Klatsche für die zionistische Mafia: Trump und Sanders holen dicke Siege in New Hampshire

Nach der Pleite in Iowa, wo Kandidaten der Israel-Lobby anderslautenden Umfragen zum Trotz auf beiden Spuren knappe Siege eingefahren haben, haben sich die Prognosen bei den Vorwahlen in New Hampshire erfüllt: die von der Israel-Lobby unabhängigen Kandidaten Donald Trump und Bernie Sanders haben da gestern dicke Siege eingefahren. Damit liegen sowohl Trump als auch Sanders nun beim Rennen um die Nominierung ihrer Parteien in Führung.

Beide von der Lobby nicht gekaufte Kandidaten, Trump und Sanders, mussten nach ihren Niederlagen in New Hampshire gewinnen, um sich nach knappen Niederlagen in Iowa, wobei die Niederlage von Sanders da auch als Unentschieden gesehen werden kann, realistische Chancen auf die Nominierung zu erhalten. Beide Kandiaten lagen in Umfragen zu New Hampshire satt vorn, aber Trump lag in Umfragen auch in Iowa vorn und hat da trotzdem nicht gewonnen. Nun haben in New Hampshire beide nicht nur gewonnen, sondern dicke Siege eingefahren.

Auf der demokratischen Spur hat Bernie Sanders die Vorwahl in New Hampshire mit fast 20% Unterschied gegen die von der Israel-Lobby unterstützte Massenmörderin Hillary Clinton gewonnen. Nach seinem Beinahe-Unentschieden in Iowa, wo kaum mehr als Münzwürfe in Bezirken mit unentschiedenem Ausgang und Wahlunregelmäßigkeiten Hillary Clinton einen minimalen Sieg bescherten, liegt Sanders mit seinem klaren Sieg in New Hampshire beim Rennen um die Nominierung perfekt im Rennen. Die Blianz bei den Demokraten fällt damit zu Gunsten von Sanders aus: Sanders hat ein Unentschieden und einen klaren Sieg in seiner Bilanz stehen, während Hillary Clinton ein Unentschieden und eine klare Niederlage in ihrer Bilanz hat. Daran ändert sich im Grunde auch nichts, wenn man das Ergebnis von Iowa als hauchdünnen Sieg von Hillary Clinton betrachtet. Dann steht einem dicken Sieg von Sanders im liberalen New Hampshire ein hauchdünner Sieg von Clinton im eher konservativen Iowa entgegen.

Für Sanders bedeutet das, dass er einen guten Weg vorwärts hat: Unentschieden in eher konservativen Staaten und glatte Siege in liberalen Staaten würden ihm natürlich zur Nominierung reichen. Andererseits ist das Rennen allerdings noch nicht gelaufen. Hillary Clinton führt in nationalen Umfragen klar und kann, wenn ihr Ende Februar und Anfang März deutliche Siege in den bei den Demokraten von schwarzen Bevölkerungsteilen geprägten Staaten gelingen sollten, noch gewinnen. Ihr Mann Bill Clinton hat das Künststück 1992 fertiggebracht, die Nominierung zu erlangen, obwohl er in Iowa und New Hampshire verloren hat. Aber da gab es auch mehr als zwei Kandidaten bei den Demokraten. Für Sanders bedeutet das, dass er nun auch national aufholen muss, und insbesondere in den von schwarzen demokratischen Vorwählern geprägten Staaten. Nicht ganz drei Wochen hat er dafür nun mit dem Rückenwind des Sieges von New Hampshire Zeit. Schlecht stehen seine Chancen dabei nicht: bei Frauen hatte Sanders einst ein ähnliches Umfragedefizit gegen Clinton, aber je näher der Wahltag kam, desto weniger Frauen glaubten Clinton und der Kriegsmafia die Propaganda, dass es bei der Wahl darauf ankommt, eine Frau zu wählen.

