US-Terrorlakaien erleiden schwere Niederlage nördlich von Aleppo

Als es der syrischen Armee zu Beginn des Ramadan gelang, das Industriegebiet nordöstlich von Aleppo vom Terror zu befreien, da waren viele Menschen erwartungsvoll. Wird die Armee noch während des Ramadan vom Industriegebiet aus vorrücken, um von dort aus endlich wieder eine Verbindung zu den seit beinahe zwei Jahren vom Terror umzingelten Ortschaften Nubl und Zahra herzustellen? Doch nichts dergleichen geschah. Die Armee unternahm im Ramadan keine Offensive in der Provinz Aleppo.

Stattdessen beschränkte sich die syrische Armee während des Ramadan in der Provinz Aleppo darauf, ihre Positionen gegen Anstürme von Terroristen zu verteidigen und Terroristen auf ihren Nachschubrouten in der Bewegung, insbesondere auf Landstraßen, wo dies ohne Kollateralschäden möglich ist, zu eleminieren. Die in der Provinz Aleppo operierenden Terrorbanden wurden dadurch mit der Zeit schwächer. Auch nach dem Ende des Ramadan ging es die syrische Armee langsam an. Lediglich in der Umgebung der von Terroristen beherrschten Ortschaft Khan Tuman südwestlich von Aleppo befreite die syrische Armee einige Hügel, wodurch sie den wichtigen Transportkorrdior zwischen dem Flughafen von Aleppo und dem von der Regierung gehaltenen Westteil Aleppos verbreiterte und einen freien Blick und ein freies Schussfeld auf Khan Tuman bekam.

Völlig überraschend kommt nun die Nachricht, dass die von den USA und ihren Partnern unterstützten Terrorbanden nördlich von Aleppo soeben eine schwere Niederlage erlitten haben, die nach einem partiellen Frontzusammenbruch im Raum Akhtareen aussieht. Zionistische Terrorpropaganda-Schleudern wie Breitbart und Fox News melden unter Berufung auf den Mi6-Snackshop der Terrorunterstützer in Britannien, dass die US-geführten Terrorbanden die Ortschaften Akhtarin, Masoudiyeh, Dabiq, Ghouz und Turkmanbareh an die konkurrierende Terrorgruppe IS, vorher bekannt als ISIS, verloren haben. Der iranische Sender Press TV meldet diesbezüglich, 40 Takfiri-Terroristen hätten sich dabei gegenseitig eleminiert.

Für die Terroristen im Raum nördlich von Aleppo bedeutet die gegenseitige Eleminierung natürlich, egal wer dabei „gewonnen“ hat, zunächst mal eine Schwächung insgesamt. Wenn die syrische Armee so etwas antizipiert hat, erklärt das Bestreben, die Terroristen nicht bei ihrer gegenseitigen Eleminierung zu stören, sicherlich die Zurückhaltung der syrischen Armee, was das Führen einer Offensive in dem Raum angeht. Besonders katastrophal erscheint der Ausgang jedoch für die Tawheed/FSA/Sahwat-Terroristen zu sein, in die die USA und ihre Terrorpartner ihre Hoffnung für den Regime Change in Syrien setzen. Diese hatten in den letzten zwei Jahren im Raum nördlich von Aleppo ihre Hochburgen und Zentralen insbesondere in der Kette der Ortschaften Akhtareen – Marea – Tel Rifaat. Mit der plötzlichen Niederlage in Akhtareen, wo es in der Umgebung seit Monaten Scharmützel der US-geführten Terrorbanden mit ISIS gab, haben diesen US-gestützten Terroristen nun eine ihre Hochburgen an IS verloren. Weiterhin haben sie eine Reihe von Ortschaften im südwestlichen und nordwestlichen Umland von Akhtareen gleich mit verloren, was darauf hindeutet, dass die Front der US-gestützten Terroristen im Raum Akhtareen auf recht breiter Linie zusammengebrochen ist. In der Konsequenz wird nun die zentrale Tawheed/FSA/Sahwat-Terrorhochburg Marea nördlich von Aleppo Frontstadt, die von drei Seiten von der rivalisierenden Terrorgruppe IS belagert wird, kaum lange von den Tawheed/FSA/Sahwat-Terroristen gegen IS zu halten sein, worauf auch die dann isolierte benachbarte Tawheed/FSA/Sahwat-Terrorhochburg Tel Rifaat vor der Niederlage gegen IS stehen dürfte. Praktisch scheint die Entwicklung damit auf eine anstehende vollständige Eleminierung der US-gestützten Terroristen im nördlichen Umland von Aleppo hinauszulaufen.

