Fortschritte der syrischen Armee in den ersten Tagen des neuen Jahres 2016

Nachdem die von für syrische Verhältnisse harschem Winterwetter begleiteten verschiedenen Feierlichkeiten zum Jahreswechsel, zum Geburtstag des Propheten und zu Weihnachen nach julianischem und gregorianischen Kalender nun vorüber sind, geht die Befreiung von Syrien mit nun wieder erhöhtem Tempo weiter.

In den ersten Tagen des neuen Jahres war es der syrischen Armee trotz der durch die Feierlichkeiten bedingten Urlaubstage insbesondere gelungen, praktisch alle Gegenangriffe der Terroristen abzuwehren und in verschiedenen Provinzen das widrige Wetter überwindend sogar einige Fortschritte im Gelände zu erzielen.

Besonders klare, wenn auch zumeist kleine, Fortschritte im Gelände sind der syrischen Armee und ihren Partnern in der Provinz Latakia gelungen, und das an allen drei Fronten: der nordwestlichen Front entlang der türkischen Grenze, der südwestlichen Front entlang der Autobahn und der südöstlichen Front durch die Berge östlich von Salma. An der nordwestlichen Front in der Provinz Latakia ist es der syrischen Armee in den letzten Tagen gelungen, die Ortschaft Saraf und eine ganze Reihe umliegender Hügel zu sichern. An der Südwestlichen Front entlang der Autobahn Latakia – Aleppo ist es der syrischen Armee in den letzten Tagen gelungen, ihre Positionen ihre Positionen nordwestlich von Qasab auszubauen, und einige Hügel, darunter die Harah-Berge, unter Kontrolle zu bringen. Und zu guter letzt kam am Samstag auch noch die Nachricht des wohl größten Erfolges der letzten Tage in der Provinz Latakia, nämlich dass es der syrischen Armee an der südöstlichen Front östlich von Salma gelungen ist, die Ortschaft Kadin sowie zwei weitere Ortschaften sowie die umliegenden Bergzüge unter Kontrolle zu bringen. Der 1100 Meter hohe Bergzug bei Kadin war das letzte hohe Hindernis, das die syrische Armee im Osten von Salma trennte, womit die syrische Armee nun anstelle von der schroffen Südwestseite nun auch von der einfacheren nordöstlichen Seite an die Terroristenhochburg Salma herankommt. @Miladvisor hat eine aktuelle Karte von der Lage in der Provinz Latakia:

Durch die Gewinne der letzte Tage ist die syrische Armee in der Provinz Latakia also wieder ein paar Schritte weiter voran auf dem Weg gekommen, die Ortschaften Salma und Rabia und letztlich die ganze Provinz von den von der Türkei und anderen Terrorstaaten unterstützten Terroristen von Al Kaida und Co zu befreien.

