Zum ersten Zwischenbericht zu MH17

Das Dutch Safety Board hat seinen ersten Zwischenbericht zum Abschuss von Malaysia Airlines MH17 veröffentlicht.

Die von den Medien transportierte wesentliche Erkenntnis des Zwischenberichtes ist, dass das Flugzeug aufgrund einer Durchlöcherung durch Objekte von außerhalb abgestürzt ist. Das Flugzeug wurde also abgeschossen. Eine Antwort auf die Gretchenfrage, wer das Flugzeug abgeschossen hat, ist das freilich nicht.

Vorausgesetzt die wenigen genannten Fakten stimmen, so finden sich einige aufschulssreiche Erkenntnisse dennoch in dem Bericht. Zum Beispiel:

1. Es gab zur Abschusszeit zwar keine geschlossene Wolkendecke in der Absturzregion, aber es war wolkiges Wetter bis hin zu regelrechtem Schlechtwetter.

2. Das Flugzeug hat sich seine Flugbahn selbst ausgesucht. Die Crew des Flugzeuges beantragte aufgrund von Schlechtwetter eine leichte Abweichung nach Norden, die vom Tower genehmigt wurde.

3. Das Flugzeug wurde um 13:20:03h leicht östlich zwischen den Dörfern Petropavlovka und Krasniy Luch getroffen, hier auf der Karte zu finden, Flugschreiber und Voicerecorder versagten von einer Sekunde auf die andere, der Flieger brach unmittelbar nach dem Treffer auseinander und die Trümmer verstreuten sich dann wenige Kilometer vom Treffpunkt entfernt, durch Wind teilweise leicht in nördliche Richtung getrieben.

Sollte die Behauptung des Berichtes, dass es in dem fraglichen Gebiet zu jener Zeit schlechtes Wetter gegeben hat, zutreffen, dann ist die Nichtvorlage von US-Satellitenfotos kein Beweis für irgendwas. Sollte die Behauptung des Berichtes über die Flugdaten bezüglich der Position und Zeit um 13:20:03h zutreffen, dann liegt die beim Vineyardsaker thematisierte Analyse bezüglich des Treffpunktes wohl ziemlich daneben.

Was tatsächlich gewesen ist, ist damit wieder völlig offen. Durch den unmittelbaren Abriss aller Funktionen und die unterschiedlich großen Löcher im Flugzeug ist es, wenn die Angaben im Bericht stimmen, zwar nun klar, dass Schrapnell einer Bodenluftrakete die Absturzursache ist, aber keineswegs klar ist, wer die Rakete abgefeuert hat, warum und unter welchen Umständen das geschehen ist. Denkbar ist anhand des Schadensbildes sowohl das Szenario False-Flag der Ukrainer als auch das Szenario Irrtum von Seiten der Kräfte Novorossiyas oder Russlands, möglicherweise provoziert durch gezielt in Deckung von zivilen Airlinern fliegenden ukrainischen Militärflugzeugen und einem extra deswegen extra nicht gesperrten Luftraum.

Es ist fraglich, dass je wirklich aufgeklärt wird, wer das Flugzeug warum abgeschossen hat. Vermutlich wird das Flugzeug am Ende wolkig als einer von vielen Kollateralschäden in die Geschichte des bereits seit länger als einem Jahrzehnt laufenden 3. Weltkrieges (auch bekannt als Globaler Terrorkrieg), Episode Schlacht im Donbass, eingehen.

26 Gedanken zu “Zum ersten Zwischenbericht zu MH17

  1. Wie verlogen die westlichen Medien agierten zeigt doch der Film der die durchlöcherte Flugzeugkanzel zeigt und den kanadischen OSZE-Mitarbeiter der im Film darüber interviewt wird und durch die noch rauchenden Flugzeugtrümmer am Boden läuft (!) -also er sofort nach dem Abschuß dort war. Also alles war von Anfang an bekannt. MAn braucht nur die richtigen Youtube-Channels zu abonnieren.

    Aber was machen die NATO-Ländermedien? Sie berichteten nach Wochen danach darüber dass die bösen Separatisten niemanden dorthin lassen ! Wie pervers solche „Nachrichten“ als hochaktuell im Radio zu hören, wenn man weiß was wirklich los war.

