Syrische Armee rollt Terroristen in den Turkmenen-Bergen von Latakia auf

Nach der Befreiung und Sicherung des Dorfes Ghamam im Südwesten der Turkmenen-Berge in der Provinz Latakia vor einigen Tagen ist es der syrischen Armee und ihren Partnern in den letzten Tagen gelungen, in schneller Folge weitere Erfolge in den Turkmenen-Bergen zu erringen.

Turkmenen stellen in der Phantasie des türkischen Präsidenten Erdogan so etwas wie die Vorhut auf dem Weg zur Neuerrichtung des vor 100 Jahren untergegangenen osmanischen Reiches dar. Aus diesem Grund unterstützt das Erdogan-Regime turkmenische Milizen in Syrien regelmäßig mit dem Besten, was die Türkei zu bieten hat, wie etwa schweren und modernsten Waffen, Ausbildung durch Spezialkräfte des türkischen Militärs, reichlich und möglichst robusten Hilfskräften und auch direkter Feuerunterstützung durch reguläre türkische Militäreinheiten. In der Provinz Latakia bestanden die von Erdogan zur Unterstützung seiner geliebten Turkmenen-Brigaden geschickten terroristischen Hilfskräfte unter anderem aus Söldnern des syrischen Al-Kaida-Ablegers Nusra Front sowie aus Zenztralasien importierten Mitgliedern des unter anderem von der UN, den USA, der EU, China und Russland als Terrororganisation geächteten Al-Kaida-Ablegers Turkistan Islamic Party. Damit nicht so auffällt, dass in der Provinz Latakia insbesondere kriegserfahrene Al-Kaida-Einheiten auf Seiten von Erdogans Lieblingen kämpfen, schwenken die Terroristen hin und wieder auch FSA-Fahnen vor Kameras. Aufgrund der äußerst robusten türkischen Unterstützung für diese Terroristen, die unter anderem beinhaltete, dass die Türkei grenzüberschreitend syrische Flugzeuge und Hubschrauber abschoss, war es der syrischen Armee lange nicht möglich, das an die Türkei angrenzende und militärisch ohnehin anspruchsvolle, da bergig und vielfach bewaldet, Gelände der östlichen Turkmenen-Berge im Nordosten der Provinz Latakia vom Terrorismus zu befreien.

Seitdem die russische Luftwaffe die syrische Armee unterstützt und Putin Erdogan klargemacht hat, dass er das Echo nicht vertragen würde, wenn er es wagen sollte, russische Flugzeuge in Syrien anzugreifen, hat sich die Situation in diesem syrisch-türkischen Grenzgebiet geändert. Der von russischer Luftunterstützung begleitete und strategisch sehr bedeutsame Vormarsch der syrischen Armee im vergleichsweise einfachen Gelände südlich von Aleppo veranlasste Erdogan offenbar auch, zum Stopfen der dortigen Lücken einen Teil der Al-Kaida-Terroristen aus der Provinz Latakia in den Nordosten der Provinz Idlib und den Süden der Provinz Aleppo zu verlegen, wodurch die Front der Terroristen in der Provinz Latakia geschwächt wurde. In den ersten Tagen des November gelang es der syrischen Armee und ihren Partnern dann nach schweren Kämpfen, das turkmenisch geprägte Dorf Ghamam ganz im Südwesten des von Terroristen beherrschten Gebietes der Turkemen-Berge vom Terrorismus zu befreien. In den folgenden Tagen konnten die syrische Armee und ihre Partner ihre Position um Ghamam ausbauen und auch die Berge nahe der Ortschaft unter Kontrolle bringen. So wurde am letzten Montag etwa von syrischen Medien gemeldet, die syrische Armee habe die Dörfchen Deir Hanna nördlich von Ghamam und Al-Daghamshaliyah nordöstlich von Ghamam unter Kontrolle gebracht und sei nun auf dem Weg, die noch etwas weiter nordöstlich liegende Bergstellung Ziwayk zu befreien. Das scheint ein wichtiger Durchbruch gewesen zu sein.

