US-Präsidentschaftswahlen gehen in entscheidende Phase

Die US-Präsidentschaftswahlen gehen in diesen Tagen in die entscheidende Phase, das Feld von Kandidaten mit realistischen Siegchancen verengt sich stark – und die Kandidaten der Israel-Lobby schwächeln.

Im September letzten Jahres meldete das Parteibuch, dass die Israel-Lobby sich mit Bernie Sanders auf der demokratischen Spur und mit Donald Trump auf der republikanischen Spur jeweils einem aussichtsreichen Kandidaten gegenübersieht, der nicht von ihr abhängig ist. Im Dezember ist dann Panik im US-Establishment ausgebrochen: auf der demokratischen Spur lief für die zionistsiche Mafia zwar alles nach Plan und ihre von Haim Saban betreute Marionette Hillary Clinton lag dick vorn, doch anders als von der Israel-Lobby kalkuliert, ist auf der republikanischen Spur die Kandidatur von Donald Trump nicht zusammengebrochen, und mit Ted Cruz ist jemand als sein schärfster Konkurrent hervorgetreten, der für das Establishment ebenso inakzeptabel ist wie Trump, während die Kandidaturen der Israel-Lobby, Rubio, Bush, Christie und Kasich, einfach nicht in Fahrt kommen wollten. Zehn Tage vor der ersten Vorwahl in Iowa sieht die Lage für die Israel-Lobby nun regelrecht düster aus.

Auf der republikanischen Spur erweist sich Trump als psychologisch, medial und politisch ausgesprochen geschickt agierender Stratege, dessen Umfragewerte inzwischen so hoch sind, dass die zionistsiche Mafia es selbst, wenn sie die Kandidaturen aller ihrer Kandidaten zusammenlegen könnte und würde, sehr schwer hätte, Trump noch einzuholen. Sein letzten Geniestreich etwa war es, Sarah Palin für einen Auftritt in Iowa zu engagieren.

Tea-Party-Ikone Sarah Palin, Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin 2008, wurde zwar schon vor Jahren vom republikanischen Establishment abgesägt, weil sie die Partei mit ihren, freundlich formuliert, kognitiven Defiziten immer wieder in Schwierigkeiten brachte, doch sie ist nach wie vor durchaus populär, und sie bringt viel mit, was der alte weiße Ex-Demokrat Trump aus New York braucht, etwa Weiblichkeit, Landluft, eine gewisse Jugendlichkeit, ein konservatives Image und evangelikale Glaubwürdigkeit, und obendrein gilt sie auch noch als Mentorin seines Konkurrenten Cruz. Die einzige realistische Chance für die zionistische Mafia, Trump auf dem Weg zur Nominierung noch zu stoppen, dürfte es sein, alle ihre Chips auf Cruz zu setzen. Ein Chart zu den landesweiten Umfragewerten unter mutmaßlichen republikanischen Vorwahlwählern zeigt das.

Auch die Chance, über Siege in Iowa oder den zweiten Vorwahlstaat New Hampshire einen Aufschwung zu schaffen, stehen für die Kandidaten der Lobby schlecht. In Iowa dominieren Trump und Cruz das Rennen, während in New Hampshire Cruz zwar kaum eine Rolle spielt, aber Trump deutlich vor den verschiedenen Kandidaten der Israel-Lobby liegt. Trump dominiert also das Rennen bei den Republikanern, und wenn da noch jemand rankommen kann, dann ist es Cruz. Alle anderen Kandidaten machen kaum mehr noch als ein Schaulaufen. Selbt wenn die zionistische Mafia die Kandidaturen von Rubio, Bush, Christie und Kasich zusammenlegen könnte, was aufgrund interner Streitereien sehr fraglich ist, käme sie in den Vorwahlen insgesamt kaum auf mehr als einen weit von Trump entfernten zweiten Platz, wenn überhaupt. Ein sich so ergebendes Drei-Wege-Rennen Trump-Cruz-Rubio oder Trump-Cruz-Kasich würde Trump vermutlich deshalb gewinnen, weil viele Bundesstaaten ihre Delegierten nach dem Prinzip, dass der Gewinner alle Delegierten bekommt, vergeben. Erst in einem Zwei-Wege-Rennen gegen Cruz, also wenn die Israel-Lobby alle ihre Kandidaten zugunsten von Cruz zurückziehen würde, würde es wohl richtig knapp für Trump. Aber danach sieh es nicht aus, denn ein erheblicher Teil des Establishments der Republikaner fürchtet Cruz noch mehr als Trump. Cruz will die Präsidentschaft und den politischen Apparat des Establishemnts ausräuchern, koste es was es wolle, um dann Gott weiß was zu machen, und er hat einen eigenen politischen Apparat um das, wenn er gewinnt, auch zu bewerkstelligen, Trump hingegen will nur die Präsidentschaft, hat keinen eigenen politischen Apparat, ist bekannt für Deals und würde deshalb wohl, wenn er gewinnt, den Apparat intakt lassen und Kompromisse mit dem Establishemnt machen, weshalb Trump „weniger schlimm“ als Cruz sei, lautet wohl das wesentliche Argument der nun zu Trump umschwenkenden Teile der zionistischen Mafia. Damit scheint die Israel-Lobby den erneuten Griff nach der Präsidentschaft auf der republikanischen Spur praktisch aufgegeben zu haben und die Chancen von Trump auf die Nominierung steigen rapide.

