Ansarullah gewinnt mehr Freunde während die Saudis bombardieren

Die im anti-iranischen Fanatismus gefangene wahhabitische Führung der Saudis macht bisher keine Anstalten, den von Iran organisierten diplomatischen Rettungsanker eines Waffenstillstandes für den Jemen zu ergreifen und bombardiert den Jemen weiter. Ansarullah und die mit ihnen zusammenarbeitende jemenitische Armee gewinnen unterdessen mehr Freunde, Partner und Unterstützer im Jemen.

Wie Brigadegeneral Ahmed Asiri, Sprecher der saudisch geführten Kriegskoalition, laut der staatlichen saudischen Agentur SPA am Donnerstag mitteilte, bombardierte die Koalition in den Stunden zuvor „einige Einheiten der jemenitischen Armee, darunter die Brigaden Nr. 19, 22, 21 und 33 in Bijan, Taiz und Shabwa, Telekommunikationseinrichtungen für Verbindungen zwischen der nordjemenitischen Stadt Saada und der Hauptstadt Sanaa sowie einige Höhlen, die Waffenlager seien.“

Middle East Eye, eine Publikation, die häufig eine sektierische anti-schiitische Weltsichtsicht ähnlich der der Muslimbrüder vertritt und alles andere als iran- oder Houthi-freundlich ist, berichtete unterdessen am Donnerstag anhand eines am Montag von den Saudis im Dorf Beit Rejal zwischen Sanaa und Hodeida durchgeführten Luftangriffes, wie sich durch die saudischen Bombenangriffe die Loyalitäten im Jemen verändern. In dem Dorf hat der saudische Luftangriff das Haus eines Ziegenhirten zerstört, der mit Politik nie etwas am Hut hatte, und vier seiner Kinder getötet. Der Sheikh des Dorfes erzählt, dass sie im Dorf große Hoffnungen in Hadi gesetzt hatten, er und andere Dorfbewohner seien im arabischen Frühling nach Sanaa gefahren, um gegen Ali Saleh zu protestieren, er habe Hadi bei der Ein-Kandidatenwahl 2012 gewählt, und als Ansarullah 2014 die Macht in Sanaa ergriffen habe, hätten die Dorfbewohner dagegen Proteste organisiert. Und auch, als Hadi nach Saudi Arabien geflüchtet sei, und um ausländische Intervention gebeten habe, hätte er das für richtig geheißen. Doch nun, wo die Saudis den Jemen bombardieren und die Menschen sehen, was das heißt, meint er, das ist eine Verletzung von Menschenrechten, und aus den 7 Millionen Stimmen für Hadi sind 7 Millionen Tränen geworden. Während der Ort um die Opfer des Luftangriffes trauerte, hätten einige Männer ihre Waffen genommen und seien davongezogen, berichtet Middle East Eye. Er wisse nicht, wo die Männer hin seien, aber manche sagen, sie seien nach Sanaa gegangen, um sich da den Huthis anzuschließen, sagte der Sheikh des Dorfes laut Middle East Eye dazu.

Geschichten dieser Art, dass die saudischen Luftangriffe selbst Unterstützer von „Präsident“ Hadi, zu dessen Gunsten die Saudis ihren Krieg gegen Jemen angeblich machen, dazu bringen, sich mit Ansarullah zusammenzutun, hört man in diesen Tagen oft aus dem Jemen. Die Washington Post etwa, die als Flaggschiff der US-Neocons bekannt dafür ist, streng pro-israelisch und radikal gegen alles zu sein, was auch nur im Geruch steht, irgendwie pro-iranisch zu sein, berichtete am Donnerstag unter dem Titel „Jemenetischer Konflikt droht für Saudis zu ihrem Vietnam zu werden“ ähnliches. Die Unterstützerbasis von „Präsident“ Hadi zerkrümele, sowohl in der Zivilbevölkerung als auch im Militär, denn viele Einwohner hätten eine Abneigung dagegen, wie Hadi und seine mit ihm im Exil befindlichen Leute die Angriffe der Koalition aus dem Ausland bejubelten, schreibt das zionistische Blättchen weiter, und selbst Leute, die in Aden mit der Waffe in der Hand gegen Ansarullah kämpfen, wollen Hadi nicht wieder in Aden haben und sein Gesicht nicht mehr sehen.

