Kesselbildung in Debalzewo

Seit einigen Tagen wird von Seiten Noworossijas davon gesprochen, dass in Debalzewo ein Kessel entstanden ist, in dem rund 7.000 bis 10.000 Kämpfer des Kiewer Nazi-Regimes eingeschlossen sind. Vorgestern wirkte die Meldung noch übertrieben optimistisch und voreilig verbreitet, doch inzwischen scheint die Realität die Meldung eingeholt zu haben.

Die Anlage zum Kessel in Debalzewo ist bereits im Sommer 2014 entstanden, als die Truppen der Ukro-Wehrmacht versucht haben, die Millionenstadt Donezk zu umzingeln. Während es der Ukro-Wehrmacht im Sommer 2014 östlich von Donezk von Süden her bis Ilowaisk vorzustoßen, gelang es ihr von Norden, bis nach Debalzewo und noch ein Stückchen weiter nach Süden vorzustoßen. Wäre es den Euro-Nazis gelungen, eine Verbindung ihrer Truppen in Ilowaisk und Debalzewo herzustellen, hätten sie damit die Millionenstadt Donezk sowie die östlich von Donezk liegende Großstadt Gorlowka umzingelt.

Doch bekanntlich wurde daraus nichts. Ende August gelang es den Kräften von Noworossija ihrerseits, die Ukrowehrmacht in Ilowaisk einzukesseln und aufzureiben. Bei dem auf diesem Ergebnis aufbauend in Minsk ausgehandelten Waffenstillstand verpflichteten sich beide Seiten, schwere Waffen 15 km von der Frontlinie abzuziehen. Diese Vereinbarung verpflichtete die Ukrowehrmacht unter anderem dazu, sämtliche schweren Waffen aus der von ihr gehaltenen Nase in Debalzewo abzuziehen. Doch das Kiewer Nazi-Regime dachte überhaupt nicht daran, die Vereinbarung zu erfüllen. Anstatt den Waffenstillstand einzuhalten und die schweren Waffen aus Debalzewo abzuziehen, hoben die Kiewer Euro-Nazis neue Truppen aus, schickten Verstärkung an Kämpfern und Waffen nach Debalzewo und beschossen von Debalzewo aus immer wieder umliegende Siedlungen in Noworossija mit schwerer Artillerie.

Für die militärische und ökonomische Verteidigung des Kiewer Regimes ist Debalzewo vollkommen wertlos. Die Position der Ukrowehrmacht war schon im September 2014 militärisch exponiert, die Truppen des ukrainischen Nazi-Regimes sind der Bevölkerung verhasst und die Wirtschaftsleistung der Kleinstadt Debalzewo ist vernachlässigbar. Der Nutzen der Herrschaft über die Tasche von Debalzewo besteht für das Kiewer Regime ausschließlich darin, Noworossija von dort aus durch Artilleriebeschuss zu terrorisieren, die kürzeste Verbindung zwischen Donetsk und Lugansk zu blockieren und einen neuen Großangriff gegen Noworossija, zum Beispiel durch den erneuten Versuch einer Einkesselung von Gorlowka, vorzubereiten.

Seit September gab es deshalb immer wieder Gezwitschere von Seiten Noworossijas, die von Kiew geschickten Nazis aus Debalzewo rauszuwerfen, wenn sie nicht freiwillig gehen. Bislang jedoch waren ernsthafte Bemühungen zur Befreiung von Debalzewo jedoch von der Führung Noworossijas aufgrund der in Minsk eingegangen Waffenstillstandes unterbunden worden. Nachdem das Kiewer Nazi-Regime nun nicht nur durch anhaltenden Beschuss, sondern auch durch neue Truppenaushebungen und Waffenbereitstellungen von höchster Stelle klargemacht hatte, dass es kein Interesse mehr an einem Waffenstillstand hat, ist die Grundlage für die Zurückhaltung Noworossojas an der Front von Debalzewo entfallen.

