Frankreich, befiehl – wir folgen dir!

Der geplante Einsatz der Bundeswehr im Krieg um Syrien ist nicht nur illegal, sondern weist auch Anzeichen eines sich abzeichnenden großen blutigen Desasters auf, das später dann von den Tätern vermutlich einmal mit den Worten „wir meinten es gut“ erklärt werden würde.

Zunächst einmal ein paar Worte zur legalistischen Rechtfertigung des deutschen Regimes für den Kriegseinsatz: kollektive Selbstverteidigung als Beistand für Frankreich nach den jüngsten wahhabitischen Terroranschlägen in Paris.

Der Sachverhalt ist dabei folgender: Das französische Regime hat in den letzten Jahren gemeinsam mit einigen Komplizen, und mit Deutschland als Juniorpartner, von Saudi Arabien ausgehenden wahhabitischen Extremismus im In- und Ausland unterstützt. In Syrien ist das französische Regime dabei sogar so weit gegangen, ein von allen EU-Staaten, einschließlich Frankreich und Deutschland, verhängtes Waffenembargo zu brechen, mit dem Ziel, im Osten Syriens ein wahhabitisches Terror-Emirat zu errichten, um so die rechtmäßige, und bei der UNO international anerkannte, syrische Regierung zu schwächen und auf verbrecherische Weise Art und Weise, nämlich durch die Förderung von grenzüberschreitendem wahhabitsichen Terrorismus, zu stürzen. In Libyen hat Frankreich zum Zweck des gewaltsamen Sturzes der dortigen legitimen Regierung durch Förderung von wahhabitischem Terrorimsus sogar ein Waffenembargo des UNO-Sicherheitsrates gebrochen.

Die eineinhalb handvoll Kriminellen, die vor gut zwei Wochen mehr als 100 Menschen in Paris massakriert haben, waren der Polizei zufolge vermutlich allesamt EU-Bürger und kamen dabei wohl vornehmlich aus Paris in Frankreich und Brüssel in Belgien. Sie hingen der von Saudi Arabien aus mit Unterstützung Frankreichs verbreiteten wahhabitischen Terror-Ideologie an, und sie taten, was solcherart, und genau dazu, aufgehetzte Menschen laufend tun: sie ermordeten massenhaft unschuldige Menschen. Bloß, anstatt dass sie das in Syrien, Irak, Libyen und Jemen taten, wo sie es laufend tun und wo es unter anderm von Saudi Arabien und Frankreich gefördert wird oder wurde, taten sie es nun in Paris, wo es vom französischen Regime nicht erwünscht ist. Frankreich behauptet nun, in Reaktion auf das von EU-Bürgern, die der von Saudi Arabien aus mit französischer Unterstützung verbreiteten wahhabitischen Terrorideologie anhingen, begangene Massaker in Paris Selbstverteidigung durch die Bombardierung von Zielen nicht etwa in Paris oder Brüssel, sondern in Syrien auszuüben, weil ein oder mehrere der Täter einmal oder mehrmals zu Besuch im von einem Saudi Arabien mit Unterstützung Frankreichs geschaffenen Terror-Emirat in Syrien gewesen seien.

Dabei möchte Frankreich nun deutsche Unterstützung. Frankreich stellt dabei darauf ab, dass die Täter Mitglieder einer von Saudi Arabien mit französischer Unterstützung zum illegalen Zweck der Destabilisierung der legitimen syrischen Regierung erschaffenen wahhabitischen Terrorgruppe namens ISIS gewesen seien, die unter anderem Frankreich und Deutschland den Krieg erklärt habe, und in Syrien und Irak beheimatet sei. Gleichzeitig gehören unter anderem Frankreich, Saudi Arabien und Deutschland zu einer Gruppe von Staaten, die sich Freunde Syriens nennen, und zum Zweck des Regierungssturzes in Syrien Waffen und Munition an von ihnen als „moderat“ beschriebene Terroristen in Syrien liefern, von denen bekannt ist, dass diese ihrerseits einen erheblichen Teil ihrer Waffen und Munition an ISIS weiterreichen.

Ein Mandat des UN-Sicherheitsrates oder eine Zustimmung der syrischen Regierung für die Bombardierung Syriens durch Frankreich liegen nicht vor. Nicht einmal eine von Deutschland völkerrechtswidrig als legitime Kriegsermächtigung betrachtete Krücke in Form eines NATO- oder EU-Beschlusses liegt vor. Frankreich hält auch zudem weiterhin an seiner Politik fest, die legitime und in der UNO vertretene syrische Regierung stürzen zu wollen. Die Situation ist also so ähnlich wie die, wo Hitler 1939 mit Hinweis auf den von Deutschland verbrochenen terroristischen Überfall auf den Sender Gleiwitz behauptet hat, Polen habe Deutschland angegriffen und Deutschland verteidige sich durch eine Invasion Polens gegen einen polnischen Angriff. Das war damals gelogen. In Wirklichkeit war es genau andersherum. Genauso ist es heute gelogen, dass der Terrorismus, dessen Opfer mehr als 100 Menschen in Paris wurden, von Syrien ausgehe. In Wirklichkeit geht der Terrorismus unter anderem von Frankreich und Saudi Arabien aus, und die Täter der Massaker in Paris kamen nicht aus Syrien, sondern aus Brüssel in Belgien. Demzufolge ist die französischer Bombardierung von Zielen in Syrien in Reaktion auf die Terroranschläge in Paris ähnlich illegal wie es Hitlers Invasion in Polen 1939 war, und natürlich ist auch die deutsche Beteiligung daran illegal.

Praktisch aber spielt das natürlich keine Rolle, weil weder das französische noch das deutsche Regime, wie schon ihre Unterstützung für den Terrorismus in Syrien zeigt, auch nur ansatzweise gewillt sind, sich an das Völkerrecht oder sonst irgendwelche ethisch-moralische Normen des menschlichen Miteinanders zu halten. Frankreich hat die Bombardierung Syriens bereits begonnen, und das deutsche Regime hat die deutsche Unterstützung dafür bereits beschlossen. Deshalb nun nachfolgend eine Abschätzung der Folgen und Risiken dieses illegalen Kriegseinsatzes.