Auf der republikanischen Spur hat Donald Trump nun endlich seinen Umfragevorsprung in einen klaren Sieg mit ebenfalls fast 20% auf den Zweitplatzierten ummünzen können. Einen Sieg hatte Donald Trump, dessen Kampagne stark auf ein Siegerimage setzt, nach dem zweiten Platz in Iowa in New Hampshire dringend nötig. Dass das nun ein richtiger Kantersieg geworden ist, bedeutet nach seiner mit rund 3,5% Rückstand vergleichsweise knappen Niederlage in Iowa, dass Trump wieder der führende Kandidat auf der republikanischen Spur ist. Doch das Wahlergebnis von New Hampshire birgt für Trump noch ein unerwartetes Geschenk, nämlich das Cruz und Israels Liebling Rubio, die ihn in Iowa mit Platz 1 und 3 in die Zange nahmen, in New Hampshire nur Platz 3 und 5 erreicht haben und sich mit Kasich und Bush überraschend, so wie es jedenfalls gegenwärtig bei rund 75% Auszählungsstand aussieht, zwei andere Lakaien der Israel-Lobby auf die Plätze 2 und 4 dazwischengeschoben haben. Das macht einerseits die Frontstellung von Trump, der in Iowa und New Hampshire Platz 2 und 1 vorzeigen kann, noch deutlicher, und andererseits dürfte das bedeuten, dass die verschiedenen Kandidaten der Israel-Lobby sich auch in den nächsten Wochen weiter darum prügeln werden, wer der wirkliche Herausforderer von Trump wird, wodurch Trump seinen nationalen Vorsprung in Umfragen voraussichtlich erstmal weiter ausbauen kann.

Für Donald Trump sehen damit die Chancen wieder exzellent aus, die Nominierung auf der republikanischen Sput zu bekommen. Ganz durch ist Trump damit aber auch noch nicht. Mit Umfragewerten von 35 bis 40% führt Donald Trump das Rennen auf der republikanischen Spur zwar klar an, aber um zu gewinnen, muss er seine Werte letztlich, wenn das Feld kleiner wird und sich auf zwei Kandidaten reduziert, auf rund 50% steigern. Für die zionistsiche Mafia besteht damit theoretisch durchaus noch die Möglichkeit, sich auf einen Kandidaten zu einigen, und diesen Kandidaten dann bis auf 55% aufzupumpen, womit die Mafia Trump möglicherweise noch in den Schatten stellen könnte. Nach dem gestrigen Ergebnis in New Hampshire sind die Chancen, dass der zionistsichen Mafia das noch gelingt, allerdings kleiner geworden.

22 Gedanken zu “Klatsche für die zionistische Mafia: Trump und Sanders holen dicke Siege in New Hampshire

  1. Interessant wäre noch die Wahlbeteiligung in den jeweiligen Staaten…. so in Relation zu den Ergebnissen…

  2. Ben

    Die Wahlbeteiligung war 2016 vergleichsweise hoch (für US-amerikanische Vorwahlverhältnisse). In Iowa gab es einen Rekord bei den Republikanern und bei den Demokraten war sie nur 2008 mit Obama besser. Aus NH gibt es noch keine offiziellen Zahlen, aber zumindest bei den Republikanern scheint sie da auch auf Rekordniveau zu liegen.

    Zu interpretieren ist das Ganze etwa so: die Kandidaten der Lobby bekommen ungefähr so viele Stimmen wie sie schon immer bekommen haben, sogar etwas mehr, wie Clinton in Iowa, aber die vielen Neuwähler, die nicht für das von TV und Presse propagierte zionistische Establishment stimmen, übertrumpfen sie heuer.

  3. Vorbehaltlich der Annahme, derzeit eine der üblichen Shows zu sehen, deren Folgen bisher nichts mit einer grundsätzlichen Änderung der militaristisch-imperialistischen Weltherrschaftspolitik zu tun hatten, eine Überlegung:

    Abgesehen davon, dass der Milliardär Trump direkt zu genau den 0,01 Prozent gehört, in deren Profitinteresse all der menschrechtlich, freiheitlich, demokratisch, islamisch, nationalistisch, moderat oder sonst wie getarnte menschenhasserische, also faschistische Terror und die Aggressionskriege angezettelt wurden und werden, könnte Trump durch Übriglassen des einen, die meisten gegen ihn gerichteten Stimmen auf sich vereinigenden Reps-Kanidaten den Zahlen zufolge wohl leicht „untergepflügt“ werden. Trump liegt zwar derzeit in der Gesamtwertung der Umfragen bei den Reps noch mit knapp 30 Prozent vorn, das sind aber damit auch zusammen etwa 70 Prozent gegen ihn. Vielleicht ist das der Grund, weshalb bei den Reps selbst die eher aussichtslosen Kandidaten weiterhin im Rennen gelassen werden, binden doch allein diese zusammen bereits über 20 Prozent der Wählerstimmen. Sollte mit Rubio oder Cruz vielleicht einer der Aufsteiger sich zum Konsenskandidaten gegen Trump entwickeln, könnten alle anderen aussteigen, wenn Trump plötzlich bis zu zwei Drittel im Minus zu sein, unmöglich noch aufholen kann.

