Parteibuch-Ticker zum Super Tuesday 2016

Auch zum heutigen Super Tuesday, wo in rund einem Dutzend US-Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden, und allgemein erwartet wird, dass Donald Trump die zionistische Kriegsmafia auf der republikanischen Spur besiegt, macht das Parteibuch wieder einen Live-Ticker mit aktuellen Wahlergebnissen, ein paar Hintergrund-Informationen und dazu, was im Laufe des Abends da sonst noch so passiert. Erste Ergebnisse werden ab 19:00 Uhr EST, also 01:00 Uhr morgens deutscher Zeit (MEZ), erwartet

10:05 MEZ: Ganz zum Abschluss des Tickers hier nochmal ein Screenshot von der NYT mit allen Ergebnissen von heute auf einen Blick:

10:00 MEZ: Zeit, um den Super Tuesday nochmal zusammenzufassen und den Ticker damit zu schließen. Der von der Israel-Lobby bekämpfte Kandidat Trump und Israels Pferdchen Clinton haben am Supertuesday je sieben von elf Staaten gewonnen und sind damit große Schritte auf dem Weg zur Nominierung weitergekommen. Für Cruz und Sanders sieht es mit nur drei bzw vier Siegen am Super Tuesday nicht gerade rosig aus. Katastrophal sieht es für Israels Liebling Rubio auf der republikanischen Spur aus, der nur einen Staat gewonnen hat. Zum Abschluss gibt es hier nun noch die Pressekonferenz, die Donald Trump zusammen mit Chris Christie anlässlich seines Sieges an diesem Super-Dienstag gegeben hat:

09:50 MEZ: Ted Cruz steht nun als Sieger in Alaska fest. Der Auszählungsstand beträgt 97% und Ted Cruz liegt bei 36,4%, während Donald Trump bei 33,5% und Marco Rubio bei 15,1% liegen.

09:15 MEZ: In Alaska beträgt der Auszählungsstand nun 75%. Cruz führt mit 35,7% vor Trump mit 34,1% vor Rubio mit 15,9%. Soweit nichts neues aus Alaska. Aber von den 28 Delegierten aus Alaska wurden nun schon mal 27 verteilt, nämlich 11 an Cruz, 11 an Trump und 5 an Rubio. Das ist dann wohl ein guter Zeitpunkt mal einen Blick auf die Delegiertentafeln von Real Clear Politics zu werfen. Da führt auf der republikanischen Spur Trump mit 285 vor Cruz mit 160 vor Rubio mit 87.

Auf der demokratischen Spur führt die Massenmörderin Hillary Clinton mit 543 zu 349 gewonnenen gewählten Delegierten von Bernie Sanders:

Einschließlich Superdelegierter kommt Clinton inzwischen auf 1000, aber das kann sehr trügerisch sein, denn wenn jemand anders bei den Wahldelegierten eine Mehrheit hat, ändern Superdelegierte manchmal einfach ihre Meinung. Das war etwa 2008 der Fall, wo Clinton von einem Teil „ihrer“ ungewählten Superdelegierten verlassen wurde, die dann für Obama gestimmt haben, weil Obama mehr gewählte Delegierte als Clinton errungen hatte.

Außerdem sind noch nicht alle an diesem Supertuesday gewählten Delegierten verteilt, wie ein kurzer Blick auf die Werte von Alabama und Texas zeigt. Das hängt mit der Vergabe zusammen, die zum Teil in Mischungen aus Staats- und Bezirksdelegierten gemacht wird, was erst geht, nachdem wirklich alle Bezirke ausgezählt sind.

08:45 MEZ: In Alaska beträgt der Auszählungsstand inzwischen 65%, wobei nun Cruz mit 35,4% vor Trump mit 33,7% und Rubio mit 16,4% führt. Der letztliche Gewinner steht in Alaska aber immer noch nicht fest.

