Kiew hat eigenen Angaben zufolge bei Mariupol eine Offensive gestartet

Das Kiewer Zio-Nazi-Regime hat offiziell bekanntgegeben, am heutigen Dienstag östlich der Großstadt Mariupol eine Offensive begonnen und dabei Gelände erobert zu haben.

Die staatliche deutsche Märchenschau meldet:

Das ukrainische Militär hat in der Nähe der strategisch wichtigen Stadt Mariupol nach Angaben des nationalen Sicherheitsrats eine Offensive gegen die prorussischen Rebellen begonnen. Sicherheitsratssekretär Alexander Turtschinow sei selbst in der Region, um die Truppen der Nationalgarde zu führen, teilte der Nationale Sicherheitsrat in Kiew mit. Auch das nationalistische Freiwilligenregiment Asow beteiligte sich nach eigener Darstellung an dem Vorstoß. Prorussische Kämpfer seien aus mehreren Dörfern bei Mariupol vertrieben worden.

Auch das Holtzbrinck-Blättchen Tagespiegel vermeldete heute die Offensive der Truppen des Kiewer Regimes:

Ukraine startet Offensive gegen Separatisten

Einen Tag vor dem geplanten Krisengipfel hat das ukrainische Militär eine Offensive gegen die prorussischen Separatisten bei Mariupol begonnen. …

Ukrainische Soldaten hätten nahe dem strategisch wichtigen Mariupol bereits die Linien der Gegner durchbrochen, erklärte der Nationale Sicherheitsrat am Dienstag. …

Das Freiwilligenbataillon Azov ist bekannt als zum Teil offen Hakenkreuze zeigende Nazi-Truppe, deren offizielles Wappen das auch von der deutschen Waffen-SS als Kennzeichen verwendete Symbol der Wolfsangel enthält. Wie ukrainische und russische Medien übereinstimmend melden, koordiniert der Putschist Olexandr Turchinov, der gegenwärtig Sekretär des „Nationalen Sicherheitsrats“ des Kiewer Regimes ist, die Offensive der Nazibanden östlich von Mariupol persönlich vor Ort.

Aus den Kreisen der Volksverteidigungskräfte von Novorossiya wurde am Dienstag Mittag berichtet, dass es östlichen von Mariupol seit dem Vormittag einen schweren Angriff der Kiewer Truppen gibt, die Kräfte von Novorossiya dem Angriff standhalten und es gegenwärtig eine schwere Schlacht gibt. Um 15:00h meldeten die Volksverteigungskräfte von Novorossiya, sie hätten den Angriff auf Sakhanka abgewehrt.

Es ist nicht bekannt, welches Kalkül hinter dieser militärischen Torheit sondergleichen steckt. Denkbar ist etwa, dass das Kiewer Regime sich erhofft, am heutigen Dienstag eroberte Gebiete durch einen für morgen in Minsk erwarteten neuen Waffenstillstand halten zu können. Denkbar ist auch, dass das Kiewer Regime davon ablenken möchte, dass gestern vermutlich etwa 6.000 bis 7.000 der bewaffneten Kräfte der Kiewer Junta in Debalzewo eingekesselt wurden und sie da nun vor der Alternative Kapitulation oder schrittweise Eliminierung stehen.

Klar ist jedenfalls, dass angesichts dieser Offensive der Nazi-Banden des Kiewer Regimes in Novorossija das Bedürfnis wächst, die Kräfte des Kiewer Regimes im Zuge der Abwehr dieser Angriffskriegshandlung nicht nur aus der Gegend östlich von Mariupol, sondern auch aus Mariupol selbst zu vertreiben.

Nachtrag 23:00h: Die russische Komsomolskaya Pravda meldet schwere Explosionen in Mariupol, und berichtet dabei weiter unter Berufung auf ukrainische Medien, ukrainische Armeestellungen in Mariupol im Bezirk des 14. Checkpoints seien das Ziel der Explosionen.

Nachtrag Mitternacht: Der Kommandeur der Kiewer Faschisten-Truppe „Dnepr-1“ meldete außerdem, dass seine zu den Angreifern zählende Gruppe in der Nacht in der Gegend von Shirokino unter heftiges Artilleriefeuer der Kräfte von Novorossiya geraten ist.

Hier gibt es übrigens ein paar Bilder vom Dienstag aus der Gegend:

9 Gedanken zu “Kiew hat eigenen Angaben zufolge bei Mariupol eine Offensive gestartet

  1. „Wie ukrainische und russische Medien übereinstimmend melden, koordiniert der Putschist Olexandr Turchinov, der gegenwärtig Sekretär des “Nationalen Sicherheitsrats” des Kiewer Regimes ist, die Offensive der Nazibanden östlich von Mariupol persönlich vor Ort.“

    Das kennen wir doch: http://www.voltairenet.org/article184259.html

  2. Moin Autor,
    Der Angriff ist lange erwartet worden, es gibt einen (glaube ca. 2 Wochen alten) Bericht von Rossiya 24, wo die die neurussischen Stellungen vor der Stadt gezeigt haben.

    Ich habe mich viele Wochen lang gewundert, warum er nicht früher losgetreten wurde, und lange Zeit keine Erklärung gehabt.
    Diese Offensive hätte ja viel früher beginnen müssen, wollte man den Debalzewokeil (jetzt Kessel) entlasten.
    Davon ist bislang nix zu sehen. Die Neurussen können, aber müssen nicht länger offensiv tätig werden, sondern können ihn nun eher gemächlich angehen, wie sie es bei manchen früheren Kesseln taten.
    Meine Erklärung ist, kurz gefasst, dass Poroshenko der Kessel innenpolitisch gelegen kam.

