voran die Türkei und Saudi Arabien, irgendwelche negativen Konsequenzen für sie nach sich ziehen würde.

Auch dass nun eine russisch-amerikanische Kommission geschaffen werden soll, die sich anschaut, wer den Waffenstillstand bricht, ist nichts neues. Das war schon bei den letzten Gesprächen vereinbart worden, nur haben die USA das dann anschließend einfach nicht umgesetzt. Auch von der geplanten Fortsetzung der syrisch-syrischen Gesprächen im Juni ist nichts zu erwarten. Das saudische Regime erklärte dazu erst letzte Woche wieder einmal ganz offen, entweder Assad tritt zurück oder er wird – durch von Saudi Arabien unterstützte Terroristen – militärisch entmachtet werden. Konsequenzen hatte die völkerrechtswidrige Drohung Saudi Arabiens wieder einmal keine, ebensowenig wie dem türksichen Machthaber ob seiner reichlich offenen Unterstützung des Terrors in Syrien irgendwelche negativen Konsequenzen angedroht, geschweige denn umgesetzt, werden.

Das fortgesetzte Fehlen von Konsequenzen gegen die Unterstützer des Terrors ermutigt sie und ihre Schützlinge, täglich weitere blutige Terrorverbrechen zu verüben, seien sie direkt als terroristische Offensive unter offenem Bruch des Waffenstillstandes ausgeführt oder seien sie als False-Flag-Terrorverbrechen ausgeführt, bei den die westlichen Medien ebenso wie die westlichen Regierungen immer noch jederzeit gern mitmachen. Während der „Waffenstillstand“ der syrischen Armee und ihren Partnern die Hände bindet, den Terroristen militärisch angemessen entgegenzutreten und die syrische Bevölkerung den Blutzoll dafür zahlt, befinden sich die Terroristen und ihre Unterstützer wieder militärisch und propagandistisch im Vorwärtsgang.

Ein funktionierender Plan hinter den Wiener Gesprächen ist nicht erkennbar. Vielmehr sieht es so aus, dass die Wiener Gespräche den Terroristen und ihren zionistisch-wahhabtischen Sponsoren, ähnlich wie es Israel mit dem ebenso endlosen wie ergebnislosen Nahost-Friedensprozess macht, diplomatische Deckung dabei geben, den Terrorkrieg gegen Syrien ungebremst fortzusetzen. Solche konsequenzlosen Gespräche wie die heutigen in Wien ermutigen die Terroristen und ihre Unterstützer damit einfach nur zu mehr Terror, in Aleppo, und anderswo in Syrien.

Nachtrag: So hört es sich an, wenn Unterstützer von Terror sich zu weiterem Terror ermutigt fühlen:

19 Gedanken zu “Kein Fortschritt zur Beendigung des Terrorkrieges gegen Syrien in Wien erkennbar

  1. Und was ist dann die Konsequenz aus diesem sinnlosen Gelaber in Wien? Wenn es sinnlos ist, erübrigt sich jeder Waffenstillstand.
    Zeit den Krieg und den Terror in die Türkei zu bringen. Die zuletzt gelieferten IGLA SA-18 haben den Türken einen echten Schock versetzt, denn das ihre Kobra-Hubschrauber als brennender Schrott auf dem Boden landen waren sie bisher nicht gewohnt.

    Der einzige strategisch sinnvolle Weg Syrien zu retten ist, die Türken und Saudis via Bürgerkrieg auf eigenem Boden zu beschäftigen. Die Türken mit den Kurden und die Saudis mit dem Yemen und der Schiitischen Minderheit. Und die Aufgabenteilung wäre auch klar – um den saudischen Bürgerkrieg kümmert sich der Iran mittels Waffen und Ausbildung für die Houthis und die Schiiten und um den türkischen Bürgerkrieg kümmern sich Irak/Syrien und Russland (verdeckt) mittels Waffen und Ausbildung für die PKK.

    Das erscheint mir der einzig erfolgversprechende Ansatz zu sein. Lässt man den Status quo wird Syrien ausbluten, das ist sicher. Humanoides Proxy-Material für die diversen Kopfabschneider- Dschihad-Gruppen gibt es zu zig-Millionen in der islamischen Welt, soviel ist sicher. Das schaffen die Einsätze der 50 Flugzeuge aus Russland auch nicht. Soviel Bomben können die gar nicht abwerfen, dass ist praktisch wie in Vietnam. Da konnten die Vietcong auch Millionen opfern und die Amerikaner haben mit einem hundertfachen an Lufteinsätzen keinen Erfolg gehabt. Dazu noch die überall in den Städten gegrabenen Tunnel, die auch nicht bekämpft werden können, ebenfalls eine Parallele zu den Vietcong.

