Erster Kanal: Syrische Armee zieht aus, um das historische Palmyra zu retten

Der russische TV-Sender „Pervui Kanal“ – zu deutsch „Erster Kanal“ – berichtete am Sonntag Abend in einem Video-Beitrag, dass die syrische Armee mit Unterstützung durch Hubschrauber der russischen Luftwaffe eine Großoperation gegen ISIS-Terroristen zur Befreiung der antiken Stadt Palmyra im Osten der Provinz Homs in Zentralsyrien begonnen hat.

Nach dem Sieg der syrischen Armee zunächst nördlich und dann östlich der Millionenstadt Aleppo, wo am gestrigen Sonntag mit der Befreiung des Aleppiner Kraftwerks und dem Ausräumen der ISIS-Tasche südlich davon ein wesentliches Etappenziel erreicht worden war, rätseln viele Beobachter, welchen Teil Syriens die syrische Armee als nächstes vom Terrorismus befreien wird. Klar ist dabei, dass die von der Türkei und Saudi Arabien und anderen Staaten unterstützten Terroristen, gleich ob sie sich ISIS, Al Kaida, Ahrar Al Sham oder FSA nennen, geschwächt sind und die syrische Armee und ihre Partner gegenwärtig einen Lauf haben, der sie eigentlich überall hinführen kann wo sie hinwollen.

Für den preisgekrönten Kriegsberichterstatter Anton Stepanenko vom staatlichen russischen „Ersten Kanal“ ist die Sache klar, was die syrische Armee jetzt macht: als nächstes wird die antike zentralsyrische Stadt Palmyra, die im Frühjahr letzten Jahres unter die Kontrolle von ISIS-Terroristen geraten war und dann prompt massakriert und verwüstet wurde, befreit, und die Großoffensive dazu hat mit Artillerie, Sturmtruppen und russischer Luftunterstützung bereits begonnen.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldete passend dazu am Sonntag Abend, der syrische Verteidigungsminister Fahd Jassem al-Freij habe am Sonntag syrische Truppen im Südosten der Provinz Homs besucht. Und auf der russophilen Webseite militarymaps.info, die aktuelle Lagekarten vom zionistisch-wahhabitischen Krieg gegen die freie Welt in Syrien und anderswo bereitstellt, gibt es bereits einen dicken Offensivpfeil von Westen in Richtung Palmyra.

@dutchresearcher at davon am Sonntag Abend einen hilfreichen Screenshot gemacht:

Das Parteibuch rechnet allerdings nicht damit, dass die Befreiung von Palmyra das Endziel der Großoffensive ist. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die syrische Armee im Verlauf der Großoffensive von Palmyra weiter nach Osten geht und die Verbindung zu den von ISIS-Terroristen umzingelten Truppen und Bevölkerungsteilen in der Stadt Deir Ezzor wiederherstellt. Das würde sehr gut dazu passen, dass Kräfte der YPG/SDF sich im Kampf gegen ISIS soeben von Hasakah aus bis nach Shaddadi und sogar schon 20 Kilometer südlich von Shaddadi vorgekämpft haben.

Die Strecke von Palmyra nach Deir Ezzor, immerhin rund 200 Kilometer, mag auf den ersten Blick unmachbar weit aussehen, doch raktisch ist das Gelände weitgehend Wüste, wo ISIS sich schlecht gegen die besser bewaffnete Armee halten kann, wenn die Armee da vorwärts will. In unbewohntem Wüstengelände können, wie nicht zuletzt der blitzartige Vormarsch von ISIS letztes Jahr von Deir Ezzor auf Palmyra zeigt, 200 Kilometer bei einer Offensive innerhalb kürzester Zeit überwunden werden. DIe langen Entfernungen auf Karten sind da irreführend, eine Straße in einer Großstadt zu befreien, kann viel schwieriger sein als Hunderte Kilometer unbewohnter Wüste. Befreit die syrische Armee von Palmyra aus kommend zunächst ihre Enklave in Deir Ezzor und rückt sie anschließend nördlich von Deir Ezzor so viel weiter, dass sie sich da mit den von den USA unterstützten Kräften der SDF/YPG trifft, wäre damit das ISIS-Terrorreich in zwei Teile zerhackt.

Mit dem Beginn der Großoffensive auf Palmyra ist aber natürlich keineswegs gesagt, dass die syrische Armee nicht auch die Befreiung der Provinzen Aleppo und Latakia sowie bald auch Idlib aus den Händen von Terroristen weiter vorantreibt. Im Gegenteil: die syrische Armee hat bewiesen, dass sie stark genug ist, um mehrere Offensiven gleichzeitig zu führen.

