Über die Dörfer

Knapp 25 Tage nach Beginn der von russischen Luftangriffen auf Terroristen von Al Kaida und Co begleiteten Offensive der syrischen Armee und ihrer Partner lässt sich die Entwicklung einiger Dinge besser erkennen.

Bezüglich des Anti-Terror-Krieges in Syrien lässt sich erkennen, dass die syrische Armee und ihre Partner an einer Vielzahl von Fronten in Westsyrien gleichzeitig oder in kurzen Zeitabständen nacheinander in die Offensive gegangen sind, so etwa in der Provinz Hamas östlich und westlich von Kafr Zita sowie in der Ghab-Ebene, in der Provinz Latakia nach Norden durch die Berge mit Stoßrichtung Salma, im Süden von Aleppo gen Süden und Westen mit Stoßrichtung der Ahrar-Al-Sham-Basis ICARDA und im Südosten in Richtung eines Durchbruches der Belagerung des Kweiris Militärflughafens, in der Provinz Homs von Süden her in die Tasche von Rasten hineingehend, im Raum Damaskus von mehreren Seiten tiefer nach Ost-Ghouta hineinstoßend, in der Provinz Quneitra die kürzlich von Al Kaida mit israelischer Unterstützung eroberten Höhen zurückerobernd und in der Provinz Daraa unter anderem im Raum Sheikh Miskin vorwärtsrückend. Das ist eine Auswahl wichtiger Orte, an denen die syrische Armee seit rund drei Wochen in der Offensive ist, aber es sind nicht alle. Hier sind ein paar Karten:

Ungefähre Lagekarte von Syrien Mitte Oktober:

1. Fortschritte an den beiden Fronten südlich und südöstlich von Aleppo:

Von Bedeutung in Aleppo ist weiterhin, dass es kurdischen YPG-Einheiten gelungen ist, Al Kaidas Nusra Front die Kontrolle über den kurdisch geprägten Stadtteil Sheikh Maqsoud abzunehmen, und es Al Kaida und Co trotz einiger Bemühungen nicht gelungen ist, den Stadtteil zuürckzuholen, und, dass Al Kaida und Co sich aus der von der Aleppiner Infanterieschule und ihrer Umgebung gebildeten Tasche zuürckziehen mussten, woraufhin sowohl die syrische Armee als auch ISIS an dieser Front vorrücken konnten.

2. Offensive im Norden der Provinz Latakia:

3. Offensive der Armee in der Provinz Hamah östlich und westlich von Kfar Zita:

Offensive der Armee in der Ghab-Ebene im Nordwesten der Provinz Hamah:

4. Offensive von Süden her in die Rastan-Tasche in der Provinz Homs:

5. Einige der Offensiven der Armee im Großraum Damaskus:

6. Offensive der Armee in Richtung Sheikh Miskin in der Provinz Daraa:

7. Gegen-Offensive der syrischen Armee in der Provinz Quneitra:

Videos von den Kämpfen gibt es auch, massenhaft. Hier ist beispielsweise ein Video von Sana vom Freitag, den 23. Oktober, das Kampfgeschehen der syrischen Armee und ihrer Partner am Boden in den Provinzen Aleppo, Hama, Homs und Latakia zeigt:

Ein typischer Einsatz russischer Kampfflugzeuge in Syrien sieht etwa so aus:

Einen Einsatz russischer Kampfhubschrauber auf Terroristenjagd kann man sich hingegen etwa so vorstellen, wie er hier in der Provinz Hamah auf einem Video von Sympathisanten der Terroristen zu sehen ist:

Insgesamt lässt sich all das, was in Berichten, Karten und Videos zum Ausdruck kommt, wie folgt beschreiben: die syrische Armee und ihre Partner sind an einer Vielzahl unterschiedlicher Fronten in die Offensive gegangen. Dabei konzentriert sich die syrischer Armee darauf, in ländlichen unbewohnten oder dünn besiedelten Gebieten vorwärts zu kommen. Innerhalb von Städten, etwa innerhalb von Aleppo, und dicht besiedelten Gebieten, etwa nördlich und westlich von Aleppo, forciert die syrische Armee die Offensive hingegen nicht. Die syrische Armee zieht buchstäblich über die Dörfer, und geht dabei, wie südlich von Aleppo, über flaches, gut mit Panzern befahrbares Land, oder auch, wie etwa in der Provinz Latakia, durch die Berge. Die strategische Bedeutung der befreiten Gebiete ist dabei, jedes für sich genommen, wenn man von der Ausnahme des Versuchs des Durchbruchs der Blockade des Militärflughafens von Kweiris absieht, eher gering. Anstelle etwa den Terroristen in Aleppo den Nachschub durch Offensiven nördlich und nordwestlich von Aleppo abzuschneiden oder die Terroristen in der Stadt Aleppo selbst anzugreifen, hat die syrische Armee sich, jedenfalls bislang, dafür entschieden, die Offensive südlich von Aleppo zu führen, wodurch kein Nachschubweg von Terroristen gekappt und erstmal auf absehbare Zeit auch kein Bevölkerungszentrum vom Terrorismus befreit wird. Keine einzige Ortschaft, die man auch nur entfernt als Stadt bezeichnen könnte, hat die syrische Armee bei ihrer Offensive bislang befreit, alle befreiten Orte waren bislang vielmehr kleine und kleinste Dörfer, davon jedoch inzwischen einige. Wenn die syrische Armee und ihre Partner jeden Tag ein, zwei oder drei Dörfer oder Hügel von geringem strategischen Wert unter ihre Kontrolle bringen, dann summiert sich das nach einiger Zeit eben doch zu einer ganzen Menge Territorium, und das hat dann auch auf die eine oder andere Weise strategischen Wert.