  2. Ja und Nein. Den Vergleich mit Vietnam möchte ich an dieser Stelle kritisieren. Hinter dem Vietcong stand nämlich ein Konzept, das Hand und Fuß hatte. Es war der Widerstand des vietnamesischen Volkes und letztenendes kämpfte man -trotz kommunistischem Blabla- für seine eigene Sache. Hinter den Proxykräften in Syrien jedoch mag vielleicht massig ausländisches (Human)Kapital stehen- aber ansonsten nur mit Gülle und Amphetamin gefüllte Köpfe. Das führt im ersten Moment zur Zersetzung, im zweiten jedoch zu nichts. Und davor steht der Westen mit seiner Strategie des Terrorkrieges jetzt. Inklusive der in deinem Kommentar beschriebenen Folgen, das der Terror zu seinen Urhebern zurückkehren wird.

    1. @ TaxiMan,..Vietcong….= das war der Sprachgebrauch derer,die Vietnam in den Krieg stürtzten und
      …..trotz kommunistischem Blabla….. mein lieber Schieber,statt mit solcher Meinung die Tastatur zu malträtieren sollten sie sich mal mit der Geschichte des Vietnamkrieges beschäftigen.Der SIEG ist der ruhmreichen vietnamesischen Volksarmee unter der Führung der KP Vietnams zu verdanken. Das ist nun mal Fakt und darauf ist das vietnamesische Volk noch heute zu recht stolz.

      1. @Mariano Karbe
        Ich hatte nicht vor jemanden anzugreifen. Ich verwendete die Bezeichnung Vietcong, da der Kommentar auf den ich mich bezog diese Bezeichnung ebenfalls enthielt.
        Mit „kommunistischem Blabla“ ist gemeint, dass der siegreiche Kampf der Vietnamesen in erster Linie nicht von fremdländischen Ideologien angetrieben war -denn nichts anderes war der europäische Marxismus-Leninismus in Asien letztendlich- , sondern von knallharten nationalistischen Interessen. Vietnam und und die meisten anderen Staaten der Region waren in jener Zeit dabei, sich vom Kolonialismus zu befreien. Dabei passte die Ideologie des Kommunismus, und es war ja auch eine Ideologie, die die Befreiung der Völker propagierte. Doch letztlich nahm man sich dieser Ideologie nur an, weil sie einen bestimmten Zweck für die Vietnamesen erfüllte. Und dieser war die Wiedervereinigung des Landes und damit die Besiegelung des Endes des kolonialen Jochs. Dies und nicht Marx und Engels hat die Vietnamesen in den Schützengräben gehalten und zu ihrem Sieg angetrieben.

  3. Ich frage mich, was es mit der hier gestern von „Johanniskraut“ kolportierten Meldung einer Seite „Hinter den Kulissen“ bei Frazebuck auf sich hat, nachdem der Einmarsch des Despoten vom Bosporus und SAU-Arabien beschlossen und noch für Mai geplant sei.
    Dort heisst es ja : „Die folgenden Informationen sind Exklusiv von Hinter den Kulissen und wurden bisher von keiner anderen Stelle veröffentlicht oder bestätigt.“
    Also bisher ist da wirklich nichts auf mir bekannten Seiten oder Blog’s zu erfahren und auch das ja immer über umfangreiche Kenntnise verschiedenster Nachrichtenquellen verfügende Parteibuch hält sich zu dieser Meldung ja zurück ??

  4. Sehr geehrter TaxiMan, in einigen Bereichen Syriens, ist es schon so wie in Vietnam, denn nach dem Verbrecherischen Krieg des GB / US Imperium und ihrer Billigen, gegen den Irak, haben die Syrer Millionen Iraker aufgenommen und die stellen nun, ein unerschöpfliches Reservat, für die Höllenkreaturen, des Fürsten der Finsternis Obama da. Damals sind wohl schon Vorausschauend, Massenhaft Wahabieten, mit Eingeschleust worden.

    1. @Felix Klinkenberg
      Was die Zerstörung betrifft sicher. Krieg ist in dieser Hinsicht Krieg. Aber schauen sie sich mal die Grundnatur der beiden Kriege an. Ein Punkt, an dem sie sich grundsätzlich voneinander unterscheiden. In Vietnam wurde für Staatlichkeit gekämpft. Auf beiden Seiten. Auch wenn auf einer für eine korrupte, fremdgesteuerte- aber immerhin noch für ein nominell zivilisiertes Ziel. In Syrien werden gezielt Mörder ins Land gebracht, mit dem Ziel den Zerfall der Gesellschaft herbeizuführen. Es kämpft also zusammenfassend gesagt die Zivilisation gegen die Barbarei.

      1. Sehr geehrter TaxiMan, im Irak, in Syrien, im Libanon, in der Türkei, wird der Plan: For the Greater Middel East umgesetzt. Das US Amerikanische Zeitalter, das Zeitalter der Barbarei, ist mit der Initialzündung, von 9/11, über diese Welt verhängt worden, oder wie es Warren Buffet, so platt Ausspricht: Seine Klasse, die Klasse der Besitzenden, hat der Menschheit, den NICHT Besitzenden, den Krieg erklärt und er Tönte, das seine Klasse, ihn bereits Gewinnen würde.

  5. Syrienkriegstreiber setzen auf Ermüdung von Assad. Das vieleKanonenfutter wird hauptsächlich von den Saudis/Katar bezahlt, jeder dieser Djihadisten kostet an die 5.000 usd, zusätzlich Sold, bis er im Staub liegt.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.