Ukrainische Junta verkündet Territorialgewinn im Donbass

Anhand der von der ukrainischen Junta gestern und heute herausgegebenen Karten lässt sich die aggressive Angriffspolitik Kiews während der beidseitigen Waffenruhe nachweisen.

Aus den gestern und heute publizierten Lagekarten des offiziellen ukrainischen „Analyse- und Informationszentrums des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine“ (Mediarnbo) geht eindeutig hervor, dass die ukrainische Armee im Donbass gegenwärtig, obwohl es einen Waffenstillstand gibt, eine Angriffsoperation mit Geländegwinnen südlich von Gorlovka durchführt.

Die Karte des Mediarnbo von gestern weist südlich von Gorlovka (Horlivka) kein von der ukranischen Armee kontroliertes Territorium aus:

Die Karte des Mediarnbo von heute zeigt unterdessen, dass sich ukrainische Truppen aus der Richtung des Donezker Flugahfens und Panteleimonovka gen Osten in Bewegung Richtung Debalzevo gesetzt haben und die ukrainischen Truppen versuchen, die Stadt Gorlovka mit diesem Angriffsfeldzug einzukreisen:

Wenn es also gegenwärtig und in den nächsten Tagen im Raum vom Donezker Flughafen bis hin zu Debalzewo trotz des Waffenstillstandes zu Kampfhandlungen kommt, dann trägt dafür den Karten des offiziellen ukrainischen Sicherheitsrates zufolge eindeutig Kiew die Verantwortung, gleich wie die Kämpfe ausgehen. Kiew hat mit diesen Karten eine großangelegte Angriffsoperation der ukrainischen Truppen mit einem bereits erzielten erheblichen Territorialgewinn eingestanden.

Verliert Kiew, wie es zu erwarten ist, seinen Feldzug zur Umzingelung von Gorlovka, dann gibt es für Kiew über Verluste in Bezug auf Personal, Material und Territorium nichts zu jammern. Die Kiewer Faschisten sind selbst Schuld, die Waffenruhe mit diesem Großangriff in so eklatanter Weise verletzt zu haben, dass nun Motorola kommt.

Seine Kollegen sind schon da.

PS: Der Bericht von Volksmilizionär Prokhorov zum 16. September findet sich hier.

17 Gedanken zu “Ukrainische Junta verkündet Territorialgewinn im Donbass

  1. Übrigens: Auf der Internetseite von „Nowyj region“ ist ein Artikel über einen neuen Sponsor des faschistischen „Prawyj sektor“ („Rechter Sektor“) erschienen. Das ist allerdings bemerkenswert: IKEA! Am 5. Juni14 schrieb die Journalistin Angelina Popowa: „Neben dem „Schokoladen“-Oligarchen Poroschenko und dem Inhaber der „Privat“-Gruppe (Bank) und anderen Business-Leuten erscheint eine neue Figur auf der Liste der Sponsoren: die schwedische Gesellschaft IKEA“ Dazu ein paar Fakten hier (russ.):
    http://www.urfo.org/moskow/500828.html

  2. Донецк 14 09 2014 Обстрел Киевского и Куйбышевского районов Не для слабонервных!

  3. Bericht Batallion Azow, sie wollen unbedingt den Krieg der Osterweiterung betreiben, ausgerüstet von ukrainischen
    Oligarchen faschistischer Interessen, soll auch der Poroschenko getötet werden, um einen Befreiungskrieg gegen die Russen zu vollenden. Es soll eine Diktatur errichtet werden.
    Sie wollen also alle Russen vernichten, so wie die Timoschenko das auch gefordert hatte.

  4. Wenn Kiew irgendwelche Karten herausgibt, sind die zu 90 prozent träumereien. Außerdem lassen die Neurussen die Ukis gerne mal irgendwo rein, weil Ukis sich selten gedanken machen wie sie wieder rauskommen.

    1. russianmuslim

      Ja, und genau das passiert wohl nun. Mediarnbo hat angezeigt, dass die Armee von Novorossiya den ukrainischen Angriff von West nach Ost südlich von Gorlovka in der Spitze abzuwehren versucht – siehe roter Pfeil auf der Mediarnbo-Karte.

