Al-Kaida-Ableger in Syrien erobern Yarmouk-Camp und Nasib-Grenzposten

Ablegern der Terrorgruppe Al Kaida ist es am Mittwoch gelungen, die Damaszener Vorstadt Yarmouk-Camp sowie den Übergang Nasib an der Grenze zu Jordanien zu erobern. Wie schon im Fall der Eroberung der syrischen Provinzhauptstadt Idlib am letzten Samstag durch Al Kaida nutzen auch die neuen von der vom Westen unterstützten, sogenannten moderaten syrischen Opposition gefeierten Erfolge Al Kaidas den zionistisch-wahhabitischen Kriegsbemühungen zum Sturz der syrischen Regierung tatsächlich eher wenig, sondern sie sind ihnen aufgrund der in westlichen Staaten in den letzten Jahren erneut entwickelten starken Abneigung gegen die Greueltaten von Al Kaida eher hinderlich.

Am Mittwoch-Nachmittag wurde von westlichen Massenmedien dass Terroristen von ISIS die im Süden von Damaskus liegenden palästinenischen Vorstadt Yarmouk-Camp (zu deutsch: Jarmuk-Lager) unter ihre Kontrolle gebracht haben. Die Zeilenfüller der qualitativ geringwertigen westlichen Massenpropaganda haben zwar beinahe durch die Bank keinen Schimmer wovon sie da schreiben, aber immerhin haben sie das richtige Narrativ transportiert. Die radikal-zionistische staatliche deutsche Propagandaschleuder „Tagesschau“ meldete beispielsweise: „Einheiten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) haben große Teile des palästinensischen Flüchtlingslagers Dscharmuk bei Damaskus eingenommen.“ Natürlich ist die vor Jahrzehnten in fester mehrstückiger Bauweise für palästinensische Flüchtlinge errichtete Damaszener Vorstadt Jarmuk-Lager genausowenig ein „Lager“ wie die Berliner Siedlung „Onkel Toms Hütte“ eine Hütte ist, und natürlich heißt Jarmuk ebensowenig Dscharmuk wie die thüringische Universitätsstadt Jena Dschena heißt, aber sei’s drum. Immerhin hat der Zeilerfüller der Märchenschau korrekt die Botschaft an die Rezipienten der deutschen Massenpropaganda transportiert, dass in der Damaszener Vorstadt Yarmouk-Camp – jedenfalls ab jetzt – abscheuliche Al-Kaida-Terroristen das Sagen haben, die bekämpft werden müssen.

Für die, die es nicht wissen, noch kurz zum tatsächlichen Hintergrund der Machtübernahme von ISIS im Yarmouk-Camp: unterschiedliche wahabbitisch-takfiristische Terrorgruppen, darunter der Al-Kaida-Ableger Nusra Front und ISIS, halten, dank ihrer anfänglichen Unterstützung durch sektierische Hamas-Fanatker, seit Ende 2012 große Teile des Yarmouk-Camps besetzt. Seitdem haben diese Terroristen immer, wenn palästinesische Volksverteidigungseinheiten und die syrische Armee ihnen auf die Pelle gerückt sind, reichlich zusammengelogenes und -gefälschtes Propagandamaterial in die Welt geblasen, wie böse die syrische Regierung angeblich zu den friedlichen palästinschen Zivilisten im Yarmouk-Camp sei, was von der zionistischen Propagandisten gern weiterverbreitet und von leichtgläubigen Freunden Palästinas oft geglaubt wurde. Da diese Lügenpropaganda der Terroristen den Zusammenhalt des Widerstandes gegen den Zionismus gefährdete, verhielten sich die syrische Armee und palästinensische Volksverteidigungseinheiten in Bezug auf das Yarmouk-Camp regelmäßig defensiv und lediglich auf Verteidigung des Zugangs zur weiter nördlich gelegenen Damaszener Innenstadt bedacht, obwohl sie den Terroristen militärisch überlegen sind und seit geraumer Zeit wissen, dass das Yarmuk Camp ein Hort von Terroristen ist, die reihenweise abscheulichste Verbrechen begehen. Am Mittwoch Morgen nun ist es der militärisch stärksten Terrorgruppe im Yarmouk-Camp, dem Al-Kaida-Ableger ISIS, gelungen, einige ihr ideologisch nahestehende Terroristen im Yarmouk-Camp dazu zu bewegen, ihr beizutreten und mit anderen ISIS-Terroristen in südlich des Yarmouk-Camps gelegenen Damaszener Vorstädten gemeinsame Sache zu machen. Einige Mitglieder der zweitstärkste Terrorgruppe im Yarmouk-Camp, der Al-Kaida-Ableger Nusra Front, weshalb es am Mittwoch im Yarmouk-Camp zu einigen Schießereien und anderen Kriegshandlungen und Greueltaten zwischen den beide zu Al Kaida gehörenden Terrorgruppen ISIS und Nusra Front kam, bei denen sich die Terroristen von ISIS durchsetzten. Für die syrische Regierung bedeutet das keine Verschlechterung der militärischen Lage, aber insofern eine Verbesserung, als dass die syrische Armee und palästinensische Volksverteidigungseinheiten nun damit, dass jedem klar ist, dass im Yarmouk-Camp Terrroisten von ISIS herrschen, angemessene Maßnahmen gegen den Terrorismus im Yarmouk-Camp ergreifen und sie zukünftig ihre militärische Überlegenheit ohne Rücksicht auf durch von Zionisten weitergetragene verlogene Terroristen-Propaganda verursachte potentielle Reputationsschäden ausspielen können.