  4. clearly, die 70 Prozent für „Nicht-Trump“ verteilen sich allerdings auf sehr unterschiedliche Kandidaten.

    Insofern wird die Rechnung, diese einfach zu vereinen, nicht aufgehen.

    Das Partei-Establishment (und auch das sonstige Establishment in den Medien etc.) wünscht sich einen von Rubio/Bush/Kasich/Christie.
    Die kommen zusammen auf 45 Prozent in NH.

    Nimmt man die Prozente von Cruz zu den Trump-Prozenten dazu, liegen die Lager „Establishment“ / „anti-Establishment“ etwa gleich auf.

    Das zeigt, dass das Rennen für Trump keineswegs gelaufen ist.

    Aber je länger es dauert, bis sich von den Vieren einer als DER Kandidat des Establishments herausgebildet haben wird (und da spielt ja inzwischen weniger die politische Ausrichtung eine Rolle, sondern die Chance, die Vorwahl gewinnen zu können), desto größerwerden die Chancen von Trump (oder Cruz, NH war dessen wohl schechtester Staat von den frühen).

    Wieviel ein Sanders oder Trump tatsächlich an der Politik ändern kann oder will, bleibt abzuwarten.

    Aber man kann wohl sagen: mit acht Jahren Hardcore-Neocon stätt Obama wären die USA ökonomisch völlig geplättet worden.
    So sind sie zwar angeschlagen, aber stehen noch.

    Jederzeit kann die ungelöste Weltwirtschaftskrise wieder ausbrechen.
    Dann macht es einen großen unterschied, wer da im House sitzt.
    So führte Roosevelt zur Lösung der WWK I Maßnahmen durch, die aus heutiger Mainstream-Sicht völlig unvorstellbar sind (Spitzensteuersatz über 80 Prozent, Zwangsvermögensabgaben, (Teil-)Entmachtung der Hochfinanz, etc.pp.

    Und die Welt kann sich auch wünschen, dass kein selbstgefühlter Weltsherrif Präsident wird und offene Kriege allerorten anzettelt.

  5. Interessant allerdings, wie die deutschsprachige Zionpresse Trump und Sanders als Leibhaftige darstellt.

    Gerade so, als stünde der BRDling mit an den Wahlurnen und hätte ein Stimmenrecht bei der Wahl des Amipräsidenten🙂

    Und wenn nun einer der beiden gewinnt, wird dann eine ähnlich dreckige Kampagne gegen den neuen Amipräsidenten wie weiland gegen Putin gefahren? Oder wird Amiland dann zur Achse des Bösen gerechnet (Wirtschaftsanktionen, Ausschluss aus der Nato, maritime Bedrohungen durch den dänischen Schwimmpanzer etc)??

    -Die ganze Selbsthypnose der Presse hierzulande wird mir langsam unheimlich.

    1. Beide in ein Töpfchen zu stopfen, wo ihre einzige Gemeinsamkeit, abgesehen dass sie allgemein der Gattung Homo angehören und wahltaugliche Amis sind, darin besteht, dass sie Wechselmeiner sind. Ich meine damit, dass beide unheimlich lange gebraucht haben, um herauszufinden, wo sie hingehören. Hoffentlich wissen sie wenigstens wer sie sind🙂
      Mich würde nicht überraschen, wenn der SelbstfindungsPRozess in vollem Gange ist und bei einer allfälligen Wiederwahl die 2. Amtszeit mit einer anderen Partei … oder noch während der Amtszeit, ja das wär’ doch wirklich mal eine Abwechslung. Jedenfalls wirkt das PRozedere reichlich opportunistisch. Aber bis jetzt hat es sich für beide gelohnt.

