Zensur der Tagesschau zum mutmaßlichen Abschuss von MH17

Die für anti-russische Hetze berüchtigte staatliche deutsche Märchenschau hat am Samstag zum Absturz von Flug MH17 in der Nähe von Donezk, bei dem es 298 Tote gab, einen Artikel mit Titel „Untersuchungen des MH17-Absturzes: Putin in der Defensive“ veröffentlicht.

Ein Leser des Artikels stellte im Kommentarbereich dazu die Frage: „Warum wurde erlaubt, dass zivile Flugzeuge über diese Region fliegen durften!“

Ein Parteibuch-Leser versuchte daraufhin dem Leser mit folgendem Kommentar zu antworten:

@21:08 von STOPP

„Warum wurde erlaubt, dass zivile Flugzeuge über diese Region fliegen durften!“

Darauf gibt es wohl nur eine plausible Antwort:

Ukrainische Militärflugzeuge brauchten die zivilen Passagierflugzeuge als „Deckung“ für ihre Militäroperationen gegen Aufständische in der Region.

Eine Aufständische aus dem Raum Donezk hatte bereits vor einem Monat beschrieben, dass sich zwei ukrainische Kampfjets hinter einem Passagierflugzeug versteckt haben, dann zu einem Bombenangriff heruntergekommen sind, nach dessen Abschluss die Kampfbomber sich schnell wieder in die Deckung des Passagierflugzeuges begeben haben.

Das schon vor einem Monat mit deutschen Untertiteln versehene Video trägt bei Youtube den Titel „Junges Mädel mit Sturmgewehr aus Slawjansk erklärt Kiewer Junta den Krieg“ und lässt sich so leicht finden.

Die Behörden der selbsterklärten, aber real existierenden Donezker VR hatten ihren Luftraum übrigens schon lang gesperrt, nur haben viele Fluglinien diese Sperre einfach ignoriert.

Die Zensoren der Tagesschau haben den Kommentar unterdrückt. So zeigt sich wieder einmal, dass die Tagesschau Fakten, die ihrer anti-russischen Hetz-Propaganda im Wege stehen, radikal zensiert und das Recht auf Meinungsfreiheit bei der Tagesschau keine Geltung hat, wenn es ihrer Hetze im Wege steht.

56 Gedanken zu “Zensur der Tagesschau zum mutmaßlichen Abschuss von MH17

  1. Gelöscht worden ist leider – in diesem Blog – auch mein Kommentar dazu, daß Putin Fußball guckte, während im Donbass Russen geschlachtet werden.
    Ich probier es wieder mit folgendem Übersetzungsversuch eines Artikels von Juri Krupnow von der Seite http://rusvesna.su/news/1405807610. Sicher kein Sozialist, der Mann setzt auf patriotisch gesinnte russische Eliten. Immerhin ein Russe, der das Vorgehen der westlichen Imperialisten realistisch einschätzt:

    Rußland muß die Strafverfolgung derer einleiten, die ihm die Schuld an der Katastrophe von Donezk geben.

    Jurij Krupnow, Aufsichtsratsvorsitzender des Instituts für Demographie, Migration und Regionalentwicklung gab eine Situationseinschätzung zur Katastrophe der malaysischen Boeing-777 über Donetzk, der 298 Menschen zum Opfer fielen.

    – Bei der Sitzung des UNO-Sicherheitsrates, die am 18. Juni stattfand, gab es praktisch eine offizielle Anschuldigung der Volkswehr und Rußlands. Was ist das für ein Szenarium und wie wird es sich entwickeln? Wem nutzt das?

    – Die Schuldigen der Tragödie standen von der ersten Minute ab fest – das sind Putin und Rußland. Alles übrige sind nur zusätzliche Illustrationen zu dem, was von Washington festgelegt wurde, und von denen, die ihm dienen (namentlich Australien, Großbritannien). Daraus ist im übrigen ersichtlich, daß wir es mit einer genialen Sonderoperation zu tun haben (wahrlich, ihre Genialität ist ihrer ganzen Natur nach satanisch und der Urheber dieser Provokation sollte in der Hölle braten), analog zum 11. September 2001, darauf gerichtet, die Situation um die Ukraine in ein neues Format zu überführen, ein Format der direkten Aggression gegen Rußland. Ein Format, das seinerseits mit einem Sturz des Regimes und auch Putins persönlich beginnen sollte, bis hin zu seiner physischen Vernichtung.

    Es ist Zeit zu begreifen, vor der Tür steht der Krieg! Und die russischen Eliten und das ganze Land müssen mobilisiert werden, wie das unter Kriegsbedingungen erforderlich ist. Jedoch in der Realität gibt es keinerlei Mobilisierung, im Gegenteil, zu beobachten sind eine außerordentliche Schwäche und Unangemessenheit bei der Einschätzung der Ereignisse. Tränen der Rührung bekommt man, wenn man die 10 „schrecklichen“ Fragen des Verteidigungsministeriums Rußlands an die ukrainische Seite zum Absturz der Boeing-777 liest, wenn man die bedrohliche 1020-er Erklärung Lawrows liest.

    Es ist offensichtlich, die Staatsmaschinerie funktioniert nicht und damit droht dem Land der Untergang. Die Eliten glauben, das alles läßt sich schon irgendwie „glattpolieren“, man wird sich schon verabreden und das glückliche Erdöldollarleben weiterführen können. Aber das sind nicht nur Illusionen, das ist schlechter – es ist eine Diagnose.

    – Wie muß Rußland in dieser Situation handeln?

    – Ich werde zum Anfang unterstreichen, daß Rußland das Wichtigste in der Strategie verpaßt hat – den günstigen Moment – April 2014, als alle Maßnahmen zur Denazifizierung der Ukraine hätten durchgeführt werden müssen. Aber danach gab es am 25. Mai die Präsidentenwahlen – die erste Legalisierung des gegenwärtigen Regimes in Kiew, und hinterdrein wurde am 27. Juni das Abkommen über die Assoziierung mit der Europäischen Union unterschrieben, und entsprechend erfolgte die zweite, noch stärkere Legitimierung des Regimes, eine Hyperlegitimierung.

    Daher befinden sich die Bürokraten und die Dienste, die das alles vermasselt haben, jetzt im Zustand der Unterwerfung.

    Es ist nicht verwunderlich, daß auch nach der Tragödie mit der Boeing von den offiziellen Organen Rußlands und den Staatsmedien der Diskussionsgegenstand vollständig falsch ausgewählt wurde. Wie zuvor wird alle Aufmerksamkeit auf die Aufklärung der Frage gerichtet, was denn ‚tatsächlich‘ mit der Boeing passiert ist, auf die Reaktion gegenüber den Beschuldigungen und Provokationen anläßlich dieses Umstandes, im wesentlichen, auf unendliche Rechtfertigungen von der russischen Seite: Wir, heißt es, haben das nicht getan, „Ich bin unschuldig!“.

    Aber das Grundsätzliche, die Hauptsache, worauf die Aufmerksamkeit der ganzen Elite Rußlands, der Staatsorgane und der staatlichen Medien gerichtet sein sollten, das ist die Tatsache, daß schon vor Durchführung einer objektiven und akribischen Untersuchung, vor Erhalt der Schlußfolgerungen der ICAO, Rußland beschuldigt und zum Schuldigen bestimmt wurde! Das heißt, allen ist schon klar, die Separatisten haben das Flugzeug abgeschossen und zwar mittels des Flugabwehr-Raketensystems „Buk“, das ihnen, klare Sache, Moskau geliefert hat.

    Das ist jedoch eine äußerst schwere Straftat seitens der westlichen Offiziösen und obersten Beamten. Das ist sowohl eine falsche Anschuldigung, als auch Verleumdung, als auch falsche Mordanklage, und dem Wesen nach die Verweigerung einer objektiven Untersuchung – eine ganze Reihe von Straftatbeständen.

    In einer öffentlichen Verlautbarung des Vizepräsidenten der USA Joseph Bidens (dessen Sohn eine amerikanische Firma führt und direkte kommerzielle Interessen in der Ukraine hat) wird ohne Umschweife die Volkswehr beschuldigt, folglich auch Rußland. Selbst in einem Auftritt des Präsidenten der USA Obama ertönen Behauptungen, daß die Rakete, die die Boeing getroffen hat, von dem Territorium abgefeuert wurde, das von den Separatisten kontrolliert wird. Ebenso hören wir zahlreiche Beschuldigungen der Volkswehr und Rußlands von Seiten Australiens, Großbritanniens und Litauens. Alles das wird protokolliert in offiziellen Dokumenten, verbreitet in millionenfachen Auflagen der Medien, wiedergegeben im Stenogramm der gestrigen Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrates.

    Vonnöten ist nicht, sich zu rechtfertigen und über das Thema „objektive Untersuchung“ zu phantasieren, sondern die Strafverfolgung jeder Person zu organisieren, die es wagt, und sei es auch nur indirekt, Rußland zu beschuldigen. Gegen alle, die schon Schuldzuweisungen gegenüber Rußland vorgebracht haben, müssen Strafverfahren eröffnet werden.

    Zugleich ist es notwendig, die Herangehensweise an das ukrainische Problem kardinal zu ändern, das Wirtschaftsmodell im Land und die ganze Ideologie zu ändern. Notwendig ist eine entschiedene, augenblickliche Umkehr – wie unmöglich das auch scheint. Gegenüber der Ukraine müssen wir ideologisch gewinnen, andernfalls wird das militarisierte Brudervolk und seine mit jedem Tag mit neuen Ressourcen vollgepumpte Armee gegen Rußland losgeschickt, und nicht nur gegen die Krim, sondern auch gegen Moskau.

    Es ist unumgänglich, die USA zu warnen, daß ihre Euphorie über die vermeintlichen Erfolge bei der Nazifizierung der Ukraine sie in der Endabrechnung sehr teuer zu stehen kommen, daß, wenn sie den Krieg wollen, sie diesen Krieg auch bekommen, und Obama wird ein Ehrengrab auf dem gleichen historischen Friedhof zusammen mit Napoleon und Hitler erhalten.

    Wir brauchen eine Ideologie der Entwicklung auf unseren tausendjährigen Grundlagen, einen Ausbruch aus den Schranken des Dollarsystems und die Bildung weltumspannender Entwicklungsherde und -zonen. Unumgänglich ist der totale Austausch der Eliten und eine Kaderrevolution. Wir haben einen detaillierten Plan, es muß nur der patriotische Teil der russischen Eliten aufwachen.

