Marco Rubio schaffte am Samstag nur dritte und vierte Plätze

Bei den US-Vorwahlen am gestrigen Samstag ist an der Spitze nicht viel passiert: Trump, Cruz und Sanders haben je zwei Staaten und Clinton hat einen Staat gewonnen. So betraf die wichtigste Nachricht vom Samstag den Liebling der zionistischen Mafia Marco Rubio. Der brachte es am Samstag nur auf dritte und vierte Plätze, wodurch sich seine Perspektive merklich verschlechterte.

Auf der demokratischen Spur ist das gestern geschehene schnell erzählt: Bernie Sanders hat Wahlversammlungen in den vergleichsweise kleinen Staaten Kansas und Nebraska gewonnen, während der von der Israel-Lobby unterstützten Massenmörderin Hillary Clinton ein hoher Sieg im größeren Staat Louisiana gelang.

Da Clinton Lousiana höher gewonnen hat als Sanders Kansas und Nebraska, konnte sie ihren Vorspung an Delegierten leicht – nach gegenwärtigem Stand der Rechnung um acht Delegierte – ausbauen, auf nunmehr 651 gewählte Delegierte, während Sanders bislang 454 gewählte Delegierte hat.

Bernie Sanders hängt also weiterhin deutlich zurück, aber Hillary Clinton hat Bernie Sanders immer noch nicht ganz abgehängt, und Sanders ist Clinton auch gestern auf den Fersen geblieben. Sollte Clinton etwa wegen Geheimnisverrat bezüglich ihres Emailservers angeklagt werden, so könnte sich das Blatt durchaus noch zu Gunsten von Bernie Sanders weden.

Auf der republikanischen Spur wurden zur US-Präsidentschaftswahl 2016 am Samstag Wahlversammlungen in Kansas, Kentucky und Maine sowie eine Vorwahl in Louisiana abgehalten. Diese vier eher kleinen Staaten stellen zusammen 155 Delegierte, was exakt die gleiche Zahl an Delegierten ist, die allein der Staat Texas am Super Dienstag vor vier Tagen vergeben hat. Da zudem sämtliche vier Staaten ihre Delegierten im proportionalen Wahlmodus vergeben, war auch hier von vornherein nicht damit zu rechnen, dass dabei viel passieren würde. Und so war es dann auch. Ted Cruz gewann die Wahlversammlungen der vergleichsweise kleinen Staaten Kansas und Maine recht deutlich, während Donald Trump die größeren Staaten Kentucky und Louisiana gewann.

Das bemerkenswerteste an diesen Ergebnissen ist nicht, dass der radikal-christliche Ted Cruz und der von der zionistsichen Kriegsmafia gefürchtete Trump am Samstag je zwei Bundesstaaten gewonnen haben, sondern dass Marco Rubio und John Kasich, beide noch im Rennen verbliebene Lieblinge der Israel-Lobby – in allen Staaten abgeschlagen auf den Plätzen drei und vier landeten. Bei John Kasich war kaum mehr erwartet worden, aber für Marco Rubio, der sich noch Hoffnungen auf den Sieg macht, sind das sehr schlechte Ergebnisse, die seine Kampagen noch aussichtsloser erscheinen lassen. Das Ergebnis vom Samstag sieht danach aus, dass die Wähler auf der republikanischen Spur die Entscheidung getroffen haben, aus dem Vier-Mann-Rennen ein Zwei-Mann-Rennen zwischen Trump und Cruz zu machen, weshalb Trump nach der Verkündung der Ergebnisse Rubio – genau wie Cruz es getan hat – dazu aufgefordert hat, aus dem Rennen auszusteigen. Auch in der Delegiertenrechnung, wo Rubio ohnehin schon klar zurückgelegen hat, hat er weiter deutlich an Boden verloren, während Trump und Cruz nahezu im Gleichschritt ihren Vorsprung auf Rubio ausgebaut haben.

