Israels treueste Lakaien werfen US-Gesetz für Gerechtigkeit gegen Terrorsponsoren Steine in den Weg

Kurz nachdem das saudische Regime mit dem Verkauf all seiner US-Staatsanleihen im Wert von 750 Milliarden Dollar drohte, hat der mit dem JINSA-Preis von der Israel-Lobby ausgezeichnete republikanische Senator Lindsey Graham sich öffentlich bekannt, einen Halt auf den „Justice Against Sponsors of Terrorism Act“ gesetzt zu haben, obwohl er selbst Erstsponsor des Gesetzentwurfes ist.

Lindsey Graham erklärte zu seiner überraschenden Entscheidung, einen Halt auf den gesetzentwurf zu setzen, die Lage habe sich geändert. Letztes Jahr, als er den Gesetzentwurf als Erstsponsor unterstützte, machte sich Lindsey Graham noch Hoffnungen, die Vorwahlen gewinnen und Präsidentschaftskandidat der Republikaner werden zu können. Da machte es sich gut, sich im Unterschied zu US-Präsident Barack Obama als harter Kämpfer gegen islamischen Terrorismus an der Seite der Opfer der Terroranschläge von 9/11 zu präsentieren. Doch inzwischen ist Lindsey Graham aufgrund fehlender Wahlerfolge aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen.

Und jetzt hat Lindsey Graham ganz plötzlich schwere Bedenken gegen den von ihm selbst miteingebrachten Gesetzentwurf. Er sagt, der Gesetzentwurf sei handwerklich schlecht gemacht und er teile Obamas Bedenken, der seine Ablehnung des Gesetzesentwurfes sinngemäß damit begründete, dass, wenn andere Länder ähnliche Gesetze machen würden, mit denen im Fall von staatlich gesponsortem Terror Schadensersatzansprüche gegen den betreffenden Staat geltend gemacht werden könnten, die USA quer durch die Welt in Grund und Boden geklagt werden könnten. Lindsey Graham sagt nun, er möchte nicht, dass nur weil irgendein Mitarbeiter einer US-Botschaft mörderischen Terrorismus unterstütze, die USA deswegen verklagt werden können, und bevor es nicht sichergestellt sei, dass die USA bei Anwendung des im eigenen Gesetzentwurfs erschaffenen Standards keine Klagen zu befürchten hätten, könne er seinen eigenen Gesetzentwurf nicht mehr unterstützen.

Verbale Unterstützung bekommt Lindsey Graham vom ebenfalls mit dem JINSA-Preis der Israel-Lobby ausgezeichneten republikanischen Senator John McCain. Während die Opfer der Angehörigen der Terroranschläge von 9/11 wütend darüber sind, dass dem Gesetz für Gerechtigkeit gegen Terrorsponsoren plötzlich Steine in den Weg gelegt werden, erklärte John McCain seine Ablehnung damit, dass die Saudis aufgrund des Gesetzentwurfes, der es ermöglichen würde, sie für ihre Rolle an 9/11 zu Schadensersatz heranzuziehen, gedroht haben, Hunderte Milliarden Dollar aus den USA abzuziehen. Gute Beziehungen zu Saudi Arabien würden die USA aber für den Kampf gegen ISIS und den syrischen Präsidenten Bashar Al Assad brauchen, behauptete John McCain.

Während die republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ted Cruz und Marco Rubio, die ebenfalls zu den Mitsponsoren des Gesetzentwurfes für Gerechtigkeit gegen Terrorsponsoren gehören, nun ganz still dazu sind, hat mit dem Israel sehr nahestehenden Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan ein weiterer prominenter Republikaner gestern sinngemäß erklärt, selbstverständlich die Position des bei den Republikanern verhassten demokratischen US-Präsidenten Obamas zu unterstützen, dass Staatssponsoren von Terror Immunität gegen Schadesersatzansprüche brauchen. Der vom Establishment ungeliebte republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump unterstützt den gesetzentwurf hingegen.

