Parteibuch-Ticker: Vorwahlen in fünf Bundesstaaten

Am Dienstag fanden in den fünf Bundesstaaten Connecticut, Delaware, Maryland, Pennsylvania und Rhode Island Vorwahlen zur US-Präsidentschaftwahl 2016 statt. Ab Mittwoch Morgen 2:00h deutscher Zeit soll es Ergebnisse geben. Das Parteibuch berichtet in einem Live-Ticker.

06:00h MESZ: Ende des Tickers. Nach ihren heutigen dicken Siegen kann man schon fast sicher sagen, dass entweder Trump oder Clinton im nächsten Januar ins weiße Haus einzieht.

Ansonsten gab es noch eine enge Vorwahl in Maryland für den Senat: Da ist es der Israel Lobby auf der demokratischen Spur leider gelungen, Donna Edwards in den Vorwahlen zum Senat zu schlagen. Und in Pennsylvania hat der der Israel Lobby verhasste Admiral Joe Sestak ebenfalls bei Vorwahlen auf der demokratischen Spur für den Senat verloren. Das alles bestätigt den Eindruck, dass die Israel Lobby dank des hinter ihr stehenden Geldes nach wie vor enorme, bestimmende Macht hat.

05:50h Uhr MESZ: Wahlergebnis und kurze Analyse. Clinton und Trump haben heute hoch gewonnen, teilweise noch etwas höher als prognostiziert, aber sonst gab es keine Überraschung.

Auf der demokratischen Spur liegt Bernie Sanders nach seinen herben Niederlagen heute je nach Rechnung rund 300 bis 350 Wahldelegierte hinter Clinton zurück. Die Chancen von Sanders, das noch durch hohe Siege im verbleibenden großen Staat Kalifornien zu drehen, stehen schlecht, weil der Rückstand nach den Niederlagen heute und letzte Woche in New York einfach zu groß ist. Wer es glaubt, kann das anhand des Wahlkalenders von 5-38 auch selbst mal nachrechnen. Clinton dürfte die Nominierung damit nicht mehr zu nehmen sein, es sei denn, die Justiz klagt sie an, etwa wegen Straftaten in Zusammenhang mit ihrem E-Mail-Server. Dann wäre es denkbar, dass Sanders die Nominierung noch gewinnt, entweder an der Wahlurne oder mit Hilfe von Superdelegierten, die sich trotz starker Bindungen massenhaft von Clinton abwenden und lieber für Sanders als eine kriminelle Kandidatin Clinton stimmen.

Auf der republikanischen Spur sieht es so aus, dass Trump, falls er die absolute Mehrheit von 1237 Delegierten nicht schaffen sollte, mit seinen hohen Siegen heute die Kosten für das Establishment der republikanischen Partei extrem nach oben getriebeen hat, falls es versuchen sollte, Trump durch ein Komplott auf dem Nominierungsparteitag doch noch als Kandidat zu verhindern. Die von der Parteiführung gedeckte Strategie von Cruz und Kasich, offen zusammenzuarbeiten und sich die Bundesstaaten, in denen sie Wahlkampf machen, aufzuteilen, um zu verhindern, dass Trump mit einer absoluten Mehrheit zum Nomnierungsparteitag kommt, und gleichzeitig zu verschweigen, wer stattdessen nominiert werden soll, scheint bei den Wählern nicht gut anzukommen. Wer für den auf moderat machenden Kasich stimmt, will am Ende nicht mit dem radikal-evangelischen Cruz dastehen, und umgekehrt – da stimmen einige ihre Sympathisanten wohl lieber gleich für Trump als das kleinere Übel. Obwohl ein Komplott des republikanischen Establishments zur Verhinderung von Trump auf dem Parteitag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dazu führt, dass Clinton Präsidentin wird, verfolgen Teile des republikanischen Establishments diese Sabotage-Strategie allerdings weiter. Der Milliardär Charles Koch, einer der wichtigsten Großspender hinter der republikanischen Partei, erklärt warum: er will lieber Clinton als Präsidentin denn einen von Trump, Cruz oder Kasich, sagte er gerade.

