Israel will kurdische Unabhängigkeit, um noch mehr Zwietracht in der Region zu säen

Es ist keine Frage, wer international Pläne einer kurdischen Unabhängigkeit vorantreibt: das zionistische Apartheidregime von Israel, und seine Lobby.

Das betrifft sowohl die kurdische Autonomieregion im Nordirak, wo mit Barzani ein Lakai von Netanjahu und Erdogan herrscht, als auch den kurdisch geprägten Teil Syriens, und in strategischer Hinsicht auch die kurdisch geprägten Teile der Türkei und des Iran.

Ayelet Shaked, die Justizministerin des zionistsichen Rassistenregimes, hat auch offen das Kalkül dahinter erklärt: es geht darum, dadurch die Türkei und Iran zu schwächen. Mit anderen Worten: das zionistische Regime legt es darauf an, durch die Unterstützung von kurdischem Seperatismus mehr Kriege in Syrien, Irak, Iran und der Türkei zu provozieren, damit Israel die stärkste Macht der Region bleibt. Und selbstverständlich ist die Macht der zionistischen Lobby der wesentliche Grund dafür, dass westliche Staaten ebenfalls, jedenfalls bis zu einem gewissen Grad, kurdischen Seperatismus vorantreiben.

Vor diesem Hintergrund ist auch das Statement zur Ausrufung kurdischer Autonomie in Nordsyrien durch den kurdischen Beamten Idriss Nassan vor einigen Tagen zu sehen. Wenn eine Professorin an der Mossad-Hochschule von Tel Aviv dazu erklärt, die Kurden in Syrien seien offen für Beziehungen mit Israel, dann bedeutet das nichts weiter, als dass das zionistsiche Apartheidregime wieder mal beabsichtigt, Kurden als Proxy zum Erzeugen von weiteren Kriegen in der Region einzusetzen. Und natürlich erklärt es auch, warum der Mossad-Flügel der deutschen Linken ganz begeistert von kurdischem Separatismus ist: alles für Israel. Die große Frage ist jedoch, ob kurdische Gruppen sich schon wieder dazu verleiten lassen werden, für israelische Interessen zu kämpfen und zu sterben, nur um dann von ihren US-israelischen Sponsoren fallengelassen zu werden, oder ob sie inzwischen klüger geworden sind.

10 Gedanken zu “Israel will kurdische Unabhängigkeit, um noch mehr Zwietracht in der Region zu säen

  1. Kurdistan ist eine Drehtür zwischen Europa, Asien, Afrika und Arabien. Jedes Imperium, das in die eine oder andere Richtung wachsen wollte/will, musste/muss sich mit Kurdistan einigen.

    Die Türkische Republik lebt seit seiner Entstehung, Tag und Nacht mit der Angst Kurdistan ganz zu verlieren. Diese Angst hat sie dazu getrieben, Kurdistan zu quälen, zu entwürdigen, seine Denkmäler, Wissen und Geschichte, zu verbieten, zu verfälschen, seine Gelehrten zu töten. Mit dieser Angststrategie hat sie alles getan, um Kurdistan zu verlieren.

    Wie bei einem kleinen Kind, das mit einem wertvollen Spielzeug nicht umgehen kann und stattdessen es versucht zu zerschlagen, aber auch dazu unfähig ist und irgendwann ein Großer zu ihm kommt und dieses Spielzeug ihm aus der Hand nimmt, ist nun für die Türkei die Zeit des Abschieds von Kurdistan gekommen.

    Ja, es sind vor allem die Zionisten, die große Hoffnungen in die Gründung Kurdistans legen und sich wünschen unendlich Wasser, Erdöl und andere Güter aus Kurdistan zu bekommen, gegen Waffentechnik und strategische Partnerschaft.

    Realpolitisch wäre ein solcher Weg denkbar, wenn die Zionisten keine Zionisten wären und Palästina ein einiger, freier Staat wäre.

