Heute, Donnerstag 23.10.2014, 14:00h: Mahnwache vor der Saudi-Arabischen Botschaft in Berlin

Das Parteibuch hat bereits mehrfach über den Kampf der Bewohner der saudischen Küste des persischen Golfes für Gerechtigkeit, Menschnerechte und Demokratie berichtet. Das saudische Regime regiert auf Forderungen nach Gerechtigkeit, Menschenrechten und Demokratie mit Todesurteilen. Seit der letzten Parteibuch-Meldung hat das saudische Regime zwei weitere Todesurteile gegen Demonstranten verhängt. Am heutigen Donnerstag um 14:00h gibt es vor der saudischen Botschaft in Berlin eine Mahnwache für die Freilassung von Nimr Al-Nimr.

IRIB berichtet:

Mahnwache vor der Saudi-Arabischen Botschaft in Berlin

MAHNWACHE VOR DER SAUDI ARABISCHEN BOTSCHAFT IN BERLIN AM DONNERSTAG, 23.10.2014 von 14:00 – 16:00 Uhr FREIHEIT FÜR SCHEICH BAQIR AL-NIMR

Aufruf zur Kundgebung für die sofortige Freilassung von dem Gelehrten Ayatollah Baqir al-Nimr.

Saudi-Arabien hat den führenden schiitischen Geistlichen Scheich Nimr zum Tode verurteilt. Scheich Baqir al-Nimr war im Juli 2012 auf einer Demonstration für mehr Rechte für die schiitische Minderheit im sunnitisch geprägten Saudi-Arabien von Sicherheitskräften angeschossen und festgenommen worden. Seit dem befindet sich Scheich Nimr im Gefängnis. Vor kurzem wurde das Todesurteil bekannt, dass das Diktator-Regime in Saudi-Arabien den schiitischen Geistlichen töten will.

Wir laden ein, zu einer Protestkundgebung vor der Botschaft des Königsreiches Saudi Arabien in Berlin, für die sofortige Freilassung von dem Gelehrten Scheich Baqir al-Nimr.

Wir möchten nicht schweigen und mit demokratischen Mitteln versuchen, die Politik, Medien und die Menschen über die Verbrechen des Saudi-Arabischen Diktator-Regimes aufzuklären und laden zu einer Protestkundgebung vor der Botschaft von Saudi-Arabien in Berlin ein.

Wann:
Donnerstag, 23.10.2014
14:00 – 16:00 Uhr

Wo:
Botschaft Saudi-Arabien
Tiergartenstraße 33-34
10785 Berlin

Für Rückfragen und Kontakt:
Ali Assaray
President of the International Organization against Terror and Religious Intolerance
Tel/Mail: …

Bitte den Aufruf weiterverbreiten und wer, etwas Zeit übrig hat, an der Mahnwache teilnehmen. Das richtet sich gerade auch an bürgerliche und „linke“ Menschenrechtsaktivisten. Im Fall der Saudis besteht Hoffnung, dass Druck westlich-bürgerlicher Menschenrechtsaktivisten tatsächlich das Abhacken der Köpfe friedlicher Demonstranten durch die saudische Despotie verhindern kann, weil das mittelalterliche saudische Regime in vierlei Hinsicht von seinen westlichen Partnern abhängig ist und deshalb öffentlichen Druck im Westen fürchtet.

Nachtrag: Bei Rasthaber gibt es ein paar Bilder von der Mahnwache – den Text dazu jedoch leider nur auf türkisch. Auf der Facebook-Seite „Free Sheikh Nimr Baqir Al-Nimr“ gibt es neun Fotos aus Berlin und einen Satz englischen Textes. Berlin ist wichtig für die internationale Kampagne für die Freilassung von Sheikh Nimr Al Nimr. Und eines der treffendsten Plakate der Kampagne gibt es da auch zu sehen: Wahabitischer Terror – Gefahr für die Welt – und dazu das Bild vom Wahabi, der den heiligen Koran verkehrt herum liest.

3 Gedanken zu “Heute, Donnerstag 23.10.2014, 14:00h: Mahnwache vor der Saudi-Arabischen Botschaft in Berlin

  1. Reisewarnung!
    Können die Saudies Urlauber oder gar Urlaubsgruppen von Demonstranten unterscheiden?

    Was sagt die UNO zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit?

  2. Ist Deutschland ein rechtsstaatliches Beispiel für die Welt?
    Hausabpressung mit Betrug, Erpressung und Morddrohung

    Wenn Sie von den Nachbarn über sieben Jahre terrorisiert werden mit Hauseinbrüchen, Üblen Nachreden, Verleumdungen, Sachbeschädigungen, obszönen Beschimpfungen, einem Überfall mit Mordversuch, Morddrohung und ca.15 aufgezwungenen Verfahren, alle mit Prozeßbetrug, dann fragen Sie sich natürlich, was hier abgeht.
    Bestimmte nachbarliche Bemerkungen, Ihr Haus zum Billigpreis zu bekommen, wäre sein gutes Recht, überhören Sie zuerst und halten es für Geschwätz. Wenn aber der Richter, der immer zu Ihrem Nachteil urteilt, obwohl sie stets Beweise liefern und der Nachbar nur falsche Angaben, auch etwas Ähnliches so nebenbei erzählt, kommt man doch ins Grübeln. …
    Harald Gralow

  3. Österreichs Exministerin hat mit ihrer Äußerung „..es werde nicht anjedem Freitag in Saudi hingerichtet“, öffentlichen Protest, gegen diese Direktorin des ReligiösenZentrums der Saudis in Wien erregt.
    Sie ist immer noch eine karenzierte Bweamtin des östrr. Staates und ihre Äußerung ist für einen Beamten ein Faux Pas.

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