    Darin liegt heute der Nerv der Situation. Wir müssen für die Staatsmaschinerie schleunigst den informellen Ausnahmezustand ausrufen und mit allen vorhandenen Mitteln (Diplomatie, Massenmedien) eine aggressieve und klare Antwort erteilen auf die niederträchtige Provokation mit der malaisischen Boeing.

    – Sie erwähnten die Möglichkeit einer physischen Vernichtung Putins. Wie weit ist das realistisch und handelt es sich nicht nur um eine Art Metapher?

    – Das ist keine Metapher. Die demonstrativ-beispielhafte Ermordung Gaddafis fast in aller Öffentlichkeit ist drei Jahre her, die Erhängung Husseins, die Vernichtung von Führern unfolgsamer Staaten, die die „rote Linie“ in der Geopolitik überschritten haben – alles das ist heute die Standardtechnologie der angelsächsischen Gewaltdiplomatie, die man Dekapitation nennen kann – durch Enthauptung von Nationalstaaten.

    Darum steht die Frage der physischen Vernichtung des Präsidenten Rußlands schon auf der Tagesordnung.

    Sehen Sie sich das gestrige Facebook-Posting des Expräsidenten Georgiens Saakaschwili an, der direkt darauf anspielt, offensichtlich im Gleichton mit einem Programm Washigtons, daß Putin in die Fußstapfen Gaddafis getreten ist. Das bedeutet nur eines, dem Präsidenten Rußlands wird ein Tod à la Gaddafi prognostiziert und vorprogrammiert. Sehen Sie sich an, was auf der Seite von „Radio Freedom“ der Politologe Piontowski schreibt: Putin wird die Situation in der Ukraine nicht überleben. Schauen Sie, was noch vor zwei Monaten der Radikale Ljaschko geschrien hat. Hören Sie auf die Erklärung des Ex-Verteidigungsministers der Ukraine Grizenko vor einem Monat, der in aller Öffentlichkeit sagte, man müsse Putin umbringen, und dann werde die Ukraine mit einem Schlag alle Probleme lösen. Auf diese Weise schafft man eine öffentliche Meinung nach dem Prinzip „Gibt es den Kerl nicht, gibt es auch kein Problem“.

    Das muß man absolut ernstnehmen, und ich hoffe, daß der Präsident Rußlands die Situation versteht und sich nicht von seiner in Schwäche verfallenen Umgebung gängeln läßt.

    Das klingt doch schon anders als das nicht mehr auszuhaltende offizielle ‚diplomatische‘ Gelaber von Seiten Rußlands. Ich fürchte nur, eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, derart Stimmen sind zu wenig und nicht politikbestimmend.

    1. Hochinteressant, jedoch – wie soll das funktionieren?
      Was da gesschrieben steht, endet – wenn es so durchläuft – letztlich in einem militärichen Konflikt, dessen Opfer leider wieder nicht auf Seiten des eigentlich Schuldigen zu suchen sein werden.
      Das kann nicht das Ziel sein – sosehr ich zustimme, daß Rußland hier die Muskeln irgendwie stärker spielen lassen müßte.
      Ich vertraue NOCH den Beratern Putins, die mir allemal intelligenter zu sein scheinen, als die des Gegnenspielers.
      Allerdings – wenn der „rot“ sieht, kann sich Europa warm anziehen. Es wird Zeit, daß die Bevölkerung aufwacht und ihre Ablehnung eines Eskalationskurses klar artikuliert. In den Medien findet sie kein Gehör – es hilft deshalb nur eins – auf die Strasse!

    2. Super Kommentar.
      1) Die Passivität, die permanenten feigen Rechtfertigungen und sich alles Gefallenlassen der russischen Regierung heizt die Kriegsgefahr erst richtig an.Gibst Du einem Erpresser erstmal Geld, will – und bekommt der dann leider auch – immer mehr, und DU wirst immer kleiner.
      2) Da Russland sich die EXWarschauer Vertragsstaaten mit NATO vollstopfen ließ, klappte es ja auch mit dem Baltikum, dann später mit Georgien / Ukraine. Selbst in Moskau sind fast alle Proteste in westlicher Hand.
      3) Dies soll sich ja ändern. Hoffentlich, (wurde vor ca. 1,5 Jahren durch Duma Abgeordnete berichtet) werden die westlichen Verräter in Russlands Staatsapparat, Medien, NGOs bis Ende des Jahres jeden grossen Einfluss verloren haben.
      4) Mal ganz freundschaftlich und unpolitisch : Wenn im Westen keiner Angst vor Russland hat, wird auch keine Bewegung gegen einen ATOMkrieg, gegen Imperialismus oder für Frieden entstehen. Mittlerweile glaube sogar Ich (manchmal) und erst recht andere Menschen, dass ein Krieg gegen Russland ein Spaziergang ist.
      5) Russland sollte tatsächlich mal Muskeln spielen lassen. …

    3. Neulich in den US wurde mal wieder ein “Nigger” von staatsgewaltigen Stupid White Men erdrosselt – ein weiteres Eigentor der Staatsterroristen.

      Sinnbildlich bei ca. Minute 2 manifestiert sich Putins Eigentor-Strategie:

      aus http://www.youtube.com/watch?v=V_XSufXXlFU
      – USA ersticken an einer kolossalen Staatsverschuldung …

      Korrekt wäre: Sie ersticken nicht einfach, sie erdrosseln sich.

      Seit Jahren übt Putin sich in Geduld. Man will es glauben oder nicht, mit erstaunlichem Erfolg. Sein Einsatz minimaler Mittel mit grösst möglicher Wirkung muss die Täter tatsächlich zur Verzweiflung treiben. Mehr denn je, oder rückblickend ebenso wie nach 1929: Die Verzweifelten Staaten. Damals protegierten sie einen gewissen Adolf Hitler, der für sie den Job erledigte, die US-Wirtschaftskrise per Weltkrieg zu lösen. Dumm genug war er ja, der Dolferl, ob aber Pornoschenko und seine Nazitruppen in der Lage sind, einen Putin aus dem Sattel zu hieven wage ich zu bezweifeln. Zumal besagtem Pornoschenko bewusst sein müsste, dass im Erfolgsfall er selbst aufs Schafott gebeten wird.

      Ein Ausflug in die jüngere US-Staatsterrorgeschichte: Staatenlenker, die ihr Maul zu weit aufgerissen haben wurden allesamt liquidiert. Saddam, Gaddafi, der eine mit, der andere ohne Gerichtsverfahren wegdemokratisiert.

      Demgegenüber erfreut sich Assad bester Gesundheit, obwohl oder gerade weil er Besonnenheit an den Tag legt und damit sein Volk hinter sich schart. Ohne Volkes Rückhalt keine Macht. Den Spiess umgedreht: Angesichts zahlreich amtierender, fest im Sattel sitzender UnWürdenträger gilt, dass diese wohl den Rückhalt der Massen geniessen müssen, ansonsten sie gemäss der Regeln der westlichen Demokratie sie nicht mehr im Sattel sitzen dürften. Das Zeter und Mordio der EUSraEliten geschieht mit dem Segen der West-Massen. Palästina u.a. bedanken sich für unseren Grossmut.

      Also, die Forderung russischer Hardliner erscheint mir angesichts putin’scher Vorleistungen gerade haarsträubend, weil ohne Spürsinn für Rafinesse: Putin IST der Hardliner, hart im Nehmen und wohltemperiert im Austeilen:
      – Zugleich mahnte Putin den Westen allerdings, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen.

      Das finde ich schon mal interessant, denn Putin schwenkt damit auf die Sprachregelung Chinas ein. Er wendet sich für alle hör- und lesbar sprachlich nach Ostasien und signalisiert ohne westlich-dümmlichen Paukenschlag, dass das Ende der EUSraEliten-Fahnenstange naht.

      Mir will angesichts seiner erfolgreich angewandten internationalen Strategie nicht einleuchten, warum Putin ausgerechnet in dem Moment den Pfad verlassen soll, wo er damit beginnen kann, die Ernte seiner Geduldsprobe einzufahren. Die ausgelegten EUSraEliten Köder hat er abermals nicht gefressen, was die Verzweifelten Staaten nur umso verzweifelter werden lässt. Genau das ist der Sinn der Sache Putins: Der Westen manövriert sich mit minimalem russisch-chinesischem Aufwand selbst in die politische Bedeutungslosigkeit:

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/22/abschuss-mh17-usa-zoegern-mit-veroeffentlichung-von-satelliten-bildern/
      – Demnach zeigen die Satelliten-Bilder der CIA, dass die Buk-Raketenbatterien in der Ostukraine von Männern in Uniformen der ukrainischen Armee bedient worden sein sollen.

      Das engl. Orignal konnte ich bislang leider nicht runterladen weil entweder von höchster Stelle staatsterrorisiert oder der Server ist schlicht und einfach überfordert. Also begnügte ich mit dem Cache von consortiumnews.com/2014/07/20/what-did-us-spy-satellites-see-in-ukraine/

      Wie auch immer:
      – Parry stellt sich die Frage, warum die Spionagesatelliten der Amerikaner nicht längst vorher Alarm geschlagen haben – wenn sie den Aufmarsch von Boden-Luft-Raketen durch die Rebellen beobachtet haben. Parry zeigt sich verwundert, dass die US-Regierung trotz der Satellitenaufklärung nicht in der Lage war, ihre Behauptung zu belegen, die Russen hätten die Raketen in die Ukraine gebracht.

      Falls sich das bewahrheiten sollte, erleben wir einen Vorgeschmack auf den EUSraEliten-Supergau, wobei der wahrscheinlich nicht so kommuniziert werden wird, weil vorgeblich bloss eine Schlacht – v.a. auf Kosten Hollands – verloren wurde, aber nicht der KRIEG – gegen China. Ausserdem hat man ja jetzt Malaysia am Wickel.

      Von wegen Sanktionen: Womit genau wollen sie Russland eigentlich drohen?
      Ein satirisches Abbild eines verzweifelten Westens -> http://www.der-postillon.com/2014/07/usa-drohen-eu-mit-sanktionen-falls-eu.html

      Im Ernst, je mehr Westprodukte Russland verweigert werden, desto stärker wird Russlands Handelsbilanz, wenn nicht im gleichen Ausmass der Gas-Import zurück geht.
      Zweitens, wie geschehen dank Sanktionien gegen den Iran, wird Russland gezwungen entweder in China einzukaufen oder wieder in Russland selbst zu produzieren. Wenn der Westen Russland jetzt zur Substitution zwingt, dann wird unser Wirtschaftskrieg v.a. uns treffen, uns die wir am meisten zu verlieren haben. Wir brauchen russisches Gas, aber Russland braucht nicht jeden West-Plunder und bei Qualitätsware kann China auch je länger je mehr mitmischen.