    Die Gründung Kurdistans entspricht auch den strategischen Zielen der USA und verspricht langfristige Vorteile für Russland und Iran, will heißen dass diese Nachbarländer die existierende Türkei beim Zusammenbruch nicht retten werden, so wie sie Syrien zur Hilfe geeilt sind.

    Die Zerstörung der Türkei folgt der Planung des British Empire zur Zerstückelung des Osmanischen Reiches, aber die Republik Türkei als Staat ist letzlich derjenige Verlierer, der dies nicht aufhalten konnte.

    Mit der Beteiligung der AKP von Erdogan und den anderen Verrätern am „Project for a Greater Middle East“ sind die letzten Sargnägel der Republik Türkei geschmiedet worden und nun werden sie eingehämmert.

    Viele Anhänger der AKP kannten die Gefahr, die aus dem Verrat erwächst, allerdings glaubten sie, Erdogan würde „Taqqiya“ üben und mächtig genug sein, um sich vom Feind rechtzeitig zu trennen. Nun müssen sie erkennen, dass der Glückspieler durch seine Spielerei nicht zum Kasinobesitzer wird, nur weil er mal eine Glückssträne zu haben schien.

    Wehe dem Schicksal der Muslimbrüder in der Türkei. Sie werden ein böseres Ende finden als die Muslimbrüder Ägyptens. So ist es halt, mit Verrätern hat niemand Mitleid.

    Neben dem Boden Kurdistans, der von Iraq, Syrien und vor allem Türkei abgetrennt werden wird, geht es vor allem um das Wasser. Denn Kurdistans Gebirge ist ein natürlicher Wasserfänger und die Quelle der größten und wichtigsten Flüsse.

    Es geht in der heutigen Zeit nicht nur um das Wasser auf dem Grund, sondern auch schon um das Wasser in der Luft, also auch um den Luftraum, den Windkorridor über Kurdistan, den es zu erobern gilt. Die Methodik und Technik dazu ist zwar sehr aufwendig, aber nicht sehr komplex. Dies zu verstehen fällt vielen schwer, weil die wenigsten über ausreichend Kenntnisse über Meteorologie verfügen und zu sehr zweidimensional und kaum dreidimensional denken können.

    Krieg um Wasser, SRM über Yemen, Syrien & Irak in der Troposphäre für mehr Öl & Gas.
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/07/war-on-water-krieg-um-wasser.html

    Eine unheimliche Koalition! Die Einheit der Feinde! Domino Effekt!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/08/weird-coalition-unheimliche-koalition.html

    Das Rückgrat des Imperiums brechen! Danke #Russland! Maschine der Teufel!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/09/breaking-backbone-das-ruckgrat-brechen.html

  2. Aus meiner Sicht müsste bei dem Thema mehr differenziert werden. Etwas ist nicht gut oder schlecht weil es zufällig mit den geostrategischen Interessen einer Regionalmacht übereinstimmt. Es war immerhin der israelische Geheimdienst, welcher für die Türkei einen Kurdenführer entführt und ausgeliefert hatte. Die Interessen verändern sich über die Zeit.

    Das eine Bevölkerungsgruppe durch Sprachverbote, kulturelle Unterdrückung, ökonomische Benachteiligung bei gleichzeitige Konfiszierung der Bodenschätze auf den Gedanken kommen kann, als unabhängiger Staat könnte es uns besser gehen, ist ja nicht so verwunderlich. Insbesondere, wenn es auch deutlich kleinere Staaten auf der Welt gibt.

    Wenn die Türkei gerne ein nationalistischer sunnitisch-wahhabitischer Staat sein möchte dann sollten sie die armenischen, kurdischen, grichischen und alevitischen Besiedlungsgebiete unabhängig machen und können auf den restlichen Gebieten einen homogenen Staat gründen. Sonst sollten sie die Heterogenität anerkennen und ausleben lassen. In der BRD müssen die Dänen bzw. die Sorben nicht die 5%-Hürde einhalten. In der Türkei hat man gleich mal eine 10%-Hürde eingeführt.