Die Phantasie, dass die globale Supermacht USA und ihre Partner bei der Förderung des internationalen Terrorismus ihnen mit Waffenlieferungen und anderer Unterstützung zum Sieg verhelfen können, weicht bei den Tawheed/FSA/Sahwat-Terror immer mehr Frustration über ihre sich klar abzeichnende vollständige Niederlage. Waffen bekommen die US-gestützten Terroristen schon lange reichlich und in bester Qualität – einschließlich High-Tech wie Nachtsichtgeräten, aber um gewinnen zu können, fehlen den US-gestützten Tawheed/FSA/Sahwat-Terroristen genug Männer, die mit ihnen für die Etablierung eines US-zionistisch geführten Marionettenregimes in Syrien kämpfen wollen. Den Tawheed/FSA/Sahwat-Terroristen nördlich von Aleppo bleibt nun nur noch die Wahl: zu kämpfen und von IS-Terroristen eleminiert zu werden, zu flüchten, gegenüber IS zu kapitulieren und auf selten gewährte Gnade durch die IS-Terroristen zu hoffen, oder eine Versöhnung mit der syrischen Regieurng zu suchen, die in diesem Fall Truppen zur Verteidigung von Marea und zur Befreiung von Akhtareen schicken könnte.

Wie auch immer die US-geführten Terroristen sich entscheiden werden, in jedem Fall scheint die Entwicklung gerade darauf hinauszulaufen, dass es nördlich von Aleppo demnächst keine der von den USA präferierten Terrorbanden mehr gegen wird. Für Syrien ist das eine sehr zu begrüßende Entwicklung.

Nachtrag 20.08.2014: Einem Bericht von Al-Safir zufolge schaut es so aus, dass sich Deals zwischen der syrischen Armee und unterschiedlichen Gruppen in und um Aleppo anbahnen.

9 Gedanken zu “US-Terrorlakaien erleiden schwere Niederlage nördlich von Aleppo

  1. Mission Creep

    Noch mehr Obama-Terrorverarsche: Obamas Pentagon bombardiert Obamas CIA-ISIS (IS, US,…), die mischen sich natürlich unter die Zivilbevölkerung, wie es ihnen die CIA beigebracht hat und Obama kann verkünden, dass nun doch Bodentruppen nötig sein werden, die „ISIS überall verfolgen“, bis nach Damaskus, mit Obamas Luftunterstützung natürlich:

    RT: ISIS in Iraq stinks of CIA/NATO ‘dirty war’ op

    http://rt.com/op-edge/168064-isis-terrorism-usa-cia-war

    ANTIKRIEG: Angriffe der Vereinigten Staaten von Amerika aus der Luft erschwert durch geänderte ISIS-Taktik – ISIS-Kämpfer zerstreuen sich und bilden weniger leichte Ziele

    http://www.antikrieg.com/aktuell/2014_08_13_angriffe.htm

    Zumindest war Bush erkennbar ein faschistischer Kriegsverbrecher, der Nachfolger missbraucht das Mitleid für die Opfer seiner eigenen CIA-Terroristen, damit die Oligarchen ihren Krieg bekommen.

    „So traurig es ist. Die Maxime des Augenblicks muß lauten: Widerstehe dem Mitleid! Die unangebracht weichen Herzen sind heute die größte Gefahr.“

    TRUETEN: Kurdistan: Keine Kriegsunterstützung! Hart bleiben….

    http://www.trueten.de/permalink/Kurdistan-Keine-Kriegsunterstuetzung!-Hart-bleiben…..html

  2. clearly
    Betreffend „Obamas Pentagon bombardiert Obamas CIA-ISIS“

    Es war hier schon vor Monaten zu lesen, dass die saudischen US-Lakaien die Kontrolle über ihre Proxy-Terrorgruppe ISIS verloren haben. Dass die USA nun zugunsten ihre kurdischen Freunde in den Krieg gegen diese abtrünnige Proxy-Terrorgruppe ISIS getreten sind, ergibt sich daraus.