      Das Drohszenario ist demnach für Putin allenfalls vorübergehend und auf die Innenpolitik beschränkt. Bei Schwierigkeiten kann er sich ja bei den Mullahs mit Infos eindecken, wie das Problem zu stemmen sei.

      Alternativen wie Gasbezug über die Einrichtung von Sperrkonten, wo mit dem Segen Zions US-Dollars ein- aber nicht ausbezahlt werden, dürften für Russland kaum in Frage kommen, oder? Letztlich dürfte der Kapitalismus westlicher Prägung sogar den West-Massen einleuchten: jede Leistung bedingt eine Gegenleistung. M.a.W. ohne Gegenleistung keine Leistung!!! Es geht um Verträge und das Vertrauen in die westlichen Vertragspartner. Wo kein Vertrauen, da kein Geschäft oder die Zinsen für Geschäfte mit dem Westen passen sich Junk-Status an.

      M.a.W., ist der Westen noch vertrauenswürdig? Das kann der Westen nicht allein entscheiden, im Gegenteil, der Westen muss lernen, dass es in Russland um Russland und in China um China geht. Deshalb haben die auch ihren eigenen Propaganda-Abteilungen aufgebaut – notgedrungen.

      Botton up argumentiert: Warum sollte die russische Masse ihre Zeit damit verplempern, für die westliche Masse Gas zu fördern und am Ende des Tages ist trotzdem kein Futter auf dem Tisch? Das regelt sich ganz von allein, derweil Putin zu Ost-Propaganda-Zwecken mit nacktem Oberkörper Kohl statt Kohle bunkert.

      Grosskotzige EUSraEliten-Politiker am Gasdrosselventil müssen sich wohl kaum Sorgen machen, wenn die Masse im Winter ihre Heizungen aufs Minimum verordnet kriegt. Wobei, eigentlich schon, wenn nämlich die EUSraEliten mit ihrer Propaganda Schiffbruch erleiden, wird sich die Masse auf ihre eigenen Eliten stürzen müssen um ihre Gier nach Sündenböcken zu stillen.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  2. Der Luftraum wurde nur bis zu einer Höhe von 9500m gesperrt. Alles was höher ist, darf geflogen werden. MH17 flog auf einer Höhe von über 10000m. Deswegen fliegen auch andere Maschinen über dieses Gebiet, weil es eine Hauptroute ist. Nur wenige Fluggesellschaften wechseln zu einer Ausweichroute.

    1. Matthias

      Genau darum geht es hier: warum wurde der Luftraum über der Kriegszone Donezk/Lugansk nur bis zu einer Höhe von 9500 Meter gesperrt?

      Dafür, eine solche Sperre zu verhängen, wäre zuerst mal Kiew zuständig. Aber natürlich könnten auch westliche Flugaufsichtsbehörden entsprechende Warnungen herausgeben. Haben sie aber nicht. Warum nicht? Das ist die Gretchenfrage. Anstatt über Donezk 200 Kilometer weiter westlich über Melitopol zu fliegen, wäre auch praktisch keinerlei Umweg für die Airliner. Viele Flugzeuge, auch die der Malaysia Airways sind im Transit Europa/Asien durch die Region auch genauso geflogen: über das friedliche Melitopol anstatt über die Kriegszone Donezk/Lugansk.

      Dass der Luftraum von den ukrainischen Behörden nicht komplett geschlossen wurde, ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dss die ukrainischen Behörden unmittelbar nach dem Absturz erklärt haben, sie wüssten, dass in der Region Donezk/Lugansk „Terroristen“ im Besitz von hochreichenden BUK-Flugabwehrsystemen seien, und diese „Terroristen“ im Besitz von BUK seien für den Absturz von MH17 verantwortlich.

      Wenn die ukrainischen Behörden überzeugt davon waren, dass „Terroristen“ in der Region Donezk/Lugansk im Besitz von hochreichenden BUK-Flugabwehrsystemen sind, wiese haben die ukrainsichen Behörden den betreffenden Luftraum dann nicht für die ziviele Luftfarht gesperrt? Wieso haben westliche Behörden, die der Überzeugung sind, „Terroristen“ in der Region Donezk/Lugansk seien im Besitz von BUK-Systemen, keine Warnung für den Luftraum Donezk/Lugansk – in seiner gesamten Höhe – herausgegeben?

      Eine plausible Erklärung dafür ist, dass Sperre und Warnung unterblieben sind, weil die ukrainische Regierung und ihre NATO-Partner die zivilen Flugzeuge trotz der Gefahr in dem Gebiet haben wollten, damit die ukrainische Luftwaffe diese Flugzeuge als Deckung für militärische Flüge nutzen konnte. Das zynische Kalkül dahinter scheint gewesen zu sein, dass, wenn eine zivile Maschine deshalb getroffen wird, die Volksverteidiger der DVR/LVR und Russland dafür verantwortlich gemacht werden, und dies zum Nachteil der pro-russischen Seite in dem Konflikt sein wird. Mit anderen Worten: die Ukraine und ihre NATO-Partner haben die zivielen Flugreisenden als menschliche Schutzschilde benutzt und es auf einen Abschuss eines zivilen Airliners angelegt.

      Und als Schmankerl obendrauf: so wie es gegenwärtig ausschaut, haben ukrainische Soldaten dann vermutlich, in der Hoffnung, dadurch ihr Kriegsglück wenden zu können, den Abschuss selbst gemacht, weil die pro-russische Seite partout nicht in die Falle laufen wollte, einen zivilen Airliner abzuschießen. Auch für solch einen False-Flag-Anschlag war es notwendig, dass über dem Kriegsgebiet überhaupt zivile Flugzeuge flogen.

      1. „Genau darum geht es hier: warum wurde der Luftraum über der Kriegszone Donezk/Lugansk nur bis zu einer Höhe von 9500 Meter gesperrt?“

        Wozu wurde MH17 von wem auf falschen Kurs gebracht? Die wahrheitsgemäße Antwort auf diese Frage steht wohl am Anfang jeder weiteren Debatte. Die reguläre Flugroute führt am Kriegsgebiet vorbei:

      2. clearly

        Das Video ist Mist.

        Der Sprecher darauf behauptet, alle anderen Passagier-Flugzeuge seien an der Kriegszone vorbeigeflogen. Das stimmt aber nicht – eine Menge Fluglinien sind da durchgeflogen, auch am Tag des Abschusses. Das war durchaus Routine. Das ändert aber nichts an der Wichtigkeit der Frage, warum das erlaubt wurde.

        Auch die Behauptungen des Video-Sprechers zum Zeitstempel des angeblichen Telefon-Leaks sind nicht stichhaltig. Der Grund für die Vorzeitigkeit kann durchaus einfach durch eine andere Zeitzone – etwa Kalifornien – bedingt sein. Allerdings beweist das Telefon-Leak ohnehin genau gar nichts. Die Aufständischen haben dementiert, dass das Telefonat echt ist. Telefonate lassen sich tatsächlich leicht fälschen. Es wäre nun an demjenigen, der das Leak veröffentlicht hat, zu beweisen, dass es echt und authentisch ist, etwa die Sprecher diejenigen sind, die sie angeblich sein sollen. So ein Beweis wurde bisher jedoch nicht angetreten.

      3. Sie scheinen es als erwiesen anzusehen, dass die Rebellen, wie von ihren Gegnern behauptet, über hochreichende Luftabwehrsystem verfügen. Tatsächlich spricht jedoch alles dagegen: Zwar haben die Rebellen tatsächlich vor einiger Zeit ein Buk-System erbeutet, diesem fehlen jedoch wesentliche Komponenten und ist weit davon entfernt einsatzbereit zu sein (wie sich auch das ukrainische Verteidigungsministerium beeilte zu erklären).

        Die abstruse Theorie der USA/Ukraine ist, dass Buk-Systeme aus Russland eingeschmuggelt worden seien und nach dem Abschuss genauso heimlich wieder dorthin zurück verbracht worden sind. Für diese Behauptungen wurde aber natürlich nicht der geringste Beleg geliefert.

        Schon allein die Tatsache, dass bislang kein einziger Abschuss von ukrainischen Militärflugzeugen oberhalb der Gipfelhöhe von MANPADS/Flak (3-4km) erfolgte ist bezeichnend. Warum sollte man diese Fähigkeit zum Abschuss hochfliegender Flugzeuge nur in einem einzigen Fall nutzen, wenn man sie denn hat?

      4. GG

        „Sie scheinen es als erwiesen anzusehen, dass die Rebellen, wie von ihren Gegnern behauptet, über hochreichende Luftabwehrsystem verfügen.“

        Nein, das sehe ich überhaupt nicht als erwiesen an. Ich ziehe lediglich die Möglichkeit in Betracht. Irgendjemand lügt hier, sonst gäbe es den Disput nicht, wer den Boeing-Flieger abgeschossen hat. Ich ziehe also bei der Betrachtung der Geschehnisse zunächst einmal in Betracht, dass beide Seiten lügen könnten.

        Wenn die DVR/LVR Buk-Raketen zur Flugabwehr haben, gehe ich davon aus, dass es sich um aus/über Russland eingeschmuggelte Systeme handelt. militärisch würde es auf jeden Fall nützlich für die Aufständischen sein, relativ hochfliegende Flieger und Kampfjets der ukrainischen Luftwaffe treffen zu können.

        Es gab bereits Ende Juni ein Bild von einem Buk-System der Volksverteidiger – stolz gepostet von den Vertretern von LNR/DNR. Das Ding soll nun angeblich kaputt sein. Kann sein. Das Ding könnte aber auch PR-Deckung gewesen sein für heimlich eingeschmuggelte Buk-Systeme an die Aufständischen. Könnte so sein, muss aber nicht.

        Es könnte auch sein, dass die LVR/DVR keine hochreichenden Raketen haben, und entsprechende Behauptungen nur Propagandagedöns sind. Ich weiß es nicht.

