Zionistisches Apartheidregime schwächelt

Das gegenwärtige Massaker in Gaza offenbart deutliche Schwächen im zionistischen Macht- und Propaganda-Apparat.

Zunächst einmal ist da das Militär. Entsprechenden US-Gesetzen folgend hochgerüstet insbesondere mit vielen US-amerikanischen Waffen und Steuergeldern, wozu noch einiges an Geschenken aus Deutschland hinzukommt, gilt das israelische Militär als das mit großem Abstand stärkste der Region. Und so ist die israelische Erwartungshaltung, wenn die zionistische Armee eine ihrer etwa alle zwei Jahre stattfindenden Strafaktionen im durch eine israelisch-ägyptische Blockade von beinahe jeglichem militärischen Nachschub abgeschnittenen Gazastreifen durchführt, dass die Israelis dabei praktisch keine Verluste erleiden, oder allenfalls, wie bei Operation Cast Lead im Januar 2009, Verluste im Verhältsnis von etwa 1 zu 100.

Doch diesmal ist es anders. Zwar ist es der israelischen Armee laut dem United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs OCHA (Stand Montag, 28.7. 15:00h) in den letzten drei Wochen in Gaza gelungen, 1065 Palästinenser zu töten, darunter 795 Zivilisten, wovon 229 als Kinder und 118 als Frauen gezählt wurden, doch musste das zionistische Regime einräumen, dass dabei bereits 53 zionistische Soldaten sowie drei Zivilisten in „Israel“ – darunter ein zionistischer Rabbi, der israelische Truppen an der Front mit Essen versorgt hat – ums Leben kamen. Das Verhältnis von getöteten Israelis zu getöteten Palästinensern liegt also gegenwärtig nicht bei dem für israelische Massaker in Gaza üblichen Verhältnis von 1 zu 100, sondern gegenwärtig gerade mal bei 1 zu 20.

Natürlich kann die israelische Armee durch den verstärkten Einsatz der Luftwaffe und einen vermehrten Einsatz besonders grausamer oder in zivilen Gebieten verbotener Waffen wie Flechetten, Streubomben und weißen Phosphor das Verhältnis von 1 zu 20 so zu israelischen Gunsten verbessern, dass die zionistische Kolonialistenbevölkerung mehr Befriedigung durch das gegenwärtige Massaker in Gaza verspürt, und das zionistische Regime geht auch in diese Richtung, doch limitiert eine weitere überraschende Schwäche die israelische Führung dabei: der Verlust der totalen Medienhoheit international, insbesondere in der westlichen Welt. Zwar berichten in der westlichen Welt nach wie vor die meisten Medien über das, was gerade in Gaza geschieht, entlang der Linien der Lügen und unbewiesenen Behauptungen der zionistischen Hasbara, und lassen praktisch alle Fakten weg, die die israelischen Behauptungen als Lügen entlarven würden. Doch im für das zionistische Regime besonders wichtigen englischsprachigen Raum, insbesondere in Britannien und den USA, tauchen überraschende Lücken in der totalen zionistischen Medienhoheit auf, wo reihenweise Lügen der zionistischen Hasbara in Stücke gerissen werden und mitfühlend mit den palästinensischen Opfern des zionistischen Massakers berichtet wird, was bei isralieschen Massakern in den letzten Jahren nicht zu beobachten war.