Am Donnerstag berichtete Eurasia News, ein Anführer der Terroristen in den Turkmenen-Bergen, der sich Kommandant der Sultan-Abdulhamit-Turkmenen-Brigade Ömer Abdullah nennt, habe im türkischsprachigen TV erklärt, seine Leute hätten sich nach schweren Verlusten aus Ghamam zurückgezogen und die syrische Armee sei nun auf bestem Weg, die gesamten Turkmenen-Berge unter Kontrolle zu bringen. Durch die Eroberung von Ghmam und der das Dorf umgebenden Berge könne die syrische Armee nun sämtliche Bewegungen seiner Milizen verfolgen und viel schneller darauf reagieren, wodurch die Gefahr bestehe, dass die von der rusischen Luftwaffe unterstützte syrische Armee auch „die restlichen turkmenischen Dörfer“ einnehme, jammerte er. Mevlüt Çavuşoğlu, Vize-Chef von Erdogans AK Partei, versuchte Erdogans Lieblings-Terroristen daraufhin Mut zu machen und erklärte via Twitter, die „turkmenischen Brüder“ in Syrien sollen wissen, dass sie niemals allein seien.

Doch viel geholfen scheint es ihnen nicht zu haben. Am gestrigen Freitag meldete die syrische Nachrichtenagentur SANA nicht nur die Befreiung der Bergstellung Ziwayk nordöstlich von Ghmam, sondern auch die Befreiung von Jabal Zahya und Umgebung. Via Twitter wurde dazu auch noch vermeldet, dass zu der befreiten Umgebung von Jabal Zahya neben dem Turm Zahya auch der Hügel Qizildag in unmittelbarer Nähe der syrisch-türkischen Grenze gehöre. Wie ein Blick auf die Karte zeigt, bedeutet die Befreiung von Jabal Zahya und Umgebung, dass die syrische Armee in der Nähe der syrisch-türkischen Grenze einen großen Schritt von Westen nach Osten vorangekommen ist, sie sich nun auch im Rücken zahlreicher Stellungen und Nachschubwege der Terroristen in den Turkmenen-Bergen befindet, und einige von Terroristen beherrschte Dörfer in den Turkmenen-Bergen damit vollständig umzingelt sind.

Außerdem dürfte die Befreiung von Jabal Zahya und Umgebung bedeuten, dass die Nachschublinien der Terroristen über das von Google Maps wie üblich „unauffällig“ mit Wolken versehene Grenzdorf Yamadi in die Türkei nun von einer weiteren Seite unter dem Feuer der syrischen Artiellerie liegen, und möglicherweise die Distanz auch schon klein genug ist, um einige der Nachschubwege mit treffsicheren ATGM blockieren zu können. Erdogan scheint bisher keinen Weg gefunden zu haben, seinen Lieblings-Terroristen in den Turkmenen-Bergen der Provinz Latakia auf eine bedeutsame Art zu Hilfe zu kommen und die türkische Armee verhielt sich bei den Erfolgen der syrischen Armee am Freitag offenbar ruhig. Geradezu hilflos wirkte jedenfalls der Versuch des Erdogan-Regimes, Russland angesichts der von der russischen Luftwaffe unterstützten Erfolge der syrischen Armee im Kampf gegen Erdogans Lieblingsterroristen in der Provinz Latakia mit „ernsthaften Konsequenzen“ zu drohen, falls Russland der syrischen Armee weiter dabei helfen sollte, turkmenische Terroristen in der Nähe der türkischen Grenze zu besiegen, und zur Übermittlung der „Warnung und Forderung“ gar den russischen Botschafter einzubestellen.

Da schwindet er also hin, Erdogans Traum von der Auferstehung des ottomanischen Empires.

Nachtrag Samstag 21:00h: Die Erdogan nahestehende türkische Gazette „Daily Sabah“ meldet, die Gegend „mit turkmenischer Bevölkerungsmehrheit“ in der syrischen Provinz Latakia, die die Daily Sabah „größtürkisch“ als Bayir Bucak bezeichnet, stünde „vor dem Fall“ an syrische Regierungskräfte. Erdogans Außenminister habe deshalb John Kerry angerufen, um die Entwicklung in der Gegend zu diskutieren, meldet das AKP-nahe Blatt weiter.

22 Gedanken zu “Syrische Armee rollt Terroristen in den Turkmenen-Bergen von Latakia auf

  1. Hoffentlich schwindet Erdogan gleich mit mit seinem Traum. Nach alldem hätte Assad und seine Regierung das Recht zu Fordern: der Diktator Erdogan muss weg!