        Ich weiß aber, dass es sehr seltsam ist, dass die Ukrainie und ihre westlichen Partner den Luftraum nicht gesperrt haben, aber kurz nach dem Abschuss der Boeing sagen konnten, dass die DVR/LVR Buk-Systeme haben. DIe Ukraine und ihre westlichen Partner schienen da gar nicht überrascht zu sein, wenn es denn so sein sollte. Und das genau ist seltsam: wenn die Ukraine (und der Westen) die Möglichkeit in Betracht zogen, dass die DVR/LVR Buks haben, warum wurde der Luftraum dann nicht gesperrt?

        Das ist ein massiver Widerspruch in der ukrainischen/westlichen Story. Entweder es gab (in der Ukraine/im Westen) keine Erkenntnisse, dass die DVR/LVR Buks haben, dann macht die prompte Beschuldigung der DVR/LVR keinen Sinn, oder es gab (in der Ukraine/im Westen) entsprechende Erkenntnisse, dann hätte der betreffende Luftraum gesperrt werden müssen – und die Frage drängt sich auf, warum der Luftraum nicht gesperrt wurde.

        Diesen groben Widerspruch in den ukrainischen/westlichen Behauptungen kann ich aufzeigen, ohne dass ich die Wahrheit bezüglich der Frage kenne, ob die DVR/LVR Buks hatten/haben.

        Und auf die Frage, warum der betreffende Luftraum nicht gesperrt wurde, habe ich, vorausgesetzt, der Westen glaubt die Story, dass die DVR/LVR Buks hatten, bisher nur eine plausible Antwort gefunden:

        Die ukrainische Luftwaffe benutzte die zivilen Flieger im Kampfgebiet als Deckung für militärische Luftfahrt, benutzte mithin die Passagiere als menschliche Schutzschilde. Und obendrein könnte es sein, dass das ukrainische Regime die zivilen Flugzeuge absichtlich über die Region fliegen ließ, um bei Gelegenheit mal eines davon abzuschießen und es Russland und der LVR/DVR in die Schuhe zu schieben.

        Die einzig andere Variante wäre, dass die Ukraine und der Westen sich ganz sicher gewesen ist, dass die DVR/LVR keine Buks haben. In dem Fall ist es dann jedoch klar, dass die Abschuss-Anschuldigung gegen die DVR/LVR grundlos ist.

  3. Cui Bono – zeigt wo die beiden Attentate gegen die Malaisen zusammenhägen.
    1. Sind diese Fluggesellschaft für die USA wegen deren Tüchtigkeit ein Dorn im Auge und müssen daher durch Verluste an den Rad des Ruins getrieben werden, daher sind weitere Verluste zu erwarten, und
    2. Muss so ein Konstrukt einen Vorteil für den Gangster bedeuten, in Donezk ist nun damit der Kampf gegen Putin
    eröffnet worden. Merkel jubelt, weil nun Frankreich keine Schiffe an Russland liefern darf.
    Wer da näher hinschaut findet mehrere Motive dafür.
    Nur spilet der Zufall, die Gangster haben einfach übersehen, dass die Partisanen garnicht in der Lage sind einen solchen Abschuss zu machen.

  4. Hat jemand eine plausible Erklärung, warum das Flugzeug mit der Registration 9M-MRD abgestürzt ist? http://previous.presstv.ir/photo/20140718/371823_Ukraine-MH17-plane.jpg Das Flugzeug, welches am 17.07.2014 auf dem Flug Amsterdam – Kuala Lumpur eingesetzt wurde, hatte die Registration 9M-MRC. Wie ich darauf komme? Nun, im letzten Facebook Beitrag eines Passagieres, der übrigens auch in den Medien erwähnt wurde, sieht man ein Foto. Es zeigt die Maschine, kurz vor dem Abflug. Hier ist die originale Facebook Seite mit dem originalen Foto: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=465419050262262&set=a.121009184703252.21333.100003825135026&type=1&theater Im vorderen Bereich des Flugzeuges, auf den Klappen für das Fahrwerk: “RC”. Geflogen ist doch offiziell “RD”? Dieser Fakt entzieht sich meiner Denkfähigkeit. Sicherlich kann mich jemand hier aufklären.

    1. BallaBalla

      Bei den Schriftzeichen RC an der Klappe vom Fahrwerk handelt es sich nicht um die Registriernummer, sondern um eine andere Beschriftung – für Servicetechniker.

      1. Bullshit… auf flightradar24 und planetspotter gibt es Bilder der Bugklappen von beiden Flugzeugen. 9M-MRC hat ein RC und 9M-MRD hat ein RD auf der Radabdeckung.

        http://www.flightradar24.com/data/airplanes/9m-mrc
        http://www.planespotters.net/Production_List/Boeing/777/28411,9M-MRD-Malaysia-Airlines.php

        Bild von 9M-MRC:
        http://www.planespotters.net/Aviation_Photos/photo.show?id=434811

        Bild von 9M-MRD:
        http://www.planespotters.net/Aviation_Photos/photo.show?id=437417

      2. thealien

        Stimmt, wenn da bei RD nicht zwischenzeitlich eine Klappe mit einer Beschriftung RC eingebaut war, dann hat der Facebook-Nutzer ein Foto einer anderen Maschine – nämlich RC – gepostet, dass er mal zu einem anderen Zeitpunkt und an einem anderem Ort aufgenommen hatte. Kann ja sein. Vielleicht war’s der Flieger von einer vorhergehenden oder anderen Reise. „So sieht er aus“ – wäre dabei nicht mal verkehrt, wenn er mit dem Todesflug von RD flog, weil die Flugzeuge sich ansonsten ja durchaus ähnlich sind.

  5. Wilfried Jilge ein angeblicher Osteuropahistoriker der Uni Leipzig bezeichnet im Deutschlandfunk die ostukrainischen Selbstverteidigungskräfte des antifaschistischen Widerstandes als „Terroristen“ Und Jilge behauptet weiter:

    „Das ist zum Beispiel einer, wie auch etwa Igor Girkin,
    der in Slawjansk einer der Wortführer war. Das sind Polit-Technologen, die in antidemokratischen, neoimperialen Ideenzentralen der russischen Publizistik der letzten Jahre gearbeitet haben, kreml-nahe Polit-Technologen, die sozusagen im Vorfeld des Kremls Propaganda betreiben und eine neoimperiale Politik propagandistisch unterfeuern.“ (Jilge)
    http://www.deutschlandfunk.de/flugzeugabsturz-in-der-ukraine-ein-wendepunkt-in-dem.694.de.html?dram:article_id=292213

    Nun findet sich im Personalverzeichnis der Uni Leipzig aber
    keine Person diesen Namens.
    https://service.uni-leipzig.de/pvz/personal/search

    Wer hat dem DLF hier ein Interview gegeben? Vermutlich eine externe „Fachkraft“, die auf Gehaltslisten anderer Behörden oder Stiftungen steht.

    Die Aussagen Jilges sind auch nicht wissenschaftlich; es sind Unterstellungen, Hetze und politische Forderungen. Ein Grund sich beim DLF und bei der Uni Leipzig zu beschweren über diesen einseitigen und unsachlichen Konflikt-Interpreten. Was ich hiermit tun werde.

  6. Zumal der Flug MH17 in den letzten 10 Tagen vorher eine sichere Route geflogen ist, nur eben an dem Tag umgeleitet wurde.

    Und wenn die beiden Kampfjets die Boing abgeschossen haben?

    1. Martin1
      1. „Zumal der Flug MH17 in den letzten 10 Tagen vorher eine sichere Route geflogen ist, nur eben an dem Tag umgeleitet wurde.“

      Da scheint nichts umgeleitet worden zu sein. Piloten von Air India sagen, sie hätten gehört, wie MH17 vom ukrainischer Air Traffic Controller eine „Direct Route“ gegeben wurde – dass heißt, den Piloten von MH17 wurde gestattet so zu fliegen wie sie es wollten.

      http://timesofindia.indiatimes.com/india/Air-India-flight-was-90-seconds-away-when-missile-struck-Malaysia-Airlines-Flight-MH17/articleshow/38702536.cms

      Das heißt, die Piloten von MH17 sind aus eigenem Antrieb in ihr Verderben geflogen. Die Piloten haben sich offenbar darauf verlassen, dass europäischer Luftraum, der nicht gesperrt wurde und für den es keine Warnung gab, sicher ist. Die Frage ist und bleibt: Warum wurde der Luftraum nicht gesperrt?

      2. „Und wenn die beiden Kampfjets die Boing abgeschossen haben?“

      Die Geschichte mit den zwei Kampfjets kam von dem angeblichen spanischen Controller in Kiev, dessen Tweets aber wohl aus London gekommen sein sollen:

      http://www.globalresearch.ca/spanish-air-controller-kiev-borispol-airport-ukraine-military-shot-down-boeing-mh17/5391888

      Die Militärs von Russland und den USA müssten dazu was haben, wenn der Airliner von Kampffliegrn begleitet wurde, aber da kam bisher nichts. Es scheint deshalb zweifelhaft, ob die Nachricht mit den zwei Kampfjets echt ist.

      Aber: der Guardian hat berichtet, dass eine Militärquelle in London namens Igor Sutyagin meldete, in der Nähe des Absturzortes sei zu jener Zeit wohl eine ukrainische „Transportmaschine“ geflogen:

      http://www.theguardian.com/world/2014/jul/17/malaysian-airlines-plane-buk-missile

      Falls dem so war, und das, was Igor Sutyagin sagt, wahr ist, dann könnte man annehmen, dass eine ukrainische Militärtransportmaschine den Airliner als Deckung benutzt hat. Das in sich erstmal wäre durchaus plausibel.