      Doch, welch Überraschung, die Armee von Novorossiya hat stattdessen den Schwanz des ukrainischen Angriffes im Rücken attackiert und den Posten der ukrainischen Armee in Yasinuvata eleminiert, wie ein ukrainischer Journalist gestern Abend überrascht festgestellt hat.

      Die Donbass-Leute in Gorlovka sagen, damit haben sie nun südlich von Gorlovka bis zu 2500 gut mit Panzertechnik und allem drum und dran ausgerüstete Ukies eingekesselt. Und nun wird der Kessel gekocht. Eine neue katastrophale Niederlage der Ukies bahnt sich da an.

      Die Ukie-Karten von Mediarnbo sind wie üblich in militärischer Hinsicht Schrott. Aber sie sind trotzdem ein eindeutiger Beweis dafür, dass die Ukies aus Richtung des Donezker Flughafens kommend und in Richtung Debalcevo marschierend südlich von Gorlovka während der Waffenruhe einen Angriffsfeldzug zur Einkreisung von Gorlovka versucht haben. Wenn die Ukies sich da nun bei ihrem zur zeit der Waffenruhe erfolgten Angriffsfeldzug eine blutige Nase holen, dann kann man mit Fug und Recht sagen: selbst Schuld.

  5. Deutschland schickt Soldaten in die Ukraine, um österreichische Drohnen beobachten
    2014.09.17 | Quelle:
    Pravda.Ru

  6. Das richtig dumme an ihnen ist, wenn die sich jetzt wieder reienweiße einkesseln lassen, und es sieht wieder total danach aus, dann wird es diesmal keinen zweiten „Waffenstillstand“ geben.Der ja sowieso keiner war.
    Mit ihren Vorstoß setzen die Ukies alles auf eine Karte, und die ist nicht einmal gut.

    1. russianmuslim

      Doch, der Waffenstillstand dient den Donbass-Milizen durchaus und könnte im Prinzip auch bestehenbleiben, wenn es aufgrund dieses ukrainischen Angriffes wieder zu einigen Kämpfen kommt. Vielleicht werden aber die Bedingungen nochmal nachverhandelt.

      Noch ist die Situation südlich von Gorlovka auch nicht so, dass die Ukie-Faschisten alles auf eine Karte gesetzt haben. Es ist bislang eher ein lokaler ukrainischer Angriff, bei dem die angreifenden ukrainischen Einheiten in einen Kessel geraten sind. Kiew hätte nun zwei vernünftige Möglichkeiten, darauf zu reagieren:

      – durchbrechender Rückzug der eingekesselten Einheiten bei vergleichsweise moderaten Verlusten der eingekreisten Einheiten
      – Kapitulation der eingeschlossenen Einheiten zu noch vergleichsweise vorteilhaften Bedingungen, etwa Vernichtung großer Teile der Kriegstechnik und Einschluss der neu kapitulierenden in die Gefangenenaustauschregelung „Alle gegen Alle“

      Das Problem für Kiew ist, dass diese relativ vernünftigen Handlungsoptionen – durchbrechender Rückzug oder Kapitulation der eingeschlossenen Einheiten – in Kiew politisch kaum durchsetzbar sind. Die Radikalen in Kiew akzeptieren von ihren Führern keine Rückzüge und Kapitulationen.

      Deshalb werden die Ukies vermutlich wie schon in Ilovaisk und weiland der deutsche Führer die Option „Einigelung und Verstärkung für einen Entsatz schicken“ für die eingekesselten Einheiten in schwieriger Lage wählen. Und damit setzt Kiew dann tatsächlich wieder Alles auf eine Karte. Und vermutlich verliert Kiew wieder – die zum Entsatz geschickten Einheiten werden ebenfalls eingekesselt, andere Fronten werden durch die zum Raushauen der EIngekreisten abgezogenen Truppen brüchig, und am Ende steht eine vernichtende Niederlage der Eingekesselten sowie der zu ihrer Unterstützung entsandten Truppen und ein Durchbruch der Armee von Novorossiya auf breiter Front mit einer weiten Verschiebung der Front nach Norden und Osten.