Die Propaganda des deutschen Regimes sagt zu dem deutschen Kriegseinsatz in Syrien, nein sagen geht nicht, weil das französische Regimes deutsche Soldaten will, und sie benutzt dazu sogar das Wort „leider.“ Dazu, was das deutsche Regime mit der deutschen Kriegsbeteiligung in Syrien erreichen will und wie das erreicht werden soll, gibt es, außer dass Frankreich unterstützt werden soll, keine substanzielle Antwort von deutschen Politikern. Es ist reichlich unklar, mit wem gegen wen mit welchem Ziel von Deutschland in Syrien Krieg geführt werden soll. Frankreich will IS besiegen, aber mit Bomben aus der Luft lässt sich das nicht bewerkstelligen, doch Kräfte am Boden, die mit den Luftangriffen unterstützt werden sollen, soll es nicht geben, wird gesagt. Frankreich hat keinen blassen Schimmer und die Deutschen folgen Frankreich in den Krieg. So etwas haben die Deutschen schon mal gemacht. In jener dunklen Zeit wurde die blinde Gefolgsamkeit in Deutschland sogar noch besungen:

Dazu, wen Frankreich unterstützt, gibt es natürlich auch keine konkrete Antwort. Gleichfalls ist es reichlich unklar, wer in diesem Krieg Freund und Partner Deutschlands sein soll, von Frankreich einmal abgesehen. Ein vager Hinweis in der offiziellen Vorlage deutet zwar an, die zum syrisch-iranisch-russischen Antiterrorbündnis gehörende irakische Regierung solle unterstützt werden, aber gleichfalls wird da erklärt, die damit konkurrierende US-geführte Koalition unter Beteiligung der Türkei und Saudi Arabiens solle unterstützt werden. Es gibt, außer der nutzlosen Abkürzung IS, auch keine Antwort dazu, wer der Feind sein soll. Und nicht einmal ist es wirklich klar, ob der Krieg nur gegen die Organisation IS gehen soll. Der deutsche Außenminister Steinmeier hat etwa öffentlich erklärt, es gehe darum, nicht nur IS, sondern auch die zu Al Kaida gehörende Nusra Front und ähnliche Gruppen zu bekämpfen. Die deutsche Verteidigungsministerin Von der Leyen erklärte demgegenüber jedoch, die bekanntlich unter dem Kommando von Al Kaidas Nusra Front kämpfenden Einheiten der Marke „Freie Syrische Armee“ sollten in dem Krieg Verbündete sein. Praktisch gibt es, wie selbst die staatliche deutsche Propaganda mehr oder weniger einräumt, nur drei nennenswerte Kräfte in Syrien, die bei einem Krieg gegen IS als Partner am Boden in Frage kommen:

1. Die Kräfte der syrischen Regierung einschließlich ihrer Partner wie Russland, Iran, und der von den USA und der EU als Terrororganisation betrachteten Hisbollah. Mit der syrischen Regierung will Deutschland jedoch nicht kooperieren. Bezüglich Russland wird zwar darauf verwiesen, dass die USA mit Russland ein Dekonfliktierungsabkommen auf niedriger Ebene abgeschlossen haben, und so Russland gegenwärtig kein Kriegsgegner sei, aber was genau in dem Abkommen drinsteht, ist geheim, und so kann niemand erkennen, wie belastbar dieses Abkommen ist.

2. Die Kräfte der syrischen PKK-Schwesterorganisation YPG und der von ihnen geführten Allianz Demokratische Kräfte Syriens (SDF). Während die PKK der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation gilt, steht ihre syrische Schwesterorganisation YPG nur auf der Terrorliste der Türkei. Während die USA die YPG über die SDF mit Waffenlieferungen unterstützen, wird sie von der Türkei bekämpft. Das noch größere Problem mit der YPG und der SDF bezüglich ihrer Eigenschaft als Partner im Krieg gegen IS besteht jedoch darin, dass es sich um kurdisch geprägte Kräfte handelt, die tief in arabisch geprägten Gebieten Syriens, wo IS wesentliche Machtbasen hat, weder operieren kann noch will. Das bedeutet, dass die YPG zwar als Partner in Frage kommt, sie jedoch nicht reicht.

3. Die Kräfte unter dem Kommando der Nusra Front, die zum weltweit als Terrororganisation betrachteten Netzwerk Al Kaida gehört. Dazu gehören neben originären Kräften der Nusra Front insbesondere die vom deutschen BGH als Terrororganisation betrachtete Gruppen Ahrar Al Sham und einige versprengte Einheiten, die sich als Teil einer Dachmarke namens „Freie Syrischen Armee“ betrachten. Diese unter dem Kommando von Al Kaida stehenden Kräfte wurden und werden von den deutschen Bündnispartnern in der US-geführten Anti-IS-Koalition unterstützt, insbesondere von der Türkei und Saudi Arabien, aber zumindest in der Vergangenheit auch von den USA und Frankreich. Ein Problem mit diesen Kräften besteht darin, dass sie überhaupt nicht gegen IS kämpfen wollen, sondern sie stattdessen lieber gemeinsam gegen die Kräfte der syrischen Regieurung kämpfen. Das grundlegende, viel schwer wiegendere Problem mit diesen von Al Kaida geführten Kräften beim Kampf gegen IS besteht aber darin, dass es sich bei Al Kaida zwar um mit IS in gewisser Hinsicht rivalisierende Kräfte handelt, sie jedoch die wahhabitsiche Terrorideologie mit IS teilen und sie genau wie IS international aktive Terroristen sind. Selbst wenn es unter dem Kommando von Al Kaida stehenden Kräften wie Ahrar Al Sham und FSA dank amerikanischer, türkischer, saudischer, deutscher, französischer und britischer Hilfe und also gelingen würde, IS zu besiegen und die Macht in IS-Metropolen wie Raqqa, Deir Ezzor und Bukamal zu erobern, wäre damit für den Westen im Krieg gegen IS also nichts gewonnen. IS hätte dann bloß einen anderen Namen, nämlich Al Kaida, also genauso wie IS hieß, bevor IS sich von Al Kaida in IS umbenannte.

