Terroristen haben bis zu zwei Millionen Menschen in Aleppo eingekesselt

Wie auch die deutsche Propaganda soeben beinahe verzückt meldete, haben die „Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und deren Verbündete“ am Montag Teile des einzigen Versorgungsweges der Regierung nach Aleppo erobert, womit ISIS „Assad einen Rückschlag versetzt“ habe.

Damit sind die von der Regierung gehaltenen Stadtteile, in denen gegenwärtig einschließlich der zahlreichen Flüchtlinge schätzungsweise ein bis zwei Millionen Menschen dicht gepackt auf engstem Raum leben, wieder mal komplett von der Außenwelt abgeschnitten. #JihadiJulian von Al Kaidas populärem deutschen Sprachrohr „Bildzeitung“ frohlockt bereits, dass das „der schlimmste Fall für Assad und seine Verbündeten“ sei, und freut sich über angeblich Hunderte von ISIS und ihren Verbündeten bei dieser Offensive getötete „Truppen des Regimes.“ Da hier Millionen von Regierungsanhängern und nicht eine handvoll Terroristen eingekesselt wurden, gibt es nun im Westen natürlich keine Kampagnen zur Aufhebung der Blockade und auch der von Riad und Ankara unterstützten sogenannten syrischen Opposition ist das Schicksal eingekesselter Menschen plötzlich nicht mehr am Herzen.

Was passiert ist, ist schnell beschrieben, eine größere Gruppe von ISIS-Terroristen ist von Nordosten her über den weitgehend ausgetrockneten Lake Jabbul auf die Strecke Khanasser-Aleppo gelangt und hat dort einige Dörfer unter Kontrolle gebracht, während mit ISIS verbündete „Rebellengruppen“ von Westen her durch einen Vormarsch nach Osten auf die Straße Khanasser-Aleppo unterstützt haben. Reuters meldete unter Berufung auf die Londoner Terrorpropagandastelle, dass es sich bei den als Verbündete von ISIS bezeichneten Rebellengruppen, die die ISIS-Offensive von Westen kommend unterstützt haben, um die von der Türkei gesponsorten Al-Kaida-Gruppen Jund Al Aqsa und Turkistan Islamic Party handelt.

Givi hat einen Auszug von militarymaps.info veröffentlicht, der die Lage heute Mittag auf der Khanasser-Straße nach der Befreiung von Shillalah Al-Kabeera durch Kräfte der syrischen Regierung zeigte, wo auch gut der Anmarschweg von ISIS über den teilweise ausgetrockneten Lake Jabbul zu sehen ist:

Eine von Al Masdar News veröffentlichte Karte zeigt das koordinierte Vorgehen von ISIS von Nordosten und den von der Türkei unterstützten „moderaten Al-Kaida-Rebellen“ von Westen.

Am Nachmittag gab es Berichte, dass Terroristen von ISIS und die mit ihnen verbündeten „moderaten Rebellen“ auch die Stadt Khanasser selbst – auf der Karte im Knick der Versorgungsroute nach Aleppo zu sehen – erobert haben. Weiterhin berichtete Al Masdar News bereits heute Morgen, dass die ISIS-Offensive auf die Khanasser-Straße mit einer weiteren Offensive auf die gleiche Verbindungsstrecke von Salamiya nach Aleppo einige Dutzend Kilometer weiter südwestlich in der Provinz Hama koordiniert wurde, wobei da ebenfalls die Straße nach Aleppo unterbrochen wurde.

Wie @MilitaryMediaSy am Dienstag im Video zeigte, arbeiten die syrische Armee und ihre Partner bereits daran, die Straße nach Aleppo wieder freizuschaufeln:

Mit besonderer Eile scheinen sie dabei allerdings nicht vorzugehen. DAs parteibuch hält es deshalb für durchaus denkbar, dass die Verbindung nach Aleppo auch am Samstag, wenn die Feuerpause in Kraft tritt, noch gekappt sein wird, woraus sich für die an der von Russland und den USA vermittelten Feuerpause teilnehmenden Rebellen dann die Pflicht ergäbe, Hilfslieferungen durch das von ihnen beherrschte Gebiet in die größtenteils von der Regierung beherrschte Millionenstadt Aleppo passieren zu lassen. Das könnte ein durchaus nützlicher Test sein, um festzustellen, welche „Rebellen“ bereit sind, ihre mit der Feuerpause eingegangen Pflichten zu erfüllen, und welche nicht.

