Poroschenkos Plan zur Sicherung der Besatzung von Debalzewo durch OSZE scheitert

In Novorossiya hält der Waffenstillstand so einigermaßen. Zwar beschießen die Truppen der faschistischen Kiewer Junta Novorossiya auch weiter hin und wieder, und in der Gegend von Schirokino östlich von Mariupol versuchten die Nazi-Banden des Kiewer Regimes auch wieder einen Panzerangriff, doch mit Ausnahme der Gegend von Debalzewo verübten die Kiewer Truppen am Sonntag deutlich weniger Terror als zuvor.

Am späten Samstag Abend verbreitete der als Semen Semenchenko bekannte Führer von Kiewer Nazi-Garden, der zuvor öffentlich mehrfach erklärt hatte, die Kiewer Truppen seien in Debalzewo eingekesselt und die Kiewer Führung lüge, wenn sie anderes behaupte, die aus der Luft gegriffene Behauptung, seine Einheiten hätten am Samstag Abend den Ring der Volksverteidigungskräfte von Novorossiya um Debalzewo gesprengt, und demnach könne keine Rede mehr davon sein, dass ein Kessel in Debalzewo bestehe. Pünklich um Mitternacht Kiewer Ortszeit wurde gemeldet, der Kiewer Führer Petro Poroschenko habe erklärt, er habe all seinen Einheiten das Einstellen des Feuers befohlen und es bestehe in Debalzewo kein Kessel.

Kurz nach Mitternacht Ortszeit wurde von allen Frontabschnitten berichtet, dass sowohl die Truppen die Kiewer Junta das Terrorisieren von Novorossiya unterließen als auch dass die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya das Gegenfeuer eingestellt hatten. Wenige Minuten später forderte Petro Poroschenko die OSZE auf, sich unverzüglich nach Debalzewo zu begeben, um dort den Waffenstillstand zu überwachen, und gleichzeitig forderte er, dass die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya es den Kiewer Besatzungstruppen gestatten, dass Kiew Nachschub nach Debalzewo transportiert. Damit war für die ganze Welt glasklar, dass Poroschenko beabsichtigte, die Beobachter der OSZE als lebende Schutzschilde im Kessel von Debalzewo zu nutzen und Nachschub mittels diplomatischem Druck durch NATO-Staaten auf Russland nach Debalzewo zu bringen, so Debalzewo zu halten und die für ihn unangenehme, aber ansonsten militärisch unvermeidliche Kapitulation der Truppen der Kiewer Junta in Debalzewo zu vermeiden.

Um etwa ein Uhr nachts meldeten die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya, dass ihre Stellungen in der Umgebung von Debalzewo von Kiewer Truppen intensiv beschossen würden. Während die Führung der Donezker Volksrepublik noch in der Nacht eine Krisensitzung abhielt, wehrten die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya den bewaffneten Durchbruchsversuch von Poroschenkos Truppen ab. Die Volksverteidigungskräfte von Novorossiya in dem Schlüsseldörfchen Logvinovo mussten die bislang schwersten Angriffe der Truppen der Junta überstehen, doch sie hielten ihre Stellungen und der Kessel blieb zu.

Die OSZE konnte nicht nach Debalzewo reisen, eben weil es in Debalzewo und Umgebung keinen funktionierenden Waffenstillstand gibt und Kiew über keinen Transportweg nach Debalzewo verfügt. Seitdem hat sich der Waffenstillstand in Debalzewo ebenso erledigt wie Poroschenkos Plan der Sicherung der Kiewer Besatzung von Debalzewo durch die OSZE.

Im späteren Verlauf des Sonntag meldeten der Kiewer Junta nahestehende Medien, dass Kommandeure von eingekesselten Kräften des Kiewer Regimes in Debalzewo nach den schweren Verlusten der letzten Wochen und dem Scheitern des Planes, die Kiewer Kontrolle über Debalzewo mit Hilfe von Waffenstillstand und OSZE zu sichern, sich am Sonntag zu Gesprächen über eine Kapitulation ihrer Einheiten zu Kommandeuren der Lugansker Volkswehr begaben.

Was bei den Gesprächen herausgekommen ist, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Ein Feldkommandeur der Volksverteidigungskräfte von Novorossiya in einem bereits befreiten Teil von Debalzewo erklärte später am Sonntag im russischen Fernsehen, er rechne damit, dass der Waffenstillstand sich in Debalzewo noch um etwa fünf Tage verzogern werde, weil es so lange vermutlich noch dauern werde, bis es in Debalzewo keine Kräfte der Kiewer Junta mehr gibt.

Die staatliche deutsche Märchenschau bestägtigte in Laufe des Sonntags unterdessen die Information des Parteibuches vom Donnerstag, derzufolge Debalzewo der entscheidende Knackpunkt bei den Verhandlungen in Minsk gewesen sei. Donezk und Lugansk hatten verlangt, dass die im Kessel von Debalzewo eingekreisten und damit geschlagenen Truppen der Kiewer Junta friedlich und ohne weiteres Blutvergießen kapitulieren sollten, während Poroschenko ein Spiel spielte, den Kessel bestritt, auf dieser Lüge aufbauend die Forderung nach Kapitulation seiner umzingelten Truppen ablehnte und damit drohte, die Verhandlungen platzen zu lassen, sollten seine Truppen in Debalzewo kapitulieren müssen. Im Ergebnis wurde das Thema Debalzewo dann aus dem Ergebnis der Minsker Verhandlungen ausgeklammert, was nun dazu führt, dass Poroschenkos Truppen im Kessel von Debalzewo nicht geordnet und ohne weiteres Blutvergießen kapitulieren, sondern eliminiert werden, sofern sie nicht individuell kapitulieren.