In der Provinz Aleppo waren die syrische Armee und ihre partner in den letzten Tagen im Osten damit beschäftigt, wütende Angriffe von Terroristen von ISIS und Co auf das bereits von der Armee gesicherte nördliche Umland der Fliegerbasis Kuwairis, insbesondere Najjara und Umgebung, abzuwehren. Am Samstag ist die syrische Armee dort in die Offensive gegangen, wobei erste Berichte darauf hindeuten, dass die Armee damit nicht nur die von ISIS-Terroristen massiv angegriffenen Ortschaften Najjara und Ayishah sichern konnte, sondern auch dabei ist, die naheliegenden Ortschaften Qatar, Tel Al-Hattabat und Ayn Al Baydah zu sichern. Dazu, ob die syrische Armee diese Orte tatsächlich besetzen wird, und wenn ja, welche strategische Absicht dahintersteht, ist bislang nicht ganz klar. Die Armee-Aktionen der letzten Tage in dem Gebiet lassen sich einerseits defensiv als Sicherung der Umgebung der Fliegerbasis Kuweiris interpretieren, und andererseits offensiv als Beginn der Befreiung eines rund zehn Kilometer breiten Korridors zur rund 20 Kilometer nördlich des Fliegerstützpunktes Kuwaris und von ISIS-Terroristen besetzten Stadt Al Bab. Neben dem Beginn einer nach Norden gehenden Offensive zur Befreiung von Al Bab ist es bei einer offensiven Interpretation des Kampfgeschehens nördlich von Kuwairis auch möglich, dass die syrische Armee von dort aus weiter nach Westen oder Osten vorstößt, nach Westen in Richtung des nordöstlichen Aleppiner Industriegebietes Sheikh Najjar, um so Nachschublinien von ISIS-Terroristen ins nordöstliche Umland von Safirah unter Druck zu bringen und zu durchschneiden, und nach Osten in Richtung des von kurdisch geprägten YPG/SDF-Kräften – offenbar gemeinsam mit US-Spezialkräften – gehaltenen Tishreen-Damms, um so die einzige Nachschublinie der ISIS-Terroristen aus der Türkei nach Raqqa und Mossul unter Druck zu bringen und zu durchschneiden. Selbstverständlich ist es möglich, dass die syrische Armee mit ihrer Offensive nördlich der Fliegerbasis Kuwairis alle vier oben genannten Ziele gleichzeitig verfolgt, um damit die Terrorgruppe ISIS auch gleich vierfach unter Druck zu setzen.

Was jedenfalls klar ist, ist, dass die Offensiven der syrischen Armee um die Kuwairis-Fliegerbasis in engem Zusammenhang mit der Offensive der insbesondere von den USA, aber auch von Russland, unterstützten kurdisch geprägten YPG/SDF-Kräfte zu sehen ist, die in den letzten Dezembertagen am Tishreen-Damm von Osten kommend den Euphrat überschritten haben, und seitdem in rund 50 Kilometer Entfernung von der Fliegerbasis Kuwairis einen inzwischen mehrere Kilometer ausgedehnten Brückenkopf am westlichen Ufer des Euphrat halten. Die Gefahr sehend, die von diesem Brückenkopf für ihre Nachschubrouten aus der Türkei ausgeht, haben ISIS-Terroristen in den ersten Tagen des neuen Jahres heftige Angriffe auf diesen Brückenkopf ausgeführt. Herausgekommen ist dabei jedoch nichts außer hohen Verlusten, und in den letzten Tagen gelang es den YPG/SDF-Kräften dann sogar, den Brückenkopf etwas in Richtung Nordwesten auszubauen. Das legt die Vermutung nahe, dass die YPG/SDF-Kräfte sich tatsächlich für einen Angriff auf die rund 25 Kilometer nordwestlich des Tishreen-Damms gelegene und von ISIS-Terroristen gehaltene Stadt Manbij bereitmachen. Sollte das in den nächsten Wochen und Monaten gelingen, und sollte die syrische Armee gleichzeitig die Stadt Al Bab befreien, so stünde auch nichts mehr im Wege, um die nahezu unbewohnte Gegend zwischen Al Bab und Manbij aus den Klauen der ISIS-Terroristen zu befreien. Damit wäre dann einerseits ISIS vom Nachschub aus der Türkei abgeschnitten und andererseits würden die syrische Armee und die YPG/SDF-Kräfte mit der Autobahn M4 über einen hervorragenden Nachschubweg zwischen Aleppo und Hasakah verfügen, über den sie leicht zivile und militärische Güter aller Art in praktisch beliebigen Mengen in beide Richtungen austauschen könnten. Der Türkei dürfte es, trotz ihrer vollmundigen Ankündigungen, das Überschreiten des Euphrat durch die kurdischen YPG nciht hinnehmen zu wollen, schwer fallen, gegen diese Entwicklung etwas auszurichten, denn die Autobahn M4 und die Städte Manbij und Al Bab befinden sich mehrere Dutzend Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, sodass die Türkei ein unkalkulierbares Risiko eingehen würden, wenn sie da mit regulären türkischen Armeekräften in die Kämpfe eingreifen sollte.