    Der Film (s.u.) und die Löcher im Stück der Flugzeugkanzel wurden vermutlich damals nie im TV gezeigt – oder? (Ich schaue diesen Propagand-Mist nicht mehr. 10 Min. Radio-Propaganda (genannt „Nachrichten“) reichen völlig, da sowieso alles gleichgeschaltet ist.

    Die vielen Löcher sahen eher wie von großkalibriegen Flugzeug-MGs aus – und zwar von der Seite abgeschossen (kann also keine Luftabwehr-MG von Unten gewesen sein). Es gab auch größere Löcher, aber da weiß ich nicht mehr ob das die Austrittslöcher waren oder das ggf. durch die Einbauten oder Flugzeugstruktur hinter den Einschußlöchern bedingt war.

    Aviation Expert’s Shocking Analysis of MH17 Crash! Cockpit Riddled by ’30mm‘ Bullet Holes!:

    Exposed: The REAL Reason MH17 Was Shot Down:

  2. Ein Flugzeug fliegt mit 900km/h in ca.10km Höhe nach SO, wird zerlegt und die Trümmer fliegen wegen dem Wind dann nach Norden? Soll das ein Witz sein?
    Die Wetterlage war am Absturztag auch eher gradientenschwach. Was gegen sehr starken Wind spricht. Das mit dem Wind klingt suspekt. Im Trümmerfeld sind munter
    einzelne Teile mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften und von sehr verschiedenen Herkünften gemischt.
    http://graphics.wsj.com/mh17-crash-map/
    Achtung! Auf den Bildern ist Norden nicht immer oben! Nordpfeil beachten!

    1. Wolle

      Ja, da gebe ich dir recht. Wie sich die im Bericht genannte letzte Position des Flugzeuges um 13:20:03h zur Lage der Trümmer verhält, sieht seltsam aus. Mir scheint, die Trümmer haben zu schnell von 900kmh auf Null gebremst.

      Das ist durchaus Grund, nochmal nachzuforschen, inwieweit da eine Manipulation der Flugschreiber-Daten möglich war.

      1. das wollte ich auch sagen, die Analyse beim Vineyardsaker nimmt auch Flugrouten weiter nordöstlich, näher an der Absturzstelle an, der wesentliche Unterschied zur jetzt offiziellen Version ist, dass sie eine Absturzstrecke von 20 – 30km annimmt, bevor das Flugzeug aufschlägt;

        die Absturzteile haben sich von Roszypne bis Hrabove erstreckt (leicht nordöstlich vom Abschußort), dh. das Flugzeug hätte eine scharfe Wendung nach N machen müssen, die ersten Teile wären schon nach ca. 3km runtergekommen, während die Hauptabsturzstelle bei Hrabove nicht mehr als 10km entfernt ist;

        die Maschine flog in 10km Höhe mit 900km/h, rechnen wir für freien Fall (mit Luftwiderstand) max. 250km/h, dann geht sich das Daumen mal Pi nur schlecht aus, die Teile müßten 45° und gleichsam wie Steine vom Himmel fallen;
        ich weiß nicht, was ich davon halten soll

      2. Die Parabelformel aus dem waagerechten Wurf sagt, die Wurfweite ist 11,3km. Durch den Luftwiderstand und eventuellen Gegenwind wird die kürzer. Durch Auftriebskräfte und Rückenwind kann sie auch länger sein. Seitenwind führt zur seitlichen Verfrachtung. IMHO war an dem Tag Südwestwind, jedenfalls kam zu der Zeit eine Gewitterfront von der Krim her an.
        Die Koordinaten kommen IMHO nicht aus dem Flugschreiber, das sind die letzten Transponderdaten(sekundärer Radar). Die sind mir schon im flightradar24com aufgefallen. Die passen überhaupt nicht zu den russischen Daten. Die russischen Radardaten wurden im „Bericht“ nicht berücksichtigt.

