Dem Imperialismus geht das Geld aus

Allerherzlichst. Wie „Stürmer Online“ mitteilt, hat Michael Fuchs, Repräsentant der deutschen Außenstelle des überaus elitären und transatlantischen imperialistischen Rockefeller-Clubs „Trilaterale Kommission“ und im Nebenjob Vize-Boss der CDU/CSU-Fraktion im deutschen Bundestag, „vor einem staatlichen Rettungspaket für die Ukraine gewarnt.“ Sein Befund: Zu teuer.

Natürlich kommt der Befund, dass die Sanierung der Ukraine extrem teuer ist, völlig überraschend. Als Zionisten und Transatlantiker vor einem Jahr mit der heißen Phase des blutigen Nazi-Putsches zur Übernahme der Ukraine begonnen haben, konnte das ja nun auch keiner wissen, dass die Ukraine ein extrem teurer Sanierungsfall ist. Und nun, ganz plötzlich, stellt der Repräsentant der Trilateralen Kommission fest, dass die Ukraine ihnen zu teuer ist. Den Imperialisten ist das Geld knapp. Man könnte nun herzlich lachen, wenn es nicht solch ein blutiger Ernst wäre. Hätten die Atlantiker sich das nicht überlegen können, bevor sie einen blutigen und teuren Proxy-Krieg gegen Russland um die Ukraine anzettelten?

Im Donbass geht die intensive Waffenruhe, wie Volksmilizionär Prochorow die gegenwärtige Phase des Krieges nennt, unterdessen ungebrochen weiter. Rockerfellers ukrainische Nazi-Banden beschießen täglich weiter Wohngebiete sowohl in Novorossiyas Hauptstadt Donezk als auch in anderen Gegenden des befreiten Novorossiya. Die Armee von Novorossiya versucht im Gegenzug die Feuerpunkte der Ukrowehrmacht zu befrieden.

Gegenwärtig lassen sich folgende operative Aufgabenfelder der Armee von Novorossiya erkennen:

– Befriedung des Lugansker Elektrizitätswerkes in Schastje. Sergei Melnichuk, Anführer von Pjotr Porosenkos Nazi-Bataillon Aidar, hatte kurz vor dem Beginn der Waffenruhe öffentlich erklärt, seine Terrorgruppe habe das Kraftwerk vermimt und er beabsichtige, das Kraftwerk zu sprengen, wenn die Bevölkerung von Lugansk sich dem Kiewer Nazi-Regime nicht unterwerfe, was seiner Absicht nach dazu führen soll, dass die Einwohner von Lugansk im Winter zur Strafe ohne Strom blieben. Als Gegenmaßnahme gegen die von Kiewer Einheiten angedrohte Sprengung des Lugansker Kraftwerks sind Novorossiyas Ingenieurbrigaden gegenwärtig damit beschäftigt, eine Reserve-Stromleitung von Russland nach Lugansk zu legen. Die Armee von Novorossiya verhandelte in der letzten Woche derweil mit Porosenkos Ukrowehrmacht über den Rückzug der Kiewer Truppen aus der Umgebung von Schastje. Diese Verhandlungen waren teilweise erfolgreich. Nach nur dem Austausch weniger freundlicher Grußbotschaften des Kalibers 152 zog sich die Ukrowehrmacht aus den Orten Metalist, Khritove und Stanitsa Luganskaya sowie dem südlich davon liegenden Gebiet zurück, womit dieses Territorium vorläufig als „erfolgreich befriedet“ betrachtet werden kann. Gegenwärtig laufen freundliche Verhandlungen zur Befriedung der Gebiete nordwestlich und nordöstlich von Schastje, was als Voraussetzung für die Einrichtung eines Kessels um Schastje gesehen werden kann, der dann in der Folgezeit durch Leerkochen befriedet werden könnte.