Die Rebellen, die nicht bereit sind, ihre Pflicht zur freien Passage von Hilfsgütern zu erfüllen, müssen dann damit rechnen, eliminiert zu werden, genau wie die ISIS-Terroristen und ihre Komplizen, die nun die Khanasser-Straße blockieren. Ausreichend Kräfte dafür hat die syrische Armee sicherlich, denn mit dem Ausräumen der ISIS-Tasche südlich des Aleppiner Kraftwerks sind starke Kräfte der syrischen Armee frei geworden.

30 Gedanken zu “Terroristen haben bis zu zwei Millionen Menschen in Aleppo eingekesselt

  1. Ich bin ja kein Militärexperte, aber irgendetwas ist doch da schief gelaufen, ISIS kann größere Verbände verlagern ohne das die Russische Luftwaffe das mitbekommt, oder den ganzen Streifen mit einem Bombenteppich zu belegen, das ist dort auch Schluss mit Terroristen.
    Also irgendwie hab ich das Gefühl das da die USA und Nato dahinter stecken-
    Es lief so gut für die SAA und nun so ein Rückschlag aus den Nichts.
    Ich hoffe nur das die SAA das Problem bald wieder gelöst bekommt.
    Weil ich würde nicht auf ´den Waffenstillstand hoffen, weil da wo die USA ihre Finger mit drin haben ist meist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben ist.

    1. LUKAS b

      Ich kann dir da nur zustimmen, dass die Geschichte mit der Khanaser-Straße vom militärischen Standpunkt aus betrachtet sehr seltsam erscheint. Wie die Befreiung des Kraftwerks und der Umgebung davon zeigt, hat die syrische Armee in der Gegend jede Menge Feuerkraft, und ISIS hat wenig. Für ISIS erscheint es mir vom militärischen Standpunkt aus wenig vorteilhaft zu sein, ausgerechnet in der Wüste, also da wo der Vorteil der schweren Waffen der Armee und der russischen Luftwaffe am größten ist, eine Entscheidungsschlacht mit der syrischen Armee zu suchen.

      1. Wo und wann sollte den sonst ISIS die Entscheidungsschlacht suchen? ISIS braucht einen Nachschub an Munition und Kämpfern. Kämpfer kommen nur, wenn ISIS offensive arbeitet. Für Munition ist ein Handel mit den Grünen gut. An jeder anderer Front läuft die Zeit immer gegen ISIS. Die SAA kann langsam immer mehr Kräfte nachziehen. ISIS kann nur schwer weitere Kräfte zur Unterstützung schicken.
        Hier ist jeder Tag, an dem ISIS die Position halten kann, ein gewonnerer Tag. Die SAA steht dagegen unter hohem Druck. ISIS kämpft lieber auf den Nachschubwegen von den Roten als auf seinen eigenen. Den hätte sonst ja die SAA in etwa einen Monat gekappt.

        ISIS darf auch nicht unterschätzt werden. Vermutlich wurden über Tage, vielleicht Wochen, immer wieder zwei, drei Kämpfer in ganz kleinen unauffälligen Gruppen eingeschmuggelt. Irgend jemand, welcher gekauft war, erpresst wurde oder ein Sympatisant war, findet sich da immer, welches sein Haus als Versteck hergibt. Alles wurde ausgekundschaftet und dann in einem Handstreich übernommen.

        Für die Grünen bedeutet es zurück im politischen Spiel zu sein, falls die Versorgung von Aleppo nur über ihr Gebiet erfolgen kann. Ihre Geldgeber freuen sich auch über Erfolge.