      Mein Dank übrigens an alle Frauen, die sich aktiv für Gleichberechtigung eingesetzt haben, denn ihnen das AbfallPRodukt gelungen, dass Mann heutzutage seine Meinung ebenso wechseln darf wie ihm beliebt. Zumindest wenn er US-PRäsident werden will. Ob ich mir das auch leisten darf?

      Trump soll ja mal Demokrat (2001-2009) gewesen sein, vielleicht gab der Tupetkleber den letzten Ausschlag für die Republik. Vorher war er mal “unabhängig in einer Partei” – wie geht das (?) – und davor Republikaner V1.0 seiner selbst – Stand wiki 10.2.2016 14.42MEZ.
      Bis 2012 konnte er sich überhaupt nicht recht entscheiden und hat vorausschauend beiden Flügeln der Einheitspartei gespendet und jetzt behauptet er, Republikaner zu sein, aber die Repulikaner tun so, als wäre er keiner. Ob man ihn heute eher als Republikaner V1.1 oder V2.0 einordnen sollte, vermag ich in dem Durcheinander nicht zu sagen.

      Zu Sanders habe ich eigentlich gar kein Bild, ein politisches meine ich, weil er von meinen HofberichtBEstattern – hier übrigens eine Studie …

      -> https://swisspropaganda.wordpress.com/die-nzz-studie/

      … zu deren Informationsbeerdigungsquantität – meistens in dem Zshg. erwähnt wird, wie seine Umfrage- resp. Vorwahl- resp. Caucus-Resultate oder wie auch immer gerade wo stehen – sollen. Oder dass er so und so gut oder nicht so gut im TV rüber kam. Das Warum ist die PRaktischste Nebensache der Welt, spielt vielleicht auch nicht so eine Rolle, wichtig ist bei PRäsidentenwahlen, dass man sie schafft, nicht warum. Für mich die Wundertüte schlechthin, seit er Donalds demokratische Lücke 2015 befüllte und so tut, als sei er Demokrat – Stand wiki 10.2.2016 14.52MEZ. Noch tun die Demokraten ja nicht so, als sei er keiner, oder hab ich das schon verpasst?

      Vorteil einer – noch so unbrauchbaren – Zeitung in Händen ist übrigens die Tatsache, dass Buchstaben nicht plötzlich auftauchen oder verschwinden. Diese meine grandiose Erkenntnis für jüngere Generationen, denen in wenigen Jahren “der helfende Link” dargereicht weden muss, um eine Ahnung von Zeitung zu grabschen.

      Insofern widmen sich meine gedruckten Infogräber im Falle Trump v.a. seiner umstrittensten Zitate um sich bürgerlich empört zu distanzieren, und versuchen irgendwie krampfhaft, ihn zu ignorieren / verdrängen, resp. seinen Konkurrenten entsprechend Platz einzuräumen. Beim Blättern habe ich bisweilen den Eindruck, Trump sei gerade unter den Tisch gefallen.

      Noch fehlt ja so eine Lichtgestalt wie Osamba mit seinem knackigen “wir schaffen das” resp. “yes we can”, dessen Einlösungpotential bis jetzt um Werte knapp oberhalb Null pendelt – optimistisch betrachtet.

      Dass nun beide vom Zionismus der Teufelsanbetung bezichtigt werden, das passt jedenfalls super zu @parteibuchs Ausführungen zum Establishment. Der jeweiligen LänderPResstitution wird dann überlassen, wie sie mit der Hölle auf Erden umgehen wollen. Läse ich den Tagesanlüger, was früher der Fall war, würde ich vermutlich auf dessen Bevorzugung stossen, zumal Dos and Donts nahelegen, für Killary nur Notlliebe zu erübrigen.

      Wirklich spannend fand ich dagegen die Beobachtungen Meyssans zur Psy-Ops-Wahlkampfstrategie von Ted Cruz:

      aus http://www.voltairenet.org/article190188.html
      – Zum ersten Mal in der Geschichte versucht ein Team, das auf psychologische Operationen spezialisiert ist, einen Kandidaten für die US-Präsidentenwahl aufzubauen und ihn ins Weiße Haus zu bringen. Wenn dies gelingt, wird sein Sieg die Möglichkeit belegen, den Wahlprozess an sich zu fälschen. Darüber hinaus würde er die Frage nach der Macht des Militärs über die bürgerlichen Institutionen aufwerfen.

