Liveticker: Vorwahlen in fünf großen US-Bundesstaaten – Siege von Trump und Clinton

Am in Deutschland soeben zu Ende gegangenen Dienstag fanden in fünf US-Bundesstaaten Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl 2016 statt, nämlich in Florida, Ohio, Illinois, Missouri und North Carolina. Donald Trump und Hillary Clinton konnten ihren Vorsprung dabei wie erwartet jeweils deutlich ausbauen, während Marco Rubio das Handtuch warf.

Während auf der demokratischen Spur die Delegierten wie immer proportional gewählt wurden, wurde auf der republikanischen Spur in vier Bundesstaaten im Modus Gewinner-bekommt-Alle gewählt, und lediglich in North Carolina proportional.

Umfragen zufolge ist auf der republikanischen Spur der mit der zionistischen Lobby über Kreuz liegende Kandidat Donald Trump in vier der Bundesstaaten heute klarer Favorit, nur in Ohio sollte der unter anderem vom zionistischen Finanzinvestor George Soros unterstützte Außenseiter John Kasich gewinnen. Sollte das so ausgehen, wäre Trump damit in den Vorwahlen praktisch nicht mehr aufzuhalten.

Auf der demokratischen Spur wird hingegen damit gerechnet, dass die von Haim Saban für die Israel-Lobby betreute Angrifskriegsverbrecherin Hillary Clinton die meisten Delegierten abräumt und sie damit ihren bei der zionistischen Mafia nicht beliebten Gegenkandidaten Bernie Sanders abhängt.

Nachtrag 00:40h MEZ: Die ersten Zahlen von AP aus Florida und North Carolina sehen danach aus, dass die dortigen Vorhersagen sich erfüllen. Trump und Clinton liegen jeweils klar vorn:

Noch wurde in Florida jedoch kein Gewinner ernannt, da kann sich also noch einiges ändern.

Nachtrag 00:50h MEZ: Auch aus Ohio gibt es erste Zahlen. Bei weniger als 1% ausgezählter Stimmen liegt da auf der demokratischen Spur Clinton weit vor Sanders, während sich auf der republikanischen Spur wie erwartet ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Trump und Kasich mit Vorteilen für Kasich abzeichnet.

Nachtrag 00:55h MEZ: In Florida sind auf der republikanischen Spur bereits 32% der Stimmen ausgezählt und Trump liegt dabei aktuell mit 46% vor Rubio, der auf 27% kommt. Das sieht stark nach einem sich für Trump abzeichnenden Sieg in Florida aus, aber noch wurde Trump nicht zum Gewinner in Florida ausgerufen. Trump hatte in Florida gestern noch ein Endorsement von Generalstaatsanwältin Pam Bondi eingeheimst und seine Aussichten in Florida damit nochmal verbessert. Israels Liebling Marco Rubio ist unterdessen heute von seinem vor einer Woche gemachten Statement abgerückt, dass derjenige Präsident werden soll, der Florida gewinnt. Stattdessen will Rubio nun weitermachen, auch wenn er in Florida verliert.

Nachtrag 01:05h MEZ: Trump wurde beim Auszählungsstand von knapp 60% zum Sieger in Florida ausgerufen und erhält damit alle 99 Delegierte aus Florida. Trump hat damit 568 Delegierte, während sein bester Konkurrent, Ted Cruz, es auf 370 Delegierte bringt, Rubio auf 163 und Kasich auf 63. Aber heute werden auf der republikanischen Spur noch 259 weitere Delegierte verteilt, es wird sich also noch was tun. Clinton wurde unterdessen auf der demokratischen Spur zur Siegerin von Florida ausgerufen. Da da die Delegierten proportional verteilt werden, bekommt Clinton aus Florida bislang 118 Delegierte, während Sanders 45 bekommt.

Nachtrag 01:25h MEZ: Mittlerweile sind auch erste Zahlen aus Missouri und Illinois da. Bei weniger als 1% Auszählungsstand liegen da auch jeweils Trump und Clinton in Führung.