Angesichts dieser Situation, und insbesondere aufgrund des Dekonfliktierungsabkommens mit Russland, sieht es gegenwärtig so aus, dass die USA und Frankreich, und indirekt damit auch Deutschland, im Krieg gegen IS trotz gegenteiliger öffentlicher Erklärungen, indirekt über Irak und Russland im Krieg gegen IS doch mit der syrischen Regierung zusammenarbeiten. Das gilt jedoch nicht für die Türkei, Katar und Saudi Arabien, die zwar Teil der US-geführten Allianz gegen IS sind, aber dabei ausschließlich mit der Gruppe der von Al Kaida geführten Terroristen zusammenarbeiten, die beinahe ausschließlich gegen die Kräfte der syrischen Regierung kämpfen und ihre Waffen und Munition mit IS teilen. Deutschland befindet sich also mit dem Kriegseintritt zur Unterstützung Frankreichs defacto mehr oder weniger an der Seite der USA in einem Proxy-Krieg gegen die Türkei, Saudi Arabien und Katar, wobei diese Staaten jedoch gleichzeitig von den USA, Frankreich und Deutschland unter anderem mit Waffenlieferungen unterstützt werden.

Es mag sein, dass einige führende Politiker sich von dem Kriegseintritt erhoffen, dass der Kriegseintritt dazu führt, dass dieser Widerspruch im Verhältnis zur Türkei, zu Saudi Arabien und zu Katar auffällt und beseitigt wird, was wiederum dazu führen könnte, dass die USA, Frankreich und Deutschland zukünftig offen gemeinsam mit Russland, Iran und Syrien Krieg gegen alle wahhabitischen Terroristen und ihre ideologischen Quellen führen, bis die Menschheit ein für alle mal von der Geißel des gewalttätigen wahhabitischen Extremismus befreit ist. Sollte es so kommen, dann würde der Krieg wohl noch sehr lange dauern, aber letzten Endes könnte der illegale Krieg gegen Syrien doch noch so etwas wie ein erfreuliches Ergebnis hervorbringen.

Es kann aber auch ganz anders kommen. Schon im nächsten Jahr sind in den USA beispielsweise Präsidentschaftswahlen. Da könnte dann etwa jemand gewinnen, der, so wie einige US-Senatoren das wollen, mit zigtausenden US-Bodentruppen gemeinsam mit der Türkei, Saudi Arabien und Katar Krieg gegen die syrische Allianz, einschließlich Russland führen will. Nicht nur in den USA und Frankreich, sondern auch innerhalb Deutschlands scheint es erhebliche Kräfte zu geben, die genau das wollen, denn sonst würde eine offene Partnerschaft mit Russland und Syrien im Kampf gegen den Terror gesucht werden, anstatt zu betonen, dass es keine wirkliche Kooperation mit Russland und Syrien geben soll. Die bewusst schwammig gehaltene amerikanisch-deutsch-französische Kriegsstrategie in Syrien kann also desaströse Konsequenzen nach sich ziehen. Sollte das deutsche Kriegsmandat dann, wenn sich auf einmal etwas ändert, wie etwa, dass das Dekonfliktierungsabkommen mit Russland platzt und US-Truppen in Syrien zum Einsatz kommen, nicht rechtzeitig zurürckgezogen werden, und damit ist angesichts der unterwürfigen Bündnistreue Deutschlands zu den USA nicht zu rechnen, dann könnte aus der bislang geringen deutschen Beteiligung am Krieg in Syrien ein neuer deutscher Krieg gegen Russland werden, von dem durchaus denkbar ist, dass er noch tödlicher und blutiger als die letzten beiden deutschen Kriege gegen Russland werden würde.

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!

Nachtrag: Zur soeben beschlossenen britischen Kriegsbeteiligung am Krieg gegen ISIS kam aus Moskau ein durchaus freundlicher Kommentar, auch wenn gleichzeitig festgestellt wurde, dass der Einsatz in Syrien „illegitim“ sei.

17 Gedanken zu “Frankreich, befiehl – wir folgen dir!

  1. Ich glaube nicht, dass die entscheidenden Leute aus dem miltärisch-industriellen Komplex in den USA an einer Beruhigung der Lage in Syrien interessiert sind. Die panische Angst in Israel, hinter dem Atlantik und den Wadenbeißern in Europa vor einem Bündnis Hisbollah, Syrien, Iran mit Russland als großem Partner wird diese Kräfte niemals freiwillig einem friedlich und selbstbestimmten Syrien zustimmen lassen.
    Wir müssen uns also tatsächlich auf Russland und seine Verbündete in der Region verlassen. Das wird auf Dauer gegen diese gebündelte NATO-Macht schwierig. Dazu meine Frage. Wie schätzt das Parteibuch die Zusammenarbeit von Rusland mit China ein? ist China wirklich ein zuverlässiger Verbündeter gegen die agressive Weltmacht USA oder lassen die sich zu sehr opportunistisch von rein wirtschaftlichen Interessen leiten? Immerhin wird China im Pazifik ja auch scharf von den USA attakiert. Aber zu Syrien und auch zu Jemen (darüber hört man leider viel zu wenig) habe ich bisher keine eindeutige Positionierung Chinas mitbekommen.

    1. asmacher

      China ist die eigentliche Kraft hinter dem Bündnis Russland, Iran und Syrien und steht fest dazu. Für China geht es dabei darum, dass das Zeitalter der globalen US-Hegemonie beendet wird und eine multipolare Welt erschaffen wird, wo China und Freunde in der Gestaltung der Welt ein gewichtiges Wort mitzureden haben.