  2. Das ist alles schön und gut. Aber gestern Nacht hat der UNO Sicherheitsrat die russische Resolution abgelehnt und die französische Resolution angenommen. Nun sind Interventionen auf IS-Territorium auch ohne Zustimmung Asads zulässig. Damit ist die NATO wie schon in Libyen am Ziel. Nun könnte die Türkei legal in Nordsyrien einmarschieren, oder US-Koalitionstruppen könnten Ostsyrien besetzen. Völkerrechtskonform.

    Damit ist für alle offensichtlich, dass ISIS von Anfang an als NATO-Fronttrupp gedacht war, wie die UCK in Jugoslawien oder der Rechte Sektor in der Ukraine.

    Ziel ist und bleibt die Schaffung eines NATO-Korridors von Saudi-Arabien bis zur Türkei, und die Unterbrechung des russisch-schiitischen Korridors von Iran über Irak und Syrien bis nach Libanon ans Mittelmeer. Zudem sollen die feindlichen Nachbarn Israels balkanisiert werden.

    Russland wurde wieder einmal über den Tisch gezogen. Es konnte die UN-Resolution nicht blockieren, ohne sich lächerlich zu machen.

    Die NATO ihrerseits kam unter Zeitdruck: Sie musste intervenieren, bevor Asad mit russisch-iranischer Hilfe ganz Syrien wieder unter Kontrolle bringt. Im Prinzip ging es nur noch um Idlib, Aleppo und Raqqa. Da kam der seltsame Anschlag in Paris „gerade recht“. Das „Bekennerschreiben“ der ISIS besteht bekanntlich aus einem gelöschten Tweet eines unbekannten Kontos, den die zwielichtige israelische Firma SITE präsentiert hat, die zuvor bereits die gefälschten Bin-Laden-Videos publizierte. An diesem angeblichen Tweet hängt die ganze Interpretation des Anschlages. Hinterfragt hat das natürlich kaum jemand.

    1. @ Skeptiker,zu Ihrem …die russ.Resolution abgelehnt…aus meiner Sicht nur soviel,der franz.Antrag wurde wohl einstimmig angenommen da er Terror und dessen Ursachen bekämpft.
      ABER das wichtigste sollten WIR nicht vergessen,wir sind nicht mehr in den Zeiten der Jugo.-Irak.-und Lybien Kriege.So einfach rumbomben geht nicht mehr und die Heuchler müssen sich bekennen.
      Assad ist demokratisch gewählt,Russland ist auf Bitten des syrischen Volkes in diesem Land und man muss es immer wieder schreiben Landesgrenzen sichern und dabei der Türkei aufzeigen wo ihre Landesgrenze beginnt und ihre Macht aufhört.

    2. Das ist eben nicht möglich und noch einmal würde Russland nicht der Zerstörung eines Landes mit Genehmigung der UN zustimmen. Fehler dieser Art dürfen nicht mehr gemacht werden.

      „Die Resolution stellt allerdings keine Erlaubnis für militärische Schritte dar, weil sie nicht nach dem siebten Kapitel der UN-Charta eingebracht wurde. Dies wäre der einzige Weg, mit dem die Vereinten Nationen grünes Licht für militärische Einsätze geben könnten.“

      Aber dass der Anschlag von Paris einem Zweck dienen sollte, davon bin ich auch überzeugt. Nur wurde das Ziel nicht erreicht. Die Zionisten gehen mit ihren Plänen baden. Die syrische Armee ist auf dem Vormarsch und schafft Tatsachen auf dem Boden. Erdogan wird Schwierigkeiten bekommen mit so vielen „wohlwollenden“ Rückkehrern aus Syrien. Wohin mit ihnen? Oder bleibt der Korridor nach Deutschland offen?

    3. @Karbe: „ABER das wichtigste sollten WIR nicht vergessen,wir sind nicht mehr in den Zeiten der Jugo.-Irak.-und Lybien Kriege.So einfach rumbomben geht nicht mehr und die Heuchler müssen sich bekennen.“ Aehm, es wurde noch nie so viel rumgebombt wie derzeit in Syrien….

      @Demeter: „der franz.Antrag wurde wohl einstimmig angenommen da er Terror und dessen Ursachen bekämpft.“ Das ist nur der Vorwand. Es geht um die Aufteilung und Besetzung Syriens.