Das sind natürlich nur Anekdoten. Davon gibt es im Krieg viele und allzu oft sind Anekdoten aus dem Krieg erstunken und erlogen. Es gab jedoch am Donnerstag eine Meldung, die darauf schießen lässt, dass der in den Anekdoten beschriebene Effekt, dass sich seit dem Beginn der saudischen Bombardierung des Jemen Loyalitäten im Jemen dramatisch ändern und das zu Ungunsten von Hadi und den Saudis, und zu Gunsten von Ansarullah, bereits eine gravierende militärische Konsequenz hatte. Die staatliche deutsche Tagesschau meldete unter dem Titel „Huthis erobern Provinzhauptstadt“ am Donnerstag:

Huthi-Rebellen und mit ihr verbündete jemenitische Truppen haben die Provinzhauptstadt Atak in der ölreichen südlichen Provinz Schabwa erobert. Es ist ihr erster großer militärischer Erfolg seit Beginn der Luftangriffe der saudi-arabisch geführten Koalition vor zwei Wochen.

Atak wurde von sunnitischen Stammeskämpfern verteidigt. Doch beim Einmarsch der Rebellen und der zum früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh stehenden Militäreinheiten in Atak sei am Donnerstag kein Schuss gefallen, berichteten Einwohner. Rebellen und Soldaten hätten überall in der Stadt Kontrollpunkte und Stellungen errichtet.

Zunächst mal scheinen da einige Klarstellungen zum beiläufigen, aber irreführenden Unfug der Märchenschau zu einer ansonsten im Kern korrekten Nachricht notwendig. Ataq ist zwar Hauptstadt der Provinz Shabwa, jedoch eine Kleinstadt. Laut Wikipedia hatte Ataq bei der letzten Zählung im Jahr 2003 gerade einmal 6608 Einwohner, und selbst im gesamten Bezirk kam man auf gerade mal 43.959 Einwohner. Die Einnahme der Kleinstadt Ataq ist natürlich ein signifikanter Erfolg von Ansarullah, der durch die Rolle von Ataq als Provinzhauptstadt noch gemehrt wird, aber nach der bereits weitgehend gelungenen Befreiung der deutlich über eine halbe Million zählenden Großstadt Aden natürlich nicht „ihr erster großer militärischer Erfolg seit Beginn der Luftangriffe der saudi-arabisch geführten Koalition.“ Dann ist die Behauptung, dass es irgendwo in Aden oder der Provinz Shabwa Huthi-Rebellen geben würde, natürlich, wie im Parteibuch bereits mehrfach erklärt wurde, absurder Unfug. Was es in der Provinz Shabwa gibt, sind Einheiten der jemenitischen Armee, die genau wie der große Rest der jemenitischen Armee loyal gegenüber der Armeeführung und der in der jemenitischen Hauptsadt Sanaa ansässigen Regierung des Jemen sind, die gegenwärtig von einer breiten Koalition gestellt wird, die insbesondere aus Vertretern der von Ali Saleh geführten Volkspartei GPC und Ansarullah, auch bekannt als die Huthis, besteht. Soviel zur Richtigstellung der immer wieder falsch berichteten Dinge in dem Zitat der Märchenschau-Meldung. Der zutreffende Kern der Tagesschau-Meldung ist wohl, dass jemenitische Armeeeinheiten, die auf der Seite der Regierung in Sanaa und nicht auf der Seite des in der saudischen Hauptstadt Riyad lebenden jemenitischen „Präsidenten“ Hadi stehen, am Donnerstag in die Stadt Ataq eingerückt sind, was ein Erfolg für Ansarullah ist.