      Das heißt nicht, dass China nicht auch Partner dabei fallen lassen kann, China also auch mal so etwas wie einen lokalen Rückzug antritt, wenn das auf dem Weg zu einer multipolaren Welt für richtig oder notwendig gehalten wird, aber für Geld ist China nicht zu kaufen. China setzt die Rahmenparameter der Strategie von Russland und Iran, wie die Hegemonie der USA gebrochen werden soll. Oft wählt China dabei den Weg des Entrismus, aber manchmal geht das nicht, und wenn eine Entscheidung Kampf oder Rückzug angesagt ist, wählt China oft den Rückzug als klügere Strategie. In Bezug auf Syrien hat China den Kampf gewählt, nach viel gutem iranischen Zureden, wobei das Ziel des Kampfes darin besteht, den USA ihre langstehende globale Politik willkürlich anmutender Regime Changes in fremden Ländern leidig zu machen.

    2. China und Russland sind eine Schicksalsgemeinschaft. Beiden Staaten bleibt nichts anderes übrig, als sich auf den SCO-Partner zu verlassen.

      Stell Dir vor, China würde Russland fallen lassen. In diesem Fall müsste China bereits so weit erstarkt sein, um alleine gegen die EUSraEliten zu bestehen. Russland bliebe nicht anderes übrig, sich dem Westen anzuschliessen oder gleichfalls alleine durchzukommen, wogegen die EUSraEliten gegenüber China mehr oder minder gestärkt würden. Eine geschenkte Win-Win-Situation für die EUSraEliten.
      Den Anschluss Russlands, also das Worst-Case-Szenrio für China, versuchen die EUSraEliten seit dem Fall des Eisernen Vorhangs zu erzwingen. Sogar eine Zerschlagung Russlands wurde erwogen, nicht offiziell, aber die Ideen sind sehr wohl durchgesickert. Kleinere und handlichere Gebiete lassen sich bequemer managen, z.B. indem man sie gegen einander ausspielt resp. stellvertreterbeKRIEGt und allen Seiten Waffen gegen Rohstoffe oder Drogen verkauft.

      China hat dem zionistischen Globalstreben ganz genau auf die Finger geschaut und gelernt: Gemeinsam sind wir stark, alleine sind wir schwach. Deshalb kann und wird China Russland nicht fallen lassen.

      China hat sicher auch daraus gelernt, wie Russland immer weiter eingekreist wurde, selbst und gerade in auch in jenen Zeiten, als es kooperierte. Die Lehre: Wer sich sowas gefallen lässt, ist schwach und wird filetiert und umverteilt.

      China konnte 1:1 beobachten, wie die EUSraEliten immer näher an Russland aufmarschierten und sie ausmalen, dass man mit China genauso verfahren wird, wenn die Zeit reif ist. Die Ukraine wäre evt. die letzte Station gewesen, bevor zionistisch-wahabbitische StellvertreterKRIEGer direkt auf russisches Territorium vorgedrungen wären. In Tschetschenien wurde es schon einmal versucht, aber taktisch war es noch zu früh, um es gegen das damals noch schwache Russland zu halten. Aber Russland musste spätestens dann bewusst sein, dass die EUSraEliten vor nichts zurückschrecken. Russland hatte von da nur noch die Wahl, ob es sich auf eigenem oder fremdem Territorium verteidigen soll.

      Analog Tschetschenien zündeln die EUSraEliten in China seit Jahrzehnten via Tibet und Uiguren. Grund genug für China, diesen Konfliktherden gegenüber Stärke zu demonstrieren, denn wie gesagt, wer Schwäche zeigt, hat schon verloren. Deshalb haben weder Tibeter noch Uiguren was zu gewinnen, aber noch mehr zu verlieren als bisher.

      China hat ausserdem seine ganz eigene historische Erfahrung mit dem Westen. Nach dem Rückzug der eigenen Globalisierungsaktivitäten und der Beschränkung auf sich selbst, durfte China in einem Jahrhunderte dauernden Lernprozess miterleben, wie man über den Tisch gezogen wird, wenn man seine Stärken aufgibt, während die Bevölkerung mit Opium überschwemmt wird.

      Würde China Russland in den nächsten 10-20 Jahren fallen lassen, d.h. noch bevor es global-hegemonial auf eigenen Beinen steht, könnte es ebenso gut die weisse Fahne hissen und zusehen, wie sich die Geschichte wiederholt.

      Fazit: Solange Russland seine Rolle als Chinas Juniorpartner akzeptiert, macht es keinen Sinn, eine Kündigung auch nur in Erwägung zu ziehen.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

    3. Man muss die Geschichte kennen. Der Militärische US Komplex ist heute vollkommen kriminell und ohne Moral. Die meisten Generäle wandern dann in Söldner Firmen, Rüstungs Firmen, oder Beschaffungs Firmen ab, wie die Skandale auch rund um Welsely Clark und Bankers Petroleum in Albanien zeigen.

      Die werden nie aufhören, Gesetze kennen diese Leute nicht, leben von Betrug und Erpressung. siehe Dirk Niebel, der ist direkt von der Entwicklungshilfe nun Chef Lobbyist von Rheinmetall, oder der peinliche Westerwelle mit seiner Westerwelle Foundation tauchte zuerst einmal in Nigeria auf, weil es Öl Millionen gibt wo Westerwelle auch zum Zeitraum des Aufbaues der „Boka Haram“ Mord Organisation dort schon mit Hillary Clinton aktiv war und die korrupte Mafia Organisation BNZ, KfW dort nur Milliarden versenckte, Straffrei natürlich

  2. – …. nein sagen geht nicht …

    Von Zeit zu Zeit KRIEGen wir Hinweise für die Gestaltung der Zukunft: Alternativlos.
    Was nicht passt, wird passend gemacht und in der einen oder anderen Form alternativlos.
    Die Amis haben ihre eigene Formel, die sie so lieben: Wir hatten keine Wahl.

    Und immer wenn ein bunter Strauss von Optionen Platz machen muss für alternativlos, wie hatten keine Wahl, sollten die Alarmglocken schrillen. Doch die MASSE hat dafür kein Gehör, sie fügt sich, alternativlos. Wer clever ist, verlässt sich auf die MASSE und knetet sie weiter nach seinen Bedürfnissen, die KnetMASSE. Denn MASSE = MACHT und nur MACHT macht MACHT.