Weiterhin aktiv waren in den letzten Tagen im Norden der Provinz Aleppo auch verschiedene Fronten im von Al Kaida und anderen im Westen als gemäßigt vermarkteten Terroristen des sogenannten „Operationsraumes Marea“ gehaltenen engen Korridor vom Grenzübergang Bab Al Salameh über Azaz bis Hareitan in die Stadt Aleppo. Das dortige Kampfgeschehen ist ziemlich unübersichtlich, scheint sich aber am Besten so beschreiben zu lassen, dass die von der Türkei unterstützten Terroristen des Operationsraumes Marea gegen alle anderen Seiten kämpfen: im Westen gegen die von den USA und der russischen Luftwaffe unterstützten YPG/SDF-Kräfte des kurdischen Afrin-Kantons und gegen die syrische Armee und ihre Partner in der Nubol/Zahraa-Enklave, im Süden gegen die ebenfalls von der russischen Luftwaffe unterstützte syrische Armee in Bashkui und in den Aleppiner Bezirken Khalidiya und Zahraa sowie gegen die YPG im Aleppiner Stadtteil Sheikh Maqsoud und im Osten gegen die ansonsten ebenfalls von der Türkei unterstützte ISIS-Terroristen. Daneben, dass sie sich an der östlichen Front von der türkischen Armee mit grenzüberschreitendem Artilleriebeschuss unterstützte Gefechte mit ISIS-Terroristen um die Ausdehnung von Territorium liefern, arbeiten die von der Türkei unterstützten Terroristen des Operationsraumes Marea jedoch auch mit von der Türkei unterstützten ISIS-Terroristen zusammen, was etwa beim Schmuggel von Erdöl von ISIS durch das von ihnen kontrollierte Gebiet in Richtung Türkei auffällig ist, den die russische Luftwaffe durch Luftangriffe zu unterbinden versucht. Die Ergebnisse der Kämpfe der letzten Tage lassen sich an der westlichen Front nördlich von Aleppo so beschreiben, dass die von den USA logistisch und von der russischen Luftwaffe militärisch unterstützten SDF/YPG-Kräfte ihr Territorium stellenweise, insbesondere in der Nähe der ehemaligen syrischen Hubschrauberbasis Minnigh, etwas nach Osten ausdehnen konnten, wodurch der vom Operationsraum Marea kontrollierte Korridor nach Aleppo noch etwas schmaler geworden ist. An der östlichen Front nördlich von Aleppo scheinen die Terroristen des Operationsraumes Marea hingegen in der Nähe der Grenze zur Türkei dank türkischer Unterstützung den ISIS-Terroristen etwas Territorium abgenommen zu haben. Die syrische Armee beschränkte sich nördlich von Aleppo auf die Defensive, also das halten ihrer Stellungen. Insgesamt sieht es so aus, dass sich die sogenannten moderaten Terroristen von Al Kaida und Partner des Operationsraumes Marea nördlich von Aleppo um ihre nackte Existenz kämpfen, denn schon eine einzige verlorene größere Schlacht gleich an welcher Front könnte jeden Augenblick dazu führen, dass ihr an mehreren Stellen nur noch weniger als zehn Kilometer breiter Korridor zusammenbricht und sie damit den Zugang von der Türkei in die Stadt Aleppo verlieren.

An den Fronten südlich und südwestlich von Aleppo, wo die syrische Armee in den letzten Wochen des alten Jahres viel Gebiet gewonnen hat, war es in den ersten Tagen des neuen Jahres erstaunlich ruhig. Zwar gab und gibt es immer wieder Meldungen, dass die syrische Armee und ihre Partner dort massive Truppen für einen bevorstehenden Großangriff, etwa auf Zerbah, die letzte große, noch von Terroristen gehaltene Ortschaft östlich der Autobahn Damaskus – Aleppo in dem Raum, zusammenziehen würden, doch bislang blieb ein solcher Großangriff aus, und da die Terroristen dort zu einem größeren Angriff gegenwärtig nicht in der Lage scheinen, herrschte in den letzten Tagen relative Ruhe an den Fronten südlich und südwestlich von Aleppo. Anders ausgedrückt könnte man sagen, die syrische Armee konsolidiert die Kontrolle über das bereits befreite Gebiet in der Region und bereitet sich auf die nächsten Aufgaben vor. Terrorpropagandist @aronlund hat am Freitag eine Karte von Edmaps mit ein paar Pfeilen versehen, die im Großen und Ganzen auch heute noch die Lage in der Provinz Aleppo recht gut wiederspiegelt:

In der Provinz Daraa haben Terroristen von Al Kaida und Co in den ersten Tagen des neuen Jahres eine massive Gegenoffensive auf die Beine gestellt, um zu verhindern, dass die an der syrischen Nachschubroute in die Stadt Daraa gelegene Stadt Sheikh Miskeen vollständig in die Hände der syrischen Armee gerät. Die Gegenoffensive von Al Kaida und Co in Sheikh Miskeen war insoweit erfolgreich, als es der syrischen Armee dadurch bislang nicht gelungen ist, die gesamte Ortschaft unter Kontrolle zu bringen und sie stattdessen nun in Sheikh Miskeen nur noch langsame Fortschritte macht. Das Problem mit dem Zusammenziehen von Kräften in Sheikh Miskeen ist für die Terroristen, dass ihre Fronten anderenorts ohnehin bereits stark ausgedünnt waren. Wie Terroristenführer der Region nach der Niederlage der sogenannten Südfront im letzten Sommer Journalisten gegenüber beklagten, sind zahlreiche Mitglieder ihrer Terrorbanden bereits nach Deutschland abgehauen, wo sie nun in Köln, Hamburg und Stuttgart sowie anderen Orten angekommen zu sein scheinen. Es ist deshalb keine Überraschung, dass sich durch das Zusammenziehen der Terrorkräfte in Sheikh Miskeen neue Löcher in der Terrorfront an anderen Stellen auftaten. Die syrische Armee nutzte das insbesondere in der Stadt Daraa aus, wo es ihr in den letzten Tagen gelang, wieder fast bis ganz an die jordanische grenze vorzurücken. Eine Karte von @PetoLucem vom Freitag zeigt, dass die syrische Armee bereits die Kontrolle über den allergrößten Teil der Stadt Daraa wiedergewonnen hat.

In der Provinz Hamah ist es der syrischen Armee in den ersten Tagen des neuen Jahres gelungen, entlang des Flusses Orantes südlich der Stadt Hamah einige Ortschaften von der Durchseuchung mit Terroristen von Al Kaida, ISIS und so fort zu befreien, wodurch die von Terroristen aller beherrschte sogenannte „Rastan-Tasche“ im Norden der Provinz Homs nun besser isoliert ist. Eine Lagekarte von @Syria_Protector vom letzten Mittwoch zeigt den dortigen Fortschritt.

Außerdem ist es der syrischen Armee in der Provinz Homs in den letzten Tagen gelungen südöstlich der Stadt Homs von Maheen aus in Richtung Quaryatayn gegen ISIS-Terroristen vorzurücken, wodurch die Stadt Quaryatayn nun wieder im Sichtfeld der syrischen Armee liegt.