Was die Eroberung des syrisch-jordanischen Grenzpostens Nasib nahe der in Südwestsyrien gelegenen Stadt Daraa durch Terroristen angeht, so ist die Situation etwas anders als in Bezug auf das Yarmouk-Camp und Idlib. Wie Urs18798 unter Verweis auf zahlreiche Details belegt, wurde der syrisch-jordanische Grenzpostens Nasib von Jordanien aus erobert. Am Grenzübergang anwesende jordanische Grenzsicherheitskräfte haben dagegen keine Maßnahmen ergriffen, sondern interessiert zugeschaut. Die syrischen Grenzsicherungskräfte sind angesichts des aus Jordanien kommenden Überraschungsangriffs in eine nahegelegene Militärbasis geflüchtet, soweit sie noch konnten, und von den Angreifern nicht massakriert wurden. Die Führung der Angriffe auf den Grenzpostens Nasib hatte, wie das schon Idlib der Fall war, die zu Al Kaida gehörende Terrorgruppe Nusra Front und sie hat diesen Führungsanspruch auch nach der Eroberung des Grenzpostens Nasib mit umfangreicher und unwidersprochener Propaganda geltend gemacht. Anders als in Idlib hat Al Kaida sich nach der Eroberung des Grenzübergangs Nasib jedoch zurückgehalten, mit Al-Kaida-Fahnen vor den Kameras internationaler Medien zu posieren. Stattdessen hat Al Kaida zum Posieren vor den Kameras internationaler Medien Hilfskräfte wie die im Westen als moderate Rebellengruppe geltende Terrorbande „Yarmouk Brigade“ abgestellt, die da mit den Fahnen des französischen Mandats posiert haben, die auch von der sogenannten FSA benutzt werden. Einige internationale Medien wie Xinhua und die Japan Times haben sich von der Tarnung der Al-Kaida-Terroristen nicht täuschen lassen und sie als das bezeichnet was sie sind, aber zahlreiche zionistische Massenmedien der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft haben dennoch entweder so getan, als ob sie die Täuschung nicht mitbekommen haben, oder sie haben sie aufgrund der Beschränktheit ihrer Zeilenfüller wirklich nicht mitbekommen, und folglich geschrieben „Hauptstrom-Rebellen“ hätten den Grenzübergang erobert. Ob das wirkliche Auswirkungen hat, wo nun tatsächlich Al Kaida die Kontrolle über den Grenzübergang hat.

8 Gedanken zu “Al-Kaida-Ableger in Syrien erobern Yarmouk-Camp und Nasib-Grenzposten

  1. Das mit „den „Moderaten“ den Sieg für die internationale Presse feiern lassen“ konnte man bereits in Idlib sehen, wo zwar die Al-Kaida franchise Marke „Nusrafront“ den Kampf gewann…. für die Photos dann aber eine „moderate Gruppe“, der auch der berüchtigte Kannibale angehörte, die markanten Plätze mit der französischen Mandatsfahne schmücken durfte. Das die Al-Kaidatochter nun nicht ihr eigenes Kalifat ausgerufen hat deutet für mich darauf hin das sie entweder von selbst darauf kommen weiter auf ihre „moderaten Partner angewiesen zu sein (als Schutz gegen Luftschläge -solange man noch benötigt wird fallen auch keine Bomben- und für Waffenlieferungen, die an die „moderaten“ Partner gehen -aber wie immer irgendwie ihren Weg zur Al-Kaida finden) oder aber darauf das die Türkei viel weiter involviert ist und die Al-Kaidaführung in Syrien davon überzeugen konnte in zukunft nur noch unter der Maske der „moderaten“ Opposition zu agieren um die internatiole Gemeinschaft nicht zu verschrecken.
    Bei Wikipedia ist es auch interessant zu sehen wie die unterstützer der terrorgruppen peinlichst genau darauf achten so wenig Gebiet wie nur irgend möglich der Nusra zuzuschreiben, genau wissend das deren wahre Stärke die westliche Unterstützung zusammenbrechen lassen könnte.
    Auch auffällig das die Mutterorganisation Al-Kaida, die früher alle fünf Monate dem Westen den totalen Krieg androhte, sich komplett medial bedeckt hält und nichts mehr verlauten lässt (und das obwohl aus deren Sicht alles nach Plan laufen müsste (außer das der angestrebte Zeitplan hinkt), siehe auch hier:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorismus-al-qaidas-agenda-2020-a-369328.html

    ).