      Da Kiew nun erstmal Verstärkung schicken wird und die im Kessel eingeschlossenen Ukie-Faschos noch sehr stark sind, wird es vermutlich noch einige Wochen oder Monate dauern, bis dieser Kessel auf die hier beschriebene Art kollabiert. Vielleicht wartet die Armee von Novorossiya auch einfach ab, dass der im Donbass zeitweilig bitterkalte WInter die Vernichtung der eingekesselten Ukie-Truppen fast ganz von selbst erledigt. Den anstehenden Winter die meiste Arbeit machen zu lassen, wäre eine sehr elegante und die eigenen Kräfte schonende Art, die Nazis aus dem Donbass zu vertreiben.

  7. Also eins verstehe ich nicht, die ukie-Regierung besteht doch aus us-Marionetten, und cia und Militärberater sind vor Ort.
    So blöd kann man doch gar nicht sein, daß man sich eine Klatsche nach der anderen holt.
    Scheint so, als wollten die Amis die Neu-Russische Armee siegen lassen, da kann man sich schon mal fragen, warum.

  8. Hunsrücker

    Eine Theorie: Es gibt heftige Spannungen innerhalb des westlichen Blocks. Eine wesentliche Spannung ist die zwischen Obama (und die ihn unterstützenden klassischen Imperialisten) und Netanjahu (und die ihn unterstützenden Neocons, Romney & Kagans).

    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/02/18/zionisten-offenbar-treibende-krafte-beim-versuch-von-regime-change-in-der-ukraine/

    Netanyahu hat versucht, Obama und die seinen über die Unterstützung von Romney & Co bei der Wahl 2012 zu entmachten. Obama könnte sich nun dafür an den Neocons rächen, indem er die Neocons die von ihnen gewollten und initiierten Kriege absichtlich verlieren lässt. Das US-Pentagin führt seitdem, gegen heftigen Widerstand der Neocons, Chuck Hagel, der Israel-Lobbyisten mal gesagt hat, er sei „ein US-Senator und kein israelischer Senator,“ und der an anderer Stelle ausgeführt hatte, der US-Kongress sei „israelisch besetztes Territorium.“ Nun hat Chuck Hagel die Möglichkeit, es den Neocons heimzuzahlen, dass er dafür sorgt, dass ihre Kriege verloren gehen.

    1. oder aber viel einfacher: die ukrainische Armee ist unfähig und schlecht motiviert. Während die „Seperatisten ihr Land auf dem sie geboren sind verteidigen.
      Nebenbei sind die Amerikaner gute Pokerspieler, aber ebenso schlechte Schachspieler.

  9. Der Artikel betrifft Syrien – macht aber deutlich, wie weit die Kaffeesatzleserei im Blog schon geht:

    Hama wieder Angriffsziel!
    Die Terrorbanden rücken bestens ausgerüstet vor. Sind unsere Spenden an die Peschmerga schon angekommen?!

    http://urs1798.wordpress.com/2014/09/17/hama-und-wieder-hat-die-terror-organisation-jabhat-al-nusra-zusammen-mit-anderen-terror-milizen-den-hugel-tel-malah-%d8%aa%d9%84-%d9%85%d9%84%d8%ad-attackiert/

    Bei irgendwelchen Frontberichten benutzt bitte die im Buchhandel erhältlichen Stabskarten zu Syrien!

  10. DIE MORGENRÖTE FÜR DIE SLAWISCHEN VÖLKER:
    WAS BEDEUTET STRELKOWS REDE? UND DIE TATSACHE, DASS PUTIN SEINE ENTSCHEIDUNG GETROFFEN HAT

    von Prof. Alexander Dugin, Moskau
    übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

    Moskau, 15. September 2014 21:49 Uhr, niqnaq.wordpress / yandex.net- Viele intelligente Menschen wissen, dass Putin weder ein König noch ein Diktator ist. Dies in dem Sinn, dass er nicht alle Dinge nach dem „Wunschgedanken“-Prinzip löst und eben nicht mit der Faust auf den Tisch haut.