Bei den Demokraten sieht es so aus, dass Harry Reid, der Minderheitsführer der Demokraten im US-Senat, erklärte, er unterstütze den Gesetzentwurf, dass das weiße Haus ihn ablehne, sei nicht weiter schlimm, praktisch alle anderen demokratischen Senatoren und Ageordneten würden den Gesetzentwurf auch unterstützen, und er hoffe, dass der Gesetzentwurf trotz der Ablehnung einiger Republikaner vorankomme. Auch Hillary Clinton konnte sich dem demokratischen Konsens nicht widersetzen und hat vorgestern ihre Unterstützung für den Gesetzentwurf erklärt.

Für die Großspander der Republikaner und die zionistische Mafia bahnt sich damit eine Zwickmühle aus einer PR-Katastrophe und einer politischen Katastrophe an. Blockieren die Republikaner mit ihren Mehrheiten im Kongress den von ihnen bislang selbst mitgetragenen Gesetzentwurf, stehen sie – mit Ausnahme von Trump – da als Schützer von Staatssponsoren von mörderischem Terror in den USA, und zwar an der Seite von des bei republikanischen Wählern verhassten US-Präsidenten Obama, und das mitten im Wahlkampf. Lassen sie den Gesetzentwurf hingegen passieren, so versetzen sie der israelisch-saudischen Achse des Terrors damit einen schweren Schlag, und öffnen möglicherweise obendrein eine Tür, um zukünftig auch Israel wegen 9/11 verfolgen zu können.

Nachtrag: Nun beginnt die Israel Lobby auch, ihre typischen Hasbara-Experten zur Verteidigung ihres Verbündeten Saudi Arabien aufzubieten. Michael Pregent, Experte der AIPAC-Steuersparausgründung WINEP, versucht Saudi Arabien bei Foreign Policy mit groben Irreführungen gegen den Terrorsponsorvorwurf zu verteidigen. Dass Saudi Arabien Al Kaida unterstützt hat, versucht Michael Pregent etwa dadurch zu widerlegen, dass Osama Bin Laden 96 19eine Fatwa gegen US-Truppen in Saudi Arabien erlassen hat und das saudische Regime ihm daraufhin die Staatsbürgerschaft entzogen und seine Konten gesperrt hat. Dass harte Beweise für die Unterstützung von Al Kaida durch Saudi Arabien, und König Salman persönlich, noch 2001 bei einer Durchsuchung der Saudi High Commission in Sarajevo durch Kräfte der NATO gefunden wurden, ignoriert Michael Pregent dazu natürlich. Stattdessen führt Michael Pregent als Beweis für die Nichtverstrickung des saudischen Regimes in 9/11 und Al Kaida an, dass entsprechende Klagen vor US-Bundesgerichten dreimal – 2006, 2008 und 2015 – gescheitert sind. Was Michael Pregent dabei gezielt verschweigt, ist, dass die Klagen nicht etwa gescheitert sind, weil Saudi Arabien nicht in 9/11 verstrickt waren, sondern weil die Saudis sich erfolgreich auf staatliche Immunität berufen haben, gegen deren Abschaffung die Israel-Lobby nun arbeitet. Und bei der von ihm behaupteten völligen Gegnerschaft Saudi Arabiens zu Al Kaida und ISIS übersieht AIPAC/WINEP-Experte Michael Pregent auch andere Dinge völlig, etwa dass die Financial Times gestern über den saudischen Außenminister Prinz Saud Al-Faisal folgendes veröffentlichte:

After the Iraqi city of Mosul fell to a lightning Isis offensive in 2014, even the late Prince Saud al-Faisal, the respected Saudi foreign minister, remonstrated with John Kerry, US secretary of state, that “Daesh [Isis] is our [Sunni] response to your support for the Da’wa” — the Tehran-aligned Shia Islamist ruling party of Iraq.

Zu deutsch: Nachdem die Stadt Mossul 2014 in einer Blitzoffensive von ISIS gefallen war, machte selbst der inzwischen verstorbene Prinz Saud Al Faisal, der respektierte saudische Außenminister, US-Außenminister John Kerry die Vorhaltung, dass Daesh [ISIS] unsere [sunnitische] Antwort auf eure Unterstützung für die Da’wa – die mit Teheran liierte shiitisch-islamische Regierungspartei des Irak – ist.