      1. Könnten mögliche Militär-Jets mit Raketen hinter einem „Vorhang“ aus Radartäuschung (sog. Chaff o. Düppel) geflogen sein? Die Täuschung hätte auf den Radarschirmen ausgesehen wie weitere der – laut Video – zur fraglichen Zeit zahlreichen Wolken. Über Medien wird der Einsatz von Radartäuschung erklärt, wenn Menschen sich melden, die im Internet nach dem Wetter sehen und die Radarbilder Wolken zeigen, wo keine sind:

        Ein Video, das offenbar unmittelbar nach dem Absturz entstand wurde dahingehend ausgewertet:

        http://www.pissinontheroses.blogspot.de/2014/07/alert-777-shoot-down-video-shows-chaff.html

        Die Kritik an der Auswertung bezieht sich auf angeblich mangelnde Ähnlichkeiten zu heute gebräuchlichen Täuschkörpern. Wird jedoch in Betracht gezogen, dass es sich bei dem derzeit vom Nazi-Regime…

        1933/39 -1945
        http://de.wikipedia.org/wiki/SS-Verf%C3%BCgungsdivision

        2014 –
        http://www.stern.de/politik/ausland/separatisten-bereit-zur-videokonferenz-ueber-ukraine-krise-2124504.html

        …massiv reaktivierten Bestand um teilweise mehr als 40 Jahre altes Kriegsmaterial handelt, könnte ein einfaches Verfahren der Radartäuschung zum Einsatz gekommen sein, wie es seit dem zweiten Weltkrieg verwendet wird, mit relativ geringem technischen Aufwand auskommt, von in Deckung vorher vorbei- oder mitfliegenden Transportmaschinen abgeworfen werden kann…

        http://www.peters-ada.de/chaff.htm

        …und im entfalteten Zustand dem was an der Absturzstelle beobachtet wurde durchaus ähnlich sähe:

        http://www.warrelics.eu/forum/doc-s-paper-items-photos-propaganda/chaff-aluminum-foil-fool-radar-15672

  7. Für mich noch immer die größte aller Merkwürdigkeiten:

    „Die malaysische Boeing 777, die am Donnerstag mit 298 Insassen an Bord über der Ost-Ukraine abstürzte, war auf Forderung der ukrainischen Flugsicherung tiefer geflogen, wie Huib Gorter, Vizepräsident der betroffenen Fluggesellschaft Malaysia Airlines, mitteilte.

    Laut Plan hätte die Verkehrsmaschine in 10.660 Meter Höhe fliegen müssen, sagte Gorter am Freitag in Amsterdam. Auf Forderung der Fluglotsen seien die Piloten auf 10.050 Meter niedergegangen.“ http://de.ria.ru/society/20140718/269047423.html http://de.ria.ru/politics/20140720/269060987.html

    WTF?!

    1. Alberich
      Das könnte einfach nur eine Maßnahme der Flugsicherung gewesen sein, damit die Maschine nicht mit anderen Airlinern, etwa im Gegenverkehr, kollidiert.

      Etwas niederiger zu fliegen könnte aber auch angewiesen worden sein, damit der Airliner einer Militärtransportmaschine wie einer Antonov, die nicht so hoch fliegen kann (max Flughöhe glaube ich etwa 7500m) bessere Deckung bietet.

      Für den Abschuss durch ein Buk-System macht es hingegen keinen Unterschied, ob eine Maschine auf 10.660m oder auf 10.050m fliegt. Die Raketen des Buk-Systems würden den Flieger auch noch auf 20.000 Meter und noch höher erwischen, viel höher als so ein Airliner fliegen kann. Kleinere Waffen, etwa tragbare SAMs (MANPADS), kommen demgegenüber weder auf 10.660m noch auf 10.050m, sondern viel niedriger, bei 3000m-5000m ist für die schon Schluss, dafür macht es auch keinen Unterschied.

      1. Okay, Thx. „Die Raketen des Buk-Systems würden den Flieger auch noch auf 20.000 Meter und noch höher erwischen,…“

      2. Was da stattgefunden haben muss, nennt sich zwischen der verantwortlichen Bodenstation/ Controller und dem Piloten eine vertikale Staffelung des Luftverkehrs bei IVR-Flügen (Instrumentenflugregeln) .
        Diese müsste eigentlich nur noch 1000 ft (300 m) betragen, da die Maschinen heutzutage sehr genau fliegen und alle Voraussetzungen für eine reduzierte Vertikalstaffelung (Reduced Vertical Separation Minimum) haben.
        Früher waren das 2000 ft (600m) und selbst im fliegerisch als unsicher geltenden Lufträumen, wie in Afrika, wird das heutzutage so praktiziert.

        Bei der Variante der Deckung läge die Antonow 26 (schafft es locker bis auf 8000 m) dann noch 2000 m unter der Boeing. Zum „Deckung“ geben reicht das allemal. Da schickt man als normale Bodenluftabwehrstellung nichts hinauf.
        Der Feuerleitoffizier am Radar sieht beide Maschinen bei dem Höhenunterschied. Eine Verwechslungsgefahr mit angenommen nur 1 Flugzeug statt 2, kann man da ausschließen.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Staffelung_%28Flugverkehrskontrolle%29

        Der Sprechfunkverkehr zwischen der Bodenstation wird aufgezeichnet, es wäre also kein Problem darüber Klarheit zu erhalten.
        Der Vorfall vom 01.09.1983 über der Insel Sachalin mit einer RC 135 und einer Boeing 747 der Korean Airlines zeigt da gewisse Ähnlichkeiten. Allerdings hat sich der technische Stand bei der Luftraumüberwachung seitdem wesentlich verbessert.
        Wenn ein Pilot 500 km vom Ziel abkommt, ist er m.E. in dem Beruf fehl am Platze! Der Irrtum des Piloten war nur Teil einer Ausrede.
        Heutzutage fliegen alle nach GPS und programmierten Kursen, da geht alles punktgenau zu.


  8. Früher waren die USA kreativer in der Erfindung von Lügen und gefälschten Beweisen.

  9. Ach ja, habe ich ganz vergessen.
    Den öffentlich (un)rechtlichen glaube ich schon seit Jahrzehnten kein Wort mehr.
    Dank Internet sind deren Lügen und Meinungsunterdrückungen Gott sei Dank schneller und leichter durchschaubar und verbreiten sich mit Lichtgeschwindigkeit.
    So hat Technik auch positive Seiten.

  10. 🙂

    Anmerkung zu Flugzeugabstürzen

    „Es gibt jetzt Fotos vom Wrack des abgestürzten malaysischen Flugzeugs. Beachten Sie die zahlreichen Trümmer und den großen Teil des Rumpfes. Sie sehen die Reste eines Passagierflugzeugs, das mit einer Rakete in 11.000 m Höhe getroffen worden und zur Erde gestürzt ist. Denken Sie daran, dass keine derartigen Trümmer an der Stelle zu finden waren, wo angeblich das Flugzeug in das Pentagon geflogen ist, und auch nicht an der angeblichen Absturzstelle in Pennsylvania, wo das vierte angeblich entführte Flugzeug am 9/11 zu Boden gegangen ist. Denken Sie darüber nach.

    Die 9/11-Kommission wird wohl zum Schluss kommen, dass nur malaysische Flugzeuge Trümmer hinterlassen.“

    http://antikrieg.com/aktuell/2014_07_20_anmerkung.htm

    1. Jein

      Nur malaysische Boeings, resp. US-Flugzeuge der US-Firma Boeing, die für den Export in Länder vorgesehen sind, deren Status “Axis of Evil” und “Failed State” noch in Arbeit ist.

      Die asiatischen Bevölkerungen können sich schon mal ausrechnen, was auf sie zukommt, wenn sie ihre Zukunft den EUSraEliten anvertrauen:

      Entweder für uns oder gegen uns, ergo nicht Multikulti – alternativlos.

      M.a.W. nur das Beste der Achse des GUTen, das GUTe alte Geld her oder Leben.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  11. Jetzt gibt es neue Informationen. Das russische Militär hat eine Pressekonferenz gegeben.

    http://rt.com/news/174412-malaysia-plane-russia-ukraine/

    Darin aufgestellte Behauptungen – mit Bildmaterial unterlegt:

    1. In unmittelbarer Nähe des Airliners (3 – 5 km Entfernung) flog zum Zeitpunkt des Absturzes ein ukrainischer Su-25 Militärjet
    2. In Schlagdistanz waren Buk-Systeme der ukrainischen Armee im Einsatz
    3. Zum Zeitpunkt des Absturzes flog ein US-amerikanischer Spionagesatellit über das Gebiet – das russische Militär fordert, dass die von diesem Satelliten gesammelten Bilder und Daten veröffentlicht werden.

  12. Interessant ist die erwähnte Dienstgipfelhöhe von 10.000 Metern für die Su-25 im Zusammenhang mit der von der ukrainischen Flugsicherung befohlenen Flughöhensenkung für MH17 von 10.660 auf 10.050 Meter.

    Diese 600 Meter sind, wie weiter oben schon gesagt wurde, irrelevant für das Buk Luftabwehrsystem welches Ziele noch in deutlich größeren Höhen abschießen könnte, für eine Su-25 würde es aber offensichtlich einen großen Unterschied machen.

  13. Danke an das Parteibuch für die Wiedergabe meiner vorigen Übersetzung. Ich konnte es nicht lassen und hab noch einen Artikel zu verdeutschen versucht. Der ist immerhin offenbar so brisant, daß man ihn inwischen von der Seite rusvesna wieder entfernt hat. Wenn man nach der russischen Überschrift googelt (О чем «грустит» Стрелков), kriegt man ihn aber noch auf anderen Seiten. Zu den vielleicht nicht geläufigen, im Artikel angezogenen Namensangaben wolle man ggf. bitte selbst weiterforschen, ich bin überlastet und hab keine Zeit, das mit Fußnoten zu bewerkstelligen. Los gehts:

    Von der Internetseite: http://rusvesna.su/recent_opinions/1405868505

    Worüber ist Strelkow bekümmert?

    Autor: Boris Roschin

    Manche hegen zutiefst Unverständnis, warum Strelkow seit einiger Zeit neben den Kampfberichten ziemlich systematisch ziemlich pessimistische Dinge äußert. In Wirklichkeit sind die Gründe dafür sehr durchschaubar.

    Im Mai – Juni, als die im April geänderte politische Linie (die Frage des Truppeneinmarsches wurde am 24. April von der Tagesordnung genommen) nach und nach die operativ-taktische Lage im Donbass zu beeinflussen begann, nahmen die Kampfhandlungen allmählich eine Wende, was zu der Situation führte, daß die irreguläre Volkswehr sich gezwungen sah, gegen eine reguläre Armee zu kämpfen. Dieses Szenario war in der Etappe der Machtergreifung in Donezk, Lugansk und Slawjansk ursprünglich nicht geplant – alle hatten sich auf die Anerkennung durch die Russische Föderation und den Einmarsch russischer Truppen verlassen.

