US-freundlicher Kandidat der Rechten gewinnt Präsidentschaftswahl in Argentinien

Der US-freundliche Kandidat Mauricio Macri hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Argentinien gewonnen, womit die Wähler das Zeitalter des Peronismus in Argentinien einstweilen beendet und auch der Linken in Südamerika insgesamt einen schweren Schlag versetzt haben.

Da Mauricio Macri vor der Wahl angekündigt hat, eine strategische Allianz Argentiniens mit Israel suchen zu wollen, muss sein Sieg wohl auch als ein Sieg der zionistisch-wahhabitischen Achse des Terrors in Argentinien gesehen werden.

Außerdem hat Mauricio Macri kurz vor der Wahl angekündigt, von Argentinien in jüngster Zeit mit Russland mit China abgeschlossene Verträge einer Revision unterziehen zu wollen, was darauf hindeutet, dass Mauricio Macri die Zusammenarbeit mit den BRICS im Streben um eine multipolare Welt beenden und Argentinien wieder zu einem Vasall des US-Imperialismus machen will.

Diesbezüglich muss das letzte Wort allerdings noch nicht gesprochen sein. Ein Jahr vor der Wahl hatte Mauricio Macri China noch als Land der guten Gelegenheiten gelobt, und da China nach Brasilien Argentiniens zweitwichtigster Handelspartner ist, könnte es durchaus sein, dass Mauricio Macri sich im Interesse der argentinischen Business-Klasse darum bemühen wird, gute Beziehungen zu China aufrecht zu erhalten, was dann möglicherweise auch wieder ein Weg zur weiteren Kooperation mit den Linksregierungen Südamerikas und den BRICS sein könnte. Mit dem Konservativen Modi in Indien, dessen Wahlsieg sie feierten, hatten sich die USA und Israel schließlich auch kräftig geirrt, und unter Modi ist Indien nun den BRICS viel näher als je zuvor gekommen. Viel mehr als ein Hoffnungsschimmer ist das in Bezug auf Argentinien, wo die Rechte traditionell faschistisch und zionistisch ist, allerdings wirklich nicht.

6 Gedanken zu “US-freundlicher Kandidat der Rechten gewinnt Präsidentschaftswahl in Argentinien

  1. Tja egal an wie vielen Stellen man der USA Paroli bietet sie finden immer einen Weg um irgendwo zu gewinnen. Vielleicht ist Ukraine und Syrien ja auch nur eine Ablenkung um sich ganz Südamerika wieder einzuverleiben. Genug ÖL wäre ja dort um die Saudis zu ersetzen.

    Es ist und bleibt das Grundsätzliche Problem das die Gegnerschaft zu den USA fast ausschliesslich aus auf einer Person bauenden Systemen (nicht nur aus einer bestehenden) besteht.

    Nach jedem von ihnen wird wie bei Tito zwangsläufig ein US-Vasall stehen denn die wurden systematisch Aufgebaut von außen während sich innen alles nur auf einen Mann/ Frau konzentriert.

    Es muss klar sein das die Chance groß ist das nach Lukashenko, Castro genauso wie nach Kirchner eher ein Poroshenko kommen wird als jemand anders. Das kann nur verhindert werden durch offenheit bei gleichzeitiger entzauberung von Kandidaten die von außen aufgebaut werden.

    Sonst wird es auch in Russland nach Putin aussehen wie vor Putin und er wird den US Sieg nur verzögert haben.

    Gruß

    Kotromanic

    1. Super Betrachtung mit der nur „einen Person“. Habe so eine Perspektive in den letzten 40 Jahren noch nirgends gelesen. Obwohl, Lenin soll ja mal gesagt habe, dass wenn er nicht mehr ist, jede Putzfrau in der Lage sein sollte, die UDSSR zu regieren.

  2. Für mich ist jede Wahl, die geheim ist, ein weit offenes Tor für Wahlmanipulation, womit ich diese Art auch ablehne, denn wie kann man eine geheime Wahl wirklich prüfen? Es gibt manche Bekannte, die mir versicherten bei der Zählung ginge alles mit rechten Dingen zu, denn Unstimmigkeiten bei einem der Zähler würde zu dessen Ausschluß führen – ich denke aber, daß dort dann immer noch genügend Raum, damit dort an Stimmen nachgetuned wird.

