Syrische Armee hat Salma umzingelt

Wie verschiedene syrische Reporter berichten, ist es der syrischen Armee am Sonntag Abend gelungen, durch die Berge bei Kadin soweit vorzurücken, dass sie die nördlichen Zufahrtswege nach Salma im Sicht- und Schussfeld hat, womit die Terroristenhochburg Salma in der Provinz Latakia nun von der syrischen Armee umzingelt ist.

Das Parteibuch berichtete am Sonntag Nachmittag bereits, dass die Einnahme der hohen Berge bei Kadin einen entscheidenden Durchbruch bedeutet. Am Sonntag Abend berichteten syrische Reporter von der Front dann, der syrischen Armee sei es gelungen, durch die Berge bei Kadin soweit vorzurücken, dass die Feuerkontrolle über die letzte, nördliche Versorgungslinie der Terroristen nach Salma erlangt hat. @Miladvisor hat eine Karte zur Feuerkontrolle über die Zufahrtswege der Terroristen nach Salma veröffentlicht:

@PetoLucem hat eine Karte zur Situation in der Region, die die Karte von @Miladvisor zu Salma in den regionalen Kontext setzt:

Ein Video von Reportern, die die syrischen Kräfte in der Gegend von Kadin östlich von Salma begleiten, gibt es inzwischen auch:

Die Terroristen jammern derweil auf sozialen Medien, dass sie Salma und alles, was sie in der Provinz Latakia beherrschen, verlieren werden, und flehen ihre Terrorkameraden in ganz Syrien dringend um Hilfe an. In der gegenwärtigen Nacht vom Sonntag auf den Montag scheint es so auszusehen, dass es in und um Salma herum an unterschiedlichen Fronten heftige Kämpfe gibt, mit denen die Terroristen versuchen, die Umzingelung von Salma zu durchbrechen, während die russische Luftwaffe seit Sonntag Abend in der Region bereits Dutzende Luftangriffe zur Unterstützung der syrischen Armee geflogen ist.

Für die nähere Zukunft ist damit zu rechnen, dass die syrische Armee zunächst ihre Positionen bei Kadin sichert, und dann von Kadin durch die Berge über Touma nach Duwayrikah vorrücken wird, um so den Ring um salma enger zu ziehen und tote Winkel besser auszuleuchten, durch die die Terroristen gegenwärtig zu Fuß vermutlich noch von und nach Salma kommen können. Es ist nicht zu erwarten, dass die Terroristen über die Mittel verfügen, um das noch verhindern zu können.

Anschließend dürfte sich die syrische Armee dann mittelfristig an die Erstürmung von Salma machen, sofern die Terroristen nicht kapitulieren. Das eilt nicht, denn militärisch ist die Befreiung von Salma mit der Umzingelung so gut wie geschafft. Aus Sicht der Terroristen wäre ihre Lage in Salma langfristig nur noch zu retten, wenn es ihnen gelingt, die Armee zurückzudrängen und den Ring der Armee zu brechen. Aber das ist nocht entfernt in Sicht.

26 Gedanken zu “Syrische Armee hat Salma umzingelt

  1. Salma ist ein Grösse Bunker. Von Südwestliche Seite wegen Konfiguration von Boden ist sie nicht annehmbar. Laut gewisse Quellen sind noch 2000 Islamisten in diesen Region. Mit gute Unterstüzung aus Luft ist eine Eroberung möglich.
    Auch in n anderen Gebieten ist SAA wieder aktiv. Front in Süd Aleppo ist aufgewacht. Angeblich hat SAA Ofenzive gestartet zu Rashideen ein Vorort von Aleppo? Noch dazu in Homs SAA greift Vororte von Rastan an. Und heute Nacht haben Tigar Einheiten Ayishah eingenommen. Sie wollen wirklich zu Al Bab vorstossen? Es fehlen noch 9km und 2 grössere Dörfer und paar kleinere. Bei Damaskus würde Dorf Billayan eingenommen (3000 Einwohner). In Daraya 14 Häuser befreit. In Daraa leichte Vorschritte.
    Nächste paar Tage wird sich zeigen ob Islamisten wirklich am Ende sind.

