Geschickter Zug von Russland gegen westlichen Wirtschaftskrieg

Nachdem die EU-Staaten sich dazu entschieden haben, Zionisten dabei zu unterstützen, Russland mit einem von Neonazis angeführten blutigen Putsch in der Ukraine zu schaden, und nachdem die EU und andere zionistische Staaten unter Führung der USA anschließend Sanktionen gegen Russland verhängt haben, um Russland durch ein Erwürgen der russischen Wirtschaft dazu zu zwingen, die Unterstützung der Gegenwehr gegen die von Zionisten unterstützten Nazi-Banden und False-Flag-Terroristen in der Ukraine aufzugeben, hat Russland nun umfassende Agrar-Sanktionen gegen die Sanktionierer verhängt.

Nun ist der Ärger der von den russischen Gegensanktionen getroffenen transatlantischen Russland-Hassern groß. Die staatliche deutsche Märchenschau meldet:

Der Einfuhrstopp für zahlreiche europäische Lebensmittel hat in Europa Bedauern und Kritik ausgelöst. Die EU ebenso wie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt sprachen von einem politisch motivierten Schritt. Dies stelle die „konstruktive Zusammenarbeit“ zwischen Berlin und Moskau in Fragen des Agrarexports „zweifellos auf eine harte Probe“, so Schmidt. Der CSU-Politiker forderte Russland zum Einlenken auf.

Ein Sprecher der EU-Kommission erklärte, man behalte sich eine Antwort vor, Ausmaß und Folgen für die europäischen Exporte müssten nun analysiert werden. Die EU habe im Jahr 2013 Obst und Gemüse im Wert von 11,9 Milliarden Euro nach Russland exportiert.

Die russischen Gegensanktionen sind also ein politisch motivierter Schritt. Was für eine Erkenntnis! Die „konstruktive Zusammenarbeit“ mit Russland bezüglich der Überflutung Russlands mit subventionierten westlichen Agrarerzeugnissen wird also „zweifellos auf eine harte Probe“ auf eine harte Probe gestellt. Was für ein Lacher! Vorbei ist es mit der Überflutung Russlands mit EU-Dumpingprodukten. Die EU und die anderen Russland-Sanktionierer müssen sich andere Absatzmärkte suchen. Der russische Absatzmarkt ist zu, verloren, aus, futsch! Und da andere Staaten auch nicht scharf darauf sind, ihre eigene Landwirtschaft durch die Öffnung ihrer Märkte für EU-Dumpingprodukte zu ruinieren, dürfte ein wesentlicher Teil der rund 10 bis 12 Mrd schweren Einnahmen aus Agrarexporten nach Russland zunächst wirklich einfach ausfallen. Und falls Russland seinen Markt irgendwann in der Zukunft wieder für EU-Agrarprodukte öffnet, dann werden die gegenwärtig von der EU gehaltenen Marktanteile erstmal weg sein und mit viel Aufwand neu erschlossen werden müssen.

Getroffen werden von dem russischen Einfuhrverbot in der EU insbesondere Landwirte, eine wohlhabende konservative transatlantische Klientel, die durchsetzt mit unzähligen Russlandhassern ist. Treffer! Es bleibt zu hoffen, dass die transatlantische Klientel der Russlandhasser keinen Pfennig Entschädigung für die Sanktionsausfälle aus Steuergeldern erhält. Ihre transatlantischen konservativen Parteien sind es schließlich gewesen, die zunächst den Nazi-Putsch in der Ukraine zum Schaden Russlands unterstützt haben, und die dann Russland für die Unterstützung des Widerstandes gegen den von ihnen unterstützten Faschismus auch noch mit Sanktionen belegt haben. Selbst Schuld. Es ist nur gerecht, wenn diese Klientel die Folgen der von ihrer konservativen politischen Vertretung betriebenen aggressiven Ostpolitik nun wenigstens im eigenen Geldbeutel spürt. Tausende andere haben für die Unterstützung von Faschisten durch diese Klientel mit dem Leben bezahlt.