Ob dabei kein Schuss gefallen ist, wie von der Tagesschau behauptet, sei dahingestellt. RT meldete dazu etwa, dass es dabei acht Tote gegeben habe. Al Arabiya, eine Propagandaschleuder des saudischen Königshauses, meldete die Einnahme der Stadt Ataq durch „Huthis“ und „Anhänger von Ali Saleh“ auch und fügte dabei das Detail hinzu, die saudische Koalition habe währenddessen den Militärflughafen in der Stadt Ataq bombardiert. Außerdem schrieb Al Arabiya dazu, lokale Stammesführer und Sicherheitsbedienstete hätten den Eintritt der „Huthi-Milizen“ in die Stadt ermöglicht, und meldete weiter, es sei das erste Mal, dass die zum zaiditischen Zweig des Schiitentums gehörenden „Huthis“ diese Stadt betreten hätten, wo der „auf’s Schärfste sunnitische“ Awlaki-Stamm herkomme. Der Hisbollah und Ansarullah nahestehende libanesische TV-Sender Al-Manar meldete zu den Ereignissen am Donnerstag in der Provinz Shabwa, der jemenitischen Armee sei es – unterstützt durch die Volkskommitees und Stammesleute – gelungen, einige Örtlichkeiten in Bani Hilal in der Provinz Shabwa von Al-Kaida-Terroristen zu befreien und sie aus der Stadt zu vertreiben, und außerdem rückten die Armeeeinheiten in den Nasib-Bezirk vor, was zu Massendesertationen in den Reihen von Al Kaida führte.

Mit etwas Hintergrundwissen oder ein bisschen Recherche ergeben diese Informationen ein recht plausibles Bild von dem, was in Ataq am Donnerstag wohl wirklich passiert sein könnte, und der wichtigen Schlussfolgerung für den saudischen Krieg gegen den Jemen, auf die das schließen lässt. Zunächst mal geht aus einer anlässlich der Ermordung eines Offiziers der jemenitischen Armee in Ataq veröffentlichten Meldung von Jemenfix von Januar 2015 hervor, dass in Ataq die 21. Brigade der jemenitischen Armee stationiert ist, und die Terrorgruppe Al Qaeda sich des öfteren zu Mordanschlägen auf jemenitische Soldaten in der Provinz Shabwa bekennt. Im Februar 2015 meldete die türkische Anadolu Agentur, Tausende Kämpfer des Bani-Hilal-Stammes hätten in Ataq eine massive Militärparade mit Hunderten Stücken militärischer Ausrüstung abgehalten, um ihre Unterstützung für Präsident Hadi zu kundzutun. Zu der Parade verbreitete Bilder lassen darauf schließen, dass es sich bei diesen Stammeskämpfern der Bani Hilal im militärischen Sinn um ein recht großes und gut bewaffnetes Regiment handelt. Die Yemen Times verbreitete Angaben, es habe sich bei der Parade gegen eine Invasion durch Huthis, Al Kaida oder wem auch immer um 12.000 Kämpfer, die über 400 Fahrzeuge verfügen, gehandelt, und andere Stämme hätten weitere Paraden, wenn auch kleinere, organisiert, und die Teilnehmer würden nur Hadi als legitim anerkennen und die Machtübernahme der Huthis ablehnen. Bilder von Mitte März zeugen davon, dass da eine ganze Menge der gut bewaffneten Kämpfer des Bani Hilal Stammes in Aden eintraf, um in Aden für Hadi oder jedenfalls gegen eine Machtübernahme von Huthis in Aden zu kämpfen. Ein gesonderter Militärflughafen in Ataq ist in öffentlich zugänglichen Karten nicht zu erkennen, da ist nur ein Flughafen zu erkennen, und der wird offenbar – zumindest auch – zivil genutzt.