  2. Ich will dem parteibuch nicht großartig die Zeit rauben. Aber haltet ihr folgenden Beitrag für eine realistische Einschätzung? Würde mich interessieren. In Teilen habt ihr ja, wenn ich mich richtig erinnere, ähnliches vorausgesagt:
    http://www.voltairenet.org/article189838.html

    1-2 Sätze würden schon reichen. Unsinn, kommt etwa hin oder kann man so stehen lassen?

    1. Alberich

      Das ist etwas bunt ausgeschmückt, und noch ist es auch keineswegs sicher, dass das Haus fällt, aber im Grunde genommen, passt der Tenor des Artikels von Thierry Meyssan schon: noch nie war das Haus Saud so gefährdet wie jetzt, und der Hauptgrund seiner Gefährdung liegt in seinem eigenen auf Ignoranz und Arroganz basierenden dummen handeln.

      Consortium News, wo es Parteibuch-Informationen zufolge einen direkten Draht ins Weiße Haus gibt, ist voll von ähnlichen Informationen, dass 2016 das Jahr sein könnte, wo das Haus Saud endlich fällt. Noch nie waren die Umstände dafür so günstig. Auch die Israel-Lobby hat massive Problem, ihre saudischen Verbündeten vor dem Fall zu schützen, weil die Sauds selbst unter Anhängern Israels, vorsichtig gesagt, nicht richtig beliebt sind.

      Siehe z.B. diesen Artikel:

      https://consortiumnews.com/2016/01/05/saudi-game-changing-head-chopping/

      Sollten sich die Sauds ins nächste Jahr retten können, wird im Weiteren viel darauf ankommen, wer da Präsident der USA sein wird.

      1. MMn ist der Versuch, Aramco an die Börse zu verkaufen, das erste Anzeichen dazu, dass es vorbei ist mit Saud. Jetzt wird noch versucht alles zu Geld zu machen was geht und dann ab in die USA. Dauert nicht mehr lange.

    2. Um es vorweg zu nehmen, ich kenne Meyssans Beiträge seit 911 und bin ihm noch heute dankbar, für seine Überlegungen.

      – In Sachen Innenpolitik stützt sich das Regime nur auf die Hälfte der wahhabitischen oder sunnitischen Bevölkerung, und diskriminiert die andere Hälfte.

      Unter Ausklammerung der Frauen, die von allen Seiten mehr oder minder diskrimiert werden. Ergo die Hälfte der Hälfte der “wahhabitischen” Bevölkerung, falls man Frauen des Wahhabismus überhaupt bezichtigen darf, denn streng genommen gehören sie zum Hausrat oder so ähnlich – man vgl. z.B. mit altertümlichen Familienstrukturen im antiken Rom. Allerdings braucht man auch innerhalb der Westlichen Wertegemeinschaft nicht wirklich tief zu graben, um auf vergleichbare Besitzverhältnisse in jüngerer Vergangenheit zu stossen.

      Noch nicht ganz nachvollziehen kann ich bei Meyssan im Speziellen das mit der Diskriminierung, denn:

      aus https://de.wikipedia.org/wiki/Saudi-Arabien
      – Die Haupt- und Staatsreligion ist der hanbalitische Islam in seiner wahhabitischen Prägung, dem 73 % der Bevölkerung, vor allem im Nadschd und im Norden, angehören.

      Mit seinem Reichtum an Detailkenntnissen könnte er mir die fraglichen 23% sicher erklären, aber wen interessieren Details im Zeitalter des Hystericums?

      Eben! Deshalb verlasse ich mich bei meinen Erwägungen voll und ganz auf wiki.