Soweit zu den Fortschritten der syrischen Armee und ihrer Partner in den ersten Tagen des Jahres 2016. Die Terroristen von Al Kaida und ihre Partner haben den Vorstößen der syrischen Armee und ihrer Partner militärisch immer weniger entgegenzusetzen, und verlegen sich deshalb darauf, gemeinsam mit ihren Propagandapartnern in westlichen Medien von Tagesschau bis Taz großangelegte Lügenkampagnen zur Diskreditierung der syrischen Armee und ihrer Partner zu lancieren. So stellt Al Kaida mit Hilfe ihrer internationalen Medienpartner von NATO, GCC-Diktaturen und Israel-Lobby etwa die Geiselnahme der noch in Madaya verbliebenen Bevölkerung durch Al-Kaida-Terroristen als Versuch der syrischen Armee dar, die Bevölkerung auszuhungern, die Zerstörung des im Justizpalast von Maraat Al Numan befindlichen Al-Kaida-Hautqaurtieres durch die syrische Luftwaffe als rücksichtslosen russischen Angriff auf ein „Gefängnis“ mit hassenhaft unschuldigen Toten und die von der US-Israel-Lobby mit Millionen von Dollars unterstützten Terroristen von Al Kaida und ihren Partnern in Kafranbel als Vorkämpfer für Menschenrechte und Demokratie dar. Dass Al Kaida die propagandistische Schützenhilfe ihrer westlichen Medienpartner viel nutzt, kann jedoch bezweifelt werden. In Syrien können die Terroristen von Al Kaida und Co und ihre westlichen Propagandapartner wohl niemandem mehr ein X für ein U vormachen, weshalb eine größere Auswirkung der Propaganda auf die militärische Lage diesmal anders als in den Jahren zuvor nicht zu erwarten ist.

Zu erwarten ist vielmehr, dass die syrische Armee und ihre Partner in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten weiter entschieden mit dem Terror von Al Kaida, ISIS und Co aufräumen werden und sich dabei vom Gejammer westlicher Massenmedien, ihre „moderaten“ Lieblingsterroristen in Syrien würden „brutal“ eliminiert werden, nicht aufhalten lassen.

11 Gedanken zu “Fortschritte der syrischen Armee in den ersten Tagen des neuen Jahres 2016

  1. Liebe Parteibuch. Leider ist Saraf wie Farme bei Dagdagan wieder von Islamisten besetzt. In einen Gegenangriff haben Sie ein schöne Stück Teritorium wieder besetzt. SAA Vorschritte in Latakia gehen langsam voran. Zuerst 1 Tag würde an einen Front Abschnitt mehrere Kilometar erobert und Tag später an einen anderen. Das lasse vermuten, dass Vorschritt kommt nur mit Luftunterstützung von Hubschrauber in diesen Region. Heute hat angefangen angeblich Grösse Angriff auf Salma. Salma war vor 3 Monate ein Strategische Ziel, aber heute mit Front Verschiebung meine Meinung nach soll SAA weiter ziehen. Russen haben immer Taktik gehabt jede Stadt und Dorf zu erobern und das führt zu Grössen Opfer. In 2 Weltkrieg haben US Soldaten jede 3 Insel von Japaner angegriffen. So müssten sich Japaner von vielen Insel ohne Kampf zurückziehen. Wieso Syrier mit totale Luftübermacht nicht versuchen mit einen Desant Dörfer in Hinterland zu besetzen ist mir Rätselhaft? So könnten gewisse Verbindungswege abschneiden werden. Eliten Einheiten welche an einen Strassekreuzung sich eingraben mit umliegende Hügeln und Luftunterstützung könnten lange ausharren mit wenig Verluste und wäre für Islamisten ein riesige Technische Problem.
    Deine Optimismus hatte ich gerne. Wenn ich so Frei schreiben dürfte erwähne ich auch andere Frontabschnitten.
    Ost Aleppo. Kuwaits Flughaffen mit 2 enge Flanke ist kein gute Ausgangsort für eine Ofensive zu Al Bab. Einzige richtige Entscheidung wäre Dorf Qatar zu erobern und vorstossen zu Aleppo. Damit ein Teil Islamisten wäre abgeschnitten.
    Homs. Mit scheitern bei Befreiung von Taqsis hat SAA verpasst Gelegenheit auf Höhe Plato vorzustossen. Damit wird in nächste Zeit wenig Verschiebungen in diesen Front Abschnitt geben.
    Hama. Ofensive zu Asthan ist schon nach Befreiung von Mantana zu Stilstand gekommen. Auch dort erwarte ich in nächste Zeit keine Vorschritte.
    Süd Aleppo. Sehr ruhig. Aber dort ist Islamistische Verteidigung auch am stärkste. Vielleicht gelingt es SAA M5 zu schneiden aber das wäre auch Maximum zu jetzige Zeitpunkt.
    Daraa. Kämpfe um Sheich Miskiin dauern an. Ich bin positiv überrascht, dass sich SAA in Stadt gehalten hat. Nach mehrere abgewehrte Angriffe auf Hauptquartier von 82 Brigade hat SAA gestern gelungen 20 Häuser zu befreien. Ich erwarte Befreiung von Miskiin in nächste 2 Woche aber ob SAA Kräfte danach hat weiter vorzustossen ist fraglich.
    Deine Informatie sind Goldwert und interessiert mich Deine Meinung zu meinen Pessimistischen Einstellung.
    Schöne Grüss