    ZU Trueten: Der Artikel von Trueten erfüllt mich mit Abscheu. Hart bleiben, kein Mitleid haben, wenn unschuldige Menschen, Zivilisten, wie die Yesieden es sind, zu Zigtausenden der bevorstehenden Vernichtung durch eine üble genozidale Terrorbande ausgeliefert sind, ist die Sprache der Nazis. Natürlich muss den sich wirklich in schwerster Not befindlichen Yesiden das Leben gesichert werden, wenn es nur irgend geht. Sich Zigtausenden einem Genozid gegenübersehenden Menschen das Leben zu sichern ist ein kategorischer Imperativ. Wer das anders sieht, Menschen dem nahezu sichereren Tod preiszugeben, der gehört zur Seite der Imperialisten, der Nazis, der Takfisten und Zionisten.

    Luftbrücke zur Evakuierungm, Abwurf von Überlebenspaketen, und Feuerschutz für PKK/YPG/Peshmerga, die Yesiden rausholen, sind absolut notwendige Dinge. Auch die irakische Regierung, der Iran und Syrien sind nicht dagegen, die Yesiden vor dem Tod zu retten, selbst wenn das der große Satan USA macht, und auch dann, wenn die Peshmerga unter Barzanis KDP vor einigen Monaten noch zusammen mit Israel und dem Tribal Revolution Council (TRC) zu einem Bürgerkrieg konspiriert hat, in dem das TRC zusammen mit ISIS Bagdad erobern sollte, was Barzani zum Boss eines von Israel unterstützten unabhängigen Staates Kurdistan gemacht hätte. Die Yesidischen Zivilisten können nichts für die verbrechen von Barzani. Ihnen muss das Leben gesichert werden, das ist ein Imperativ der Menschlichkeit.

    Womit Trueten aber völlig recht hat, ist, dass die Gefahr groß ist, dass die USA und andere israelhörige Staaten des Westens die gelegenheit nutzen, um sich erneut zur permanenten Kriegspartei im Irak zu machen, mit Besatzungstruppen, Waffenlieferungen an Milizen und so weiter. Das ist auch der Grund, warum radikale Zionisten die US-Bombardierung im Irak zum Schutz von Yesiden so begrüßt haben. Die Yesiden sind denen egal, aber sie hoffen auf Mission Creep. Gegen diesen möglichen MIssion Creep müssen wir uns als Friedensbewegung im Westen tatsächlich mit allen Mitteln wehren.

    Yesiden aus der Gefahrenzone bringen und ihnen damit das Leben retten? Richtig, auch wenn zum Freischaufeln eines vorübergehenden Korridors zur Evakuierung der Yesiden einige Bomben notwendig sind. Den Westen wieder Kriegspartei im Irak werden lassen: auf keinen Fall.

    Zum militärischen Hintergrund: die Fähigkeit der USA reicht nicht aus, um das Kriegsgeschehen im Irak zu drehen. Wenn ISIS Erbil will, werden sie das trotz amerikanischer Bomben bekommen. Das kann nur mit Hilfe von Bagdad verhindert werden. Das hat Israels Lakai Barzani inzwischen auch gelernt, und macht auf einmal auf ganz freundlich zu Bagdad und Iran, und seine Pläne zur Errichtung eines nur von Israel unterstützten unabhängigen Kurdenstaates vor ein paar Tagen diskret begraben. Inzwischen dürfte die Evakuierung der Yesiden im Übrigen größtenteils beendet sein, dass heißt, Alles, was in zwei, drei Tagen oder später von USA/NATO/EU kommt, dient zu nichts anderem mehr, als Kriegspartei zu werden.

  3. Über die amerikanischen Kaufleute sagte Hegel, sie stünden in dem üblen Ruf, “ durch das Recht geschützt zu betrügen“
    Der Staat selbst sei in der neuen Welt bislang nur ein Organ des Eigennutzes…..
    Das habe ich heute in ZEILEN UND TAGE von P.Sloterdijk gelesen

  4. Ohne die Unterstützung der sunnitischen Stämme im Westirak hätte ISIS nie die Kapazität gehabt, all die Gebiete zu erobern. Als die USA den Irak besetzte, musste sie in langen Verhandlungen die Stämme auf ihre Seite ziehen welche dann die AlQiada bekämpfte. So gingen auch die Bombenanschläge auf die US- Truppen massiv zurück.

    Der Vorstoss der ISIS in den Norden, Osten und vor Bagdad ist ein politisches Problem und Versagen von Maliki und seiner Regierung.

