„Jeder Politiker ist pro-Israel“

Zum republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten John Kasich, dem Governeur von Ohio, gab es kürzlich einen interessanten Artikel im JNS, wo John Kasich als ausgeprochen Israel-freundlicher Politiker mit einer AIPAC-Gehorchquote von 100% gelobt wird.

Doch ein konservativer Rabbi aus Ohio hält das nicht für wichtig. JNS zitiert Rabbi Grundfast:

Grundfast von der Beth El Congregation stellte die Bedeutung von Kasich’s pro-Israel-Position in Frage.

„Jeder Politiker ist Pro-Israel. Das bedeutet nicht viel für mich. Sie können nicht nicht Pro-Israel sein. Wenn irgendjemand [Israel] kritisieren möchte, dann werden sie unter den Bus geworfen. … Obama versuchte, das zu tun, und er wurde von vielen Leuten aufgespießt. Ich bin sicher, dass [Kasich] genauso pro-Israel ist, wie all die anderen Kandidaten es zu sein haben,“ sagte der Rabbi. (Quelle) (Übersetzung durch das Parteibuch)

Einer nicht.

Donald Trump. Mit „unter den Bus werfen“ dürften etwa Kampagnen mit solche Artikel gemeint sein. Und auch, dass Muslimhasser Daniel Pipes plötzlich vorgibt, er mache sich Sorgen, dass Donald Trump Muslime nicht gut genaug behandeln würde, gehört sicher dazu. Und so weiter und so fort.

10 Gedanken zu “„Jeder Politiker ist pro-Israel“

  1. In der Tat ist es so, dass bei allem Erschrecken über Trumps Auftritte als offener weißer “Suprematist” von vielen übersehen wird, dass “Killary” die Speerspitze der Neocons in der “demokratischen” Partei ist. Und die Neocons haben den “Biologischen Rassenkrieg” sozusagen “im Köcher”: “USA: Sanders wäre bitter nötig, aber es bleibt wohl nur die Wahl zwischen HIV und Ebola!” https://wipokuli.wordpress.com/2016/02/28/usa-sanders-waere-bitter-noetig-aber-es-bleibt-wohl-nur-die-wahl-zwischen-hiv-und-ebola/
    Andreas Schlüter
    Soziologe
    Berlin

    1. Sehr geehrter Herr Schlüter, alle Klugen und Weitsichtigen Menschen, haben vor der Machtübergabe, an den Gröööhl Fatz aus Braunau gesagt: Hitler bedeutet Krieg
      Heute muss man das wieder, laut und deutlich sagen: Killary Clinton bedeutet Krieg
      Bei Herrn Trump, darf man nach den bisherigen Verlautbarungen und dem totalen Krieg, der Kriegsfraktion, in den USA und bei den Vasallen, davon ausgehen, das er zur Fraktion der Patrioten zu Zählen ist und dann bedeutet Trump: FRIEDEN.

      1. Wenn es um „große“ Kriege gegen bedeutende Gegner geht, ist es sicher wahr, dass der Mann vorsichtiger sein wird. Allerdings hat auch er den Krieg gegen Minderheiten (z.B. spanischsprechende Migranten) schon angekündigt. Dass Killary die Gefahr größerer Kriege vermehrt, ist fraglos richtig!

    2. “USA: Sanders wäre bitter nötig, aber es bleibt wohl nur die Wahl zwischen HIV und Ebola!”
      Herr Schlüter, meinen sie diesen Sanders hier ?:
      http://sputniknews.com/politics/20160212/1034619540/bernie-sanders-maintains-obama-russia-position.html
      Wenn ich mir die Außenpolitische Agenda der einzelnen Kandidaten anschaue komme ich als politisch linksgerichteter Mensch zu der bitteren Erkenntnis das zur Zeit Trump der einzige Alternative ist was Krieg und provozierte Konflikte anbetrifft.
      Einzig und allein das Sanders von den Medien und dem Establishment mit Samthandschuhen angefasst wird macht den Typ für mich wenig Vertrauenswürdig.

      1. Bingo! Ich würde mir auch gerne ganz andere Kandidaten wünschen! Und, wenn nicht Enormes an machtvollen sozialen Bewegungen in den USA geschieht, sind US-Präsidenten nicht „an der Macht“, sondern im Amt und sind die „Exekutive“ der Machtelite, des „tiefen Staates“!

      2. Sven M.

        Sowohl Trump als auch Sanders vertreten außenpolitisch im Grunde die von Obama in seiner zweiten Amtszeit gefahrene Linie. Das bedeutet, Kooperation mit Russland gegen Al Kaida anstatt Truppen zu senden, um Russlands Einfluss im nahen Osten einzuhegen, was dann aber teilweise mit harten Statements maskiert wird, weil viele Wähler in den USA einen starken Führer wollen. Das ist auch der Grund, warum das zionistische Establishment sowohl Trump als auch Sanders total ablehnt.

        Dass Trump deutlich mehr zionistischer Gegenwind als Sanders entgegenschlägt, liegt daran, dass Trump anders als Sanders dabei ist, zu gewinnen.

  2. Schlüter

    Mit solchen Artikeln wie diesen hoffen wir im Parteibuch darauf aufmerksam zu machen, wo diese tatsächliche Machtelite, der “tiefe Staat,” zu finden ist.

    Rabbi Grundfast hätte das kaum anschaulicher machen können, gerade weil sein Statement bezüglich Obama für ihn überhaupt nichts ungewöhnliches beschreibt, sondern ganz normaler Alltag ist.

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