    Nach dem Beginn von Kampfhandlungen und der Änderung der politischen Linie erschien auf der Tagesordnung die Frage inoffizieller Hilfe. In Bezug auf Strelkow, um das zu vedeutlichen – nach 3 Monaten Kampf bei Slawjansk hatte er dort insgesamt 2 – 2,5 Tausend Mann (leichte Handfeuerwaffen + schwere Maschinengewehre, automatische Granatwerfer, Panzerabwehrlenkwaffen (z.T. funktionsunfähig), einige Einmann-Flugabwehr-Lenkwaffen usw.), insgesamt 3 Panzer + 1 von einem IS-3-Denkmal, einige Schützenpanzer verschiedener Typen, 4 oder 5 Nona-Selbstfahrlafetten, einige Luftabwehrgeschütze vom Kaliber 12,7 und 23 mm. Das ist ungefähr der Umfang einer Kolonne aus einem Militärersatzteillager, wie die Junta das jetzt fast jeden Tag festlegt. Das ist ungefähr alles, was Strelkow erhalten hat, als er in Slawjansk für 3 Monate festsaß, und das unzulängliche Ausmaß an Hilfe war sehr schön daran zu ersehen, was sie aus Slawjansk mitgenommen haben, und an den äußerst spärlichen Trophäen, die die Junta vorzeigen konnte (1 Schützenpanzer, eine Partie funktionsunfähiger Panzerabwehrlenkwaffen, ein paar Maschinengewehre und Minen).
    Das war alles, was in Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Semjonowka, Krasny Liman und anderen Siedlungen die Stellungen hielt, bei einem Kräfteverhältnis von 1 zu 3,5 – 4,5 zugunsten des Gegners.

    Das heißt, man muß verstehen, daß vom Gesichtspunkt der Bewaffnung her Hilfe eintraf, aber vollständig unzureichend im Kampf mit einer Gruppierung des Gegners von 10-12 Tausend Mann, ganz zu schweigen von Panzern, Artillerie und Luftwaffe. Im Maße der Entwicklung der Kampfhandlungen und des vorauseilenden Wachstumstempos der Kräfte des Gegners begann Strelkow deshalb offen Ansprüche zu stellen, deren allgemeiner Sinn darauf hinauslief, daß die Hilfe unzureichend war.

    Nichtsdestotrotz sahen die Kuratoren der russischen Politik für den Donbass (und das ist in erster Linie Surkow, dem ein Teil der Leitungshebel der russischen Politik für den Donbass übergeben wurde, nachdem man Wolodin von diesen Prozessen entfernt hatte) in aller Seelenruhe zu, wie die Junta langsam, aber sicher nach Slawjansk griff, indem sie den Ring der operativen Bewaffnung schloß. Ebenso in Ruhe sahen sie auch auf die Enklave in Soledar (bewacht seit März durch Sonderkommandos der Junta – 150-250 Mann), wo sich mehr als 1 Million Einheiten Handfeuerwaffen befand, die auf dem Schwarzmarkt aufzutauchen begannen, wodurch sie gegen Bezahlung in die Bewaffnung der Volkswehr und der Strafbatallione gelangten (der Handel begann etwa Ende April – Anfang Mai, als in der Bewaffnung beider Seiten massenhaft alte Waffen auftauchten). Sogar Strelkow selbst schrieb im Frühling, daß man Waffen von den Offizieren der Junta kaufen mußte.

    Ebenso wurde 3 Monate lang kein bemerkbarer Sturm der Panzerbasis in Artjomowsk organisiert, wo sich selbst nach pessimistischen Einschätzungen 20 bis 25 kampffähige Panzer befanden, gar nicht erst zu reden von der Möglichkeit, die mehr oder weniger erhaltenen Maschinen mit Teilen der völlig funktionsunfähigen zu reparieren. Monate lang haben sie es nicht fertiggebracht, die Basis einzunehmen, ganz zu scheigen von der Schaffung einer Entsetzungsgruppe, die Schläge auf die Slawjansk einkesselnden Kolonnen der Junta hätte führen können, was auch erlaubt hätte, Slawjansk und Kramatorsk weiter zu halten. Aber es ergab sich so, daß sie Slawjansk umzingelten und letzten Endes einkesselten, aber in Donezk kratzte das nicht einmal jemanden. Über die Lageberichte von Strelkow begannen sie die Ketzerei zu schreiben: „Wenn Strelkow Sorgen äußert, führt das nur zum Erfolg“, obwohl, wenn man sich diese Lageberichte jetzt ansieht, so geben sie nur objektiv die sich verschlechternde Situation bei Slawjansk wieder.

    Die Gründe dieses „Ignorierens“ Strelkows sind vollkommen verständlich, während er dort bei Slawjansk kämpfte, liefen über Donezk Verhandlungen von Surkows Leuten mit den Leuten Achmetows, wobei in der Stadt selbst eine Verschwörung mit dem Ziel einer Übergabe der Stadt an die Junta heranreifte. Detaillierte über die politischen Hintergründe dieser Prozesse wurde schon hier geschrieben .

    Am 2. Juli gab es Kämpfe um Nikolajewka, was zum Verlust der Kontrolle über die letzte bedeutende Trasse führte, über die die Versorgung von Slawjansk lief. Strelkow fing an, sich noch lauter zu „bekümmern“, es wurde deutlich, daß sie ihn zusammen mit Slawjansk und der Garnison schon längst abgeschrieben hatten und niemand sich anschickte, ihnen aus der Patsche zu helfen. Am 2.-3. Juli, als es schon anhaltende Straßenkämpfe im umzingelten Nikolajewka gab, wo die Abteilung Motorolas heldenhaft kämpfte (sogar ungeachtet des Verrats zweier Feldkommandeure der entblößten Flanken), fiel in Slawjansk die Entscheidung, aus der Umzingelung auszubrechen. Man muß verstehen, daß diese Entscheidung sowohl militärische als auch politische Gründe hatte – Strelkow war aus Moskau vorgewarnt, daß in Donezk die Übergabe der Stadt vorbereitet wurde.

    In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli schaffte Strelkow erfolgreich den Durchbruch, wobei er nur unbedeutende Verluste erlitt. Dadurch vermasselte er alle Verhandlungen hinter den Kulissen seitens der Leute Surkows mit Achmetow und Kolomojski (vermittels der Leute von Kurginjan). Der allgemeine Sinn dieser Verhandlungen bestand darin, daß Kreml-nahe Kreise, die Surkow repräsentiert, durch russische Oligarchen (Fridman und XXX) versuchten, mit den ukrainischen Oligarchen die Frage einer „großen Pridnjestrowje“ zu klären, bestehend aus der Lugansker und der Donezker Volksrepublik, an deren Spitze in der Anfangsphase Zarjow stehen sollte, für den ein Teil der Finanzierungskanäle des Südostens reserviert war.

    In diese Kontakte mit eingeschmiert waren der Bürgermeister von Donezk, Lukjantschenko (nach Kiew entflohen), der Parlamentssprecher Neurußlands, Puschilin (auf eigenen Wunsch von seinem Posten abberufen), der Minister für Staatssicherheit der Donezker Volksrepublik, Chodakowski (vom Ministerposten abberufen, das Bataillon „Wostok“ wurde zu einer Brigade umgebildet und dem Stab Strelkows operativ unterstellt), der General der Miliz, Poschidajew (die Leitung des Innenministeriums wurde praktisch direkt nach dem Einzug der Brigade Strelkows von Slawjansk gesäubert). Alle diese Leute waren auf die eine oder andere Weise mit Achmetow verbunden, und für die Säuberung der Spitze der Volksrepublik Donezk wurde Antjufejew entsandt, der Ordnung zu schaffen begann, woraufhin eine Serie von Rücktritten erfolgte.

    Sobald der Abzug Strelkows von Slawjansk die Verhandlungen hinter den Kulissen zerrissen hatte, wurden die Kampfhandlungen an der ganzen Front heftig wiederaufgenommen – die ukrainischen Oligarchen, die mit Moskau Kontakt aufgenommen hatten, wurden zum Ziel einer Informationskampagne, nach den Kontakten des Vertreters Kolomojskis, Korban, mit Herrn Kurginjan nahm die Kampagne gegen Kolomojski in den ukrainischen Medien einen groß angelegten Charakter an, in Gang kamen sogar die traditionellen Pflaumen des ukrainischen Sicherheitsdienstes, in Form eines Geredes über die Vorbereitung einer Hetzkampagne gegen Ljaschko, mit dem Ziel, die faschistischen Radikalen gegen einen der Sponsoren aufzuwiegeln. Dabei fand die Veröffentlichung einer Erklärung von Kolomojski, Filatow und Korban, man müsse das Eigentum Achmetows konfiszieren, keine breite mediale Unterstützung, die Medien der Junta stellten sich ganz zum Schutze Achmetows auf, der der Junta schon Mariupol ausgeliefert und den Boden für die Auslieferung von Donezk vorbereitet hatte.

    Nach dem Abbruch der Gespräche hat die Junta schon jede Zurückhaltung bei der Zerstörung der Städte und der Infrastrukur aufgegeben (Chancen dafür, sie mittels eines Komplotts mit den Herrschaften Kurginjan und Co. ohne Kampf zu bekommen, sind nicht verblieben), weil es nur auf militärischem Wege möglich sei, die Kontrolle über den Donbass herzustellen.

    Daraufhin tauchten praktisch auf einen Schlag in der Bewaffnung der Volkswehr in ziemlich großer Menge innerhalb einiger Tage Panzer, Schützenpanzer, Artillerie (Haubitzen D-30, Selbstfahrlafetten „Gwosdika“) und Raketenwerfer auf. Das heißt, verständlicher ausgedrückt, innerhalb einer Woche tauchte in der Bewaffnung der Volkswehr mehr schwere Technik auf als in den 3 vorhergegangenen Monaten. Das führte schlagartig zu operativen Resultaten – es entstand der „Südkessel“, aber der Angriff, der am 1. Juli begann, blieb schon am 13.-14. Juli in allen Richtungen stecken. Es ist durchaus verständlich, wenn diese materiell-technische Hilfe, die im Juli erfolgte, schon ab Mai in diesem Umfang erwiesen worden wäre, so fänden die Kämpfe jetzt irgendwo im Gebiet Isjum statt, aber nicht bei Donezk. Dabei ist, selbst ungeachtet der laufenden materiell-technischen Hilfe, die erwiesen wurde und erwiesen wird, das Zuwachstempo an Mannschaftsstärke und Technik bei der Junta unvergleichlich höher (selbst, wenn man die materiell-technische und organisatorische Hilfe von USA und NATO außer Acht läßt). Deshalb hat sie sich auf Grund ihrer allgemeinen zahlenmäßigen Überlegenheit an Mannschaftsstärke und Technik nach ihrer Niederlage umgruppiert und den Angriff fortgesetzt, wobei sie die schwachen Frontabschnitte attackiert (die Volkswehr hat einfach nicht ausreichend Mannschaft und Technik, um alles gleichmäßig gut abzudecken).