Wichtiger als Geländegewinne zu machen, scheint es der syrischen Armee angesichts der sichtbaren Strategie jedoch zu sein, möglichst viele Terroristen zu eliminieren und Al Kaida und Co auf diese Weise zu schwächen. Das offene Gelände mit weiten Feldern, kahlen Berghängen und weitgehend verlassenen Dörfchen, was sich die syrische Armee für ihre Offensiven ausgesucht hat, bringt den Vorteil ihrer im Vergleich zu den Terroristen deutlich schweren Bewaffnung, etwa Luftwaffe, Raketenwerfer und andere schwere Artillerie, optimal zur Geltung. Im offenen Feld können die syrische Armee und ihre Partner praktisch alles einsetzen, was sie an schweren Waffen haben, und sie haben offenbar viele, einschließlich bunkerbrechenden Bomben der russischen Luftwaffen und Raketen mit thermobarischen Sprengköpfen, die Gegner auch in unterirdischen Bunkern ausschalten können.

Die Terroristen stehen damit vor der Situation, entweder die syrische Armee im für sie schwierigsten Gelände zu konfrontieren, oder sich aus dem Gelände zurückziehen zu müssen. Strategische Rückzüge sind für die Terroristen jedoch ein Problem, denn einerseits würde die syrische Armee damit größere ländliche Gebiete praktisch kampflos bekommen, während die Terroristen in einigen ziemlich kleinen Gebieten zusammengeschoben würden und ihre Kampfmoral vermutlich zusammenbrechen würde, und andererseits fehlt den in Westsyrien vorherrschenden Terroristen von Al Kaida, Ahrar Al Sham, FSA und Co ohnehin eine einheitliche und feste Kommandostruktur, um solch einen strategischen Rückzug überhaupt bewerkstelligen zu können. Aus diesen Gründen machen diese Terroristen praktisch keine gelpanten strategischen Rückzüge und versuchen stattdessen, die syrische Armee auch in für die Armee günstigstem Gelände am Vormarsch zu hindern, was wiederum zur Folge hat, dass die Terroristen eine schmerzhafte Niederlage nach der anderen kassieren.

Ein weiterer Vorteil der syrischen Armee ist, dass ihre Nachschublinien im Unterschied zu denen der Terroristen recht sicher sind. Die syrische Armee macht sich das zu nutze, indem sie in kurzer Folge an immer anderen Fronten Verstärkungen ansammelt und kleinere Offensiven startet. Wenn die Terroristen dann an den entsprechenden Frontabschnitt Verstärkung heranführen, wartet im Himmel die Luftwaffe, um die Verstärkung der Terroristen nach Möglichkeit noch auf der Landstraße zu eliminieren. Für die Terroristen ist jede Fahrt über offene Landstraßen aufgrund der Lufthoheit der russischen Luftwaffe ein oft mit erheblichen Verlusten verbundenes Risiko, während die syrische Armee kein Problem damit hat, sich innerhalb des von ihr kontrollierten Territoriums von einem Ort zum anderen zu bewegen. Lokal unter besonderen Druck geratenen Terrorkumpanen aufgrund der mit der Reise häufig verbundenen Verluste nicht zu Hilfe zu kommen, ist jedoch auch problematisch, denn damit häufen sich dann einerseits lokale Niederlagen der Terroristen und andererseits untergräbt das Ausbleiben von Verstärkung natürlich den ohnehin mehr als fragilen Zusammenhalt der Terroristen insgesamt weiter.

