Achse des Terrors hat in Berg-Karabach neue Front gegen Russland eröffnet

Am Freitag haben die Streitkräfte von Aserbaidschan unter Bruch der seit Jahrzehnten geltenden Waffenruhe mit Artillerie, Panzertruppen und der Luftwaffe entlang der gesamten Kontaktlinie einen umfassenden Überaschungsangriff auf Positionen der Republik Berg-Karabach begonnen, durch den es bislang mehrere Dutzend Tote auf beiden Seiten gab.

Ein Analyst von Vestnik Kavkaza schrieb zu dem Feldzug, er würde dazu dienen, in Aserbaidschan in Zeiten der ölpreisbedingten Krise Patritismus zu schüren und vor einer noch größer angelegten aserbaidschanischen Militäroperation gegen Berg-Karabach die Armee und die Reaktion der internationalen Gemeinschaft zu testen.

Das aserbaidschanische Kriegsministerium stellt den Überraschungsangriff als Antwort auf nicht näher spezifizierte armenische Provokationen dar und brüstet sich in einer Erklärung damit, dass die Gefechte zur „Befreiung“ von Gebieten, nämlich Aghdere, Tartar, Aghdam, Khojavend und Fuzuli, geführt hätten. Auch nach der Eroberung der Gebiete von Berg-Karabach setzt Aserbaidschan den Artielleriebeschuss von Berg-Karabach immer noch fort, drohte Aserbaidschan damit, den Feldzug bis zur Eroberung von ganz Berg-Karabach fortzusetzen, wenn die Angegriffenen sich mit der Eroberung der Gebiete durch den Überraschungsangriff nicht abfinden sollten, und erklärte weiterhin, es sei unlogisch, einen Waffenstillstand auf Basis der vor den durch den Angriff von Aserbaidschan gewonnenen Gebiete zu diskutieren.

Die von der zionistischen Mafia dominierte westliche Propaganda-Maschine verschleiert bei ihrer Berichterstattung über die mörderische Gewalt in Berg-Karabach hingegen systematisch, dass es sich dabei um einen aserbaidschanischen Angriffskrieg handelt, indem sie die großangelegte Aggression Aserbaidschans scheinbar „neutral“ als einen Gewaltausbruch oder als „Wiederaufflammen des Konfliktes zwischen Armenien und Aserbaidschan“ beschreibt.

Es ist keineswegs schwer zu erkennen, welche Seite regelrecht versessen auf den Krieg ist. Das aserbaidschanische Regime hat es nie akzeptiert, dass die überwiegend armenischen Bewohner der ehemals autonomen Region Berg-Karabach beim Auseinanderbrechen der Sowjetunion nicht zu Aserbaidschan gehören wollen und sich deshalb vor 25 Jahren in einem Referendum für die Unabhängigkeit entschieden haben. Seit vielen Jahren gibt das Regime des Öl- und Gasstaates große Summen für die Aufrüstung seines Militärs aus, und es macht ebenfalls seit Jahren überhaupt keinen Hehl daraus, dass das zur Vorbereitung einer militärischen Eroberung von Berg-Karabach dient. Gleichzeitig versucht das Regime von Aliyev den Eindruck zu erwecken, dass es sich damit im Einklang mit dem Völkerrecht befinden würde, weil es sich dabei um die Befreiung von aserbaidschanischen Territorium handele, obwohl das Friedensgebot der UN-Charta auch für stabilisierte De-Facto-Territorien wie die Republik Berg-Karabach gilt, deren gewaltsame Eroberung damit völkerrechtlich als verbotener Angriffskrieg zu werten ist. Das wirtschaftsschwache Armenien, das die Republik Bergkarabach politisch und militärisch unterstützt, hat hingegen überhaupt kein Interesse an einem neuen Krieg um Berg-Karabach, was bereits pro-armenisch ist, und ebensowenig natürlich Russland, das mit Armenien durch den Vertrag über kollektive Sicherheit offiziell verbündet ist, eine Truppenpräsenz in Armenien unterhält und mit den Kriegen in der Ukraine und Syrien gegenwärtig reichlich beschäftigt ist. Der russische Präsident Putin forderte deshalb gleich nach Beginn der Kämpfe umgehend eine sofortige Waffenruhe und beiderseitige Zurückhaltung.