08:15 MEZ: Das zionistische Schmierblättchen New York Times versucht eine von der Lobby abgesprochene Strategie zu vermarkten, wie Trump noch gestoppt werden kann. Demnach sollen auf der republikanischen Spur möglichst viele Kandidaten im Rennen bleiben, sie sollen alle Trump attackieren und sie sollen ihm damit so viele Stimmen wegnehmen, dass er nicht auf 50% der Delegierten kommt, womit am Ende auf dem Nominierungsparteitag Parteibonzen der Lobby die Strippen ziehen könnten, um jemand anders zum Präsidentschaftskandidaten zu machen. William Whalen beschreibt diese Strategie bei Fox News etwas detallierter. Das Problem mit der Strategie ist, dass, wenn viele Kandidaten im Rennen sind, die Chancen steigen, dass Trump die großen Winner-Takes-all-Staaten gewinnt, wo jetzt demnächst Vorwahlen anstehen. In den Winner-Takes-All-Staaten führt Trump aber in Umfragen, und ohne eine drastische Reduzierung des Feldes ist kaum zu erwarten, dass er sie doch noch verliert. Würden Kandidaten aussteigen, würde Trump hingegen in den proportionalen Staaten vermutlich zulegen. Deshalb macht William Whalen am Ende seines Artikels süffisant klar, dass er selbst nicht recht daran glaubt, dass Trump noch zu stoppen ist, egal wie die Lobby es zu drehen versucht. Dass Trump nach diesem Super Tuesday so ziemlich durch ist, ist übrigens selbst der staatlichen deutschen Märchenschau aufgefallen, die in ihrem neuesten Artikel schreibt, wenn Trump „nicht selbst einen Fehler macht, so scheint es, ist Trump nicht mehr zu stoppen.“

07:45 MEZ: In Alaska ist das Rennen bei 31,9% Berichtsstand zwischen Trump und Cruz sehr eng. Trum führt da gegenwärtig mit 35,0% vor Cruz mit 33,6% und Rubio mit 15,2%. Ansonsten gibt es aus Alabama bei 100% Auszählungsstand das definitive Ergebnis, dass Rubio da mit 18,8% an der 20%-Hürde gescheitert ist, und genauso sieht es in Texas aus, wo Rubio bei 89,1% Auszählungsstand bei 17,6% liegt, womit er da die 20%-Hürde auch verfehlen dürfte. In Tennessee hat es Rubio hingegen bei 99,2% Auszählungsstand mit 21,2% doch noch geschafft, die dortige 20%-Hürde zu nehmen. Cruz bleibt demgegenüber in Vermont mit 9,7% an der dortigen 20%-Hürde hängen.

07:10 MEZ: Jetzt gibt es auch erste Zahlen aus Alaska, wo heute nur auf der republikanischen Spur Wahlversammlungen abgehalten wurden. Und zwar sieht es da bei 10% Rechtsstand so aus, dass Donald Trump mit 34% vor Ted Cruz mit 30% und Marco Rubio mit 18% führt. Es sieht da also nach einem weiteren Sieg für Trump aus. Auch wenn sich das Ergebnis in Alaska bis zu 100% Berichtsstand natürlich noch etwas ändern und Cruz dann doch noch gewinnen kann, würde das nur sehr wenig an der Situation in Alaska insgesamt ändern, denn Alaska verteilt die Delegierten proportional und hat nur eine 13%-Hürde, die alle drei führenden Kandidaten klar genommen haben.

06:30 MEZ: Agenturen und TV-Stationen sind sich nun sicher, dass Trump auch Vermont gewonnen hat. Aus Alaska gibt es immer noch keine Ergebnisse.

05:50 MEZ: Bei der NYT sieht die Ergebnis-Tafel zum Super Tuesday im Moment wie folgt aus:

Auf der demokratischen Spur sieht es so aus, dass Clinton sieben Staaten gewinnt, und Sanders doch immerhin vier. Das Problem von Sanders ist, dass er die sieben Staaten in mehreren Fällen sehr hoch verloren hat, während seine Siege – außer im Zwergstaat Vermont, aus dem er kommt – eher knapp ausfielen.Dadurch baut sich Clinton einen ziemlich großen Vorspung an Delegierten auf, den Sanders selbst bei für ihn günstigem weiteren Vorwahlverlauf eigentlich nicht mehr aufholen kann – außer wenn Clinton doch noch von der Justiz wegen ihres Emailservers außer Gefecht gesetzt werden sollte.