So kann man nach dem heutigen Wahltag schon fast sicher sagen, dass entweder Trump oder Clinton im November Präsidentin wird. Sanders hat zu wenig Delegierte und sollte es dem republikanischen Establishment noch gelingen, Trump durch ein Komplott auf dem Nominierungsparteitag zu stoppen, dürfte Clinton mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Wahl im November gewinnen, weil viele Anhänger der Republikaner dann lieber überhaupt nicht wählen geht als der üblen Bande, die dem Vorwahlsieger Trump die Nominierung gestohlen hat, ihre Stimme zu geben. Die einzige realistische Chance, dass weder Clinton noch Trump Präsident wird, ist, dass mit Clinton etwas unerwartetes geschieht, etwa dass die Justiz noch vor der Wahl aus dem Verkehr zieht oder Clinton der Schlag trifft, und die Demokraten dann notgedrungen Sanders anstelle von Clinton nominieren.

04:45h Uhr MESZ: Auf der demokratischen Spur sieht es so aus, dass Clinton inzwischen nach dicken Siegen in Maryland, Pennsylvania und Delaware auch zur Siegerin von Connecticut erklärt wurde. Sanders hat hingegen nur im kleinen Rhode Island gewonnen. Bei den Delegierten sieht es da so aus, dass AP Clinton für den heutigen Abend bislang 190 Delegierte zuordnet und Sanders 114, Clinton ihren ohnehin schon sehr großen Vorsprung also vorläufig um 76 ausbaut. Doch es sind noch heute vergebene Delegierte offen: 5 in Connecticut, 25 in Maryland und 50 in Pennsylvania. Es sieht, ehrlich gesagt, nicht mehr so aus, als könne Sanders die Nominierung gewinnen, selbst mit einem guten Sieg in Kalifornien, außer vielleicht, wenn die Justiz Clinton doch noch anklagen würde.

04:30h Uhr MESZ: AP ordnet auf der republikanischen Spur Trump bislang 105 aller 118 bei den Wahlen heute vergebenen Delegierten zu, Kasich bekommt fünf in Rhode Island, und acht Delegierte sind noch offen, drei in Marxland, fünf in Rhode Island. Es ist damit auf jeden Fall ein Riesensieg für Trump. Die Frage ist nur, ob das reicht – und wie die 54 ungebundenen Delegierten von Pennsylvania – siehe unten – stimmen werden.

03:45h Uhr MESZ: Da sich bei den heutigen Zahlen gerade nichts tut, soll hier mal eben ein Blick auf die Situation mit den Delegierten auf der republikanischen Spur geworfen werden. Um im ersten Wahldurchgang zu gewinnen, braucht ein Kandidat da die absulute Mehrheit von 1237 aller Delegierten. Trumps Gegenkandidaten Cruz und Kasich haben inzwischen dadurch, dass sie sich absprechen, in welchen Bundesstaaten sie gegen Trump Wahlkampf machen, faktisch zugegeben, dass sie keine Chance mehr haben, eine Mehrheit der gebundenen Delegierten im ersten Wahlgang zu erreichen und nur noch Trump die Zahl von 1237 Delegierten erreichen kann. In folgenden Wahlgängen würden die Bindungen der Delegierten dann nicht mehr zählen, und Delegierte, die ein Kandidat gewonnen hat, können für andere Kandidaten stimmen. Da die meisten Delegierten von der Partei gestellt sind, sie damit der Parteiführung verpflichtet sind, und die republikanische Parteiführung Trump nicht als Präsidentschaftskandidaten haben will, wird davon ausgegangen, dass Trump ab dem zweiten Wahlgang schlechtere Karten hat als beim ersten Wahlgang. Mit anderen Worten, die Parteiführung sieht eine Chance, die Nominierung von Trump zu verhindern, wenn er die für einen Sieg im ersten Wahlgang notwendigen 1237 Delegierten nicht zusammenbekommt, auch wenn er klar mehr Delgierte hat als jeder andere Kandidat und wohl auch, wenn das bedeutet, dass die Republikaner die Wahl um die Präsidentschaft damit – auch, oder gerade wenn sie dabei wirklich einen Militär nominieren sollten – so gut wie verloren hätten, weil viele republikanische Wähler dann wohl aus Protest gar nicht wählen würden, wenn der Spitzenreiter Trump nicht nominiert wird. Wie schwer es für Trump ist, die 1237 zu erreichen, kann man beim zionistischen Wahlbeobachtungsprojekt 538 lernen.