So berichtet der populäre britische TV-Sender Channel 4 seit Wochen andauernd über die Grausamkeit des israelischen Vorgehens in Gaza. Beispielhaft ist etwa, wie Channel 4 im Interview mit dem israelischen Regimesprecher Mark Regev die plumpen zionistischen Lügen zum Einsatz von in zivilen Gebieten verbotener Waffen wie Splitterbomben und weißem Phosphor vor großem Publikum schonungslos bloßstellte. Und in den USA trägt beispielsweise der zum unter anderem im Rüstungsgeschäft aktiven Konzern General Electric gehörende TV-Sender NBC News israelische Verbrechen in Gaza quasi in Echtzeit in die Wohnzimmer amerikanischer TV-Zuschauer, wobei zynische Lügen des zionistischen Regimes, wie Hamas selbst wäre für israelische Verbrechen wie Angriffe auf Krankenhäuser und Bombenmassaker an Kindern in Gaza verantwortlich, den Zuschauern genau so, nämlich als offensichtlich zynische Lügen des israelischen Regimes präsentiert werden. Bezeichnend für die gegenwärtige Schwäche der zionistischen Lobby, die Berichterstattung in den Massenmedien auf die zionistische Propaganda-Linie zu bringen, ist, dass die Entscheidung des NBC-Managements den NBC-Korrespondenten in Gaza, der durch seine mit den Opfern israelischer Angriffe, etwa den von der zionistischen Armee am Strand von Gaza massakrierten Kindern, einfühlsame Berichterstattung aufgefallen war, „aus Sicherheitsgründen durch einen für eine pro-israelische Sichtweise bekannten Journalisten zu ersetzen“, anschließend umgehend rückgängig gemacht wurde. Anlässlich dessen, dass große westliche Mainstreammedien wie Channel 4 und NBC Tag für Tag detailgetreu über israelische Grausamkeiten und Verbrechen in Gaza berichten, schafft es die zionistische Lobby nicht mehr, andere und kleinere Medien, etwa im Print, dazu zu bringen, entsprechende Fakten totzuschweigen und den israelischen „Anti-Terror-Einsatz“ in Gaza rundum gutzuheißen. Hinzu kommen auch in den USA verbreitete Auslandssender wie Russia Today und Al Jazeera, die die israelischen Grausamkeiten in Gaza ebenfalls in die Wohnzimmer der englischsprachigen westlichen Welt tragen. Anders als in vergangenen Jahren fällt es dabei Zionisten gegenwärtig insbesondere im Fall von Al Jazeera schwer, dessen Berichterstattung als arabische Lügenpropaganda abzutun, denn in den letzten drei Jahren haben Zionisten die verlogene Berichterstattung von Al Jazeera in Bezug auf Syrien und Libyen stets über den grünen Klee gelobt.

Dass ein Teil der englischsprachigen britischen und US-amerikanischen Massenmedien die israelischen Verbrechen und Grausamkeiten in Gaza thematisiert, hat globale Auswirkungen. Zwar hält die Front zionistischer Lügenpropaganda in den Massenmedien von europäischen Kernstaaten wie Deutschland, Frankreich und Italien gegenwärtig noch, doch führt die kritische Berichterstattung bereits zu Verunsicherung auf Seiten des zionistischen Regimes über Palästina selbst, was wiederum zu Peinlichkeiten und Verunsicherung in den dem zionistischen Regime eigentlich mit Haut und Haaren ergebenen Propaganda-Apparat zentraleuropäischer Staaten führt. Ein typisches Beispiel dafür ist die Berichterstattung der staatlichen deutschen Märchenschau über den Granatbeschuss des palästinensischen Widerstandes, durch den am Montag vier zionistische Soldaten in der Nähe des zionistischen „Kibbutzes“ Beeri einige Kilometer nördlich des Gazastreifens ums Leben gekommen sind.

Zunächst meldete die Haaretz, bei dem Granatbeschuss seien vier israelische Soldaten ums Leben gekommen. Hamas vermeldete daraufhin triumphierend, Medien des zionistischen Feindes hätten zugegeben, dass es Hamas gelungen sei, durch Granatbeschuss israelische Soldaten zu töten. Anschließend streute die israelische Seite bezüglich desselben Ereignisses, es seien nicht vier Soldaten, sondern vier israelische Zivilisten von palästinensischen Mörsergranaten getroffen worden. Die dem zionistischen Regime treu ergebene staatliche deutsche Tagesschau berichtete dazu, entlang der gleichen zionistischen Propagandalinie wie Hunderte andere Massenmedien weltweit:

Vier israelische Zivilisten getötet

Beim bislang folgenreichsten Beschuss Israels starben vier Zivilisten. Nach Angaben von Rettungskräften wurden sie im Grenzgebiet zum Gazastreifen von Mörsergranaten getroffen. Seit dem 8. Juli waren davor drei Zivilisten getötet worden.

