Ein paar mehr Worte zu Katja Kipping von der „Mossad-Fraktion“

Zu Pegida hat das Parteibuch bereits kürzlich ein paar deutliche Worte verloren. Kurz erwähnt als der spöttisch „Mossadfraktion“ genannten Realo-Strömung in der Linkspartei nahestehend wurde darin auch die prominente Pegida-Gegendemonstrantin Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Linkspartei.

Nachfolgend wurden anlässlich eines dazu anonym als Kommentar ins Parteibuch geposteten offenen Briefes an Katja Kipping ein paar öffentlich zugängliche Informationen zu Katja Kipping zusammengestellt.

Katja Kipping ist Bundesvorsitzende der Linkspartei, zur Strömung der sogenannten „Emanzipatorischen Linken“ gehörig und Chefin der unter positiver Bezugnahme auf die von der CIA gesponsorten 60er-Unruhen in der Tschechoslowakei „Prager Frühling“ genannten Zeitschrift.

Katja Kipping unterstützt die Existenz des rassistischen Apartheid- und Besatzungsgebildes „Israel“ bedingungslos:

Die linke Debatte um die aktuellen Nahostkonflikte ist keineswegs zu ihrem Ende gekommen. Die Breite von Positionen verdeutlicht vor allem die Tiefe der Gräben im linken Diskurs und zeigt die Notwendigkeit einer sachlichen Auseinandersetzung. Diese Auseinandersetzung muss nicht zwingend die radikalsten Positionen einschließen. Jedoch ist ein gewisser Konsens in der auf gesellschaftliche Veränderung sowie auf soziale und demokratische Rechte orientierten Linken wünschenswert. Auch im Sinne der Bekämpfung rechtsradikaler Unterwanderungsversuche von sozialen Bewegungen müssen sich bestimmte Essentials durchsetzen. Schließlich dürfte niemandem die verlogene Palästina-Solidarität, der plumpe Antiamerikanismus und die geheuchelte Friedensdemagogie der radikalen Rechten entgangen sein. Zu einem solchen Essential gehört die bedingungslose Anerkennung des Existenzrechts Israels.

Quelle:

http://www.katja-kipping.de/de/article/452.jenseits-von-antizionismus-und-antideutschen-zuspitzungen.html

(Dieses Pamphlet zur Durchsetzung einer „bedingungslosen Anerkennung des Existenzrechts“ des zionistischen Apartheid- und Besatzungsgebildes im nahen Osten in der Linkspartei fand sie so toll, dass sie es im Abstand von vier Jahren gleich zweimal auf ihrer Webseite gepostet hat)

Was Katja Kipping dabei übrigens völlig ausblendet, ist die tragende Rolle, die das zionistische Regime und dessen mächtige Israel-Lobby in den USA und der westlichen Welt dabei gespielt haben, die US-geführten Angriffskriege – etwa gegen Afghanistan und den Irak – zu organisieren, die sie in ihrem Pamphlet verharmlosend „die gegenwärtigen Ereignisse im Irak und Afghanistan“ nennt. Auf den zionistischen Einfluss zur Herbeiführung der Kriege gegen Libyen 2011 und gegen Syrien ab 2011 und des rechtsradikalen Putsches in der Ukraine 2014 konnte Katja Kipping damals in dem Pamphlet zwar noch nicht eingehen, weil das zeitlich weit davor lag, aber dem Parteibuch ist nicht bekannt, dass diese blutigen Desaster die Einstellung von Katja Kipping zum Zionismus grundlegend geändert hätten. Im Gegenteil: Katja Kipping unterstützte diese vom zionistischen Regime vorangetriebenen Regime Changes eher, zumindest, was den zionistischen Regime-Change-Versuch in Syrien betrifft, ist das eindeutig.