      Kaum scheint China gewillt, der Einkindpolitik den Rücken zu kehren, reisst Anschi die Initiative für zentrale Volksplanung an sich. In ihrem Kabinett fehlt allerdings ein Flüchtlingsminister mit alternativloser Weisungskompetenz. Bis dahin ist das Thema Chefsache – basta. Ihr Riecher für politische Mega-Trends hat das Potential künftiger KRIEGstourismuskontigente vorweggenommen, denn von (gem. wiki) 29Mio winken der Willkommenskanzlerin mindestens rund 6Mio. ausländische Flüchtlinge …

      – … zumeist aus dem asiatischen Raum – Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka, Malediven, Malaysia, den Philippinen, Indonesien, Brunei – und dem afrikanischen Raum – Sudan, Äthiopien, Eritrea, Dschibuti, Somalia, Kenia, den Komoren, Tschad, Mauretanien …

      … um der Hybridisierung deutscher Wildlinge Vorschub zu leisten. Sofern diese gewillt sind, dem Sexappeal der Grössten Fremdenführerin aller Zeiten zu verfallen und nicht anderswo ihr Heil zu suchen, z.B. in ihren sicher(er)en Heimatländern. Immerhin könnte die Einkreuzung von Asiaten zusammen mit Arabern Kairo als Zentrum genetischer Diversität ablösen und Deutschland zum Mekka der Human-Gentechnik avancieren. Heureka!!! Jetzt hab ich das mit dem Wirtschaftspotential – wir SCHAFFEN das – endlich begriffen: Anschis Patentrezept für TTIP in einer Welt nach Pekings Muster.

      Was früher mit Landesverrat geächtet wurde, kursiert heute alternativlos unter dem Begriff Asylbewerbung. Deshalb darf die Chef-Attraktorin mit weiteren, viel versprechenden vielversprechenden Genvarianten rechnen, denn …

      – Fast zwei Drittel der saudischen Bevölkerung sind unter 25 Jahre alt.

      … und somit im besten KRIEGs- sprich asylbewerbungsfähigen Alter!

      Da anzunehmen ist, dass junge Frauen eher nicht unter den vollkaskodemokratischen Beitrittskandidaten zu finden sind, entsteht für beide Seiten eine Win-Win-Situation: Für Deutschland mehr Arbeitskräfte auf öffentlichen Plätzen im innenstädtischen Raum, und für Zurückgebliebene mit Wahlberechtigung mehr frische Kräfte für das Ehekontigent. Ältere Männer sollten also eher auf bisherige Statistiken vertrauen und vorerst ihr Überleben sichern, denn viele Jung(e)frauen winken bereits im Diesseits. Wenn’s ganz eng wird, könnte man auch die Begrenzung auf 4 Stück pro Haushalt aufheben oder Ersatzvornahmen erleichtern.

      Kommt dazu, dass eine Fluchtwelle des Hauses Saud an sich schon eine Herausforderung darstellt, ohne dabei auf Sperrungen des ausländischen Kontengewirrs samt babylonischer Unternehmensbeteiligungen einzugehen. Dieses spezielle BankenPRoblem könnte sich zum grössten Finanzfall aller Zeiten entwickeln, in dessen Verlauf sich ein Hauptrichter lediglich als Manager hervortut, während die Sisyphosarbeit von einem Staat im Staat richtender Unterabteilungskomplexe verrichtet werden müsste, will man der gebeutelten saudischen Bevölkerung ihr Eigentum in angemessener Zeit rückerstatten. OK, man könnte mit dem Geld auch Luxusliner-Hubs einrichten um die flüchtige saudische Grösstfamilie stressarm in Fünfsterne-Asylbewerberheimen mit goldenen Kloschüsseln zu befördern. Oder alles selbst KRIEGen. Oder beides zusammen um den Schein zu wahren.

      Für die meisten anderen KRIEGsunwilligen liesse sich bequem ein einfacher Taxiservice einrichten, denn …

      – … 86 % der Menschen leben in den Städten des Landes.

      Eine Luftbrücke Riad-Schönefeld im grossen Stil würde der Achse des Guten gut anstehen: Mit der BER nach BER, da werden Sie geholfen. Und wer ohne Internetanschluss auf dem Sand lebt, für den gibt’s Flugblätter oder Kollateralschäden. Oder beides.