Es ist also keine Frage, wer da gerade angegriffen hat und warum: es war der aserbaidschanische Machthaber Ilham Aliyev, und Ziel des Angriffes ist die Verwirklichung des schon lange öffentlich proklamierten Zieles, Territorium von Bergkarabach zu erobern und dauerhaft unter Kontrolle zu bringen. Interessanter ist die Frage, warum Aliyev gerade jetzt den Großangriff auf Bergkarabach befohlen hat, mit dem er nicht nur Berg-Karabach, sondern auch Armenien und Russland militärisch herausfordert. Zunächst einmal ist auffällig, dass der aserbaidschanische Angriff auf Berg-Karabach zeitlich einherging mit einem Großangriff von Al-Kaida-Terroristen und von der Türkei unterstützten „Rebellen“ auf die von Russland unterstützten syrischen Regierungskräfte südlich von Aleppo und einem Treffen von Aliyev mit dem türkischen Machthaber Erdogan in Washington. Das riecht schon für sich gesehen nach einer mit dem Ziel der Überlastung Russlands erfolgten türkisch-aserbaidschanischen Koordinierung ihrer Angriffe. Wenn man dazu weiß, dass die Türkei Aserbaidschan nicht nur wirtschaftlich, etwa durch in Konkurrenz zu Russland stehende Energieprojekte wie die BTC-Pipeline, verbunden ist, sondern auch durch die großottomanische Ansicht, dass es sich bei Türken und Aserbaidschanern, wie Erdogan es ausdrückte, um ein Volk in zwei Staaten handele, erscheint eine „ottomanische“ Koordination recht plausibel. So ist es denn auch nicht erstaunlich, dass der türkische Präsident Erdogan zum aserbaidschanischen Angriff auf Berg-Karabach erklärte, er und die seinen beten dafür, dass die aserbaidschanischen Brüder sich in den Gefechten durchsetzen und dazu versprach, Aserbaidschan „bis zum Ende“ zu unterstützen.

Dass der aserbaidschanische Machthaber Aliyev, der in Anerkennung des zunehmend wieder von Moskau bestimmenten Kräfteverhältnisses im Kaukasus in den letzten Jahren im Vergleich zur Epoche des George-W.-Bush-Regimes wieder bessere Beziehungen zu Moskau aufgebaut hatte, Moskau nun durch einen Großangriff auf Berg-Karabach vor den Kopf geschlagen hat, kommt trotzdem überraschend und ist mit einem bloßen Solidaritätsangriff für seinen ottomanischen Bruder Erdogan kaum zu erklären. Und tatsächlich gibt es neben der nahezu offenkundigen „großottomanischen“ Koordination ihrer Angriffe gegen von Russland garanitierte Waffenruhen in Syrien und Berg-Karabach noch eine weitere wichtige Größe, von der anzunehmen ist, dass sie im Hintergrund eine wesentliche Rolle spielt. Aserbaidschans Machthaber Aliyev setzt seit Jahren darauf, gute Beziehungen zu mächtigen „jüdischen Gruppen“ in den USA wie den Neocons und der Israel-Lobby aufzubauen. Damit einher ging ein enormer Wohlstands- und Machtzuwachs der eng mit Israel verbandelten kleinen jüdischen Minderheit in der ganz überwiegend muslimischen Ex-Sowjetrepublik Aserbaidschan selbst. Die israelische Zeitung Haaretz etwa schrieb im Jahr 2001 frei von Ironie, der Vorsitzende des Verteilungskomitees in Aserbaidschan habe erklärt, „die Juden würden dort als die wohlhabendsten Leute mit dem meisten Besitz betrachtet“ und „man brauche bloß nach den schönsten Häusern zu suchen, und da werde man die Juden finden.“ Über Beziehungen zur Türkei wurde da auch berichtet: der Vorsitzende der Juden in Aserbaidschan, Gennady Zelmonovich, war etwa auch Aufsichtsratsvorsitzender der Azerbaijan-Turkish Joint Venture Commercial Bank. Einhergehend mit der Wiederannäherung an Moskau gab es in den letzten Jahren einige Bemühungen der USA, in Aserbaidschan wie in Armenien einen bunten Regime Change zu versuchen, woraufhin in Aserbaidschan unter großem westlichen Gezeter einige als Menschenrechtler auftretende US-Einflussagenten verhaftet worden waren. Doch am 17. März wurden 14 dieser Personen von Präsident Aliyev plötzlich begnadigt. Am 31. März, also einen Tag vor dem Beginn des aserbaidschanischen Großangriffs auf Berg-Karabach, traf Aliyev sich in Washington mit führenden Vertretern der Israel-Lobby, darunter leitenden Persönlichkeiten von AIPAC und der Konferenz der Präsidenten, um die Vertiefung der Beziehungen zu besprechen. Dem vorausgegangen waren intensive Bemühungen, jüdische US-Organisationen für pro-aserbaidschanische Lobby-Arbeit beim US-Kongress einzuspannen.