Nachtrag 01:28h MEZ: Clinton wurde unterdessen bei 5% Auszählungsstand auf der demokratischen Spur zur Siegerin von North Carolina ausgerufen. Aktuell liegt sie da bei 59% und Sanders bei 38%.

Nachtrag 01:30h MEZ: Rubio hat seine krachende Niederlage in Florida eingestanden und seine Präsidentschaftsbewerbung 2016 mit einem Statement in seiner Wahlzentrale in Florida für beendet erklärt.

Nachtrag 01:45h MEZ: Der Auszählungsstand auf der republikanischen Spur in Illinois liegt inzwischen bei 5% und Trump führt in diesem Winner-Takes-All-Staat mit 42% vor Cruz und Kasich, die da bislang jeweils auf 22% kommen.

Nachtrag 02:00h MEZ: Kasich wurde bei 6% Auszählungsstand zum Sieger von Ohio ausgerufen. In den Zahlen führt er da gegenwärtig mit 43% vor Trump, für den in Ohio bislang 34% gemeldet werden. Auch Clinton wurde in Ohio bei 6% Auszählungsstand zur Siegerin ausgerufen, sie führt da mit 65% zu 34% gegen Sanders. Clinton hat damit heute bislang drei von fünf Staaten gewonnen und in den anderen beiden führt sie. Das sieht nach einem rabenschwarzen Tag für Sanders aus.

Nachtrag 02:15h MEZ: Es tut sich gerade wenig bei den Zahlen, außer dass der Auszählungsstand in Illinois nach oben geht, und nun schon fast 20% beträgt. Ansonsten sieht es danach aus, dass Clinton alle fünf Staaten gewinnt, während Trump alle bis auf Ohio gewinnen könnte. Bestätigt ist das aber noch nicht. Im WInner-Takes-All-Staat Missouri etwa beträgt der Auszählungsstand gerade einmal 4,4% und Trump liegt da nur 3% vor Ted Cruz.

Nachtrag 03:00h MEZ: Jetzt hat sich doch noch mal ein bisschen was getan. Trump wurde zum Sieger in Illinois und North Carolina ausgerufen, während Sanders Clinton in Missouri mit 51 zu 47 überholt hat. Hier ist eine aktuelle Übersicht des Standes:

Missouri ist also in beiden Parteien noch offen, und in Illinois ist es bei den Demokraten noch knapp. Bei den Demokraten bringen aufgrund der proportionalen Verteilung der Delegierten knappe Siege allerdings ohnehin fast nichts, sodass das einzige wirklich noch spannende Rennen der Missouri auf der republikanischen Spur ist, wo im teilweisen Gewinner-bekommt-alle-Modus gewählt wird, bei dem 12 Delegierte an den Gewinner des Staates gegeben werden, und die restlichen in jeweils 5er-Packs an die Gewinner der acht Bezirke in Missouri. Gewinnt Trump auch noch Missouri, war der Abend für ihn hervorragend, sonst nur gut.

Nachtrag 03:15h MEZ: John Kasich hat nach seinem Wahlsieg in Ohio erklärt, im Rennen bleiben zu wollen, obwohl er nach dem heutigen Wahltag keine rechnerische Chance mehr haben wird, bis zur Parteikonferenz im Juli noch eine absolute Mehrheit von 1237 Delegierten zusammenzubekommen. Bislang wurden John Kasich heute 73 Delegierte zugeordnet, womit er insgesamt auf gerade einmal 136 kommt. 1141 Delegierte sind momentan noch im Topf, doch davon werden heute noch eine ganze Reihe verteilt werden, nämlich noch 52 in Missouri, noch 45 in Illinois und noch 10 in North Carolina. und von all diesen Delegierten wird Kasich so gut wie kaum noch einen abbekommen.