Doch einige Stunden später gab die IDF – wohl damit rechnend, dass diese Lüge angesichts der kritischen Berichterstattung kurze Beine haben würde – zu, dass es sich bei den durch den Granatbeschuss getöteten Israelis nicht um Zivilisten, sondern um Soldaten handelte. Die staatliche deutsche Märchenschau sah sich daraufhin gezwungen, ihre auf zionistischen Quellen basierende vorherige Berichterstattung wie folgt zu korrigieren:

IDF-Soldaten sterben bei Mörserbeschuss

Im Grenzgebiet zum Gazastreifen starben vier israelische Soldaten bei einem Mörserangriff. Zunächst hatten Rettungskräfte behauptet, bei den Opfern handele es sich um Zivilisten.

Lesern und Zuschauern mag es zunächst nicht sonderlich auffallen, dass die Tagesschau damit zwei unangenehme Eingeständnisse gemacht hat, nämlich erstens, dass israelische Rettungskräfte getötete israleische Soldaten zu getöteten israelischen Zivilisten umgelogen haben, und zweitens, dass die Redaktion der Tagesschau auf diese zionistische Lüge hereingefallen ist. Den Redakteuren der Tagesschau wird jedoch mit Sicherheit genau wie zahlreichen anderen Journalisten weltweit, die zunächst die gleiche zionistische Lüge verbreitet haben, aufgefallen sein, dass die Halbwertszeit zionistischer Behauptungen zum Konflikt in Gaza gegenwärtig nicht eben groß ist, und es ratsam sein könnte, zionistische Behauptungen diesbezüglich mit eher spitzen Fingern anzufassen.

Es ist durchaus anzunehmen, dass viele Journalisten, selbst wenn sie der zionistischen Propaganda-Linie folgen und für das israelische Regime unangehme Fakten und Nachrichten verschweigen, sich im Hinterkopf durchaus dessen bewusst sind, dass solche schnell korrigierten Lügen nur die Spitze eines wesentlich größeren zionistischen Propagandabergs sind. So stellt etwa die schlichte Tatsache, dass der bei weitem überwiegende Teil palästinensischer Opfer des israelischen Anti-Terror-Einsatzes Zivilisten sind, während gleichzeitig der bei weitem überwiegende Teil israelischer Opfer des Konfliktes Soldaten sind, die israelische Propagandalinie völlig auf den Kopf, derzufolge die israelische Armee bei ihrem „Anti-Terror-Einsatz“ sorgsam zwischen Bewaffneten und Zivilisten trenne, während die bewaffneten Palästinenser nahezu ausschließlich israelische Zivilisten angreifen würden. Ebenfalls könnte einigen Journalisten bewusst sein, dass ein BBC-Reporter kürzlich meldete, ein hochrangiger israelischer Polizeichef habe ihm erklärt, der Mord an drei Israelis, der der Anlass für den gegenwärtigen israelischen „Krieg gegen Hamas“ ist, sei kein Verbrechen der Hamas, was auf nicht weniger hinausläuft, als dass Zionistenboss Benjamin Netanjahu seinen Kriegsgrund gegen Hamas in ähnlich verlogener Weise erfunden hat, wie Bush und Blair ihren Kriegsgrund gegen den Irak 2003 erfunden hatten. Ebenfalls könnte einigen Journalisten bewusst sein, dass es von israelischer Heuchelei zeugt, wenn das israelische Regime einerseits unter Ausnutzung anti-islamischer Ressentiments in christlich geprägten Ländern versucht, die durch einen Sieg in demokratischen Wahlen als Vertreter der palästinensischen Bevölkerung legitimierte Hamas als unbedingt zu bekämpfende „radikalislamische“ Terrororganisation zu brandmarken, und das israelische Regime andererseits in Bezug auf Syrien wiederholt öffentlich erklärt hat, eine Machtübernahme durch viel extremistischere bewaffnete islamische Gruppen wie Al Kaida im Vergleich zu einem Sieg des kaum als islamistisch anzusehenden syrischen Präsidenten Assad zu begrüßen. Natürlich könnte einigen Journalisten auch auffallen, dass führende internationale Politiker beispielsweise im Fall Libyen aufgrund des vorgeblichen Einsatzes der libyschen Luftwaffe gegen die Zivilbevölkerung eine Flugverbotszone, einen internationalen Militäreinsatz und UN-Sanktionen gefordert und durchgesetzt haben, während die gleichen Politiker nun im Fall Gaza fordern, nichts dergleichen gegen Israel zu unternehmen. Die Lügen, die Heuchelei und die doppelten Standards sind dabei offensichtlich.