Mit weiterer pro-saudischer Propaganda der Israel-Lobby und ihrer Surrogate ist zu rechnen, möglicherweise auch mit Propaganda in Form von False-Flag-Terror, um zu versuchen, dass nun in vielen Massenmedien anzutreffende Saudi-kritische Narrativ wieder stärker durch ein ausschließlich anti-iranisches Narrativ zu ersetzen.

12 Gedanken zu “Israels treueste Lakaien werfen US-Gesetz für Gerechtigkeit gegen Terrorsponsoren Steine in den Weg

    1. Noch eine Anmerkung zum obigen Link. Ich hatte den hier gefunden:

      und mir danach erst die anderen aufschlußreichen Twitterkommentare zu diesem Washington Post Artikel durchgelesen. So wurde dort z.B. aufgezeigt, dass folgende 6 syrische Oppositiionwebseiten von der selben Person stammen. Dahinter steckt wohl Saudi-Arabien, die so den Westen auf die militärische Unterstützung der millitanten Islamisten einstimmen sollten.

      Wer denkt da nicht gleich an unsere Refugee-Welcome-Szenerien, SOHR oder Adopt a Revolutiuon? Es liegt für mich daher auch nahe, dass nicht immer Soros und Konsorten hinter PR-Attacken stecken müssen, sondern zum großen Teil auch oder sogar nur Saudi-Arabien – also ein Land, das in allen anderen Bereichen ganz offen ja auch die Assad-Gegner unterstützt.

      @wutkopf zeigt auf, das der Co-Besitzer von Fox News Prinz Al-Waleed bin Talal aus SA sei. Stimmt auch laut Wikipedia englisch.

      Dem Parteibuch und einigen von Euch erzähle ich jetzt wahrscheinlich nichts Neues, doch mir wurde erst heute bewußt, dass der Einfluß von Saudi-Arabien auf die amerikanische Politik und Gesellschaft (somit auf den gesamten Westen) nicht von schlechten Eltern ist. Das Staatswesen von SA mag mittelalterlich sein, doch in Sachen Internet und PR sind sie offensichtlich beängstigend up to date.

    1. kranich05

      „Wie ist in diesem ganzen Zusammenhang zu werten, dass (meiner Meinung nach) erstmals das russische Fernsehen zu 9/11 aufklärend Stellung nahm?“

      Das stimmt nicht.

      Das russische Fernsehen hat erstmals im September 2008 in abendfüllender Prominenz aufklärend zu 9/11 Stellung genommen, und dabei auch den Film Zero von Giulietto Chiesa im populärsten Kanal des russischen TV zu bester Sendezeit und in voller Länge gezeigt, mit anschließenden Diskussionen und weiteren Hintergrundinformationen dazu:

      http://911blogger.com/news/2008-09-12/giulietto-chiesa-russia-today-preceding-broadcast-zero-tomorrow-evening

      Seitdem gibt es im russischen Fernsehen immer mal wieder Anmerkungen zu 9/11 und offene Hinweise darauf, dass die offizielle Story von 9/11 nicht stimmt. Die neueste Sendung in Russland dazu ist also keine Sensation mehr, sondern nur ein Update dazu, dass sich nun auch in den USA etwas zu 9/11 bewegt.

      Diese Bewegung, die zwar bislang nicht mal die halbe Wahrheit auf den Tisch legen will, die hat es aber in sich, weil dadurch die auch, aber nicht nur für 9/11 verantwortliche zionistisch-wahhabitische Terrorachse unter heftigen Druck kommt.

      1. Nur kurz:
        Was mich seit Jahren wundert, ist die Tatsache, dass weder die Russen noch die Chinesen, ihre mit Sicherheit vorliegenden geheimdienstlichen Quellen dazu genutzt haben, den Amis bezüglich 9/11 mal so richtig eine reinzubraten… warum diese Hemmschwelle?