Nachtrag 04:00h MEZ: Donald Trump twitterte gerade, er teile die Meinung von Marco Rubio, dass der Gewinner in Florida der Präsidentschaftskandidat der republikanischen Partei sein werde:

Für den Spott braucht Adelsons Darling Rubio nach seiner krachenden Niederlage nicht zu sorgen.

Nachtrag 05:00h MEZ: In Missouri beträgt der Auszählungsstand mittlerweile 93%, doch noch immer gibt es keinen Sieger in Missouri. Auf der republikanischen Spur führt Trump mit 41,2% gegen Cruz mit 40,9% in Missouri, und auf der demokratischen Spur führt Sanders in Missouri mit 50,3% zu 48,6% von Clinton. In Illinios beträgt der Auszählungsstand nun 91% und Clinton führt mit 50,6% zu 48,5% von Sanders, doch gewonnen hat sie Illinios damit noch nicht.

Nachtrag 05:20h MEZ: Decision Desk HQ hat den Auszählungsstand in Missouri inzwischen bei 97,5%, und Trump liegt mit 0,3% vorn, während Sanders demzufolge bei 97,5% Auszählungsstand in Missouri mit 0,4% führt.

Nachtrag 05:30h MEZ: Hillary Clinton wurde auf der demokratischen Spur soeben zur Siegerin in Illinois ausgerufen. Sie führt da mit 50,5% zu 48,7% vor Sanders, was beim gegenwärtigen Auszählungsstand von 94% von Sanders nicht mehr einholbar zu sein scheint.

Nachtrag 05:50h MEZ: AP meldet inzwischen, dass Clinton bei 99% Auszählungsstand in Missouri auf der demokratischen Spur mit 49,6% zu 49,4% von Sanders führt. Zwischendurch scheint es da gerade eine Korrektur von bereits veröffentlichten Daten für Missouri gegeben zu haben. Decision Desk HQ meldet, dass, wenn keine weiteren „Datenkorrekturen“ mehr erfolgen, etwa nach dem Prinzip, da wurde nachgezählt, und es kam dann was anderes raus als bislang angegeben, dass dann Trump und Clinton Missouri jeweils hauchdünn gewonnen haben müssten. Die bisherige „Datenkorrektur“ riecht etwas nach einem aufgeflogenen Versuch von Wahlfälschung.

Nachtrag 06:02h MEZ: Der Auszählungsstand auf der republikanischen Spur in Missouri wird von Decision Desk HQ nun mit exakt 100,0% angegeben.

Nachtrag 06:10h MEZ: AP meldet nun bei einem Auszählungsstand von 100% in Missouri, dass Trump und Clinton führen, gibt aber seltsamerweise keinen Gewinner in Missouri an, wie ein aktueller Screenshot von 06:08h MEZ von der NYT zeigt:

Andere Quellen, die die AP-Daten verwenden, zeigen das gleiche seltsame Bild. 100% Stimmauszählung, aber kein Gewinner in Missouri. Die Verantwortlichen scheinen also trotz vollständiger Stimmauszählung in Missouri von ihren eigenen Zahlen nicht überzeugt zu sein.

Nachtrag 06:19h MEZ: Bei AP wurde der Auszählungsstand in Missouri auf der republikanischen Spur soeben auf 99% reduziert, warum auch immer.

Nachtrag 06:20h MEZ: Decision Desk HQ meldet spöttelnd, dass die Anzahl der Stimmen sich in Missouri nach Erreichen des Auszählungsstandes von 100% noch weiter erhöht hat. Um es deutlich zu sagen: das stinkt. Dabei geht es um zwölf Delegierte, die der Gewinner des Staates auf der republikanischen Spur nach dem Winner-Takes-All-Prinzip bekommt.

Nachtrag 06:25h MEZ: Ein Blättchen aus dem USA Today Network verbreitet, dass Trump und Clinton in Missouri gewonnen haben, aber das so knapp, dass die Zweitplatzierten eine vollständige Neuauszählung der Stimmen verlangen können. Sollte das so kommen, dauert es noch bis zu einem Monat, bis es offizielle Ergebnisse aus Missouri gibt.

