Israelischer Minister: Erfolge der syrischen Armee in Aleppo „Bedrohung für Israel“

Das zionistische Apartheidregime fühlt sich durch die Erfolge der syrischen Armee im Kampf gegen Al Kaida und Co im Raum Aleppo bedroht.

Al Akhbar berichtet, dass der israelische Likud-Minister und Ex-Geheimdienstminister Yuval Steinitz dem israelisch-hebräischen Fernsehen zufolge erklärt hat, die Erfolge der syrischen Armee beim Kampf gegen Al Kaida und Co im Raum Aleppo seien eine „Bedrohung“ für Israel, weil sie das strategische Gleichgewicht in der Region zu Ungunsten Israels ändern.

Es ist natürlich grundsätzlich nichts Neues, dass Israel fest an der Seite von Saudi Arabien und Al Kaida steht, aber da ist es, trotz der allgemeinen Bemühungen des zionistischen Regimes, das zu vertuschen, mal wieder öffentlich geworden.

Die zionistisch gefärbten Massenmedien der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ berichten über die Äußerungen von Yuval Steinitz natürlich wieder nichts, weil dadurch zu deutlich würde, dass Israel und die Israel-Lobby in westlichen Staaten wesentliche treibende Kräfte hinter dem Krieg gegen Syrien und dem ganzen Elend, was der Terrorkrieg gegen Syrien mit sich gebracht hat, einschließlich der Flüchtlingskrise in Europa, sind. Niemand soll erkennen können, dass die Macht der Israel-Lobby in westlichen Staaten ein wesentlicher Grund dafür ist, dass westliche Staaten den grotesken Terrorkrieg gegen Syrien vorangetrieben haben, und es zum Teil noch tun, und das nur weil ein paar fanatische radikalzionistische Siedler mit finanzkräftigen und einflussreichen Unterstützern in westlichen Ländern nicht durch Frieden dabei gestört werden wollen, Palästinensern weiter Land zu klauen.

17 Gedanken zu “Israelischer Minister: Erfolge der syrischen Armee in Aleppo „Bedrohung für Israel“

  1. Ist Israel tatsächlich freundschaftlich auf einer Seite in den innerarabischen Konflikten? Es wirkt manchmal, dass Israel es vor allem mag, wenn es zu jedem Akteur einen Anti-Akteur gibt. Israel immer der schwächere Seite hilft um den Konflikt aufrecht zu halten. Das übliche Teile und Herrsche-Spiel. Israel hat beim Iran-Irak-Krieg beiden Seiten geholfen. Israel hat nicht das Interesse, dass je eine Seite gewinnt sondern das die innerarabischen Konflikte immer weiter gehen. Falls die Bevölkerung in arabischen Staaten untereinander solidarisch ist, dann muss halt mit ungezielten Bombenanschlägen der Hass genährt werden. Falls irgend eine idiologisch verblendete Gruppe keinen Sprengstoff hat, dann kann dieser ja beschafft werden. Falls alle arabische Staaten und die Staaten mit moslemischen Bevölkerungsmehrheiten Frieden wollten in der Region müsste ja auch Israel einem Frieden zustimmen. Dafür müssten Grenzen gegenseitig anerkannt werden. Ein Gebilde, welches jedoch ständig expandieren möchte, kann keinen Frieden wünschen. Es braucht den Krieg. Insbesondere in den angrenzenden Staaten.

    Wer als Moslem sich Hass auf andere Moslems einreden lässt, ist auf Intrigen rein gefallen. „Israel“ verhält sich als Intrigant.
    (Israel = entsprechende Menschen in der Regierung, Geheimdiensten und Militär.)

    1. Reisender

      Ja, schon die Gründung Israels war eng mit der Gründung Saudi Arabiens verflochten. Saudi Arabien und Israel sind seitdem eine Einheit, vor den Kulissen streiten sie sich, aber hinter den Kulissen sitzen sie schon immer in London und Washington zusammen, und hecken ihre Pläne aus, wie sie die Region dominieren können.

      http://www.gegenfrage.com/israel-und-saudi-arabien/

      1. Genealogisch sollen sie schon länger “verbunden” sein:

        aus http://abundanthope.net/pages/German_49/Aufschlussreiche-Abstammung-von-Saudis-und-Wahabiten_printer.shtml
        – … Muhammed ibn Abd Al-Wahab … Großvater war ein türkischer Jude, der der Doenmeh-Gemeinde angehörte, wie sich die „geheimen Juden“ in der Türkei nannten, die mit dem laizistischen Diktator Mostafa Kemal Atatürk (selber ein Doenmeh) …

        – … Mordakhai bin Ibrabhim bin Moshe … jüdische Vorfahre der Saudifamilie … eine Menge Kinder …
        Einer von Mordakhais Söhnen namens Al-Maraqan … bekam einen Sohn … namens Saud, welches der Name der heutigen Saudi-Dynastie ist.