Die Unterstützung der rassitsichen Ideologie des Zionismus zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Politik. Und sie engagiert sich passend dazu auch gegen Hisbollah, Hamas, Iran, Syrien und so fort, und fordert die Abkehr von der Solidarität mit ‚sogenannten antiimperialistischen Befreiungsbewegungen.‘ Die junge Welt schrieb am 17.04.2007:

Mit Katja Kipping, der stellvertretenden Vorsitzenden der Linkspartei, fordert zudem ein prominentes Mitglied der demokratischen Sozialisten eine Abkehr von der Solidarität mit ‚sogenannten antiimperialistischen Befreiungsbewegungen‘. Mit diesen könne es ‚kein Bündnis und keine Solidarität‘ geben, so die Bundestagsabgeordnete, die sich gemeinsam mit ihrem Abgeordnetenkollegen Michael Leutert bereits einen Ruf als Verfechterin ‚antideutscher‘ Positionen in der Linksfraktion im Bundestag erarbeitet hat. Bereits im vergangenen Jahr hatten diverse Funktionsträger der Linkspartei und der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Erklärung mit dem Titel ‚Hamas raus aus den Köpfen‘ veröffentlicht, mit der sie gegen die Einladung des hochrangigen Hamas-Funktionärs Dr. Ghazi Hamad zur Nahostkonferenz der Bundestagsfraktion der Linkspartei in Berlin protestierten. In Anlehnung an das Motto der antifaschistischen Kampagne der PDS unter dem Titel ‚Nazis raus aus den Köpfen‘ stellten sie den sich gegen Krieg und Besatzung richtenden Widerstand der Hamas-Mitglieder auf eine Stufe mit den Verbrechen der deutschen Faschisten – eine bemerkenswerte Form der Relativierung des Holocaust“.

Quelle: Junge Welt vom 17.04.07 Online via Bahamas. (Das fanden die „Israel-über-Alles“ Bahamas-Propagandisten natürlich ganz toll von Katja Kipping.)

Katja Kipping beteiligte sich an israelischer Lügenpropaganda gegen die Gaza-Flotilla, und zeigte sogar für den mörderischen israelischen Überfall auf die unbewaffneten Aktivisten indirekt Verständnis:

Ein Argument für die Flottille lautet: Sie sei eine humanitäre Aktion. Aber gab es keinen anderen Weg, die Hilfsgüter zu den von der Blockade Betroffenen zu bringen? Israel hatte angeboten, die Güter im Hafen zu löschen und dann nach Gaza zu transportieren. Dies wurde jedoch von der Hamas abgelehnt. Hintergrund des israelischen Angebots war die Sorge, dass sich unter den Hilfsgütern auch Waffen befänden. Diese Sorge ist nicht unbegründet: Schließlich werden israelische Zivilisten-Innen regelmäßig aus dem Gazastreifen heraus mit Raketen und Granaten angegriffen.

Quelle: Katja Kipping im ND

http://www.neues-deutschland.de/artikel/200579.keine-buendnisse-mit-kriegstreibern.html

Ihre Unterstützung für Zionismus und US-Imperialismus maskiert Katja Kipping meist als Pazifismus, Engagement für die Zivilgesellschaft und Äquidistanz zwischen Imperialisten und dem Widerstand gegen den Imperialismus.

In Bezug auf Libyen lobte Katja Kipping zwar die deutsche Bundesregierung für ihre Nichtbeteiligung am Krieg gegen Libyen, (aber sie stellte sich eben auch nicht auf die Seite der überfallenen antiimperialistischen Libyer.)

Quelle:

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/es-wird-stillstand-geben–78912062.html

In Bezug auf den US-zionistisch geführten Regime-Change-Versuch durch Syrien tritt sie für ein internationales Waffenlieferungsverbot gegen alle Seiten ein, sicher wohlwissend, dass das genau das ist, was Israel will, weil ein Waffenlieferungsverbot die an die von Israel, USA und Co unterstützten Terroristen gelieferten Schmuggelwaffen nicht erfassen kann und damit nur die syrische Regierung trifft. Und gleichzeitig unterzeichnete sie im Dezember 2012, also nach dem großen Terrorüberfall aus der Türkei auf Syrien im Sommer 2012, den Aufruf der zionistischen Kriegstreiber von „Adopt a Revolution“ zum Spenden für die Unterstützung von Regierungsgegnern in Syrien, euphemistisch „Zivilgesellschaft“ oder lokale Bürgerkomitees genannt, während führende Köpfe von „Adopt a Revolution“ auch für Waffenlieferungen an Terroristen in Syrien werben.