  3. Und was ist mit der Analyse, des ehemaligen Lufthansa-Piloten, der ja wohl, über eine fundierte Sachkenntnis verfügt,des Fotos, der Pilotenkanzel, die von dem OSZE Beobachter, der als erster, unmittelbar nach dem Abschuss, dieses Foto machte? Das die Pilotenkanzel, von beiden Seiten, durch 30mm Bordmaischienengewehren, förmlich durchsiebt wurde. Und was ist mit dem Nato-Flieger, der nach dem Verschwinden der Malaysischen Maschine, an deren Stelle, auf dem Russischen Frühwarnradar zu sehen war? Und was ist mit der Tatsache, das normalerweise, spätestens nach Stunden, veröffentlicht wird, was auf den Black Boxen drauf war. Worauf lässt das schließen, dass die Manipulation, der Daten, Zeitaufwendig sind, damit später Unabhängige Experten ( BRICS, Schanghai Kooperation, Gruppe der 77 ), keine Manipulationen mehr Nachweisen können. Oder gehört Gread Britan, Neudings zu den Unabhängigen Staaten?

    1. Felix

      Ich habe von der Theorie von Treffern aus einer Bordkanone eines Jagdfliegers nie viel gehalten. Es gibt so viele kleine Löcher im Flugzeug, die auf Schrapnell hinweisen, dass ein Einsatz einer Bordkanone nur dann SInn ergeben würde, wenn das Flugzeug zuerst mit einer Rakete (Boden-Luft oder Luft-Luft) beschossen wurde, aber davon partout nicht abstürzen wollte, und dann ein Kampfflieger nochmal mit einer Bordkanone nachhelfen musste, um den Absturz doch noch herbeizuführen. Gegen dieses Szenario spricht jedoch unter anderem die abrupt mit dem Treffer abgerissene Kommunikation. Für wahrscheinlicher würde ich es halten, dass manches Schrapnell-Teil rund war und etwa die Größe eines Geschosses einer Bordkanone hatte.

      1. Der Gefechtskopf einer BUK zerlegt sich in wohldefinierte Schrapnells von drei Größen, flache Quader von Layer 1 und stiftartige Quader(Frag size 2) und Schrapnells mit einer komplexen Form(Frag size 1) von Layer 2. Die Form der letztgenannten Schrapnells ist unverwechselbar.
        Siehe PDF http://www.aug21st.com/slides/SA11premadefrags.pdf Seite 6
        Metallurgische und chemische Analysen an betroffenen Wrackteilen sollten schnell zeigen, was genau benutzt wurde. Leider sind schon fast zwei Monate vergangen.

        Mehr Infos: http://acloserlookonsyria.shoutwiki.com/wiki/Talk:Crash_of_Malaysia_Airlines_flight_MH17/Forensics

    1. @Rolf
      Möglich, dass es eine russische Luftabwehrbrigade war, die MH17 heruntergeschossen hat, Möglich ist auch, dass es die 53. aus Kursk war. Ukrainische Flieger haben zu jener Zeit Luftangriffe gegen die Donbass-Milizen geflogen und ihre Truppen über eine Luftbrücke versorgt. Es ist durchaus denkbar, dass russisches Militär den Donbass-Milizen bei der Verteidigung ihres Luftraumes geholfen hat. Ich wäre enttäuscht von Putin, wenn er den Donbass-Milizen nicht bei der Verteidigung ihres Luftraumes geholfen hätte. Denkbar ist so ein Fehlschuss schon. Die ukrainische Luftwaffe nutzte zivile Überflüge oft, um sich dahinter mit Bombern und Transportern zu verstecken. Fehlschüsse, bei denen aus Versehen zivile Airliner abgeschossen werden, passieren mit BUK und S200 leicht, weil die Raketen im Flug die Zielsuche selbst autonom übernehmen. Den Ukrainern ist sowas bei einer Übung über dem schwarzen Meer im Jahr 2001 mit Siberia Airlines Flight 1812 auch mal passiert.

      Was Brown Moses, Michael Weiss, Paris Match und Co basierend auf sozialen Medien zu MH17 veröffentlicht haben, ist wertlos. Diese von israelischen Kriegsinteressen geleitete Clique von Mossad, MI6 und DGSE ist schon in Syrien durch das jahrelange pausenlose Streuen von Lügen und Fälschungen aufgefallen, die dem klaren Ziel dienten einen internationalen offiziellen NATO-Krieg gegen Syrien zu verursachen. In Bezug auf die Ukraine ist die gleiche Clique von Neocon-Zionisten nun seit Monaten schwer damit beschäftigt, zu versuchen, einen offiziellen NATO-Krieg gegen Russland zu verursachen. Für das Ziel der Kriegsverursachung tun Leute dieser Clique Alles, wie ihr Verhalten in Syrien gezeigt hat, ist keine Lüge und keine Fälschung ihnen zu schäbig, und kein Terrorakt ist ihren Kumpels am Boden zu dreckig. Die Beweiskraft ihrer auf Kriegsverursachung angelegten Ausführungen geht deshalb gegen Null. Wenn es sich um einen gezielten False-Flag-Anschlag gehandelt hat, ist mit zahlreichen gezielten Fälschungen zur Belastung Russlands zu rechnen, oft anonym eingestreut über soziale Medien. Die Beweiskraft solcher in sozialen Medien auftauchenden „Beweise“ ist sehr gering – es lässt sich Alles fälschen.