In deren Projektion lag Trump vor dem heutigen Wahltag 46 Delegierte unter dem Soll, was er braucht, um am Ende 1237 zu erreichen. Um auf Kurs 1237 zu sein, sollte er vor dem heutigen Wahltag bei 892 gestanden haben, doch er stand „nur“ bei 846. Am heutigen Wahltag sollte er dabei nach Ansicht der zionistischen „Experten“ 97 von 172 Delegierten gewinnen, womit er dann nach dem heutigen Wahltag 892+97= 989 Delegierte haben sollte. In Pennsylvania sollte Trump dabei heute 40 gebundene Delegierte gewinnen.

Trump konnte heute in Pennsylvania aber natürlich unmöglich 40 Delegierte gewinnen, weil Pennsylvania auf der republikanischen Spur nur 17 gebundene Delegierte vergibt – die restlichen sind – siehe unten – ungebunden und können stimmen, wie sie wollen – oder die Parteiführung sie anweist, auch wenn Trump die Vorwhalen in Pennsylvania noch so hoch gewonnen hat. Demnach gab es heute überhaupt nicht 172, sondern nur 118 Delegierte zu gewinnen, wobei Delegierte in mehreren Staaten teilweise proportional oder nach Siegen auf Bezirksebene vergeben wurden, was es praktisch unmöglich macht, alle Delegierten zu gewinnen, solange noch ernstzunehmende Gegenkandidaten in Rennen sind. Trumps Pfad zum 5-38-Sieg beinhaltet aber 97 von 118, und obendrein muss er noch 46 Delegierte aufholen, die er hinter dem Plan liegt.

Bei 5-38 gibt es zum Rest der Vorwahlen auch noch eine Anwendung, wo man selbst simulieren kann, wie viele Delegierte Trump wo noch gewinnen muss, um auf die Zahl 1237 zu kommen. Kurz gesagt, um das zu schaffen, muss Trump überall exrem stark abschneiden, und vor allem in Kalifornien nahezu überall in dem großen Bundesstaat gewinnen, was aufgrund der Unterschiede in der republikanischen Wählerschaft innerhalb von Kalifornien sehr schwierig ist. Ansonsten fehlen meist rund 30 bis 40 Delegierte. Dass in Pennsylvania 54 von 71 Delegierte überhaupt nicht zur Wahl standen, macht es für Trump sehr schwierig, auf 1237 gebundene Delegierte zu kommen.

Das heißt nicht, dass es unmöglich ist, dass Trump die 1237 Delegierten zusammenbekommt, und vielleicht bekommt er auch einige Stimmen von ungebundenen Delegierten, doch es zeigt, warum das republikanische Establishment noch so verbissen gegen Trump kämpft. Das Establishment sieht noch eine echte Chance, ihn zu stoppen – und zwar unabhängig vom heutigen Wahlausgang.

03:20h Uhr MESZ: Inzwischen liegen aus allen fünf Bundesstaaten, in denen es heute Vorwahlen gab, zumindest erste Zahlen vor. Auf der republikanischen Spur gewinnt Trump überall hoch. Auf der demokratischen Spur gewinnt Clinton außer im Zwegstaat Delaware die beiden großen und mit vielen Delegierten ausgestatten Bundesstaaten Pennsylvania und Maryland jeweils hoch, womit sie ihren Vorsprung an Delegierten dick ausbaut, während Sanders nun zum Gewinner des Zwergstaates Rhode Island ausgerufen wurde und er damit wieder mal einen Achtungserfolg erzielte – aber eben nicht mehr:

03:00h Uhr MESZ: die verrückte zionistische Kriegstreiberin Hillary Clinton wurde inzwischen in den Bundesstaaten Delaware, Maryland und Pennsylvania zur Siegerin ausgerufen, der jüdische Antikriegskandidat Bernie Sanders führt in Rhode Island und Connecticut.

