Waffenstillstand und UN-Gespräche entlarven Kriegslüsternheit der syrischen „Rebellen“

Der Waffenstillstand und die in Genf stattfindenden Gespräche für eine politische Lösung in Syrien führen zu Brüchen in der Massenpropaganda der westlichen Terrorgegemeinschaft bezüglich der vorgeblichen Friedenswilligkeit der vom Westen unterstützten „Rebellen“.

Wie bei größeren Terrorattacken in Syrien üblich, hatten auch im Fall der gestrigen Latakia-Offensive die daran beteiligten „Rebellen,“ in diesem Fall Al Kaida, Ahrar Al Sham, Islam Armee, Sham Corps, Ansar Al Sham und FSA, zu ihrer „gegen Ungerechtigkeit“ getauften Offensive die Gründung eines gemeinsamen „Operationsraumes“ bekanntgegeben. Doch anders als üblich, war der Widerspruch zwischen dem offiziellen Bestreben der Terroristen nach einer politischen Lösung und einer Waffenruhe diesmal so groß, dass nicht alle westlichen Medien dabei mitmachten, den offenen Bruch der Waffenruhe durch „Rebellen“ unter den Teppich zu kehren. Der zum CIA-nahen Medienkonglomerat Bertelsmann gehörende deutschsprachige Sender n-tv meldete am Montag etwa unter der Überschrift „Schlagt sie in den Nacken“: Syrische Rebellen kündigen Offensive an:

„Schlagt sie in den Nacken“: Syrische Rebellen kündigen Offensive an

… Die nun veröffentlichte Erklärung zur Beendigung der Waffenruhe ist auch von den mächtigen islamistischen Rebellengruppen Dschaisch al-Islam und Ahrar al-Scham unterzeichnet worden, die besonders einflussreich in der Region Ost-Ghuta und in Aleppo sind. Dschaisch al-Islam wird von Mohammed Allusch geführt, der bei den Friedensgesprächen in Genf der Chefunterhändler der Opposition ist. Er forderte am Sonntag erneute Angriffe auf die Armee. „Vertraut nicht dem Regime und wartet nicht auf sein Mitleid“, schrieb Allusch auf Twitter. „Schlagt sie in den Nacken. Schlagt sie überall.“

Auch wenn n-tv dabei, wie könnte man von der Lügenpresse anderes erwarten, natürlich vieles unter den Tisch fallen lassen hat, etwa die offene Zusammenarbeit der vom Westen unterstützten „Opposition“ mit Al Kaida, so macht der Artikel trotzdem unmissverständlich klar, dass die vom Westen unterstütze „Opposition“ grob gegen den Waffenstillstand verstößt. Durch die Blume wurde das am Montag selbst im mit Zwangsgebühren finanzierten radikalzionistischen Gniffke-Funk deutlich. Nachdem die vom Westen unterstützten Terroristen in Syrien gestern mit ihrer Offensive in den Provinzen Latakia und Hamah zum Bruch des Waffenstillstandes scheiterten und ihre politischen Vertreter daraufhin in Genf beleidigte Leberwurst spielten, meldete die Tagesschau unter der Überschrift „Opposition verlässt Verhandlungstisch:“

Opposition verlässt Verhandlungstisch

Aus Protest gegen die andauernden Gefechte in ihrem Land hat die syrische Opposition die Friedensverhandlungen in Genf verlassen. Zuvor waren in der Provinz Hama Fassbomben abgeworfen worden, im türkischen Grenzort Kilis schlugen Raketen ein.

… In der Provinz Hama griffen Rebellen ebenfalls Regierungsstellungen an, Helikopter warfen Fassbomben auf ein zuvor erobertes Dorf, wie die oppositionsnahe Beobachtungsstelle berichtete. Die Opposition bezeichnete die Offensiven in Latakia und anderswo als legitimes Mittel gegen Verletzungen der Waffenruhe. …

Auch da können nicht gänzlich unaufmerksame Leser die Information erhalten, dass die vom Westen unterstützten Terroristen den Waffenstillstand durch Offensiven verletzt und dabei Gebiete erobert haben, sie sich anschließend beschweren, dass ihnen in den eroberten Gebieten Bomben der syrischen Armee auf den Kopf gefallen sind, und nun auch noch die Friedensgespräche beleidigt aufgeben. So sieht es aus, wenn der Wind sich dreht. Und dabei hat die Märchenschau ihren Lesern für die Unterstützer der Terroristen peinliche Details, wie dass die Genfer Vertreter der Terroristen dem UN-Vermittler De Mistura gesagt haben, sie würden nach dem Fehlschlagen ihres Waffenstillstandsbruches in Latakia und Hamah schmollen, und deshalb nicht mehr zum Verhandlungsort im UN-Gebäude in Genf kommen, aber er dürfe sie noch in ihrem Hotel in Genf besuchen, noch ausgespart.

Jenseits des terroristischen Kindergartens hat am Montag der russische Präsident Putin mit US-Präsident Obama telefoniert, und ihm dabei gesagt, dass er von der Opposition in Syrien erwarte, sich von Terroristen wie Al Kaida zu distanzieren. Sachliche Argumente zur Unterstützung der Zusammenarbeit der sogenannten syrischen Opposition mit Al Kaida vorzubringen, dürfte Obama unmöglich sein. Wie es weitergeht, dürfte wesentlich von Obamas Reise nach Saudi Arabien übermorgen abhängen. Neben der saudischen Unterstützung für Al Kaida in Syrien und im Jemen dürfte bei dem Besuch auch die saudische Unterstützung von Al Kaida bei 9/11 nebst massiven saudischen Drohungen gegen die Veröffentlichung dieser auf der Tagesordnung stehen, auf die US-Präsident Obama sich mit Geheimsitzungen mit der FED vorbereitet zu haben scheint. Nach den Gesprächen von Obama in Riyadh wird es dann vermutlich klarer werden, wie es in Syrien und in Jemen mit der saudischen Unetrstützung Al Kaida und Co weitergeht.

2 Gedanken zu “Waffenstillstand und UN-Gespräche entlarven Kriegslüsternheit der syrischen „Rebellen“

  1. die Saud haben den Jemen angegriffen, der Jemen beschränkt sich bis jetzt auf die Verteidigung seines Landes.

    wenn ich angegriffen werde, warum versucht der Jemen und andere Akteure da nicht die Saud zu infiltrieren. Der Hass in der Bevölkerung Suad’s auf die Britische Kolonialpuppe Saud ist doch schon groß genug. Man hört so wenig aus Saud.

    Wie hoch ist die Kriegslüsternei in Saudi Arabien wirklich? Den Waffenstillstand haben die Amis nur zugestimmt damit die frischen Kontingente aufgestellt werden konnten.

    Russland hat gezeigt das die Amis Weltweit nie ihr Wort halten werden. Denn die Welt hat eine Botschaft erhalten. Völkermord um jeden Preis, nur dafür ist der Zionistische Militärkomplex da.

    Es gibt ja ein paar Aussagen, die eine Entscheidungsschlacht zwischen den Guten und Bösen wollen.

    Die Bösen sind nicht Die uns glauben gemacht werden, sondern es sind die Guten, die Bösen sind im Grunde wir.

    dieser Waffenstillstand belegt es sehr schön…….

    danke für die Einschätzung liebes Parteibuch

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