Nachtrag 06:35h MEZ: Inzwischen ist der Auszählungsstand in Missouri auch auf der demokratischen Spur wieder auf 99% gefallen. Ein aktueller Screenshot von 06:35h MEZ zeigt im Vergleich zum vorherigen Screenshot von 06:08h MEZ, wie der Auszählungsstand auf der demokratischen Spur in Illinois von 97% auf 98% gestiegen ist, während der Auszählungsstand in Missouri auf beiden Spuren von 100% auf 99% gefallen ist.

Daraus könnte noch ein veritabler Skandal werden.

Nachtrag 06:35h MEZ: Professor Michael McDonald hat unterdessen erklärt, dass in Missouri auch noch eine unbekannte Anzahl von Stimmen gezählt werden wird, die per Post mit einem Poststempel von heute in spätestens drei Tasgen eintreffen. Mit andren Worten: in Missouri kann es heute keinen Sieger geben.

Nachtrag 07:00h MEZ: Das ist dann also das Ergebnis des heutigen Vorwahltages. Trump hat Florida, Illinois und North Carolina gewonnen, während er in Missouri führt, aber es von da heute kein belastbares Ergebnis mehr geben wird. Rubio hat nach seiner Niederlage in Florida seinen Ausstieg aus dem Rennen erklärt. Kasich hat Ohio gewonnen und will weiter im Rennen bleiben, obgleich er insgesamt noch hinter Rubio liegt. Clinton hat Florida, Ohio, Illinois und North Carolina gewonnen, während sie in Missouri führt, aber es von da heute kein belastbares Ergebnis mehr geben wird. Sowohl Trump als auch Clinton haben ihren Vorsprung an Delegierten deutlich ausgebaut, wobei es dazu jedoch auch noch keine genauen Zahlen gibt. Zur Minute stellte sich die Situation mit den Delegierten auf der republikanischen Spur bei Google wie folgt dar:

Auf der demokratischen Spur stellt sie sich hingegen wie folgt dar:

Aber, wie gesagt, dieser Zwischenstand reflektiert noch nicht das ganze Ergebnis des heutigen Tages. Trump etwa dürfte in Illinois heute auf der republikanischen Spur wohl 52 der 69 Delegierten abgeräumt haben, hat aber bei Google erst 24 davon zugewiesen bekommen. Aber auch auf der auf der demokratischen Spur wurden die Delegierten noch in keinem der heutigen Vorwahlstaaten vollständig verteilt. Das einzige, was bezüglich der heute vergebenen Delegierten bislang klar ist, ist, dass sowohl Trump als auch Clinton ihren Vorspung heute stark ausgebaut haben. Trump und Cruz wollen außerdem beide John Kasich keine Chance geben, sich auf der Parteiversammlung im Juli als lachender Dritter ins Spiel zu bringen, falls weder Trump noch Cruz es auf eine absolute Mehrheit an Delegierten bringen sollten. Sollte da kein außerordentliches Ereignis wie eine Anklage oder eine Ermordung mehr zwischenkommen, dürften Trump und Clinton die Nominierungen also jeweils holen.

Damit endet der Parteibuch-Liveticker zu den US-Vorwahlen für heute.

7 Gedanken zu “Liveticker: Vorwahlen in fünf großen US-Bundesstaaten – Siege von Trump und Clinton

  1. Demokratur Made in USA. wenn es nicht so entsetzlich wäre, müsste das Gelächter von unserem Planet, noch in der Galaxie Alfa Centauri zu hören sein.

