Donald Trump verteidigt Russland gegen Bush, CBS und die Israel-Lobby

Bei der republikanischen TV-Vorwahldebatte in Greenville, South Carolina, hat sich Donald Trump am Samstag Abend einen heftigen Schlagabtausch mit Jeb Bush, einem von der Israel-Lobby favorisierten Kandidaten, geliefert, und dabei Jeb Bush ob seiner von der Israel-Lobby diktierten Kriegspläne im nahen Osten attackiert, Jebs Bruder George W. wegen des Irak-Kriegs und 9/11 harsch kritisiert sowie Russland und den russischen Anti-Terror-Kampf in Syrien verteidigt.

Am Samstag in einer Woche sind die wichtigen republikanischen Vorwahlen in South Carolina. Die von der zionistischen Mafia favorisierten Kandidaten Rubio, Bush und Kasich stehen dabei mit dem Rücken zur Wand. Nach ihrem durchwachsenen Ergebnis bei den Vorwahlen in Iowa, wo Marco Rubio zwar hinter Ted Cruz und Donald Trump ein überraschend starker Dritter wurde, aber eben doch nur Dritter und nicht Sieger, und der derben Klatsche für die zionistische Mafia in New Hampshire können sich die Israel Lobby und ihre Lakaien eine weitere Niederlage in South Carolina kaum leisten. Doch genau wie in New Hampshire führt der einzige nicht von der Israel-Lobby abhängige republikanische Kandidat Donald Trump auch vor der Vorwahl in South Carolina nicht nur in nationalen Umfragen, sondern auch in Umfragen zur republikanischen Vorwahl in South Carolina mit einem dicken Vorsprung von rund 15% auf den zweitplatzierten Ted Cruz, der ebenfalls kein Wunschkandidat der Israel-Lobby ist, während die noch im Rennen verbliebenen Kandidaten der Israel-Lobby sich auch in South Carolina weiter gegenseitig die Stimmen wegnehmen dürften.

Bei der republikanischen TV-Vorwahldebatte in Greenville hatte die Israel-Lobby sozusagen ein Heimspiel. Gastgeber der Debatte war Leslie Moonves, ein Großneffe des ersten Ministerpräsidenten David Ben-Gurion des zionistsichen Kolonialgebildes, der mit CBS einen der großen landesweiten TV-Sender in den USA betreibt, welcher jedoch normalerweise eher das Publikum auf der demokratischen Spur im Sinne der zionistischen Mafia mit Propaganda bearbeitet. Den Heimvorteil nutzte die zioistische Mafia bei CBS in Greenville reichlich aus: das Publikum war offensichtlich so ausgesucht worden, dass es bei Worten von Kandidaten der Israel-Lobby jubelt, während nicht der Israel-Lobby gehörende Kandiaten ausgebuht wurden, und auch die Fragen der Journalisten zielten erkennbar darauf ab, die Kandidaten der Israel-Lobby möglichst gut und ihre Gegner, allen voran Trump, möglichst schlecht aussehen zu lassen. Bei der weichen Frage an Israels Liebling Marco Rubio kurz vor Schluss, wo er gefragt wurde, welche eine Frage er einem früheren US-Präsidenten stellen würde, wenn er Präsident sei, konnte man sogar den Eindruck gewinnen, dass die Frage von CBS vor der Sendung mit Rubio abgesprochen worden war.

Angesichts des Heimvorteils fühlte sich die Lobby offenbar stark genug, die Debatte in Greenville dazu zu nutzen, Donald Trump auf dem Feld der Außenpolitik zu attackieren, was von CBS dadurch unterstützt wurde, dass Außenpolitik, obwohl sich in den USA die wenigsten Zuschauer dafür interssieren, beinahe ganz am Anfang der Debatte (ab Minute 16:15 im Video unten) behandelt wurde, also da, wo die TV-Zuschauer der fast zwei Stunden langen Debatte noch nicht weggeschlummert sind. Donald Trump, der sich im Unterschied zu allen anderen republikanischen Präsidentschaftskandidaten außenpolitisch nicht von sogenannten Experten der „Denkpanzer“ des zionistischen Establishments beraten lässt, antwortete auf die erste Frage zum Themenbereich Sicherheitspolitik unter anderem (etwa ab Minunte 17:00 im Video unten):