      Und da sind wir wieder am Anfang – Fehlschuss oder False-Flag-Terror? Letztlich beweisen lässt sich vermutlich keine der Thesen. Beides ist möglich, und für Beides gibt es Indizien. Es kommt vermutlich auch nicht wirklich darauf an, wer genau für diese 300 von über 3000 Kriegstoten – oder mehr – verantwortlich ist. Was sich sehr klar sagen lässt, ist wer für den Krieg in der Ukraine verantwortlich ist: die Neocon-Zionisten-Bande, die mit angeheizten Protesten, Unterstützung von Nazis und False-Flag-Terror den regime Change im Februar in Kiew organisiert hat, und die nun die faschistische Junta der Ukraine dabei unterstützt, den Donbass mit militärischer Gewalt zu unterwerfen.

      1. Eigentlich merkwürdig das niemand irgendwo eine Luftabwehrrakete hat aufsteigen sehen. Die Dinger sind je nicht gerade klein und bevor bekannt wurde was da abgeschossen wurde dürften die Einwohner der umliegenden Gebiete doch über das Aufsteigen der Rakete geredet (eventuell sogar am Telefon) haben, da solche ja nicht jeden Tag verwendet werden.
        Erst nachdem bekannt wurde das eine Zivilmaschine getroffen wurde musste man verhindern das darüber gesprochen wird (wie auch immer das klappen sollte). Nebenbei kann ich mir auch nicht vorstellen das niemand (ob NATO oder Russland) bemerkt hat von welcher Basis genau eine solche Rakete gestartet wurde (bei dem israelischen „Raketentest“ hatte Russland ja auch recht schnell eine auf Syrien zufliegende rakete gemeldet).

        Nebenbei es laufen die Vorbereitungen für einen US-Angriff auf Syrien auf Hochtouren, ich wette in der ersten Welle werden die syrischen Luftverteidigungsanlagen und Flugfelder mit Cruise missiles zerstört, danach werden die Belagerungen um die FSA-Reste aufs Korn genommen.
        Am Ende steht Syrien dann wie Lybien heute da.

  4. Warum haben US-Stimmen schon relativ früh nach den ersten Beschuldigungen betont, dass man nicht sagen könne, dass es die Russen waren, wenn das so klar wäre? Nur John Kerry trompetet das ja heute noch, aber der ist ein besonderer Fall..

  5. – Vorausgesetzt die wenigen genannten Fakten stimmen, … ist damit wieder völlig offen.

    Die Zeit des naiven Vertrauens in die EUSraEliten-PRopaganda ist für meine Begriffe vorbei. Seit 911 gilt Beweislastumkehr. Wenn sie was beweisen wollen, sollen sie es tun. Wenn sie es nicht können, gilt “im Zweifel gegen den Ankläger”.

    Sollte der Angeklagte indes in der Lage sein, selbst über Gegenbeweise verfügen, ist die Sache gegessen. Bis zum Beweis des Gegenteils gehen sämtliche Verdachtsmomente zu Lasten des Westens. Ich habe mich lang genug durch West-PRopaganda durch die Medien-Pampa treiben lassen um zu begreifen, dass es auf …

    a) Beschäftigungstherapien für “Verschwörungstheoretiker”
    b) Ablenkungsmanöver vom Wesentlichen
    c) Zeitgewinnungsstrategien

    … hinausläuft und das zu dem Zweck, sich ungestört auf die nächsten False Flags vorzubereiten. Zeit verplempert hab ich genug, um zu begreifen, dass VTs nichts weiter sind als rauchende Colts. Angesichts der frappanten Info-Lücken welche VT naturgemäss aufweisen, haben sie eine erstaunliche Trefferquote.