      2. salamshalom

        Russland und China dürften über nur wenig beweiskräftige Informationen zu 9/11 verfügen, die nicht öffentlich bekannt sind. Es ist bei 9/11 schließlich eigentlich praktisch alles bekannt – nur die westlichen Politiker und Massenmedien blockieren die Verbreitung der Wahrheit.

        Russland und China können dagegen wenig machen, denn sie haben keine Kontrolle über die westlichen Massenmedien. Im Gegenteil: machen Russland und China diplomatisch Druck bezüglich des 9/11-False-Flags, etwa wie der Iran das in der UN gemacht hat, dann verwenden das westliche Medien einfach nur als Beweis dafür, dass Russland und China bösartige „Lügen“ gegen den Westen verbreiten, und deshalb Feinde des Westens sind, und die westlichen Bevölkerungen glauben den westlichen Massenmedien das.

  1. die Hyänen gehen sich jetzt selbst an die Gurgel.

    Am Ende wird es so sein das die Verräter um sich zu schützen auf einander losgehen.

    Mit den Parolen er war es er hat mich angestiftet sie sind das Böse wir sind die Opfer. So wird jede Lüge mit der öffentlichkeitswirksamen Betrachtung hervor kommen.

    Das Finanzsystem ist am Ende, Heiße Luft mit bunten Papier was für eine Umweltverschmutzung.

  2. Es gibt doch nur zwei selbstzerstörerische Gefahren für den Menschen: Angst und / oder Größenwahn. Während die Angst ein Instrument der falschen Bescheidenheit abbildet, bildet der Größenwahn die Bescheidenheit falsch ab. Und wenn diese beiden Defizite der menschlichen Natur sich lieb haben – na dann gute Nacht mein Schatz.

    Israel ist doch nur ein Kunststaat innerhalb der Sykes-Picot-Staaten. Und nun soll das Sykes-Picot-Staatensytem von anno dunnemal zerschlagen werden, ohne daß Israel auch zerschlagen wird??, sondern sich dabei besonders raffiniert vergrößern dürfen; unter anderem über den Raub der Golan-Höhen?

    Diese Logik kann nicht einmal für Blinde oder Verblendete funktionieren. Das ist Schwachsinn und Selbsthinrichtung.

    Wer nimmt, muss geben können. Und wer gibt muss nehmen können.

    Kein Volk auf dieser Erde hat staatenbildend wirken dürfen, ohne einen Teil seiner seelischen Kraft dafür in eine Erstarrung opfern zu müssen. Das weiß jeder lautere Historiker.

    Aber Israel will diesen unbewältigbaren Gang bewältigen? Na bitte. -Dann mal zu.

    – Sie wollen die absolute Macht. Und nahezu alle wissen: sie richten damit nur Schaden, Chaos und Elend an. Mehr nicht.

  3. Zum zweiten:

    Selbstverständlich ist die Politik des Großmeisters „In Gedanken und Erinnerungen“ heute nicht mehr möglich. Ableitungen davon vielleicht?-

    Und wo der Vergleich seiner Leser und / oder Schüler zum tragen kommt, trifft der geneigte Beobachter immer auf östliche Interessenten. Denn die westlichen Politiker sind zu arrogant, um Bismarck zu studieren.

    Und wer Bismarck nicht studiert, hat von der Politik, von dem Ausgleich der Völker miteinander und untereinander, hat nichts begriffen.

    Im übrigen hatte dieser Mann die Not der Mittelmacht, der macht, der Macht, der Macht, und einen genialen Feldherren und einen Kriegsminister an seiner Seite. -Und einen bescheidenen König gehabt.

    Die Mittelmacht ist bis heute. Aber es ist kein Bismarck mehr , sondern ein Schäuble, eine Merkel, ein Gabriel und anderes scheues und geldgeiles Gelichter und Gesindel.

    In diese bösartige Kraft gegen ein schönes und schöpferisches Volk wird ganz klar ein Herr eintreten. Das ist sicher und brutal unanbdingbar.

    – Israel, Du bist ganz weit vorne! Ha, Ha, Ha (ihr Oberp***er) Ha, Ha, Ha.

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