Syrische Armee hat volle Kontrolle über Salma erlangt

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA soeben mitteilte, haben die syrische Armee und ihre Partner am heutigen Dienstag die volle Kontrolle über die Ortschaft Salma in der Provinz Latakia erlangt.

Den Terroristen nahestehende Quellen bestätigten diese Information ebefalls.

Das ging ja nun überraschend schnell. So wie es aussieht, sind nach der Umzingelung von Salma durch die Armee am Sonntag einige Terroristen aufgrund ihrer aussichtslosen Lage aus Salma geflüchtet, was zur Folge hatte, dass die verbliebenen Terrorkräfte zu schwach waren, um eine Erstürmung der Ortschaft durch die syrische Armee und ihre Partner auch nur einen Tag lang aufzuhalten.

Mit der Befreiung der Ortschaft Salma hat die syrische Armee nun also die wichtigste Terroristenhochburg in der Provinz Latakia eliminiert. Es ist zu erwarten, dass es damit von nun an für die syrische Armee und ihre Partner einfacher werden wird, in der Provinz Latakia nach Nordosten auf dem Weg zur Befreiung der Stadt Jisr Al-Shughur in der Provinz Idlib voranzuschreiten.

@Miladvisor hat schon eine neue Karte zur neuen Situation ind er Provinz Latakia:

31 Gedanken zu “Syrische Armee hat volle Kontrolle über Salma erlangt

    1. ganos

      Das ist auf intellektuell und muslim- und araberfreundlich getrimmte Mossad-Hasbara zur Terroristenunterstützung. Ein paar Körnchen Wahrheit, gut durchgemischt mit groben Auslassungen, Pseudo-Hellseherei, Halbwahrheiten und dicken Lügen, das ganze so land, dass sich garantiert niemand die Mühe macht, die Propaganda Punkt für Punkt auseinanderzunehmen, und fertig ist die zionistische Propaganda-Soße.

    2. Speziell Punkt 1(der wichtigste Punkt, da es hier um die aktuellen Ereignisse und um die Zukunft Syriens geht) sehe ich sehr ähnlich.

    3. Als Oppositioneller der ersten Stunde betonte Landis immer, dass seine Frau alawitische Syrerin sei, um seiner Opposition mehr Gewicht zu geben.
      Man merkt ihm die Enttäuschung an und die heimliche Hoffnung, dass gesundheitliche Probleme doch noch das Blatt wenden könnten, auch wenn er sich immer objektiv geben will.

    4. Entschuldigung, dachte, Landis hätte den Artikel verfasst, dabei war es der geschickte Hasbara-Propagonist Lund. Obgleich sich beide ja recht nahe stehen.

  1. Zuerst bedanke mich bei Parteibuch für gute Informationen. Mit Ungeduld erwarte ich nächste Bericht. Islamisten haben sich Planmässig zurückgezogen. Sie haben damit ein Grösse Teil ihre Truppe gerettet, aber ein wichtige Stützpunkt verloren. Mit Fall von Salma ist auch Rabia schwer zu halten und wäre klug auch diese Gebiet verlassen und weiter Östlicher neue Verteidigungs Linie zu bauen. Mit Fall von Salma ist Befreiung von Latakia ganz nah.
    Wichtigste Punkt wird jetzt sein in Süd Aleppo Rashden einzunehmen und zu Khan al Asal vorzustossen. Eine schnelle Befreiung wird demoralisieren Islamisten. Eine scheitern Ofensive wird Konflikt einfrieren.
    SAA macht auch schöne Vorschritte in Damaskus und auch in Daraa. Leider von Dara und Sheich Miskiin hören wir kaum noch etwas. Mann berichtet von kleine Vorschritten aber keine Karte oder genaue Beschreibung. Hat Parteibuch neuere Informationen?
    Danke Parteibuch, ihr seid eine von beste Quelle in Deutschsprächigen Raum.

    1. Zgvaca

      In der Provinz Daraa versuchen die Terroristen verzweifelt, einen Teil von Sheikh Miskeen zu halten, während die Armee sehr langsam vorwärts geht und währenddessen die Terroristen immer mehr ausdünnt.

      Siehe dazu Al Mayadeen von gestern (auf arabisch):

      Und SANA von heute (auf englisch):

      http://sana.sy/en/?p=66384

      Kurz gefasst: das kontinuierliche Eliminieren der Terrorgruppen in der Provinz Daraa gestaltet sich gegenwärtig so unspektakulär und mit sowenig Gebietsverschiebungen, dass es von da im Moment nicht viele sensationelle Nachrichten gibt.

  2. Super Beitrag. Ihr Blog bringt immer bessere Beiträge zum Imperialismus und Kapitalismus. Das ist sehr wichtig angesichts der rechten alternativien Medien. Diese Medien sind – was Details angeht – den Linken oft haushoch überlegen. Aber aufgrund der mangelnden Gehirnmasse wollen diese Rechten nur einen braunen Staat.

  3. Was ist eigentlich aus dieser Hackfresse geworden, der auf den Bildern mit dem ermordeten russischen Piloten als Anführer einer Bande von Terror-Ratten posierte?