Die Taktik der syrischen Armee, an unterschiedlichen Stellen der Front langsam über die Dörfer vorwärts zu marschieren, dürfte demnach mit der Zeit zunächst dazu führen, dass die Terroristen durch sehr hohe Verluste immer mehr geschwächt werden, im Weiteren dazu, dass die Terroristen sich dann untereinander zunehmend zerstreiten, und schließlich dazu, dass die Terroristen in einigen Inseln von Ballungsgebieten eingeschnürt werden, wo sie dann jeweils vor die Wahl der Kapitulation oder Eliminierung gestellt werden. Für die Terroristen und ihre Unterstützer dürfte es schwierig werden, diese Entwicklung aufzuhalten. Zwar liefern die Unterstützer der Terroristen ihnen in großen Mengen Panzerabwehrraketen, womit sie der syrischen Armee beim Vormarsch einige Verluste an Fahrzeugen und Soldaten bereitet haben, doch reicht das absehbar nicht aus, um die russische Luftüberlegenheit sowie die schwere Artillerie der syrischen Armee zu kontern. Auch eine potentielle Lieferung von MANPADs, also tragbaren Flugabwehrraketen, an die Terroristen würde, wenn es sie geben sollte, obwohl die USA aus Sicherheitsgründen dagegen sind, und die Türkei sowie Saudi Arabien eine Verbreitung von entsprechenden Waffen an die PKK und die Houthis fürchten dürften, an der Lufthoheit der russischen Luftwaffe vermutlich kaum etwas ändern, denn ähnlich wie die NATO-Luftwaffe kann die russische Luftwaffe inzwischen zielgenau Bomben aus so großer Höhe abwerfen, dass ihre Flugzeuge von tragbaren Flugabwehrraketen nicht erreicht werden können. Die russischen Kampfhubschrauber sind unterdessen mit modernen Täuschkörpern ausgerüstet, die angreifende Raketen in die irre führen sollen. Diese scheinen zumindest so effektiv zu sein, dass die russische Luftwaffe bislang in Syrien noch keinen einzigen Verlust zu beklagen hatte, und auch ein ansonsten durchaus denkbarer Treffer eines russischen Hubschraubers mit Panzerabwehrraketen ist bislang nicht bekannt geworden. Auch in einigen Panzern der syrischen Armee scheinen bereits neuartige und effektive Abwehrmethoden für Panzerabwehrrakten eingebaut zu sein, denn Terroristen und ihre Unterstützer haben sich in den vergangenen Wochen beklagt, dass einigen syrischen Panzern mit den ihnen zur Verfügung stehenden Panzerabwehrraketen nicht anzuhaben ist: obwohl ihre Rakete genau in Richtung Ziel fliegt, gehen manche syrische Panzer einfach nicht kaputt. Panzerabwehrraketen sind für die syrische Armee damit immer noch sehr gefährlich, aber dieses Problem könnte durch bereits erfolgreich getestete Gegenmaßnahmen zukünftig kleiner werden, und solange die russische Luftwaffe die Lufthoheit hat, ist nicht zu erkennen, dass die Dominanz der schweren syrischen Waffen von den Terroristen entscheidend geschwächt werden kann.

Um die russische Lufthoheit zu brechen, bedürfe es kaum weniger als eines umfassenden Krieges gegen die russische Luftwaffe, etwa mit Patriot-Raketen und NATO-Kampfflugzeugen. Staaten der Region wie die Türkei, Saudi Arabien und Israel verfügen über solch ein Potenzial nicht, insbesondere nicht, wenn das zu erwartende russische Echo ins Kalkül einbezogen wird. Und erst recht verfügen darüber nicht die von ihnen unterstützten Terroristen von Al Kaida und Co, und es ist auch nicht erkennbar, wie diese Staaten Al Kaida Staffeln von Luftabwehrsystemen wie Patriot-Batterien und zu Jagdbombergeschwadern verhelfen könnten, die besser sind, als die, über die etwa Israel und die Türkei verfügen. Und auch die USA scheuen vor so einem vollumfänglichen Krieg gegen Russland, und nichts anderes wäre das, zurück, obwohl einige der dortigen radikalen Zionisten, allen voran John McCain, dafür plädieren. Es bleibt den Terroristen in Syrien und ihren Unterstützern damit nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden, dass die russische und syrische Luftwaffe weiterhin die Lufthoheit in Syrien haben, und die Seite der syrischen Regierung über deutlich schwerere Waffen verfügt als sie sie haben.

Wie die Beispiele der US-Kriege gegen Afghanistan und Irak zeigen, ist Luftüberlegenheit auch nicht alles im Krieg. Was den Terroristen und ihren Unterstützern bislang eingefallen ist, um die Offensive der syrischen Armee und ihrer Partner in strategischer Hinsicht zu kontern, ist jedoch, gelinde gesagt, bislang nicht besonders beeindruckend. Der erste Versuch der Terroristen, die strategische Initiative zurückzuerlangen, begann am frühen Morgen des Freitags, den 23. Oktober. Da haben Al Kaida, ISIS und vom Westen unterstützte sogenante „moderate“ Terroristen in einer gemeinsamen Offensive versucht, der syrischen Armee ihren einzigen Versorgungsweg auf dem Land von Hama nach Aleppo abzuschneiden. Dieser Versorgungsweg verläuft, wie seit Jahren bekannt, von Salamiya in der Provinz Hama durch spärlich besiedeltes Gebiet nach Osten bis Ithriya und dann durch die Wüste im Osten der Provinz Aleppo nach Norden über Khanasser und Safira nach Aleppo. Der Plan war denkbar einfach: Al Kaida und die sogenannten moderaten Terroristen haben von Norden kommend eine Attacke auf die Straße von Salamiya nach Ithriya gestartet, während ISIS gleichzeitig von Osten kommend eine Attacke auf die Straße von Ithriya nach Khanasser gestartet hat.

