Syrische Armee bringt Terroristen der Südfront strategische Niederlage bei

Während der größte Teil der Welt auf Minsk und Novorossiya schaut hat die syrische Armee zusammen mit ihren Partnern den von Israel, Saudi Arabien und Jordanien unterstützten Terrorbanden der sogenannten „Südfront“ eine strategische Niederlage beigebracht.

Trotz der massiven Unterstützung von Israel und Saudi Arabien für Al Qaeda ist es den Terroristen nicht gelungen, sich von den israelisch besetzten Golanhöhen aus nach Damaskus durchzukämpfen. Den Terroristen der von Israel und Jordanien aus agierenden „Südfront“ ging es dabei ähnlich wie den von Israel unterstützten Nazi-Banden in der Ukraine. Sie haben sich zu schnell und zu weit vorgewagt, dadurch ihre Nachschublinien überdehnt und die lokale Bevölkerung terrorisiert, wodurch diese eine feindliche Einstellung gegen die zionistischen Handlanger entwickelte. Anders als früher traut sich die israelische Armee nach ihrem letzten Desaster in den Shebaa-Farmen bislang auch nicht mehr, die von Israel unterstützten Al-Kaida-Terroristen im Südwesten Syriens durch ein offenes Eingreifen der israelischen Luftwaffe zu unterstützen.

Entscheidend für den strategischen Erfolg an der Südfront war, dass viele lokale Einwohner und „Rebellen“ die Verbrechen der von Israel und Saudi Arabien unterstützten Terroristen so satt hatten, dass sie auf die Seite der syrischen Armee übergelaufen sind. Wie anderswo erweist sich die Unterstützung durch die lokale Bevölkerung als Schlüssel zum Erfolg. Es hatte sich bereits einige Tage angekündigt, dass die syrische Armee allmählich den Zeitpunkt gekommen sah, das Blatt an der Südfront zu drehen.

Und nun ist es offiziell. SANA berichtete am Mittwoch Mittag:

Syrische Armee erzielte mit der Kontrolle über Deir Al-Adas strategischen Durchbruch in Daraa

Die syrische Arabische Armee hat am Mittwoch im Rahmen einer breiter angelegten Militärkampagne mit dem Ziel der Klärung der Gegend von Terrororganisationen und Agenten des israelischen Feindes die Kontrolle über die strategisch wichtige Gegend von Deir al-Adas in der Provinz Daraa übernommen. …

Die Herstellung der Kontrolle über Deir al-Adas, Deir Makir, al-Danaji und die umgebenden Hügel ist von besonderer Wichtigkeit, weil diese Gegenden das Umland von Damaskus, Daraa und Quneitra verbinden, was wiederum bedeutet, dass alle Pläne, die in den Operationszentren der Terroristen in Jordanien unter Aufsicht der Geheimdienste von Israel, den USA, Saudi Arabien, Katar, Frankreich und der Türkei gemacht wurden, durchkreuzt worden sind.

Der neue Fortschritt hat die Terrororganisationen in der südlichen region Syriens zersplittert und ihre Nachschubwege von Israel und Jordanien länger und weniger direkt gemacht, als sie es zuvor waren.

Bilder aus Deir Al-Adas:

Auch das syrische Militär gab zu den jüngsten Erfolgen der Armee eine Erklärung ab, was ein Zeichen dafür ist, dass ein wichtiges Etappenziel der syrischen Armee erreicht wurde:

Generalkommando der Armee: Breite Militäroperationen durchgeführt in der südlichen Region mit dem Ergebnis signifikanter Fortschritte

… Das Generalkommando sagte, dass die Armeeeinheiten die Sicherheit und Stabilität in den Städten Dair al-Adas, al-Danaji und Dair Maker wiederhergestellt haben, und auch die Kontrolle über die Hügel von Massih, Murrei, al-Arous und al-Sarjeh erlangt haben.

Dem Generalkommando zufolge hat die Armee große Zahlen von Terroristen von Jabhat Al-Nusra eliminiert, und es fügte hinzu, dass die Armee immer noch die Terrorgruppen verfolgt, die unter den Schlägen der Syrischen Arabischen Armee in den Provinzen Damaszener Umland, Quneitra und Daraa kollabiert sind. …

Al Manar-TV berichtet von vor Ort:

Auch die zionistische Propagandaschleuder Reuters räumte unter Berufung auf führende von Israel unterstützte Terroristen deutliche Fortschritte der syrischen Armee an der südlichen Front ein und zitierte einen Sprecher der Terroristen mit den Worten, dass für die Terroristen die Strategie, Boden zu halten, keine erfolgreiche ist.