    Ich habe mich schon als Kind gewundert, wie es sein konnte, dass in historischen Dokumentationen Menschen geradezu euphorisch am Strassenrand feiern und Menschenmaterial in den KRIEG schicken. Hinterher war immer alles ganz furchtbar, v.a. auf Seiten der Verlierer, aber auch die Gewinner schienen sich, rein äusserlich, des Risikos vorher nicht bewusst gewesen zu sein. Sicher, in Einzelinterviews wollen Angehörige von Hinterbliebenen Angst um ihre Liebsten gehabt haben, aber warum feierten sie die KRIEGserklärungen? Wenn Angst zu keiner vernünftigen Handlung führt und alle Ängstlichen den Sozialdruck überhaupt erst möglich machen, ihn konstituieren, entsteht eben genau die Form MACHT, welche die Eliten brauchen um KRIEGe zu führen.

    KRIEGsmächtige und andere Visionäre verhalten sich seit eh und je in der Weise, weil sie instinktiv wissen, dass sie nur mit Hilfe der MASSE MACHT ausüben können. Solange also die MASSE kein anderes Verhaltensmuster entwickelt, schaufelt die MASSE immerzu am Grab von SubMASSEn.

    Die deutsche MASSE ist da keine Ausnahme, ihre Aktivität als Totengräber hat in letzter Zeit eher zu- als abgenommen. „Hitlers Unterhosen“ und andere Gehirnwaschpulver der Siegergeschichte haben allenfalls zu einer Verschnaufpause geführt. Aber das NAZI-Monopol ist wieder gefragt, denn nichts anderes kann ich daraus lesen: Einerseits bei jeder Gelegenheit sofort als NAZI bezeichnet, stört es die deutsche MASSE nicht, sich trotzdem willig zu Sündenbock-Schlachtbank führen zu lassen.

    Das Verhaltensmuster der MASSE beweist eben eine verlässliche Bereitschaft zu Bauernopfern, egal ob einzelne oder Millionen Toter oder noch zu Tötender. Auf die menschliche Psychologie zugeschnitten dienen Medien permanent der Deutungshoheit zur Führung von KRIEGen. Es kann nicht schaden sich das mal umgangssprachlich esotherisch bzw. verschwörungstheoretisch im Sinne unserer PRopaganda vorzustellen: Das Medium steht dabei zwischen Sender und Empfänger – nicht sprich-, sondern wortwörtlich, buchstäblich.

    Interessanterweise werden als Medium nur Menschen belächelt, die Verbindungen zu Engeln, Geistern oder Verstorbenen pflegen. Journalisten haben zwar meistens auch nur eine Ahnung, wovon sie schreiben, aber davon viel🙂

    Das Medium erklärt die Welt. SpOnner formulieren den erwünschten Sozialdruck nicht selten genau so: „Der Spiegel erklärt“ …

    Es spielt keine Rolle, wer der / die Sender / -in ist, das Medium Journalist / -in presstituiert sich für ihn / sie und macht seinen / ihren Job mit dem Ziel, dass die MASSE den gewünschten Sozialdruck aufbaut und dadurch ihre eigene MACHT beschneidet. Derart beschnitten kann der / die Sender / -in sich der MACHT der MASSE bedienen. (Soweit alles politisch korrekt? Frauen sind am Erhalt des Sozialdrucks nicht unMASSgeblich beteiligt!)

    Heute hat jemand einen Artikel verlinkt, aus dem man ansatzweise heraus lesen könnte, so man über eine Kritik der Urteilskraft verfügt, wie Medienteams en Bloc den firmeninternen Sozialdruck aufbauen, um ihn adäquat der MASSE zu verkaufen:

    aus http://www.heise.de/tp/artikel/46/46264/1.html
    – Kritiker zu Gast beim Spiegel
    … Der Faktenprüfer sagt sogar, er halte sowohl Obama als auch Putin für gefährlich, nur Putin fände er eben doch etwas schlimmer. Weil der eben nach der Weltmacht greifen wolle.
    … Ich erwähne das Militärbudget der USA, das mit ca. 600 Mrd. mindestens acht mal so groß ist wie die 80 Mrd. von Russland. Dazu noch einmal die knapp 400 Mrd. Budget der übrigen NATO-Länder. Ich nenne die mindestens 800 ausländischen Militärbasen der USA, in denen auch manchmal gefoltert wird, …
    … Der Faktenprüfer sieht mich entgeistert an, woher ich denn bitte diese Zahlen hätte. Ich schaue ebenso entgeistert zurück. Soll es wirklich wahr sein, dass der professionelle Faktenprüfer diese wichtigen Zahlenargumente der Friedensbewegung nicht parat hat?

    Evt. kennt er diese Zahlen. Aber wenn er seine Job behalten möchte, muss er sein Schulwissen verdrängen und sich in eine Parallelwelt, die dunkle Seite der Realität flüchten und dort sind Fakten eher hinderlich, wenn sie einer Gesamtschau der Realität dienen. In der Schule werden unsere Gehirne bestenfalls von Sonntagsrednern gewaschen. Aber in der beruflichen Realität des militärisch-industriell-politisch-multimedialen Komplexes zählen keine Sonntagsreden, hier herrschen nicht Vernunft, sondern Intelligenz und Überzeugungen der Sender, nicht die Wahrheit, sondern die Wahrheit “wie wir sie senden”, alternativlos:

    – Die Überzeugung aber ist eine gefährliche Sache, hat mir mal jemand erklärt, der in der DDR wirklich gelitten hat. Sie gibt den schlimmsten Taten den Anschein des Guten.
    … Für den Überzeugten sind das alles keine Verbrechen, sondern Kollateralschäden, Fehler, Versagen oder Unvermögen, das man auch mal kritisieren kann, doch Verbrechen sind das nicht. Verbrechen begehen nur Russen und die Diktatoren von Ölländern.
    … Und inzwischen glaube ich nicht mehr, dass viel geheimdienstliche Kontrolle beim Spiegel nötig ist, um das Verständnis für die USA auf Linie zu halten. Die Redakteure, die hier arbeiten, werden schon alle die „richtige Überzeugung“ haben.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    1. Sehr geehrter kosh, in meiner Zeit, beim WDR, sagten wir von der Technik, die Redaktion und die“Nachrichten Leute, haben die Schere, fest im Kopf Installiert. Aus dem Ticker kam, US Ledernacken, haben das Dorf My Lai platt gemacht, als Nachricht ging auf den Sender: Die Vietcong, haben sich an der Dorfbewohnern gerecht, weil sie lieber dem American Way of Live , fröhnen wollten. Man sieht also: Nichts hat sich geändert.