    Mit unserer recherchefreien Presse und „Experten“ vom schlage Elliot Higgins dürfte die Rechnung aufgehen und die Islamisten benutzen den Westen, unter der vorspielung das der westen die Islamisten für westliche Ziele benutzt, um im Richtigen Augenblick die Waffen zu wenden plus die bestens ausgebioldeten und indoktrinierten Kämpfer gegen den Westen loszulassen (und die werden statistisch gesehen wohl kaum alle im Irak und Syrien sterben):

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-studie-mehr-als-25-000-auslaendische-terrorismus-kaempfer-a-1026789.html

    Mal sehen wann hier im Rotlichtmillieu und in der Unterwelt Enthauptungen zum guten Ton gehören und Bandenkriege jedes mal in Massakkern ausarten….

  2. Schlimm genug im Flüchtlingslager zu sein und dann noch das!

    Für Obama, Hollande und Cameron wäre eine Todesstrafe zumilde, man müßte sie ihren „Freunden“ von der Al CIAda übergeben – natürlich dem Fußvolk, nicht den Führern oder der Führungsstruktur sie selber eingesetzt oder „zurechtgebombt“ haben mit ihren Dronen-kills.

  3. Hier, weil das Thema im Artikel vorkommt.

    Es ist peinlich daran zu denken, dass diese Leute erwachsene Menschen sind, die Kannibalen und Barbaren unterstützen, während sie den – sogar von Washingtons NATO und CIA bestätigt – mit überwältigender Mehrheit demokratisch gewählten Präsidenten der Arabischen Republik Syrien einen Diktator nennen und es ihre angeblich freiheitlich-demokratischen westlichen Regierungen waren, die 2014 freiheitlich demokratische Wahlen für Syrer im Ausland be- oder verhindert haben.

    Möge es wahr sein.

    Eigene Übersetzung:

    Britische Lügner wieder einmal aufgeflogen! Idlib fest in Händen der Syrischen Armee, britische Unfähigkeit, wie üblich

    IDLIB: Inzwischen wurde die Lüge zurückvergefolgt bis zu ihrer Quelle: die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenvernichtung. So sieht´s aus, Leute, der ganze Propagandatrick wurde vom MI6 in Erwartung eines Durchbruchs bei Idlib von inkompetenten Engländern in der Türkei geplant und ausgelöst. Die Idee war, die Syrische Arabische Armee durch diese auf den Radiowellen schwimmenden Ente zu demoralisieren. Es nicht funktioniert.

    Nachdem SOHR, betrieben vom verurteilter Schwerverbrecher und professionellen Lügner Rami Abdul-Rahman, die Lüge verkündet hatte, die dschihadistischen Kannibalen hätten die Positionen der SAA in Idlib überrannt, verkündeten andere „Nachrichten“-Quellen, wie die offensichtlich Qatar gehörende Lügenfabrik Daily Star dasselbe, zusammen mit ähnlich unglaublichen Falschmeldungen wie der, dass aus Al Raqqa, da Provinzhauptstadt, die Einwohner flüchten würden, um der Verfolgung durch eine wütende syrische Regierung zu entgehen.

    Sonstige freiberufliche Lieferanten von Quatsch, wie Scott Lucas, der eine kaum gelesene Website namens eaworldview betreibt und in England an ein paar läppischen Colleges lehrt und der umwerfend furchtbare Al Bawaba, stimmten ein in der proterroristischen Chor des Blödsinns, um die Unwahrheiten zu verbreiten.

    Hier ist, was passiert ist, basierend auf den besten von uns gesammelten Informationen: Die terroristischen Angriffe am nördlichen Rand der Stadt wurden alle von der SAA abgewehrt, wie wir berichteten. Der Zweck der Anschläge im Nordosten, Nordwesten und Osten (im Industriegebiet) war Ablenkung von einer Zusammenballung von Kannibalen und Barbaren im Süden der Stadt. Diese Kriegslist (zweifellos zusammengebraut von Engländern) floppte, als die Bewegung der Terroristen im Süden von den Leuten der Aufklärung erkannt wurde und diese das Zentralkommando der SAA alarmierten. Dann wurde die Entscheidung getroffen, sich bei der Verteidigung des Nordens und Ostens auf die Volksverteidigungskräfte zu verlassen und im Süden die Armee neu aufzustellen, um die sich dort ansammelnden Nusra-Terroristen unschädlich zu machen. Wir leugnen nicht, dass die Armee militärische Außenposten außerhalb von Idlib den Terroristen preisgegeben hat.