    Um es noch mal deutlich zu machen – Strelkow ist nach Donezk aus Slawjansk mit 1 Panzer, 3 „Nonas“ und einigen Schützenpanzerwagen durchgebrochen. Zur Hilfe kamen ihm 4 Panzer, 3 Selbstfahrlafetten „Gwosdika“ und einige Schützenpanzerwagen, etwas früher gab es bei Donezk einige „Grad“-Raketenwerfer. All das geschah an einer breiten Front, die sich von Sneschnoje über Donezk bis Gorlowka und weiter bis zum Verantwortungsbereich von Mosgowoi erstreckte. Was Strelkow davon für Mosgowoi abzweigen konnte, überließ er ihm. Gegenwärtig ist seine Technik in Kämpfen um Marinowka und den Flugplatz gebunden, aber ebenso sichert er auch die Verteidigung von Donezk und Gorlowka. Kraft für mehr hat er einfach nicht.

    Eigentlich entspringen seine anhaltend pessimistischen Erklärungen der ojektiven Einschätzung des realen Kräfteverhältnisses an der Front. Phantasien uber das Thema „Die Kugel ist ein Dummkopf, das Bajonett ist der wahre Kerl“ und „Mag der Gegner auch viele Panzer und Flugzeuge haben, wir werden ihn mit unserem Kampfgeist zerbrechen“ können verständlicherweise keinen Einfluß auf eine schwere operative Situation haben. Deshalb ist der „Kummer“ Strelkows dem Wesen nach ein Versuch, durch die Öffentlichkeit (wo er eine breite Unterstützung genießt) an die Machtausübenden heranzutragen, daß er mehr Waffen und Technik braucht. An und für sich gehen solche Anforderungen duch geschlossene Kanäle – mehr sachbezogen und weniger emotional. Aber das ist nur einer der Aspekte.

    Ein zweiter Aspekt der „bekümmerten“ Äußerungen Strelkows ist der politische. Die Schlappe der Defätistenpartei bei der Auslieferung von Donezk hat keineswegs zu ihrer Vernichtung geführt. Wie unschwer aus der anhaltenden Informationskampagne gegen Strelkow zu ersehen ist, ist seine Anwesenheit in Donezk klar den Komplottplänen der Oligarchen und der Junta zum Thema Zukunft Neurußlands im Wege. Strelkow will kämpfen und nach Kiew ziehen, dafür braucht er Mannschaft und Waffen, die er in nicht ausreichender Menge bekommt.

    Aber weil diese Idee gesellschaftliche Unterstützung genießt, haben Junta und Oligarchen kein Glück damit, offen Verhandlungen zum Thema der Zukunft einer „großen Pridnjestrowje“ zu führen. Strelkow läßt die Idee eines „großen Neurußland“ partout nicht sterben, die Surkow und Co. noch im Frühling zum großen Teil zum alten Eisen geworfen haben. Das heißt, Strelkow ist ein politisches Hindernis für den Versuch eines politischen Tauschgeschäfts mit der Ukraine in Bezug auf die Donezker und Lugansker Volksrepubliken. Deshalb wird man ihn auch aller Todsünden zeihen (der Provokateur Kurginjan hat heute im besten Stil Dorenkos gekreißt, daß Strelkow gewissermaßen Putin abschießen wollte, nun sollte es klar sein, daß er in die Boeing geraten ist), um die Bühne zu säubern für ein künftiges Komplott mit der faschistischen Junta zur Zukunft der Donezker und Lugansker Volksrepubliken. Dabei wird die militärische Hilfe für die Donezker Volksrepublik dosiert sein, um nicht den ganzen Widerstand mit einem Schlag zusammenbrechen zu lassen (die Variante eines vollständigen Fallenlassens der beiden Volksrepubliken wird für den Kreml äußerst belastend aussehen), bei dieser Gelegenheit versuchen sie die von der Gesellschaft organisierten Hilfekanäle zu zerstören – blockiert werden die Resourcen der Informationsunterstützung der Volksrepubliken, die Konten werden gesperrt, dieses auch mittels eines Komplotts der russischen Banken mit dem ukrainischen Geheimdienst und seinen Herrschaften.

    Die Provokation der Junta mit der „Boeing“ hat die russische Defätistenpartei schon aufgegriffen, faktisch unterstützt sie die Propaganda der Junta und wirft die Thesen ein, hinter der abgeschossenen „Boeing“ könnten Strelkow und die Volkswehr stehen. Das heißt, der Angriff auf die Volksrepublik Donezk läuft gleichsam durch 2 Hände – auf der einen Seite greifen die USA an, ihre Satelliten und die Junta, auf der anderen Seite die russischen Kompradoren-Defätisten und ihr medialer Begleitdienst, in der Art von Kurginjan. Der Einwurf über Putin, den Strelkow ermorden wollte, ist dazu unumgänglich, daß man irgendwo ganz oben auf dem Gipfel grünes Licht gibt, die Unterstützung für Strelkow zu beenden, das heißt, man verfertigt eine Bildvorlage sowohl für die Gesellschaft wie auch für die höchste Führung der russischen Föderation.

    Der allgemeine Sinn der Operation besteht in folgendem: Strelkow medial zu diskreditieren (rufen Sie sich in Erinnerung, wer an dieser Kampagne teilnimmt, an Hand dieser Woge läßt sich leicht bestimmen, wer von den Mediensprechern mit Surkow verbunden ist, und auch, wer den Boden vorbereitet für ein Komplott mit der faschistischen Junta – das ist denn auch die mediale Infrastruktur der realen fünften Kolonne, und nicht die Liberasten und Possenreißer, die man für gewöhnlich dafür ausgibt) und den Boden für seine Ersetzung vorzubereiten. Wenn es dafür erforderlich sein sollte, Mosgowoi oder einen Teil des Gebietes rings um Donezk aufzugeben, so ist das keine ausgeschlossene Variante, hat man doch auf diesem Wege erst ganz vor kurzem den Boden vorbereitet für den „heldenhaften Untergang Strelkows in Slawjangrad“. „Der heroische Untergang Mosgowois in Lisitschansk“ könnte für sie ganz bequem sein, um ihre Attacken auf Strelkow fortzusetzen, der ihn mit allen seinen 4 Panzern nicht unterstützen konnte.

    Die ideale Variante wäre, die militärische Führung der Volksrepublik Donezk exklusiv an Surkow und Co. zu übertragen, um jede beliebige Selbständigkeit auszuschließen, und danach in Verhandlungen mit der Junta zu treten. Solange Strelkow und Feldkommandeure in der Art von Mosgowoi am Leben sind, kommen diese Pläne offenbar nicht von der Stelle und die Defätisten sind gezwungen, Zeit und politisches Kapital für die Vernichtung Strelkows zu vergeuden.

    Für Strelkow ist diese Attacke offensichtlich, deshalb versucht er wie zuvor durch die Öffentlichkeit an die Gesellschaft und die Machtausübenden den einfachen Gedanken heranzutragen, daß es einfach so nicht funktioniert, ihn fallen zu lassen (das heißt, schweigend wird er nicht auf die Schlachtbank gehen) und daß für den Erfolg in einem Krieg normale Hilfe unumgänglich ist, wobei er an die „Kriegspartei“ appelliert, die für reale Hilfslieferungen sorgt (und nicht bloß für Propaganda) und die an der Ausbreitung des Aufstandes über die Grenzen des Donbass hinaus interessiert ist. Es ist verständlich, daß er kein Einzelkämpfer-Held ist und es in Moskau Strukturen gibt, die ihn unterstützen. sonst hätte man ihn längst irgendwo bei Slawjansk begraben.

    Aber der verallgemeinerte Sinn all dieses Moskauer Hauens und Stechens besteht darin, daß die Variante Strelkows einfach und verständlich ist und Strelkow sie „pessimistisch“ formuliert – entweder eine aktivere Kriegführung in der Ukraine, oder eine Kapitulation und die Übertragung der Kampfhandlungen auf das Territorium der Russischen Föderation, und sei es auf dem Hintergrund eines hysterischen Anfalls im Stil „Alles ist verloren, alles hat man aufgegeben“, das ist schon eher die realistische Wegrichtung, wie sie schon seit Mai abzusehen ist. Strelkow jedoch sagt nicht „Alles ist verloren“, er sagt, die Tendenz ist ungünstig. Und die Lageentwicklung bestätigt seine Schlußfolgerungen.

    Die Partei der Defätisten, die an Gewicht gewann nach der Entscheidung im April, keine Truppen zu entsenden, versucht wie zuvor, sitzen zu bleiben auf den schon auseindergefallenen Stühlen von Krieg und Kapitulation, in der Hoffnung, Vereinbarungen zu treffen mit der faschistischen Junta (wobei Strelkow im Wege steht) und den ukrainischen Oligarchen, um im Endergebnis eine Lösung zu bekommen, die man als nicht totales Aufgeben wird hinstellen können, auf dem Hintergrund der Aussagen von Februar – März 2014.

    In diesem Szenario hat sich Strelkow, unabhängig von seinen Ansichten, schon längst in ein Banner derer verwandelt, die eine Fortführung des Kampfes um die ganze Ukraine wollen oder wenigstens um einen Teil davon. Die Opponenten Strelkows aber haben die Ukraine schon lange abgeschrieben und suchen jetzt nach einer Methode, wie man aus dieser Situation wieder herauskommt, ohne Unruhen in Rußland selbst hervorzurufen, selbst wenn in langfristiger Perspektive die Aufgabe der Ukraine für Rußland katastrophale Folgen haben wird. Solange deshalb dieser Widerstand anhalten wird, wird Strelkow auch „bekümmert sein“, solange keine Auswahl getroffen wird aus zwei bekanntermaßen unangenehmen Entscheidungen. Oder gar bis zum Moment seines Untergangs und dem Erhalt beider unangenehmer Entscheidungen in einem Flakon.

    Liebe Leute, ich bin gespannt, ob Putin bei der Sitzung des russischen Sicherheitsrates am 22.07.14 wieder mal den Schwanz einzieht und erklärt, daß Rußland nur in Frieden mit der Ukraine, den USA und der EU leben will und keinerlei militärische Maßnahmen ergreifen wird, . Sowas befürchte ich. Möge ich eines besseren belehrt werden.