Quellen:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/806884.kipping-roth-und-nahles-unterstuetzen-aufruf-fuer-zivilen-widerstand-in-syrien.html

http://www.medico.de/themen/menschenrechte/dokumente/syrien-aufruf/4345/

Der säkulare Präsident Assad und die rassistischen Halsabschneider von Al Kaida sind in der zionistischen Propaganda von Katja Kipping gleich schlimm, sodass keine dieser Seiten in Syrien Sympathie geschenkt werden dürfe.

Quelle: Videobotschaft von Katja Kipping zu Syrien

youtu.be/RrubsG5TjnQ?t=45s

In Bezug auf die Ukraine findet Katja Kipping die US-zionistisch gesteuerte rechtsradikale Bewegung Maidan gut, kritisiert jedoch die Zusammenarbeit der Nazis mit Nazis. Gleichzeitig macht sie die USA, die EU und Russland gleichermaßen für den US-zionistisch gesteuerten Putsch in der Ukraine verantwortlich, nutzt den US-gesteurten Putsch in der Ukraine dazu, Russland Völkerrechtsbruch in bezug auf die Krim vorzuwerfen und Russland die demokratische Gesinnung abzusprechen, die sie dem rassistischen Apartheidsgebilde Israel ohne mit der Miene zu zucken zugesteht.

Quellen:

http://www.katja-kipping.de/de/article/787.machtspiele-beenden-kriegsgefahr-stoppen.html

http://www.die-linke.de/partei/organe/parteitage/berliner-parteitag-2014/reden/katja-kipping/

Hetze gegen den Islam findet Katja Kipping offenbar nicht wichtig genug, als dass sie sie kritisieren würde, zumindest wenn es sich um einen Nachruf auf Ralph Giordano handelt, Jude, Holocaustüberlebender, Zionist und in den letzten Jahren durch kaum etwas anderes als xenophobe Hasspredigten gegen den Islam aufgefallen. Stattdessen lobte Katja Kipping die Biografie dieses Hetzers wider den Islam als geprägt „vom Gedanken der Versöhnung und Verständigung.“

Quelle:

http://www.die-linke.de/nc/die-linke/nachrichten/detail/artikel/wir-trauern-um-ralph-giordano/

Dass Katja Kipping, diese Vertreterin der rassistischen Kolonialisationsideologie des Zionismus im scheinbaren Menschenrechtsaktivistengewand, nun anders als bei Ralph Giordano bei Pegida „pure Fremdenfeindlichkeit und ordinären Rassismus“ ausmacht, offenbart die grenzenlose Doppelbödigkeit und zynische Heuchelei dieser vorgeblich linken Person.

http://www.katja-kipping.de/de/article/851.pegida-nicht-mutig-sondern-feige-und-rassistisch.html

Etwas humorvoller als das Parteibuch ist Elynitthria mit dieser Art von Vertretern imperialistischer Aggressionen auf Filzpantoffeln umgegangen:

Die All Girl Band Titti Twister (Hilary Clinton Gesang, Katja Kipping Schlagzeug, Angie Merkel Bass) Heute Abend im Tacheles Berlin!

http://elynitthria.net/t2/

Lesern sei es selbst überlassen, was sie für das widerwärtiger halten: die Dresdner Pegida-Demonstrationen oder die Pegida-Gegendemonstrationen mit Katja Kipping von der „Mossad-Fraktion“ und dem transatlantischen Young Leader Cem Özdemir von der olivgrünen Kriegstreiber-Partei. Das Parteibuch will da keine Entscheidung treffen. Das Widerwärtigste sind jedoch zweifellos die zionistisch-transatlantischen Massenmedien in Deutschland, von Springer bis Spiegel, die über Jahre rassistische Islamfeindlichkeit gezielt geschürt haben, und nun, wo diese Islamfeindlichkeit sich auf der Straße zeigt, Empörung über den islamfeindlichen Rassismus heucheln.

4 Gedanken zu “Ein paar mehr Worte zu Katja Kipping von der „Mossad-Fraktion“

  1. Dieser „offene Brief“ von schrieb uns von Max Brym (http://www.kosova.de). Das ist erfreulich, denn wir wollten schon länger unsere Leser mit der von ihm vorgetragenen prozionistischen Argumentation bekannt machen, welche die Analyse des zionistischen Gebildes als rassistischer Apartheidstaat ohne Existenzrecht und reaktionäre Speerspitze des Imperialismus als „offenen Antiseminitsmus“ schmäht. Wir werden unsere Antwort in Kürze veröffentlichen.