02:40h Uhr MESZ: Trump wurde auf der republikanischen Spur in allen fünf Bundesstaaten, in denen gerade gewählt wurde, zum Sieger ausgerufen. Die große Frage, wie viele Delegierte er dadurch bekommen hat, wird dadurch aber heute nicht beantwortet. Die wird erst auf dem Nominierungsparteitag im Juli beantwortet, wenn tatsächlich gewählt wird. Hintergrund ist das geradezu groteske Vorwahlverfahren auf der republikanischen Spur in Pennsylvania. In Pennsylvania können die Vorwähler der republikanischen Spur mit zwei Stimmen abstimmen, einmal staatsweit über den Kandidaten und dann bezirksweit über die Bezirksdelegierten für den Nominierungsparteitag. Die Staatsdelegierten bekommt in Pennsylvania alle der Sieger der Vorwahlen in Pennsylvania, also der Kandidat, der in Pennsylvania die meisten Stimmen bekommen hat. Das sind 17 Delegierte von Pennsylvania, und die hat Trump mit seinem Sieg gewonnen. Doch mit den 54 republikanischen Bezirksdelegierten in Pennsylvania ist es schwieriger. Die Kandidaten für die Delegiertenposten werden von der Partei in den Bezirken aufgestellt und die Wähler können sich dann zwischen ihnen entscheiden. Der Haken bei der Sache ist, dass sie sich nicht dazu äußern müssen, welchen Präsidentschaftskandidaten sie als Delegierte wählen und, wenn sie dazu etwas sagen, müssen sie sich nicht daran halten. Die Wähler dürfen also ein Kreuz für einen Delegierten machen und dabei raten, für welchen Präsidentschaftskandidaten der Delegierte dann stimmen wird, wenn er gewählt wird. Hinzu kommt, dass viele Delegierte versprechen, so zu stimmen, wie der Bezirk, für den sie antreten, gewählt hat – doch die Partei die Ergebnisse nach Bezirken aufgeschlüsselt über eine Woche geheim hält. Es ist also damit zu rechnen, dass es in den nächsten Wochen und Monaten noch eine ganze Menge Spekulation dazu geben wird, wie viele der 54 ungebundenen Bezirksdelegierten von Pennsylvania auf dem Nominierungsparteitag für Trump stimmen werden, und wie viele nicht. Bei Morning Call gibt es eine Liste dazu, welcher Kandidat zum republikanischen Bezirksdelegierten in Pennsylvania wohl auf dem Nominierungsparteitag für welchen Präsidentschaftskandidaten stimmen wird, wenn er zum Delegierten gewählt wird – aber sicher ist es eben keineswegs, dass er sich nach der Wahl daran hält, was er vorher behauptet.

02:30h Uhr MESZ: Inzwischen hat die NYT ein paar frühe Zahlen von AP. Das liegt soweit bisher alles im Bereich der Prognosen. Auf der demokratischen Spur scheint Bernie Sanders in Rhode Island auf der Siegerstraße zu sein und Clinton neben Maryland auch COnnecticut zu gewinnen. Auf der republikanischen Spur räumt Trump wie erwartet ab, was nur abzuräumen geht.