      2. Also, ich würde erst mal sagen. Die SAA wollte wohl unbedingt das Kraftwerk um die Versorgung von Aleppo zu sichern, da hat man wohl auch Kräfte aus der Gegend südöstlich geholt und ist wohl in eine Falle gelaufen. Während dem ISIS klar war, das die SAA das Kraftwerk wohl unbedingt will, was auch erstaunlich einfach gelangt, während einen Tag später der ISIS an einem neuralgischen Punkt zuschlägt. Da glaube ich nicht an Zufall.
        Erstaunlich auch wie weit die sogenannten Rebellen vordringen konnten, da hat wohl der Heimdienst gepennt, wohl auch, weil die Gegend lange ruhig war.
        Das die SAA sich hier auf irgendwelche Spiele (Test, ob der Vertrag hält), glaube ich nicht, dazu ist diese Route zu wichtig, man wird wohl schnell alles zurück holen wollen. Da es sich hier wohl nicht um eine Aktion von 1 oder 2 Tagen handelt sondern länger, hat man wohl jetzt ein Problem: Der wichtige Versorgungsweg wird wohl von der ISIS gehalten, den könnte man sich auch nach Samstag holen, braucht die Straße aber schnell, Sich den Sicherheitskorridor zurück zu holen, wäre nicht so wichtig, da aber keiner weiß, ob die Einheiten zum Waffenstillstand gehören oder nicht, sollte das vor Samstag geschehen. Sich darauf zu verlassen, das dann Hilfsgüter für 2 Millionen Menschen durchgelassen werden, sollte man lieber durch Tatsachen untermauern und wie bekommt man die Waffen durch? Über die Aleppo-Raqqa-Straße, die dauert aber noch, bis man sie in den Besitz hat. Das Wunschbild könnte sein: Bis Freitag treibt man die Terroristen am Besten bis hinter die Straße Barada-Khanaser und danach drängt man die ISIS in Richtung Euphrat, so weit wie möglich. Es scheinen aber massive Kräfte in der Region. Auch wenn das Bild andeutet, das die ISIS die Region nicht langfristig halten will. Man hat zwar wieder eine Verbindung zu den Terroristen, die hätte man aber auch über die Türkei, nur gibt es keine Vernünftige Versorgungswege

      3. Reisender

        „Wo und wann sollte den sonst ISIS die Entscheidungsschlacht suchen?“

        ISIS wäre gut beraten, zur Zeit gar keine Entscheidungsschlacht zu suchen, denn ISIS ist gegenwärtig zu schwach dafür, sie zu gewinnen, aber wenn ISIS schon eine Schlacht will, dann wäre ISIS gut beraten, in einer Stadt zu kämpfen und nicht in der Wüste, weil in der Wüste das Kräfteverhältnis noch viel weiter zu Ungunsten von ISIS ist.

        Sinnvoller wäre es für ISIS, nach Möglichkeit gar nicht beziehungsweise nur defensiv in Städten zu kämpfen.

        ISIS hat als Organisation mit all ihren Terrorlabels trotz saudisch-türkischer Unterstützung nur eine Überlebenschance, wenn die Weltmacht USA sie toleriert. Das ist mit Barack Obama aber nicht in Sicht. Sollte in den USA im November ein Neocon wie Rubio oder Clinton gewählt werden, der oder die den Schwerpunkt auf den Krieg gegen Assad verlagert, dann wäre ISIS wieder im Geschäft, wenn ISIS solange die Kräfte zusammenhält und durchhält. Eine noch geschicktere Möglichkeit wäre es für ISIS, sich von einer freundlich gesinnten Kraft wie einer von der Türkei und Saudi Arabien unterstützten „Rebellengruppe“, die kein Terrorlabel hat, besiegen zu lassen, und dann zu dieser Rebellengruppe überzulaufen, wobei die ISIS-Organisation unter der Hand weitgehend intakt bleiben könnte – aber das Terrorlabel verschwinden würde und ISIS in den Deal zur Feuerpause einbezogen würde.

        Dass ISIS zu solchen militärisch gescheiten Dingen mal fähig war, hat ISIS Anfang 2014 mit dem verblüffenden strategischen Rückzug bewiesen. Der strategische Rückzug hat dann die Grundlage für die Eroberung von Raqqa und Mossul gelegt, was als größte militärische Erfolge von ISIS gesehen werden kann.

        Das, was ISIS da gerade in Aleppo veranstaltet, ist militärisch hingegen selbstschlagender Unsinn.

    2. Sehr geehrter LUKAS b, die Russische Luftwaffe, ist schon im Waffenstillstand Modus. Jetzt wird nicht mehr Bombardiert, jetzt werden die Höllenkreaturen, von Obama, wieder Aufgepäppelt, Organisiert und frisch Bewaffnet. Der Kampfkötter der Herren“menschen“ Dynastien, die USA/NATO, geht NIEMALS ein Abkommen ein, das seinen Herren, zum Nachteil gereichen würde. Nur Abkommen, die für ihre Globalen Pläne, von Vorteil sind.