      @Demeter: „Die Resolution stellt allerdings keine Erlaubnis für militärische Schritte dar.“ Doch natürlich, es geht in der Resolution sogar ausdrücklich um Interventionen auf dem Gebiet des IS in Syrien und Irak. Damit kann die Türkei eine „Pufferzone“ einrichten oder die US-Koaltion kann „Friedenstruppen“ wie in damals in Bosnien nach Ostsyrien entsenden. Nichts davon muss von Asad genehmigt werden, und Russland kann auch nichts dagegen unternehmen. Einzig eine direkte Bombardierung von Regierungstruppen erlaubt die Resolution nicht. Das ist aber auch nicht nötig.

    4. Ich kann nicht erkennen, dass Russland hier über den Tisch gezogen wurde.

      http://www.un.org/press/en/2015/sc12132.doc.htm

      „The Government of the Russian Federation sought broad cooperation with other States to that end. “We had to support the French resolution,” he said, noting that despite a tight time frame, France’s delegation had taken his country’s amendments on board. The United Nations Charter should be the foundation of anti-terrorism efforts, a reference now included in the text. “

      Was nötig ist zur Beschränkung, ist drin, so würde ich das deuten.

  3. die vor dem russischen Feuer flüchtenden Banditen, werden bald bei Vollkost von derVolksverräterin aufgenommen, der deutsche Trotte zahlt eh alles.

  4. Krass wie offensichtlich und für jederman sichtbar Erdogan seinen Krieg führt.
    Liebes Parteibuch kannst du eine Einschätzung abliefern über die deutsche Politik in Sachen Flüchtlinge, Syrien, Israel, Russland und was noch so alles damit zusammenhängt?

  5. Die Entwicklung auch an dieser Front sind grundsätzlich erfreulich, aber im Endeffekt sind es auch nur Nadelstiche in diesem Krieg…..

    Entscheidend wird auf Dauer sein, ob es Russland möglich ist mehr Terroristen und Material zu zerbomben als es der Terrorallianz, angeführt von der USA,SA,Türkei möglich ist die Lücken wieder aufzufüllen.

    Darüber habe ich noch überhaupt keine seriöse Infos im Netz gefunden….

  6. Ein russisches Kampfflugzeug wurde im Norden Latakias abgeschossen. https://twitter.com/RT_Deutsch/status/669094641980063744/photo/1?ref_src=twsrc^tfw
    Die Meldung wurde von russischer sowie türkischer Seite bestätigt. Die türkische Regierung behauptet, das russische Flugzeug hätte den türkischen Luftraum verletzt, was dieses Verbrechen offensichtlich legitimieren soll. Von Russland wird diese Behauptung jedenfalls bestritten.
    Das Flugzeug ist auf syrischem Territorium aufgeschlagen, womit klar ist, in welchem Luftraum sich das Flugzeug bewegt hat.
    Meiner Meinung nach wäre es als schwerer Fehler zu werten, wenn Russland diese Aggression unbeantwortet lässt. Wie steht das Parteibuch dazu?

    1. Interessanter Blickwinkel wie ich finde der beschreibt sehr gut wie die RF reagieren könnte.
      Anonym 24. November 2015 um 18:28:
      Die Russen sind Taktiker, intelligente Strategen und sie werden sich sicher nicht hitzköpfig zu einem militärischen Akt gegen die Türkei hinreissen lassen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass urplötzlich ein unabhängiger Staat Kurdistan wieder eine ernste Rolle spielen könnte und mittels neuer russischer Waffen über den Kurdengebieten ein kurdenmordernder türkischer Bomber nach dem anderen vom Himmel geholt wird.🙂
      Na und mit einem gestärkten syrischen Präsidenten Assad und dem Iran zur Seite, dürfte das großosmanische Streben allzu schnell im Keim erstickt sein. Auch finanziell geht da noch was, z.B. über den Boykott türkischer Waren. Man könnte auch noch die armenische und die griechische Karte ziehen – Stichwort: Gebietsansprüche. Die islamistische und dem IS wohlgesonnene Terroristen-Türkei ist gut beraten, jetzt ganz ruhig zu bleiben.🙂
      http://einarschlereth.blogspot.co.at/2015/11/turkeis-feiger-angriff-aus-dem.html