Was sich aus all dem, insbesondere den von den saudischen Medien SPA und Al Arabiya verbreiteten Informationen, schließen lässt, ist, dass mächtige und gut bewaffnete Stammesformationen sich in der Provinz Shabwa mit der der von GPC und Ansarullah gestellten Regierung in Sanaa gegenüber loyalen jemenitischen Armee verbündet haben, anstatt gegen sie zu kämpfen, und sie nun anstatt wie in Aden gegeneinander gemeinsam gegen Al Kaida kämpfen, während die saudische Kriegskoalition gleichzeitig die bei Ataq stationierte 21. Brigade der jemenitischen Armee bombardiert hat, um den gemeinsamen Kampf der jemenitischen Armee mit den Stammesverbänden gegen Al Kaida zu behindern. Der Bombenterror der Saudis gegen den Jemen, und insbesondere zivile Einrichtungen wie den Flughafen von Atiq, hat nun also offensichtlich dazu geführt, dass sich außer der jemenitischen Armee auch einer der militärisch stärksten streng sunnitischen Stammesverbände des südlichen Jemen, trotz der religiösen Unterschiedlichkeit, die die zionistisch-wahhabitische Kriegsallianz zum Schüren von Spannungen auszunutzen versucht, mit Ansarullah gegen Ex-Präsident Hadi und die saudische Kriegskoalition verbündet hat, und den Saudis in der Region als Verbündete nur noch die Terroristen Al Kaida bleiben. Dieser Fortschritt von Ansarullah ist viel wichtiger als die dadurch geglückte Einnahme der Kleinstadt Ataq.

7 Gedanken zu “Ansarullah gewinnt mehr Freunde während die Saudis bombardieren

  1. Vielen Dank an das Parteibuch für die unermüdlichen, umfassenden Berichte. Ich bin immer wieder beeindruckt von den vielen Detailinformationen. Ein wirklich herausragender Blog.

    Eine Frage zu Al Qaeda im Yemen. Woher kommen die Al Qaeda Kämpfer dort und besteht die Möglichkeit, dass SaudiArabien und Golfstaaten versuchen werden, wie in Syrien massenweise frische Terroristen in das Land einzuschleusen um den Kampf am Boden führen zu können?

    Hoffen wir, dass die tapferen Yemeniten den Sieg davontragen werden und dass dieses Jahr auch das Ende des syrischen Dramas bringen wird.

    1. Demeter

      Al Qaeda im Jemen ist ein sehr komplexes gesellschaftliches und militärisches Phänomen, das aufgrund unterschiedlicher Selbstverständnisse innerhalb der Gruppe sein Gesicht oft und schnell wandelt. Zur Geschichte und zum Hintergrund von Al Qaeda im Jemen einschließlich seiner gesellschaftlichen und geschichtlichen Vorläufer werde ich bei Gelegenheit mal einen eigenen Artikel machen.

      Im Jemen agiert Al Qaeda in einer Mischung aus Rebellengruppe a la Robin Hood, Mafia a la Sizilia, organisierte Kriminalität mit Vertretern in Regierung und staatlichen Institutionen, tiefer Staat des Jemen a la Gladio und vom saudischen Geheimdienst geführte Besatzungsarmee. Der Aspekt Rebellengruppe ist dabei immer mehr in den Hintergrund geraten, und die letzten Aspekte immer mehr in den Vordergrund, besonders der Aspekt, vom saudischen Geheimdienst geführte Besatzungsarmee.

      Woher die Al-Qaeda-Kämpfer da kommen, gibt schon der Name an: Al Qaeda auf der arabischen Halbinsel, kurz AQAP. AQAP akzeptiert die Staatsgrenzen auf der arabischen Halbinsel nicht, und ihre Leute im Jemen kommen bunt gemischt von der arabischen Halbinsel, insbesondere aus Jemen und aus Saudi Arabien. Schaut man etwas länger in die Geschichte zurück, so war zwischen dem, was heute Jemen und Saudi Arabien sind, früher keine Grenze wie heute, und erst recht nicht da, wo sie jetzt ist. Viele Vorfahren prominenter Saudis kommen aus dem, was heute Jemen ist, auch hohe Mitglieder der Königsfamilie, etwa die Mutter von Kronprinz Muqrin, und die Bin-Laden-Familie. Die Stämme von Teilen des Jemen und Saudi Arabiens sind reichlich verwoben. Früher sagte man auch einfach mal Südarabien zu dem Gebiet.