    Die Muster sind immer die gleichen, was nicht passt wird passend gemacht. Sicher, einige VTs werden der Realität nicht stand halten, andere aus Erfahrung aber durchaus. Wenn die Achse der WILLIGen nicht WILLIG ist, mit den ihr bekannten Fakten raus zu rücken wie offensichtlich z.B. hier …

    aus http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestags-Ausschuss-zum-NSA-Skandal-Grosse-Frustration-ueber-geschwaerzte-Akten-2384906.html
    – Ein Schreiben beginnt demnach mit „Sehr geehrte Damen und Herren, in der obigen Angelegenheit teilen wir ihnen Folgendes mit…“. Danach folgen vier vollständig geschwärzte Seiten und dann wieder lesbar „mit freundlichen Grüßen.“

    … dann erscheinen die gängigen Muster auf den Untersuchungsbericht angewandt PRaktisch äusserst wertvoll für Russlands innere PRopaganda-Angelegenheiten. Der phöse Putin braucht diesen Steilpass bloss anzunehmen, an seine Mitspieler weiterleiten und Russland wird nur NOCH MEHR darin bestärkt …

    -> http://www.vineyardsaker.de/russland/das-russland-was-sie-verloren-haben/

    … wie erbärmlich die West-PRopaganda und der Westen insgesamt ist:

    aus http://www.spiegel.de/panorama/mh17-zwischenbericht-zu-abgeschossener-boeing-777-veroeffentlicht-a-990566.html
    – MH17 brach in der Luft auseinander, nachdem die Maschine von außen durch zahlreiche schnell fliegende Objekte durchsiebt wurde …

    … und das wissen die Herren und Damen weil …

    – Die internationale Ermittlergruppe habe bislang keine Wrackteile der abgestürzten Boeing untersuchen können, schreibt der OVV. Bilder von den Trümmern würden jedoch zeigen, …

    Wird immer besser, der unvoreingenommene und höchst experteuse Sicherheitsrat des am meisten betroffenen Staats zieht ungeniert Schlüsse aus Panini-Bildchen und liefert einen Pinocchio-Bericht um von Gladio abzulenken. Von italienischen Verhältnissen lernen heisst siegen lernen.

    Wenn die HofberichtBEstattung sich derart kapitale PRopganda-Fehler leisten darf, möchte ich mal davon ausgehen, dass zwischen den Zeilen gelesen werden soll und der Bericht in den Augen derer mit Gehirn dort landet wo er hingehört. Mehr Zeit als bei die SpOnner habe ich deshalb auch nicht verplempert, denn wenn der Rest des Berichts von der gleichen “Qualität” ist, werde ich ihn ohne schlechtes Gewissen in der Liga des ebenso unsäglichen 911-Berichts archivieren – ungelesen.

    Wie gesagt, Beweislastumkehr, meine Herren und Damen! Und wenn nicht, klebt das Blut auch an Ihren Händen.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  6. Das letzte, was von MH 17 auf russischen Radars bekannt wurde ist, dass die Maschine plötzlich eine scharfe Linkskurve einschlug, wodurch sich ihre Flugrichtung um 180 Grad drehte. Die Augenzeugin in dem roten Oberteil bei 0:45 in dem Video unten bestätigt diese Geschichte.

    Russland: “The Su-25 was 3-5 km away from the Malaysian plane. Su-25 is capable of climbing to the altitude of 10,000 meters for a short period of time. Its standard armament includes R60 air-to-air missiles, which are capable of locking and hitting targets from 12 km and which are guaranteed to hit the target from the distance of 5 km.”

    RIA: „Die malaysische Boeing 777, die am Donnerstag mit 298 Insassen an Bord über der Ost-Ukraine abstürzte, war auf Forderung der ukrainischen Flugsicherung tiefer geflogen, wie Huib Gorter, Vizepräsident der betroffenen Fluggesellschaft Malaysia Airlines, mitteilte. Laut Plan hätte die Verkehrsmaschine in 10.660 Meter Höhe fliegen müssen, sagte Gorter am Freitag in Amsterdam. Auf Forderung der Fluglotsen seien die Piloten auf 10.050 Meter niedergegangen.“