In Zeiten globaler Agrarüberproduktion werden die sich durch die von Russland gegen die EU und ihren Partnern verhängten Gegensanktionen entstehenden Marktchancen schnell von neuen Anbietern gefüllt werden. Russlands BRICS-Partner Brasilien will unter anderem Hunderttausende Tonnen Geflügel liefern. Weitere südamerikanische Staaten wie Chile sind ebenfalls sehr daran interessiert, Agrarprodukte nach Russland zu exportieren. Neuseeland scheint demgegenüber wohl eher Milchprodukte wie Käse nach Russland liefern zu wollen. Der NATO-Staat Türkei, dessen Staatschef mehrfach verkündet hat, er möchte lieber dem russisch-chinesisch geführten Bündnis SCO angehören und deshalb von den USA mit einem bunten Revolutionsversuch überzogen wurde, ist eingeladen, Obst und Gemüse nach Russland zu liefern. Das ist für Russland umso interessanter, da die Türkei kürzlich verkündet hat, zur Abrechnung des Handels mit Russland zukünftig lokale Währungen anstatt des US-Dollars verwenden zu wollen, und weil Russland so die Türkei wirtschaftlich näher an sich bindet, wodurch die Perspektive der Türkei, die NATO auf mittlere Sicht zu verlassen, und sich stattdessen dem russisch-chinesischen Raum mit Bündnissen wie der SCO anzuschließen, realistischer wird. Und sicherlich werden die Staaten Indien, Pakistan, Iran und Mongolei, um die die SCO sich, wie gerade bekannt wurde, im September erweitern will, die von der EU in Russland zum Zwecke der wirtschaftlichen Strangulierung Russlands aufgegebenen Marktanteile auch zu schätzen wissen.

Was die EU mit ihrem Wirtschaftskrieg gegen Russland also in erster Linie erreicht, ist, dass die EU Marktanteile in Russland verliert, während globale Konkurrenten der EU, wo nicht transatlantische Zionisten, Neocons und andere Russlandhasser den Ton angeben, sie hinzugewinnen werden. Dabei muss es bei den bisherigen russischen Gegensanktionen gegen den westlichen Strangulierungsversuch nicht bleiben. Die russiche KP hat bereits offiziell vorgeschlagen, den Import ungesunder westlicher Markenware im Bereich Alkohol, Tabak und zuckerhaltiger Brause zu verbieten oder ihren Verkauf mit Strafsteuern zu belegen. Im Luftfahrtbereich kann Russland beispielsweise auch asiatischen Konkurrenten von US- und EU-Fluglinien einen erheblichen Konkurrenzvorteil verschaffen, indem Russland seinen Luftraum für US- und EU-Fluglinien sperrt. Damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Denkbar ist es auch, dass Russland die Einfuhr oder Produktion von westlichen Autos oder Autoteilen zu verbieten oder mit Strafzöllen und -steuern belegt, und Marktanteile von russlandfeindlichen Staaten an russlandfreundliche Staaten Asiens, wie etwa Korea, China und Indien, vergibt.

Die gegenwärtig angelaufene Neuvergabe von bislang von westlichen Staaten in Russland gehaltenen Marktanteilen kann natürlich zumindest vorübergehend zu einigen Preiserhöhungen in Russland führen. Kommt es dazu, bietet das andererseits aber auch russischen Produzenten Chancen, stärker zu werden. Im Agrarbereich können russischen Produzenten, und Produzenten aus eng mit Russland verbundenen Staaten wie Belarus und Kasachstan, etwa Garantien gegeben werden, dass ihre Marktanteile, gleich wie sich die Situation mit der EU entwickelt, vom russischen Staat langfristig geschützt werden, um so Investitionssicherheit herzustellen und Investitionen in Eigenproduktion anzukurbeln. Mit rund 500 Milliarden Dollar auf der hohen Kante verfügt der russische Staat auch über erhebliche Mittel, um die Umstrukturierung des russischen Marktes zugunsten heimischer Produzenten abfedern zu können. Obendrein eröffnen sich Russland durch den vom Westen begonnenen Wirtschaftskrieg auch noch neue lukrative Geschäftschancen. So scheint Russland etwa den iranischen Vorschlag angenommen zu haben, gegen Provision und Exportchancen in den Iran im großen Stil vom Westen sanktionierte iranische Erdölprodukte zu vermarkten, oder heimische Ölprodukte gegen iranische zu ersetzen, um so mehr heimische russische Ölprodukte verkaufen zu können. In der Vergangenheit hat Russland das nicht getan, um nicht selbst in den Fokus westlicher Sanktionswut zu kommen. Wenn aber der Westen ohnehin Wirtschaftskrieg gegen Russland führt, gibt es für Russland keinen Grund mehr, sich solche Geschäftschancen entgehen zu lassen und gleichzeitig Freunde Russlands zu stärken.