      Allerdings sollte jemand den Mut aufbringen Anschi zu warnen, dass die 10Mio-Integrationsoper nur der Aperitif gewesen sein könnte, denn wie Meyssan ergänzt, richten die Saudis mit der grossen Kelle an:

      – … Schaffung einer großen Anti-Terror-Koalition von 34 Staaten …
      … Koalition tatsächlich ein sunnitisches Bündnis gegen die anderen Religionen ist.

      Wird der Flächenbrand korrekt und tobt die Feuerwehr von Sahel bis Hindukush, dann erst kommt Merkelas Challenge im Einfrau-Volksplanungkomitee an, denn wer A sagt, muss nicht B sagen.

      – Prinz Mohammed hat persönlich beschlossen, den Krieg in Jemen zu starten, …
      Wie erwartet, geht der Krieg schief und Aufständische starten Raubzüge in Saudi-Arabien, wo sich die Armee auflöst, und sie ihr Material im Stich lässt.

      Himmelhoch gerüstet und beim geringsten Anlass lässt Saudis Youth-Bulge Rang und Waffen fallen – das Worstcase-Szenarium für Berlin – Anschis Albtraum: Stell Dir vor es ist KRIEG und keiner geht hin😦

      Ihre kühnsten Visionen für Deutschland, ihre Memoiren fallen in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      1. Kosh

        „Die Haupt- und Staatsreligion ist der hanbalitische Islam in seiner wahhabitischen Prägung“

        Wikipedia verbreitet da Unsinn. Der hanbalitische Zweig des Islam unterscheidet sich erheblich von der „Beduinenlehre“ eines „gesunden Volksempfindens“ des Herrn Wahhab. Die Familie Saud versucht das zu verwischen, und sich damit selbst als Teil der vier sunnitischen Schulen darzustellen, indem sie einfach wahrheitswidrig behauptet, Wahhabismus sei ein Zweig des Hanbalismus. Diesen Unfug findet man deshalb natürlich auch in den westlichen Medien und anschließend in Wikipedia.

        Im Konfliktfall könnte diese Behauptung aber platzen, nämlich wenn Hanbaliten sich gegen Wahhabiten stellen. Zuverlässige Zahlen zur Glaubensrichtung im Reich der Sauds gibt es natürlich nicht, denn wer da bei Erhebungen oder Umfragen nicht so antwortet, wie die Sauds es gern hätten, nämlich dass der bis heute andauernde Versuch der wahhabitischen Umpolung der Bevölkerung im vergangenen Jahrhundert fruchtbar war, der muss mit schwerster Diskirminierung bis hin zu Verfolgung und Exekution rechnen. Wie es um den Glauben und die Loyalität der Einwohner des Landes der zwei heiligen Moscheen zu den Sauds und dem Wahhabismus wirklich steht, wird erst im Konfliktfall offenbar werden, vor allem, wenn den Sauds dabei das Geld ausgehen sollte, um sich Loyalität zu erkaufen.

      2. Danke für den Hinweis. Habe mehrere Sites dazu aufgerufen und schliesse für mich, dass der Wahhabismus aus einer der 4 Rechtslehren hervorgegangen ist, nämlich der Hanbaliten. Hier heisst es:

        aus http://www.eslam.de/begriffe/h/hanbaliten.htm
        – Die Hanbaliten sind zahlenmäßig die kleinste Rechtsschule. Sie sind vor allem auf der arabischen Halbinsel, aber auch in Syrien und im Irak verbreitet, treten faktisch aber fast nur noch als Wahhabiten auf.

        Insofern hat wiki nicht mal besonders schlampig definiert, wenn es vom ‘hanbalitischen Islam wahhabitischer Prägung’ spricht, denn Prägung bedeutet Stempel aufdrücken. Die Kaperung der Hanbaliten ist für mich nachvollziehbar.

        Mittlerweile führt das von Muslimen gepflegte Sektenchaos allerdings dazu, dass es multimedial kaum eine Rolle spielen wird, ob wir hier versuchen, den Islam besser zu verstehen als die meisten Muslime, weil nicht unerhebliche Teile der Westlichen Wertegemeinschaft samt ihrer Regierungen gehirngewaschen vor sich hin dämmern und ein Bild vom Braven Muslim kultivieren wie unsere Vorfahren jenes vom Edlen Wilden. Die MASSE wird davon kaum Notiz nehmen geschweige denn Interesse aufbringen, weil die islamische Komplexität 1. nicht vermittelbar ist und 2. PRopaganda auf Simplifizierung beruht.