    Hinter ihm steht eine Elite. Zwei Lager (gibt es dort). Einerseits die „Falken“ vom Typ Rogosin, andererseits die „patriotischen“ Liberalen. Die eine Kriegspartei, die Imperialen, sind Parteigänger einer Konfrontation mit dem Westen, sie setzen auf Sanktionen. Das zweite Lager sind die pro-westlichen Kräfte für den Kompromiss bei Verzicht auf die nationalen Interessen (auch wenn sie dies als in den nationalen Interessen liegend betrachten). Sie sind die „Sliwka-Fraktion“ (in Anlehnung an die Hersteller des russischen Pflaumenschnapses Sliwka oder Sliwa, der wieder der gute alte Freund der Russen geworden ist, und weshalb diese Liberalen verächtlich auch als „Pflaumentruppe“ in Anlehnung an die im russischen Wortsinn gegebene Verbindung zwischen „Pflaume“ und „Feigling“ bzw. „Kapitulation“ bezeichnet werden).

    Für die Liberalen ist die Freundschaft mit dem Westen sehr wichtig. Nicht zuletzt deswegen, weil all ihr Geld sich im Westen befindet. Die Liberalen werden von einigen die Pragmatiker genannt. Dugin nennt sie „die 6. Kolonne“.

    Von den Tatsachen her zielen die Sanktionen des US-Weltlagers auf diese Gruppe, und zwar mit der Absicht, die Unzufriedenheit dieser reichen Leute zu erzeugen. Sie sollen gezwungen werden, auf Putins Politik Einfluss zu nehmen. Und Putin selbst hat stets ausgleichend zwischen diesen beiden Lagern gewirkt. Er gab keinem von ihnen den Vorzug. Ob dies daran liegt, dass er ein KGB-Mann ist, oder auf sein Horoskop zurückzuführen ist, – wie dem auch sein mag, ist die paradoxe Situation in Neurussland mit dem Kampf dieser Kreml-Gruppen verknüpft. Einige wollen die Kapitulation Neurusslands, die Verhandlungen mit dem Westen, nachgiebig sein, wobei man für Russland die Gleichheit einer Person beibehält, mit Plaudereien über eine einzige pro-russische Ukraine. Andere wollen ihre Stiefel im Fluss Dnjepr (oder im Dnjestr) waschen. Die erste Gruppe versuchte, Strelkow durch den Kurginjan-Kult einzuäschern, und zwar mit allen Arten von Verhandlungen hinter den Kulissen. Und möglicherweise tüftelten sie den moddrigen „Friedensvertrag“ mit Minsk mit all seinem „Sonderstatus“ aus. Die zweite Gruppe will dieses Papier zur Hölle schicken und immer noch ihre Stiefel waschen gehen.

    In diesem historischen Moment muss Putin eine Entscheidung treffen. Der alte Stil von Josef Wissarionowitsch (Stalin) wird nicht mehr funktionieren: „Hallo, Genosse Berija? Genosse Abakumow sagte, dass X der Volksfeind ist. Und Sie müssen ihn erschießen. Gut. Gute Nacht. Hallo, Genosse Abakumow? Genosse Berija sagte, dass X der Volksfeind ist. Und Sie müssen ihn erschießen. Gut. Gute Nacht. Gut. Gute Nacht alle miteinander. Ich gehe jetzt schlafen.“

    Von Putins Entscheidung hängt die Zukunft Russlands und möglicherweise des Kontinents ab. Die Wahl besteht zwischen – entweder – unter Sanktionsdruck nachzugeben = sich als Verlierer zu bekennen = das persönliche Ansehen einzubüssen, das Konzept der russischen Welt einzuäschern, Russland in Verlegenheit zu bringen und mehr Unfrieden in die Gesellschaft einzubringen – oder – seine Zähne zu zeigen und dem Westen jenes Russland zu zeigen, welches sie in ihren feuchten Träumen in all diesen Jahrzehnten als unterwürfig erträumt haben.