So wie es aussieht, werden Russland und seine Partner aus dem Sanktionskrieg nach einer Weile gestärkt hervorgehen, während der Westen und seine Partner ihre Marktanteile in Russland verlieren. Die Reaktionsmöglichkeiten des Westens auf diese Aussicht sind beschränkt. Beinahe alle vom Westen exportierten Produkte sind inzwischen auch aus nicht-westlichen Quellen wie China und Korea beziehbar. Westliche Sanktionen wie zu Zeiten des kalten Krieges gegen alle Freunde Russlands auszudehnen, ist heute auch nicht mehr möglich, da Märkte wie China, Indien und Latainamerika für den Westen inzwischen geradezu unverzichtbar sind. An Importen kann der Westen nur mit einem Gasboykott gegen Russland antworten, doch würde sich der Westen damit kräftig ins eigene Fleisch schneiden, da er russisches Gas nicht schneller ersetzen als Russland es anderswo verkaufen kann. Westliche Sanktionen gegen russische Banken auszuweiten wird kaum zu viel mehr als zu einer Stärkung von Finanzplätzen wie Hong Kong und Shanghai und der Benutzung von Währungen wie dem Yuan führen, und zu Lasten von Finanzplätzen wie London, Frankfurt und New York sowie Währungen wie DOllar, Euro und Pfund gehen. Und, wie manche westliche Agrarlobbyisten das nun fordern, nun eine Klage gegen Russland vor der WTO wegen ungerechtfertigter russischer Handelssanktionen zu erheben, ist ebenfalls kaum erfolgversprechend. Schließlich war es der Westen, der, in der Absicht, Russlands Wirtschaft in allen Sektoren zu strangulieren, im staatlichen Mehrheitsbesitz befindliche russische Großbanken sanktioniert hat, und deshalb darf Russland sich auch über alle Sektoren hinweg dagegen verteidigen, ganz so, wie Russland meint, dass es notwendig ist, um den westlichen Strangulierungsversuch insgesamt zunichte zu machen.

15 Gedanken zu “Geschickter Zug von Russland gegen westlichen Wirtschaftskrieg

  1. „Der NATO-Staat Türkei, dessen Staatschef mehrfach verkündet hat, er möchte lieber dem russisch-chinesisch geführten Bündnis SCO angehören und deshalb von den USA mit einem bunten Revolutionsversuch überzogen wurde“

    die Ausrichtung der türkischen Außenpolitik ist wirklich schwer zu verstehen,
    ich dachte, bis vor kurzem wäre die Türkei noch dem zion. Block USA-EU-Israel zugetan, und Aktionen wie die der „Mavi Marmara“ waren nur Ablenkung, um geheime Bande zwischen Türkei – Israel zu verbergen, doch in letzter Zeit wurde der Gegensatz offensichtlich;

    was ist also geschehen, hat sich die Türkei um 180° gedreht und sich von Israel oder gar den USA abgewandt?

    Und vor allem, wenn das so ist, welche Auswirkungen hat das auf den Syrien-Krieg, unterstützt die Türkei noch ‚Rebellen‘?

    kann das Parteibuch etwas zur Aufklärung beitragen?

    1. santa
      Die Außenpolitik der Türkei scheint sehr stark von der Person Erdogan bestimmt zu sein. So erklärt sich, dass die Außenpolitik der Türkei offenbar auf grotesken Fehlkalkulationen, grandiosen Selbstüberschätzungen, persönlichen Vorlieben und Animositäten und eklatanten Widersprüchen beruht. Und jedesmal, wenn Erdogan seine Meinung, sein Weltbild und seine Freunde ändert, ändert sich offenbar die gesamte Außenpolitik der Türkei, teilweise um jeweils 180 Grad. Und Erdogan ändert seine Meinung offensichtlich oft. Mal sieht er in Assad einen Bruder, dann plötzlich einen Tyrannen, mal findet er die US-basierte Gülen-Sekte ganz prima, dann liefert er sich mit ihr einen Kampf bis auf’s Messer, mal nimmt er stolz einen Orden der Israel-Lobby entgegen, dann will er eine Welt ohne Zionismus, mal will er die PKK vernichten, dann will er sie als Wahlkampfpartner, mal will er in die EU, dann in die SCO, und so weiter und so fort. Hinzu kommen in der Türkei jede Menge verdeckte Intrigen, häufiger Verrat und reichlich kuriose Seitenwechsel.