        Während der Edle Wilde zur Hauptsache romantisches Anschauungsmaterial darstellte, das auch mal im Museum landen konnte, kommt der Islam populationsdynamisch überhaupt erst in die Gänge. Fast unheimlich, wenn man exponentielle Entwicklungen in biologischen Systemen kennt. Trotz oder gerade weil sich islamische Gesellschaften teils unverdrossen vermehren, empfiehlt er sich faktisch auch für “The Clash of Civilizations”, nicht zuletzt durch deren extremistische Tendenzen. Während seine Sekten intern und untereinander hadern, sich munter ausbreiten und wo gewünscht die korrekte Interpretation der Strasse überlassen, wird der Islam für den Westen zunehmend zur realen Gefahr, egal wer welcher Rechtslehre / Schule / Sekte entspringt. An sich begrüssenswert, nur halte ich wenig davon den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, mit besonderer Adresse an infantile GutmenschMASSEn: Denn sie wissen nicht was sie tun.

        Ich erinnere mich übrigens gelesen zu haben, dass die US in den 30er Jahren innerhalb von nur 2 Wochen die Stimmung von pro auf contra Deutsche gekippt haben, indem sie eine Supersau durchs Dorf trieben. Danach war es mit dem Goodwill vorbei. Wenn sich unsere Gutmenschen einem medial erzeugten Sozialdruck genau so schnell und konsequent unterwerfen wie dem Merkelsystem, dann fliegt ihnen (und allen anderen!!!) der Deckel schneller und die Ohren als uns lieb ist.

        Sicher, diese aufkeimende Gefahr ist zu einem guten Teil hausgemacht, angefangen mit der Kolonialzeit über den Postkolonialismus bis zu unserem hysterisch-dogmatischen Umgang mit Rassismus, dessen Begriff sich unaufhaltbar der Religionen und Geschlechter bemächtigt, wodurch er seine ethnische Begrenzung “illegal” überdehnt. Das passt recht gut zur Antisemitismus-Definitionshoheit der EUSraEliten, denn auch dieser Problemkreis bedient auf die gleiche Weise die Zerstörung sprachlich eindeutiger Begrifflichkeiten. Aber, ob hausgemacht oder nicht, die Realität macht nicht davor halt und wenn die MASSE krachen lässt, dann selten mit Teddybären. Die meisten Gutmenschen sind sich ihrer eigenen Brachialdynamik kaum bewusst.

        Irgendwie werde ich im Hinterkopf den Eindruck nicht los, dass in dem einen, einzigen WeltKRIEGsplan für das Hauptschlachtszenarium Nummer 3 vorgesehen ist, nicht Juden vor Deutschen zu retten, sondern Deutsche vor dem Islam, was dem überdehnten militärisch-industriellen Komplex natürlich egal sein dürfte. Evt. wird auch eine deutsche Diaspora angestrebt, denn Wotanismus und Zionismus im gleichen Boot ist in etwa das, was der Welt noch gefehlt hat😦

        Ich will aber hier nicht die Pferde scheu machen, denn im Grunde erwarte ich seit je eher dringliche Einigungsbemühungen des Westens gegen China, weil das Zeitfenster für ein 3. Hämoglobinturnier auf europäischem Boden eigentlich vorbei ist. Dennoch, wenn divide et impera nicht mehr funktioniert, wird es von ordo ab chao abgelöst.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

  3. E i g e n t l i c h ein ziemlich cleverer Zug in der deutschen/europäischen Außenpolitik von Merkel das obamasche Wahlkampfmantra von 2008 – „Yes we can“ – in Zusammenhang mit den Bewegungen der durch überwiegend durch Krieg und wirtschaftliche Not entwurzelten Menschen – „Wir schaffen das“ – zu wiederholen.
    S e l t s a m, daß diese nun nicht nur auf internationaler, sondern auch auf nationaler Ebene angegriffen wird und versucht wird unter Druck zu setzen; schon im Zuge der Minsk II – Verhandlungen zur Beilegung eines bewaffneten Konflikts in Europa in Gemeinschaft mit Frankreich ist das geradezu wahnhafte Anschreiben deutscher Massenmedien gegen den Versuch selbst europäische Außenpolitik unabhängig und autonom zu gestalten augenfällig gewesen.