Auf der republikanischen Spur hat Trump sechs Staaten gewonnen, Cruz zwei und Rubio einen. In Vermont ist es bei rund 80% Auszählungsstand noch nicht entschieden, ob Trump da knapp vor Kasich bleibt, was für Trump aber ohnehin egal ist. Wenn Kasich in Vermont gewinnt, fühlt er sich nur umso mehr dazu berufen, im Rennen zu bleiben und damit Rubio Stimmen wegzunehmen. Was für Trump außer den gewonnenen sechs Staaten wichtig ist, ist, dass seine Verfolger abwechselnd Cruz und Rubio sind, sie beide in mehreren Staaten Hürden gerissen haben, und damit dort jeweils gar keine Delegierte zu bekommen, wodurch sein Verfolgerfeld unvereinbar und unrettbar zersplittet bleibt. Außer Trump kann damit eigentlich niemand mehr das gesamte Nominierungsrennen bei den Republikanern gewinnen.

Die ersten Ergebnisse aus Alaska werden jeden Augenblick erwartet.

05:20 MEZ: Im Grunde sieht alles danach aus, dass Trump und Clinton in den letzten Stunden die Nominierung gewonnen haben. Nur ein paar ganz uneinsichtige Lakaien der Israel-Lobby wollen das nicht wahrhaben, etwa der mit dem JINSA-Preis der Israel-Lobby ausgezeichnete Senator Lindsey Graham, der selbst für die Präsidentschaft kandidiert und wegen totaler Erfolgslosigkeit längst aufgegeben hat. Dieser Lindsey Graham hat nun am heutigen Wahlabend schmerzerfüllt gesagt: „wir könnten nun in einer Position sein, wo wir Ted Cruz unterstützen müssen.“ Doch mit Ted Cruz gibt es auch Probleme, und zwar auch abgesehen davon, dass die Israel-Lobby ihn fast so sehr fürchtet wie Trump. Das wesentliche Problem ist, dass Ted Cruz zwar insgesamt auf Platz 2 hinter Trump liegt, Cruz aber im Unterschied zu Trump nur einige spezifische Wählerschichten anspricht, nämlich evangelikale und sehr konservative Republikaner. Deshalb mag Ted Cruz zwar da, wo es diese Wählerschichten sehr zahlreich gibt, mehr oder weniger knapp gegen Trump gewinnen, so wie heute in Texas und Oklahoma, und zuvor schon in Iowa, aber da, wo es diese Wählerschichten nicht oder nur wenig gibt, versagt Cruz völlig. So ist Ted Cruz heute etwa in Massachusetts mit 9,6% auf Platz vier gelandet und in Vermont hat Ted Cruz 9,8% geholt, womit er die dortige 20%-Hürde nicht geschafft hat. Ähnlich erging es Ted Cruz vor drei Wochen in New Hampshire, wo er mit 11,7% hinter Kasich dritter wurde. Ted Cruz blüht zwar in evangelikan und südlichen Staaten, aber in solchen liberalen Staaten bekommt Ted Cruz kein Bein auf die Erde. Trump schneidet hingegen überall als Sieger oder sehr gut ab, weil er alle Wählergruppen quer durch die Bank anspricht, und das gerade auch in liberalen Staaten. Weniger ausgeprägt gilt das auch für Rubio, der sowohl in moderaten Staaten wie in sehr konservativen und evangelikalen Staaten punkten kann, aber nicht für Cruz, der den Moderaten schlicht zu extrem ist. Dass Donald Trump bei „moderaten Wählern“ punkten kann, macht ihn übrigens auch so gefährlich für Hillary Clinton, denn im November geht es aufgrund des US-amerikanischen Wahlmännersystems nicht darum, in Hochburgen besonders gut abzuschneiden, sondern darum, eine handvoll Swing-Staaten zu gewinnen, die darüber entscheiden, ob der nächste Präsident Republikaner oder Demokratin ist.