Die gemeinsame Attacke von ISIS, Al Kaida und „moderaten“ Terroristen war insofern erfolgreich, dass es ISIS dabei unter Einsatz mehrerer Selbstmordattentäter am Freitag Morgen tatsächlich gelungen ist, einen Teil der Straße von Ithriya nach Khanasser zu besetzen und damit die Verbindung von Hamah nach Aleppo zu durchtrennen. In strategischer Hinsicht haben die Terroristen sich damit jedoch ein Eigentor geschossen, und das gleich in doppelter Hinsicht. Zum Einen hat die syrische Armee ihre Verbindung nach Aleppo, als sie sie vor mehr als zwei Jahren schuf und damit die terroristische Blockade von Aleppo gebrochen hat, diese Verbindung natürlich absichtlich weit im Osten durch die Wüste geführt, weil eben da der Vorteil der schweren Waffen der syrischen Armee am Besten zum Tragen kommt. Und dieser Vorteil kommt natürlich auch heute zum Tragen. So verwundert es wenig, wenn es der syrischen Armee, unterstützt von der Quds-Brigade der Aleppiner Exil-Palästinenser – ein Schelm, wer denkt, Mitglieder der iranischen Quds-Brigade könnten da als Freiwillige auch mitmachen – kurz nach der Attacke dank ihrer schweren Waffen nach Belieben wieder gelingt, die angreifenden Terroristen zu eliminieren und den Weg nach Aleppo freizuschaufeln. Militärisch gesehen erleiden die Terroristen durch ihren Großangriff auf den Nachschubweg nach Aleppo also nichts als hohe Verluste im offenen Gelände der Wüste.

Und zum Anderen ist der gemeinsame Großangriff von ISIS, Al Kaida und moderaten Terroristen auf den Nachschubweg nach Aleppo kaum weniger als eine diplomatische Katastrophe für die Unterstützer der Terroristen. Seit Wochen predigen diese, Russland solle mit den Angriffen auf moderate Terroristen aufhören, weil doch die Terrorgruppe ISIS der Feind sei, und die von ihnen unterstützten „moderaten Terroristen“ nicht mit, sondern gegen ISIS kämpfen würden. Der gemeinsame Großangriff auf den Nachschubweg nach Aleppo beweist nun das Gegenteil: ISIS, Al Kaida und die vom Westen unterstützten sogenannten moderaten Terroristen kämpfen, wie von Russland behauptet, gemeinsam gegen die syrische Armee, und sie koordinieren ihre Angriffe miteinander. Diese durch den gemeinsamen Angriff auf die Nachschublinie nach Aleppo nun nochmals beweisene Tatsache macht es der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse gelinde gesagt nicht gerade einfacher, ihre Unterstützung für sogenannte moderate Terroristen in Syrien zu rechtfertigen.