        Über die Abstammung der Sauds gibt es angeblich ein Buch von 1810, das von den Sauds mehrheitlich vernichtet worden sein soll, aber …

        – … da gibt es ein Exemplar in der Kongressbibliothek, und es gab mehrere Versuche über die UCLA- und Cal-State Universität daran zu kommen, aber die Kongressbibliothek hält es durch einen ZURÜCKHALTESTATUS seit 1981 unter Verschluss und wird es nicht freigeben.
        Die Universität Yale hat auch ein Exemplar … unter einem ZURÜCKHALTESTATUS und wird nicht ausgeliehen.

        Darauf basierend löst sich so manches Rätsel in Wohlgefallen auf🙂
        Verwegene Behauptung: Europa soll nicht mit dem Islam in die Knie gezwungen werden, sondern durch Wahhabismus. Das macht allerdings keinen Unterschied in Anbetracht der Lust der MASSE, auf Details einzugehen.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  2. Gänzlich Neues ist die Bedrohung E u r o p a s / des Islams durch einen Schwall Menschenmassen. Immer noch besser als durch eine Flut an S ü n d e n.
    Ich denke nicht, dass man der deutschen Regierung unter Merkel, oder der österreichischen unter Faymann in Bezug auf Orban, sowie der russischen unter Putin G e s c h i c h t s v e r g e s s e n h e i t vorwerfen kann.

  3. Also ich bin eigentlich überrascht, das Israel bisher so ruhig geblieben ist. Spätestens als T90 mit Hizbolla-Fahne bei Twitter auftauchten, hätte ich eine Reaktion erwartet. Schließlich sind das nicht gerade Freunde Istaels und sie übernehmen ja vor allem um Aleppo eine Hauptlast auf Regierung-Seite. Sie ist eine schlagkräftige Kampferfahrene Truppe, die wohl mit guter russischer Technik ausgerüstet wurde, das kann Israel nicht gefallen, zumal Israel selbst in einer tiefen Krise steckt.
    Nicht zu vergessen, die Golan-Höhen. die Wasserleitung für Israel, die immer noch syrisch sein sollte.
    Und allen wird klar sein, das die Hizbolla irgendwann den Lohn für die Arbeit haben will. Und so lange sich die Araber selbst bekriegen, wird man nicht die Golan-Höhen zurück fordern.
    Jetzt zeichnet sich aber, wenn vielleicht nicht 2016 doch irgendwann ein Ende des Krieges in Syrien ab.

  4. Wie ich finde, sollten Russland, China und Indien gemeinsam dem geschundenen Syrischen Volk gegenüber eine uneingeschränkte Sicherheits- und Souveränitätsgarantie erklären. Dann ist innerhalb von – ich möchte fast sagen – wenigen Minuten das Problem erledigt. Gut, die Säuberung von und das Auskehren der Terroristenbrut dürften sicherlich noch 14 Tage in Anspruch nehmen, um anschließend in einem Kriegstribunal (Russland/China/Indien) – vorzugsweise in Moskau – die Urheber dieser Verbrechen ihren gerechten Strafen zuzuführen. Weiterungen der Zuständigkeit für die Verfolgung und Verurteilung von Kriegsverbrechern anderer Schauplätze ( Lybien, Jemen, Mali, Somalia, Palästina, Libanon u.v.m ) sollten für die weitere Zukunft nicht ausgeschlossen werden.

    1. Also die Kuh ist nicht vom Eis. Gerade ist wohl ein Konvoi der Al Nusra auf dem Weg nach Nordwest-Aleppo. In Ostaleppo oder den Bergen von Latakia gibt es immer wieder Rückschläge. Der Krieg ist noch nicht gewonnen.
      Die Häuserkämpfe in Aleppo, Al Bab, Idlib. Palmyra und und … wir noch mal Kräfte brauchen, da steht man noch am Anfang.
      Die Ensklaven binden Kräfte, die Jungs in DeirEzzor machen eine tolle Sache, aber wie lange halten Sie noch durch, da ISIS sich wohl eher auf die östlichen Teile Syriens konzentriert. Man muss kein Assad-Gegner sein, um fest zu stellen, das der Kampf gegen ISIS erst am Anfang steht.
      Wie lange kann sich Russland den Einsatz noch leisten, der Ölpreis fällt weiter ins Bodenlose und ein Ende ist nicht in Sicht, dem Gegenüber weitet sich IS weiter aus (Libyen u.a.)
      Ja und der Wiederaufbau wird nicht einfach, Geld dazu wird es aus dem Ausland kaum geben. In Aleppo gibt es Probleme mit Wasser und Energie, die gelöst werden müssen, sonst steigt der Volkesunwille wieder an.
      Und auch ich hoffe, das vor allem China eine stärkere Rolle beim Wiederaufbau spielen sollte.
      Europa ist ein wackliger Gigant. bei dem man nie weiß, wie er reagiert. Die nächsten Wahlen werfen Ihre Schatten voraus, die etablierten Parteien stecken in einer Krise und wie sie reagieren weiß man nicht (NATO)

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