04:20 MEZ: AP meldet, dass Trump auch Arkansas gewonnen hat. Aktuell beträgt da auf der republikanischen Spur der Auszählungsstand 28% und Trump führt mit 35% vor Cruz mit 28% und Rubio mit 25%. Im Großen und Ganzen ist der Abend gelaufen. Die führenden Kandidaten haben auch bereits ihre Ansprachen zum Verlauf des Wahlabends gehalten. Trump hat dick gewonnen und Rubio hat krachend versagt. Da ändert nun auch nichts mehr dran, dass es so aussieht, als könnte Rubio noch Minnesota gewinnen, wo er bei 10% Auszählungsstand mit 36% gegen Cruz mit 27% und Trump mit 20% in Führung liegt. Minnesota hat nur 38 Delegierte, gerade einmal eine 10%-Hürde und verteilt proportional, da kommt es für Trump also nicht drauf an, ob er da 20% bekommt oder nicht. Rubio könnte sich, wenn er da wirklich gewinnt, damit schmücken, wenigstens einen Staat gewonnen zu haben, was ihm aber wenig nützen dürfte. In Texas liegt Rubio bei 20% Auszählungsstand nur noch bei 18,1%, was bedeutet, dass er da stark in die Richtung geht, an der dortigen 20%-Hürde zu scheitern.

03:50 MEZ: Ein Sprecher von Rick Scott dementiert, dass Rick Scott eine Entscheidung zur Unterstützung einer Präsidentschaftskandidatur getroffen habe. Trotzdem liegt Rubios Kampagne in Scherben. Auf Twitter werden schon Witze über Rubios Kampagne gemacht. Hier ist beispielsweise „die neue Titelmelodie von Rubios Präsidentschaftskampagne„:

03:40 MEZ: Unterschiedliche Quellen berichten, dass Rick Scott, der Governeur von Marco Rubios Heimatstaat Florida, seine Unterstützung für die Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump erklären wird. Wenn das zutreffen sollte, dann würde das im Grunde bedeuten, dass Rubio sich die Idee abschminken kann, seinen Heimatstaat Florida zu gewinnen und darüber nochmal zurück ins Rennen zu kommen. Rubio wäre damit so gut wie geschlagen, egal, ob er noch bis zur Vorwahl in Florida in 14 Tagen weitermacht oder nicht.

03:15 MEZ: Aus Tennessee gibt es inzwischen Zahlen. Auf der demokratischen Spur liegt Clinton bei 19% Auszählungsstand mit 65% zu 33% vor Sanders. Und auf der republikanischen Spur liegt Trump bei 18,8% Auszählungsstand mit 43,2% vor Cruz mit 22,3% vor Rubio mit 19,5%. Blieibt es dabei, geht Rubio leer ais, denn auch Tennessee hat eine 20%-Hürde. Für Israels Liebling Rubio sieht der Abend bislang ganz, ganz schlecht aus: er hat nirgendwo gewonnen und könnte obendrein gleich in mehreren Staaten unter 20%-Hürden durchgerutscht sein.

02:55 MEZ: Mittlerweile gibt es erste Ergebnisse vom größten Preis des Abends, aus Texas, da wo es die meisten Delegierten zu gewinnen gibt. Bei 1,2% Auszählungsstand liegt auf der demokratischen Spur Clinton mit 66,5% zu 32% vor Bernie Sanders, was erwartet worden war. Aber auf der republikanischen Spur bahnt sich vielleicht ein Knüller an: Cruz liegt da bei 1,3% Auszählungsstand mit 38,7% vor Trump mit 28,3% vor Rubio mit 19,9%. Dass Cruz Texas gewinnt, wäre nicht überraschend, aber für Rubio beginnt das große Zittern, denn Texas hat eine 20%-Hürde, und wenn er bei 19,9% bleibt, geht er in Texas komplett leer aus. Für Trump wäre das fast so gut wie ein Sieg in Texas, wenn Rubio da leer ausgeht.

02:45 MEZ: In Virginia sind laut Guardian inzwischen über 75% der Stimmen ausgezählt. Es sieht immer noch so aus wie bei 1% Auszählungsstand. Da dürfte sich nicht mehr viel tun. Ein Sieg für Trump auf der republikanischen Spur und ein Kantersieg für Clinton auf der demokratischen Spur.