Nach der Einnahme von Uglegorsk am Donnerstag haben die Volksverteidigungskräfte von Novorossija am Samstag nun offenbar auch Kalinowka, Nikischino und Wergulewka eingenommen. Die Straße von Debalzewo nach Artemowsk ist damit blockiert und die Schlinge um die Ukrowehrmacht in Debalzewo zusammengezogen. Merkel, Hollande und Porosenko versuchen panisch, Putin dazu zu bewegen, die Volksverteidigungskräfte von Novorossija dazu zu zwingen, die Schlinge zu lösen. Doch das dürfte nach all den gebrochenen Versprechen der letzten Monate wohl vergeblich sein. Abzuwarten bleibt, wie dicht der Kessel von Debalzewo wirklich ist. Dies wird sich nun vermutlich beim Kochen des Kessels im Laufe der Zeit zeigen. Vom Potential her sieht es gegenwärtig so aus, dass der Kessel von Debalzewo der Ukrowehrmacht eine noch viel schwerwiegendere Niederlage bescheren wird als der Kessel von Ilowaisk im August. Was dann, wenn es in einigen Wochen soweit ist, dass der Kessel von Debalzewo fertiggekocht ist, aus dem Kiewer Nazi-Regime werden wird, steht unterdessen in den Sternen.

23 Gedanken zu “Kesselbildung in Debalzewo

  1. Danke für den Beitrag, durch den ich die seit Sommer durchgehende Taktik der Faschisten nun erkennen kann. Die Unmöglichkeit, durch das Verheizen Zehntausender verhetzter Ukrainer in immer neuen Kesseln den zur Durchsetzung von Kapitalinteressen begonnenen Aggressionskrieg zu gewinnen, mag Washington wohl bewusst sein, doch als Versuch einer von tatsachenverdrehender Propaganda gestützten Hinführung bis zum angeblich notwendigen Einsatz von NATO-Truppen aus Washingtons europäischen Vasallenstaaten, um im Stil der spätsiebziger CIA/Al Qaida-Einmischung in Afghanistan, die Russische Föderation zum Eingreifen zu zwingen, durchaus sinnvoll.

  2. Um dort Ruhe zu schaffen ist das Gesamtgebiet von Donezk zu säubern. Ansonsten wird es immer wieder die Jazisten verlocken, dort Überfälle zu inszenieren.

  3. Die ukrainischen Streitkräfte melden zwar heftige Kämpfe im Norden des Kessels, hätten die Lage unter Kontrolle ( womöglich wissen sie es nicht einmal bzw. haben sie keine aktuelle Lage, die kann sich immer ändern), die wichtige Versorgungsstraße ist offen, laut ihren Angaben . Die Separatisten melden ihre Erfolge. Klar ist natürlich das die Separatisten versuchen den Kessel zu schließen .
    Die Ukrainer werden es dementieren und werden sicher versuchen den Kessel im Norden zu öffnen oder offenzuhalten. Eine genau Lageinformation ist sicher nicht möglich. Das Schwergewicht der Kämpfe wird jedoch dort sein.

    1. manfred

      So wie es ausschaut, ist der Kessel noch nicht ganz dicht. Auf der Straße von Debalzewo nach Norden, der einzigen Versorgungsader für die Ukrowehrmacht in Debalzewo, haben die Kräfte von Noworossija noch keinen Checkpoint, aber die Straße liegt unter dem Feuer der Kräfte von Noworossija. Zivilisten können die Straße nach wie vor problemlos in beide Richtungen passieren, nur wenn die Ukrowehrmacht da mit schwerer Technik durchwill, dann wird das versucht, durch Feuer zu unterbinden. Darüber, wie effektiv das gelingt, mag man streiten. Insofern kann man wohl beide Meinungen vertreten: dass in Debalzewo bereits ein Kessel existiert oder dass die Situation noch keine Einkesselung ist. Sehr klar ist allerdings, dass die Ukrowehrmacht in Debalzewo gegenwärtig unter heftigem Druck steht und Nachschub schon länger keiner mehr in Debalzewo angekommen ist.