  4. zu madaya möchte ich noch sagen, daß ich den eindruck habe, es bestehe ein zusammenhang mit den vorgängen rund um salma. ich glaube nämlich, jene in madaya und salma sind sich näher als beide zu denen in idlib und daß es bewegung gab, weil sich die einkreisung abzeichnete. so verfestigt sich der eindruck, daß eine beilegung des konflikts am boden nur mit den mitteln bloßer gewalt zu erzielen scheint. jenes scheint damit zusammenzuhängen, daß in diesem krieg nicht zwischen zivilisten und militaristen (spin im hersh-artikel) unterschieden wird. ich denke, wir schaffen das.

    1. Heizraum

      Der Eindruck ist falsch. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Madaya und Fua/Kafraya, weil da in beiden Fällen Ahrar Al Sham die führende Terrorgruppe ist, die mit Nahrungsmittelblockaden Politik macht. Zwischen Madaya und Salma besteht jedoch kein Zusammenhang. In Salma sind andere Terroristen aktiv, deren Beziehung zu Madaya höchstens rudimentär vorhanden ist.

      1. der aber scheint mir richtig, daß eine beilegung des konflikts am boden nur mit den mitteln bloßer gewalt zu erzielen s c h e i n t. daß ich den einen der mit menschenleben spielt, ob durch vorenthalten von lebensmitteln oder die verhinderung einer abreise, nicht von dem anderen unterscheide, ist mein argument dafür, militärische und zivile n i c h t zu vermischen.

      2. Heizraum

        Ja selbstverständlich müssen die Terroristen von ISIS, Al Kaida und Co letztlich mit Gewalt bezwungen werden. Wie denn sonst? Sie durch Beschmeißen mit Wattebäuschchen zur Aufgabe bewegen zu wollen, beeindruckt diese Extremisten überhaupt nicht. Eine friedliche Lösung lehnen die Terroristen ab, eben weil sie Extremisten sind.

        Das, was die Armee natürlich machen kann, ist die aufgehetzte Bevölkerung so gut es geht von den unverbesserlichen Extremisten abzuspalten, und das macht sie auch, mit reichlich Geduld. Aber gegen Extremisten, die laufend Terroranschläge verüben, und auch nach Jahren Krieg, und selbst wenn sie vor der Niederlage stehen, nichts als Sieg oder Tod wollen, da hilft letztlich dann nur noch rohe Gewalt.

  5. Danke an das Parteibuch für die unermüdliche Arbeit und ein gesundes Neues Jahr!

    Zu Madaya und den obigen Ausführungen möchte ich noch anmerken, dass die syrische Armee natürlich durchaus „Fassbomben“, über die Herr Kleber so gerne ausschweifend erzählt, auf Madaya werfen könnte und dann wäre Ruhe im Karton. Weil aber die syrische Armee eben gerade einen moralischen Anspruch hat, nämlich den, Zivilisten, soweit möglich, zu verschonen, tut sie das nicht. Wie vom Parteibuch richtig dargelegt versucht die syrische Armee oftmals durch Verhandlungen einen Belagerungszustand derart zu lösen, dass Terroristen mit ihren Familien abziehen können (unter UN Geleit) und es damit zu keinem Blutvergiessen kommt. Die Zivilisten in diesen drei Städten, Madaya, Kafr und Fouaa, werden in Geiselhaft gehalten und zu Propagandazwecken (Madaya) bzw erpresserisch (Kafr und Fouaa) benutzt. Im Übrigen untersteht Ahrar al Sham israelischem Kommando und Israel gibt hier die Befehle. Die lauten, dort bleiben, keinesfall abziehen.
    Die Propagandamaschine läuft wieder wie gehabt. Das Assad Regime ist böse und grausam und lässt keine Nahrungsmittel nach Madaya und sieht zu, wie die Menschen dort verhungern. Laut einem Interview von Vanessa Beeley (mit ukcolumn auf youtube) hat das Int. Rote Kreuz ausdrücklich erklärt, dass sie, wenn es um Nahrungsmitteltransporte in belagerte Gebiete geht, nie (!) Probleme mit der Seite der syrischen Armee/Regierung haben, aber immer Probleme mit den von Terroristen beherrschten Gebieten. Die syrische Regierung hat Lebensmittel nach Madaya bereits früher reingelassen. Jedoch machen die ach so „moderaten Rebellen“ ein Geschäft damit und horten die Lebensmittel, um sie zu horrenden Preisen an die verarmten Bürger Madayas zu verkaufen. Die haben mittlerweile auch genug von der Okkupation und gehen auf die Strasse gegen die Besatzer. Ursprünglich hat die Bevölkerung von Madaya die Rebellen unterstützt. Als kleines Schmugglerstädtchen ist es schon immer anti Regierung gewesen. Das scheint sich jetzt zu ändern.