    3. Man sollte die Aktion nicht überbewerten. Die Straße ist eben problematisch, sie verläuft durch flache, weitgehend hindernislose Wüste mit der Al Kaida – Hochburg Idlib im Westen und der ISIS – Hochburg Raqqa im Osten. Es ist schlicht und einfach nicht realistisch, an jeder Stelle der langen Straße genug Truppen bereitzuhalten, um einen massierten, schnellen Vorstoß sicher abzuwehren. Das Szenario hat sich seit 2013 bereits 2 – 3 mal so abgespielt, wenn auch der unterbrochene Straßenabschnitt diesmal etwas länger ist.

      Natürlich ist die Aktion militärisch gesehen unsinnig: Ein paar Tage Unterbrechung der Straße sind letztendlich bedeutungslos, gleichzeitig handelt man sich in der deckungslosen Wüste schwerste Verluste durch Luftangriffe und Artillerie ein. Aber man sollte sie eher unter psychologischen und propagandistischen Gesichtspunkten sehen, wie die Terroranschläge in Homs und Damaskus: Man will die Niederlagen die man in Ost-Aleppo und Hasakah erlitten hat, durch eine spektakuläre Aktion in Vergessenheit geraten lassen und sich weiter als aggressiv zuschlagend, in der Offensive befindlich präsentieren. Durchaus erfolgreich, muss man hinzufügen wie die Reaktion der Medien belegen.

      1. Ob es eine Niederlage für die ISIS in Ostaleppo war, fange ich an zu bezweifeln. Das Kraftwerk ist wohl Monate nicht brauchbar. Und der Angriff weiter südlich war , beachtlich. Was die Bevölkerung jetzt sieht, ist: weiter kein Strom damit kein Wasser und die Preise für Lebensmittel explorieren wegen der Blockade. Ich würde nicht sagen, die SAA hat keine guten Taktiker, ich würde aber sagen, die von der ISIS sind (auch) nicht schlecht.

  2. Frage: wie realistisch ist die Vermutung, dass die SAA die Verbindung nach Aleppo absichtlich nicht vor der Feuerpause wiederherstellen will um die Rebellengruppen zu testen? Würde man nicht Gefahr laufen, dass ISIS sich dort mithilfe der üblichen Verdächtigen mit aller Macht festsetzt?

    Al Masdar berichtet heute Abend, dass eine Offensive im Gange ist und man lediglich auf russische Luftangriffe wartet, um den IS-Korridor zu säubern. Dort spricht man aufgrund des ebenen Geländes um Khanasser von einer „Traumsituation für die Luftwaffe“.

    https://www.almasdarnews.com/article/tiger-forces-launch-counter-offensive-against-isis-in-southeast-aleppo/

    1. Pragmatisch

      Ja, sicher ist das Ebene gelände der Wüste da eine “Traumsituation für die Luftwaffe” – und für die schweren Waffen der syrischen Armee auch. Das Spiel, dass ISIS und Co die Verbindung nach Aleppo da unterbrochen haben, hatten wir im Oktober letztes Jahr schon mal. Auch da haben haben die Rebellen-Terroristen und ihre Unterstützer gejubelt, während wir gesagt haben, da kann militärisch nichts bei raus kommen außer eine Riesenklatsche für ISIS und Co. Das Gelände ist da einfach zu vorteilhaft für die syrische Armee – was ja auch der Grund ist, warum die Armee die Versorgung von Aleppo im Jahr 2013 da freigekämpft hat – und nicht über die Autobahn via Sarakib. Und die Klatsche für ISIS gab es dann im November 2015 nach zwei Wochen Blockade auch:

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2015/11/04/terroristenfront-zerbroeselt-in-der-provinz-aleppo/

      Inzwischen ist die syrische Armee aber noch besser bewaffnet, und zahlreiche truppen, die damals an der Front bei Kuwairis eingesetzt waren, sind nun für die Sicherung der Straße von Khanasser frei. Was auf ISIS da an der Straße bei Khanasser sicher in Kürze zum Einsatz kommen wird, ist das hier:

      Da bleibt von den ISIS-Terroristen und ihren Kumpanen nicht mal genug übrig, um sie begraben zu können. Wie gesagt, das Gelände ist offen und weitgehend unbewohnt, da kann die Armee sowas problemlos einsetzen.