    Der Typ war angeblich Türkei-Türke.

  4. Gestern hat Ömer Özkizilcik auf Twitter (Syrienwar.de) festgestellt das er garkeine TOW Videos mehr Twittern kann. Stattdessen findet seiner Meinung nach jetzt plötzlich ein Genozid an den Turkmenen statt. Seine „Berichterstattung“ hat sich von Assad ist nicht mehr zu retten in Gejammer gewandelt.

  5. Schon lange Zeit herrscht Funkstille, was die Ukraine betrifft; wenn die Medien nichts mehr berichten, kann man wohl – wie im Falle Libyens – davon ausgehen, daß es der Westen geschafft hat, den nächsten ‚failed state‘ zu erzeugen, und die Lage dementsprechend katastrophal sein muß;

    das Letzte, was ich gesehen habe, waren Rangeleien im Kiewer Parlament: ist das Parteibuch noch am Laufenden, oder tut sich einfach nichts und man leckt seine Wunden?
    Danke im voraus für evt. Infos

  6. In Salma geht gut vorwärts. Wie geht in Aleppo bei Rashdeen? Wenn diese Ofensive scheitert, wird Assad diese Krieg nicht gewinnen. Viele Truppe sind dort geschickt worden. SAA hat gestern verlauten lassen, dass bis Ende der Woche wollen Rashdeen befreien um zu Khan al Assal vorzustossen. Hat Parteibuch Informationen über diese Front?
    Bei Sheich Miskiin ist SAA ein Schritt weiter gekommen. Heute sollte angeblich weitere 40 Häuser befreit sein. Grösse Kreuzung sollte von SAA gesichert sein.
    In Ost Aleppo kommt Tiger immer weiter aber ich bin der Meinung, dass SAA dort in eine Falle leuft. Korridor ist zu klein für m Al Bab zu bedrohen. Was meint Parteibuch darüber?
    Bei Homs kleine Bewegungen nach vorne aber viel Wiedersprüchliche Informationen.
    Wichtigste Front zur Zeit ist eindeutig bei Rashdeen. Es wäre mich freuen von Parteibuch darüber zu lesen. Situation Analyse und Erwartungen?

    1. Zgvaca

      Zu viele Arbeitsaufträge auf einmal. Es geht nicht alles jede Minute gleichzeitig, dafür fehlen uns die Ressourcen.

      Zur Situation östlich von Aleppo trotzdem eine Anmerkung: der Korridor der SAA von Kuwairis Richtung Al Bab könnte deutlich breiter sein als öffentlich bekannt. Es gibt diesbezügliche Hinweise. Darauf, dass die Armee in Ayn Al-Bayda aktiv ist, wurde im Parteibuch etwa schon am Sonntag hingewiesen.

    2. Richtung Al Bab: Es sieht wohl so aus, das die SAA nicht direkt nach Norden angreift, sondern den Korridor verbreitert (heute aktuell Richtung Osten). Ein Angriff auf die Stadt würde aber monatelangen Häuserkampf bedeuten und das ohne Überraschungsmoment. Ob man das will? Wichtig wäre die Unterbrechung der Versorgungswege um Al Bab herum. Aber was die SAA wirklich will? Nach Osten zu den kurdischen Truppen, nach Westen Richtung Aleppo (Kessel) oder zur Türkischen Grenze????
      Im Westen ist man im Häuserkampf, wo man Geduld haben muss eher sich auf kleine Erfolge einstellen. Etwas südlicher hat es wohl einen Gegenangriff gegeben haben, bei dem es viele Al Nusra Opfer gab. Ob in der Gegend nun sich das Wohl und Wehe Assads entscheidet, ist etwas übertrieben.
      Entscheident war wohl Salma. In einem 1/2 Tag eingenommen und heute schon einige Kilometer weiter kämpft. Man sieht es an den Meldungen im Netz, da hat es den Anschein, das die Russische Luftwaffe heute nur Schulen bekämpft hat, wohl ein deutliches Zeichen, das man von Salma ablenken will.
      In Sheich Miskiin sieht es doch gut aus, nur muss man weiter entlang der 5 nach Süden kämpfen, damit die Eroberung Sinn macht (Verbreiterung des Korridors, zusätzliche Straßenverbindung…)

      1. Die Truppen der SAA haben in den letzten beiden Tagen große Fortschritte bei der Verbreiterung des Korridors in Richtung Al Bab:

        Nur langsam stelle ich mir die Frage, will man jetzt weiter nach Norden? In Al Bab warten Truppen, die sich auf eine Verteidigung vorbereitet haben, ein Angriff wäre wohl zur Zeit kollektiver Selbstmord.
        Im Osten hat man mehrere Dörfer an einem Tag befreit, d.h. der Widerstand scheint nicht wirklich groß zu sein. Al Taiarah ist nicht mehr weit. Dann hätte man schon mal eine Versorgungsstraße des ISIS von der Türkei. Dann sind es noch etwa 10 km bis z.B. bis Al Kafsah und von da 5 km zum Assad-Stausee. Man könnte auch weiter nördlich zu den kurdischen Truppen marschieren.
        Ergebnis wäre das selbe: Die ISIS wären von Versorgungen aus der Türkei erschwert (Politiker würden sagen abgeschnitten).
        Seit den Flugzeugabschuss über Sinai steht ja diese Forderung aus dem Kreml und nach dem in der Weihnachtszeit die Kurden den Staudamm geholt haben und verteidigen mit wem auch immer, und damit die Wege östlich des Euphrats zu waren, stand ja die Forderung, das auch im Westen zu machen.