      http://nv.ua/ukraine/nacgvardiya-pokinula-debalcevo-k-gorodu-podoshla-pehota-boevikov-boec-vsu-32294.html

      Colonel Cassad hat einige aktuelle Details zur Lage in Debalzewo, und eine Karte und Videos sind da auch einige eingebettet:

      http://colonelcassad.livejournal.com/2024036.html

      Eine besondere Erschwernis für die Ukrowehrmacht scheint mir zu sein, dass Noworossija gegenwärtig die Schlinge zwar direkt nördlich von Debalzewo zuzieht, aber weiter im Norden an der Spitze des Flaschenhalses (ein gutes Stück nördlich von Svetlodarsk) auch die Möglichkeit des Zuziehens gegeben ist. Sollte die Ukrowehrmacht also wie letzten Sommer in Ilowaisk versuchen, Verstärkung in den Kessel zu schicken, muss sie damit rechnen, dass die Verstärkung unterwegs und noch vor dem Erreichen des Ziels auch eingekesselt wird, ähnlich wie der Ukrowehrmacht das im Sommer in Ilowaisk passiert ist. Und ähnlich wie damals in Ilowaisk wäre auch jetzt in Debalzewo ein Rückzug, sofern er noch möglich ist, militärisch wohl dringend geboten, wird aber nicht angeordnet, weil eine Flucht aus Debalzewo in Kiew politisch nicht durchsetzbar ist. Das Alles macht die Lage für die Ukrowehrmacht in Debalzewo sehr schwierig und kompliziert.

  4. Als Sozialarbeiter (61 Jahre alt) kenne ich die braungefärbte Seele von assozialen Lumpenproletariern. Wann sehen verarmte Fascho Asis aus Kiew endlich ein, dass sie nur von den Superreichen und USA Verbrechern verheizt werden ? Oder kriegen die gar nichts an Infos mit ? Vor allem ist das rechte Fussvolk (klar nicht die feigen Bosse mir deren Kinder, die im Westen Party machen und studieren) doch eindeutig gegen Amis und Zionisten, oder?

  5. Kinder Logik
    Die Putschregierung die später sogar vom Volk gewählt wurde , bekommt ihre Anweisungen von den Superreichen. Selbst wenn sie wissen das ihre Tage dort gezählt sind, weil die Ukraine wird bald von innen her zerfressen wird. Diese Politiker schaffen bereits ihr Vermögen nach Zypern und sonnst wo hin.
    Der ukrainische Generalstab spricht jetzt schon das bei der 4 Mobilisierung nur ca 20% aufgebracht werden können.

    Was den Kessel anbelangt.
    Ein GROSSTEIL der Informationen ist falsch, ein größerer Teil WIDERSPRECHEND ein weit riesiger Teil einer ziemlichen UNGEWISSHEIT unterworfen , so nach Clausewitz.
    Jedoch die Autobahn Artjomosk – Debalosevo ist für die Versorgung der Ukrainer sehr wichtig. Debalosevo als Knotenpunkt ist heftig umkämpft.
    Einzelne Ausbruchsversuche von ukrainischen Teilen der vermutlich abgeschnitten waren oder sind , sind gescheitert. Das die Uki Truppen wahllos Donezk mit Artillerie beschießen deutet darauf hin das sie keinen Munitionsmangel haben. Die modernen Artillerie Ortungssysteme die die Uki bekommen haben aus den USA und Kanada , können die veraltete gezogene Artillerie der Separatisten sofort orten und , das Gegenfeuer ist sehr wirksam, größere Verluste sind für die Separatisten sehr schmerzhaft und kaum ersetzbar. Die Grad die auf LKW montiert sind und die Pz Artillerie kann schnell aus der Feuerstellung fahren. Aufgrund der Enge ( Autobahn ) wenn der Kessel nicht geschlossen ist, können Nachschubkonvois der Ukrainer mit der Artillerie wirksam unterbunden werden.

