Kiews Truppen in Debalzewo zerbröseln

Die Befreiung der Stadt Debalzewo macht rasante Fortschritte. Gegenwärtig, am Dienstag Mittag, sieht es so aus, dass die Truppen der Kiewer Junta im Kessel von Debalzewo zerbröseln und die Stadt in wenigen Tagen, möglicherweise noch heute, vollständig vom Terror der Faschisten befreit werden kann.

Gestern veröffentlichten Freunde von Novorossiya ein Video, auf dem zu sehen war, dass die Lugansker Volksverteidigungskräfte in Debalzewo vom Bezirk „8. März“ über die „Straße 40 Jahre Oktober“ und die Kosmonautenstraße im „Mikrorayon 50 Jahre Sieg“ bis zum „Zapadniy Park Otpravleniya“ vorgestoßen waren.

Am Dienstag Morgen wurde berichtet, dass die Armee der Donezker Volksrepublik vom Dorf Logvinovo aus gen Süden gezogen und von Norden kommend nach Debalzewo vorgedrungen ist, während die Armee der Lugansker Volksrepublik von der Ortschaft Chernukhino gen Norden gezogen und von Süden kommend nach Debalzewo vorgedrungen ist. Die Armee der Lugansker Volksrepublik hat dabei bereits Teile des Stadtteils „Vostochniy Mikrorayon“ befreit. In Höhe der Eisenbahnüberführung bei der Kurchatova-Straße haben sich die Armeen von Donezker und Lugansker Volksrepublik vereinigt und durchkämmen seitdem gemeinsam die Straßen von Debalzewo auf der Suche nach Faschisten.

Am Dienstag Mittag wurde vom Verteidigungsministerium der Donezker Volksrepublik gemeldet, dass die Armeen von Novorossiya den Bahnhof von Debalzewo befreit haben, was vom der Kiewer Junta nahestehenden Journalisten Andrej Zaplienko bestätigt wurde.

Ebenfalls am Dienstag Mittag erklärte der Verteidigungsminister der Donezker Volksrepublik, die Stadt Debalzewo stehe gegenwärtig zu etwa 80% unter Kontrolle der Armeen von Novorossya und werde in wenigen Tagen vollständig befreit sein, möglicherweise, wenn die restlichen Kiewer Truppen sich angesichts der für sie aussichtslosen Lage zügig ergeben, sogar noch heute. Da viele Truppen der Junta auch innerhalb des Kessels keine Verbindungslinien untereinander mehr halten können und nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt bewegungsfähig sind, erscheint ein baldiger vollständiger Zusammenbruch aller eingekesselten Truppen realistisch.

Wenn die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya die vollständige Kontrolle über die Stadt Debalzewo erlangt haben, bedeutet das natürlich ncoh nicht, dass der Kessel von Debalzewo insgesamt schon vollständig ausgeräumt ist, denn schließlich hat der Kessel von Debalzewo südlich der Stadt selbst noch einen erheblichen Unterbau. Allerdings bringt der Verlust der Stadt Debalzewo es aus Kiewer Sicht mit sich, dass die im Kessel sitzenden Kräfte dann meilenweit vom Nachschub aus Artemovsk abgeschnitten sind, ohne jede Chance auf Nachschub oder einen Ausbruch. So ist es zu erklären, dass Kiew am heutigen Dienstag Morgen hastig sämtliche Kräfte aus einigen Stellungen im Süden des Kessels, nämlich Malo-Orlovka und Enakievo, abgezogen hat, um sie in Richtung Norden gen Debalzewo zu verlegen. Aus Rache, oder um die Volksverteidigungskräften zu beschäftigen, haben die abgezogen Kiewer Kräfte kurz vor dem Abzug noch die Schachtanlagen von Enakievo in Brand gesetzt, die sie zuvor gehalten haben. Kiew befindet sich also, obwohl Kiew das Bestehen eines Kessels in Debalzewo nach wie vor offiziell leugnet, bezüglich des Kessels von Debalzewo offenbar im Panikmodus, denn die Hoffnung Poroschenkos, seine Stellungen im Kessel von Debalzewo mithilfe menschlicher Schutzschilde in Form von OSZE-Beobachtern halten zu können, erfüllt sich nicht.