      Unter dem Tag

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/tag/turkei/

      finden sich etliche Artikel zu den stets auf’s Neue völlig überraschenden Entwicklungen in der Türkei.

      1. Danke,
        sry dass es nicht zum Thema passt,
        aber die Türkei ist eben doch ein wichtiger Player der Region,
        (ich möchte nicht sagen Zünglein an der Waage), aber es wäre doch besser zu wissen, woran man mit ihr ist

      2. Santa

        Doch, doch, das passt hier sehr gut hin. Die Türkei ist nicht nur regional ein immens wichtiger Player mit beachtlichem Einfluss in der arabischen Welt, im Kaukasus und in Zentralasien, sondern auch global. Wenn die Türkei irgendwann mal tatsächlich aus der NATO aus- und in die SCO eintreten sollte, dann wäre die US-/NATO-geführte westliche Allianz ganz erheblich geschwächt und die russisch-chinesisch-iranische Allianz ungemein gestärkt. Und so ganz unrealistisch ist das Szenario nicht, denn es scheint in der Türkei dafür inzwischen eine Bevölkerungsmehrheit zu geben, die das begrüßen würde, und Erdogan würde das wohl auch gern tun. Dass das kurzfristig wohl trotzdem nicht passieren kann, liegt an der Abhängigkeit eines immer nioch sehr großen Teils der türkischen Exporte (ca 40%) vom Marktzugang in die EU und der über Jahrzehnte gewachsenen Abhängigkeit des türkischen Militärs von US-Waffen und NATO-Strukturen. Aber mittelfristig könnte das trotzdem gehen, wenn die türkische Bevölkerung das kontinuierlich will, und die türkische Regierung darauf hinarbeitet, dann ist es nach einigen Jahren sicher wirtschaftlich und militärisch machbar für die Türkei, aus der NATO aus- und in die SCO einzutreten.

        Aber, wie gesagt, die türkische Politik ist nur sehr schwer berechenbar, Stimmungen in der Bevölkerung können sich auch recht schnell ändern, und im Fall, dass die Türkei das wirklich macht, werden NATO, USA und Co sicher auch nicht untätig bleiben, Zuckerbrot und Peitsche, bunte Revolutionen und Putsche, probieren und so fort. Ein Überlaufen der Türkei zur SCO-Konkurrenz wäre für die NATO eine geradezu katastrophale Niederlage, würde die NATO vom Bündnis mit globalem Anspruch praktisch in ein Regionalbündnis verwandeln, das unter dem Motto „wer wird als nächster austreten?“ fortlebt.

        Schon ohne die Türkei, nur mit China, Russland, Indien, Iran und Pakistan als großen und starken Staaten, wird die SCO mit der neuen Erweiterungsrunde im September eindeutig auf den Pfad gebracht, in nicht allzu ferner Zukunft stärker als NATO zu werden.

  2. Denn Auffällig ist, dass die Sanktionen eher den Europäischen wie Amerikanischen Markt immens schaden.
    Was wiederum ein Widerspruch ist, wenn man bedenkt das die westlichen Regierungen von den führenden Kooperation gelenkt und gesteuert werden.
    Dies stellt dann die Frage warum schädigen die Kooperationen ihren einigen Gewinn, denn schließlich wissen wir, das Erobern von neuen Absatzmärkte seit Gründung der East-India Company und dann der FED die oberste Prämisse war.

    Somit vermute ich persönlich wird langsam aber stetig auf den Crash der Weltreservewährung Dollar und dem EU-Wirtschaftsraum insbesondere Deutschland hingearbeitete.
    Denn jetzt schon zeigen sich hier im Wirtschaftsraum Deutschland die ersten blowback Wirkungen der Sanktionen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/06/ueberproduktion-bei-bmw-russland-geschaeft-bricht-ein/

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/06/dax-stuerzt-auf-fuenf-monats-tief/

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/07/ezb-sieht-erhoehte-geopolitische-risiken/

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/06/polen-verlangt-von-eu-entschaedigung-wegen-sanktionen/

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/05/stopp-fuer-rheinmetall-russland-droht-deutschland-mit-schadenersatz-klage/

    Sicherlich ist es recht einseitig einzig aus einer Quelle zu zitieren, jedoch sollte es kein Problem sein bei anderen Medien ähnliche (negativ) Wirtschafts-Veränderungen bezüglich der Sanktion zu sichten.