    1. Woher stammt deine Info, dass die Ukros die Artillerie der Donbass-Truppen gezielt ausschalten? Ich habe so etwas nie irgendwo gelesen. Die Ukro-Artillerie ist eigentlich nur bekannt für ihre Unfähigkeit. Die Mariupol-Attacke z.B. (allerdings mit Grads) geht vermutlich auf einen Zielfehler der Ukro-Artilleristen zurück – falls es kein false-flag war.

      1. Zappow

        Da unser Leser Manfred – der mehr militärische Erfahrung hat als ich – auf deine folgende Frage nicht direkt geantwortet hat, möchte ich dazu ein paar Worte sagen:

        Woher stammt deine Info, dass die Ukros die Artillerie der Donbass-Truppen gezielt ausschalten? Ich habe so etwas nie irgendwo gelesen.

        Es ist militärisches Standardprozedere, zu versuchen, durch Gegenfeuer gegnerischen Artilleriebschuss temporär zu unterdrücken oder, besser noch, die gegnerische Artilleriestellung nach Möglichkeit ganz auszuschalten. Das versuchen natürlich beide Seiten. Es ist geradezu ein typisches Merkmal des Artilleriekrieges.

        In unzähligen Videos beider Seiten aus dem Donbass heißt es da zum Beispiel: „Wir haben durch Konter-Batterien generisches Artillerie-Feuer unterdrückt“ oder „es gibt sehr viele Feuerpunkte und unsere Konter-Batterien bemühen sich (mit mehr oder minder großem Erfolg), das gegnerische Feuer zu durch Gegenbeschuss unterdrücken.“

        Das dürfte auch ein wichtiger Punkt dessen sein, ob, oder wie dicht der Kessel von Debalzewo ist. Ukrainische Armeeeinheiten operieren beim Durchfahren des Engpasses seit Langem nach dem Muster: Artilleriestellungen der Kräfte von Noworossija unter Feuer nehmen und losfahren. Die entscheidende Frage ist, wie gut oder schlecht diese Taktik noch gelingt, wenn immer mehr Artilleriestellungen der Kräfte von Noworosija auf die Nachschubroute zielen.

  6. Zappow es gibt viele Informationen .
    Es gibt ja auch gut bezahlte Söldner die gut ausgebildet sind.
    Auch gut ausgebildete haben schon auf die eigenen Leute geschossen , das wird natürlich vertuscht.

    Auch diese Info
    US-Regierung denkt an direkte Unterstützung der Regierungstruppen.
    Dies dürfte den Krieg weiter anheizen. Panzerabwehrraketen könnten den Regierungseinheiten Vorteile bei Angriffen verschaffen. Russland könnte dann jedoch ebenfalls seinen Einsatz erhöhen und den Aufständischen moderne Waffen aus eigener Produktion liefern. Bisher kämpfen beide Seiten vor allem mit Panzern und anderer Militärtechnik aus sowjetischen Altbeständen. Das Hauptproblem der Armee besteht jedoch vor allem im schlecht organisierten Nachschub und der schlechten Ausbildung der Soldaten. Essen und Ausrüstungsgegenstände werden oft von privaten Initiativen an die Front gebracht.
    Ob eine Konkurs oder TOW Panzerabwehrrakete besser ist, ist auch so nicht einfach zu beantworten. Im flachen Gelände womöglich die mit der größeren Reichweite und besseren Wärmebildgerät.