    „An die „ Linke Zeitung“-Gegen die antisemitischen Kritik an Katja Kipping
    Offener Brief an die „ Linke Zeitung“- Katja Kipping ist eine der beiden Parteivorsitzenden der Partei „ Die Linke“. Kritik an ihr ist selbstverständlich erlaubt, in vielen Fällen nach meinem Gusto sogar notwendig. Was nicht geht ist, dass die „ Linke Zeitung“ offen antisemitische Angriffe gegen Katja Kipping fördert und abdruckt. Der Artikel „Ein paar mehr Worte zu Katja Kip­ping von der “Mossad-​Fraktion” publiziert auf den Seiten der „ Linken Zeitung“ ist verwerflich und offen antisemitisch. Der Schreiberling von der Seite „ Parteibuch“ schmiert folgendes zusammen : „ Katja Kip­ping unter­stützt die Exis­tenz des ras­sis­tis­chen Apartheid– und Besatzungs­ge­bildes “Israel” bedingungslos“. Natürlich negiert der Schreiber das Existenzrecht Israels. Es wird nicht unterschieden zwischen links und rechts in Israel. Israel einen Arphardheitsstat zu nennen ist ebenfalls daneben. Mein Nachbar ist Palästinenser mit israelischem Pass und hat an einer israelischen Universität Psychologie studiert. Dies passt nicht zu dem Begriff „ Apartheidsstaat“. Bis dato ist Arabisch neben Hebräisch, offiziell die zweite Amtssprache in Israel. Die rechte Netanjahu Regierung versucht dies im Verbund mit extremen israelischen Nationalisten zu ändern. Linke Israelis wenden sich gegen diese gegenwärtige Politik von Netanjahu und seinen Bündnispartnern. All dies interessiert den Schreiber allerdings nicht. Im Sinn der Hamas will er Israel vernichten und erklärt Katja Kipping in seinem Wahn -gleich zur Mossad Agentin. Der antisemitische Irrsinn durchzieht das komplette Elaborat von der Seite „ Parteibuch“. Parteibuch schreibt:“ Was Katja Kip­ping dabei übri­gens völ­lig aus­blendet, ist die tra­gende Rolle, die das zion­is­tis­che Regime und dessen mächtige Israel-​Lobby in den USA und der west­lichen Welt dabei gespielt haben, die US-​geführten Angriff­skriege – etwa gegen Afghanistan und den Irak – zu organ­isieren, die sie in ihrem Pam­phlet ver­harm­losend “die gegen­wär­ti­gen Ereignisse im Irak und Afghanistan” nennt.“ Dies heißt nichts anderes als dass die Juden schuld an den Kriegen im Irak und in Afghanistan sind. Auch die Bezeichnung Zionisten ändert an dieser Feststellung nichts, der moderne Antisemit hat offiziell nichts gegen Juden, sondern er ist nur gegen die Zionisten. Dabei scheint es sich um eine ungeheure Macht zu handeln. Man drückt sich heutzutage moderner aus, wenn man der Meinung ist:“ Die Juden sind unser Unglück“. Der Artikel in der „ Linken Zeitung“ enthält sämtliche antisemitische Bezeichnungen bezüglich der „ Macht und dem Einfluss der Zionisten“ ( sprich Juden). In dem Artikel steht:“ Auf den zion­is­tis­chen Ein­fluss zur Her­beiführung der Kriege gegen Libyen 2011 und gegen Syrien ab 2011 und des recht­sradikalen Putsches in der Ukraine 2014 kon­nte Katja Kip­ping damals in dem Pam­phlet zwar noch nicht einge­hen, weil das zeitlich weit davor lag, aber dem Parteibuch ist nicht bekannt, dass diese bluti­gen Desaster die Ein­stel­lung von Katja Kip­ping zum Zion­is­mus grundle­gend geän­dert hät­ten. Im Gegen­teil: Katja Kip­ping unter­stützte diese vom zion­is­tis­chen Regime vor­angetriebe­nen Regime Changes eher, zumin­d­est, was den zion­is­tis­chen Regime-​Change-​Versuch in Syrien bet­rifft, ist das eindeutig.“ Tja die Zionisten beherrschen halt die Welt. Jeder Krieg hat nichts mit den Widersprüchen des kapitalistischen Systems und des Imperialismus zu tun. Hinter all dem Verderben stehen immer und überall diese „israelischen Lobbys“. Es findet sich in dem Artikel kein Wort gegen den US- Imperialismus und schon gar kein Wort gegen den deutschen Imperialismus. Das „Weltübel“ schlechthin ist für den Autor der Zionismus. Dieses „Weltübel“ macht selbst aus Frau Kipping eine Mossad Agentin. Vom Klassenkampf in Deutschland und Israel und in den USA ist in dem kompletten Artikel nicht die Rede. Der Hamas verehrende Artikel ist durchtränkt mit nationalistischen Antisemitismus. Wer die Logik des Schreibers zu Ende denkt ist unmittelbar bei Lars Mährholz. Dieser so genannte Friedensfreund meinte, dass die US Bank FED “ für alle Verbrechen seit 100 Jahren verantwortlich sei“. Damit wurde der deutsche Faschismus entlastet und es hielten esoterische, antisemitische Verschwörungstheorien Einzug bei Teilen der deutschen Friedensbewegung. Der Artikel in der „Linken Zeitung“ zeigt, wie weit das Querfrontkonzept basierend auf antisemitischer „Kapitalismuskritik“ bereits Einzug in den Diskurs bestimmter deutscher Zeitungen und Organisationen genommen hat. Der Schreiber des antisemitischen Artikels meint im übrigen auf seiner Website, dass PEGIDA eine „Erfindung zionistischer Kreise sei“. Dem Wahnsinn scheinen keine Grenzen mehr gesetzt zu sein. Es wird Zeit mit den offenen Nationalisten und Antisemiten im Querfrontgewand deutlich zu brechen.“