      Die Saudis haben den Jemen lange benutzt, um dort in ihrer Gesellschaft unerwünschte Mitglieder, Extremisten, Kriminelle, etc, zu verstoßen und sie in den Jemen in das einfache islamische Leben oder den Jihad zu schicken, ähnlich etwa, wie etwa Deutsche in Frankreich zur Fremdenlegion gingen. Und mit den saudischen Exilanten kamen sicher auch saudische Geheimdienstler, die die rebellenhafte Jihad-Bewegung im Jemen, aka Al Qaeda, infiltrierten, steuerten, finanzierten, ausrüsteten, und für saudische Herrschaftszwecke einspannten. Selbst starke bewaffnete Stämme im Süden und Osten Jemens – siehe etwa die 10.000+ recht gut bewaffneten Bani-Hilal-Kämpfer – beklagen sich, dass sie sich mit Al Qaeda arrangieren müssen, weil Al Qaeda zu stark sei – Al Qaeda sei ausgerüstet und finanziert wie ein Staat, und da könnten sie als Stämme, und seien sie noch so stark und tapfer nicht mithalten. Es ist keine Frage welcher Staat dahintersteckt. Da Jemen zu arm ist,um so etwas auf die Beine zu stellen, kommt dafür nur Saudi Arabien in Frage.

      1. Al-Quida gibt es bekanntlich nicht, wie u.a. der frühere Italienische Präsident Cossiga als einer der ERsten outete, eine BBC Doku sagt das Selbe usw.. Das sind dort Stammes Kämpfe, angeheizt durch ausl. Söldner und Gelder

      2. homer

        Al Qaeda ist im Osten des Jemen sehr real, genauso real wie etwa die Mafia in Sizilien, auch wenn von interessierter Seite immer wieder behauptet wird, es gäbe keine Mafia in Italien, nach dem Motto: das sind alles nur Gerüchte, hier gibt es nur ehrenwerte Familien, und manchmal explodieren in Autos von Staatsanwälten eben Bomben, unglückliche Zufälle gibt es nun mal, da brauchen Sie nicht gegen die Mafia zu ermitteln, die gibt es gar nicht, verstehen Sie…

        Cossiga hat offenbar in Bezug auf Al Qaeda im Jemen keinen Schimmer gehabt, wovon er redet – oder er wusste es, und hat gelogen. Ja, das gibt es, manchmal lügen Politiker. Sowas aber auch. Al Qaeda im Jemen hat auch einen Aspekt von Stammesfehden, weil Al Qaeda sich da auch einmischt, aber viel mehr agiert Al Qaeda im Jemen wie die Mafia, und noch mehr wie die Geheimarmee Gladio als Art tiefer Staat zum Nutzen der Saudis. Ach ja, Gladio gibt es ja auch nicht, reine Phantasie, kein Anlass, da irgendwas zu unternehmen, da gibt es nichts zu ermitteln, verstehen Sie…

        Und in Syrien, Irak, Libyen, Afghanistan, Pakistan, Somalia, Nigeria, Ägypten und so weiter und so fort, auch da gibt es natürlich kein Al Qaeda, nur ein paar romantische Jungs mit viel Abenteuerlust, die ein bisschen Revolution machen, und Persern und Schiiten etwas Angst einjagen wollen, kein Grund, irgendwas zu unternehmen dagegen, verstehen Sie…

        Ich hoffe, das macht es etwas klarer, was da läuft.

  2. Tja die Saudis wollen die ganz islamische Welt wahhabitisieren.
    Kurden die ich kenne aus dem Irak sprechen schon seit mindestens 5 Jahren von der Gefahr die man als arabization of the Middle East bezeichnet.
    Auch die Berber in Algerien,Marrokko sprechen von einem Ziel der Saudischen Fürung zur Arabisierung aller Muslime der islamischen Welt !

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