    In meinen Augen wiederholt sich die Geschichte, denn vor dem WWI gab es seitens der Engländer wirtschafts Sanktionen gegen Deutschland man erinnere sich woher die Bezeichnung „Made in Germay“ ursprünglich kam.

  3. „Getroffen werden von dem russischen Einfuhrverbot in der EU insbesondere Landwirte, eine wohlhabende konservative transatlantische Klientel, die durchsetzt mit unzähligen Russlandhassern ist.“

    So wie ich das sehe, sind, zumindest in Ostdeutschland, die Landwirte alles andere als wohlhabend. Zwar werden rießige Landflächen bewirtschaftet, dennoch gibt auch viele mit bedeutend weniger Landfläche. Die jährlichen Ernteeinträge reichen grade aus die Produktionskosten zu decken und die Kredite für die Landmaschinen zu bedienen. Für diese Leute sind die Agrarsubventionen absolut notwendig um sie vor der Pleite zu schützen. Einen Melkbetrieb mit 200 Rindern am laufen zu halten ist absolut kein Zuckerschlecken mehr. Für diese Landwirte tut es mir sehr leid.
    Allerdings muss ich gestehen dass ich von Betrieben z.B. jenseits von 200 Rindern keine Ahnung habe, welche Gewinne sie einfahren. Aber definitiv sind sie die Ursache des Marktpreisdumpings also den Agrarsubventionen, der Zerstörung autarker landwirtschaftlicher Systeme in der dritten Welt und damit mit Mitschuld am Welthunger

  4. In wenigen Worten:

    aus -> http://www.vineyardsaker.de/russland/ihr-wollt-onkel-sams-nutten-sein-dann-zahlt-dafuer/

    Ihr wollt Onkel Sams Nutten sein? Dann zahlt dafür!

    Allerdings hat besagter Blogger die Nuttenhierarchie nicht berücksichtigt:
    Ihr wollt die Nutten der Nutten der Nutten sein? Dann zahlt dafür!

    Ein paar Worte zum Artikel:

    – … bleibt zu hoffen, dass die transatlantische Klientel der Russlandhasser keinen Pfennig Entschädigung …

    Ein frommer Wunsch! Diese Klientel sitzt an per MASSE legitimierten Schalthebeln der Macht. Sie entschädigt sich ergo selbst um sich an der Macht zu halten. Hat sie im Nachgang der Subprimekrise ja in viel grösserem Umfang vorexerziert und die MASSE hat pariert, indem ihr weitaus grössere Systemschäden am Allerwertesten vorbei gingen.

    Insofern sind alle Wähler der Klientel selbst Klientel, auch dann, wenn sie finanziell nichts davon haben.

    Z.B. BRDDR 2.0: Sie wollten Murksel und sie KRIEGten Murks und das Grosse Kotzen, das sich wie eine Seuche über die gesamte EU auszubreiten scheint. Inzwischen sitzen fast alle mit im Boot der panwestlichen Einheitspartei und übertreffen sich gegenseitig beim Versuch, ihr Erbrochenes über Russland auszuladen. Und was Wunder, Russland weist die trojanischen Pferde zurück: Ungeöffnet zurück an den Absender.

    – Es ist nur gerecht, wenn diese Klientel die Folgen der von ihrer konservativen politischen Vertretung betriebenen aggressiven Ostpolitik nun wenigstens im eigenen Geldbeutel spürt.

    Viel einfacher: Angebot und Nachfrage – der Markt regelt’s. Steht ja genau so in den Richtlinien ihrer Öko-Bibeln, sie bräuchten sich nur mal daran zu halten statt bloss in Sonntagsreden ihre PRopagierten Feinde damit zu konfrontieren. Gemäss Theorie soll diese Medizin eine Heilung einleiten, aus der man hinterher gestärkt hervorgeht. Jetzt möcht’ ich gern mal sehen, wie sie ihre Staatsreligion an sich selbst ausprobieren. Auch das nur ein frommer Wunsch.