02:15h Uhr MESZ: Bernie Sanders hat sich im Laufe der Vorwahlen zu einem immer besseren Kandidaten entwickelt. So wurde im Laufe des Dienstags bekannt, dass Bernie Sanders, der einzige jüdische Präsidentschaftskandidat, der jemals einen Delegierten bei Vorwahlen zur US-Präsidentschaft gewonnen hat, es abgelehnt hat, sich einer Mehrheit von 83 Senatoren anzuschließen, die auf Wunsch der Israel-Lobby von US-Präsident Barack Obama fordert, die US-Militärhilfe für das zionistische Apartheidregime deutlich aufzustocken. Seine Gegenkandidatin Hillary Clinton hat in der Vergangenheit hingegen als Triebkraft für reihenweise von der Israel-Lobby verlangte Angriffskriege zum vermeintlichen Wohle Israels klargemacht, dass sie keine Hemmungen hat, Israel und die Israel Lobby bei beliebigen Vorhaben, und seien sie noch so massenmörderisch, zu unterstützen. Das Problem von Bernie Sanders ist, dass er im Rennen um die Delegierten klar, weit über 200 Delegierte, gegen Hillary Clinton zurückliegt. Sanders muss also nicht nur gut abschneiden, sondern deutlich gewinnen, um Clinton noch einzuholen. Ansonsten besteht seine einzige Chance auf die Nominierung darin, zu hoffen, dass Clinton noch vor ihrer Nominierung von der Staatsanwaltschaft und Richtern wegen ihrer allgegenwärtigen Kriminalität, etwa in Bezug auf ihren privaten dienstlichen Emailserver, aus dem Verkehr gezogen wird.

02:10 Uhr MESZ: Hillary Clinton wurde zur Siegerin auf der demokratischen Spur in Maryland erklärt. AP ordnet ihr bislang 46 von 95 Delegierten der Demokratin aus Maryland zu, Bernie Sanders bekam vorläufig 17 Delegierte aus Maryland zugeordnet.

02:05 Uhr MESZ: Die Wahllokale sind geschlossen. Donald Trump wurde in Connecticut, Delaware und Pennsylvania zum Sieger erklärt. Weitere und genauere Ergebnisse liegen noch nicht vor.

12 Gedanken zu “Parteibuch-Ticker: Vorwahlen in fünf Bundesstaaten

  1. Ja und wie groß sind jetzt Trumps Chancen die 1237 Delegierten zu gewinnen? wenn er alles gewinnt, schafft er es? oder gibt es Hindernisse?

    1. santa

      „Ja und wie groß sind jetzt Trumps Chancen die 1237 Delegierten zu gewinnen?“

      Das ist die große Frage. Ohne Stimmen von den „ungebundenen“ Delegierten von Pennsylvania siehe im Artikel oben zu dem grotesken Wahlsystem in Pennsylvania die Ausführungen von 02:40h Uhr MESZ – wird es jedenfalls trotz der heutigen Siege nicht ganz einfach.

      „wenn er alles gewinnt, schafft er es?“

      Klar, wenn er alles, jeden noch ausstehenden Bundesstaat und jeden Bezirk darin, gewinnt, dann schafft Trump die 1237 Delegierten locker. Nur, jeden Bezirk in jedem Bundesstaat zu gewinnen, ist praktsich unmöglich. Insbesondere im Bibelgürtel ist damit zu rechnen, dass Cruz Trump weiterhin Staaten und Bezirke, und damit Delegierte abnimmt. In den nächsten Wahlen da in Indiana und erst recht in Nebraska wird Trump es schwerhaben, weil da die republikanischen Wähler normalerweise radikale Christen wie Cruz bevorzugen.

      Und jeden Bezirk im Riesenstaat Kalifornien zu gewinnen, ist auch sehr schwer, weil die Wähler in den unterschiedlichen Bezirken da sehr unterschiedlich sind. Und die allermeisten der Delegierten in Kalifornien werden auf Bezirksebene vergeben. Genau daran wird’s dann vermutlich hängen: wie viele Bezirke wird Trump in Kalifornien gewinnen?

      Unsere Prognose ist, dass es mit Trumps 1237 gebundenen Delegierten trotz der heutigen Siege ziemlich knapp wird, und wahrscheinlich erst beim Nominierungsparteitag fallen wird, wo dann im ersten Wahlgang herauskommen wird, wie viele der „ungebundenen“ Delegierten Trump wirklich wählen.