Und, was die zionistische Mafia schon jetzt hart an den Rand des Knock-Outs bringt, auf der demokratischen Spur braut sich auch nochmal kräftig Ärger für die Kandidatin der Mafia zusammen. Während es im Dezember noch so aussah, als hätte Bernie Sanders ein Limit erreicht und Hillary Clinton hätte den Höhenflug von Sanders abgewehrt, ist in den letzten Tagen Clintons Vorsprung in den landesweiten Umfragewerten unter mutmaßlichen demokratischen Vorwahlwählern wieder kleiner geworden.

Zwar hat die von der zionistischen Mafia gesponsorte Kandidatin Clinton mit rund 16% immer noch einen satten Vorsprung auf Sanders, doch Sanders hat eine realistische Chance, über Siege in den frühen Vorwahlstaaten Iowa und New Hampshire noch zu einem Aufschwung zu kommen und das Blatt komplett zu wenden. In New Hampshire liegt Sanders schon seit August vorn. Wenn Sanders da gewinnt, wäre das zwar keine Überraschung, aber es würde vermutlich insgesamt nicht für einen Aufschwung an Clinton vorbei reichen, wenn Clinton dafür Iowa gewinnt. Was aber nun neu ist, ist, dass Sanders in den letzten Tagen auch im konservativ geprägten Iowa mit Clinton so gut wie gleichgezogen hat.

Gewinnt Sanders in Iowa und in New Hampshire, und der Trend scheint derzeit in diese Richtung zu weisen, dass das im Bereich des Möglichen liegt, dann hat Sanders eine sehr gute Chance, damit eine Welle auszulösen, die ihn bis zur Nominierung trägt. Anders ausgedrückt: um die sicher geglaubte demokratische Nominierung zu bekommen, muss Clinton am 1. Februar in Iowa gewinnen, und ob ihr das gelingt, ist sehr fraglich. Und auch für die Israel-Lobby könnte Iowa damit schon fast so etwas wie die letzte realistische Chance sein, noch ein Pferd im Rennen zu halten, denn das eine der republikanischen Marionetten der Israel-Lobby oder Clinton am 9. Februar in New Hampshire gewinnen, wenn sie nicht zuvor Iowa gewinnen können, erscheint aufgrund ihres satten Rückstands schon eher unwahrscheinlich, und noch unwahrscheinlicher erscheint es, dass später noch ein genereller Stimmungsumschwung eintritt und jemand die demokratische oder republikanische Nominierung gewinnt, der sowohl Iowa als auch New Hampshire verloren hat.

Sollte es doch eine Marionette der zionistischen Mafia auf der demokratischen oder republikanischen Spur zur Nominierung schaffen, dann hält, da die US-Wähler Wirtschaft als das wichtigste Thema betrachten, China bezüglich der US-Hauptwahlen im November möglicherweise noch so etwas wie einen Superjoker. Leitet China 2016 eine globale Rezession oder gar einen globalen Crash ein, dann dürfte das die Wechselstimmung in den USA enorm beflügeln, sprich den republikanischen Kandidaten stark begünstigen, legt China hingegen bald ein dickes Konjunkturprogramm auf, sodass die Weltkonjunktur brummt, dann wäre das sehr förderlich für den Weiter-so-Wahlkampf der Demokraten. Vor diesem Hintergrund erscheint es auch durchaus denkbar, dass Präsident Obama sich diesbezüglich hinter den Kulissen mit Präsident Xi abspricht, um so sicherzustellen, dass durch die Wahl im November die US-Präsidentschaft, und damit der Oberbefehl über das US-Militär, nicht wieder in die Hände der zionistisch-wahhabitischen Achse des Terrors fällt, und Obamas großes Projekt, diese von Natanjahu angeführte globale Mafia in die Schranken zu weisen, auch nach dem Ende seiner Amtszeit fortgeführt werden kann. Die jüngsten Entwicklungen in den USA bedeuten also, dass die Sterne für die Achse des Widerstandes, von Syrien bis zum Iran, und die Kräfte der multipolaren Welt, von Russland bis China, auch für 2017 und darüber hinaus gegenwärtig günstig stehen.