Wir haben Verbündete, sogenannte Verbündeten. Wir geben Milliarden über Milliarden an Dollar aus zur Unterstützung von Leuten, wo wir keine Ahnung davon haben, wer sie sind in Syrien. Wollen wir auf diesem Weg bleiben, oder wollen wir hingehen, und etwas gemeinsam mit Russland machen? Ich hasse es, Iran zu sagen, aber mit Russland (- kurze Tirade gegen bei den republikanischen Wählern extrem unpopulären Iran-Deal eingeschoben -) es ist sehr wichtig, mit wem wir kämpfen, was wir tun. Wir müssen unser Land wieder aufzubauen. Aber wir haben – ich sage Ihnen, ich bin der einzige hier auf der Bühne, der gesagt hat: „Geht nicht in den Irak. Greift den Irak nicht an.“ Niemand sonst auf dieser Bühne hat das gesagt. Und ich sagte es laut und kräftig. Und ich war in der Privatwirtschaft. Ich war kein Politiker, zum Glück. Aber ich habe das gesagt. Und ich sagte es laut und deutlich. „Ihr werdet den Nahen Osten destabilisieren.“ Das ist genau das, was passiert ist. (Quelle: Transkript der Debatte. Alle Übersetzungen hier im Artikel vom Parteibuch)

Wer genau zugehört hat, konnte erkennen, dass Trump offenbar drauf und dran war, zu erklären, dass die USA sowohl mit Russland als auch mit Iran im Kampf gegen ISIS zusammenarbeiten muss, er es sich aber bezüglich des Iran in letzter Sekunde anders überlegt hat. Anschließend durften dann die von der Israel-Lobby unterstützten Kandidaten Rubio und Kasich das der Israel-Lobby genehme Lied vom bösen China, vom bösen Iran und vom bösen Putin anstimmen, bevor Jeb Bush an der Reihe war, der natürlich ebenfalls für die Israel-Lobby antritt, dessen Kampagne aber trotz von superreichen Spendern finanzierter riesiger Wahlkampfausgaben mit den Plätzen sechs und vier in Iowa und New Hampshire einfach nicht fliegt (ab Minunte 24:04 im Video unten):

… Russland es jetzt zu erlauben, Einfluss in Syrien zu haben, macht es schwieriger. Wir müssen ISIS zerstören und Assad absetzen, um ein stabiles Syrien zu schaffen, so dass die vier Millionen Flüchtlinge keine Brutstätte für islamische Dschihadisten sind. Das ist das Problem. Donald Trump hat das Faktum angeführt, dass er würde – er würde Russland aufnehmen wollen. Russland eliminiert nicht – ISIS. Sie sind, – sie attackieren unser – unsere t – unser Team, das Team, das wir haben trainiert haben, und das Team, das wir haben, unterstützen. Es ist absolut lächerlich zu behaupten, dass Russland eine positive Partner hierbei sein könnte. Sie rennen ständig weg. Sie machen, – jedes Mal, wenn wir einen Schritt zurücktreten, sie sind auf der Flucht. … Ich würde eine Strategie haben, ISIS zu zerstören. Und ich würde sofort eine Politik der Eingrenzung schaffen – was die Ambitionen des Iran betrifft und es machen – klar machen, dass wir dem Iran nicht erlauben, zu tun, was er tut, nämlich in Richtung einer Atomwaffe zu bewegen. …

Da Trump namentlich kritisiert wurde, durfte er antworten. Die Chance nutzte er wie folgt:

Nennt mich ein Genie. Ich mag ihn so weit. Ich muss euch was erzählen. Lassen Sie mich das erzählen. Jeb irrt sich so sehr. Jeb ist absolut (Buhrufe) das ist – nur damit Sie es verstehen, wissen Sie, was das ist? Das sind die Lobby-Interessen und die Lobbyisten, die da durch Jeb sprechen. Seht (Publikumsreaktion) – lasst mich nur etwas sagen. Jeb – Jeb irrt so sehr. Man muss zuerst ISIS bekämpfen. Man bekämpft ISIS zuerst. Im Moment hat man Russland, hat man Iran, hat man mit ihnen Assad und man hat mit ihnen Syrien. Man muss ISIS K.O. schlagen. Sie hacken Köpfe ab. Das sind Tiere. Man muss sie K.O. schlagen, man muss sie hart K.O. schlagen. Dann entscheidet man, was danach zu tun ist. Man kann nicht zwei Kriege auf einmal kämpfen. Wenn man ihm zuhört, und man einigen der Leutchen zuhört, die ich mir angehört habe, das ist das, warum wir seit 15 Jahren im Nahen Osten sind. Und wir haben nichts gewonnen. Wir haben fünf Billionen Dollar im Nahen Osten ausgegeben (Applaus) wegen dieses Denken. (Rede kaum möglich wegen Buhen und Jubel im Publikum) … Ich sage nur die Wahrheit. Lobbyisten. Wir haben fünf Billionen Dollar quer durch den nah… wir müssen unser Land wieder aufbauen, unsere Infrastruktur wiederaufbauen. Wenn man dem zuhört, müssen wir … (Durcheinanderreden auch mit dem Moderator John Dickerson) noch für 15 weitere Jahre da sein.

Das war eine sehr harte Kritik an der Außenpolitik der USA, so wie sie die Israel-Lobby seit Jahrzehnten durchsetzt, und mit seiner Referenz, dass da durch Jeb Bush die Lobbyisten sprechen, hat Trump die Israel-Lobby auch gleich als die treibende Kraft dahinter thematisiert, wenngleich er dabei Israel nicht beim Namen genannt hat.

Jeb Bush durfte antworten:

Die sehr einfache Tatsache ist, dass Vladimir Putins kein Verbündeter der Vereinigten Staaten sein wird. Die ganze Welt weiß das. Es ist eine einfache, grundlegende Tatsache. (Jubel, Beifall) Sie eliminieren nicht, sie tun nicht, sie versuchen nicht einmal, ISIS zu eliminieren. Sie greifen die Truppen an, die wir unterstützen. Wir brauchen eine Koalition, eine von Sunniten geführte Koalition auf dem Boden, mit unseren Spezialkräften, um ISIS zu zerstören und Stabilität zu schaffen. Und man kann das nicht mit Assad an der Macht tun. (Kreuzgespräch)

Trump redet Bush rein (Achtung, das oben verlinkte Transkript ist bezüglich der Worte von Trump hier falsch):

Wir unterstützen Truppen, von denen wir nicht einmal wissen, wer sie sind. Wir unterstützen Truppen…

Bush ist aus dem Konzept gebracht:

Das ist lächerlich.

Trump:

… von denen wir nicht einmal wissen, wer sie sind.

Das ist Publikum ist laut, der Moderator versucht mit denen Worten „Alles recht“ die Kontrolle über die Debatte wieder zurückzubekommen.

Trump:

Wir haben keine Ahnung, wer die sind.

Moderator:

Meine Herren, ich glaube, wir sollten es – wir sollten es hierbei belassen. Ich habe Fragen für den Senator (an Cruz gerichtet)

Bush:

Das von einem Mann, der seine Außenpolitik aus Fernsehshows bezieht.

Trump:

Oh ja, ja.

Bush:

Das ist ein Typ, der denkt, dass Hillary Clinton eine große Unterhändlerin in Iran war. (kontinuierliches kaum verständliches Übereinandergerede, gröhlendes Publikum) Wir leben in gefährlichen Zeiten.

Trump:

Er hat 34 Millionen in New Hampshire ausgegeben.

Bush:

Das ist ein Mann, der beleidigt sich seinen Weg zur Nominierung.