02:35 MEZ: Die Wahllokle in Arkansas haben soeben geschlossen. Aufgrund von Hochrechnungen wird Clinton da auf der demokratischen Spur zur erwarteten Siegerin ausgerufen. Von der republikanischen Spur, wo es da Umfragen zufolge knapp werden sollte, gibt es noch nichts aus dem kleinen – jedenfalls was die Zahl der Delegierten angeht – Bundesstaat Arkansas.

02:25 MEZ: In Oklahoma, wo die Vorwahllokale auch um 02:00 Uhr MEZ geschlossen haben, ist es vergleichsweise knapp. Auf der republikanischen Spur liegt Trump da bei 1,7% Auszählungsstand mit 34% vor Cruz mit 28% vor Rubio mit 25%. Für Trump läuft also weiter überall alles perfekt bisher. Auf der demokratischen Spur führt Clinton bei gleichem Auszählungsstand da mit 50% zu 44%. In Massachusetts führt Clinton bei 1,3% Auszählungsstand mit 51% vor Sanders mit 48%. Damit scheint Clinton auch in den Staaten zu gewinnne, von denen Sanders vor der Abstimmung gesagt hatte, dass er meine, da gewinnen zu können.

02:05 MEZ: Einige Hochrechnungen aus Staaten, wo die Wahllokale erst um 02:00 Uhr MEZ geschlossen haben, sind da. Trump wird darauf basierend zum Sieger in Alabama, Massachusetts und Tennessee und Clinton zur Siegerin in Alabama und Tennessee ausgerufen.

01:55 MEZ: Erste Ergebnisse aus Vermont sind da. Auf der demokratischen Spur gewinnt Sanders – bei 1% Auszählungsstand – in seinem Heimatstaat mit 90%. Sehr schön, aber Vermont hat nur sehr wenig Delegierte, nur in Vermont dick zu gewinnen, reicht nicht für Sanders. Bei den Republikanern liegt Trump bei rund 2% Auszählungsstand mit 38% vor Kasich mit 25% vor Rubio mit 18% vor Cruz mit 8%. Klasse für Trump, besser kann es kaum laufen. Seine gegenkandidaten nehmen sich weiter die Stimmen weg. Fast könnte man den Eindruck haben, Cruz und Kasich seien so etwas wie Edelhelfer für Trump, die Israels Liebling Rubio klein halten.

01:40 MEZ: Für Bernie Sanders sieht es in Virginia und in Georgia hingegen ziemlich katastrophal aus. Bei 1% Auszählungsstand sieht es für Bernie nach einer 68%-zu-30%-Klatsche in Georgia und in Virginia bei 2% Auszählungsstand nach einer 67%-zu-33%-Klatsche. Da die Delegierten bei den Demokraten proportional vergeben werden, könnte Bernie da ruhig knapp verlieren, aber reihenweise heftige Klatschen wie diese kann Bernie woanders kaum aufholen. Das einzige, was Bernie wohl noch helfen könnte, wäre, wenn die Justiz gegen Hillary Clinton Anklage wegen ihres Emailservers erhebt.

01:30 MEZ: Bei rund 1% Auszählungsstand liegt Trump in Virginia mit rund 38% vor Rubio mit 30% und Cruz mit 18%. Sollte das in etwa so bleiben, wäre das dann doch noch ein klarer Sieg für Trump in Virginia. Virgnia verteilt die Delegierten allerdings ohnehin proportinional, sodass es da beim Gewinnen nur ums Prestige geht. Richtig gut sieht es für Trump jedoch in Georgia aus: da führt Trump bei 1% Auszählungsstand mit 54% vor Cruz mit 20% und Rubio mit 18%. So richtig gut könnte das für Trump werden, weil Georgia eine 20%-Hürde für den Gewinn von Delegierten hat, die möglicherweise nur Trump nimmt, womit er in Georgia alle 76 Delegierte gewinnen würde, während Cruz in Georgia auf der Kippe steht, aber Rubio in Georgia leer ausgeht, wenn’s so bliebe.