    1. Eugen
      Der Kommentar ist typisch für Verfechter des zionistischen Rassen- und Kriegswahns. Sie leugnen zionistischen Rassismus und zionistische Kriegstreiberei trotz überwältigender eindeutiger Beweise ebenso wie die Existenz und den Einfluss mächtiger Israel-Lobby-Gruppen wie AIPAC, sie benutzen die antisemitische Technik Zionismus mit Judaismus und Israel mit dem Judentum gleichzusetzen, und sie bauen mit Lügen, Verzerrungen, Erfindungen und falschen Unterstellungen antisemitische Strohmänner auf, über die sie dann Kritik mit dem Vorwurf des Antisemitismus attackieren.

      Es ist trotz leichter Abwandlungen immer der gleiche rhetorische Trick. Zionisten benutzen ihn seit Jahrzehnten immer wieder, um von ihren Verbrechen abzulenken. Siehe dazu etwa: Shulamit Aloni bei Democracy Now: It’s a trick, we always use it (Antisemitism)

      Shulamit Aloni ist eine der Gründerinnen der Vorläufer-Partei der israelischen Partei Meretz, mit der die Linkspartei auf Betreiben von Personen wie Katja Kipping kooperiert.

      Das Kagan’sche zionistische Kriegsplanungspapier „Rebuilding America’s Defenses“ wird von Verfechtern des zionistischen Rassen- und Kriegswahns ebenso ignoriert wird das dem zugrunde liegende zionistische Kriegsplanungspapier „Clean Break“ und das im Jahr 2000 von der gleichen zionistischen Organisation IASPS veröffentlichte Kriegsplanungspapier „The Afghan Vortex.“

      http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Project_for_the_New_American_Century&oldid=632376314#Rebuilding_America.27s_Defenses

      http://en.wikipedia.org/wiki/A_Clean_Break:_A_New_Strategy_for_Securing_the_Realm

      http://web.archive.org/web/20010308061459/http://www.iasps.org/strategic9/strat9.htm

      Naja, wem erzähl ich das, es ist doch ohnehin inzwischen dank plaudernden US-Militärs wie Wesley Clark und Karen Kwiatkowski vieles einer recht breiten Öffentlichkeit bekannt.

      Und den Verfechtern des zionistischen Rassen- und Kriegswahns sind die Techniken und Taktiken, wie die USA, Israel und die Israel-Lobby serienweise Kriege anzetteln, auch bestens geläufig, wie der zum AIPAC-Ableger WINEP gehörende Israel-Lobbyist Patrick Clawson hier demonstriert:

      Wenn dann Leute wie Max Brym Anschuldigungen erheben, auf den zionistischen Rassismus und die zionistischen Hintergründe hinter der Serie von US-Angriffskriegen in der Umgebung Israels hinzuweisen, sei Antisemitismus, dann machen sie sich inzwischen eigentlich nur noch selbst lächerlich.