    Gleichzeitig geht es aber auch um die Frage, ob feudale Strukturen mit Großgrundbesitzer erhalten werden sollen oder es für alle Menschen Chancengerechtigkeit gibt. Für die „Kurdenfrage“ muss eine bessere Lösung gefunden werden. Ganz unabhängig von den aktuellen Interessen der Regierung von Israel.

  3. Sähe ich in säen ein h, erntete das Parteibuch einen Strich mit dem Rotstift – SCNR.

    Ja, die Kurden, das Gebiet erstreckt sich über vier Staaten, und in jedem davon können sie von den üblichen Verdächtigen benutzt werden, Unruhe zu stiften. Zumal man dort die Hand auf dem Öl und noch wichtiger auf Euphrat und Tigris hat. Mit einem „unabhängigen“ Staat Kurdistan wären sie wohl mehr denn je Spielball von USrael, das sie mindestens seit 1991 nach Strich und Faden verar… Hoffentlich ist ihnen das bewußt und sie entsorgen solche Kuckuckseier wie diesen sauberen Beamten auf dem schnellsten Weg.

  4. Hatte das Imperium des angloamerikanischen Großkapitals die Kontrolle über ein Staatsgebiet verloren, tauchten sofort Gestalten auf, die in einem Teil davon, das feindliche Gegenstück ausriefen. Auf den Verlust der Herrschaft über Indien folgte die Ausrufung Pakistans; das chinesische Volk befreite sich vom Imperium, woraufhin auf Betreiben des Imperiums jahrelang ein paar der von Washingtons imperialistischem Militär auf eine kleine Insel vor der Küste gerettete Lakaien als „China“ in der UNO saßen; in Korea wurde im Süden ein Gegenkorea geschaffen; Ukraine als feindliches Gegenrussland. Folgende, durch Schuldenverursachen für das Imperium vorteilhafte, von außen befeuert den Frieden und den Aufbau des Landes störende Dauerkonflikte waren und sind in solchen Fällen so gut wie immer zu erkennen, die Liste ließe sich beliebig verlängern und offenbar versucht das Imperium derzeit nach der altbekannten Methode des Spaltens und Herrschens ein Gegensyrien zu basteln.

    Wenn ich höre, „ein friesischer Beamter“ habe in Deutschland eine „friesische Autonomie“ ausgerufen, dann sollte ich demzufolge wohl annehmen, dass entweder die entsprechenden Ergebnisse eines verfassungsmäßigen Referendums vorliegen oder das Imperium befürchtet, den in Deutschland stationierten Truppen könnte demnächst eine gute Heimreise gewünscht werden. Offenbar eher in einen des Letzteren ähnlichen Zusammenhang wird also die Meldung einzuordnen sein, ein „kurdischer Beamter“ habe im Norden des Staatsgebietes der Syrischen Arabischen Republik irgendeine Autonomie ausgerufen, weil von entsprechenden Ergebnissen eines verfassungskonformen Referendums keineswegs ausgehen kann, wer in den für eine Autonomie beanspruchten Bereichen Syriens für keine dafür die Voraussetzung bildende Bevölkerungsmehrheit spricht:

    1. clearly

      Ja, Feindseligkeit gegen Kurden ist nicht das richtige Mittel, um Israel die Möglichkeit zu entziehen, Kurden als Proxy-Kräfte zum Anheizen von noch mehr Krieg in der Region einzusetzen. Im Gegenteil: es müssen eine ganze Reihe von Rechten für die kurdische Bevölkerung hergestellt werden. Und trotzdem muss das Problem, dass Israel da versucht, Proxy-Kräfte aufzubauen, thematisiert werden, und diesem Versuch muss begegnet werden, in aller erster Linie von den Kurden selbst und im Interesse der Kurden.