      … Die psychologischen Operationen sind viel komplexer als die Propaganda, die nur die Wahrnehmung der Wirklichkeit verzerren will.

      … Privatfirmen, die auf psychologische Operationen spezialisiert sind wie die britische SCL (Strategic Communications Laboratories) und ihre US-Tochterfirma Cambridge Analytica. Unter größter Geheimhaltung helfen sie der CIA bei der Organisation der „Farbrevolutionen“ und versuchen sich seither mit der Manipulation der Wähler.

      … Seit 2005 nehmen sie an der britischen Messe Defense Systems & Equipment International (DSEI) teil und verkaufen ihre Dienste dem Meistbietenden.

      Dazu kommt noch eine Mixtur als Amazon und Facebook, woraus in einigen Monaten …

      – … eine Datenbank mit Details von mehr als 40 Millionen US-Wählern …

      … gebastelt werden soll, was defintiv noch vor den eigentlichen Wahlen sein müsste. Mit diesem Wissen werfe ich ein besonderes Auge auf Ted Cruz:

      – Zu Beginn der Präsidentschaftskampagne kam Ted Cruz nur auf wenige Befürworter und die Presse berichtete mit sehr wenig Wertschätzung über seine Person. Nun allerdings, dank der Hilfe von SCL/Cambridge Analytica, hat er sich rasch eine breite Unterstützergruppe aufgebaut und die republikanischen Vorwahlen in Iowa gewonnen.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      1. @Kosh

        ganz lustig wie Stefan Molynneux hier die verzweifelten Versuche der MSM – und auch einiger alternativer Medien – Donald Trump als ummöglichen Kandidaten abzuqualifizieren.

        The Untruth About Donald Trump

    2. letzte Woche wurde lang und breit mit großer Schadenfreude über die „Niederlage“ Trumps berichtet, jetzt muß man lange suchen um ein Wort über ihn zu finden🙂

  6. Vielen Dank für die ausführliche Analyse. Der Aussage, dass „die 70 Prozent für “Nicht-Trump” […] sich allerdings auf sehr unterschiedliche Kandidaten“ verteilen, kann ich zustimmen, ebenso wie der, dass „je länger es dauert, bis sich von den Vieren einer als DER Kandidat des Establishments herausgebildet haben wird“, weniger „die politische Ausrichtung eine Rolle“ spielt, „sondern die Chance, die Vorwahl gewinnen zu können“. Dass dadurch bedingt Trumps Chancen größer werden, zeichnet sich derzeit eher gegenteilig ab[1]. Trumps achtmonatiger Aufwärtstrend ist anscheinend nachhaltig gebrochen und mittelfristig zeigt das Bild Trumps Beliebtheitswerte sogar im freien Fall[1], während, ersichtlich am umgekehrt steilen Anstieg, Trumps Stimmen an Rubio gegangen sein könnten[1]. Cruz ist derzeit der andere Reps-Kandidat mit einem zwar im Moment weniger steilen, dafür jedoch bereits seit etwa drei Monaten stetigen Aufwärtstrend[1].

    „Aber man kann wohl sagen: mit acht Jahren Hardcore-Neocon statt Obama wären die USA ökonomisch völlig geplättet worden.“ Dies hängt meiner Ansicht nach eher davon ab, inwieweit eine Art „Kanonenboot-Politik“ aufrechterhalten werden kann, mittels eines kolonialen Netzes aus hunderten von Militärstützpunkten, Flugzeugträgern und islamisch oder wie auch immer getarntem gesponserten Terrorismus, der unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung dann dazu dient, überall einzumarschieren, die Welt weiter zu bedrohen und dazu zu erpressen hinzunehmen, dass mit dem Dollar als Welthandelswährung die US-Staatsschulden in der Welt verteilen werden. Da diese unter Bush und nach dem 11. September 2001 intensivierte Politik des „Krieg durch Terror“ fortgeführt wurde, zeigt, dass die Neocons auch unter Obama das Sagen haben dürften und vermutlich gedenken dies beizubehalten, egal wer demnächst im Haus ist.