      1. Die ISIS-Kämpfer warten doch nicht in der Wüste. Sie sind inzwischen wieder zwischen der Zivilbevölkerung, welche sie als Schutzschilde benutzt. Jetzt können andere Kämpfer an anderen Orten in Ruhe Sprengfallen legen, Waffen schmuggeln, Kämpfer verlegen oder an Dritten Orten angreifen. Insbesondere, falls die SAA von anderen Orten zu viel abzieht.

        Es sind jetzt zwei, drei Wochen, wo ISIS dadurch vielleicht atmen kann und zumindest kurzfristig sich aus dem Würgegriff befreit hat. Falls es ISIS gelingt innerhalb dieser Zeit an einer Front anzugreifen kann das Kräftemessen noch eine Weile andauern.

  3. Ich interpretiere das vor allem als Signal: wir sind noch da, können auch offensiv Erfolge erzielen.

    Da ist ein Wüstenkaff relativ leicht mit lokaler Überzahl einzunehmen, und die symbolische und auch strategische Bedeutung ist hoch.

    Auch wenn sie wissen, dass sie das nicht halten werden.

    So ein Schmankerl für die Sponsoren.

    Die Gegenoffensive sollte gleich um den See herum führen, bis rauf nach Deir Hafer. Oder zum Lake Assad, um die Verbindung nach Raqqa zu kappen.

  4. Liebe Parteibuch
    Diese Niederlage lässt sich nicht schön reden. SAA würde überrascht, überrant und erniedrigt. Stadt Khanasser haben 500 Soldaten verteidigt. IS ist gekommen ohne schwere Waffen und haben sich einfach überrannt. Es gibt laut manche Berichte fast 130 Gefangene. Es gibt auch Berichte, dass IS ist weiter auf Vormarsch und weitere Dörfer eingenommen. SAA versucht noch Blatt zu wenden, aber es ist grösste Niederlage seit russische Luftofensive. IS ist nicht verpflichtet Konvois durchzulassen, weil sie in Waffenstilstand nicht einbezogen ist. Es wird sich zeigen ob SAA in Lage ist noch Blatt zu wenden. Eine Menge SAA Einheiten sind ohne Versorgung in Nord Ost und Süd Aleppo eingekesselt. Eine Ofensive von Islamisten in Raum Aleppo kann diese Krieg unerwartet entscheiden. Es ist ein schwarze Tag für alle SAA Fäns.

    1. Wie ich schon einmal schrieb, vermute ich bei der SAA große Ausbildungs- und Führungsprobleme. Wenn die SAA Erfolge hat, wie in Lattakia, Nordaleppo und Ostaleppo/Kraftwerk, dann nur, wenn Spezialeinheiten am Werk sind.
      Hier hat wohl die Aufklärung gepennt. Und die Sicherung/Verteidigung wohl auch. War auf den Hügeln nordöstliche Khanasser Artillerie zur weitreichenden Sicherung vorhanden? ISIS soll dort nur zwei Panzer erbeutet haben.

      1. witzig, diese aus der Ferne „beurteilenden“ und kommentierenden Sandkasten“strategen.

        Damit ist nicht der Artikel gemeint.

  5. Anschließend noch eine etwas andere Perspektive:

    ALEPPO: Ein britisch beauftragter ISIS-Angriff, um wieder etwas Schwung zu bekommen, grandios gescheitert, dort an der Atharva-Khanasir-Achse auf der Autobahn Aleppo-Hama. Diese Operation zeigte alle Merkmale britischer Planung und Propaganda. Noch bevor der ISIS-Angriff stattgefunden hatte, deklarierten die üblichen britischen Sprachrohre schon einige revitalisierende Terror-Operationen gegen die anscheinend nicht aufzuhaltende Armee Syriens. Doch wie alle guten Dinge zu Ende gehen müssen, so ist es auch mit allen schlechten Dingen, mit freundlicher Genehmigung der Syrischen Armee, die sich sehr schnell von dem Angriff erholte, an dem übrigens nicht nur ISIS-Terroristen beteiligt waren, sondern auch deren neue Verbündete, die FSA-Terroristen. Ich wette, niemand von Ihnen wird jemals dazu in der Lage sein, mit so etwas zu rechnen. Richtig? Die Briten hatten es geschafft, einige Feldkommandeure der nunmehr stark reduzierten FSA zu überzeugen, mit ISIS zusammenarbeiten – und das taten sie – zu ihrem ewigen Nachteil. Good Show, England. Prima. Bereits gezählte 108 Terroristen tot, davon 7 Syrer, der Rest Ausländer. Bestätigt zerstört, 14 Pickups mit 23mm Kanonen.