    Und ja, ich glaube auch nicht, daß Argentinien etwas mit Israel oder den USA anfangen kann, außer daß das Volk von Argentinien in die Gefangenschaft einer Militär-Diktatur gelenkt wird, welche die Menschen dort ausbeuten und wieder in die Gefangenschaft des IWF führt. Es sind sicherlich viele Gelder geflossen, damit er diesen Dienst als Volksverräter auch übernimmt.

    Bleibt zu hoffen, daß er sich in eine humanistische Richtung verselbständigt und zu einer Überraschung für die USA und Israel wird … doch das ist nur eine Wunschvorstellung von mir.

    1. Seit Anfang der 90er hat der Zuwachs an faschistischen und neo-nazistischen Aktionen zugenommen. Gleichzeitig, mit der Zunahme der Aktionen aus dem rechtsextremen Sektor, sind die Politiker grobschlächtiger geworden, verantwortungsloser gegen die Bevölkerung. Das Volk wird wie der letzte Dreck behandelt, Hauptsache, dieses Gesocks bleibt an der Macht. Ob das Volk nun zu den Wahlen geht ist ihnen egal, weil es nur eine statistische Form der Berechtigung ist, das Volk noch tiefer in den Dreck zu treten.
      Manche mögen es ahnen, dass sie ihre Stimme, welche sie zur letzten Wahl abgegeben haben, nichts weiter ist, als ein nutzloses Stück Papier Eine großangelegte Studie der Princeton und Northwestern University ist zu dem erschreckenden Ergebnis gekommen, dass die USA von einer kleinen, reichen Elite regiert werden. Der Durchschnittsbürger hingegen habe so gut wie keinen Einfluss auf die Politik des Landes, heißt es. …Ergänzend hierzu:
      Die geheime US-Regierung: Wählen ist nutzlos. (wir sorgen dafuer, dass es in anderen Laendern „Unser Mann“ an die Macht kommt.
      Die geheime Regierung Amerikas. Was lange als Verschwörungstheorie, (so wie die Bilderberger zum Bleistift, und deren Bestehen von Politik und Wirtschaft verleugnet wurde. Menschen [keine Journalisten berichteten darüber], die darüber berichteten, wurden als Spinner, Verrückte, als geistig destabile/instabile Personen, beschimpft), galt, ist nun Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten: die Schattenregierung der USA.
      Wählt so viel ihr wollt – ändern wird es nichts
      Nachdem eine Studie der renommierten Princeton Universität bereits zu dem Schluss gelangt war, dass die USA keine Demokratie mehr sind (und noch nie war), kommt eine Arbeit des Politikwissenschaftlers Michael Glennon von der Tufts University nun auch zu dem Ergebnis:
      Warum die USA keine Demokratie mehr sind: Die schockierende Bestandsaufnahme einer Elite-Uni

  3. Nur die Vertiefung und Verbreiterung der Machtstrukturen in der gesamten Bevölkerung, macht eine Revolution unangreifbar. Sie haben sehr viel Übung darin, einzelne Führungspersönlichkeiten zu liquidieren. Den Großteil der Bevölkerung, können sie aber nicht umbringen. Denn sie benötigen Menschen die für sie arbeiten. Denn selbst für ihr auskommen zu arbeiten, käme ihnen nicht mal im Traum in den Sinn. Denn sie sind ja die Herrenmenschen und alle anderen lassen sie nur für die Befriedigung ihre Bedürfnisse am Leben.
    Der unvergessene Hugo Chaves , hat in seinen Reden und Schriften, diesen Weg als die einzige Möglichkeit bezeichnet, die Entwicklungen Unumkehrbar zu machen. Jetzt ist zu hoffen, dass dieser Weg, in Venezuela, schon weit genug gediehen ist. Dann kann die US Farben-Revolution nicht greifen und wird scheitern. Die Kirchners, haben es in Argentinien, bei der Macht der Elite belassen, ohne die Bevölkerungsmehrheit, als eine Gegenkraft Aufzubauen. Unter diesen ideallen bedingungen, kann das Imperium leicht zurückschlagen, denn Geld gewinnt Wahlen, genauso wie hier.

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