    – Was die EU mit ihrem Wirtschaftskrieg gegen Russland also in erster Linie erreicht …

    … ist meiner Meinung nach – innerhalb nur eines Jahrhunderts – die 3. Auflage eines Kontinents, dem weder vor dem 1. noch dem 2. Weltkrieg wichtig war, sich auf eine nachhaltige Wirtschaftspolitik einzulassen. Wer NICHT aus der Geschichte lernen WILL, ist verdammt ein Spielball manipulativer Kräfte zu bleiben.

    Ganz nebenbei, fast geräuschlos, rinnt den EUSraEliten das Kapitalbusiness des risikolosen Gewinns durch die Finger:

    aus http://german.china.org.cn/business/txt/2014-08/08/content_33182216.htm
    – Der drittgrößte Kreditkartenausgeber und Zahlungsdienstleister der Welt will seine Netzwerke im Ausland vergrößern. Russlands Versuch, sich von den westlichen Kreditkartenfirmen und Zahlungsdienstleistern unabhängiger zu machen, kommt den Chinesen da gerade recht. Unternehmen wie China UnionPay und UnionPay International könnten zu den großen Gewinnern dieser Entwicklung zählen.
    … Somit gibt es in Russland inzwischen zehntausende Geldautomaten, an denen man UnionPay-Karten verwenden kann.
    … Laut dem kalifornischen The Nilson Report hatte UnionPay 2013 mit 7,7 Prozent den drittgrößten Anteil am weltweiten Kreditkartengeschäft. Vor UP lagen nur MasterCard (26,9%) und Visa (60,5%).

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  5. Im Sandkasten nicht aufgepasst?

    Mami Mami, er hat ZURÜCK gehauen!🙂

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sanktionen-in-russland-klage-aus-polen-eu-laender-fuerchten-um-exporte-a-985139.html
    – Polen will Russland verklagen

    Gleich in Kommentar Nr.1:
    – Erst mit am Lautesten nach einer knallharten Gangart gegen Russland schreien und dann klagen wollen, wenn Russland Gegenmaßnahmen ergreift.

    Das i-Tüpfelchen der expertösen Marktversteher:

    – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt rechnet nicht mit Marktturbulenzen und größeren Preissteigerungen.

    Wenn ich’s nicht besser wüsste, ich wähnte mich im falschen Film: Die EU-Konsumenten können beruhigt sein, die Angebotsschwemme wird zwar höhere Preise nach sich ziehen, aber keine grösseren🙂 Der hat wohl nicht nur im Sandkasten einen Fensterplatz gehabt.

    Ist aber noch nicht alles:

    – Als Alternativmarkt für die Obst- und Gemüseproduzenten nannte der Minister China. Dorthin werde er zu Gesprächen reisen.

    Genau darauf hat Peking gewartet, sich von Erpressern mit subventionierten Lebensmitteln überschwemmen zu lassen, um in Zukunft unter falschem Vorwand erpressbar zu werden. Wenn China aus dem Fall Ukraine nix lernt, dann habe ich mich grundsätzlich geirrt.

    Mittlerweile droht die Ukraine mit der nächsten Steilvorlage für Russland:

    aus http://oconomicus.wordpress.com/2014/08/08/sanktionsdrohung-als-realsatire/
    – … man wolle künftig die Durchleitung von russischem Gas und Öl nach Westeuropa stoppen. Das Parlament werde darüber in der kommenden Woche entscheiden!

    Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt oder jeder andere Spitzenpolitiker von globalem Format kann da sicher beruhigen: Ich rechne nicht mit Marktverwerfungen oder mit grösseren Preissenkungen für Gas und Öl in Westeuropa🙂

    Der nächste PRopaganda-Gau, den Russland unverändert, d.h. ohne eine eigene PRopaganda zu ersinnen, übernehmen kann. Copy-paste:

    aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-usa-warnen-russland-von-invasion-a-985251.html
    – Die USA haben Russland davor gewarnt, in die Ukraine einzumarschieren. Humanitäre Hilfen dabei als Vorwand zu nutzen, wäre „vollkommen inakzeptabel“, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, …

    … denn das Monopol für humanitäre Hilfen auf militärischer Basis hat allein das Imperium: Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und noch viel mehr, ihnen allen wurde von den US humanitär geholfen – ganz ohne Vorwand bis zum Umfallen.