– Befriedung der auf dem zentralen novorossiyanischen Verkehrsknotenpunkt Lugansk-Donetsk/Slaviansk-Rostov liegenden Ortschaft Debalcevo. In den Wochen vor der Waffenruhe hatte sich von Slaviansk aus eine große Anzahl von Ukrowehrmachtlern mit viel Panzertechnik nach Debalcevo verlaufen. Nach dem Beginn der Waffenruhe hat die Kiewer Junta zahlreiche weitere Panzer nach Debalcevo geschickt, was von Novorossiya und Russland als Anzeichen dafür gesehen wurde, dass die Ukrowehrmacht von Debalcevo aus weitere Attacken gegen die Bevölkerung von Novorossiya plant. Die Armee von Novorossiya hat auf diese Bedrohung in der letzten Woche reagiert, indem sie die Nachschublinie der Ukrowehrmacht zwischen Debalcevo und Svetlodarsk gekappt hat. Gegenwärtig laufen freundliche Verhandlungen über die friedliche Übergabe der sich nun im Kessel von Debalcevo befindenden Waffen der Ukrowehrmacht an die Armee von Novorossiya. Da es sich dabei um eine große Menge handelt, es ist die Rede von Hunderten Kampfpanzern, Schützenpanzern, Panzertransportern und Artilleriewaffen, ist damit zurechnen, dass die Verhandlungen langwierig werden und das Kochen des Kessels bis zur freundlichen Befriedung Debalcevos durch Rückzug der ukrainischen Soldaten unter Zurücklassung ihrer Waffen noch eine ganze Weile dauern wird.

– Befriedung des Donzeker Flughafens. Auf dem Gebiet des lange schon mehrfach umzingelten Donezker Flughafens halten sich immer noch einige schwerbewaffnete versprengte Teile der Ukrowehrmacht verschanzt, die von dort aus beinahe täglich mit schwerer Artillerie die Stadt Donezk terrorisieren. Der Armee Novorossiyas gelingt es zwar, die Feuerpunkte der Ukrowehrmacht auf dem Flughafen Donezk mit Gegenfeuer etwas zu unterdrücken, war aber bislang nicht in der Lage, die auf dem Flughafen Donezk ausharrenden Terroristen und Söldner zur friedlichen Aufgabe zu bewegen. Die Verhandlungen diesbezüglich werden jedoch täglich fortgesetzt und die Einwohner von Donezk hoffen, dass sie möglichst bald zur vollständigen Befriedung des Donezker Flughafens führen werden.

– Errichtung einer dichten Verteidigungslinie von der Stadt Donezk bis etwa zur Ortschaft Shirokino am Asowschen Meer. Viele Ortschaften wurden durch die heillose Flucht der Ukrowehrmacht aus diesem Gebiet im August Niemandsland. Die Armee von Novorossiya ist nun damit beschäftigt in diesem Gebiet staatliche Strukturen neu zu errichten, den vom Terror der Ukrowehrmacht besonders in Mitleidenschaft gezogenen Menschen in dem Gebiet dringende humanitäre Hilfe zukommen zu lassen und die Selbstverteidigung des Landstriches gegen einen erneuten Einfall von Faschisten zu organisieren.

– Befriedung der noch auf dem Gebiet von Novorossiya verbliebenen Kessel mit Teilen der Ukrowehrmacht. Der Kessel von Ilovaisk konnte bereits vor dem beginn der Waffenruhe leergekocht werden. In der ersten Woche der Waffenruhe gelang es der Armee von Novorossiya mit freundlichen Verhandlungen offenbar, auch den großen Kessel von Amvrossievka leerzumachen. Gegenwärtig laufen intensive Verhandlungen zur Befriedung und Leerung des Kessels Zhdanovka, Verkhnaya und Nizhnaya Krinka. Da die Ukrowehrmacht immer noch nicht gelernt hat, dass es nicht ratsam ist, Novorossiya zu dicht auf die Pelle zu rücken, befinden sich Porosenkos Nazi-Banden gegenwärtig in der Gegend zwischen Volnovakha und Elenovka ebenfalls im Prozess der Einkesselung, so dass die Armee von Novorossiya die Arbeit der Befriedung und Entleerung von Kesseln anschließend vermutlich in dieser südlich von Donezk gelegenen Gegend fortsetzen muss. Außerdem scheint es etwa in der Gegend der Ortschaft Beloe westlich von Lugansk noch einen kleinen Kessel zu geben, um dessen Entleerung und finale Befriedung sich vermutlich eine Interbrigade freundlicher Kosaken weiterhin bemühen wird.