Damit sei die Brücke zur diplomatischen Front geschlagen. Die diplomatische Front ist für die Achse des Widerstandes nach wie vor die schwierigste Front im Krieg der zionistisch-wahhabitischen Achse des Terrors gegen Syrien. Nach wie vor weigern sich einige Al Kaida nahestehende Herrscher von Staaten der Region wie Saudi Arabien, Israel, die Türkei, die VAE und Katar sowie mächtige zionistische Seilschaften in Nordamerika und der EU, zuzugeben, dass sie ihren Terrorkrieg gegen Syrien verloren haben und ihr Kriegsziel, den populären syrischen Präsidenten Assad zu stürzen und Syrien damit dem Machtbereich der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse einzuverleiben, unerreichbar geworden ist. Seit dem Beginn der von der russischen Luftwaffe unterstützten Offensive gibt es jedoch erhebliche Fortschritte an der diplomatischen Front. Der wichtigste Meilenstein dabei besteht sicherlich darin, dass die USA mit Russland eine Vereinbarung zur Trennung ihrer Kräfte im syrischen Luftraum eingegangen sind, die im Großen und Ganzen insbesondere zu besagen scheint, dass der Terrorismus in Westsyrien unter russischer Führung von der syrischen Armee am Boden bekämpft wird, während der Terrorismus in Ostsyrien unter US-Führung bekämpft wird, die dies da in Zusammenarbeit mit russland-freundlichen kurdisch geprägten Oppositionskräften am Boden bewerkstelligen wollen, und die USA und Russland sich dabei nicht militärisch in die Quere kommen wollen. Um die Absicht zu unterstreichen, dass die USA Russland beim Anti-Terror-Kampf in Westsyrien nicht in die Quere kommen wollen, zog Barack Obama, wie zuvor gelpant, rund zwei Wochen nach Beginn der russischen Luftangriffe ihre Patriot-Raketen von der türkisch-syrischen Grenze in Gaziantep ab, womit er den in den USA die Legislative dominierenden Lakaien von Netanjahu und seiner Israel-Lobby in Bezug auf den Terrorkrieg gegen Syrien den Boden unter den Füßen wegzog. Nach Syrien hineinzielende Luftabwehrsysteme wie die Patriots wären neben direkten Angriffen von Kampffliegern auf russische FLugzeuge so ziemlich das einzige, was die russische Lufthoheit in Syrien hätte in Frage stellen können. Wo die USA damit unmissverständlich klargemacht haben, dass sie in und über Syrien keinen umfassenden Luftkrieg gegen Russland führen wollen, hat Russland dann auch mit Israel, der Türkei und Jordanien militärische Abkommen erzielt, die, obwohl geheim, angesichts des Verhaltens dieser Staaten kaum etwas anderes zu besagen scheinen, als dass diese Staaten die russische Lufthoheit in Syrien akzeptieren. Da der Irak ohnehin auf russischer Seite kämpft und eine noch viel weitergehende Kooperation mit Russland unterhält und der Libanon keine nennenswerte Luftwaffe hat, ist der Luftraum Syriens, zumindest Westsyriens, damit komplett dicht: Russland hat die unangefochtene Lufthoheit und alle Nachbarländer haben das unterschrieben.

Weiterhin ist es Russland gelungen, Ägypten und Jordanien dazu zu bewegen, Zustimmung zum Einsatz der russischen Luftwaffe gegen den Terrorismus zu signalisieren, obwohl diese Staaten stark von saudischen Finanzspritzen abhängig sind. Und aus Nordamerika kam die gute Kunde, dass Netnajahus Kumpan Harper die Wahl verloren hat und der neue Regierungschef als erste Maßnahme angekündigt hat, die kanadischen Bomber abzuziehen, die den Irak und Syrien bombardieren. Die EU übt sich unterdessen in Unentschlossenheit und Uneinigkeit, vornehmlich in Bezug auf Flüchtlinge aus Syrien, aber auch in Bezug auf Syrien allgemein. Die zionistisch-wahhabitische Achse des Terrors im Krieg gegen Syrien ist damit merklich geschrumpft. Außer den radikalen saudischen Wahhabiten und Erdogan in der Türkei ist kaum noch eine Regierung übrig, die sich öffentlich dazu bekennt, den Terrorkrieg gegen Syrien zum Sturz des syrischen Präsidenten Assad unbedingt fortführen zu wollen – außer Katar natürlich, der radikal-wahhabitische Zwergstaat mit inoffiziellem Regierungssitz in London, der Syrien gerade mit einem Angriffskrieg gedroht hat, falls die Syrer nicht einen von Katar gemehmigten Staatsführer an die Spitze ihres Staates stellen sollten, und damit nur Spott auf sich gezogen hat.

Vor diesem Hintergrund fand am Freitag in Wien ein Treffen auf der Ebene der Außenminister zwischen den USA, Russland, Saudi Arabien und der Türkei statt, das sich mit Maßnahmen zur Beendigung des kriegs in Syrien beschäftigte. Da allein Russland dabei Syrien seine Stimme verleihen konnte, reiste der syrische Präsident Assad kurz zuvor nach Moskau, um da nochmal die gemeinsame syrisch-iranisch-russische Position mit dem russischen Präsidenten Putin und seinem Außenminister Lawrow abzustimmen. Das Ergebnis des Treffens in Wien kann sich sehen lassen: alle vier Staaten, die USA, Russland, Saudi Arabien und die Türkei, haben sich da darauf verständigt, dass Syrien ein einheitlicher und unabhängiger Staat, wo die Syrer selbst über ihren Sttatsführer entscheiden, bleiben soll, der säkular ist. Sowohl US-Außenminister John Kerry als auch der russische Außenminister Sergej Lawrow haben dieses Ergebnis des Vierer-Treffens bestätigt. Außerdem wurde vereinbart, dass die vier Staaten sich alsbald, möglichst schon nächsten Freitag, wieder treffen wollen, möglicherweise in erweiterter Runde, um an der Lösung des Syrien-Konfliktes zu arbeiten. Die Frage der Zukunft des syrischen Präsidenten Assad wurde dabei einstweilen ausgeklammert, da sie bislang unüberbrückbar strittig ist.