Und diese Dinge sind, für jeden Journalisten erkennbar, nur die Spitze des Eisberges. Dahinter gibt es, wie jeder Journalist zumindest ahnen kann, weitere große Themenbereiche, die die israelische Position diskreditieren, so etwa der trotz erheblicher westlicher Kritik fortgesetzte Siedlungsbau im 1967 von Zionisten okkupierten Palästina, Netanjahus subtile oder weniger subtile Streitereien mit Obama, das Einpferchen von fast zwei Millionen Menschen im kleinen Gazastreifen und die inhumane israelische Blockade gegen den Gazastreifen durch Israel, jüdischer Extremismus in Israel, die israelische Bombardierung von Krankenhäusern und UN-Schulen in Gaza, das Versagen der Israel-Lobby beim Versuch, Britannien und die USA zum offenen Krieg gegen Syrien zu bewegen, Israels apartheidartiges Zwei-Klassen-System für Juden und Araber, der israelische Beschuss von exakt den Gebieten in Gaza wohin zu fliehen Israels Armee vorher die Bevölkerung Gazas aufgefordert hat, Israels Unwilligkeit definierten Grenzen im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung zuzustimmen, und so weiter und so fort, die Liste potentieller Leichen im politischen Keller Israels ist so lang, dass sie schier unendlich erscheint. Und, angesichts der kritischen Berichterstattung in britischen und US-amerikanischen Mainstreammedien über Israels „Anti-Terror-Einsatz“ in Gaza sieht es zunehmend danach aus, dass das israelische Regime und die zionistische Lobby in den USA und Europa nicht mehr in der Lage ist, zu verhindern, dass davon demnächst einiges auf den Tisch kommt.

Die Brüche und Schwächen im zionistischen Propaganda-Netzwerk der westlichen Welt haben nun auch auf diplomatischer Ebene zu Entwicklungen geführt, die in dieser Form so zuvor kaum zu sehen waren. Bereits zwei Wochen nach dem Beginn des gegenwärtigen israelischen Massakers in Gaza warf die sonst praktisch ausnahmslos auf US-amerikanischer und zionistischer Linie agierende UN-Menschenrechtsratsvorsitzende Navi Pillay Israel vor, es gebe deutliche Anzeichen dafür, dass Israel nicht genug zum Schutz palästinensischer Zivilisten unternehme und wahllose Angriffe in Gaza durchführe, und damit Kriegsverbrechen begehe. Der UN-Menschenrechtsrat beschloss sodann basierend auf dieser Anschuldigung bei 29 Ja-Stimmen, 17 Enthaltungen und nur einer Gegenstimme, nämlich der der USA, eine internationale Kommission zur Untersuchung von Rechtsverstößen in Gaza seit Mitte Juni einzurichten. Schon dieses Abstimmungsergebnis zu der Einrichtung der Untersuchung, deren zu erwartendes Ergebnis ist, dass die israelische Regierung und Armee Kriegsverbrechen begangen hat, legt nahe, dass die Nachrichten über israelische Schandtaten zu deutlich und die zionistische Lobby angesichts dieser Situation zu schwach sein könnte, um das israelische Regime vor jeglichen Konsequenzen seiner Schandtaten zu schützen. Mit Vorlage des Untersuchungsergebnisses muss das zionistische Regime beispielsweise außer einem weiteren Imageschaden damit rechnen, dass Palästina dem internationalen Strafgerichtshof beitritt und das israelische Regime dort verklagt, und dass israelische Offizielle ob ihrer Taten in europäischen Staaten mit universieller Jurisdiktion in Fragen von schweren Kriegsverbrechen verfolgt werden.