Ähnliches war in den letzten Tagen beim türkischen Präsidenten Erdogan zu beobachten. Ein Erdogan nahestehender Analyst erklärte vor Erdogans Reise in die USA selbstbewusst, die Beziehungen zwischen der Türkei und den USA seien gut, nur zwischen Obama und der Türkei liege es im Argen, und nicht Erdogan oder die Türkei seien für die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Obama und der Türkei verantwortlich, sondern die „narzistische“ und „unverantwortliche“ Politik von US-Präsident Obama, und dies werde sowohl global als auch in den USA, und insgeheim selbst in der Administration von Obama, praktisch überall so gesehen. Dass US-Präsident Obama ein Problem ist, weil er den Regime Change in Syrien nicht intensiv genug und mit zu wenig militärischem Einsatz betrieben hat und er beispielsweise im August 2013 von einer Bombardierung Syriens zugunsten eines von Russland vermittelten Deals zu Chemiewaffenbeseitigung Abstand nahm, wird von wesentlischen Teilen der zionistischen Mafia tatsächlich genauso gesehen. Nicht zuletzt um die von ihr nicht gewollten friedensfördernden Beziehungen zwischen den USA und Russland in Bezug auf Syrien zu torpedieren, hat die zionistische Mafia anschließend zum Jahresende 2013 führend dabei mitgeholfen, den Nazi-Putsch in der Ukraine vom Zaun zu brechen, der 2014 zum Krieg in der Ukraine geführt hat. So ist es nur folgerichtig, dass der türkische Machthaber Erdogan sich aufgrund des gemeinsamen Feindes Russland nun plötzlich um bessere Beziehungen zur Israel-Lobby bemüht. Zu diesem Zweck empfing er im Februar etwa Vertreter der Konferenz der Präsidenten. Zur weiteren Verbesserung seiner Beziehungen zur Israel-Lobby hat der türkische Machthaber Erdogan dann am 30. März, also zwei Tage vor den aserbaidschanisch-türkischen Großangriffen gegen von Russland organisierte Waffenruhen in Berg-Karabach und Syrien, führende Vertreter der Israel-Lobby in den USA empfangen, darunter Bosse von der Konferenz der Präsidenten, Bnai Brith, ADL, WJC und AIPAC.

Es wäre angesichts der Treffen mit führenden Vertretern der Israel-Lobby kurz vor den Attacken in Syrien und Berg-Karabach gelinde gesagt sehr überraschend, wenn Erdogan und Aliyev ihre Angrifskriegsoperationen nicht zuvor mit der zionistischen Mafia besprochen hätten und da ein grünes Licht vom mächtigsten Teil der Achse des Terrors bekommen haben. Bisher ist darüber freilich offenbar noch nichts an Informationen durchgesickert und die zionistische Lobby hält sich wie meistens bedeckt, doch es wäre erstaunlich wenn da in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten nicht noch was an die Öffentlichkeit kommen würde. Es riecht ganz stark danach, dass die Achse des Terrors in Berg-Karabach eine neue Front gegen Russland eröffent hat. Anders ist es nicht plausibel zu erklären, dass Aliyev die Aggression gegen Berg-Karabach unternommen hat, denn allein, oder bloß mit Unterstützung des wenig potenten Erdogan, hätte er sich das kaum getraut.

23 Gedanken zu “Achse des Terrors hat in Berg-Karabach neue Front gegen Russland eröffnet

  1. Aggressionskriegsdrohungen gegen das überwiegend von Armeniern bewohnte Karabach gab es tatsächlich bereits seit Monaten:

    9. November 2015 „Heute drohte der aserbaidschanische Verteidigungsminister Zakir Hasanov ganz offen mit einer militärischen Lösung während der Truppenschau zum „Tag der Nationalflagge“. Generaloberst Hasanov nahm die Militärparade ab, auf der er sagte, dass die Armee ihre Überlegenheit gegenüber Armenien bald beweisen wird. „Einige Erfolge wurden in diesem Bereich gemacht. Viele armenische Soldaten wurden getötet. Die Begeisterung unserer Soldaten erschreckt Armenien. Aserbaidschanische Soldaten sind bereit, die armenischen Truppen aus den Gebieten zu vertreiben. Wir haben alle Möglichkeiten. Es ist notwendig, alles zu tun um den Tag zu beschleunigen, an dem die besetzten Gebiete befreit sind und die Flagge von Aserbaidschan über ihnen weht“, so der Verteidigungsminister.“

    https://www.radio-utopie.de/2015/11/09/aserbaidschan-droht-offen-armenien-mit-baldigem-krieg