Das bedeutet folgendes: Mit der Annahme der Forderung, dass Syrien ein säkularer Staat bleiben soll, wie die USA das schon Ende September gemacht haben, haben Saudi Arabien und die Türkei implizit zugestimmt, dass die Achse des Widerstandes den Krieg gegen die wahhabitisch-zionistische Terrorachse gewinnt, denn sämtliche von ihnen unterstützte Terrorgruppen, von ISIS über Al Kaida und Ahrar Al Sham bis hin zu den sogenannten moderaten Terrorgruppen, die vom SNC vertreten werden, lehnen Säkularität unbedingt ab und wollen stattdessen ein sunnitisch-wahhabitisches Emirat auf dem Boden Syriens errichten. Weiterhin haben Saudi Arabien und die Türkei durch ihre fortgesetzte Teilnahme an den Verhandlungen implizit zugestimmt, über die Beendigung des Syrienkrieges zu verhandeln, bevor ihre Bedingung erfüllt ist, dass vor Verhandlungen geklärt sein muss, dass der syrische Präsident Assad am Ende der Verhandlungen abtritt. Auch wenn zu erwarten ist, dass weder die Türkei noch Saudi Arabien tatsächlich ein säkulares Syrien wollen, lässt sich darauf aufbauen, denn darauf können Saudi Arabien und die Türkei zukünftig festgenagelt werden.

Der nächste praktische Schritt, auf den diesbezüglich hingearbeitet werden muss, dürfte es sein, dafür zu sorgen, dass keine bewaffnete Gruppierung, die sich nicht zu einem säkularen Syrien bekennt, noch Panzerabwehrraketen bekommt. Bis es soweit ist, dürfte es noch etwas dauern, ähnlich es noch etwas dauert, bis die Offensiven der syrischen Armee über die Dörfer durchschlagende Wirkung zeigen, aber Trippelschritt für Trippelschritt geht es in die richtige Richtung: die vollständige Niederlage der zionistisch-wahhabitischen Terrorachdse und das Ende des Krieges gegen Syrien.

21 Gedanken zu “Über die Dörfer

  1. Danke für den detailierten, umfassenden Lagebericht…..!!!

    Für mich als „militärischen“ Laien ist immer noch schwer nachvollziehbar was da (militärtaktisch) im Gelände passiert. Wie man militärorganisatinstechnisch „Stiche“ im freien Gelände bis nach Daraa oder Wegungen über Salamiya, Ithriya, Khanasser, Safira, Aleppo freihält usw. usf…….

    Frage in die Runde: Gibt es da Literatur zu…..in der Art: militärtaktische, -strategische Einführungen für Nichtmilitärs….;o))

    Danke

    Gruß
    Pitt

  2. Wie sieht es eigentlich mit der russischer Unterstützung fuer die Kurden aus?
    Raqqah scheint in relativer Nähe zu sein, mit der russischen Luftwaffe sollte es den Kurden möglich sein bis an die Grenzen Raqqahs vorzudringen und die Stadt zu befreien. Außerdem würde Daesh zur Verteidigung dieser Einheiten aus anderen Fronten abziehen müssen, meiner information nach befinden sich in Raqqah nicht einmal 4000 Bewaffnete; was wiederum der syrischen Armee zu gute kommen sollte.

    Ich wünsche dem syrischen Volk ein baldiges Ende des Krieges.

    1. RussianMuslim

      Ja, es wurde von russischen ( und auch iranischen) Waffenlieferungen an die YPG berichtet. Der Kanal soll über Suleimaniyah nahe der iranischen Grenze im Irak (PUK-Land) und dann über Land durch Kurdengebiete immer scharf an der iranischen und türkischen Grenze entlang bis nach Kobani laufen. Wieviel so an Waffenhilfe gekommen ist, kann ich aber natürlich nicht sagen.

      Ein frontaler Angriff der YPG und ihrer arabischen Partner der Syrian Arab Coalition auf Raqqa ist reine Phantasie. ISIS ist dafür viel zu stark in Raqqa. Was eher klappen könnte, ist, dass die YPG und ihre arabischen Partner östlich des Euphrat durch dünn besiedeltes Gebiet bis zum Tishreen Damm vorankommen, und der syrischen Armee vom Kweiris Airport aus das gleiche gelingt. Die von ISIS gehaltenen Städte Jarabulus, Manbij und Al Bab wären damit vom Rest des ISIS-Reiches abgeschnitten und ISIS in Raqqa wäre vom türkischen Nachschub abgeschnitten. Wenn die so gebildete ISIS-Tasche um Jarabulus, Manbij und Al Bab ausgeräumt ist – oder ISIS von da flüchtet – dann könnten die YPG und ihre Partner einerseits und die syrische Armee andererseits zu beiden Seiten des Euphrat weiter nach Süden ziehen, um dann ISIS in Raqqa gleichzeitig von Westen und von Osten her anzugreifen. So könnte es mit der Befreiung von Raqqa klappen, anders kaum. Das setzt aber voraus, dass die YPG und ihre Partner einen klaren Willen zeigen, mit der russisch-iranisch-syrischen Achse zusammenzurbeiten. Bei der YPG-Führung ist der wohl da, beim Fußvolk und bei den arabischen Partnern der YPG ist dieser Wille aber eher noch nicht so ganz da, um es vorsichtig auszudrücken, oder anders gesagt, sie sind ausgesprochen feindlich gesinnt gegen die syrische Armee.