Marco Rubio hat am gestrigen Samstag nur 13 Delegierte gewonnen und in Maine und Louisiana selbst die dortigen 10% bzw 20%-Hürden nicht geschafft, während Trump und Cruz 49 bzw 64 Delegierte gewonnen haben – wobei Louisiana da noch nicht alle Delegierten verteilt hat. Nach dem gestrigen Samstag führt Trump damit mit 378 Delgierten von Cruz mit 295 vor Rubio mit 123 und vor Kasich mit 34. Rubios Strategie basiert darauf, am Dienstag in 10 Tagen über einen Sieg in seinem Heimatstaat Florida, wo 99 Delegierte im Verfahren „Gewinner-bekommt-alle“ vergeben werden, wieder zurück ins Rennen zu kommen, doch, abgesehen davon, dass Trump in allen Umfragen in Florida führt, beträgt Rubios Rückstand auf Cruz nun schon 172 Delegierte und der auf Trump sogar 255. 1237 Delegierte werden auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner im Juni für eine 50%-Mehrheit gebraucht. Für Rubio bedeutet das, dass er nun von den noch nicht vergebenen 1627 Delegierten noch 1104, anders ausgedrückt 68%, gewinnen muss. Das erscheint nahezu unmöglich. Und für Kasich sieht die Chance, am Dienstag in zehn Tagen über einen Wahlsieg in seinem Heimatstaat Ohio (66 Delegierte im Gewinner-bekommt-alle-Modus) noch zu einer Mehrheit der Delegierten zu kommen, natürlich noch schlechter aus.

Abseits einer Serie von direkten Siegen von Cruz gegen Trump, was nicht wahrscheinlich ist, weil, wie etwa die Vorwahlen in New Hampshire und Vermont gezeigt haben, der radikal-christliche Predigersohn Cruz in liberalen Gegenden überhaupt nicht gut ankommt, besteht die einzige denkbare Möglichkeit, die Nominierung von Trump noch zu verhindern, also darin, dass, wie Israel-Lakai und Ex-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney das vorgestern gefordert hat, alle drei neben Trump noch im Rennen verbliebenen Kandidaten drin bleiben, und gemeinsam daran arbeiten, dass Trump die 50% nicht zusammenbekommt, die er für eine unmittelbare Nominierung bräuchte. Auf diesem Weg könnten das Establishment und die Israel-Lobby versuchen, auf dem Nominierungsparteitag im zweiten oder dritten Wahlgang alle nicht zu Trump gehörenden Delegiertenstimmen zu bündeln und so am Ende doch noch einen anderen Kandidaten durchzusetzen. Das käme dann freilich um den Preis, dass Trump und seine Anhänger dann wohl sehr wütend wären, womit ein Wahlsieg von Hillary Clinton im November wahrscheinlicher würde, was der Israel-Lobby aber natürlich recht wäre.

Nur wird da wohl ohnehin nichts draus. Ted Cruz hat gestern, nicht mit Worten, sodnern mit Taten, unmissverständlich klargemacht, dass er nicht gewillt ist, sich mit den anderen noch im Rennen verbliebenen Kandidaten gegen Donald Trump zu verbünden. Ted Cruz hat nämlich in Florida, wo er weit hinter Donald Trump und Marco Rubio zurückliegt, eine Reihe von Wahlkampfbüros eröffnet. So versucht der von der Israel-Lobby auch nicht gerade geliebte Ted Cruz, Marco Rubio in Florida Anti-Trump-Stimmen abzujagen. Das läuft darauf hinaus, dass ein Sieg von Donald Trump in Florida (99 Delegierte im Gewinner-bekommt-alle-Modus) noch wahrscheinlicher wird, damit Israels Liebling Marco Rubio aus dem Rennen ausscheidet, und Trump dann folglich die Nominierung gewinnt. Ebenfalls nicht undenkbar ist es angesichts dieses Verhaltens von Cruz, dass Trump und Cruz, beides Favoriten von Senator Jeff Sessions, hinter den Kulissen bereits zusammenarbeiten, um die Israel-Lobby und ihre Kandidaten zu schlagen.

Das ist die wirklich wichtige Nachricht vom Samstag.

4 Gedanken zu “Marco Rubio schaffte am Samstag nur dritte und vierte Plätze

  1. Wenn Bernie Sanders, wirklich Präsident werden will, dann muss er ganz schnell, sein Team verändern. Was hat der Mann, für “Berater“da müsste er etwas mit gewaltiger Strahl-kraft einsetzen, zB. die Enkel von John F Kennedy und die Enkel, von Martin Luther King, dann wäre seine Präsidentschaft, nicht mehr zu verhindern, dann müssten sie Ihn und die Enkel schon Ermorden, wie ihre Großväter, das wäre dann die totale Agonie und das Ende des Systems !!!

    1. Felix

      „da müsste er etwas mit gewaltiger Strahl-kraft einsetzen, zB. die Enkel von John F Kennedy“

      Du unterschätzt die Totalitarität der Machtkonfiguration der zionistischen Mafia. Das zionistische Propaganda-System funktioniert so, dass Leuten regelmäßig nur dann Promi-Status mit „Strahlkraft“ verliehen wird, wenn sie entweder tot oder hoffnungslos korrupte Lakaien der Mafia sind.

      Vicki Kennedy endorses Clinton

      http://thehill.com/blogs/ballot-box/269956-vicki-kennedy-endorses-clinton

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