    Der Spiegel 1992/13: „…Armenier: Sie sind es, die büßen müssen, wann immer im Kaukasus, an der Grenze zwischen Asien und Europa, der Völkerhaß ausbricht – und, wenn die Opfer sich wehren, der Krieg.“

    Aufgabe der Konzerne- und Bankenarmee Nato: weltweit Privatkapitalanlagemöglichkeiten sichern:

    Antikrieg/Sean Gervasi 1996: Am 22. Mai 1992 veröffentlichte die [US-geführte] NATO eine bemerkenswerte Stellungnahme zu den damaligen Kämpfen in Transkaukasien. Ein Ausschnitt davon:

    „Die Alliierten sind zutiefst besorgt über den fortschreitenden Konflikt und den Verlust von Menschenleben. Es kann keine gewaltsame Lösung für das Problem Nagorno-Karabakh oder die Differenzen zwischen Armenien und Aserbaidschan geben, die es verursacht haben. Jede Maßnahme gegen Aserbaidschan oder jedes anderen Staates territoriale Integrität oder die Durchsetzung von politischen Zielen mit Gewalt wäre eine flagrante und unakzeptable Verletzung der Grundsätze des internationalen Rechts. Insbesondere könnten wir (die NATO) nicht hinnehmen, dass der anerkannte Status von Nagorno-Karabakh oder Nakhichevan einseitig durch die Anwendung von Gewalt geändert wird.“

    Das war jedenfalls eine bemerkenswerte Stellungnahme. Die NATO gab in der Tat eine versteckte Warnung heraus, sie müsste „Schritte“ unternehmen, um Aktionen von Regierungen in der Region des Kaspischen Meeres vorzubeugen, die sie als Bedrohung lebenswichtiger Interessen des Westens betrachtete.

    Zwei Tage, bevor die NATO diese unübliche Stellungnahme betreffend ihrer Interessen an transkaukasischen Angelegenheiten vorlegte, hatte die US-amerikanische Ölgesellschaft Chevron mit der kasachstanischen Regierung einen Vertrag über die Entwicklung der Ölfelder in Tengiz und Korolev im westlichen Teil des Landes abgeschlossen. Der Vertragsunterzeichnung waren zwei Jahre Verhandlungen vorangegangen. Aus zuverlässigen Quellen war zu erfahren, dass damals die Gefahr eines Abbruchs der Verhandlungen bestand, da Chevron Befürchtungen hinsichtlich der politischen Stabilität in der Region hatte.

    Zu dem Zeitpunkt, da die NATO ihre Stellungnahme abgab, hätte sie natürlich nur wenig Möglichkeiten gehabt, dieser Warnung Nachdruck zu verleihen. Fürs Erste gab es noch keinen Präzedenzfall für eine große „Out of Area“-Operation der NATO [wurde aber dann 1999 mit dem humanitär getarnten völkerrechtsverbrecherischen Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien geschaffen, Anm.]. Darüber hinaus waren die NATO-Einsatzkräfte 1992 weit entfernt von Transkaukasien. Ein kurzer Blick auf die Landkarte vom Balkan über das Schwarze- bis zum Kaspischem Meer genügt, um festzustellen, dass diese Situation geändert wird.“

    Sean Gervasi, 1996

    http://www.antikrieg.com/art01_gervasinato.htm

    Oberkommandierender ist immer ein US-General, dessen Vorgesetzter die jeweilige Person im US-Präsidentenamt ist, also ist die sogenannte Nato selbstverständlich US-geführt und nachdem die bekanntlich nach wie vor von Natos Erdogan mit Nachschub versorgten und daher natürlich so zu nennenden, gegen Syrien eingesetzten US-geführten Nato/IS- und Nusra-al-Qaida-Terroristen vom Kaspischen Meer aus unschädlich gemacht wurden, war wohl anzunehmen, dass Washington eher früher als später sein quasi Marionettenregime im Anrainerstaat des Kaspischen Meeres Aserbaidschan[1] aktivieren würde, um im Zuge des Schüres eines weiteren Krieges gegen Armenien eventuell Aserbaidschan ähnlich gegen die Russische Föderation in Stellung zu bringen wie zuvor die Türkei.

    Mit dem Umlügen von Washingtons realer Nato-Bedrohung zur erfundenen sogenannten „russischen Bedrohung“ hat die US-geführte Politik- und Medienfront ja bereits reichlich Erfahrung. So soll dann wohl der vollkommen irregeführten Offentlichkeit auch die Story angedreht werden, Washingtons Nato müsse angeblich „aus Sicherheitsgründen“ unbedingt nun auch noch im Kaspischen Meer präsent sein. In Wahrheit ein imperialistisches Ziel des privaten US-Großkapitals, das – wie weiter oben zu lesen – bereits seit 1992 verfolgt wird, und ja, weiter zurück offenbar schon seit Hitler und den Nazi-Faschisten.

