Bonja – Heldin Novorossiyas

Bis vor Kurzem war die Konditorin Ilona Banevich einfach nur ein nettes Mädchen von nebenan, zudem fürsorgende Mutter und Ehefrau. Ihr Leben änderte sich im Frühjahr dieses Jahres von einem zum anderen Augenblick schlagartig.

Da beschossen die „Sicherheitskräfte“ der neuen ukrainischen „Regierung“ ihr Haus im Donbass-Gebiet Slaviansk mit schwerer Artillerie. Ihr Haus hat seitdem kein Dach mehr und ihr Gesicht hat tiefe Narben. Ilona beschloss etwas gegen den Kiewer Terror zu unternehmen und schloss sich unter dem Kampfnamen Bonja den Volksmilizen im Donbass an. Für ihren Einsatz bei der Verteidigung von Slaviansk wurde sie von Igor Ivanovich Strelkov, dem damaligen Verteidgungsminister der Donezker Volksrepublik, mit dem georgischen Kreuz ausgezeichnet. Sie ist damit ganz offiziell eine Heldin Novorossiyas.

Im weiteren Verlauf des Kriegs wurde Bonja Kommandeurin einer rund 20 Leute stehenden Spezialeinheit der Donbass-Milizen. Nachdem es Bonjas Kommandoeinheit zusammen mit einer anderen rund 100 Köpfe zählenden Einheit der Volksmilizen gelang, die Ortschaft Ilovaisk gegen die Kiewer Armee- und Nazi-Brigaden zu verteidigen, erhielt Bonja ein zweites georgisches Kreuz. Das von der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützte Kiewer Regime hat auf Bonjas Kopf inzwischen eine millionenschwere Belohnung ausgesetzt.

Der erste Kanal Russlands hat gerade eine kurze Reportage über Bonja und ihre Freunde ausgestrahlt. „Willkommen in der Hölle“ begrüßt Bonja die Reporter.

Die Reportage zeigt, wie blind die Kiewer Führung ihre Kräfte im Donbass mit Allem, was sie hatte, wild um sich schießen ließ, und wie Menschen wie Bonja und ihre Freunde sich dagegen wehren. Ob sie eine Heldin ist, ist Bonja egal. Sie tut, was sie kann, um den Kiewer Terror Einhalt zu gebieten. Und was Bonja und ihre Freunde können, ist eine Menge. Der Kiewer Regime-Chef Poroshenko hat am Sonntag Abend vor laufenden Fernsehkameras eingeräumt, dass die ukrainische Armee bei ihrem Feldzug gegen den Donbass zwischenzeitlich etwa 60 bis 65% ihrer schweren Kriegstechnik verloren hat. Der von der Krim aus schreibende Blogger Colonelcassad weist darauf hin, dass Poroshenko damit zwar die katastrophalen Materialverluste der ukrainischen Armee zugegeben hat, aber noch nicht die katastrophalen Verluste bei den Kiewer Truppen. Die liegen seinen Informationen zufolge nämlich nach bereits fünf Monaten der sogenannten „Anti-Terror-Operation“ gegen den Donbass inzwischen in etwa auf dem Niveau der Verluste, die die Sowjetunion in den gesamten acht Jahren ihrer Intervention in Afghanistan in den 80er Jahren erlitten hat. Den sogenannten Waffenstillstand im Donbass wischt Bonja beiseite: Die Kiewer Invasoren schießen weiter. Wie kann man da von einer Waffenruhe sprechen?

Mit dieser Ansicht ist Bonja nicht allein. Bei Strelkov gab es gerade folgende Nachricht:

22/09/14 Nachricht von Bewohnern der Stadt Kirovsk (DVR)

„Heute, um 18.30 Uhr, zur Zeit des Waffenstillstandes, wurde von Maloorlovka (früher Shirokoe genannt) aus, wo es Bataillone von Kolomoiskiy gibt, auf die Stadt Kirovsk. Im südlichen Teil von Kirovske schlugen sechs Geschosse einem Kalibers ein, das so groß war, dass die Erde erzitterte.

Es ist eine Lüge, dass die Bataillone von Kolomoiskiy aus Shirokoe verschwinden! Heute Morgen waren sie noch mehr, und die Folgen davon waren der Beschuss der Schächte und der Städte! Es gibt keinen Waffenstillstand. Gegenwärtig werden die Folgen überprüft und die Opfer festgestellt.

In Shirokoe stehen Freiwilligen-Bataillone der Ukrainer, und die wollen nicht abziehen, die sind da, um zu Bleiben bis zum Ende.

Nach Orlov-Ivanovka kamen ukrainische Soldaten, die zwei Männer erschossen haben, die Brot an die Menschen verteilen wollten. Im Dorf gibt es keine Nazis, die Soldaten kamen mit Schützenpanzern und haben die Männer einfach erschossen.“

Das Alles erklärt, was im Donbass gerade geschehen ist. Die Kiewer Junta, ihre Kräfte und Unterstützer der westlichen Wertegemeinschaft haben es sich durch ihr verbrecherisches Verhalten mit den Menschen im Donbass gründlich verscherzt.

4 Gedanken zu “Bonja – Heldin Novorossiyas

  1. Israel schießt syrisches Flugzeug ab um den bedrängten Terroisten am Golan zu helfen:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-schiesst-syrischen-kampfjet-ueber-den-golanhoehen-ab-a-993195.html

    Und auch Obama schlägt ganz offen zusammen mit den saudischen Terrorsponsoren in Syrien zu:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-luftangriffe-in-syrien-gegen-islamischen-staat-mit-arabern-a-993174.html

    Mal sehen wie lange es dauert bis diese Gruppe ganz offen die Syrische Armee zerschlägt um den Halsabschneidern den Weg nach Damaskus zu eröffnen.
    Es ist einfach nur krass mit welcher Arroganz die Amerikaner das Recht des Stärkeren in der Welt durchsetzen, schade das dies den Russen so egal ist.

    1. d
      Wie kommst du auf die abwegige Idee, dass dies den Russen „so egal“ ist? Russland unterstützt Syrien seit über drei Jahren intensiv bei der Verteidigung gegen den US-geführten Terror.

  2. Die Frage aber ist ob Russland wirklich was machen würde, also ggf. auch militärisch, falls die USA wirklich anfangen würde die syrische Armee zu bombardieren.

  3. Mit von dieser Mörder-Partie, ist die Deutsche Bundeskanzlerin, welche mittels deutschem Geld diesen Wahnsinn eingeleitet hat.
    Sie wird sich dafür noch zu verantworten haben!

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