    2. >Ich habe mich schon als Kind gewundert, wie es sein konnte, dass in historischen Dokumentationen Menschen geradezu euphorisch am Strassenrand feiern und Menschenmaterial in den KRIEG schicken. <

      Weil man bis zum Gemetzel des 1.Weltkrieges "Waffengänge" als ruhmreich und heroisch sah. Weil Kriege -vor dem 1.Weltkrieg- auch als "innere Reinigung" verstanden wurde. Zumindest bei bestimmten Schichten.
      Bezüglich Begeisterung bei Beginn des 1.Weltkrieges.
      Vieles davon ist gelogen denn es waren nur bestimmte bürgerliche Schichten die begeistert waren und feierten. Auf dem Land und in Arbeitergebieten war es größtenteils völlig anders, logisch wenn der Familienernährer Gefahr läuft ermordet oder verkrüppelt zu werden.

      Als auch damals schon Propaganda die ein "vereinigtes" Volk zeigen soll. Leider sind und waren Historiker seltens bis niemals objektiv sondern IMMER von der Denkweise der Gesellschaft und dem Staat abhängig. Aus diesem Grund werden Fakten wie oben gerne ignoriert, ein anderes Beispiel wäre die Tatsache das der Aufstieg Hitler nicht nur von der deutsche Wirtschaft sondern noch stärker von ausländischen Geldgebern iniziiert wurde. Oder das große Teile der US-Finanzwirtschaft und -Industrie begeistert und angezogen vom italienischen und spanischen Faschismus und deutschen Nationalsozialimus waren. Und diesen eben auch massiv unterstützen.

  3. Ausschnitte aus Resolution 2249

    …in Bekräftigung seiner Achtung der Souveränität, territorialen Unversehrtheit, Unabhängigkeit und Einheit aller Staaten im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen…

    5. fordert die Mitgliedstaaten, die dazu in der Lage sind, auf, unter Einhaltung des Völkerrechts, insbesondere der Charta der Vereinten Nationen sowie der internationalen Menschenrechtsnormen, des Flüchtlingsvölkerrechts und des humanitären Völkerrechts, in dem unter der Kontrolle des ISIL, auch bekannt als Daesh, stehenden Gebiet in Syrien und Irak alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und ihre Anstrengungen zu verstärken und zu koordinieren, um terroristische Handlungen zu verhüten und zu unterbinden, die insbesondere vom ISIL, auch bekannt als Daesh, sowie von der Al-Nusra-Front und allen anderen mit Al-Qaida verbundenen Personen, Gruppen, Unternehmen und Einrichtungen und anderen terroristischen Gruppen begangen werden, die vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen als solche benannt wurden und möglicherweise noch von der Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien mit Billigung des Sicherheitsrats einvernehmlich als solche benannt werden, gemäß der Erklärung der Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien vom 14. November 2015, und den sicheren Zufluchtsort zu beseitigen, den sie in erheblichen Teilen Iraks und Syriens geschaffen haben;

    Satz 1 oben ist eindeutig formuliert und lässt für Syrien positives erahnen.

    Wer das weitere aber verfasst hat ,scheint wirr zu sein! Das ist nichts anderes, als phrasenhaftes Geschwätz, wie man es gewohnt ist und ein Freibrief für das , was die deutschen Politgangster jetzt vorhaben, ist es wahrlich nicht!

    Was soll dabei nur herauskommen?
    Welche Rolle spielt Frankreich wirklich? Sind die nur der Steigbügelhalter der NATO, um die anderen Mitgliedsstaaten mit nach Syrien hinein zu lassen?

    Wie will man deutsche Tornado-Aufklärer nach Syrien schicken ohne einen Abschuß zu provozieren?

  4. Wenn ich einen Nagel sehe, der eingeschlagen aussieht, dann sagt mir die Erfahrung, das dazu ein Werkzeug namens Hammer benutzt worden sein könnte. Wenn ich einen Krieg sehe, der losgetreten aussieht, dann sagt mir die Erfahrung, dass dazu ein Werkzeug namens Terrorismus benutzt worden sein könnte.

  5. „Der geplante Einsatz der Bundeswehr im Krieg um Syrien ist nicht nur illegal, sondern weist auch Anzeichen eines sich abzeichnenden großen blutigen Desasters auf, das später dann von den Tätern vermutlich einmal mit den Worten “wir meinten es gut” erklärt werden würde.“

    Darauf läuft es hinaus. IS ist Erdogan ist Nato ist US. Swastika, brennende Kreuze oder Siegel des Propheten, nach innen und außen aggressiv, es ist immer dasselbe Muster: „Der Kapitalismus in der Krise wird aufrechterhalten mit den despotischen Mitteln des Faschismus“, Prof. Max Horkheiner. Echtes wird durch Fälschung ersetzt, Krieg durch Täuschung.

    „Das Kapital hat Angst vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Bei entsprechendem Profit wird das Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und es wird überall verwendet; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, es wird waghalsig; für 100 Prozent zertritt es jedes menschliche Gesetz unter seinem Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens“, P.J. Dunning ,1860, zitiert von Karl Marx in Das Kapital.

    Das ist keine moralische Bewertung, sondern die Kurzbeschreibung der Wirkung einer Struktur, die historisch aus dem Feudalismus hervorging und nun ihrerseits reif ist für die nächste Stufe gesellschaftlicher Entwicklung: Machtübernahme des Volkes durch Demokratisierung der Wirtschaft. Und natürlich wird wieder einmal versucht, die Bildung der dazu notwendigen Organisationen mit allen Mitteln zu verhindern. Da waren wir in den 1930er Jahren schon weiter, also setzte das Kapital seine ewige rechtsextreme Schlägerbande des Faschismus ein, um alle demokratischen Organisationen zu vernichten und seine Herrschaft in die Katastrophe eines großen Krieges zu retten. Danach genügte bis heute ein bürgerliches Regime, um die Kapitalinteressen gegen die Friedens- und Solidarinteressen des Volkes durchzusetzen. Doch wie in jeder Existenzkrise des Kapitalismus ändert sich das im Moment mit zunehmender Geschwindigkeit, der Staatsterrorismus bürgerlicher Regime ist verstärkt gegen das eigene Volk gerichtet, es geht wieder in Richtung faschistische Diktatur.