15 Gedanken zu “Poroschenkos Plan zur Sicherung der Besatzung von Debalzewo durch OSZE scheitert

  1. Kleine Korrektur: Dass die Kämpfe jetzt die schwersten waren, ist nicht glaubhaft. Die schwersten Angriffe gab es in den letzten Tagen, einmal mit 20 Panzern von innen und 30 Panzern von außen, und am nächsten Tag von Elitetruppen aus der Reserve mit 40 Panzern von außen, die es fast geschafft hätten. Schon bei diesem zweiten Angriff kam von innen nur noch wenig, woraus man durchaus schließen kann, dass von innen faktisch nichts mehr für einen Angriff taugliches da war.

    Heute kam von außen wohl nicht mehr als ein wenig Artillerieunterstützung, und von innen was halt noch da war.

  2. Alexander
    Zu meinen Informationen bezüglich Logvinovo, siehe oben die Bilder und darunter die Reportage von Lifenews heute. ich will nciht ausschließen, dass LifeNews heute einfach Bilder gestellt oder Szenen von vorgestern gezeigt hat, aber was da zu sehen ist, sieht nach der bislang schwersten Attacke auf Logvinovo aus. Und die Leichen der ukrainischen Angreifer liegen noch im Straßengraben.

  3. Die Nervenstärke und der Kampfgeist dieser Leute aus der Ostukraine ist wirklich bewundernswert.

    Sie werden mit Lüge um Lüge und Betrugsversuch um Betrugsversuch konfrontiert und behalten einfach die Nerven. Das ist ganz, ganz stark. -Mein Herz ist bei Euch!

    Vielleicht überspitze ich mit der Behauptung, dass dieser Kessel als Symbol für die Zukunft Europas zu gelten hat. Aber dieser Kessel erscheint mir als ein ähnliches Nadelöhr wie Syrien, durch welches das Kriegskamel der USA hindurchgezwängt werden sollte. Und am Arsch hat es geklemmt.

    Die völlige Einstellung der Antiputinpropaganda in Deutschland zumindest weist darauf hin, dass die USA leise, leise einen Rückzug eingeleitet haben, um die totale Niederlage nicht eingestehen zu müssen.

    Dieses ehrlose und feige Dreckspack ohne Haltung; deren babylonische Hurenstädte nach den kosmischen Gesetzen irgendwann eingeäschert werden müssen, um die Glorie der Wahrheit wieder herzustellen.

    Das Armageddon wird in den USA und vielleicht noch in England stattfinden. Das ist sicher.

  4. Poro fürchtet die Wahrheit, dass seine Söldner in Debalzewo entdeckt werden. Daher ist dort jeder der Kiew-Aktivisten zu archivieren, dass es später keine Unstimmigkeiten gibt.
    Da wird so mancher dieser Faschisten zu flüchten versuchen und sollte eben dran gehindert werden. Jeder dieser „Freiwilligen“ sollte abgeurteilt und gemäß seiner pers. Schuld zum Wiederaufbau v. Donezk gezwungen werden.

  5. Ich schreibe selten auf diesem Blog. Die Qualität und Klasse der Beiträge macht mich scheu, weil ich ein harter und brutaler Denker bin.

    Und die Wahrheit ist nicht gewünscht.

  6. Angebl. wurde die Familie von Poro in Kiew vom Rechten Block bedroht und hat fluchtartig die Stadt velassen., weil die mit dem Waffenstillstand nicht einverstanden sind und sie wollen aus Debalzewo ausbrechen. Ist dort in Sibir nicht Platz genug für solche Faschisten? Im Kessel dürften sich viele davon aufhalten und wollen natürlich nicht erwischt werden.

  7. Lesen Sie einfach.

    „Bei der Reinigung des Donbass muss man alle Familien liquidieren, die kein Porträt von Bandera haben“ – Nasta Potupchenko, Sekretärin des „Rechten Sektors“

  8. Das mit dem Problem des Abzugs der schweren Waffen habe ich kommen sehen. Die eine Seite traut der anderen nicht. Bzw. hat die Junta und die dahinterstehenden Strippenzieher ja ohnehin kein großes Intresse an einer Deeskalation und einer friedlichen Lösung. Das die Volkswehr verlangt, dass Kiew den ersten Schritt unternimmt, kann ich absolut nachvollziehen. Erstens kann man denen nicht trauen und zweitens ist schließlich Kiew Richtung osten gestürmt und steht nun vor Donezk.

  9. Ополченцы взяли в плен укропский спецназ в Дебальцево 16.02.2015

    Debaltsevo Updates (#2) – Running, Shooting, BMPs Moving

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