Als Informationsquelle zum Kriegsgeschehen in Novorossiya während der gegenwärtigen Phase der Waffenruhe empfiehlt das Parteibuch weiterhin die von „Polynkov“ veröffentlichten Tagesberichte der 1. Interbrigade. Aufgrund des Waffenstillstandes sind offizielle Berichte gegenwärtig stark politisch gefärbt und insgesamt wenig aussagekräftig.

Karten zur Lageentwicklung von Kot Ivanov gibt es mit dem Beginn der zweiten Woche der intensiven Waffenrufe auch keine mehr. Die letzte Karte von Kot Ivanov spiegelt die Lage zum 10. September so einigermaßen wieder, hat beispielsweise aber auch noch nicht vermerkt, dass die Ukrowehrmacht sich aufgrund der erfolgreichen Friedensverhalndlungen in der letzten Woche aus Stanitsa Luganskaya freiwillig zurückgezogen hat.

Das „Goebbels Horn“ von Porosenkos SNBO veröffentlicht zwar weiterhin nahezu täglich Karten, hinkt bei der Darstellung der Rückzüge der Ukrowehrmacht jedoch immer um mehrere Wochen hinter den Ereignissen hinterher. Vorgestern erst hat Porosenkos SNBO zum Beispiel mitbekommen, dass die Ukrowehrmacht im August die Kontrolle über die gesamte Grenze zu Russland im früheren Oblast Donezk der früheren Ukraine verloren und seine Karte entsprechend geändert.

Dass die Ukrowehrmacht südwestlich von Lugansk längst besiegt ist, hat das Horn von Goebbels immer noch nicht mitbekommen. Angesichts dessen, dass im ukrainischen Führerbunker immer nioch nicht bekannt ist, in welchem Ausmaß die Ukrowehrmacht ihre Gefechte im vergangenen Monat verloren hat, wundert es wenig, dass Porosenko immer weitere Truppen der Ukrowehrmacht in Kessel im Donbass schickt. Aber immerhin hat das Horn von Goebbels nun mitbekommen, dass die Ukrowehrmacht in Debalcevo inzwischen umzingelt ist. Wenn die USA und die EU Porosenko wirklich helfen wollen, sollten sie seinem SNBO also zunächst mal einen Grafiker schicken, der das Ausmaß der Niederlagen der Ukrowehrmacht korrekt in ukrainische Karten einzeichnet. Dass Porosenko und die seinen die Lage auf dem Schlachtfeld im Donbass genausowenig kennen wie der westliche Imperialismus über die Ebbe in seiner Geldbörse Bescheid weiß, führt nur zu weiterem sinnlosen Blutvergießen.

PS: Video der Woche – Übergelaufener ukrainischer Banderovets erzählt Geschichten:

Das ist es, was Novorossiya braucht. Und, überhaupt, wenn das Parteibuch in Novorossiya was zu sagen hätte, dann würde das Parteibuch sich dafür einsetzen, dass in Novorossiya „Surzhik“ offizielle Staatssprache wird. Das US-zionistische Empire versucht die Menschen zu spalten in Ukrainer und Russen und die ultimative Antwort darauf ist Surzhik. Jeder soll, wie er meint, wie er will, wie er kann, jede beliebige Mischung aus russisch und ukrainisch sprechen. Fast alle Menschen sprechen da im Alltag ohnehin irgendeine Mischung aus russisch und ukrainisch. Das verbindet – und kann den Plot des US-Empires zur Spaltung der Menschen in Ukrainer und Russen kontern.

PPS: Amerika, hau ab!

12 Gedanken zu “Dem Imperialismus geht das Geld aus

  1. Betrifft Syrien:

    http://urs1798.wordpress.com/2014/09/13/und-wieder-marschieren-die-fsa-jabhat-al-nusra-al-kaida-verbundeten-direkt-am-trennungszaun-bei-den-von-israel-volkerrechtswidrig-besetzten-golanhohen-auf/

    http://urs1798.wordpress.com/2014/09/12/tagebuch-syrien-damaskus-10-9-2014/

    Und die ‚Rebellengruppen’ haben auf einem Meeting im Umland von Damaskus einen Nichtangriffspakt mit der ISIS abgeschlossen. Einen Pakt für den Fall, dass die Koalitionäre der Willigen angeflogen und angefahren kommen.

    Also bitte nicht so viel Kaffeesatzleserei!

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