Anschließend hat der Moderator die Kontrolle über die Debatte wiedererlangt, und weiter ging es mit Ted Cruz, bevor der Moderator die nächste Frage an Trump richtete, und zwar bezüglich George W. Bush, der dem strauchelnden Jeb Bush beim Wahlkampf in South Carolina helfen soll. Dabei konfrontierte der Moderator Trump damit, dass er 2008 öffentlich gefordert hatte, dass die demokratische Mehrheitsführerin George W. Bush wegen des von Trump abgelehnten und von Bush mit Lügen begonnenen Irak-Krieges des Amtes entheben solle, und ob er dazu noch stehe – was natürlich eine Fangfrage ist, weil George W. Bush bei einem nennenswerten teil der Republikaner, und gerade bei den extrem Konservativen in South Carolina, nach wie vor Popularität hat. Trump antwortete (ab Minunte 30:54 im Video unten):

… Offensichtlich – der Krieg im Irak war ein großer, dicker Fehler, alles in Ordnung? Man kann es drehen wie man will, und es dauerte (Beifall), dauerte bei Jeb Bush, wenn man sich an seine Ankündigung zu Beginn erinnert, als er seine Bewerbung um das Präsidentenamt erklärte, er brauchte fünf Tage, schwankte: „Es war ein Fehler, es war kein Fehler.“ Fünf Tage brauchte er, bis seine Leute ihm gesagt hatten, was er sagen muss. Und er sagte schließlich: „Es war ein Fehler.“ Der Krieg im Irak, er kostete uns zwei Billionen Dollar, Tausende von Menschenleben, und wir haben ihn nicht einmal. Der Iran übernimmt den Irak mit seinen zweitgrößten Ölreserven der Welt. Offensichtlich war es ein Fehler. Also machte George Bush einen Fehler. Wir können Fehler machen. Aber das war eine „Schönheit“ – wir sollten nie im Irak gewesen sein. Wir haben den den nahen Osten destabilisiert.

Bush wollte und durfte darauf antworten und daraus entwickelte sich der nächste Schlagabtausch zwischen Bush und Trump.

Bush:

Ich denke, dass ich an der Reihe bin, nicht wahr?

Trump:

Tun Sie, was Sie wollen. Nennen Sie es, wie Sie wollen. Ich will es Euch sagen. Sie haben gelogen.

Moderator:

Okay.

Trump:

Sie sagten, da gebe es Massenvernichtungswaffen. Es gab keine. Und sie wussten, dass es da keine gab. Es gab da keine Massenvernichtungswaffen. (Buhrufe)

Moderator:

Okay, alles recht. (Glocke) (Publikumsreaktion) Wenn der Bruder eines Mitgliedes auf der Bühne angegriffen wird (Überkreuzgerede mit Bush)

Bush:

Ich habe, fünf oder sechs mal, ich habe das fünf oder sechs Mal zu tun gehabt, darauf zu antworten, oder jetzt einfach nur einmal.

Trump:

Ich bin ganz nett. (murmeln)

Bush:

Also hier ist der Deal. Ich bin krank und müde von den Anschuldigungen von Barack Obama, dass mein Bruder Schuld ist an all den Problemen, die er gehabt hat. (Beifall, Jubel) Und ehrlich gesagt, ich könnte – ich könnte mich nicht weniger um die Beleidigungen scheren, die Donald Trump gegen mich richtet. Es ist Blut-Sport für ihn, er genießt es, und ich bin froh, dass er glücklich darüber ist. Aber ich bin krank und müde.

Trump:

Wir haben ausgegeben (Schwer oder unverständlich, Überkreuzgerede)

Bush:

Ich bin krank und müde, dass er meine Familie angeht. Mein Vater ist der größte Mann der Welt in meinem Kopf. (Jubel, Beifall) Während – während Donald Trump eine Reality-TV-Show gebaut hat, hat mein Bruder einen Sicherheitsapparat gebaut, der uns sicher gehalten hat. Und ich bin stolz darauf, was er tat. (Jubel, Beifall) Er hatte die Frechheit, sie anzugehen.

Trump:

Das World Trade Center stürzte ein unter seiner Präsidentschaft. (Überkreuzgerede)

Bush:

(Buhrufe) Er hat die Galle, meine Mutter anzugehen. (Die First Lady seines Vaters, dem Präsidenten George H. W. Bush)

Trump:

Lassen Sie uns nicht (Überkreuzgerede)

Bush:

Schauen Sie, ich habe in der Lotterie gewonnen, als ich vor 63 Jahre geboren wurde und aufblickte, und da sah ich meine Mutter. Mom, meine Mutter, ist die stärkste Frau, die ich kenne.