19 Gedanken zu “US-Präsidentschaftswahlen gehen in entscheidende Phase

  1. „“Leitet China 2015 eine globale Rezession oder gar einen globalen Crash ein, „“

    Muesste lauten 2016

  2. Falls es denn bald los gehen sollte, sollte die EU/Europa gleich am Anfang in der Lage sein in Kiew, Istanbul und Tripolis die Kontrolle zu übernehmen. Das würde freilich nur möglich sein in Kooperation mit einer Übernahme der R e g i e r u n g s v e r a n t w o r t u n g durch einheimische Kräfte bei gleichzeitiger Absicherung durch europäisches Militär. Nur so könnte die Frontline von Anfang an klein gehalten und massive Fluchtbewegungen bei einem großen Krieg im Nahen Osten kontrolliert werden.

    Eine Kooperation mit der Russischen Föderation kann, muss aber nicht explizit erkärt werden, denn die Sicherheitsinteressen d e r E U u n d d e r R F sind deckungsgleich.

  3. Neuer „unabhängiger“ Kandidat Michael Bloomberg ?
    Was ist davon zu halten ?
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/michael-bloomberg-erwaegt-praesidentschaftskandidatur-a-1073562.html

    Wenn beide staatstragende Parteien Bloomberg plötzlich „favourisieren“ , also
    Trump und Clinton bzw. Sanders „zurückstufen“ – alle Medien setzen auch auf
    Bloomberg – dann kann „die Lobby“ vielleicht doch noch gewinnen. Oder ist Bloomberg so sehr Wallstreet, dass er die Lobby-Interessen ignoriert ?
    Grosse Verzweifelung – grosses Risiko – Chancen auf etwas Neues ?

    1. ka49mich

      Bloomberg ist ein wichtiger Akteur der Israel-Lobby, der zionistischen Mafia und des Establishments. Als solcher hat er sich in New York damit Sporen verdient, dass er in New York dafür gesorgt hat, dass es nicht weiter verfolgt wurde, dass 9/11 ein Inside-Job der zionistischen Mafia war.

      Mit seiner Ankündigung, möglicherweise als Unabhängiger anzutreten, bestätigt er die Gedanken hinter dieser Parteibuch-Analyse, dass die Israel-Lobby nach Iowa und New Hampshire praktisch ohne Kandidaten dastehen könnte, was dann am 1. März am Super Tuesday offiziell werden könnte. Die Lobby ist in Panik.

      Sollte Bloomberg tatsächlich als „Unabhängiger“ antreten, wenn dann nur noch Trump/Cruz und Bernie mit Chancen im Rennen der Parteien sind, würde das vermutlich Bernie helfen, denn Bloomberg würde die Stimmen derjenigen splitten, die es für akzeptabel halten, einen New Yorker Milliardär zum US-Präsidenten zu wählen. Denkbar ist es deshalb tatsächlich, dass Bloomberg antritt, um Druck auf Trump zu machen und Trump zu Kompromissen mit der Lobby zu zwingen – nicht um zu gewinnen.

      Die gegenwärtige Ankündigung versucht jedoch das Gegenteil, nämlich es so darzustellen, dass es Clinton hilft, indem behauptet wird, Leute (Vertreter der Israel-Lobby) aus Clintons Lager würden in dem Fall, dass Clinton raus ist und Bloomberg antritt, in das Lager von Bloomberg wechseln. Die Ankündigung ist also auch als Versuch zu sehen, Clinton in den Vorwahlen gegen Bernie zu helfen.

  4. Dieser chinesische Superjoker sollte von China gezogen werden.
    Und zwar in der Form, daß ein für alle mal Schluß gemacht wird mit der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft.
    China und alle anderen Staaten, die auf der Beuteliste der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft stehen, haben erst dann Ruhe, wenn die Raubzüge der westlichen Wertegemeinschaft auf Grund ihres wirtschaftlichen Bankrotts ausfallen.
    Die USA und ihre Lakaien haben keine Reserven mehr, eine dicke Rezession und dazu noch eine Bankenkrise, die nicht mehr vom gemeinen Volk oder durch weiteres Schuldenmachen ausgeglichen werden kann, dann ist Ende mit den ständigen Terrorattacken der zionistischen Mafia.
    China verkraftet das locker, China kann in neue Märkte investieren, China kann die westliche Wertegemeinschaft auf den Müllhaufen der Geschichte werfen.
    Das einzige Problem sind die chinesischen Geldsäcke, die müssen erst mal Federn lassen, ob die da mitspielen, ist die Frage.

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