    Was gibt der Zwischenbericht schon großartig her außer: „Eine große Anzahl hochenergetischer Objekte haben die Maschine durchbohrt.“
    -Kiew bestritt das sich eine Su-25 in der Nähe befand
    -Verstärkte Radaraktivität in dieser Zeit ihrer Flugabwehr, Rebellen haben keine Flugzeuge
    -Kiew behinderte die Mission der OSZE an der Absturzstelle durch Granatbeschuss, trotz 40km Radius Waffenruhe
    http://rt.com/news/177296-ukraine-mh17-satellite-images/
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/08/flug-mh17-bundesregierung-besteht-auf-geheimhaltung-von-funkspruechen/

    Die Version mit der Su-25 und einer Luft-Luft-Rakete mit Infrarotlenkung die eines der Triebwerke erwischt hat finde ich nicht wirklich abwegig (siehe Linkskurve). Zusätzlich dann der Beschuss der 30mm Kanone.

    1. Alberich

      Die Frau in dem ersten Video sagt, wenn ich das recht versetehe, nicht, dass MH17 eine scharfe Kurve flog, sondern dass unter MH17 ein Kampfflieger flog, der dann plötzlich eine 180 Grad Kurve flog und sich von dannen machte. Das würde durchaus nicht nur zu einem Abschuss durch eine Rakete eines ukrainischen Kampffliegers passen, sondern auch zu der Version, dass Donbass-Milizen – oder sie unterstützende russische MIlitäreinheiten – MH17 versehentlich abgeschossen haben, als sie auf eine ukrainische Militärmaschine geferut haben, die den zivielen Flieger als Deckung ausgenutzt hat. In dem Fall wäre die Verantwortung geteilt: die ukrainische Luftwaffe hätte den Luftraum sperren müssen anstatt zivile Flieger als Deckung für Militärflieger auszunutzen, und die Luftabwehr des Donbass hätte den zivilen Flieger MH17 erkennen müssen und mit dem Beschuss warten, bis der zivile Flieger weg war. So ein Fehler, zwei eng beieinander fliegende Flugzeuge für eines zu halten, erscheint mir durchaus nicht völlig unplausibel, besonders, wenn ein BUK-System blank – also ohne extra Radar- und Kommandofahrzeug – eingesetzt wird.

  7. Btw. Nehmen wir mal an es war ne BUK-Rakete. Liege ich richtig, wenn ich annehme, dass die Rakete UNTER der Maschine hochgeht? Wo sonst, oder? Den runden Ein- und Austrittslöchern im Cockpit-Bereich nach zu urteilen müsste die Rakete ja dort seitlich explodiert sein, was ich eher für unwahrscheinlich halte. Die Löcher sehen ja nicht mal so aus, als wären sie von schräg unten verursacht worden.

    1. Alberich

      Soweit mir bekannt, sind BUK-Raketen so ausgelegt, dass sie möglichst neben dem Cockpit oder etwas oberhalb explodieren. SAM-Raketen so zu bauen, dass sie unterhalb des attackierten Fliegers explodieren, wäre ungeschickt, weil Erdkampfflugzeuge von unten her recht gut gepanzert sind, um z.B. MG-Luftabwehrfeuer möglichst standzuhalten.

      1. Gepanzert ist der Sitz und die Kabine, die Scheibe hat vorn dickes Panzerglas. Der Rest ist Dosenblech.😉

  8. Wenn eine Luftabwehrrakete bei Mach 2-4 so genau zu plazieren wäre, dann weiß ich auch nicht weiter.😉
    Der Gegner würde sogar Ausweichmanöver fliegen, weil ein Militärflugzeug Sensoren dafür hat. Die zivile Maschine wusste nichts von ihrem Pech oder sah Kampfflugzeuge, die sich merkwürdig verhielten.
    Das Programmieren der Rakete sollte zielgenau erfolgen, sie hat ja nur 1 Versuch!!! Es wird also mit Vorhaltewinkel gearbeitet und dann fliegt das Flugzeug durch eine Splitterwand oder Sprengstoffwolke mit Überdruck und Splittern.
    Bei 1200 m/s ist das Programm und die eingestellte Zündverzögerung des Systems entscheidend. Die Splitter fliegen übrigens in alle Richtungen. Der Hersteller der Raketen sagt übrigens nicht, was da genau im Raketenkopf drin ist.
    3 cm Schrapnell-Kugeln sind also nur eine Vermutung!