    1. Zgvaca

      „Deine Informatie sind Goldwert und interessiert mich Deine Meinung zu meinen Pessimistischen Einstellung.“

      Es geht schon deutlich voran für die syrische Armee, das allerdings immer im Walzer-Takt, zwei Schritte vor, einen zurück, zwei Schritte vor, einen zurück. Das ist normal, da ja das Ziel nicht ist, überall in Syrien die syrische Fahne zu hissen, sondern den Terrorismus zu besiegen. Das ist ein Partisanenkrieg, der wird anders gekämpft als ein offener Krieg zwischen Armeen, und die syrische Armee schlägt sich dabei nach anfänglichen Fehlern 2011 und 2012 seit Jahren hervorragend. Dass es sich um einen Partisanenkrieg unter Mitwirkung lokaler Bevölkerungsteile handelt, bedeutet auch, dass der Krieg von der syrischen Armee langsam gekämpft werden muss, um den sozialen Prozessen Zeit zu geben, sich zu ihren Gunsten zu entwickeln. Und das geschieht unübersehbar.

      Wenn man über eine längere Zeit schaut, stellt man fest, wie groß die Fortschritte der Armee wirklich sind. Man vergleiche nur die Situation heute mit der Situation Ende 2012 zur Hochzeit der Stärke der Terroristen.

      1. Liebe Parteibuch. Du hast Recht. Situation hat sich verändert. SAA darf wieder fliegen und haben noch Russen dabei. Islamisten werden immer mehr Problemen haben mit Rekrutierung. Saudis brauchen Fanatiker in Jemen oder Libyen. Dort bombardieren Russen noch nicht und ist viel sicherer mit neue Toyota in Gegend zu fahren. Einzige bedenken ist bei mir, wie viel Ofensive Kräfte hat SAA. Syrische Armee ist organisiert ähnlich wie Armee in meinen ehemaligen Land. Positionen halten Reservisten. Auch mich mit meine 50 Jahre kann mann in eine Graben stellen mit ein Gewähr in Hand. Aber kann mann nicht verlangen, dass ich feindliche Positionen Stürme. Deswegen erobert SAA mühsam neue Gebiete und verliert sie leicht. Wenn ich mir Bilder von Front anschauen sehe ich Islamisten alle so zwischen 20-25 Jahre alt. Syrische Armee sind Männer über 30 nah am 40. Deswegen werde mich interessieren wie viel Ofensive Einheiten SAA noch hat?

  2. Das Jahr fängt doch gut an!

    Hoffentlich ist bald Schluß mit den Islamisten und der syrische Aufbau kann beginnen.

    Die nötigen Fachkräfte warten gut gefüttert und hoch motiviert durch und in Deutschland auf ihren Heimateinsatz.😉

  3. “ Der Iran lässt laut Außenminister Mohammed Dschawad Sarif nicht zu, dass Saudi-Arabien die Beilegung des Syrien-Konflikts negativ beeinflusst. Bei einem Treffen mit dem UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, in Teheran warf Sarif Saudi-Arabien vor, die Syrien-Krise zu schüren.“

    Ich denke die Iraner werden sich jetzt wesentlich aktiver an den Kämpfen in Syrien beteiligen.

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