    „Jederzeit kann die ungelöste Weltwirtschaftskrise wieder ausbrechen.“

    Als Frühindikator, der schon die Auswirkungen des kapitalistisch bedingten Nachfrageeinbruchs als Verschärfung der Existenzkrise des Kapitalismus von 2008 zuverlässig angezeigt hatte, gilt der sogenannte Baltic Dry Index deshalb, weil dort die Frachtraten der zur See transportierten Güter abgebildet werden, die, wie etwa Eisenerz, am Anfang der Produktionsprozesse stehen. Der BDI stand 2008 bei 500 Punkten, aktuell notiert der BDI mit täglich neuen Rekordtiefstständen[2] bei aktuell 291 Punkten[3]. Was also da – bei Börsen, die offenbar nur noch von Spekulation zusammengehalten werden – noch mehr ausbrechen soll, können wohl jene Kreise besser erklären, die seit über zwei Jahren verzweifelt versuchen, wieder einmal einen großen Profitkrieg gegen Russland auszulösen, indem die RF auf eine der zahllosen US-geführten Bedrohungen und Provokationen militärisch antworten soll. US-Militär: Alles was wir brauchen ist der erste Schuss.

    „So führte Roosevelt zur Lösung der WWK I Maßnahmen durch, die aus heutiger Mainstream-Sicht völlig unvorstellbar sind (Spitzensteuersatz über 80 Prozent, Zwangsvermögensabgaben, (Teil-)Entmachtung der Hochfinanz, etc.pp.“

    Nachfragestärkung durch Umverteilung von „Gesellschaftliches Vermögen privat in den Händen weniger Milliardäre angehäuft“ zu „Nichts in der Tasche“ und „Staat als Unternehmer“ war Keynes, umgesetzt und bekannt als „New Deal“. Das Großkapital hatte dagegen auch in den USA selbst auf Nazi-Faschismus gesetzt und gleichzeitig zu den Krediten für die Hitler-Faschisten in Deutschland[4], als US-amerikanische Version von Hitler und den Nazi-Faschisten 500.000 unzufriedene WK I-Veteranen und als „Führer“ den US-Major-General Smedley D. Butler ausgesucht, der jedoch, wie er selbst schrieb, nach seinem Ausscheiden aus der US-Armee mit dem selbstständigen Denken begonnen hatte und das wie in Deutschland zur Aufrechterhaltung des Kapitalismus in der Krise mit den terroristischen Mitteln des Faschismus vom Großkapital für das Jahr 1933 geplante Vorhaben auffliegen ließ[5]. Ein Rest der Unterlagen befindet sich heute in der Kongressbibliothek in Washington. Aus solchen Kreisen, zu denen offenbar auch die Neocons gehören, ist erwiesenermaßen der Nazi-Faschismus ununterbrochen bis heute gefördert worden, u. a in der Westukraine[6].

    „Und die Welt kann sich auch wünschen, dass kein selbstgefühlter Weltsherrif Präsident wird und offene Kriege allerorten anzettelt.“

    Sollten die Menschen des US-Volkes sich diesen Wunsch erfüllen – vorüber ja nicht sie selbst entscheiden, sondern eine Versammlung aus dann immer noch beeinflussbaren Delegierten – könnte sich dann sehr deutlich zeigen, wer in den USA wirklich regiert, demokratisch gewählte Personen oder die Konzernherren der Finanz- und Militärindustrie, falls die Kriegspolitik danach fortgeführt wird. Diese Kreise haben bereits mehr als einmal deutlich gemacht, dass „Reichstagsbrand“, offener Stiefelfaschismus und „Gleiwitz“ für sie zur Not immer eine Option ist. „Die USA werden von 120 Familien regiert zu denen wir gute Beziehungen haben wollen.“ – Arend Oetker, deutscher Konzernchef, ehm. Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke

    Quellen:

    [1] http://www.realclearpolitics.com/epolls/2016/president/us/2016_republican_presidential_nomination-3823.html

    [2] http://www.zerohedge.com/news/2016-01-11/nothing-moving-baltic-dry-crashes-insiders-warn-commerce-has-come-halt

    [3] http://www.bloomberg.com/quote/BDIY:IND

    [4] http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

    [5] http://www.youtube.com/watch?v=PDUXDbhgJKY

    [6] The Nation: Seven Decades of Nazi Collaboration: America’s Dirty Little Ukraine Secret
    http://www.thenation.com/article/seven-decades-nazi-collaboration-americas-dirty-little-ukraine-secret

    .