Trump:

Sie sollte kandidieren (Überkreuzgerede)

Bush:

Es geht hier aber nicht um meine Familie oder seine Familie.

Moderator:

Okay.

Anschließend übernahm der Moderator wieder, und die Debatte ging mit anderen Personen weiter. Trump brachte später seinen Punkt noch mal, dass George W. Bush Amerika nicht sicher gehalten habe, weil unter seiner Präsidentschaft 9/11 passiert ist, Bush erwiderte, dass 9/11 deswegen passiert ist, weil Clinton dabei versagt habe, Osama Bin Laden zu töten, worauf Trump entgegnete, dass George W. Bush dabei auch versagt habe, und außerdem nicht auf die CIA gehört habe, die ihn vor dem Terror von Osama Bin Laden gewarnt hatte. Das waren, obwohl es später auch noch einige kleinere Auseinandersetzungen auch zwischen anderen Personen gab, die definierenden Momente dieser Debatte, und möglicherweise der republikanischen Vorwahl insgesamt. Es gab in den US-amerikanischen und auch in den internationalen Medien jede Menge Schlagzeilen dazu, wobei die zionistischen Massenmedien natürlich versuchen, diese Auseinandersetzung als einen neuen Beweis für die Unwählbarkeit Trumps zu präsentieren.

Trump hat seine außenpolitischen Pläne in dieser Debatte ziemlich offen auf den Tisch gelegt und er hat dazu in der Höhle des Löwen unter schwerem Feuer gestanden: er will mit Russland gegen ISIS zusammenarbeiten, anstatt wie von der Israel-Lobby verlangt, Russland als Feind zu betrachten. Die große Frage ist nun, wie die republikanischen Vorwähler in South Carolina und anderswo darauf reagieren werden. Die Annahme, dass Israels Liebling Rubio von der Auseindersetzung zwischen Trump und Bush profitieren könnte, ist dabei nicht ganz abwegig – was genau das Ziel von Leslie Moonves gewesen sein dürfte.

Hier ist das Video von der Debatte:

Israel selbst, das im Krieg gegen Syrien offen die Terroristen von Al Kaida und Co unterstützt, propagiert inzwischen übrigens auch offen ein Auseinanderbrechen von Syrien entlang sektiererischer Linien, um so Al Kaida und Co vor einer vollständigen Niederlage in Syrien zu retten.

6 Gedanken zu “Donald Trump verteidigt Russland gegen Bush, CBS und die Israel-Lobby

  1. Es geht hier natürlich um ernste und entscheidende Dinge aber ein Lachen konnte ich mir dennoch nicht verkneifen bei diesem ganzen Theater.

  2. Wieso sagt Trump nicht, dass Bush und co Al Nusra, also Al Quaida in Syrien, aufrüsten wollen?

    Es ist doch ein leichtes, dafür Belege zu finden, mit welchen Waffen die kämpfen, und wie die gesamte „moderate“ Opposition unter deren Kommando steht.

    1. andreas

      Das habe ich mich auch gefragt. Antwort: ich weiß es nicht. Vermutlich meint er, er würde mit der Behauptung keinen Rückhalt bei republikanischen Wählern bekommen, egal ob sie wahr ist oder nicht. Stattdessen sagt er: „wir haben keine Ahnung wer sie sind.“ Damit kann er vermutlich eher Zustimmung von republikanischen Wählern bekommen.

      Zum Hintergrund: Zahlreiche US-Amerikaner – insbesondere Republikaner – glauben ja sogar bis heute, dass es im Irak Massenvernuchtungswaffen und AL Kaida Terroristen gab, weil, wenn die George W. Bush-Regierung das gesagt hat, dann es ja stimmen muss. Schon dass Trump gesagt hat, es habe da keine Massenvernichtungswaffen im Irak gegeben, war vermutlich eine unerhörte „Provokation“ für diese Leute.

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