01:05 MEZ: Die ersten Exit-Polls sind da. NBC meldet, dass Trump den Bundesstaat Georgia klar gewonnen hat, während es in Virginia ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Rubio und Trump gebe. Das wäre eine kleine Überraschung, denn Rubio lag in Umfragen zu Virginia meist 10 bis 20% hinter Trump. Von der demokratischen Spur wird gemeldet, dass die Angriffskriegsverbrecherin Clinton Georgia und Virginia gewonnen hat, während Sanders Vermont gewonnen hat. Das wäre keine Überraschung und sagt wenig aus, da es hier nur auf die Abstände ankommt.

00:50 MEZ: Auf der republikanischen Spur sieht es so aus, dass Marco Rubio das Pferdchen der zionistischen Mafia ist. Um zu zeigen, wie sehr er der Israel-Lobby bei der von ihr gewünschten Angriffskriegspolitik zu Diensten ist, hat Marco Rubio sogar seine ganze Kampagne in Anlehnung an das berüchtigte zionistische „Project for the New American Century“ unter das Motto „A New Amercan Century“ gestellt. Doch Rubio liegt deutlich zurück. Der von der Israel-Lobby unabhängige Kandidat Donald Trump, der sehr zum Ärger der Israel-Lobby für bessere Beziehungen mit Russland wirbt, liegt auf der republikanischen Spur klar vorn und könnte den Sack mit einem überzeugenden Ergebnis heute eigentlich schon zumachen.

00:30 MEZ: Was die Ausrichtung der Kandidaten angeht, so ist es auf der demokratischen Spur klar, dass die skrupellose Massenmörderin Hillary Clinton das Pferd ist, auf das die zionistische Kriegsmafia, Washingtons Establishment und Goldman Sachs setzen. Bernie Sanders ist der zionistischen Mafia hingegen ein Dorn im Auge, weil er die von der Israel-Lobby forcierten Angriffskriege ablehnt und er den Einfluss des großen Geldes auf die Politik zurückdrängen will. In der Wahlkampfstrategie wirbt Hillary Clinton damit, dass sie eine Frau ist, und, da sie als Außenministerin im Kabinett des ersten schwarzen Präsidenten Obama vertreten war, die natürliche Kandidatin der schwarzen Bevölkerung ist. Mit dieser Masche und der vollen Unterstützung der zionistischen Propaganda-Maschine ist es ihr gelungen, am Samstag in South Carolina gegen Sanders an den Wahlurnen einen riesigen Vorspung an schwarzen und weiblichen Wählern herauszuholen. Hillary Clinton macht dabei unverhohlen Wahlkampf mit der Zionistin Madeleine Albright, die unter Hillary’s Mann als UN-Botschafterin dadurch bekannt wurde, dass sie sagte, dass die USA hätten im Irak mit Sanktionen eine halbe Million Kinder umgebracht hätten sei ein Preis, der es Wert sei, um einen Diktator zu schwächen, woraufhin sie von Bill CLinton prompt zur Außenministerin befördert wurde.

Der prominente schwarze Bürgerrechtsaktivist und Freund des von Hillary Clinton ermordeten Muammar Gaddafi Louis Farrakhan hat gestern versucht, gegen den falschen Eindruck, dass Schwarze von Clinton irgendwas gutes zu erwarten haben, mit einer harschen Attacke auf diese „boshafte Frau“ Front gemacht:

Dafür, dass das Bernie Sanders wirklich hilft, dürfte es jedoch zu spät sein. Die Kampagne von Sanders sieht seit der bösen Klatsche in South Carolina nahezu chancenlos aus, das Blatt gegen Clinton noch drehen zu können, auch wenn Bernie Sanders zwischenzeitlich die Unterstützung der für ihre Kriegsablehnung bekannten Abgeordneten Tulsi Gabbard und Alan Grayson bekommen hat. Damit Sanders doch noch eine Chance auf die zur Nominierung notwendige Mehrheit hat, muss Sanders heute nicht nur Vermont, sodnern auch Colorado, Minnesota, Massachusetts und Oklahoma überzeugend gewinnen, und gleichzeitig darf er in den anderen Staaten nicht zu heftig verlieren. Das ist jedoch sehr unwahrscheinlich, weil Hillary Clinton in Umfragen in vielen Bundesstaaten 25 bis 30% vor Bernie Sanders liegt, während Bernie Sanders außer in seinem Heimatstaat Vermont Probleme haben dürfte, überhaupt noch irgendwo zu gewinnen.