Neben der Schwäche bei der Dominanz internationaler Organe wie dem UN-Menschenrechtsrat schwächelt das zionistische Apartheidregime auch bei der Dominanz der bilateralen Beziehungen zu einigen Staaten, die die zionistische Lobby bisher stets in der Tasche hatte. Besonders markant ist diesbezüglich der dem israelischen Regimechef von US-Außenminister Kerry vorgelegte Waffenstillstandsplan, der, wie die Presse im zionistisch besetzten Palästina unter Berufung auf ein „sehr hochrangiges“ israelisches Regierungsmitglied berichtete, zu einem „Schock“ in der israelischen Regierung führte, vom israleischen Kabinett abgelehnt wurde. Der Versuch führender Zionisten, Kerry ob seines Waffenstillstandsplanes als „Verräter“ an Israel zu brandmarken, ging indes schief. Das ist nur logisch, denn bei einem Kampf gegen Kerry könnte Netanjahu eine vernichtende Niederlage erleiden. Man denke nur etwa daran, dass Netanjahu mit Samantha Power zwar eine getreue zionistische Gefolgsfrau als US-Botschafterin bei der UNO installiert hat, Kerry jedoch ihr Vorgesetzter ist, und er sich jederzeit an ihrer Stelle in entscheidende Sitzungen des UN-Sicherheitsrates setzen kann. So könnte Kerry etwa, wenn es im UN-Sicherheitsrat um eine Verurteilung oder gar Sanktionen gegen Israel geht, seinen Arm nicht zum Veto erheben, und dabei sogar Rückendeckung von Obama bekommen, der mit Netanjahu ob seiner offenen Unterstützung für seinen Gegenkandidaten Romney noch eine Rechnung offen hat. Nachdem die US-Administration durchsickern ließ, die israelisch-amerikanischen Beziehungen könnten Schaden nehmen, wenn Israel persönliche Anfeindungen gegen US-Außenminister Kerry fortsetze, ruderte der israelische Botschafter in den USA denn auch prompt zurück, lobte Kerrys vorbildlichen Einsatz für Israel und bezeichnete die Diskrepanzen um Kerrys Waffenstillstandsplan als Missverständnis. Der US-Waffenstillstandsplan, der das zionistische Regime so wütend gemacht hatte, weil er außer einem Waffenstillstand eine humanitäre Aufweichung der israelischen Blockade gegen Gaza vorsieht, was das zionistische Regime als „Sieg für Hamas“ interpretiert, liegt unterdessen weiter auf dem Tisch.

Aber auch andere Staaten, die die zionistische Lobby normalerweise fest in der Tasche hat, etwa Deutschland, wo Kanzlerin Merkel nach dem Prinzip „Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson“ regiert, und selbst Frankreich und Italien, wo die glühenden Zionisten Hollande und Renzi regieren, sind, vielleicht mit Ausnahme von Australien und Kanada, deren Regierungschefs beinahe noch extremer zionistisch als das zionistische Regime in Palästina sind, sind mit ihrer Unterstützung für das gegenwärtige israelische Massaker in Gaza vergleichsweise vorsichtig. So wird etwa in Deutschland pausenlos das Mantra der zionistischen Hasbara wiederholt, Israel habe ein Recht darauf sich gegen „Hamas und andere palästinensische Terroristen“ zu verteidigen, aber gleichzeitig wird ab und an die Bemerkung hinzugefügt, dass das selbstverständlich im Rahmen der Verhältnismäßigkeit erfolgen müsse, womit natürlich genau das Scheunentor der Meinung aufgemacht wird, Israel vorzuwerfen, das Kriegsverbrechen der Anwendung „unverhältnismäßiger Gewalt“ zu begehen, und darauf aufbauend politische Konsequenzen zu fordern. Gleichzeitig ist in nicht zum Westen gehörenden Teilen der Welt gegenwärtig eine Verschärfung des Tonfalls gegen Israel festzustellen, wie es dsa seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Harsche Kritik an Israel kommt gegenwärtig nicht nur aus dem Iran, Syrien und der Türkei, wo möglicherweise eine neue Flotilla unter Führung der Mavi Marmara zum Blockadebruch auf den Weg nach Gaza gebracht werden soll, jedoch diesmal nicht unbewaffnet, sondern in Begleitung durch die türkische Marine, sondern beipsielsweise auch aus der südamerikanischen Führungsmacht Brasilien, wo Präsidentin Dilma Rousseff Israels Handlungen in Gaza soeben als „Massaker“ bezeichnete und aus Protest den brasilianischen Botschafter aus Israel abzog.

