Saudisch-wahhabitisches Terrorregime beginnt neues Jahr mit Massenmorden

Das wahhabitische Terrorregime der blutrünstigen Familie Saud hat den Beginn des neuen Jahres 2016 mit Massenmorden zelebriert.

Bereits kurz nach Mitternacht hat das saudische Terrorregime im neuen Jahr Luftangriffe gegen die Einwohner der jemenitischen Hauptstadt Sanaa fliegen lassen, um der dortigen Bevölkerung klarzumachen, dass das saudische Regime es der dortigen Bevölkerung nicht gönnt, sich an Neujahrsfeierlichkeiten zu erfreuen, solange sie nicht gewillt ist, dem saudischen Terrorregime die Füße zu küssen.

Schon wenige Stunden später gönnte sich das saudische Terrorregime dann einen Mordsspaß im eigenen Königreich des Bösen. Wie die Nachrichtenagentur des saudischen Regimes SPA offiziell verkündete, hat sich der verlogene wahhabitische Diktator Salman zu Beginn einen Spaß daraus gemacht, 47 seiner Gefangenen ermorden zu lassen, darunter auch Sheikh Nimr Al Nimr, das geistige Oberhaupt der schiitischen Minderheit im saudisch beherrschten Teil der arabischen Halbinsel.

Der saudisch-wahhabitische Diktator legte ihm öffentliche Sympathiebekundungen für demokratische Regierungsformen zur Last, ein Verbrechen, dass das saudisch-wahhabitische Schreckensregime mit Kopfabhacken und Kreuzigen ahnden lässt. Während das saudisch-wahhabitische Regime das blutige Schauspiel, sich dabei vermutlich mit Champagner ihrer französischen Terrorkameraden zuprostend, genoss, ließ es weitere Luftangriffe auf den Jemen fliegen, um den Genuss seiner Neujahrsfeierlichkeiten mit der dortigen Ermordung einiger Kinder und anderer renitenter Zivilisten abzurunden. Außerdem schickte der saudisch-wahhabitische Diktator größere Kolonnen an schwerbewaffneten Panzerfahrzeugen in die hauptsächlich von Schiiten bewohnte Region Qatif, um zu sehen, ob sich da noch Leute auf die Straße trauen würden, die das saudisch-wahhabitische Terrorregime zusammenschießen lassen könnte.

Nun lehnt sich Diktator Salman nach dem genuss zufrieden zurück: 2016 wird er es dem JV Team von Abu Bakr al-Baghdadi mal so richtig zeigen, wer das schrecklichste wahhabitische Terrorregime hat, und seine von der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ sehr hochgeschätzte saudische Profi-Mannschaft liegt dabei bislang klar in Führung.

16 Gedanken zu “Saudisch-wahhabitisches Terrorregime beginnt neues Jahr mit Massenmorden

  1. Der einzige Grund ist die Aufrechterhaltung des islamischen Terrorismus. Wir brauchen die Saudis als Finanzierer von IS, Alquaida und dem ganzen islamistischen Sauhaufen, darum versorgen wir die ja auch mit Waffen und Geschäftsverträgen.
    In 1984 herrschte permanenter Krieg, um die Menschen gefügig zu halten und zu verhindern, dass jemand am System zweifelt. In der Realität ist dieser Krieg zur Zeit der islamische Terrorismus, welcher in Wirklichkeit nur zu diesem Zwecke existiert.

    1. Wenn der Terrorismus mit dem Siegel des Propheten islamisch ist, war dann der Terrorismis mit der Swastika buddhistisch?

  2. Frau Merkel wird wohl bald verkünden, dass es deutsche Staatsräson ist das saudische System zu unterstützen, sollten sich die Proteste ausweiten….

    1. franz

      Wo doch Israel laut Merkel schon deutsche Staatsräson ist, wäre der Schritt wirklich nicht mehr weit

    1. Darüber, dass der Krieg im Jemen für Sau-(di) Arabien katastropal verläuft sind wir uns ja alle einig. Aber wirklich seriöse Informationen über den Kriegsverlauf gibt es allerdings so gut wie gar nicht im Netz.

      Erstaunlich finde ich allerdings, dass unsere Systemmedien kein Wort darüber berichten, dass dieser Krieg sich mittlerweile auch auf das Territorium von Sau(di) Arabien ausgebreitet hat.

    2. Saudi Arabien:

      – Jemen unter Kontrolle gebracht : Nein
      – Im Jemen so ziemlich unbeliebt gemacht: Ja
      – Regelmäßige mal mehr mal weniger große eigene Verluste : Ja
      – Krieg ins eigene Land gebracht: Ja
      – Durch Krieg und Ölpreis Dumping ins eigene Knie geschossen: Ja

      +Im Norden (Irak) und im Süden (Jemen) selbstverschuldet nicht gerade befreundete Staaten
      +Al Qaida und ISIS im Irak/Syrien/Jemen stark gemacht; sollte die nördlichen Grenzen von Syrien und Irak mehr oder weniger komplett dicht gemacht werden und die „“Al ISIS“ aus Syrien und Irak Richtung Saudi Arabien gepresst werden hat das Land ein weiteres sehr ernstes Problem.
      +Durch die Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen noch mehr Hass auf sich gezogen
      +In absehbarer Zeit kein Geld mehr für Krieg da Ölpreis
      +Wird zusätzlich Geld benötigt um wachsende Unzufriedenheit im eigenen Land + Bahrain zu unterdrücken.

      Das Land hat so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Was sind da für Strategen am Werk oder will man Saudi Arabien absichtlich ins Chaos stürzen?

  3. Und dann noch das: vor und in der saudischen Botschaft in Teheran gab es gerade eine Protestkundgebung gegen das saudische Terrorregime

  4. Liebes Parteibuch,

    ich habe bereits im Rahmen des Hersh-Artikels darauf verwiesen, und möchte dies nun nocheinmal tun, daß die US-Administration in ihrem medialen Spin die z i v i l e Opposition zugunsten des bewaffneten islamistischen Terrorismus (vulgo Extremismus) ausblendet.

    Die zivile Opposition ist säkular.

    In diesem Zusammenhang scheint mir auch die zur Beschreibung der innenpolitischen Situation in den Vereinigten Staaten benutzte Klassifikationsschemata Ideologie vs Pragmatismus stumpf. Mir scheint die Situation am Besten beschrieben durch eine durch p a r t i e l l e Kooperation und Koordination ausgezeichnete Koalition von Ideologen (Kapitalismus) und Pragmatismus (Islamischer Staat).

    So würde sich dann auch die Opposition der US-Administration gegen die Syrisch-Arabische-Republik und ihren – u n i d e o l o g i s c h e n – Säkularismus zeigen.

    Die gegenwärtige US-Außenpolitik ist weder inkoherent noch schizophren, sondern sie kann schlicht nicht in v e r s t ä n d l i c h e r Weise nachvollzogen werden.

    Liebe Grüße
    Heizraum

  5. („Arabischer Frühling“ wäre ein Name für das Konzept, das Ideologie und Pragmatismus fusioniert. Ich sehe weder Weißes Haus noch Pentagon von dieser Linie abweichen. Diese Linie ist ein „war on terror“ und der eigene „exceptionalism“ dabei. Die US-Politik verstehe ich wohl, was nicht verständlich ist, d a s ist das us-amerikanische Selbstverständnis im Rahmen der Vereinten Nationen.)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.