00:10 MEZ: Los geht’s! In Vorwahlen im engeren Sinne, Primaries genannt, gewählt wird am heutigen Super Tuesday in den Bundesstaaten Georgia, Vermont, Virginia, Alabama, Massachusetts, Oklahoma, Tennessee und Arkansas, während Colorado, Minnesota, Alaska und Texas Wahlversammlungen, Caucuses genannt, abhalten. Bei den Republikanern stehen noch fünf Kandidaten, nämlich Donald Trump, Marco Rubio, Ted Cruz, John Kasich und Ben Carson, zur Wahl, bei den Demokraten sind es nur noch zwei: Hillary Clinton und Bernie Sanders.

18 Gedanken zu “Parteibuch-Ticker zum Super Tuesday 2016

  1. Es wir wohl ziemlich sicher auf ein Clinton gg. Trump im November dieses Jahres hinauslaufen und besagte Clique sich unter einer Kampagne „Trump verhindern“ sammeln. Wenn nicht, müsste es wohl schon mit dem sprichwörtlichen Teufel zugehen. Wir sind gespannt.

  2. Dieses Affentheater ist unerträglich.

    Da stehen tausende Primaten mit Pappschildchen hysterisch kreischend als Kulisse und dann tritt eine Massenmörderin ans Mikrofon und schwadroniert von „mehr Liebe und Freundlichkeit“.

    Das ist abartig, das ist bösartig, das ist ekelhaft.

    1. Und dieser falsche Gesichtsausdruck, dieses offensichtlich mühsam aufgesetzte Raubtiergrinsen. Eine scheußliche Schabracke. Eines ist sicher: Wenn sie zur Präsidentin gemacht wird, können wir hier anfangen Bunker zu schaufeln.

  3. Ich bin mir nicht sicher, aber kann es sein, dass Trump eigentlich nur für Massenmörder Clinton die Schützenhilfe im Wahlkampf gegen Sanders betreibt, liebes Parteibuch?

    1. diomuoti

      Darüber, ob Trump ein U-Boot von Clinton ist, wurde letztes Jahr von Republikanern viel spekuliert:

      http://blackbag.gawker.com/is-donald-trump-running-a-false-flag-campaign-to-help-h-1723925057

      Trump hat die Spekulationen dann mehr oder weniger beendet, indem er ein Versprechen abgegeben hat, nicht als Unabhängiger zu starten.

      Inzwischen aber ist die Theorie sehr unglaubwürdig, dass Trump ein U-Boot von Clinton ist. Trump ist sehr eindeutig im Rennen, um selbst Präsident zu werden, und seine Chancen stehen nicht schlecht, das auch zu schaffen. Dass Trump mit seiner Anti-Establishment-Kampagne gleichwohl auch dem demokratischen Anti-Establishment-Kandidaten Sanders einige Stimmen aus dem parteiübergreifenden Protestpotential wegnimmt, dürfte gleichwohl ein Stück weit stimmen.

  4. Ich habe gestern eine wahkveranstaltung von Hillary gesehen wo sie den Leuten das blaue vom Himmel versprochen hat. Und das hat sie so gut gemacht, dass man fast vergessen konnte, in was für einem dampfenden Haufen Mist diese Frau steht. Die meisten Zuschauer schienen völlig ahnungslos
    und haben sich gehörig von ihr einseifen lassen.

    Wenn ich die Wahlergebnisse des supertuesday anschaue, muss ich an meinen alten Freund Flaubert denken:
    „Ich empfinde gegen die Dummheit meiner Epoche Haßfluten, die mich ersticken. Scheiße steigt mir in den Mund wie bei einem eingeklemmten Bruch. Aber ich will sie behalten, eindicken, härten; ich möchte einen Teig daraus machen, mit dem ich das neunzehnte Jahrhundert beschmieren werde, so wie man die indischen Pagoden mit Kuhmist überzieht.“