    – Zuvor hatte die russische Regierung die Einrichtung humanitärer Korridore im Osten der Ukraine vorgeschlagen, damit Zivilisten vor den Kämpfen fliehen könnten. Zudem könne das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) Hilfskonvois organisieren.
    … „Dringende humanitäre Hilfe sollte von internationalen Organisationen gestellt werden, die die Expertise, Erfahrung und Unabhängigkeit dafür mitbringen.”

    Humanitär, international, Expertise, unabhängig, tja, da fällt das IKRK schon mal aus dem Rennen. Was wir derzeit miterleben ist die offen zur Schau gestellte Demontage sämtlicher westlicher Errungenschaften, die diese Bezeichnung wenigstens oberflächlich betrachtet verdient haben – die Selbst-Demontage des Westens. Und das tut er indem einfachste kognitive Fähigkeiten über den Haufen geworfen werden – die Demontage des Denkens, im Grunde genommen die Demontage des Abendlandes bis ins alte Griechenland.

    Und jeder Homo sapiens, sofern ihm nicht an Verdrängung gelegen ist, darf als Zeitzeuge daran teilhaben, wie sich die westlichen MASSEn selbst disqualifizieren, wie unsere Politiker alles volksverraten was man Animal (ir)rationale von klein auf beibrachte.

    Es kommt der Tag an dem in Peking das erste Museum für die untergegangene westliche Kultur eingerichtet wrid und die Besucher werden staunen, wie so viel Hirn so viel Brei erzeugen konnte. Danke Zion.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  6. Australien droht jetzt, kein Uran mehr nach Russland zu liefern!
    Aber diese Aufgabe übernehmen liebend gerne die Iraner, meine ich.

  7. Dass Russland schon seit Stalins technologisch revolutionären Zeiten technisch weltklasse, sogar führend war, und High Tech Patente (ja auch in die USA) verkauft hatte, sollte bekannt sein. Heute können die Russen sicher gerne auf polnische Gammellebensmittel, deutschen Maschinen-, KFZ-Schrott oder längst überholten angelsächsische Hard-/ Softwareklamotten verzichten. Und das Zeug selber herstellen oder billigst in China / Indien einkaufen. Wo kommt der schnellste Computer, die beste Software und die beste Massenware denn her ? Bestimmt nicht von Microschrott oder dem deutschen, ideenlosen, monopolistischen Aufkaufladen SAP.
    Generelle Fragen / Fakten , die in NEP und anderen guten Blogs leider vergessen werden :
    1) Mainstreammedien haben schon vor über 10 Jahren ganz offen von der WUNSCH NATO Mitgliedschaft der Ukraine geschrieben.
    2) Russland wusste ganz genau, spätestens seit September letzten Jahres: dass mit den polnisch faschistischen Ausbildungsstätten für die Ukra Faschos, mit den paar Monate später stattfindenden Putsch die NATO Herrschaft besiegelt wird.
    3) Da die – selbst nach westlicher Definition – rechtmässige Regierung sich nicht zur Wehr gesetzt hatte, wussten alle Ukrainer im Staatsapparat, dass die NATO jetzt das Sagen hat. Ägypten war doch lehrreich genug, oder ?
    4) Wie kann man die Punkte jemanden auf der Strasse erklären ?

  8. Kinder-Fragen
    Ich halte die obigen Behauptungen und Punkte abgesehen von Punkt 1) und 2) im Wesentlichen für unzutreffend, von daher kann ich nicht sagen, wie man die anderen Behauptungen jemandem auf der Straße erklären kann.

    Zu Punkt 1) und 2): Daran, dass einige mächtige Kräfte im Westen die Ukraine in der NATO haben wollen, gibt es seit vielen Jahren keine Zweifel, denn sie haben 2008 offen versucht, einen Membership Action Plan für die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine zu bekommen, und sind daran damals nur knapp – im Wesentlichen am Widerspruch von Angela Merkel, wenn ich mich recht erinnere – mit dem Vorhaben gescheitert. Und auch Russland weiß natürlich spätestens seit dieser Zeit, dass mächtige Kräfte im Westen die Ukraine in die NATO bringen wollen.

  9. Die EU Hirnlos wie in den letzten Jahren, und Russland mit intelligenten Lösungen. Wohin steuert das Verbrecher Kartell der EU sollte die Frage sein, wo man nur Berichte fälscht, Gelder in Milliarden Höhe verpulvert und oft mit Kriminellen, weil man selbst vollkommen korrupt ist

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