    Unsichtbar wie das Pilzmyzel in feuchten Wänden, zersetzt die strukturelle Gewalt des Kapitalismus alles Menschliche einer Gesellschaft wie die unsichtbare Pilzstruktur das fehlkonstruierten Haus. Sichtbare Zeichen des Befalls sind die Fruchtkörper, durch deren alleinige Bekämpfung nur die Sporen verbreitet werden. Was nützt das Bekämpfen der Verbrecher allein, wenn die Struktur neue Verbrecher hervorbringt, die noch gefährlicher sind, weil die Bedingungen unverändert gelassen werden?

    Die „Sporen“ der kapitalistischen Struktur werden immer vorhanden sein, entscheidend sind gute gesellschaftlichen Bedingungen, die der Struktur keine Wachstumsmöglichkeiten bieten.

    Hat die strukturelle Gewalt des Kapitalismus eine Gesellschaft bereits bis zur Akzeptanz des Aggressionskrieges zersetzt, ist nichts mehr zu retten, es hilft nur noch Neubauen.

    Auch der gefälscht-islamische Terrorismus ist ein sichtbar faschistischer Fruchtkörper, der unter den Bedingungen einer weltweit verbreiteten Landeswährung wächst, für die jeder alles hergeben soll, was die kapitalistische Struktur haben will, sonst kommen zuerst die Terroristen und dann die Flugzeugträger.

    Die Wirtschaftsweise des Anhäufens allen gesellschaftlichen Vermögens in wenigen Privaten Händen nach der Sektenirrlehre des Kapitalismus westlicher Prägung ist im Jahre 2008 an inneren Widersprüchen verstorben, seither in Bewegung gehalten durch die Jagd auf alles was lebt.

  6. Das verlinkte Interview mit Professor Andrej Fursow, dem Leiter des Zentrums für Russland-Forschung an der Moskauer Geisteswissenschaftlichen Universität und dem Mitglied der Internationalen Akademie der Wissenschaften (München), erschien am 09.08.2012. Es ist bei der gegebenen Ausgangsfragestellung unerwartet weit im Spektrum dessen, was darin behandelt wird.

    Schlag gegen Syrien – Ziel Russland > http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1048

    Im Mai 2012 zum Präsidenten der französischen Republik gewählt, hat François Hollande seinem Land eine völlig neue Orientierung der Aussenpolitik auferlegt. Am 6. Juli versammelte er in Paris eine Koalition von Staaten, die selbsternannten »Freunde Syriens«, um das Genfer Abkommen zu sabotieren und den Krieg gegen Syrien wieder aufzunehmen. Symbolisch begrüßte er die »Demokraten« (sic!) des Syrischen National-Rates, eine Marionetten-Organisation von Qatar, die sich auf die Geheimgesellschaft der muslimischen Brüder berief. Qatar, d.h. ExxonMobil hat weitgehend den Wahlkampf von François Hollande finanziert. Dieses nach französischem Recht illegale Geschenk wurde von AM Laurent Fabius ausgehandelt. Frankreich steckt mit seiner strategischen Partnerschaft mit Qatar, das bereits mehrere Mrd. USD in den Syrienkrieg investierte und seinen angestrebten ROI will, in einem Dilemma, denn auf Investitionen des Golfstaates ist Frankreich dringend angewiesen: Frankreichs gefährlicher Pakt (04.08.13)

    > http://www.preussische-allgemeine.de/mobil/einzelansicht/artikel/frankreichs-gefaehrlicher-pakt.html

    Und hier, auch im Zusammenhang mit der fragwürdigen Austragung der Fussball WM interessant: Mit Wirbel hat Qatar Fußballpopstar Beckham nach Paris geholt. Das Emirat legt viel Vermögen im Ausland an, um Firmen und Politiker an sich zu binden. (04.02.2013)

    > http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2013-02/katar-frankreich-paris-saint-germain-beckham

    In den vergangenen drei Jahren hat Frankreich von der Unterstützung von Hillary Clinton und General David Petraeus für die USA, von ExxonMobil und von seinem Privat-Staat Qatar profitiert und von der Familie der Saud (Mega-Rüstungsaufträge). Frankreich konnte Syrien und dem Irak somit einen zweiten Krieg liefern, indem es Zehntausende Söldner aus der ganzen Welt hinschickte, darunter Tausende Franzosen. Offiziell ist diese Politik (noch) nicht erfolgreich gewesen. Syrien befindet sich immer noch in Kriegszustand und es ist unmöglich, das Gas zu nutzen, obwohl die »Freunde Syriens« (sic!) es sich bereits im Juni 2012 aufgeteilt haben (rund 60 Staaten).

    Frankreich und die BRD rivalisieren um ihr Ranking in der Weltpolitik und um die Führungsrolle in der EU. Wo und wie mischt die BRD-Regierung noch mit oder versucht es? UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat im Rahmen eines politischen Lösungsweges vier Europäer zu Leitern von Arbeitsgruppen ernannt, die über Teilbereiche im Syrien-Konflikt beraten sollen, u.a. Volker Perthes, der Direktor der regierungsnahen deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die Arbeitsgruppe für Militär, Sicherheit und Terrorabwehr. Es gerüchtet im Web, dass Bundeskanzlerin Merkel sich Hoffnungen auf die Nachfolge von Ban Ki Moon macht(e). Den Zahn der Hybris dürften ihr die USA inzwischen gezogen haben, denn diese treiben ihr »pivot to asia« gegen China voran. Sie werden die zierliche Frau aus dem kleinen Jade-Land Burma einsetzen, die trotz einer gewonnen Wahl nicht Präsidentin werden kann.