        Die eigentliche Idee über Dayr Hafir nach Südosten voran zu kommen, war ja wenig erfolgreich.

        Man kann nur hoffen, das die Erfolge der Desinformationspolitik noch lange wirken

  7. Ihr seid große Klasse – ich verfolge die Situation in Syrien schon seit vielen Jahren. Die wenigen guten Berichterstattungen habe ich alle aus Blogs und Seiten wie Eure erhalten. Danke!

  8. Liebe Parteibuch. gibt es welche Informationen über Rashideen? Islamisten twittern über Kampf um Khan Thuman?

  9. SOUTH FRONT, 13.1.2016, Videobericht zur Lage bei der Bekämpfung des Faschismus in Syrien: http://www.youtube.com/watch?v=p38eJgIhTaw

    Für alle, die wissen möchten, wie ein paar zum Staat aufgeblasene US-Dackel in Arabien den IS-Terrorismus bekämpfen, ist der anschließende Bericht. Die angeblich islamistischen IS-Terroristen sitzen bei den angeblich islamischen Sauds im Fernsehstudio und reden davon, im angeblich islamischen „Saudi“-Arabien demnächst das höchste Heiligtum des Islam zu zerstören. IS-Terrorist: „Eine Sünde und du bist ein Üngläubiger“. Auf ihn selbst mag das ja zutreffen.

    http://www.almasdarnews.com/article/terrorist-interviewed-on-saudi-tv-video

    1. Vielen Dank für das Interview. Der Länge wegen und weil zusammengefasst gesagt wird, was auch meiner Meinung entschricht, an dieser Stelle nur das Fazit:

      „DWN: Wie geht es weiter in Syrien?

      Seymour Hersch: Ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass die Genfer Friedensverhandlungen etwas bringen werden. Baschar al-Assad hat nicht die geringste Veranlassung, auf diese Verhandlungen zu setzen. Sie dürfen nicht vergessen: Er hat eine extreme hohe Loyalität in der syrischen Armee. Er hat diese seit den 1990ern kontinuierlich aufgebaut, das war noch von seinem Vater initiiert. Worüber sollte er verhandeln? Und die Russen werden ihre Ziele durchsetzen, sie brauchen Stabilität um Latakia. Die haben sie erkämpft und werden sie nicht aufgeben. Syrien hat extrem hohe Verluste durch diesen Krieg, sowohl bei der Armee als auch bei der Zivilbevölkerung. Wichtig für die Russen und für die Syrer ist es, den Korridor zur Türkei zu schließen. Denn aus der Türkei kamen die Waffen und die Söldner, die sich dort ungehindert über die Grenze und zurück bewegen konnten. Ich glaube, der große Verlierer wird Erdogan sein.“

      Nicht alle laufen seit Jahren herum und sagen den ganzen Tag „zwei und zwei ist fünf“. US-Senator Black, dessen Worte anschließend wiedergegeben sollen, ist immerhin in einem Gremium, das den US-Präsidenten rausschmeißen kann:

      „Die Menschen müssen unbedingt begreifen, dass der Krieg in Syrien nie ein Inlandsaufstand war. Das war nicht etwa „Arabischer Frühling“ mit Demokratiesuchenden und Blumen in den Haaren. Das waren fremdgesteuerte Terroristen, geführt von den Moslembrüdern mit Unterstützung der CIA, dem MI6, mit Hilfe der Saudis und der Türken. Diese und die Saudis und die Türken sind die reibendende Kraft hinter allem.

      Als Russland hineinging, in einem sehr kritischen Moment, da war es wirklich faszinierend zu sehen, was sie taten. Sie gingen rein mit 50, vielleicht 60 Flugzeugen, ein paar tausend Bodentruppen – das sind keine starken Kräfte, das sind Kräfte, die zwei oder drei Batallionen entsprechen. Und doch, weil sie nicht am Eingreifen gehindert wurden – wie dagegen wir das mit unseren eigenen Koalitionskräften tun – waren sie wirksam in der Lage, der Erdölversorgung des IS einen Riegel vorzuschieben. Und jetzt taumeln die Terroristen sie sind absolut am Taumeln an fast jeder Front im Syrienkrieg.“

      Eigenes Transkript/Übersetzung, Quelle: http://www.facebook.com/United.Syrian.Republic/videos/1748933272007499

      1. Korrektur:

        …anschließend wiedergegeben *werden sollen…

        …sind die *treibendende Kraft…

        …jetzt taumeln die Terroristen*, sie sind absolut am Taumeln…

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