  3. Es gibt die Dreiteilung
    * Taktik – unterste Ebene – Einsatz der Waffen, Zusammenarbeit der Waffengattungen etc.
    * Operation – mittlere Ebene – Verschiedene taktische Einzelgefechte werden zu einem sinnvollen Gedanken verknüpft (nicht im Nachhinein wie es sich anhört sondern als Vorrausplanung)
    * Strategie – obersten Ebenen – zb. welche räumlichen Bereiche des Staates sind wichtig und müssen erobert oder gehalten werden.

    zitat:
    „Die gemeinsame Attacke von ISIS, Al Kaida und “moderaten” Terroristen war insofern erfolgreich, dass es ISIS dabei unter Einsatz mehrerer Selbstmordattentäter am Freitag Morgen tatsächlich gelungen ist, einen Teil der Straße von Ithriya nach Khanasser zu besetzen und damit die Verbindung von Hamah nach Aleppo zu durchtrennen. In >>>>strategischer Hinsicht<<<>>>diplomatische Katastrophe <<< strategische Ebene also eine diplomatische / strategische Katastrophe

  4. Summa summarum ordnet der von der NWO geplante “War on Terror” ein Chaos nach dem anderen.

    Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung hätte ich noch hinzugefügt zu den Werten ländlicher Veränderungen.

    – … auch die USA scheuen vor so einem vollumfänglichen Krieg gegen Russland …

    Nur schon militärtechnisch können die USA einen solchen KRIEG konventionell absolut nicht führen, weil sie über keine Mittel gegen die gefürchteten russischen Antischiffsraketen verfügen. Ein paar davon gegen Flugzeug- / Helikopterträger und aus ist es mit der flexiblen US-Lufthoheit. GB u F fallen im Nu als Koalitionäre aus, weil ihre Navy auf dem Zahnfleisch läuft. Schiffe versenken der besonderen Art: Weitere Schiffsgattungen schalten den Nachschub aus, der daraufhin vollumfänglich über Luftbrücken stattfinden müsste, usw.
    Die NATO zu Wasser wäre null komma plötzlich ein reines Verteidigungsunterfangen, was sie ohnehin sein müsste, sofern die Statuten nicht verloren gingen.

    Es ist also keine Frage der Scheu, sondern eine Frage nicht vorhandener Optionen. Was bliebe wären konventionell bestückte ballistische Raketen, aber hier müsste der Westen erstmal die PRoduktion gehörig ankurbeln. Wobei ich mir nicht denken kann, dass nicht schon Satellitenabwehrsysteme existieren, um die Aufklärung beweglicher Ziele zu unterbinden.

    – … obwohl einige der dortigen radikalen Zionisten, allen voran John McCain, dafür plädieren.

    Die machen sich allesamt was vor, wenn sie denken, sie könnten mit den vorhandenen Mitteln im grossen Stil einen modernen KRIEG führen. Wenn sie das wirklich ernst meinen, dann sind das allesamt Träumer, weil ausser StellvertreterKRIEGen nur die Option AtomKRIEG geblieben ist.

    Wenn sich ausserdem bewahrheiten sollte, dass russische Störsender NATO-Ortungssysteme lahm legen, wüsste ich zu gerne, wie Zions Extremisten mit Sextanten bewaffnet in einen Hightech-KRIEG ziehen wollen.

    – … gemeinsame Attacke von ISIS, Al Kaida und “moderaten” Terroristen …

    Danke für die Beweisführung, dass wir Westler, ob un- / freiwillig oder un- / wissentlich, ignorierend, Terrorismus finanzieren. Wenn das Bushfreund Osama noch hätte erleben dürfen🙂
    Wer sich bis heute gefragt hat, wer Al-Qaida eigentlich ist, braucht nur in den Spiegel zu sehen, denn es herrscht Zwangsmitgliedschaft – ALTERNATIVLOS, danke Frau Kandesbunzlerin. Das ist wie mit der GEZ-PRopaganda-Zwangsfinanzierung, oder?