ZU den militärischen, medialen und politischen Problemen des zionistischen Regimes kommt das Problem der öfentlichen Meinung in der Welt, und da insbesondere in den Staaten, die das zionistische Apartheidregime bislang vorbehaltslos unterstützen und ihne deren Unterstützung „Israel“ nicht existieren kann. Bereits vor dem gegenwärtigen Massaker in Gaza hatte Israel Probleme damit, die internationale BDS-Bewegung gegen die zionistische Besatzung und Apartheid in Schach zu halten. So hat in diesem Jahr etwa mit der Presbyterian Church eine der größten Kirchen der USA offziell beschlossen, wegen der anhaltenden Besatzung der palästinensischen Westbank durch Israel an BDS teilzunehmen, mehrere wichtige US-Universitäten haben ähnliche BDS-Beschlüsse gefasst und auch die größte britische Gewerkschaft hat so einen BDS-Beschluss gefasst. Mit dem Live in die Wohnstuben der USA und Britannien servierten israelischen Massaker in Gaza werden solche BDS-Bemühungen unzweifelhaft nicht geschwächt, sondern gestärkt. Jedes neue vom zionistischen Regime in Gaza begangene Massaker bedeutet eine Schwächung der globalen Unterstützer Israels und eine Stärkung der Gegner. Zwar ist noch nicht absehbar wie weit diese Auswirkungen letztlich gehen, aber potentiell könnten sie bei einem Monate Tag für Tag andauernden israelischen Massaker in Gaza so weit gehen, dass das zionistische Apartheidregime die Unterstützung durch Mehrheiten in der Bevölkerung in westlichen Schlüsselstaaten wie den USA komplett verliert, und Politiker, die entsprechend den Wünschen der zionistischen Lobby die Interessen Israels in ihren nationalen Parlamenten vertreten, es schwer haben, gewählt zu werden. Kommt es dazu, könnte diese Entwicklung das zionistische Apartheidregime komplett erledigen. Die Verhängung eines Waffenembargos würde dazu reichen, denn ohne die Lieferung von Waffen aus den USA und der EU kann das zionistische Kolonialregime aufgrund der in Palästina fehlenden eigenen industriellen Basis und der geringen Wirtschaftskraft Israels nicht dauerhaft existieren.