      Und was die langfristige Lösung angeht, so ist diese sowieso klar: sie kann nur in regionaler Kooperation bestehen, wo die Frage nach Nationen und Grenzen nicht mehr so wichtig ist. Genau dafür gab es ja auch vor dem Krieg gute Ansätze, mit visafreiem Reisen zwischen Syrien und der Türkei zum Beispiel, mit einem Friedensprozess zwischen AKP und HDP, usw, bevor Erdogan diese vernünftige Lösung regionaler Kooperation mutwillig durch seinen unsinnigen Krieg gegen Syrien für eine wohl ziemlich lange Zeit zerstört hat.

      1. Ja, da wäre zunächst die Feindseeligkeit der Kurden untereinander. Während das Imperium aus den Barzani-Kurden im Nordirak bereits weitgehend eine Legion Washingtons gemacht hat, wird dies nun auch mit Syriens Kurden versucht. Wie der Reichensohn, der sich Ansehen bei den Angegriffenen verschafft, indem er die von ihm selbst angeheuerte Schlägerbande, wie mit der Bande verabredet, nach kurzem Scheingefecht „heldenhaft“ in die Flucht schlägt, so veschafft sich das Imperium Ansehen, indem das Imperium den angegriffenen Kurden im Norden Syriens bei der Abwehr von des Imperiums selbst angeheuerten IS-Banden „hilft“. Auch das eine Art von Feindseligkeit, deren Hintersinn verstanden werden sollte, nicht weniger als die hintersinnige Feinseligkeit von Washingtons und Tel Avivs Erdogan, der alle Kurden, die keine Legionäre des Imperiums sein wollen, zu Terroristen erklärt und mit faschistischem Terror überzieht.

  5. Nepotismus Verbrechen von Frank Walter Steinmeier mit dem alten Verbrecher Clan der Barzani’s, welche Völkerrechts widrig, auch noch ein General Konsulatat in Berlin schon in 2009 erhielten. Alle POsten inklusive des General Konsuls, Präsident, Minister Präsident hat einen Namen: Barzani, denn Profi Schmuggel von Kurden, Drogen clans, müssen gefördert werden.

    Zusammenarbeit mit Erbil fortsetzen

    Am zweiten Tag seines Irak-Besuchs führte Außenminister Frank-Walter Steinmeier Gespräche in Erbil, der Hauptstadt der Provinz Kurdistan-Irak. Gegenüber dem kurdischen Regionalpräsidenten, Masoud Barzani, bekräftigte Steinmeier die deutsche Unterstützung der Peschmerga für den Kampf gegen ISIS. Gleichzeitig betonte er, dass es eine politische Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Islamisten brauche.

    Steinmeier und Barzani

    Außenminister Steinmeier war in der Nacht zum Montag (07.12.2015) nach Irak gereist und hatte im Verlaufe des Montags Gespräche mit der Zentralregierung in Bagdad geführt. Schwerpunkt der Reise ist die deutsche Unterstützung bei der Stabilisierung des Landes. Am Dienstag (08.12.) ging es dann in den Norden des Landes nach Erbil. Auch hier stand die weitere deutsche Unterstützung bei der Stabilisierung von befreiten Gebieten im Fokus, die zuvor von der Terrorgruppe ISIS kontrolliert wurden….
    https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Irak/151208-BM-Erbil.html

  6. Es ist der alte deutsch-zionistische Traum, schon aus der Zeit vor 1933, ein Kolonialgebiet in Palästina zu schaffen. Das abgezapfte Öl aus den kurdischen Gebieten sollte über eine Pipeline nach Haifa transportiert werden. Das Pipeline-Projekt ist nie recht fertig geworden, angeblich wurde eine 20 cm Leitung gebaut, hat aber nie so richtig funktioniert. Die geplanten großen Raffinerieanlagen in Haifa sind jedoch verwirklicht worden – und die haben jetzt Durst.

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