    Wir kennen Putin. Wir wissen, dass Putin ein Kämpfer ist. Alle wissen dies. Wir wissen, dass er ein pragmatischer und dennoch gefühlsstarker Mensch ist. Wir hatten keinen Zweifel daran, welche Position dieser Mensch einnehmen würde, wenn der Druck beginnt, Gehorsam zu erzwingen. Und es ist an der Zeit, jenen westlichen Politikern, die dies nicht verstanden haben, Darwinsche Preise aufzudrücken.

    Denn Putin hat eine Entscheidung getroffen. Ich denke, dass Putin sich für den Krieg entschieden hat. Gut, okay, lasst uns dies milde ausdrücken: die unkompromisslerische harte Position, welche von den Interessen des russischen Volkes diktiert wird.
    Das Video mit einer Kerze im Gedenken an die gefallenen Verteidiger des neuen Russlands ist keine Zufälligkeit. Da steckt eine Botschaft drin. In diesem Video sprach der Präsident der Russischen Föderation das Wort Neurussland aus. Und er schaute direkt in die Kamera dabei. Das ist wichtig. Wenn Putin ein Interview gibt, schaut er zum Reporter und nicht in die Kamera. Er schaute uns jetzt allen in die Augen. Und seine Stimme zitterte dabei vor Aufregung. Das kann man hören. Er zitterte so wie das Volk. Wie jedermann in Momenten tiefer Besorgnis und voller Schmerz. Ich zweifle daran, dass ihm dies eingeübt worden ist.

    Und dann kommt die Rede Strelkows. Ganz dick aufgetragen. Worin er alles ganz deutlich formuliert. Wer der Gegner ist, was Russlands Ziele sind, und mit wem zu kämpfen ist. Der Punkt ist dieser: Russland sollte von den Verrätern und den Feinden Putins gesäubert werden. Und faktisch ist Strelkow deswegen hier und nicht in Neurussland, denn dies hier ist noch wichtiger als der Krieg im Donbass. Gut, dass hat er so nicht ausgesprochen. Aber das war der rote Faden.

    Und Igor versprach, einen Plan zu formulieren, und dies schnell zu tun. Ich denke, dass diese Verlautbarung von Strelkow nicht nur eine Ansage von Strelkow gewesen ist. WWP (Putin) entschied sich für sein Lager, und folglich sollten die Vertreter des anderen Lagers in einer Säuberung hinweggefegt werden. Genau wie es der oben erwähnte Josef Wissarionowitsch getan hätte. Gut, das ist jetzt natürlich nicht im übertragenen Sinn gemeint … Das sind andere Methoden. Kulturelle und zivilisierte. Und nicht von Strelkows Händen, sicherlich.

    Aber sie werden Widerstand leisten. Und sie haben das Geld, die Mittel. Das ist die erste Sache. Zweitens, die Sanktionen werden wirklich hart sein. Wurde der Bär zuvor mit dem Stock gereizt, dann werden sie ihn jetzt mit einem Speer reizen. Die Gegensanktionen werden auch hart sein. Und hart für die Russen. Zur Jam-Marmelade und zum Camembert werden sie jetzt die Autos und die Kleidung hinzunehmen. Ein größerer Teil der Bürger wird davon betroffen sein. Und Sanktionen gegen das Energie- und Bankwesen können die Wirtschaft mit Folgen für alle Bürger Russlands untergraben. In der Gesellschaft kann der Skeptizismus zu wachsen beginnen und allmählich in Protest münden. Natürlich werden jene per Säuberung hinweggefegt werden, die diese Proteste sorgsam anzetteln würden. Wir brauchen Strelkow hier.