  2. Besonders lächerlich heute mal wieder: die deutsche „Qualitätspresse“ – diesmal der USA-Experte Christoph von „Verschwörungstheorie Israel-Lobby“ Marschall im Tagesspiegel:

    Es ist fraglich, ob Trump genug Delegierte bekommt

    … In der entscheidenden Währung des Machtkampf, den Delegierten, konnte Trump aber nicht ausreichend zulegen. Um auf die 1237 Delegierten für die Nominierung zu kommen, müsste er im Schnitt der verbleibenden Vorwahlen annähernd zwei Drittel der Delegierten gewinnen. Am Mini-Super-Tuesday reichte es aber nur für rund die Hälfte der Delegierten. …

    Kurz nachgerechnet: Trump hat gestern gewonnen:

    99 von 99 Delegierten in Florida
    0 von 66 Delegierten in Ohio
    20 von bislang 25 Delegierten in Missouri (später werden da noch 27 mehr verteilt)
    30 von 72 Delegierten in North Carolina
    52 von 69 Delegierten in Illinois
    9 von 9 Delegierten in Northern Marianas

    Also hat Trump gestern 99+0+20+30+52+9=210 von 99+66+25+72+69+9=340 Delegierten gewonnen, anders ausgedrückt: Trump hat 210/340=61,76% der gestern bislang vergebenen Delegierten gewonnen. Marshall von der Lügenpresse schreibt dazu: „Am Mini-Super-Tuesday reichte es aber nur für rund die Hälfte der Delegierten.“

    Des weiteren verfügt Trump nach seinen gestrigen Siegen nach derzeitigem Stand über 674 Delegierte, um mit einer absoluten Mehrheit, oder wie er sagt, durch K.O., zu gewinnen, braucht Trump auf dem Parteitag im Juli 1237 Delegierte. Also muss Trump dazu in den verbleibenden Vorwahlen (und unter den noch nicht zugeordneten 27 Delegierten in Missouri) noch 1237-674=563 der noch nicht vergebenen 1030 Delegierten gewinnen. 563 von 1030 sind exakt 54,66%. Das ist also die Quote an Delegierten, die Trump nun noch braucht, um bis zum Nominierungsparteitag den K.O.-Sieg zu landen: 54,66%. Marshall vom Lügenspiegel schreibt dazu: „Um auf die 1237 Delegierten für die Nominierung zu kommen, müsste er im Schnitt der verbleibenden Vorwahlen annähernd zwei Drittel der Delegierten gewinnen.“

    Wir sehen: 54,66% an Delegierten, die Trump nun im Schnitt noch holen muss, sind für Marshall vom Lügenspiegel „annähernd zwei Drittel der Delegierten“ und die 61,76% der Delegierten, die Trump gestern geholt hat, sind für Marshall vom Lügenspiegel „nur … rund die Hälfte der Delegierten.“ Mit dieser Logik kommt Marshall vom Lügenspiegel dann zur Schlagzeile: „Es ist fraglich, ob Trump genug Delegierte bekommt“ und zu seiner Kernaussage: “ er wird … sehr wahrscheinlich keine Mehrheit der Delegierten erreichen.“

    Selten kann man so herzlich darüber lachen wie diesmal, was für Märchen „aus dem gelobten Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ die deutsche „Qualitätspresse“ ihren Lesern hier heute wieder auftischt. In Wirklichkeit ist Trump auf bestem Weg zum K.O.-Sieg bei der Nominierung, nämlich 1237 Delegierten.

    1. Gerade eben sind offenbar die 27 Delegierten, deren Verteilung in Missouri noch ausgestanden hatte, verteilt worden: 22 davon gingen an Trump, 5 an Cruz, sodass Trump in Missouri insgesamt 42 Delegierte gewonnen hat und Cruz 10. Die Anzahl der Delegierten von Trump insgesamt vergrößert sich damit auf 696, sein Vorspung auf Cruz vergrößert sich auf 278 und die Anzahl der noch nicht verteilten republikanischen Delegierten verringert sich auf 1003. Anders ausgedrückt, um das Rennen mit K.O. (1237 Delegierte) zu gewinnen, braucht Trump noch 541 von 1003 ausstehenden Delegierten, was einer Quote von 53,9% der noch zu vergebenden Delegierten entspricht. Das erscheint gut machbar. Am gestrigen Wahltag hat Trump es unter Einberechnung der nun in Missouri verteilten letzten Delegierten des Tages auf 232 von 367 Delegierten, also eine Quote von 63,2%, gebracht.