  7. Nicht so Blauäugig bitte, wenn der Mann, dem System gefährlich werden könne, so würde er schon nicht mehr Leben.Nur ein Anzeichen dafür, das sich die andere Fraktion, der Herren“menschen“ Dynastien gehör verschaft. Sie eint aber die gleiche Agenda, ihre Arbeitsdrohnen / WIR, sind ausschließlich dazu bestimmt, für ihre Wohlfahrt zu Arbeiten und für ihre Vergnügungen, zur Verfügung zu stehen.

  8. Ist auch schon wieder ein halbes Jahrhundert her, als der letzte PRäsident auf’n Friedhof demissioniert wurde. Seit seiner Mitgliedschaft bei den Demokraten passt er perfekt ins Kennedy-Schema, der Sanders. Trump wäre eher so ein Kanditat, der zurückgetreten wird. Frauengeschichten wird man ihm nicht anhängen können, aber Milliarden auf dem Konto und kein Dreck am Stecken, dafür wäre erst ein Orden zu erfinden.

    Erspart würde uns wohl die Verhängung des Kriegsnobelpreises, es sei denn Trump käme auf ganz kuriose Ideen, um ein Stockholmsyndrom auszulösen.

    Schwedenopfer Kissinger macht keinen Hehl aus seiner Ansicht, dass die Behandlung Russlands kontraPRoduktiv sei. Wenn’s keine Finte ist, dann bleibe ich bei meiner Meinung, dass der Zionismus gespalten ist und sehr wohl mit dem einen oder anderen EstablishmentPRoblem leben kann, sofern dessen Eskapaden sich in Grenzen halten. Diese 120 Familien, das sind Alteingesessene nach Gutsherrenart, Dallas und Denver-Clan. Establishment eben, allerdings von Zionisten gemanaged, der Kissinger war auch erst Migrant bevor er sich die Karriereleiter hochgerempelt hat.

    Ist ja nicht so, dass Trump mit dem Zionismus nicht geschäftet, wie soll den das gehen, wenn deren Handlanger überall die Finger drin haben. Ja er hat Kohle, ich will aber nicht wissen, wieviel Kredite da dran hängen, denn wer die Kredite kontrolliert, der hat die Kontrolle. M.a.W. Trump hat von allen am meisten zu verlieren.

    Deshalb erwarte ich weder vom einen noch vom anderen, auch von sämtlichen Alternativen rein gar nichts, ausser dass sie im entscheidenen Augenblick umkippen – für die NAZIonale Sicherheit. War schon immer so bei den Amis, braucht nur sowas wie 911 und die traumatisierte NAZIon steht Schlange hinter Dummheit, Korruption oder was auch immer im Weissen Haus. Stimmt der äussere Anlass, dann ist der Führer eben der Führer. Im Grunde dauerten auch wüsteste Wahlkampfmanöver gerade mal bis zur Gewissheit, dass einer gewonnen hat. Daran änderten auch vom höchsten Gericht zurechtgebogene Wahlfälschungen zugunsten des wahrscheinlichen Fälscherparteiflügel nichts. Ein Händedruck vom Unterlegenen und das war’s: Gratulation Mr. PResident.

    Ich hätte allerdings sehr gerne unrecht.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    1. In seinem „The Anti-Empire Report #143 – Is Bernie Sanders a socialist?“ klingt William Blum selbst als US-Bürger wie jemand, der wirklich genug hat:

      „It appears that the German and Japanese people only relinquished their imperial culture and mindset when they were bombed back to the stone age during World War II. Something similar may be the only cure for the same pathology that is embedded into the very social fabric of the United States. The US is now a full-blown pathological society. There is no other wonder drug to deal with American-exceptionalism-itis.“

      Quelle: http://williamblum.org/aer/read/143

      1. Der nette Hr. Blum, ich gebe zu ihn nicht zu kennen… (Snip. Editor: dann schreib auch keinen rassistischen Unfug über Bill Blum, oder zumindest nicht hier)

      2. Ich respektiere @parteibuch und hoffe als Lohn für meine Gratismitarbeit ebenfalls respektiert zu werden. So kurz und so knapp wie nun übermittelt, klingt das für mich allerdings nach gerissener Hutschnur. Deshalb stelle ich an diesem Punkt angelangt meine übliche die Frage, ob es der Wunsch von @parteibuch ist, meine Zelte in gegenseitigem Respekt abzubrechen?