23 Gedanken zu “Erster Kanal: Syrische Armee zieht aus, um das historische Palmyra zu retten

  1. Die Wünsche nach Feuereinstellung bleiben solange ein Traum, als es den Terror gegen Syrien gibt. Dies sind die Ursache für den vereinten bewaffneten Kampf

  2. Also, mir ist nicht bekannt, ob der sog. Yinon-Plan oder etwas Ähnliches noch aktuell ist. Aber soviel ist klar :
    Wenn der nahe Osten irgendwie umgestaltet werden soll und gleich mehrere Staaten „aufgelöst“ bzw. Staatsgrenzen korrigiert werden sollen, werden sich diese Staaten wehren – soviel „Nationalismus“ traue ich Allen zu (ausser Deutschland).
    Nun hört man, dass die Kurden um Barzani im Nordwest-Irak ihre Unabhängigkeit vorbereiten, sicherlich nicht ohne das OK ihrer westlichen Unterstützer. Dass die USA gerade die Kurden Nord-Syriens unterstützen, und diese nun nach Osten ziehen, entlang der Grenze zur Türkei, und militärisch „viel Rückenwind“ haben, widerspricht dem Yinon-Plan sicher nicht, ebensowenig, dass sich Erdogan aufregt !! Immerhin muss er damit rechnen, dass seine Türkei auch Gebietsverluste hinnehmen muss, ebenso wie Saudi-Arabien !! Diese Länder sind im Gegensatz zu Syrien noch in der Lage sich gegen die „Filetierung“ zu wehren.
    Ich bin mir nicht sicher, was die Russen mit den USA so vereinbart haben. Da die sich doch recht gut zu verstehen scheinen, muss die SAA eigentlich schnellstens nach Nord-Osten, um den Kurdenstaat Barzanis auf Kosten syrischer Gebiete zu verhindern. Aber wird die SAA dabei noch auf russische
    Hilfe zählen können ? Mag sein, dass die Regierenden in Damaskus die
    militärische Hilfe Russlands nur bis zum Euphrat bekommen, das Kern-Syrien befrieden und wiederaufbauen dürfen, aber der „kurdische Riegel“ gegen die schiitische Brücke hin zu Irak/Iran unüberwindbar wird.
    Mich wundert, dass der Iran bzw. der Irak nicht mehr in Richtung Westen bzw. Ost-Syrien unternimmt. Ob es da Absprachen zwischen Iran und USA gegeben hat, als man letztes Jahr um die Aufhebung der Sanktionen verhandelte ?
    Denkbar ist Vieles, auch dass die USA (anders als früher) israelische Wünsche nun weniger berücksichtigen oder saudische Eskapaden eindämmen wollen.
    Solange aber die verschiedenen Volksgruppen und Religionen sich derart leicht gegeneinander einsetzen lassen habe ich wenig Hoffnung auf eine dauerhafte Befriedung. Mal sehn wie es nun im Osten weitergeht.

    1. Schwer zu sagen man wird es sehen. Im letzten Meyssan-Artikel heißt es bspw.:

      „(…) Allerdings sagt die Erklärung kein Wort zu dem französisch-britischen Projekt der Schaffung eines Pseudo-Kurdistan. (…) Es scheint, dass das Weiße Haus die Absicht, Syrien zu zerstückeln, aufgegeben hat und mit dem Kreml übereingekommen ist, das französisch-britische Vorhaben der Errichtung eines Pseudo-Kurdistan im Nord-Osten des Landes zu verhindern. Vom US-Standpunkt aus kommt es nicht in Frage, Paris und London wieder zu Kolonialmächten im Nahen Osten werden zu lassen, wenn auch dieses Argument benutzt wurde, um sie zu ködern und in das Unternehmen „Arabischer Frühling“ hineinzuziehen.“

      http://www.voltairenet.org/article190290.html

      ( http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-06/netanjahu-befuerwortung-kurdistan-isis / http://www.bz-berlin.de/welt/bundeswehr-liefert-weitere-waffen-an-iraks-kurden )

  3. Sollten nach der Auflösung des Kessels nicht Kräfte frei sein, um vom Flughafen östlich von Aleppo weiter nach Osten vorzustoßen? Nach 20 km müßte die letzte Kreuzung vor dem „Lake Assad“ erreicht sein, dessen Nordufer sich laut militarymaps bereits in kurdischer Hand befindet. Das Tor zur Türkei wäre dicht! Erdogan könnte sogar sein Gesicht wahren (wie häßlich es auch sein mag) und hätte keine Möglichkeit oder Rechtfertigung, es wieder aufzustoßen, das ist nun wirklich zu weit von der Grenze. Soll er (vorerst) seine Spielwiese/Schutzzone haben, Hauptsache die Ader ist durchtrennt.