Nach Einschätzung des Parteibuchs dürfte diese krachende Niederlage der zionistisch-wahhabitischen Terroristen an der Südfront bedeuten, dass die von Israel unterstützten Terroristen in ganz Syrien ebenso wie ihre staatlichen Unterstützer den letzten Schimmer einer realistischen Hoffnung auf einen Sieg im Krieg gegen Syrien verlieren. Der komplette Sieg der syrischen Armee im Krieg gegen die von Israel und den Partnern Israels unterstützten Terroristen ist damit praktisch unausweichlich, was vermutlich schon bald dazu führen wird, dass die westliche Politik gegenüber Syrien still und leise vom Kampf mit dem Terror zur Eroberung der Herrschaft in Damaskus vollständig auf den Kampf gegen den Terror umschwänkt.

Sollten Israel, Saudi Arabien und die Türkei ihren Terrorkrieg gegen Syrien trotz der nicht mehr vorhandenen Hoffnung auf den Sieg dennoch weiterführen wollen, werden sie dabei international in Isolation geraten.

6 Gedanken zu “Syrische Armee bringt Terroristen der Südfront strategische Niederlage bei

  1. „Der komplette Sieg der syrischen Armee im Krieg gegen die von Israel und den Partnern Israels unterstützten Terroristen ist damit praktisch unausweichlich, was vermutlich schon bald dazu führen wird, dass die westliche Politik gegenüber Syrien still und leise vom Kampf mit dem Terror zur Eroberung der Herrschaft in Damaskus vollständig auf den Kampf gegen den Terror umschwänkt.“

    Eingeordnet in den historischen Zusammenhang führt Thierry Meyssan genau diese Einschätzung weiter aus, in seinem am 9. Februar 2015 erschienen Artikel „Verrenkung der US-Interessen im Osten“, im Original: „Bouleversement des intérêts US au Levant“

    http://www.voltairenet.org/article186627.html

    „Disruption of US interests in the Levant“

    http://www.voltairenet.org/article186684.html

    „Umwälzung der US-Interessen in der Levante“

    http://www.voltairenet.org/article186697.html

  2. Diese US/NATO/Saudi-Terroristen zu bekämpfen mag OK sein, hat aber einen Schönheitsfehler:

    Nur Hunde beißen in den Knüppel der sie schlägt.
    Das ist wenig hilfreich – in die Hand die ihn führt zu beißen wäre sinnvoller.

    Das sollte dann aber nicht die US-Bevölkerung oder der Staats sein, sondern wirklich die Konzerne und Personen die letztlich die Staaten für ihre Profite mißbrauchen und auch hr „eigenes“ LAnd ausrauben.

    Letztlich muß man überlegen wie an GEGEN KAPITALISMUS wirksam und schadensfrei/arm für die Bevölkerung vorgeht.

    Gedanken und Diskussionen darüber interessieren mich mehr als Pyrrussiege auf dem Schlachtfeld.

  3. Ich freue mich zwar über den Erfolg – es war überfällig im Süden gegenzusteuern – aber solange noch Land an der Grenze zu Jordanien besetzt ist, werden die Terrorfürsten immer neue Banden einschleusen. Die Grenze muss gesichert werden, erst dann trocknet der Nachschub aus…

    1. Besser einen Streifen in Syrien sichern, ansonsten schießen die Terroristen, wie schon geschehen, aus der sicheren Türkei/ dem besetzten Golan/ Jordanien über die Grenze auf Syrer und deren Städte, ohne das die syrische Armee sich zur Wehr setzen kann ohne gleich einen Krieg mit den terrorunterstützenden Nachbarstaaten zu riskieren. Wichtiger solte auch die eleminierung des Terrorgrupen im Kessel von Douma und Jobar sein. Wenn dann noch Aleppo fällt ist der Ofen für die Bärtigen eh aus. Die werden dann zwar noch für 10-15 Jahre immer mal wieder mehr oder weniger spektakuläre Selbsmordanschläge ausführen, aber ihr Mohammedanisches Gottesreich ist für immer abgeschrieben (und die Weltherrschaftspläne der IS können die dann auch komplett vergessen).
      Zu den aktuellen Hunger-Propagandabildern der Alloush-Terrorgruppen aus Douma: ist es nicht komisch das die 2-5 immer wieder abgebildeten Personen die wirklich ausgemergelt sind überhaupt nicht zu den „Bombenpopfern“, die alle wohlgenährt sind, passen wollen. Und dies obwohl beide „Opfergruppen“ aus demselben Kessel stammen. Vermutlich stellt sich später heraus das die Personen auf den Mergelphotos allawitische Geiseln sind die man extra für die Propagandaphotos hungern lässt. Ansonsten verwundert es schon das außerhalb der Photos keine Person innerhalb des Kessels derartig zu hungern scheint, und Photos präsentieren die Gruppen ja nach jeder Granate die dort niedergeht.

  4. Und KAPITALISMUS ist immateriell. Er kann nicht erschossen werden. Alle Börsengebäude der Welt sprengen, zerstört nicht das System, sondern nur schöne Gebäude, die dem Volk als Museum oder sonstwas dienen könnten. Ich meine damit, man muß weit weg vom militärischen Denken. Dort liegt nicht der Schlüssel.

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