Durch diese mediale und diplomatische Entwicklung wird die praktische Fähigkeit des israelischen Regimes eingeschränkt, die Strategie, mit Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung von Gaza den palästinensischen Widerstand in die Knie zu zwingen, wie von einem großen Teil der zionistischen Besatzungsbevölkerung in Palästina gewünscht, erfolgreich weiterführen zu können. Zwar begeht das zionistische Regime weiter Massaker in Gaza, aber jede neue israelische Gräueltat gegen die Zivilbevölkerung von Gaza führt zu einer Vergrößerung des israelischen Imageschadens und zumindest potentiell auch zu schwereren juristischen und diplomatischen Schäden für Israel. Würde die israelische Armee hingegen tatsächlich gegen Hamas kämpfen und dazu verstärkt in die Nahdistanz gehen, würden die israelischen Verluste weiter steigen, was wiederum von der zionistischen Bevölkerung in Palästina nicht akzeptiert würde. Netanjahu hat sich somit durch das von ihm selbst begonnene Massaker in Gaza in eine mehrfache Zwickmühle gebracht: führt er das Massaker in Gaza gegen die Zivilbevölkerung fort, schwächt das die internationale Position Israels, führt er hingegen tatsächlich Krieg gegen Hamas, schwächt das seine innenpolitische Position und er könnte entmachtet werden. Stoppt Netanjahu die militärische Operation in Gaza ganz und schließt einen von Hamas akzeptierten Waffenstillstand entlang der Linien des Kerry-Vorschlages, wird ihm innenpolitisch eine Niederlage in einem selbst gewählten Krieg gegen Gaza vorgeworfen werden und er muss mit Entmachtung rechnen, setzt er die Militäroperationen gegen Gaza hingegen fort, schwächt das mit jedem weiteren Tag Israels internationale Position weiter. Von „Freunden Israels“ anderswo in der Welt begangener Terror und False-Flag-Terror hat es bisher trotz eifriger Bemühungen des zionistischen Propaganda-Apparates nicht vermocht, die Aufmerksamkeit der Welt vom zionistischen Massaker in Gaza entscheidend abzulenken.

Bislang sieht es trotzdem nicht so aus, dass Netanjahu alsbald einzulenken und das Massaker in Gaza abzubrechen gedenkt. Und so ist möglicherweise damit zu rechnen, dass Netanjahu das Massaker in Gaza so lange fortführen wird, bis er durch den innenpolitischen Druck, den die dabei ums Leben gekommenen israelischen Soldaten erzeugen, ähnlich wie das bei rund 120 toten israelischen Soldaten im zionistischen Krieg 2006 gegen die Hisbollah geschah, zum Abbruch des Massakers in Gaza gezwungen wird. Was dann der internationalen Unterstützung für das zionistische Terrorregime über Palästina in der westlichen Welt noch übrig sein wird, wird abzuwarten bleiben. Was hingegen bereits jetzt ziemlich sicher ist, ist, dass sie geringer als vor dem Massaker in Gaza sein wird.

16 Gedanken zu “Zionistisches Apartheidregime schwächelt

  1. Proloschenko läßt ballistische Kurzstreckenraketen auf die Separatisten feuern!

    offenbar hat da jemand größtes Interesse möglichst schnell an die Absturzstelle von MH17 zu gelangen

  2. Das habt ihr bestimmt noch nicht gesehen – Was so eine kleine Kamera alles macht:

  3. „Bislang sieht es trotzdem nicht so aus, dass Netanjahu alsbald einzulenken und das Massaker in Gaza abzubrechen gedenkt.“

    Vielleicht hat er Gefallen an Mosche Feiglin´s Plan gefunden. http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15326#.U9gGhOJqPzp Sieht man sich das mal, dann umfasst die gegenwärtige israelische Militäroperation gegen Gaza fast komplett die ersten vier der sieben geplanten Phasen. Dieser Plan, der sich in sieben Phasen gliedert, sieht vor, die Bevölkerung des Gaza-Streifens zu deportieren und den Streifen zu annektieren.

    Voltairenet schreibt dazu noch folgendes:

    „Laut dem ehemaligen ägyptischen Außenminister Ahmed Aboul Gheit hätten die Vereinigten Staaten den Sturz von Hosni Mubarak im Jahr 2011 organisiert, weil er gegen die von Washington verlangte Deportation der Gaza-Bewohner in den Sinai war.“ http://www.voltairenet.org/article184896.html

    Danke btw für den ausführlichen Bericht.

    1. Sehr gehrter Alberich, eine kleine Ergänzung, dass ganze Eretz Israel, umfast ein Gebiet, von den Pyramiden Ägyptens, bis zu den Stufenpyramiden Mesopotaniens. Die Auslöschung der Semiten ( Palestinenser ), ist nur der Auftakt.