  6. Es geht Schlag auf Schlag: Mittlerweile hat die syrische Armee den Stadtrand von Salma erreicht.

  7. A n g e l a Merkel hat mit Minsk II und der Aufwertung der Hilfe der durch Krieg und wirtschaftlicher Not im Zuge internationalen Konflikten entwurzelten Menschen zu einer genuin europäischen Agenda im Anschluß an die russische Intervention in Syrien das Setting für den vielbeschworenen „Krieg gegen den Terror“ ganz neu gefasst.

    Rußland und Deutschland und das heißt E u r o p a und seine Politik führen gerade die internationale Gemeinschaft an.

    1. Seltsam, wenn Pornoschenko, die Rebellen im Osten und ich etwas gemeinsam haben, dann dass wir sowohl Minsk I wie Minsk II präventiv nicht ernst nehmen konnten. Und damit sind wir bestimmt nicht allein.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  8. Ich schreibe grad mal hier rein da im neuen Artikel wohl die Kommentarfunktion noch geschlossen ist.
    Wollte nur fragen, ob es brauchbare Zahlen gibt, wie denn die SAA zahlenmäßig in etwa so aufgestellt ist? Wikipedia behauptet z. B. nur noch ca. 100.000. Kann das sein? Leider sind natürlich auch in Form von Flüchtlingen brauchbare Männer verloren gegangen die man jetzt bräuchte wenn man das so sagen kann.

    Etwas Erfreuliches nebenbei: http://de.sputniknews.com/militar/20160112/307053766/hunderte-freiwillige-syrien-volksarmee.html

    1. Alberich

      Wikipedia verbreitet offensichtlichen Unfug. Würden die syrische Armee und ihre Partner nicht über ausreichend Personal verfügen, könnte sie ihre Gebiete nicht halten und erst recht nicht ein halbes Dutzend Offensiven gleichzeitig führen, so wie sie das im Moment macht. Movitivierte Kämpfer hat die syrische Regierung reichlich, und die meisten davon sind in Nachbarschaftsmilizen wie NDF, SSNP, Sootoro, usw organisiert. In diesen Milizen sind Hunderttausende Männer, und ein paar Frauen, organisiert. Viele dieser Kräfte hätten gern einen besserbezahlten Armeejob, aber die Armee ist recht wählerisch.

      Was aber manchmal ein Problem für die Armee zu sein scheint, ist, schnell erfahrende Kräfte und militärische Fachkräfte zu bekommen, wenn und wo sie gebraucht werden. Dabei helfen Ausländer aus, etwa russische Flieger und Luftverteidiger, aber auch kampferfahrene Spezialkräfte aus dem Irak, Iran, Afghanistan und so fort.

      Die Flüchtlingswelle nach Deutschland schadet der Armee nicht. Im Gegenteil, sie schwächt den terroristischen Gegner der Armee. Es sind unseren Informationen zufolge fast alles „Rebellen“ und ihre Sympathisanten, die nach Deutschland und Europa abhauen.

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