    [1] „NATO International School of Azerbaijan“

    https://www.facebook.com/NISA2013

  2. Danke für die schnelle und fundierte Recherche!

    – Und wie sagte der Zionist McCain nach dem Verlust der Krim: Sie (die Russen) müssen einen Preis dafür bezahlen?

    Noch hat Russland nicht „bezahlt“. Und jeder vernünftige Mensch kann sich ausrechnen, wie Russlands Bezahlung aussieht, so es ernsthaft genötigt wird: Georgien 2008.

  3. Zum anderen wäre es tatsächlich einmal interessant zu wissen, mit welcher schlagkräftigen Faust in der Hosentasche der Ami sich einbildet, dem Russen eine blutige Nase verpassen zu können?

    Russland ist reich, reich, Reich und Amiland ist arm, arm, arm ab.

    Und ohne die zionistische Führhand der Oberintriganten hätten die Schwerstalkoholiker aus dem Weißen Haus sich längst zwei fette blaue Augen und eine geschwollene Nase von Russland geholt.

    Es bleiben also nur noch Tritte in den weichen Unterleib wie im Kaukasus gegen Russland, um den Bären zu reizen. Die versoffenen USA zumindest werden nicht gegen Russland antreten.

    Und ob die Proxy-Kriege gegen Russland zum Erfolg eines Weltenbrandes führen, ist offen.

  4. State Duma vice speaker says „third force“ is behind Nagorno-Karabakh events

    http://tass.ru/en/politics/866824

    „It is clear that the force that continues to fan the flames of war in the Middle East, Central Asia and the Caucasus,“ the parliamentarian wrote on his Facebook page on Saturday

  5. Ich stimme dem Artikel vollständig zu.
    Jedoch: Die Karte ist eindeutig falsch. Nagorny Karabach grenzt nicht an Armenien an. Vielmehr wurde im Krieg um die Region völkerrechtlich eindeutig aserbaidschanisches Territorium zwischen Karabach und Armenien besetzt und die Bevölkerung vertrieben. Das falsche Kartenmaterial ist nur eine Formalie.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bergkarabach.svg

    1. Nobilitatis

      Die hier vom Parteibuch verwendete Karte zeigt im Unterschied zu den meisten anderen Karten die faktisch seit 20 Jahren geltende Waffenstillstandslinie des ungelösten Konfliktes.

      1. RICHTIG. Und das ist für die Meldung m.E. auch die beste Lösung.
        Es ist allerdings mit „Nagorno Karabakh Republic“ beschriftet.
        Ich bin nicht ganz up to date bei diesem Konflikt, haben die Karabacher die besetzten Territorien offiziell zu ihrer Republik hinzugefügt?

  6. Erdogan verwandelt(e?) die Türkei in ein Kriegsland, Aliyev scheint es wohl seinen Ottomanischen Heeren gleich machen zu wollen. Seltsam ist, dass Strategen der „anderen“ Seite zu glauben scheinen, dass mit dem Angriff auf Berg- Karabach Russland auch im entferntesten einzuschüchtern ist.

    Aserbaidschan wird dafür einen Preis zahlen müssen, früher oder später.
    Noch was: würde mich nicht wundern wenn die Ukra- Truppen bald eine Offensive Richtung Novorossiya starten würden…

    1. „Seltsam ist, dass Strategen der “anderen” Seite zu glauben scheinen, dass mit dem Angriff auf Berg- Karabach Russland auch im entferntesten einzuschüchtern ist.“

      Gibt ua sicher auch neues Futter für die laufende antirussische Anti-Putin-Kampagne des Westens. Wie derweil auch die panama papers.

      1. @ Albrich,…panama papers…..abgesehen davon,das Putin mal wieder schuld (wer solls auch anderes sein ) angelegtes Mafiageld ist ebend nur im orginal US- Mafialand sicher.Sozusagen die beste Blutgeldwaschmaschine,sauber ,sicher und verfolgungsresistent.

  7. Und am Ende müssen wir doch dem märkischen Junker huldigen, welcher über das Spiel mit fünf Bällen Herr war -von denen immer drei in der Luft waren?

    Wer Weltpolitik begreifen möchte, kommt an den Gedanken und Erinnerungen nicht vorbei.

    „Majestät, setzen wir das Reich in den Sattel, reiten wird es schon können“.

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