Böse Klatsche für Bernie Sanders in South Carolina

Dass der nicht der Mafia gehörende Kandidat Bernie Sanders die Vorwahl in South Carolina gegen die von der Israel-Lobby unterstützte Kriegsverbrecherin Hillary Clinton verlieren würde, war lang klar. Er musste sie auch nicht gewinnen. Eine Niederlage etwa in der Höhe seiner in South Carolina ohnehin schlechten Umfragewerte, oder etwas besser, wäre für die Kampagne von Bernie Sanders OK gewesen. Doch die 50%-Klatsche, die er nun kassiert hat, ist es nicht.

Bis South Carolina sah es in den Vorwahlen so aus, als würde Bernie Sanders zwar noch leicht hinter Hillary Clinton zurückliegen, aber aufholen, und in ein paar Tagen könnte er sie möglicherweise überholen. Nach der Vorwahl von South Carolina sieht das nun nicht mehr so aus. Um das zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Entwicklung der nationalen Umfragewerte im Rennen zwischen Clinton und Sanders.

Zwar entscheiden über die tatsächliche Nominierung in Vorwahlen bestimmte Delegierte, aber in einer groben Näherung kann man sagen, dass ein auf nationaler Ebene klar vorn liegender Kandidat in der Regel auch die Nominierung bekommen wird. Sanders ist mit einem Riesen-Rückstand auf Clinton gestartet, und seitdem hat er aufgeholt. Als die Vorwahlen Anfang Februar begonnen haben, hatte er immer noch einen Rückstand auf Clinton, aber der Rückstand war nicht mehr allzugroß, und was noch wichtiger war, Sanders stieg, und Clinton sank. Würde die Tendenz so weitergehen, müsste Sanders Clinton bald überholen, und dann klar in Führung gehen, und so gewinnen.

Da würde Sanders dann die Staaten klar gewinnen, wo sein Wählerpotenzial stärker vertreten ist, und die Staaten immer knapper verlieren, wo Clinton ihre Hochburgen hat. Mit einem sehr knappen Ergebnis in Iowa, einem dicken Sieg in New Hampshire und einer moderaten Niederlage in Nevada sah das bislang auch nicht schlecht aus für Bernie Sanders. Bernie Sanders schaffte es in etwa so gut abzuschneiden wie in den Umfragen, und in den Umfragen stieg er. Doch South Carolina bedeutet einen krassen Bruch. Zwar ist South Carolina eine Hochburg von Clinton, doch die Höhe von Sanders Niederlage in South Carolina fiel viel deutlicher aus als in Umfragen vorhergesagt.

In South Carolina mit 25% zu verlieren, hätte für Bernie Sanders in etwa bedeutet, national hochgerechnet rund 5% zurückzuliegen, bei einer 20%-Niederlage hätte Sanders durchaus mit Recht sagen können, das Ergebnis sei gut und zeige, dass er ingesamt weiter gegen Clinton aufholt, eine Niederlage mit 30% Rückstand in South Carolina wäre für Sanders ein Rückschlag gewesen. Doch jetzt hat Bernie Sanders in South Carolina mit fast 50% Rückstand verloren.

Das stellt die ganze Präsidentschaftskampgne von Bernie Sanders in Frage. Es ist zwar richtig, dass Bernie Sanders in South Carolina nicht viel Wahlkampf gemacht hat, weil er wusste, dass er da ohnehin verliert, und er stattdessen eher darauf setzt, am nächsten Dienstag, dem Supertuesday, wo in einem Dutzend Staaten Vorwahlen sind, Colorado, Minnesota, Massachusetts, Oklahoma und Vermont zu gewinnen. Doch außer in seinem kleinen Heimatstaat Vermont, der aufgrund seiner geringen Größe nicht viele Delegierte zu vergeben hat, kann Sanders am Dienstag in seinen Hochburgen nur mit recht knappen Siegen rechnen, wenn überhaupt. Ein großes Plus an Delegierten wird Bernie Sanders damit aufgrund der proportionalen Vergabe nicht machen können, zumal auch Clinton kaum Wahlkampf in den Staaten macht, wo sie ohnehin gewinnt, und stattdessen vornehmlich da Wahlkampf macht, wo es Sanders besonders schmerzt, wenn er da verliert. Wenn Clinton ihre anderen Hochburgen ohne Wahlkampf auch so dick wie in South Carolina gewinnt, dann holt sie damit ein sattes Plus an Delegierten, was Sanders durch knappe Siege in den Staaten, wo er stärker ist, nicht ausgleichen kann. Bei den Wahlgängen knapp 10% hinter seinen Umfragewerten zurückzubleiben, kann Sanders sich unmöglich häufiger leisten, wo er in Umfragen ohnehin schon zurückliegt.

Beim Supertuesday wird es sich zwar noch zeigen, ob South Carolina nur ein Ausreißer war, und ob Sanders das Blatt noch drehen kann und er da seine Umfragewerte übertrumpfen kann. Doch im Grunde sieht es für die Kampagne von Sanders mit der bösen Klatsche in South Carolina nun ziemlich schlecht aus, zumal die Höhe der Niederlage den Eindruck verstärkt, dass Sanders national insgesamt nicht gewinnen kann. Und das dürfte seine potentiellen Wähler am nächsten Dienstag auch nicht gerade motivieren.

Seine Chance, Clinton ob ihrer im Auftrag der zionistischen Lobby vorangetriebenen seriellen Angriffskriegsverbrechen wirklich hart anzugehen und sie damit aus dem Rennen zu boxen, hat Sanders – leider – nicht genutzt. Die realistischste Chance, die Sanders noch hat, scheint es wohl zu sein, dass Polizei und Justiz sich Clinton wirklich noch wegen Geheimnisbruchs und anderen Delikten mit ihren Emails ernsthaft vorknöpfen. Das ist zwar eine reelle Chance für Sanders, aber darauf bauen kann man sicher nicht. Die Welt darf sich also mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich auf ein Rennen zwischen Donald Trump und Hillary Clinton einstellen, wobei die zionistische Kriegsmafia selbstverständlich mit all ihrer Macht die Demokratin Clinton unterstützt.

9 Gedanken zu “Böse Klatsche für Bernie Sanders in South Carolina

  1. Bei dem geistigen Zustand, der Amis, die GENAU wissen, das sie ihr Leben, auf dem Elend und dem Verrecken, anderer führen und dafür natürlich die US Army, in der ganzen Welt , ein Massaker nach dem anderen, an Völkern begehen MUSS, damit sie weiter auf Kosten, der übrigen Welt leben können. Ist es natürlich Wahnsinn, mit einem Anti Krieg Programm, Wahlkampf bestreiten zu wollen und auch nicht mit Sozialen Themen, denn die Amis wissen sehr genau, das sie auch auf dem Elend und Verrecken, im eigenen Land Leben.

  2. Wenn man imperialistische Teufeleien plant, ist es für das Deckmantel-Image selbstverständlich am besten, wenn man über einen gewissen Opferbonus verfügt (vgl. Zionismus). Deshalb ist die arme betrogene Killary die ideale Kandidatin der Mafia.

    Madeleine Albright brachte das schön auf den Punkt:
    There’s a special place in hell for women who don’t support Clinton
    http://www.theguardian.com/us-news/2016/feb/06/madeleine-albright-campaigns-for-hillary-clinton

    Einer Frau darf man nicht widersprechen. Das verbieten die immer noch vorhandenen Reste der archaischen Ritterlichkeit, ohne die es auch Merkel nie geschafft hätte, derart viele Konkurrenten wezugbeißen und so straight durchzuregieren.

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