Unterdessen ergeben sich offenbar immer mehr Kräfte der Kiewer Faschistenjunta im Kessel von Debalzewo. Berichte über die Anzahl der Kräfte Kiews, die sich heute in Debalzewo ergeben haben, schwanken dabei zwischen 20 und 120.

Nachtrag 17:00h: Während der Kiewer Generalstab leugnet, dass sich massenhaft seiner Kämpfer in Debalzewo ergeben hätten, bringt das russische Fernsehen Bilder, auf denen Dutzende in die Gefangenschaft gehende Kämpfer der Kiewer Junta zu sehen sind:

Ein Mitglied der Volksverteidigungskräfte Novorossiyas teilte mit, dass Kämpfer der DVR von Kalinovka gen Kommuna vorrücken und gleichzeitig Kämpfer der LVR von Chernukhino gen Ryazanevo vorrücken, womit die Stadt Debalzewo de facto vom südlichen Rest des Kessels isoliert sei.

Der Regierungschef der DVR, Alexander Zakharchenko, wurde im Zentrum von Debalzewo von einer Gewehrkugel am Fußknöchel getroffen und aufgrund dieser vergleichsweise leichten Verletzung in ein Krankenhaus in Alchevsk evakuiert.

Der stellvertretende Kommandeur des Kiewer Strafbataillons „Kryvbas“ hat öffentlich erklärt, dass seine Truppen im Raum Debalzewo eingekesselt sind, einige Mitglieder des Bataillons in Gefangenschaft geraten sind und der Rest auf das Ende des Bataillons wartet.

Der stellvertretende Kommandeur des Kiewer Strafbataillons „Kievskaya Rus“ – dessen Kräfte Parteibuch-Informationen zufolge unter anderem in Kommuna stationiert sind – erklärte, dass die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya rund 90% der Stadt Debalzewo beherrschen. Das Strafbataillon „Kievskaya Rus“ bittet um einen grünen Korridor zur Flucht seiner Kämpfer.

Das stellvertretende Verteidigungsminister der DVR erklärte, heute sei ein sehr schlechter Tag gewesen, da Kiewer Truppen die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya bei Debalzewo aus allen Rohren beschossen haben und außerdem größere Angriffe von Norden zum Druchbruch bei Logvinovo in den Kessel gestartet hätten. Weiter erklärte er, seine Leute haben Anweisung, auf Provokationen nicht einzugehen, sondern nur Angriffe abzuwehren, was dann auch so auch geschehen sei. Die im Kessel von Debalzewo umzingelten Kräfte Kiews forderte er erneut auf, die Waffen niederzulegen. Am heutigen Dienstag Vormittag hatte der ukrainische Generalstab noch gemeldet, seine Truppen hätten Logvinovo erobert und demzufolge sei Debalzewo nicht mehr eingekesselt.

Nachtrag 19:30h: Ein Offizier der in Debalzewo stationierten 128-sten Brigade der ukrainischen Armee hat gegenüber ukrainischen Medien erklärt, dass diese Brigade umzingelt ist und binnen 24 Stunden möglicherweise zu existieren aufhören wird, wenn nicht massive Hilfe vom Generalstab kommt.

Die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya melden, dass die Kiewer Kräfte auf ihrem Rückzug von Außenpositionen im südlichen Teil des Kessels auch den Schacht „Olkhovatskaya“ in Brand gesetzt haben.

3 Gedanken zu “Kiews Truppen in Debalzewo zerbröseln

  1. Da werden sicher einige im Kessel sein die bis zur letzten Patrone kämpfen und sich durchschlagen wollen zur OSZE oder Presse, und sicher keine Papiere Rangabzeichen, Truppenabzeichen oder sonnst was haben, weil es sonnst peinlich werden würde wenn feststeht, in welchen Auftrag sie da sind.
    Kommandoeinheiten haben niemals Wehrdienstbuch und Erkennungsmarke oder andere Dokumente mit.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.