    Es gab 3 Möglichkeiten mit der drohenden Einkreisung umzugehen:
    Man konnte a) die dortigen Kräfte verstärken (tatsächlich wurden Teile der Technik rausgeführt), b) an anderer Stelle den Gegenangriff starten (was er ohne ersichtlichen Grund erst jetzt tut, die Kräfte waren aber schon früher da), oder c) die Truppen VOR der Einkreisung zurückziehen (tatsächlich ist der Kommandeur des Privatbank-Battalions „Kiever Rus“ wegen Hochverrats angeklagt worden, weil er 51 seiner Männer aus dem Kessel führte).

    Poroshenko wählte jedoch d), das „Fressen der Kinder der Revolution“ (falls dir Pierre Vergniaud, Röhmputsch et al. was sagen), was sich in vielfältiger Weise ausdrückt:
    Ausschluss des Militärs von der Lustration und Wiedereinsetzung alter Janukowitschanhänger und offensichtlicher Maidangegner (Muzhenko, Vorobyov) in dessen Führung, die „Restrukturierung“ des Aidar einschließlich ihres mehrfachen Beschusses durch eigene Artillerie, und ganz offensichtlich ihr Verheizen in vorhersehbaren & vermeidbaren Myasorubkas (Ilovaisk & Debalzevo).

    Mir stellt sich die Frage, ob die nun erfolgende Offensive bei Mariupol, die ja vom Hardliner Turchynov durchgeführt wird, nicht ein Zuckerstückchen vom Präsidenten ist. Gleiches gilt für die Mobilisierungen. Es ist vielleicht das erste Mal, dass ich geneigt bin, dem Poroshenko zu glauben, wenn er sagt, dass die nicht an der Front eingesetzt werden sollen. Wird zwar zumindest für einen Teil von ihnen eine Lüge sein, aber auf dem Schlachtfeld werden diese Zwangssoldaten Kiew auch nicht retten können. Was sie durchaus schaffen können, ist aber, die Waagschalen im Militärapparat der Ukraine zugunsten den moderaten Teilen der Mafia zu kippen.

    Ich sehe das gleiche auch im Bezug auf die Verhandlungen D, Fr, Ru & Ukr.

    Merkel & Hollande hätten den trip ohne gewisse Erfolgschancen (ie. gleichen Interessen & einem Minimalkonsens) nie gemacht. Wie schon vor einem Jahr, aber auch danach, sind die beiden Industriebastionen Europas regelmäßig eigene Wege gegangen und Briten und Amis davon ausgeschlossen. Jedes Mal, wenn diese Dinge scheiterten, lag das an den radikalen Kräften, seien es denen in der Ukraine, die transatlantische Lügenpresse hier (ich verwende das Wort gerade zum ersten Mal), oder auch der Großteil des UStablishment.

    Sorry dass ich dich hier gerade zuspamme und dir letzten vergessen hatte zu antworten. Zur Sache mit den russischen Journalisten in Uglegorsk, von der wir kurz im glaub vorletzten Artikel gesprochen haben, guggstu hier: http://www.chartophylakeion.de/blog/2015/02/03/uglegorsk/
    Wobei ich dir absichtlich den Blog und nicht das Video selbst verlinke, weil der Artikel dazu kurz und gut ist und du zum ersten Video ausm Artikel in den Kommentaren Links zu den Versionen findest, die ARD & vor allem ZDF daraus gemacht hatten.

    Schönen Abend noch🙂

    1. Und sorry für die tausenden Grammatikfehler und Denkbocksprünge, hier auf meinem Handy geht mir der Überblick schnell verloren…

      Bonus: Hier das Rossiyavideo vom 30.1, das ich vorher angesprochen habe:
      http://www.vesti.ru/doc.html?id=2316686
      Was auch nur dokumentiert, dass der Angriff lange vorhersehbar war, schon vor langer Zeit hätte passieren können/sollen, sofern die Ukren ihren Kollegen im Kessel hätten helfen wollen.

  3. Ist in ganz vielen Videos zu sehen, die Selbstverteilungskräfte Novorussia, schwimmen wie die Fische im Teich, bekommen von ihren Brüdern und Schwestern vor Ort, jede nur mögliche Unterstützung, man teil brüderlich das bisschen Essen mit ihnen, damit sie die Kraft haben, den NATO-NAZI Bandereras, zu widerstehen. Eine solch verankerte Armee, kann nicht geschlagen werden, es sei denn, so wie es die Faschistischen Kapos, des US Protektorats, in Kiew immer wieder verkünden, die gesamte Russische Bevölkerung, des Donbass Auszulöschen.

    1. Genau das dürfte das Ziel sein: Gelände einnehmen, Bevölkerung vertreiben oder eliminieren und später das gebiet unter den Faschobrigaden aufteilen (damit diese sich dann aus der Politik heraushalten und keine politische Mitsprache einfordern).

  4. Ob den Doneskern/Russland klar ist das die „Friedensgespräche“ nur dazu dienen sollen die Blackwatersöldner und Ukrofaschos aus dem Kessel zu befreien um dann erneut anzugreifen?
    Sobald die in Sicherheit sind kommen die sofort mit amerikanischen Waffen wieder.
    Hoffe die durchschauen das Spiel, das in Syrien auch das eine und andere mal erfolgreich angewandt wurde, und kochen den Kessel. Mit dem Verlust von 8000 Männern dürfte ein erneuter Angriff nicht mehr so einfach sein.

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