    Quelle: http://tinyurl.com/zt8ahbo

  6. Bericht über die Schäden am befreiten Kraftwerk in der Nähe von Aleppo nach der ersten Besichtigung von Technikern.

    > http://jamahir.alwehda.gov.sy/node/397795

    Auszüge mittels google Übersetzung

    “ Sie können keine Zeit für den Start bringen, bevor die Größe des Schadens zu bestimmen und liefern“

    Am Tag zuvor, bevor die Techniker das Kraftwerk sahen, sagte der verantwortliche Minister noch das das Kraftwerk bald wieder Strom liefern werde.

    „Minister für Elektrizität Imad Khamis erklärte, dass zur Erzeugung elektrischer Energie „Station thermischen Station“ in Aleppo systematisch von den Streitterrorgruppen zu sabotieren ausgesetzt, die die Turbinen und Generatoren und Infrastruktur an der Station sabotiert haben, und fügte hinzu, dass der Vandalismus systematisch zu lang mit hoher Empfindlichkeit gegenüber dem Arbeitsplatzausrüstung zusätzlich zu schneiden Kabel und stehlen einige der Geräte nicht ein Indiz für Sabotage“

    „Für seinen Teil, Generaldirektor des Unternehmens Strom in Aleppo Ingenieur Mazen Sammakia zu erzeugen, dass die Schäden an der Anlage ist sehr groß und erfordern große Anstrengungen, sagte er und fügte hinzu, dass die Station arbeiten, während auf 2015.10.10 angehalten von der US Air Alliance bombardiert wurde. Die bewaffneten terroristischen Banden trat in den Arbeits Unterkunft an der Station auf 2012.11.28, und geben Sie dann die terroristischen Banden zu einem Punkt auf 2013.07.11 auch der Syrischen Arabischen Armee geräumt letzte Woche im Rahmen der Anstrengungen und Opfer bei der Wiederherstellung der Sicherheit und der Sicherheit zu trotzen verwaltet gesamte geographische Syrien und die terroristischen Banden der Heimat vertreiben.“

    Leider kann ich aus der google Übersetzung nur erahnen was da in Bezug zu dem US Angriff gemein ist und bis wann die Anlage Strom lieferte.

    1. @Dirk

      Danke für den sehr interessanten Bericht!
      Im Englischen macht es Google nicht unmittelbar verständlicher:

      „The armed terrorist gangs entered the labor accommodation at the station on 11.28.2012, and then enter the terrorist gangs to a full stop on 11.7.2013“.

      So richtig schlau werde ich daraus nicht. Das würde bedeuten, dass die Grünen/Schwarzen schon Ende 2012 in die Arbeiterunterkünfte des Kraftwerks gelangten. Der Nebensatz, dass es dann durch selbige im Juli 2013 zu einem Stopp (der Energieproduktion?) kam, ist hinsichtlich der Dauer zum erstem Eintreffen unlogisch.

      Außerdem dachte ich, dass es eine Art inoffizielle Vereinbarung zwischen ISIS und der Regierung gab, den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten? Was die massiven Sabotage-Schäden angeht: wann wurden diese dann verursacht? Im Zuge der Wiedereroberung?

      Fragen über Fragen…

  7. Es gab einen Luftschlag gegen das Kraftwerk, im Herbst.

    Offiziell hat niemand diesen auf sich genommen; dass die Syrer/Verbündete es waren, ist angesichts der schon gestarteten Offensive auf Kuweir nicht sehr sinnvoll.

  8. Na, Moment: im Artikel wird aber nicht nur von äußerlichen Schäden im Zuge des Luftangriffes gesprochen, sondern von systematischer Sabotage wie z.B. dem Kappen von Leitungen.

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