    Zur Unterstützung der o.g. Operation könnte man den Vorstoß von Süden Richtung „Airbase Tabka“ weiter vorantreiben. In der Tat, es gibt viele Möglichkeiten – aber sich in Palmyra zu verzetteln wäre mir (leicht daherredendem Schreibtischstrategen) so ziemlich als letztes eingefallen. Die Schlacht um Aleppo ist noch nicht gewonnen, gerade hat wohl wieder jemand die Umgehung nach Hama/Homs blockiert – der Nachschub für die Terroristen ist intakt.

  4. Und große Fahrzeug Kolonnen, von Obamas Höllenkreaturen, sind von der Russischen Luftwaffe, in der Wüste, gut zu Erkennen und zu Eliminieren. Also werden sie sich, wie immer, in den Stätten, hinter Frauen und Kinder verstecken.

  5. Um es gleich einmal direkt zu sagen! Ein Vormarsch Richtung Deir Ezur in der derzeitigen militärischen Situation wäre kompletter Schwachsinn, und zwar aus vielerlei Gründen.

    Um nur ein paar herauszuheben: Die SAA ist derzeit nicht in der Lage für so eine groß angelegte Offensive. Sie kämpft derzeit ja gleichzeitig an 174 Fronten… Um eine Nachschublinie durch feindliches Gebiet von 200 km vor Partisanenangriffen zu schützen braucht man wohl 1000e gut ausgerüstete Soldaten, wenn nicht gar mehr als 10.000….

    Palmyrah ist strategisch relativ bedeutungslos und bindet auch starke Kräfte der IS. die auch aus großer Entfernung unter erheblichem Aufwand versorgt werden muß.

    Außerdem kann man aus Erfahrung sagen, dass angekündigte Großoffensiven der SAA an ganz anderen Frontabschnitten stattfinden.

    1. „174 Fronten“? Was für ein Quatsch
      „feindliches Gebiet“? Wir reden von einer offenen Wüste mit wenig Ansiedlungen. Da kann man nicht von „feindlichem Gebiet“ sprechen. Dazu kann die Nachschubstraße per Nachschubgeleite befahren (Nachschubgeleit = Nachschub-LKW + Sicherungsfahrzeuge) und dazwischen mit Drohnen überwacht werden.

  6. Desto größer etwas angekündigt wird desto wahrscheinlicher ist es, dass ganz andere Ziele tatsächlich verfolgt werden. In West-Aleppo wie in Morek waren die Trompeten auch sehr laut.

    Das Kraftwerk in Aleppo sah so aus, als ob es mit Öl betrieben wird. Dann wäre es natürlich günstig, falls die SAA auch noch Ölquellen finden würde. Zwischen Palmyra und Deir Ezzor könnte sie fündig werden.

  7. Das Obige schön und gut bez. Palmyra – nur, liebes Parteibuch, bei allen beleuchteten Möglichkeiten und Unmöglichkeiten (glaube hier auch gelesen zu haben von Angriffen über Wasser) ist der Angriff von Isis doch übers Wasser erfolgt auf den Hals , der Alleppo/Kuweyris mit dem Süden verbindet und die Autobahn duchtrennt worden.
    http://militarymaps.info/?lat=35.9431998350568&lng=37.54761097578126&z=12&t=2

    Wo haben die die Boote her? Blieb eine Errichtung einer Pontonbrücke unbemerkt, ist sowas überhaupt unsichtbar zu bewerkstelligen?

    Respekt und alle Achtung vor eurer Arbeit.

    – Konrad Fitz –

    1. Hat nicht einer gesagt, denen (ISIS und Al Nusratten) ginge das Geld, Motivation, Waffen und die Puste aus und seien zu nichts groß Wirksamem in der Lage – zumal mangels Kommunikation – und die Front sei am Zusammenbrechen?

      ISIS beginnt vom Osten her und ist bald bei den „Freunden“ im Westen angelangt.
      Al Nusra geht vom Westen her die Tasche an und stößt bis an die Wasserflächen am Osthals. Die beiden „Feinde“ brauchen nur zusammenzugehen, und schon ist der Teil nach Norden ein Alleppiner/Kuweyriser Kessel.

      Ein ungeheurer Motivationsschub für die Kopfabschneiderfraktion.

      1. Sieht so aus, als hätten diese Banditen, dir deinen Tag gerettet.
        Oder irre ich mich?

        (Snip: Die Moderation der Diskussion ist hier Sache der Redaktion, nicht der Leser)

      2. Es ist „vollbracht“ – der GAU ist eingetreten: der Alleppiner/Kuweyriser Kessel ist Realität.

        Ein schwerer Tag für die Verteidiger Syriens (Regierungstruppen) und ein seit langem wieder großer Tag für TR-SauAr-USA-Ziosrael-Fraktion.

        Klarstellung: eh wieder einer auf die Idee kommt, ich würde auf Seiten letztgenannter stehen, ich steh auf Seiten der Regierungsallianz.