    Krieg in der Wüste wird anders geführt als in Europa. Da geht es schnell und dynamisch zu weil viele natürliche Hindernisse fehlen.

    1. Hiobus
      Ich weiß nicht, von welcher zionistischen oder wahhabitischen Propaganda-Schleuder du den Unfug abgeschrieben hast. Aber sei’s drum.

      „Ohne die Unterstützung der sunnitischen Stämme im Westirak hätte ISIS nie die Kapazität gehabt, all die Gebiete zu erobern.“
      Stimmt. Und ohne die Unterstützung dieser Stämme zum Kampf gegen Schiiten und iran-freundliche Iraker durch USA, Saudis, Katar und Türkei wären die nie so stark geworden wie sie sind.

      „Als die USA den Irak besetzte, musste sie in langen Verhandlungen die Stämme auf ihre Seite ziehen welche dann die AlQiada bekämpfte.“
      Die Stämme in Anbar und Nineveh waren und sind das Rückgrat von Al Qaeda im Irak. Die USA haben die Al Kaida unterstützenden Stämme im Rahmen ihres Surge zur vorübergehenden Feuereinstellung bewogen mit Geld, Waffen, Posten in irakischen Sicherheitsdiensten und dem Versprechen, sie bei einer späteren Eroberung Bagdads und der Vertreibung der Schiiten von der Macht zu unterstützen. Nachdem die USA weg waren, haben die Stämme sich wieder zu Al Kaida bekannt und im Vertrauen auf US-Hilfe beim Kampf gegen Schiiten und iran-freundliche Iraker und mit Unterstützung von Saudi Arabien, Katar, der Türkei, der kurdischen KDP, Jordanien und Israel Krieg gegen Bagdad zur Eleminierung der Schiiten begonnen. Dieser Krieg von den Stämmen und Al Kaida eggen die Schiiten war nur möglich, weil die USA ihnen vorher im gegenzug für Feuereinstellung Geld und Waffen gegeben haben. Die Waffen der Stämme und AL Kaidas stammen von den USA, sie waren die Belohnung für die vorübergehende Feuereinstellung.

      „Der Vorstoss der ISIS in den Norden, Osten und vor Bagdad ist ein politisches Problem und Versagen von Maliki und seiner Regierung. “
      Dys ist Unfug. Die Stämme sind motiviert durch Hass auf Schiiten. Das politische Problem ist, dass einige Stämme Schiiten und iran-freundliche Kräfte an der Macht in Bagdad genausowenig akzeptieren wie eine Machtteilung. Maliki hat Bagdad und den Irak nach Kräften vor den hasserfüllten rassistischen, von den USA im Namen des Kampfes gegen Al Kaida aufgerüsteten und doch mit Al Kaida kooperierenden Stämmen geschützt. Es gelang Maliki zu verhindern, dass diese Stämme Bagdad eroberten. Verhindern, dass die rassistischen Stämme den Krieg gegen Schiiten wieder anfangen, auf den sie seit 2006 gebrannt haben, konnte Maliki natürlich nicht. Das einzige politische Zugeständnis, mit dem er das hätte erreichen können, wäre die Evakuierung der Schiiten aus dem Irak gewesen und die Übergabe der Macht an die Al Kaida unterstützenden Stämme, genaz so wie Israel und Saudi Arabien das wollen.

      „Krieg in der Wüste wird anders geführt als in Europa. Da geht es schnell und dynamisch zu weil viele natürliche Hindernisse fehlen.“
      Und? Die Ufer von Euphrat und Tigris sind dicht bebaut. Bagdad ist größer als manch europäische Hauptstadt.

  5. Hallo einparteibuch,
    vielen Dank für deine super Artikel. Die lese ich mir mittlerweile täglich um mich speziell über die Lage in Syrien zu informieren.
    Könntest du (falls es deine Zeit erlaubt) etwas über die türkische Provinz Hatay schreiben, die an Syrien grenzt und deren Bevölkerung zum größten Teil alewitisch ist.
    Es gibt Berichte dass sich dort Al kaida( oder ähnliche) Terroristen als Rückzugsraum nutzen um sich auf die Kämpfe vorzubereiten. Da ja der größte Bevölkerungsanteil dort alewitisch ist fürchten auch sehr viele dass es dort auch zu angriffen auf Alewiten kommt.

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