  9. Viele seine Aussagen klingen als Sachkundiger der Fla-Raketen Truppen der ehemaligen NVA plausibel.
    Mit der Gewichtsangabe der Fragmente ( Einzelteile der Splitterelemente einer Fla-Rakete) liegt er allerdings bei der BUK m.Mng. nach etwas daneben. Der Gewichtsunterschied bei den Fragmenten 8-10 Gramm von 2 Gramm ist etwas untertrieben.

    Auf dem Bild der alten auseinandergenommenen BUK-Rakete (Link stammte von Wolle)

    http://www.aug21st.com/slides/SA11premadefrags.pdf

    sieht man rostige und unterschiedlich große Fragmente.
    Da es sich um dasselbe Material zu handeln scheint (Stahl), würde ich als Hausfrau bei den Hälfte der Größe auch eine Halbierung des Gewichts annehmen.

    Werden Fragmente (Splitter, die sich bei der Explosion aus der äußeren Hülle des Sprengkopfes ablösen) verwendet, wird zumeist eisenhaltiges Metall und seltener Wolfram verwendet.
    Der Sprengkopf hat auch unterschiedliche Massenangaben, was auf verschiedenen Varianten hinweist. Ich habe Angaben von 35 -70 kg und komme auf 17 Meter Splitterradius.

    Eine andere Variante ist der Continuous Rod- Sprengkopf.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Continuous_Rod

    Wenn er dann aber sagt, dass Luft-Luft-Raketen (AAM) im Sprengkopf abgereichertes Uran haben, dann lehnt er sich sehr weit aus dem Fenster.
    Abgereichertes Uran, englisch DU (depleted uranium) nimmt man als Panzerknacker und das wurde im ehemaligen Jugoslawien und in den beiden Golfkriegen „entsorgt“.

    Da die Raketen mittig das Ziel anpeilen, muß man dem Oberst sicherlich zustimmen, wenn er sagt, es war keine Boden-Luft-Rakete. Auch war das kein Ziel, welches ausweicht und der Suchkopf eine Zielkorrektur vornehmen musste, sondern eher ein Ozeandampfer, der in der Luft schwebte.Bei einer Länge/ Breite des Flugzeugs Boeing 777-200 von über 60 Metern, wäre der exakte Einschlag des Annäherungszünders bei 35 Metern unterhalb der vorderen Flächenwurzel bei den Triebwerken gewesen. Dort müsste man nach der Hauptzerstörung suchen.
    Das abgerissene Cockpit gibt da keinen Sinn!

    Anders als viele denken, soll eine Rakete nicht unbedingt den Flugzeugführer töten, der dann sehr exakt vorn getroffen werden müsste. Ziel ist es vielmehr, das Flugzeug mit hoher Wahrscheinlichkeit flug- und damit kampfunfähig zu machen.
    Also Zielmitte anpeilen und alles an Splittern auf die Dosenhaut in der Hoffnung die Elektrik, Elektronik, Hydraulik, Steuerung oder die Triebwerke zu beschädigen oder zu zerstören.

    Was ich persönlich merkwürdig finde, ist der sofortige Ausfall der Black Boxen. Wenn der Generator sofort getroffen worden wäre (befindet sich meistens an einem Triebwerk) hat man noch eine Hilfsturbine, die dann einspringt und zuletzt eine Mini-Batterie, die Strom liefert.
    Wenn ich als Hersteller eines Flugzeuges über technisches Versagen aufgeklärt werden möchte, dann würde ich der Black Box als letztes noch Strom zuführen!
    Bekannt ist lediglich die Fly by Wire Steuerung der 777, also nur noch elektrisch und ohne Steuerseile.
    Also ohne Strom nix mehr los! Der Hersteller wird doch da Sicherheiten eingebaut haben!

    Am Ende kann man sich nur fragen, warum untersucht Niemand die Trümmer?
    Oder ist das bereits erfolgt und das Ergebnis wäre so niederschmetternd für die ukrainische Regierung, das der „Untersuchungsbericht“ so einen Schwachsinn enthält.
    (viele Worte und nichts gesagt)
    Der neuerliche Hinweis auf eine 1-jährige weitere Untersuchungsdauer sagt ja auch etwas!

    Wenn dann die Ukraine in einem Jahr in der NATO ist, interessiert ja schließlich keinen mehr, wer da die paar Toten fabriziert hat.

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