    Übrigens: gibt man bei youtube „Clinton lying“ erhält man etwa 700.000 Treffer, einer der ihe ganzes Gerede von ihrem Kampf gegen Wallstreet und für die Bürger in der obigen show gründlich widerlegt ist dieser:

  5. „Das ist abartig, das ist bösartig, das ist ekelhaft.“
    Well, that`s the US😉

  6. Er sagt den US Amerikanern, das die Gelder, die für SIE , an allen Ecken und Enden fehlen, in den für sie Sinnlosen Kriegen Verballert wurden und das er etwas, für SIE tun wolle. Kein Wunder, das ihm die Herzen der Menschen dort zufliegen, die in einem Land auf 3 Welt Standart Exestieren müssen. Obwol die zweit Stärkste Einwanderungsgruppe, in die Bundesrepublik, sind die US Bürger !!! Seltsam nicht wahr

    1. „die zweit Stärkste Einwanderungsgruppe, in die Bundesrepublik, sind die US Bürger“

      Interessant. Gibt es dafür irgendwo Statistiken? Zählen auch US-Bürger die im Zusammenhang mit ihrem Dienst im Militär nach Deutschland gekommen sind?

  7. Langsam scheint die z.T. bittere aber insgesamt notwendige Erkenntnis, dass Trump das kleinste erzielbare Übel ist, weitere Kreise zu ziehen.

    Jens Berger schreibt heute: „Auch die nächste Präsidentin der USA wird also eine Politik der ‚Eliten, Institutionen und Intellektuellen‘ verfolgen. Und damit wird es noch schlimmer. Warten wir ab, wer 2020 gegen sie antritt. Wahrscheinlich werden wir uns dann noch einen moderaten Anti-Establishment-Kandidaten á la Donald Trump wünschen.“

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=31738

  8. Kingt als bekämen die interessierten Kreise ihren großen Profitkrieg auch mit einem US-Präsident Sanders:

    12. Februar 2016, Sputniknews: „The president is right, we have to protect Eastern Europe against any kind of Russian aggression,“ Sanders said in his debate with former Secretary of State Hillary Clinton in Milwaukee, Wisconsin on Thursday night. […] „We have got to do our best to develop positive relations with Russia… It is a complicated relationship,“ he suggested.he suggested. […] Russia has repeatedly refuted any allegations of aggressive actions and interference in its neighbor’s affairs. Moreover, Russian officials have warned that the amassing of troops and weapons by the United States and NATO on Russia’s borders are provocative acts contrary to previous agreements and can destabilize the region. […] Sanders pledged that Russian president Vladimir Putin „is not going to get away with aggressive action“ in Europe or elsewhere.

    http://sputniknews.com/politics/20160212/1034619540/bernie-sanders-maintains-obama-russia-position.html

    Derweil sieht die Chartanalyse so aus, dass Sanders` Aufwärtstrend von 5,6 Prozent im Mai 2015 auf im Moment 40 Prozent, bisher keine signifikanten Einbrüche aufweist, vollkommen intakt ist, erst unterhalb von etwa 35 Prozent gebrochen wäre und Sanders bei Fortführung dieser Entwicklung genug Zeit bleibt, die Dem-Nomination sicher zu gewinnen. Bei Clinton zeigt der Chart hingegen einen erst oberhalb von 51 Prozent gebrochenen Abwärtstrend von über 64 Prozent im Mai 2015 mit einem starken Einbruch auf unter 41 Prozent im September 2015 auf jetzt 49, 6 Prozent, sodass bei Fortführung dieser Entwicklung Clinton die Dem-Nomination zum Abschluss der Vorwahlen mit großem Abstand verlieren wird.

    Quelle, Skalierung „MAX“ http://www.realclearpolitics.com/epolls/2016/president/us/2016_democratic_presidential_nomination-3824.html

    1. Da sollte man sich vielleicht eher Fragen ob Sanders ein Uboot der zionistischen Mafia ist als das Trump ein Wahlkampfhelfer für Clinton wäre…

      1. Noam Chomsky machte bereits vor Wochen darauf aufmerksam, dass unter den sich 2016 für das US-Präsidentenamt bewerbenden Personen keine einzige sei, die sich gegen Krieg ausspricht.

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