    Ergänzend dazu neulich im ZDF ein zarter Versuch der Ankündigung eines PRopaganda-Paradigmenwechsels.
    -> http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=378693&p

    Die HofberichtBEstattung wurde frisch gebrieft: Saudi-Arabien im Bett mit dem IS. Darüber darf sich jetzt jeder als völlig überrascht empören. Zwischen den Fronten die Gemässigten, wir, d.h. die US, BRD und, obwohl nicht explitzi aufgeführt, Al Qaida. Bei “Assad-Regime” oder “Terrormiliz IS” passen sie jedenfalls nicht. Fazit: Die Saudis sind schuld.
    Ebenfalls spurlos subsummiert: Kurden. Dafür hat die BRD hat ihre Aufnahmeprüfung zum KRIEGskoalitionär bestanden. Inoffiziell: BRD im Bett mit Al-Qaida – Fettnapfpotential pur. Bei Bedarf werden die gezinkten Karten neu gemischt. Deshalb gilt Vorsicht, die BRD hat keinen Zugang zu einer massgeblichen PRopaganda-Lobby.

    Soweit die offiziell erlaubte Lesart: Unser Freund Saudi-Arabien = Terrorfinancier. Nicht dass jemand überstürzt auf die Idee von Wirtschaftsanktionen kommt🙂

    Die EUSraEliten senden mit ihrer aufgepeppten Lesart das Signal an die Saudis, dass der Brand durchaus aufs Königshaus übergreifen könnte – heute unser Hurensohn, morgen brutaler Diktator. Man erinnere sich, bevor Assad Kinderfresser werden durfte, war er bloss ein braver und wohltätiger Zahnarzt, der sein Amt aus Pflichtgefühl angetreten hat.

    Alles eine Frage kundenoptimierter PRopaganda.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

      1. Nach dem Lesen Deines Links fiel mir spontan wieder die historisch bedeutsame Frage ein, ob der machtpolitische Paradigmenwechsel dereinst rückblickend an einem zeitlich eng begrenzten Ereignis festgemacht werden könnte.

        Wenn die Meldung korrekt ist, könnte der Einsatz der Störsender genau das Ereignis sein, auf das ich gewartet habe. Bislang habe ich auch von keinen Dementi gelesen, die ja wichtig wären um die Schlachtviehmoral der EUSraEliten zu stärken.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

  5. erstaunlich das sich die Syrische Armee so lange halten konnte, bei den Milliarden durch Katar, Saudis und von Westerwelle und den … Berlin Kriminellen. Wahrscheinlich fürchtete man grosse Massaker an den eigenen Familien, was diese Kampfes Kraft so deutlich stärkte

  6. wie kann es sein das die rebellen immer noch so stark sind und die syrische armee schwierigkeiten hat bei der offensive ? ist die syrische armee nicht in der überzahl, ich habe mal gehört das über 90.000 ndf soldaten bei latakia stationiert und da ihr leben chillen.
    wenn man sich news der opposition anschaut hat man den eindruck das die offensive nur sehr langsam vorrangeht, wenn nicht sogar garnicht gelingt und von hohen verluste auf der seite der syrische armee gesprochen wird. ich bezweifel diese aussagen aber anderseits glauben ich den auch
    ich würde mich über eine antwort freuen

    1. hamudi

      „ich habe mal gehört“

      So genau wollte ich die Quellenangabe gar nicht wissen.

      „ich bezweifel diese aussagen aber anderseits glauben ich den auch“

      Wenn du den zusammengesponnenen Unfug der Terroristenpropaganda glaubst, bitte schön.

      Ganz im Ernst: Die Armee kommt bei ihrer Offensive anscheinend ganz gut voran, im Schnitt werden gegenwärtig in Syrien offenbar rund 300 Terroristen täglich eliminiert, während einige weitere weglaufen oder kapitulieren. Bei gegenwärtig geschätzten 100-150.000 Terroristen in Syrien, dauert es aber eben eine Weile, bis die Auswirkung solcher Verluste der Terroristen ganz deutlich wird.

  7. Anscheinend hat Russland seitens des Irak nun grünes Licht, in den Irak fliehende Terroristen auch dort zu bombardieren.

  8. Auch ich hoffe, dass dieser Blog wieder regelmäßiger erscheint, denn – und da werden mir alle zustimmen – es ist der beste dt.sprachige Außenpolitik-Blog weit und breit, und ein großes Danke

    1. Mustafa Weber

      Ich sehe nicht, dass sich das Momentum zu ändern scheint. Die Terroristen haben nach wie vor Verluste in Höhe von ca. 300 pro Tag, und Iran wurde gerade nach Wien eingeladen. Das alles läuft nach wie vor auf eine Vernichtung der Terroristen und eine iran-freundliche Lösung in Syrien hinaus.

      Auch die US-Special-Forces, die nun angeblich nach Syrien geschickt werden, sind dabei hilfreich, denn die können nur zusammen mit den YPG agieren, und machen dadurch Drohungen von Erdogan zunichte, er wolle die YPG attackieren, wenn sie ISIS in Nordsyrien an der Grenze zur Türkei besiegt.

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