      1. Ja, die Russen gehen, im Gegensatz zu ihren tollwütigen NATO-Kollegen, weitsichtiger und geduldiger vor. Zwei aktuelle Meldungen dazu:
        1. BREAKING! Russian Defence minister says Moscow will Send S-400 Air Defence system to its khmeimim base in ‪#‎Syria‬ (Electronic Resistance)
        2. Dimitri Medwedew, Ministerpräsident Russlands, hat von möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen für die Türkei, nachdem durch diese eine russische Su24 über Syrien abgeschossen wurde, gesprochen: Russland erwäge mehrere wichtige Projekte mit der Türkei zu annullieren und türkische Unternehmen von russischen Märkten auszuschließen. (Hingewiesen wird dabei auch auf die Handlungen der Türkei, um Daesh (ISIS) zu schützen.) (RT Deutsch https://www.facebook.com/rtdeutsch/photos/a.546028985527335.1073741828.472061332924101/715229141940651/?type=3&theater )

        Dazu auch ein Zitat aus einem anderen Forum:
        „1. Turkiye’s action was a deliberate provocation to get NATO directly involved in a shooting war with Russia
        2. Sultan/Caliph Er-DOG-an is really upset that his pet terrorists along the border are getting their asses kicked hard and his dream of taking a part of Syria is shattered
        3. NATO to appear as a united body has somewhat backed Turkiye to some degree but internally, NATO member states are really pissed at their reckless Sultan
        4. Russia will definitely respond but in the meantime, they’ll boost up their air defences in Syria and along Syria’s borders. I heard Russia’s going to cancel business deals with Turkiye
        5. Russia has stated they’ll destroy ANY TARGET they consider a threat in Syria’s airspace
        6. Securing the Syria//Turkiye border will now become an imperative for Russia and the resistance forces on the ground. No more moderate this moderate that nonsense!!
        7. The links between Da’esh and Sultan/Caliph’s crime family will now be exposed by Russia
        8. Nato will for now make some noise but behind the scenes, will be begging Russia to remain calm.“

        Die aktuellen Meldungen decken sich zu großen Teilen mit den Beiträgen, die Sie und ich übernommen und hier eingefügt haben. Meiner Meinung nach ist die russische Reaktion in Ordnung. Man beugt sich den Provokationen nicht, sondern handelt weiter mit Weitsicht. Dennoch wird den NATO-Terroristen auch mit Stärke, insbesondere militärischer Macht begegnet, da die Herrschaften ja bedauerlicherweise nicht in der Lage sind, eine andere Sprache zu verstehen.
        Interessant ist auch, dass die türkische Aggression von gestern sogar in Deutschland für Unmut gesorgt hat. http://www.sueddeutsche.de/news/politik/konflikte-gabriel-kritisiert-tuerkei-nach-flugzeug-abschuss-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-151124-99-12368

        Zum Abschluss noch eine Video-Empfehlung zu dem Ereignis: https://www.youtube.com/watch?v=-6PPtEHnezM&feature=youtu.be

  7. Jetzt wird wohl langsam klar, wozu Washington die F-15 „Dogfighter“ zu Erdogan auf die Nato-Basis verlegt hat.

    3. Nov. 2015 – Zero Hedge: Dogfights Next? US Sends F-15 Jets To „Counter“ Russian Air Force Over Syria

    http://www.zerohedge.com/news/2015-11-03/dogfights-coming-us-sends-f-15-jets-counter-russian-air-force-over-syria

    Seit Anfang November ist die syrische Armee mit russischer Luftunterstützung dabei, der IS-Armee in Syrien den Nato-Nachschub abzuschneiden (roter Kreis):

    Das bedeutet akute Friedensgefahr für die kapitalistisch-faschistischen Terrorstrategen. Lösung: „Sicherheitszone“. Vorwand: russisches Flugzeug. Startsignal: Abschuss. Sollte Nato nun – nach Hitler-Manier in Polen – mit Flugzeugen den syrischen Luftraum über dem etwa 100 Kilometer breiten Nachschub/Ölklau-Korridor der IS-Armee besetzen, müsste die RF sich bei wirksamer Terrorbekämpfung auf Luftkämpfe einstellen. Alle Verhandlungen und Abkommen im Vorfeld hätten sich wieder einmal als Hinhaltetaktik erwiesen, um die nötige Vorbereitungszeit zu gewinnen, während Obama und die Neocons mit Russland „Good Cop, Bad Cop“ gespielt hätten.

    JW: Kriegsziel Transitzone

    https://www.jungewelt.de/2015/11-25/028.php

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