    Es sind jedoch auch Profis am Werk ( auf beiden Seiten)
    Ich vermute das die Mariupol Attacke eine sorgfältig geplante false-flag Attacke war. Die Medien sind gleich aufgesprungen, die OSZE ( CIA mit Ausweis) hat sofort die Separatisten beschuldigt bzw Putin ist schuld usw. Kriegsverbrechen ist Kriegsverbrechen egal wer es war, ob die Schuldigen jemals gefunden werden ist fraglich. Für die Separatisten hat es keinen Grund in die Stadt zu feuern ( kein lohnendes Ziel). Grad Werfer können je nach Rakete maximal bis 42 km feuern , die alte ex UDSSR Munition die verwendet wird so bis ca 24 km

    1. Manfred

      ich glaube das nicht, dass beide Seiten mit altem Krempel kämpfen. Ich glaube vielmehr, beide Seiten verfügen über jede Mange alten Krempel, die sie in Videos zeigen, schaffen aber an die heißesten Fronten jeweils die neueste Technik heran, die sie nicht zeigen. Ich glaube, beide Seiten verfügen über die jeweils neueste Technik von NATO und Russland.

      In Bezug auf Debalzewo scheint mir nicht die Reichweite der Artillerie entscheidend zu sein, sondern die Präzision.

      1. Der Ukro-Artillerie fehlt es an Präzision, der Eindruck drängt sich einem auf. Berichte über das Ausschalten ukrainscher Artilleriestellungen durch Donbasskräfte gibt es in der Tat viele, umgekehrt aber fast gar nicht.
        Manfred, du beschreibst wie die ukrainische Artillerie eigentlich vorgehen müsste. Das scheint sie mir aber im wesentlichen gerade nicht zu tun. Sie verplempert ihre Kräfte in brutalen Terrorattacken gegen die Zivilbevölkerung und der möglichst vollständigen Zerstörung der größeren Städte. Dass da auch eine Strategie der ethnischen Säuberung dahinter steckt, ist mehr als nur eine Vermutung. Nur funktioniert das nicht, sondern stärkt nur den Widerstandswillen und die Wut der Bevölkerung auf die ukrainische Soldateska. Warum ändert sie nicht ihr Vorgehen? Meine Vermutung: Sie kann nicht, weil sie über zu wenige militärische Fachkräfte verfügt. Mehr als zielloses Herumballern geht da nicht mehr.
        Eins scheint mir sicher: Die ukrainische Armee ist inkompetent und ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Da war schon im Sommer so und daran hat sich bis heute nichts geändert.

      2. Zappow

        Denkfehler: nur weil Ukies aus irgendeinem Grund (zB technische Unzulänglichkeit, Unfähigkeit des Personals, Frust, Ablenkung, Zielungenauigkeit, um die Schuld dem Gegner zuzuschieben, False Flag, um die Bevölkerung mürbe zu klopfen) mit irgendwelchem alten Zeugs auf die Zivilibevölkerung ballern, bedeutet das nicht, dass die Ukies nicht auch Leute haben, die über moderne Waffen verfügen, damit umgehen können und diese professionall einsetzen. Das gilt im Prinzip für beide Seiten.

        Wobei: bei den Leuten, die in der Gegend wohnen, wo gekämpft wird, ist die Chance größer, dass da bei so einem Verbrechen ein Mitkämpfer kommt und sagt: „Kommandeur, das ist eine Mist-Idee, da in dem Dorf die Leute ‚weichzuklopfen‘, da wohnt meine Oma (Tante, Opa, nette Nachbarin), und die vertrauen auf uns, dass wir sie unterstützen anstatt sie ‚weichzuklopfen‘.“ So etwas kann dann schon einen wesetlichen Unterschied im Benehmen machen, von der unterschiedlichen Ideologie der Noworossija-Kämpfer und der Kiewer Nazi-Bataillone ganz zu schweigen.