      Schon vor über 100 Jahren hat der angesehene Oppelner und später Leipziger Rabbi Felix Goldmann den Charakter des Zionismus bestens beschrieben:

      Auf jüdischem Boden war der neue Messias nicht groß geworden, aber trotzdem liegt sein Ursprung vor aller Augen offen zu Tage. Daß diese neuen Judenrettungsaktion eine spezifisch nationale Färbung annehmen mußte, liegt einfach daran, daß sie ein Kind des nationalistischen neunzehnten Jahrhunderts ist. Hier spielt eben die seltsame Richtung, die die geistige Entwicklung unserer Zeit aufweist, in die innere Geschichte des Judentums hinein. In dem merkwürdigen Buche von H. St. Chamberlain über „Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“, einem Hohenliede der dilettantenhaften Oberflächlichkeit und der hohlsten Selbstüberhebung, spiegelt sich, sowohl was die Form wie auch was die materielle Seite betrifft, am deutlichsten jene bequeme Weltanschauung wieder, die unsere Zeit beherrscht. Sie verachtet die individuelle Arbeit an sich selber und die persönliche Tüchtigkeit, sie erwartet alles Heil nur aus der Rassenveranlagung, die wie ein unabänderliches Fatum des Menschen Denken und Handeln leitet und beherrscht. Es gibt hervorragende und inferiore Rassen. Unter jenen soll die germanische die erste, unter diesen die jüdische die letzte sein. Jene sei der Inbegriff aller Erhabenheit, Großzügigkeit und Tugend, diese dagegen der Tummelplatz aller Laster und bar jeder Tüchtigkeit. Das Glied der germanische Rasse, das nichts leiste, sei immer noch erheblich besser als der hervorragendste Semit. Wir können und wollen dieser Geistesrichtung nicht in ihre Einzelheiten verfolgen, uns nicht die Mühe geben, ihre offenbaren Fehler aufzudecken. Aber es ist klar, daß dieser Rassenwahn, die künstlich gezüchtete Rassenüberhebung der Betrachtung der Judenfrage neue Wege ebnete und dem Judenhass eine ganz neue Richtung gab.

      Der Antisemitismus war vorwiegend – man braucht andere Momente die mehr oder weniger bewußt mitklingen, nicht zu verkennen oder abzuleugnen – Religionshaß; die Emanzipation und das Eindringen der Juden in das Wirtschaftsleben ließ auch die wirtschaftliche Seite des Judenhasses weit stärker hervortreten. Der Antisemitismus unserer Tage ist aber Rassenhaß! Und das bedeutet eine völlige Umwertung und eine gewaltige Vertiefung. Religiöse und wirtschaftliche Judenfeindschaft sind mehr äußerlicher Natur; sie gelten der Natur und der Anschauung und dem Wirken, nicht aber der Person. Der Rassenantisemitismus jedoch zielt auf den Menschen persönlich. Er hat aus einer Gegnerschaft, bei der beide Seiten sich durch Argumente zu überzeugen suchten, einen Antisemitismus gemacht, der Verachtung des minderwertigen Juden und völlige Trennung von ihm auf allen Gebiete der Kultur und des gesellschaftlichen Lebens eindringlich predigt. Mit welchem Erfolg ist bekannt! Wenn das „völkische“ Moment eine Bedeutung erlangt hat, der gegenüber alles andere, Verdienste, Tugenden, Strebung und Gesinnung nichts gelten, wenn der Jude geächtet wird, wenn man ihn in eine Pariastellung herabdrücken will, so ist das ein Erfolg, die die nationale Weltanschauung, der chauvinistische Rassenwahn unserer Tage, in emsiger Arbeit errungen hat.