  4. Das ganze GB/USIsrael Imperium schwächelt, es kann aber immer noch unendliches Leid, über die Menschheit bringen, es hat ja immer noch die Wahnsinnigste Vernichtungsmaschinerie, die auf dieser Welt je gesehen wurdet. … Solange WIR nicht Schluss und AUS sagen und auch danach handeln, haben WIR ihnen die Macht gegeben, WIR müssen sie uns Zurück holen.

  5. Wie immer eine sehr gute und Umfangreiche Analyse. Da ich selbst einen newsletter verfasse, weiß ich wieviel Arbeit da drin steckt. Vielen dank! Wie schätzt du die Lage zur zeit in Syrien ein?

    1. max rexet
      Danke für die Blumen.

      Was Syrien angeht, ist gerade so etwas wie eine Pause, blutige Pause, aber trotzdem so etwas wie Pause. Die Terroristen sind unfähig, wesentliche Gewinne zu erzielen, und die syrische Armee macht gerade Pause in Bezug auf Geländegewinne wegen Eid Al-Fitr (Feiertage zum Ende des Ramadan). Terrorakte und das Ausdünnen von Terroristen laufen aber weiter.

      Wenn’s weiter geht, wird es hier auch wieder einen ausführlichen Artikel zur Lage in Syrien geben.

  6. Schaut Euch doch mal die gerade zu Ende gegangene Runde von Anne Will an. Dort schwadronierten Wolffsohn und der … Dressler, über die Saubermänner Tel Avivs. Eine sehr gute Position vertrat die Botschafterin Palästinas und ‚Todi‘ redete mir zu viel herum.

    Man kann schon nicht mehr so viel essen, wie man kotzen möchte! Andere Länder wurden wegen weitaus weniger Verbrechen zerbombt!

    1. Das Interessantest und Erwähnungswürdigste an dieser Diskussion war der letzte Punkt des Wolffsohns, der (fast ;-)) untergegangen ist:
      „Es gibt noch eine vierte Möglichkeit: Jordanien hat jetzt schon einen Anteil von 80% Palästinensern…“ – dann war die Sendung zu ende!
      Die alte „VT“ von der Translokation des palästinensischen Staates ins jordanische Staatsgebiet hinein, von einem Zionisten ausgesprochen.

  7. UKRAINISCHE FASCHISTEN REDEN KLARTEXT UND HANDELN DANACH

    Ukraine-TV: Aufruf zur Ermordung von überflüssigen Menschen

    http://urs1798.wordpress.com/2014/08/01/internationale-kriegsabenteurer-treten-den-kiewer-neonazi-asov-battalionen-bei-und-bringen-menschen-in-novorussia-um/

    Mich beschleicht immer mehr der sehr laute „leise Verdacht“, dass die ukrainischen Faschistenbanden im Sold der EUSA zionistische Ausbilder haben.

    Die Ereignisse zeigen eindeutig ein Konglomerat alter Traditionen der Kollaborateure deutscher Besatzer im Kampf gegen den ‚jüdischen Bolschewismus’ und zur ‚Germanisierung des Ostens’ und der Jahrzehntelangen Erfahrungen israelischer Aggressoren – nicht nur bei der Ablenkung der Welt von ihren Verbrechen – bei der ethnisches Säuberung ganzer Regionen. Und dabei handelte Zion ja bekanntermaßen ohne Rücksicht auf ‚Kollateralschäden’!

  8. So geht man in Zukunft in Europa wieder mit einer ungehorsamen Bevölkerung um:

    Die Sylvesterböller des Gazastreifens sieht man am dunklen Nachthimmel fliegen und zerplatzen; aber auf den amerikanischen Sattelitenbildern ist keine Buk-Rakete zu sehen! Aber nun kommt die gute alte Su-25 wieder ins Geschäft!

    http://epochtimes.de/OSZE-Beobachter-bestaetigt-Maschinengewehr-Beschuss-von-MH-17-VIDEO-a1171802.html

    NATO bestätigt Einsatz von Mittelstreckenraketen der ukrainischen Armee
    http://de.ria.ru/politics/20140801/269174717.html

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