  2. Naja,mit der Wahl der Clinton stehen wir einem Schritt näher am Abgrund,man kann mit dieser US Amerikanischen Bevölkerung eigentlich nur Mitleid haben.
    Ich habe im übrigen auch Mitleid mit dem größten Teil der Europäischen Bevölkerung.
    Mir erschließt sich einfach nicht wieso man sich als Mensch so darum bemüht Fremdbestimmt und bar jeder Einflußmöglichkeit vor sich hin zu vegetieren.
    Immerhin kann es sein das die Clinton in ihrer Konfrontationswilligkeit gegen Russland dem vor sich hin vegetieren der westlichen „Wohlstandsbürger“ein Ende macht,ein Nukleares!
    Schade drumm ihr A**chl*cher,ich hätte gerne noch mit Euch geplaudert.
    Ein Verlust für diese Welt seit ihr nicht,da ihr per Du nicht begreifen wollt das der Keim des Krieges innerhalb des von Euch Favorisierten Gesellschaftssystems liegt.
    Glaubt wirklich auch nur einer, das sich die derzeitigen Probleme,welche ihre Ursachen in der Verwertungslogik des Kapitals haben innerhalb dieser lösbar sind?
    Sind sie nicht!
    Auch der sich abzeichnende WK 3 wird diese nicht mehr lösen,er wird allumfassend und für nahezu jedes biologisches Leben tödlich sein.
    Es wird nicht mehr zu verteilen geben,nichts mehr aufzubauen,keine Menschen mehr die man über Lohnarbeit und Besitz ausbeuten kann werden mehr vorhanden sein.
    Ein paar A**chl*cher glauben an eine reinigende göttliche Kraft die sie Armageddon überleben läßt,Pußtekuchen,auch ihr seit Eurem nach Eurem Ebenbild geschaffenen Gott schnurz egal.

  3. Ach so,ich vergaß mich für die Mühe diesen Artikel zu verfassen,zu bedanken!
    Danke ,auch für die Depressionen die Du mir damit verpasst hast!
    Irgend wie glaube ich dennoch das wir aus diesem Dilemma heraus kommen,wir müssen nur endlich schnell aufwachen und den Verantwortlichen jede weitere Handlungsmöglichkeit entziehen,und zwar auf allen Ebenen,vom Kopf (Regierung,Bundestag,Landtage) bis zu den Zehen (Verwaltungen,Behörden,Repressionsorgane)

    1. „Irgend wie glaube ich dennoch das wir aus diesem Dilemma heraus kommen“

      Ich auch. Auf Dauer wird man diesen Zustand und dieses System sicher nicht mehr erhalten können. Die Frage ist, ob es dann gawaltig krachen wird in Form eines WK oder doch noch rechtzeitig Vernunft einkehrt. Vlt. überschreitet ja auch die Mafia irgendwann mal eine sog. rote Linie wo die Menschen und die Armeen genug Einsicht und auch den Willen haben werden, sich dagegenzustellen und einfach „Nein“ zu sagen. Wer rennt schon gerne in den Tod für nichts und wieder nichts. Im Gegensatz zu den beiden ersten WK besteht heute immerhin die Möglichkeit sich zu informieren mit was für einem menschenverachtenden, verlogenen Irrsinn wir es (immernoch) zu tun haben. Wobei eben eines der größten Probleme sicher ist, das die breite Masse einfach schlecht informiert bis gehirngewaschen ist. Was soll sich da großartig tun. Die Lämmer schweigen und spuren. Leider sind wir da schon so weit, dass man auf Leute wie Orban setzen muss, die eben NICHT zu allem Ja und Amen sagen.

      „Interessant ist auch die Erinnerung an den deutschen Literatur-Nobelpreisträger Thomas Mann, der 1953 im Aufruf an die Europäer schrieb, dass er im amerikanischen Exil auch die Neigung erkennen konnte Europa als ökonomische Kolonie, militärische Basis, Glacis im zukünftigen Atom-Kreuzzug gegen Russland zu behandeln, als ein zwar antiquarisch interessantes und bereisenswertes Stück Erde, um dessen vollständigen Ruin man sich aber den Teufel scheren wird, wenn es dem Kampf um die Weltherrschaft gilt. Thomas Mann kehrte nie wieder in die USA zurück! Sieht so die Befreiung Europas aus?
      Wer als Kriegskind noch immer Tränen in den Augen hat, wenn man an das erste CARE-Paket zurückdenkt, sollte sich die Augen abwischen und möglichst schnell seine politisch gewollten Bildungslücken über die wahren Absichten der herrschenden Eliten der USA schließen, die in ihrer ganzen Geschichte noch NIE für Demokratie und Menschenrechte in den Krieg gezogen sind!“

      http://www.amazon.de/gp/aw/cr/rR1V2AE238SGAMR

    1. Alberich

      Veterans Today erscheint uns, um es mal nett zu sagen, gut, um die Phantasie anzuregen.