      Und dieser chauvinistische, nationale Rassenwahn ist die theoretische Grundlage, der geistige Nährboden des Zionismus! Ihm hat er die spezifischen Züge seines Wesens und seiner Wirksamkeit entlehnt! Schon das Aussprechen dieser unbestreitbaren und unbestrittene Tatsache enthält die vernichtendste Kritik dieser pseudomessianischen Bewegung. Mit aller Deutlichkeit muß man es sich in den letzten Konsequenzen ausmalen, was es für das Wesen und die Erscheinungsformen des Zionismus bedeuten muß, daß er auf demselben Sumpfboden erwachsen ist wie der Rassenantisemitismus, diese Geißel, unter der wir Juden so entsetzlich leiden. Und es ist immer dasselbe Wasser, mag es nun arisch-antisemitisch, mag es nun jüdisch-national gefärbt sein, daß aus einem Giftbrunnen stammt, und daß keine Färbung der Welt zu einem gesunden Trank machen kann.

      Wer sich auf dem Standpunkt stellt, daß die nationale Verhetzung und der Rassenantisemitismus ein Verbrechen an der Kultur sind – und wer täte das nicht – der muß auch den Bruder in jüdischem Gewande, den nationalen Zionismus, verdammen, weil er ebenso verderblich wirken muß wie jene.

      Weiter schrieb Felix Goldmann vor mehr als 100 Jahren dann auch ein paar Worte zu den typischen Kampfmitteln des Zionismus:

      Braucht man nach alle diesen Dingen noch auf die Mittel hinzuweisen, mit denen der Zionismus seine Kämpfe führt? Es entspricht nur seinem Wesen, wenn er, wie jede Nummer einer zionistischen Zeitung es beweist, so sich im Streite benimmt, wie er es bei seinem großen Vorbild, dem Antisemitismus, gelernt hat. Nie kämpft er sachlich, sondern stets persönlich. Seine stärkste Argumente sind Beschimpfung des Gegners, Verdächtigung seiner Motive, das Aufwühlen seiner intimsten Verhältnisse, und wenn alles nicht zieht, muß Einschüchterung und Drohung die Wucht sachlicher Gründe ersetzen. Jeder Kampf beweist aufs neue, daß der Zionismus darum eine ernste Gefahr darstellt, weil er statt nach altjüdischer Art mit der ritterliche Waffe des Geistes zu kämpfen, sich lieber einer anderen, weit wirksameren, bedient: des Terrorismus!

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2013/10/04/der-zionismus-seine-theorien-aussichten-und-wirkungen/

      An Charakter und Kampfmitteln des Zionismus hat sich bis heute nichts geändert. Was sich leider geändert hat, ist, dass viele Menschen den Unterschied zwischen Judentum und Zionismus nicht mehr kennen, weil der gleiche europäisch-koloniale nationalchauvinistische Rassenwahn, der zur Entstehung des Zionismus geführt hat, auch dazu geführt hat, dass Deutschland Juden des traditionellen Judentums nahezu ausgerottet hat. Dabei sind die Unterschiede zwischen Judentum und Zionismus eigentlich leicht zu erkennen, wie es Rabbi Chaim Lefkowitz beispielsweise – mit tatkräftiger Hilfe eines AIPAC-Fanatikers – für jedermann leicht verständlich erläutert:

      Man muss also bloß die Augen und Ohren aufmachen, dann sind die Unterschiede zwischen der aggressiven atheistischen Rassenideologie des Zionismus und der friedlichen Religion des Judentums sehr leicht erkennbar.

  2. Sehr gut beschrieben @einparteibuch. Mal ein dickes Lob von mir für diesen sehr aufschlussreichen Blog. Ich persönlich sehe kaum Antisemitismus, sondern die Wahrheit. Für viele Umerzogene in der BRD ist das natürlich schwer zu akzeptieren. Das @einparteibuch kein Verschwörungstheoretiker oder Spinner ist ( wie eugen hardt sich ausdrückte) zeigt auch dieser Link “ Zionisten, die mit dem Nationalsozialismus kollaborierten“ http://nemetico.wordpress.com/2014/07/15/der-zionismus-braucht-den-antisemitismus-wie-luft-zum-atmen/ . … Zu den Linken mus ich sagen, daß sie sich nicht von Isreal distanziert haben als sie vor ein paar Wochen Palästina bombadierten und etliche unschuldige Bewohner töteten. Im Gegenteil . man lud zwei Kritiker des Israel – Zionisten Regime wieder aus, als die beiden letztlich Gysi aufs Klo folgten um ihn zu Rede zustellen. Oder schon alles vergessen?

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