        – Konrad Fitz –

    2. Hier noch eine andere Karte für alle, deren Rechner oder Datenleitung zu klein ist für militarymaps.info

      Rasm Al-Nafal liegt an der Südwestseite von dem See auf der Nachschubroute nach Aleppo.

      Mal wieder ein koordinierter Zangenangriff der Grünen und Schwarzen auf die Nachschubroute, welcher es immer noch an strategischer Tiefe fehlt.

    3. konrad fitz schrieb:

      > Es ist “vollbracht” – der GAU ist eingetreten: der Alleppiner/Kuweyriser Kessel ist Realität.

      keep cool… eine Verbindungslinie wurde kurzfristig unterbrochen.
      – bedenklich wäre es, wenn diese Verbindungslinie nach 1 Woche noch immer
      unterbrochen wäre
      – Ein Gau wäre es, wenn es der SAA und deren Verbündeten innerhalb von mehr als einer
      Woche nicht möglich wäre diese Verbindung nicht mehr herzustellen.

      Meine persönliche Meinung ist, dass innerhalb von 2-3 Tagen die Verbindung wieder hergestellt ist und zwar weil Al Nusra und IS ganz einfach nicht mehr die militärischen Resourcen haben solche militärische Üerraschungserfolge(Sprichwort weiche Ziele) nehr as 1-2 Tage zu halten.

      1. kaeptngarfield

        Die vorübergehende Einkesselung von Aleppo durch Rebellen-Terroristen kann sich in der jetztigen Situation auf dem internationalen Parkett als recht nützlich erweisen.

        Jetzt wird es sich vielleicht zeigen, dass die westliche Wertegemeinschaft und ihre Partner nicht aus Prinzip gegen Einkesselungen sind, sondern nur dann, wenn von ihnen unterstützte Terroristen eingekesselt sind.

      2. „Ein Gau wäre es, wenn es der SAA und deren Verbündeten innerhalb von mehr als einer
        Woche nicht möglich wäre diese Verbindung nicht mehr herzustellen.“

        Äh, was war dann die Rebellenblockade vom Juli 2013 welche volle vier Monate andauerte, bis es der SAA im November gelang den jetzigen Versorgungskorridor zu etablieren:

        Aber ich kreide dir nicht an dass du davon nichts mitbekommen hast, denn in den Medien welche sich jetzt in hysterischen Anfällen über die mögliche Blockade des von Rebellen besetzten Teils von Aleppo ergehen, waren hierzu natürlich nichts zu vernehmen.

      3. menschmaschine

        Das Wort „Gau“ in diesem Zusammenhang halte ich insofern für richtig, da eine längere Blockade dieser Verbindung viele Fortschritte der syrischen Armee der letzten Monate mit einem Schlag zunichte machen können,vor allem auch psychologisch.

  8. Hoffentlich geht es weiter so gut voran.Danke Parteibuch für deine stetigen Bemühungen im Medienkampf um die Wahrheit.

  9. Schaut am auf die Karte, liegt ein Vormarsch um den See Lake Jabbul herum nahe; vom Norden aus, Deir Hafer links liegen lassend, und vom Süden aus der Region Khanaser .

    Die aktuelle Durchtrennung der Verbindung nach Aleppo, bzw. die sich abzeichnende Einkesselung Khanasers, macht es ohnehin dringend nötig, dort Truppen hinzuschicken.

    Generell denke ich auch, dass man nicht über hunderte Kilometer durch die Wüste vorgehen wird.
    ISIS ist mit seinen Toyotoas wahrscheinlich eine der schnellsten „Armeen“der Welt, da können sehr schnell lokale Überzahlen aufgebaut werden.

    Bisher wurden Offensiven immer von anderen Scheinoffensiven (oder deren Ankündigung) begleitet.

    Nordostaleppo sollte klar das erste Ziel sein, wenn es gegen ISIS geht.
    Die Schiiten-Milizen wären natürlich noch sehr stark für einen Durchbruch zu den Enklaven zu begeistern, wie wichtig dieser Punkt ist, lässt sich von der Ferne aus kaum beurteilen.

  10. Jetzt scheint der IS die strategisch sehr wichtige Stadt Kannasr erobert zu haben. Die Terrormilizen haben bei ihrem Vorstoss auch vom schlechten Wetter der letzten Tage profitiert. Dennoch wundert es mich, dass die russische Aufklärung die IS-Kolonnen nicht entdeckt hat. Mit der entsprechenden Luftunterstützung sollte der Weg nach Aleppo freigekämpft werden können. Dennoch bleibt die Nachschublinie verdammt „schmal“. Immerhin hat man in Aleppo jetzt zwei grosse Flughäfen, deren Einflugschneisen nach den letzten Erfolgen im Osten der Millionenstadt sicherer sind.

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