  7. Ja wird in etwa so sein, die Artillerie Ortungssysteme die etwa die ukrainischen Streitkräfte bekommen haben. ( Gefechtsfeldradar usw ) können aufgrund der Flugbahn der Geschoße den Standort des Abschusses feststellen und Gegenfeuer innerhalb kurzer Zeit dort hin feuern.
    Natürlich haben die Separatisten auch ähnliche Geräte.
    Daher ist die alte gezogen Artillerie sehr verwundbar, die Grad LKW und Pz Artillerie kann sofort nach Feuerschlag einen Stellungswechsel durchfuhren oder wegfahren und erneut Munition nachfassen.
    Auch gibt es für die Grad neue verschiedene Munition ( Raketen) Gefechtsköpfe , Streumunition und auch endphasengelenkte Gefechtsköpfe die sehr genau sind und auch Punktziele sehr genau treffen können.

    1. Manfred

      Auf russisch heißen die gängigen „Artillerie Ortungssysteme“ wohl Zoopark 1-M oder Zoopark (kenne mich mit den unterschiedlichen Zoo-Typen nicht so aus):

      http://www.rwd-mb3.de/technik_g/pages/zoop.htm

      Die Ukie-Armee soll da vor dem Krieg, wenn ich mich recht erinnere, angeblich nur ein halbes Dutzend von gehabt haben, und das ein oder andere davon ist beim Kampf um Ilowaisk draufgegangen.

      Und siehe da, was die Zionisten von Brookings den Ukies an Militärhilfe angedeihen lassen wollen:

      „The focus of this assistance should be on enhancing Ukraine’s defensive capabilities, including by providing counter-battery radars to pinpoint the origin of long-range rocket and artillery strikes…“

      http://www.brookings.edu/research/reports/2015/02/ukraine-independence-russian-aggression

      Ich denke, „counter-battery radars“ meint nichts anderes als irgendeinen Ersatz für die knappen und verlorenen Zooparks. Fragt sich bloß, ob, oder wie gut, „counter-battery radars“ der NATO mit den ukrainisch-sowjetischen Waffen zusammenspielen, mit denen die Ukies oft kämpfen, wenn es den Amis nicht gelingt, irgendwo im Ostblock sowjetische Zooparks aufzutreiben.

      1. Artillerieortungsradar oder andere Geräte die mit Wärmebild sogar passiv ( kein verräterisches Eigensignal) arbeiten stellen innerhalb von 2-3 Sekunden den Standort der Feuerstellung fest.
        Diese Daten kommen in den Feuerleitrechner(PC) und der gibt diese Daten und viele andere Daten sofort an die Feuerleitung weiter. Die Feuereinheiten haben einen Standort ( GPS verwenden sie kaum weil die Daten nicht genau sind) , sie haben ein Trägheitsnavigationsgerät. Die Feuereinheiten brauchen nur Höhe und Seite einstellen , bei modernen Systemen geht das automatisch und die Zünder der modernen Gefechtsköpfe werden auch automatisch programmiert. Durch Beobachter ( Drohnen usw) können sie auch das Feuer noch berichtigen und genau ins Zielgebiet leiten.