    Das einzige Gebiet, in das die Terroristen eindringen konnten, war in Al-Husayniyya, wo die Bevölkerung zur Evakuierung aufgefordert wurde, damit sie nicht den üblichen britisch-ermutigten Grausamkeiten, den Enthauptungen und Vergewaltigungen ausgesetzt sein würden. Die Menschen aus diesem Viertel wurden zur Küste geleitet. Wir können ihre Ankunft in Latakia bestätigen durch Mitteilungen unserer Verwandten, die etwas Vorsicht für angebracht hielten, angesichts der Geschichte der Idlibiten und ihrer Unterstützung für den sich auf den Islam berufenden Extremismus. Mein Eindruck war jedoch, dass ihnen Zuflucht gewährt wird und sie gut behandelt werden. Fast alle waren Frauen und Kinder. Es ist offensichtlich, dass die Männer blieben, um der SAA zu helfen, die Barbaren zu bekämpfen. Mir wurde zugesichert, dass die SAA Al-Husayniyya zurückgewinnen wird.

    Original in Englisch: http://www.syrianperspective.com/2015/03/idlib-ha-ha-ha-british-liars-caught-again-idlib-firmly-in-hands-of-syrian-army-british-inept-as-usual.html

  4. 1. Idlib wurde von den von der AKP unterstützten tekfirischen Terroristen NICHT erobert. Der Angriff dieser Banditen wurde erwartet, schon Wochen vorher. Auch wurde erwartet, dass Kasab, an der türkischen Südgrenze, wiederholt angegriffen würde, um Richtung Lattakia vorzudringen. In diesem eben genannten Zeitraum durchschritten mehrere Tausend zionistisch-wahabitische Mörder die Grenze von der Provinz Liwa al-Iskenderuna („Hatay“) nach Syrien. Idlib und Yarmouk war von langer Hand geplant (Türkei, Jordanien und die wahabitisch-usraelische Möderallianz)
    Schließlich wurde Idlib mit etwa 12.000 Mann angegriffen.
    Die syrische Armee evakuierte zunächst die Stadt und zog sich anschließend geordnet zurück. Es war ein kluger, taktischer Rückzug, der in den Mainstreammedien mit verschmitzter Freude als psychologischer bzw. demoralisierender Rückschlag für „das Assad-Regime“ (von dieser Bezeichnung können die Hunde immer noch nicht lassen) bezeichnet wurde, was so nicht stimmt. Die Syrer selber sind diesbezüglich viel informierter und gar nicht demoralisiert. Tatsächlich war der Rückzug von der Armeeführung geplant, um sinnlose eigene Verluste zu vermeiden.
    Jetzt ist Idlib umzingelt. Wieder einmal sind diese Schwachköpfe in einen Kessel geraten, und die syrische Luftwaffe und Artillerie versetzt denen unzählige Schläge. Bis jetzt, innerhalb einer Woche, sollen an die 2.000 der überwiegend ausländischen Eindringlinge zu ihren 72 Jungfrauen befördert worden sein. Vielleicht bekommen sie dort ihre Erektion, während sie auf dieser Welt wohl keinen bekommen haben.
    Auf der syrischen Seite sollen während der gesamten Kämpfe 60 Soldaten und ca. 100 Zivilisten ermordet sein. Die Armeeführung schwört, alle Banditen in Idlib und Umgebung zu zertreten. Allein heute sollen in Idlib über 250 Angreifer getötet worden sein. Der Geheimdienst meldet, etwa 10.000 dieser Kanalratten befänden sich noch in Idlib.

    2. Yarmouk wurde nicht erobert, trotz intensiver Hilfe der jordanischen Monarchie – die bald nicht mehr existieren wird. In einzelne Außenbezirke drangen sie zwar ein. Sie sind inzwischen zurückgedrängt worden. In Yarmouk konnten sie deshalb nicht eindringen, weil der palästinensische Widerstand diesmal vorbereitet war und mit Armeeeinheiten kämpfte.

    Zusammenfassend möchte ich sagen, dass Sie bitte nicht zu voreilig aus der Hüfte schießen und somit unbemerkt bzw. unabsichtlich die Propaganda der Mainstreammedien übernehmen und verbreiten. Ansonsten, weiter so!

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