    Am 01.08.2015 haben die Ukraine und die Türkei (NATO-Mitglied) die Schaffung einer »Internationalen Islamischen Brigade« angekündigt, die aus ausgebildeten Kämpfern der Al-Qaida und ISIL (Daesh) besteht und in Cherson (Ukraine) stationiert ist. Diese Brigade soll auf der Krim gegen Russland vorgehen. Bei ihrer Versammlung in Duschanbe (Tadschikistan) am 15.09.2015 haben die Chefs der Mitgliedstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) den Terrorismus in Irak und Syrien, besonders den der ISIL (Daesh), angeprangert. Die Staatschefs der OVKS haben daran erinnert, dass ihre Organisation von jetzt an unter der Schirmherrschaft der UN, mit dem gleichen Recht wie die NATO, Truppen entsenden kann. Zur OVKS gehören Russland, Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan. Mit anderen Worten, wenn sie jetzt nicht entschlossen gegen den Terrorismus eingreift, wird die OVKS bald einem äußeren Feind, der NATO und ihre Raketen sowie einem inneren Feind, den zunächst von der NATO ausgebildeten Islamisten, begegnen müssen.

    Es ist wichtig sich stets daran zu erinnern, dass die Todesschwadronen, die (nicht nur) in Syrien Amok laufen, selbst Kreaturen der NATO sind und sie bleiben unter dem Kommando der NATO. Leider sind Apathie und Abstumpfung der Bevölkerung (egal in welchem Land des sog. Westens) aufgrund von täglicher Terror-Kampf-Asylanten-Krieg-Gehirnwäsche (fragmentierter information overload, entsetzliche Bilder, Komplexität) auf Rekordhöhe angelangt, während die NATO und die westlichen Medien am Werk sind, um eine Reihe von Entschuldigungen für die wahrgenommene Notwendigkeit einer US-geleiteten Militärinvasion (= Krieg) vorzubereiten – angeblich gegen Terroristen, die die NATO selbst geschaffen, angeleitet, finanziert, bewaffnet und kontrolliert hat, bis hin zu den präsentierten bizarren Narrativen (Fassbomben …) und Phantasien, dass der syrische Präsident Assad der nächste Hitler ist.

    Die Artikel-5-Welt > http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59263

    Das Kriegsbündnis will sich in Zukunft stärker den Konflikten im Süden zuwenden. Dort existierten »unregierte Räume«, zitierten die Stars and Stripes den Supreme Allied Commander Europe (SACEUR), Luftwaffengeneral Philip M. Breedlove. In Syrien, »gleich südlich eines unserer grossartigen Verbündeten, der Türkei«, sei sogar »ein großes Schlachtfeld« entstanden. Es gäbe im Süden also für die NATO eine ganze Menge zu tun.

    NATO-Außenminister-Treffen in Antalya. Betrunken schunkeln und singen sie ihre NATO-Hymne »We are The World«. Der SACEUR performed in Uniform, der Generalsekretär und die hohle EU-Aussenbeauftragte sind wie im Trancezustand.

    > https://www.youtube.com/watch?v=2_wfMrz9_mY

    Alle relevanten Mitglieder der herrschenden West-Elite sind bald vollständig an Bord, was den Plan, einen militärischen Angriff auf Syrien zu starten betrifft. Schliesslich gilt es die NWO (mit allen US-Doktrinen) durchzusetzen, zu verteidigen, zu sichern. Die innere Formierung der öffentlichen Meinung und die publizistische Einstimmung auf einen »Weltkrieg« wird im Spektrum der großen überregionalen Medien in der BRD derzeit nur von einer bekannten Wirtschaftszeitung durchbrochen.
    Krieg als Generationenaufgabe

    > http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59253

    PS1: Nicht auszudenken die risikoreiche Situation, wenn Israel, das in Syrien entschlossen mitmischt (Golanhöhen, Öl-/Gasfelder, Hezbollah) vorsätzlich wie die Türkei oder aus Versehen russische Soldaten töten. Premierminister Benjamin Netanyahu hat kürzlich in unmissverständlichen Worten gesagt, dass die Attacken weitergehen werden, weil Israel ein »Recht und die Pflicht« hat, syrische Militärs anzugreifen.

    1. Mahmoud

      Mal schauen. Im Jemen-Krieg gibt es derweil eine Entwicklung, die spannend werden könnte:

      Yemeni Army Ready to Invade Jizan, Najran Saudi Cities: Officer to Al-Manar

      http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=242746&cid=23&fromval=1&frid=23&seccatid=31&s1=1

      Es bleibt nun abzuwarten, ob das nur Gerede ist, oder ob da wirklich was kommt. Wenn da was kommt, dann gibt das sicher nicht nur hier große Schlagzeilen.

      Was ansonsten klar ist, ist, dass die Saudis auf dem Weg nach Sanaa feststecken, der Krieg schon deutlich über die von den Saudis geplante Zeit rüber ist und im Südjemen Al Kaida immer stärker wird. D:s kann man inzwischen sogar in westlich-zionistischen Massenmedien nachlesen:

      http://thehill.com/blogs/pundits-blog/international/261863-saudi-arabias-war-in-yemen-is-great-news-for-al-qaeda

      http://www.wsj.com/articles/as-yemens-civil-war-rages-al-qaeda-gains-1449160723

  7. apropos Terrorattacken:
    „Under Ketcham’s scenario, if a terrorist attack occurs, the president will declare a national emergency, activating COG procedures and throwing the country into martial law with the shadow government at the helm. The administration will then round up the “dangerous” Americans listed in Main Core and place them in one of the many internment camps or private prisons built for just such an eventuality.

    For all intents and purposes, the nation is one national “emergency” away from having a full-fledged, unelected, authoritarian state emerge from the shadows. All it will take is the right event—another terrorist attack, perhaps, or a natural disaster—for such a regime to emerge from the shadows.“

    https://www.rutherford.org/publications_resources/john_whiteheads_commentary/the_deep_state_the_unelected_shadow_government_is_here_to_stay

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