  8. Zappow

    Da liegst sehr richtig damit, nur vereinzelt sind private mil Berater und Spezialisten am Werk, polnische Söldner ,Sicherheitsfirmen usw. So wie in Syrien erreichen die Ukrainer genau das Gegenteil was sie bezwecken wollen. Die Bemerkung von Putin das die Legionen der Nato am Werk sind ist sehr richtig.
    In Afghanistan und im Irak haben die Streitkräfte der “ Wertegemeinschaft“ nicht einmal die schlecht ausgerüsteten Steinzeitkrieger besiegt. In der Ukraine haben sie es mit ehemalige gut ausgebildete motivierte erfahrene Kämpfer zu tun. FSB Leute usw. Im Osten der Ukraine sind etwa 70 % Russen und der restliche Teil ist auch russlandfreundlich. Im Westen der Ukraine ist das Gegenteil der Fall, aber die vielen Gefallenen, Verwundete und freigelassene ukrainische Soldaten die von den Separatisten besser behandelt wurden als von ihren Vorgesetzten die sie nicht einmal mit Essen versorgen konnten, Munition hatten sie genug. Ohne Mampf kein Kampf. Diese Signale führen dazu das auch mit den Lügen, das viele russische Truppen die Ukraine überfallen haben dazu, das sie der Regierung nicht mehr trauen. Die ATU Kräfte erleiden eine Niederlage nach der andern und ein Erfolg ist nicht in Sicht. Die vierte Mobilmachung verläuft im Sand ( 1 Mil Wehrpflichtige nach Russland geflüchtet zum angeblichen Feind, ist womöglich etwas übertrieben aber keiner mag gern Kanonenfutter werden ). Wenn der Kessel geschlossen wird oder der Nachschub unterbunden, wird es für die Uki Regierung eng. Die Nachbarstaaten machen sich in die Hose. Die Nato mit ihren Aktionen am Balkan und im Baltikum kann man als UMFASSUNG von Russland sehen, das da das russische Militär darauf reagiert ist so sicher wie das Amen im Gebet. Hätte Russland es zugelassen das sich auf der Krim die Nato einnistet , hätte Russland die Kontrolle über das schwarze Meer , Dardanellen und Kaukasus verloren.
    Die russische Militärführung wird die Nato niemals so knapp an die russische Grenze lassen.

  9. Anna News = zwar schlecht übersetzt

    Die Führung von Donezk Volksrepublik China hat Beweise der ukrainischen Führung am Vorabend des 6-8 Februar, den Münchner Sicherheitskonferenz Provokationen gegen die friedliche Bevölkerung in Debalcevo. Hierzu in den kommenden Tagen eine der Artillerieeinheiten der Streitkräfte der Ukraine wird zerstört, im Bus, Èvakuiruûŝij Zivilisten aus dem Bereich der Debaltsevo, sagte Eduard Basurin.
    Sagte, dass die Informationen durch die Befragung des Oberleutnant Alexander Marchenko,, waren hatte zuvor das Bataillon „Kyivska Rus empfangen“, und am 2. Februar kapitulierte Miliz gefangen genommen.

    1. Manfred

      Die Meldung gibt es bei Sputnik auch auf Englisch:

      DPR: Kiev Plots Shelling Refugees Bus, Shift Bloodshed on Donetsk

      http://sputniknews.com/europe/20150204/1017778720.html

      Kurzum: Das Verteidigungsministerium der DVR sagt, es habe Beweise dafür, dass Kiew zur Sicherheitskonferenz in München plant, einen Bus mit Flüchtlingen aus Debalzewo mit Artiellerei zu beschießen und die Schuld dafür der DVR in die Schuhe zu schieben. Das wäre mal wieder eine klassische False-Flag-Attacke. wie man sie für Zionisten typisch ist.

  10. Die ballistische Totschka -U Rakete, die aus Artemovsk abgefeuert wurde, stürzte auf das Territorium einer Kokerei-Nebenprodukt Anlage in Altschevsk. Das Luftverteidigungssystem der Volkswehr schoss das tödliche Geschoss ab. Höchstwahrscheinlich ist Lugansk das Ziel der abgefeuerten Rakete gewesen.

    Es würden hunderte von Menschen sterben, hätte die Rakete ihr Ziel erreicht.

    Die Rakete zerbrach noch in der Luft, ihre Teile befinden sich im Radius eines Kilometers. Alle Raketenteile werden an einen Ort transportiert, um sie später an die OSZE zu übergeben.

    Auf dem Rumpf der Rakete befinden sich die Serien und Inventarnummern. Dies ermöglicht herauszufinden aus welchem Geschütz die Rakete abgefeuert wurde und welcher Militäreinheit sie angehört.

    Da die Rakete von der Flugabwehr abgeschossen wurde kann man schwer feststellen auf welches Ziel sie abgefeuert wurde.

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