  3. „Doch Trump wird von fast allen Senatoren, Kongressabgeordneten, Gouverneuren und sonstigen politischen Eliten der Partei abgelehnt. Sie ahnen, dass sein Antreten im Herbst der Partei eine so schwere Niederlage beschweren würde, dass auch die derzeitige Mehrheit im Senat verloren ginge. In Erwartung einer Trump-Kandidatur hat die Parteiführung der Demokraten bereits begonnen, Kampagnen gegen ein Dutzend republikanischer Senatoren in ausgewogenen Staaten sowie gegen zahlreiche Kongressabgeordnete zu lancieren, die bisher als unangreifbar angesehen wurden.

    aus Ohio berichtete Kyle Kondik…,dass acht Prozent der Teilnehmer an der dortigen republikanischen Vorwahl registrierte Demokraten waren: sie wählten mit 55 zu 39 Prozent Kasich gegen Trump.“
    (aus DiePresse.com)

    scheint so als ob das Establishment alles in Bewegung setzen wird, um den Wählerwillen zu verhindern;
    falls Hillary Präsident wird, dann würde sie das aufgrund ihrer Beliebtheit bei Schwarzen u Latinos (wie geht das zusammen?),
    womit der wichtigste Vorteil der Einwanderung (Unterwanderung?) für die Geld-Elite zutage tritt:
    es wird leichter bei Wahlen, den Kandidaten der Lobby durchzubringen;

    1. santa

      Das republikanische Establishment fürchtet panisch, noch mehr als das demokratische Establishment, dass Trump die Wahl im November gewinnt. Manchmal kommt das sogar recht offen durch, hier etwa:

      “I don’t know if I’m more afraid that he can win or that he can’t,” said (Former acting governor Jane Swift, who campaigned for Bush in Iowa and New Hampshire)

      Verliert Trump im November, dann ist er nur ein weiterer gescheiterter republikanischer Präsidentschaftskandidat, gewinnt er hingegen, dann könnte das das Establishment beider Parteien, aber insbesondere das der zionistischen Milliardäre der Republikaner, hinwegfegen.

      Dass im Swing-Staat Ohio ein größerer Anteil registrierter Demokraten zu den republikanischen Vorwahlen gegangen ist, würde ich nicht als Plot des Establishments, sondern als Katastrophe für das Establishment deuten – insbesondere dass davon 39% für Trump gestimmt haben. Diese Wähler, von vielen auch Reagan-Demokraten genannt, werden im November sicher nicht zu den Demokraten zurückgehen und für Hillary stimmen, sondern nochmal für Trump. Das zeigt, dass Trump eine gute Chance hat, im November in wichtigen Swing-Staaten wie Ohio zu gewinnen.

      Und nochwas ist da interessant: auf republikanischer Seite haben in Ohio an den Vorwahlen gestern über 2 Mio Leute teilgenommen, auf demokratischer Seite dagegen nichtmal 1,2 Mio Leute. Für Wahlsiegerin Clinton haben in Ohio gerade nichtmal 676.000 Leute gestimmt, für Wahlverlierer Trump stimmten da hingegen 725.000.

      Das kann man durchaus als Zeichen lesen, dass Ohio auch im November mehrheitlich republikanisch Trump wählen könnte, und weil Ohio im November ein Must-Win-Swingstaat für die Demokraten ist, könnte das darauf hindeuten, dass Trump gute Chancen hat, Ohio – und die Präsidentschaft – im November gegen Clinton zu gewinnen.

      Panik im Establishment – Trump auf dem Weg zur Präsidentschaft.

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