      Den teilweise recht phantasievollen Quark, der da veröffentlicht wird, für bare Münze zu nehmen, würden wir jedoch nicht empfehlen.

      1. Dann seht ihr das also ähnlich. Mein Eindruck war meistens: Es wird einiges vermengt und irgendwann recht wirr.

  4. Und was gingen uns diese affentheatermäßigen Nichtwahlen an, wenn es nicht um die gefärlichtchste Affenhorde weltweit ginge; die selbst über den Ozean hinaus noch eine Palme und eine Liane oder eine Kokosnuss erreichen könnte, um andere Kontinente zu erschwingen, zu eorbern und -zu drangasalieren?

    Die russische Regierung mit ihren Männern und Kämpfern hat der Welt unmißverständlich klar gemacht, wie schön und wirklich das Leben sein kann.

    Danke! Und auch in Deutschland gibt es noch genug Männer, die sich zu ihren IDEALEN bekennen? Oder haben diese dieselben bereits vergessen??

  5. Hier lesen ich immer wieder sehr viele Details und Hintergrundinformationen. Aber ob ein gewählter US-Präsident wirklich die Richtung der eingefahrenen Politik ändern kann? Ich erinnere mich genau an Obamas erste Präsidentschaft, bei der er kurz zuvor, vor der Wahl, noch die Folterorganisation CIA an den Pranger stellte, aber sofort nach seiner Wahl eine Erklärung abgab, dass diese Verbrechen nunmehr gar nicht verfolgt werden. Wenn er anders entschieden hätte, hätte er es vielleicht gar nicht überlebt. Der Aussenseiter Trump käme natürlich mit einem kompletten Stab von neuen Mitarbeitern ins Weiße Haus. Man würde ihn nicht einfach eliminieren können. Ein völlig merkwürdiges System der Kandidatenwahl bestimmt über die Führung unserer Welt.

    1. Robert

      Wenn ein US-Präsident etwas ändern will, liegt das wesentliche Problem im Kongress. Zwar hat ein US-Präsident viele Exekutivgewalten, aber letztlich ist ein geschlossen handelnder Kongress stärker als der Präsident – so kann ein mit großen Mehrheiten handelnder Kongress unter anderem den Präsidenten absetzen, was etwa Bill Clinton gegen Ende seiner zweiten Amtszeit drohte. Ein Vorwand für eine Absetzung findet sich immer, es kommt dafür nur auf die Mehrheiten an. Weiterhin hat der Kongress die Kontrolle über das Geld. Will der Präsident im Rahmen seiner Exekutivgewalt etwas tun, kann ihm der Kongress mit Veto-Mehrheit in die Suppe spucken, was etwa beim Iran-Deal sehr knapp war. Will der Präsident etwas tun, was über seine Exekutivgewalt hinausgeht, braucht er dazu die Zustimmung des Kongresses.

      Das große Problem ist, dass der US-Kongress fest in Hand der Israel Lobby ist. Widerspricht die Israel Lobby, kommt ein Präsident, der etwas ändern will, nicht weiter. Obama versucht – jedenfalls in seiner zweiten Amtszeit – trotzdem damit, dass er die Unterstützer der Israel Lobby im Kongress spaltet wo er kann, und damit, dass er die Befehlsgewalt über das Militär hat, Dinge durchzudrücken, die der Israel Lobby nicht schmecken, aber viel ist das natürlich nicht, was Obama damit erreicht – und immer sieht es nach weitgehenden Kompromissen mit Teilen der Israel Lobby aus.

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