    Strelkow ist eine Ikone. Strelkow ist ein Banner. Strelkow ist das Zentrum, um welches herum sich die Patrioten versammeln. Und der größte Patriot Russlands ist der Zar. Dies sagte Strelkow selbst. Über ihm hing ein Foto Putins. Strelkow unterstützt Putin. Strelkow ist ein Leuchtfeuer in der Finsternis, welche bald über Russland hereinbrechen wird. Igor wird die Kraft (in Gestalt von öffentlichen Organisationen, politischen Parteien, ich weiß nicht…) schaffen, welche sich der Rebellion entgegenstellen wird. Die liberalen „Patrioten“ (die 6. Kolonne in Dugino) versuchte seinen Namen zu verunglimpfen, als sie das Ausmaß seiner Popularität erkannten. Sie wollten das Ansehen des „eisernen Strelkow“ in den Augen der Patriotischen Russen in den Schmutz trampeln, um Frustrationen und Verwirrung in ihren Herzen zu erzeugen. Die Erbitterung. Und nach der Preisgabe Neurusslands mit ihren eigenen Händen werden sie versuchen, die Wut der Patrioten gegen ihren obersten Verräter an den Russen und an der russischen Welt, Putin, zu kanalisieren. Und dann werden sich im revolutionären Aufbäumen die „weißen Bänder“ und die Nationalisten, die Liberalen, die Linken und die Rechten vermengen. Der Plan, Neurussland niederzureißen, ist ein Plan für den Sturz von Putin.

    Seine Durchlaucht ist nicht dumm. Er begreift dies. Aber er zögerte wegen des Preises, welcher gezahlt werden muss, bis er letztlich die Seite der Guten wählte. Ich denke mir das so. Und der Preis ist vielleicht ein Weltkrieg. Er hat lange abgewogen (Waagenhoroskop, …). Und er kam zu einer endgültigen Entscheidung. Ich denke mir das so.

    Ich denke mir, dass er dies seit langer Zeit zuvor abzuwägen begann. Warum sonst die großräumigen militärischen Manöver quer durch ganz Russland? Warum sonst Hunderte von Billiarden Dollars für den militärisch-industriellen Komplex? Warum sonst die Neubewaffnung der gesamten Armee, der Bau von U-Booten, von Hubschraubern und den anderen militärischen Einsatzmitteln, die neuen Judaschkin-Uniformen und die Landung in der Arktis?

    Nicht wahr, Leute, man bereitet den Schlitten im Sommer vor (übertragen gemeint für vorausschauendes Handeln – RB). Strelkow machte deutlich und sprach im Klartext aus, dass den Kampf gegen die Regierung zu beginnen, dem Protest des liberalen Sumpflagers beizuspringen, ein faules Geschäft ist. Da kann jemand das Loch im Krapfen sein, aber nicht Strelkow.

    Die Russische Welt ist keine Abstraktion. Die russische Welt beginnt Gestalt anzunehmen. Russland geht in eine neue Phase. Das Land kommt zu einer Reise zusammen. Und wir sind gerade Zeugen, dass die Leinen losgemacht werden. Auf dieser gefährlichen Reise wird es einen Sturm geben. Es werden Menschen über Bord gespült werden. Und die Meeresungeheuer aller Arten (transatlantische) werden ihre Fangarme ausstrecken, um den Mast zu brechen und das Schiff auf Grund laufen zu lassen. Und vielleicht werden sogar die Piraten zu entern versuchen, oder das Schiff wird verheerendem Feuer aus Seegeschützen ausgesetzt werden. Alles kann da passieren. Die Hauptsache ist, die Mannschaft richtig auszuwählen. Und mir scheint es so, dass die Mannschaft ausgewählt worden ist. Jetzt können wir die Leinen losmachen.

    +++

    Владимир Путин поставил в храме свечи за пострадавших защитников Новороссии
    Video: https://www.youtube.com/watch?v=MhvwfhZcrQI

    Untertiteltext: Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Tempel Schiwonatschalnoj Trotzij auf den Worobjewych-Bergen Moskaus besucht und dort hat eine Kerze aufgestellt. Die russische Führungspersönlichkeit hat auf die Frage der Journalisten, für wen er dies gemacht hat, geantwortet: «Dafür und für diejenigen, die gelitten haben, ihre Leben gegeben haben, um die Menschen in Neurussland zu schützen».

    Quellen:

    http://niqnaq.wordpress.com/2014/09/16/now-let-us-watch-pres-putin-enunciate-the-fateful-word-novorossiya-right-at-the-end-and-he-practically-chokes-on-it/

    http://translate.yandex.net/tr-url/ru-en.en/vk.com/wall-61478463_7512

    Hände weg von Russland!
    Hands away of Russia!

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