        Wenn ja, dann ist der folgende Text irrelevant und ich werde mich freundlich verabschieden.

        Wenn nein, so würde ich es begrüssen, mir zu erläutern, inwiefern ich rassistisch gewesen sein soll, damit ich darüber nachdenken kann.

        Insbesondere da es sich um den Kommentar zu einem von @clearly z.V. gestellten Zitat handelt, das explizit als “something similar” wie der 2. WK, aber gegen die “United States” formuliert wird, ohne dass der Zionismus auch nur ansatzweise darin erwähnt wird. Selbst unter der Voraussetzung seiner Distanz zum Zionismus, befindet sich Blums Lösungsvorschlag in frappanter Nähe zum Zionismus. Wenn seine Heilung (cure) nur entfernt dem “World War II” ähnlich (similar) wäre, so wäre das mit Millionen von Toten verbunden. Es sei denn, er würde sich für eine explizit unähnliche Lösung einsetzen, aber das geht explizit aus diesen Zitat nicht hervor, und nur auf dieses Zitat habe ich mich bezogen.

        @clearly hätte mich auf meinen Irrtum hinweisen können und ich hätte was gelernt, ohne das Werk Blums in seiner Gänze zu lesen. Aber das hat @parteibuch wirksam unterbunden. Eine Diskussion findet nicht statt.

        Ich komme somit aufgrund Blums offener Formulierung der Problemlösung nicht umhin, seine Äusserungen als Ausdruck von überschiessender Frustration (@clearly: “klingt William Blum selbst als US-Bürger wie jemand, der wirklich genug hat”) und als Aufforderung zum KRIEG gegen die US zu verstehen. Man mag davon halten was man will, ich habe Blum das nicht nachgetragen. Im Gegenteil habe ich versucht, darauf einzugehen, was anstelle mit “friedlicheren” Mitteln zu tun wäre, wenn die MASSE dazu bereit wäre. Dass es nicht ohne Kollateralschäden ablaufen würde, damit ist von vornherein zu rechnen, denn die Gegenseite wird nicht so leicht aufgeben (Kennedy, 911, etc.).

        In diesem Zshg. von @parteibuch des Rassismus bezichtigt zu werden ist ohne Angabe von Textstellen deshalb für mich nicht nachvollziehbar, auch nach posthumer Durchsicht meines ursprünglichen Volltextes.

        aus https://sites.google.com/site/jewsagainstracistzionism/blum
        ”William Blum (born 1933) is an anti-racist Jewish American author, historian, and powerful critic of US foreign policy. He is the author of the best-selling book “Rogue State” and other books”

        Seine Leistung in Ehren, aber wenn Nicht-Zionisten ähnliches fordern, dann ist das Urteil gefällt. Zionisten sprechen in solchen Fällen von Nestbeschmutzern und haben über die letzten Jahre die Schraube ihnen gegenüber angezogen, weshalb auch nicht mehr so viel von ihnen zu hören und zu lesen ist. Was man aber nicht hört und liest, hat nicht die beabsichtigte Wirkung.

        Grüsse
        kosh

  9. Kosh

    „Seine Leistung in Ehren, aber wenn Nicht-Zionisten ähnliches fordern, dann ist das Urteil gefällt.“

    Das betrachte ich als Rassismus. Bill Blum ist erklärter Nicht-Zionist. Du weist das auch, denn du hast es selbst verlinkt. Ich möchte und erwarte darauf keine Antwort. Es ist offensichtlich, dass du Bill Blum nicht kennst, und du sagst es ja auch selbst.

    „Deshalb stelle ich an diesem Punkt angelangt meine übliche die Frage, ob es der Wunsch von @parteibuch ist, meine Zelte in gegenseitigem Respekt abzubrechen?“

    Ja. Es kommt mir manchmal fast so vor, als hättest du das Blog hier gekapert.

    1. Ok, dann bedanke ich mich bei @parteibuch noch einmal ausdrücklich für die tolle Arbeit und die gewährte Gastfreundschaft und wünsche allen hier Aktiven alles Gute für die Zukunft.

      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

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