  14. Zehn weitere Fragen des russischen Militärs an die ukrainische Seite:

    http://rt.com/news/174496-malaysia-crash-russia-questions/

    Besonders interessant:

    Warum stellte die ukrainische Armee Buk-Systeme nah bei den Aufständischen, aber in weiter Entfernung zur russischen Grenze auf? Das lässt sich kaum anders als mit der Absicht einer False-Flag-Operation erklären.

    Und: Von der ukrainischen Seite wurde ein Video eines Buk-Systems veröffentlicht, bei dem eine Rakete fehlt. Dazu wurde gesagt, das Buk-System wurde aufgenommen, als es von Aufständischen zurück nach Russland gefahren wurde. Doch, wie der Hintergrund zeigt, stammt das Foto aus Krasnoarmeisk, einer von der ukrainischen Armee beherrschten Stadt einige Kilometer westlich von Donezk.

    Der ukrainische False-Flag-Anschlag ist damit sehr eindeutig entlarvt.

    Und außerdem wird darauf hingewiesen, dass die USA für ihre Anschuldigungen gegen die pro-russische Seite bislang keinerlei Beweise (außer angeblich abgehörte Telefonate) vorgelegt haben und die USA werden aufgefordert Beweise für ihre Anschuldigungen gegen die pro-russische Seite vorzulegen.

    Poroshenko, der Chef der Kiwer Nazi-Junta, hat unterdessen bei CNN’s zionistischer Propagandistin Amanpour verkündet, MH17 sei wie 9/11:

    http://www.politico.com/story/2014/07/petro-poroshenko-ukraine-president-plane-crash-911-109180.html

    Die Welt müsse sich nun für eine Seite entscheiden, für die Ukrainie oder für die Terroristen.

    Was er nicht gesagt hat, ist, dass die halbe Welt bezüglich 9/11 davon überzeugt ist, dass der warme Abriss der asbestverseuchten Türme auch ein False-Flag-Anschlag mit zionistischer Involvierung war. Aber mit dem 9/11-Vergleich hat Proroshenko trotzdem unabsichtlich klargemacht, dass weniger ein Versehen, sondern vielmehr ein False-Flag-Anschlag der Ukrainischen Zionazis und ihrer westlichen Unterstützer die Variante ist, die diskutiert werden muss.

  15. Zu Punkt 1, Antwort von Kosh.
    Werter Kosh,
    einige Deiner Positionen, namentlich auch die Verwendung des Begriffes ‚EUSraEliten‘, teile ich durchaus. Bei anderen Aussagen von Dir hab ich allerdings den Eindruck, Du lebst in einem Paralleluniversum.
    ‚Seit Jahren übt Putin sich in Geduld. Man will es glauben oder nicht, mit erstaunlichem Erfolg.‘
    Worin besteht der? In 100.000en Toten in Libyen, Syrien, Irak, Palästina, Neurußland usw.? In zerstörten Staaten, zerbombten Städten? In keineswegs gebrochener, teilweise sogar stark zunehmender EUSraElitischer Dominanz in vielen Gebieten der Weltpolitik: Militärwesen, Informationssektor, ökonomische Sanktionsmöglichkeiten usw.?
    ‚Also, die Forderung russischer Hardliner erscheint mir angesichts putin’scher Vorleistungen gerade haarsträubend, weil ohne Spürsinn für Rafinesse: Putin IST der Hardliner, hart im Nehmen und wohltemperiert im Austeilen‘
    Was teilt er denn aus? ‚Diplomatische‘ Sprüche über die Unzuverlässigkeit seiner ‚Partner‘, über Unzulässigkeit der Beschießung russischen Terroriums, über seinen anhaltenden Willen: ‚Beharrlich, aber korrekt‘? Hart im Nehmen, genauer hart im Umkommen zu sein, dazu sind bloß die Opfer dieser Nichtstuer- und Allesdulder-Politik verurteilt. Sind die Dir egal? Nennst Du das Rafinesse?
    ‚Zugleich mahnte Putin den Westen allerdings, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen… Putin schwenkt damit auf die Sprachregelung Chinas ein.‘ Hat er ein militärisches Beistandsabkommen mit China geschlossen?
    ‚Mir will angesichts seiner erfolgreich angewandten internationalen Strategie nicht einleuchten, warum Putin ausgerechnet in dem Moment den Pfad verlassen soll, wo er damit beginnen kann, die Ernte seiner Geduldsprobe einzufahren.‘
    Geduldsprobe auf Kosten all der im Stich gelassenen ermordeten Menschen und zerstörten Länder? Und was ist die Ernte: Noch mehr Sanktionen bis zur wirtschaftlicheen Erdrosselung Rußlands, Verlust Neurußlands für immer, massenhaftes Abschlachten und ethnische Säuberung in Neurußland, ein ehemaliges ukrainisches Brudervolk, jetzt durchfaschisiert wie Deutschland nach 1933, als EUS-Rammbock in aller Kürze militärisch im eigenen Land?
    ‚… erleben wir einen Vorgeschmack auf den EUSraEliten-Supergau‘
    Das glaubst Du doch selbst nicht, Fakten werden schlichtweggefälscht, mit großer Zustimmung der Vereinten Nazis, Schuldige werden nicht ermittelt, sondern ernannt, unter dem Jubel aller Rußlandhasser dieser Welt. Putin und die Seinen bleiben am Pranger und mit dem Rücken an der Wand, nicht die EUSraEliten. Weil das bis jetzt politikbestimmende Defätisten- und Kompradorenlager in Rußland jede vom Westen ernstzunehmende Gegenwehr verhindert hat. Lies dazu den Artikel, den ich unter Punkt 15 auf dieser Seite übersetzt habe, und Du bekommst mit, daß in Moskau zuletzt ein Schlangennest von Liberasten und offenen russischen Volksverrätern die Politik bestimmt hat.
    Nun, Putin ist auch nur der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses der russischen Bourgeoisie. In der gibt es es aber zur Zeit wieder ein Hauen und Stechen, die Verlautbarungen nach der jüngsten Tagung des russischen Sicherheitsrates klingen mal wieder martialischer. Leider vermutlich erneut bloß leeres Wortgerassel. Vielleicht erinnert man sich aber nach Einleitung eines ukrainischen Strafverfahrens gegen Schoigu und Malofejew jetzt wieder der grundlegenden Analyse Glasjews vom Juni. Ich hab nicht mitgekriegt, ob sie auch in diesem Blog veröffentlicht worden ist. Du kannst sie auf deutsch als Video unter

    oder als Textdatei (find ich immer besser) bei Sascha mit der lange URL http://kommunisten-online.de/also-warum-arbeitet-die-zeit-in-der-ukraine-gegen-uns-und-insbesondere-gegen-das-volk-vom-donbass-weil-die-usa-und-ihre-kiewer-marionetten-einen-militarisierungskurs-in-der-ukraine-eingeschlagen/
    nachlesen. (Danke an ihn für die Umwandlung der Video-Unterzeilen in fortlaufenden Text).
    Nebenbei, ich teile als Atheist Glasjews Auffassungen zum Thema Religion und Gesellschaft keinesfalls. Ist aber hier unwichtig. Mit seinen Aussagen zum Ukraine-Konflikt liegt der Mann 100% richtig.
    Warum wohl schießen die EUSraEliten außer auf Putin als Hauptrepräsentanten des gegnerischen Systems (die Führungsperson muß unter allen Umständen vernichtet werden) vor allem auf die Volkswehr in Neurußland und da besonders auf den führenden Militär Strelkow? Weil militärischer Widerstand gegen sie das Kernverbrechen überhaupt ist. Alles andere ist nur Gelaber, das können sie mit ihren weltweiten Medienhuren schon wegfegen.
    Die führenden Personen Rußlands müssen endlich begreifen: Ihre ‚Partner‘ im Westen gönnen ihnen auch nie und nimmer den bisher von der russischen Politik ausschließlich angestebten Platz am Katzentisch der imperialistischen amerikanisch-unipolaren neuen Weltordnung. Es sind nicht ihre Handelspartner, sondern ihre bedingungslosen Todfeinde, mit unbedingtem Versklavungs- und Vernichtungswillen, Faschisten eben. Jede Schwäche, jedes Nachgeben denen gegenüber führt in den eigenen Untergang. Die respektieren ausschließlich militärische Stärke, mit der ihre Existenz selbst bedroht wird.
    Und bitte hör doch auf, wie viele andere auch, auf den wirtschaftlichen Zusammenbruch der Ukraine oder gar den der USA und EU zu hoffen. Die Bande läßt schlicht ihre Notenpressen Sonderschichten fahren, motzt die Ukraine damit im erforderlichen Maß zum bis an die Zähne bewaffneten NATO-Vorzeigestaat auf und läßt die Welt die neuen Schulden dafür bezahlen. Wie sie es überall tun.
    Tut mir leid, keine friedlichere Einschätzung der Lage vornehmen zu können.

    1. – … Paralleluniversum …

      Geh ich gern drauf ein:

      – … Putin … Erfolg.’
      Worin besteht der? In 100.000en Toten in Libyen, Syrien, Irak, Palästina, Neurußland usw.? In zerstörten Staaten, zerbombten Städten? In keineswegs gebrochener, teilweise sogar stark zunehmender EUSraElitischer Dominanz in vielen Gebieten der Weltpolitik: Militärwesen, Informationssektor, ökonomische Sanktionsmöglichkeiten usw.?

      Sunzi sagt:
      – Die grösste Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen. In der praktischen Kriegskunst ist es das Beste überhaupt, das Land des Feindes heil und intakt einzunehmen; es zu zerschmettern und zu zerstören ist nicht so gut.

      Die EUSraEliten schiessen sich ein ums andere Mal selbst ins Bein, sie hinterlassen eine Spur des Grauens. Diesen Prozess ohne Not zu stören wäre für Putin kontraproduktiv. Solange Russland zu schwach ist, kann es die EUSraEliten sowieso nur beschränkt aufhalten. Genau das tut Putin, er kennt seine Stärken und spielt sie geschickt aus.

      Hast Du Dich schon gefragt, warum die US-Geheimdienste nicht nur die Unschuld Russlands sondern auch die Schuld der Ukraine an MH-17 durchsickern lassen? Weil Putin zu schwach ist?

      Fakt ist: Keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten. Das ist ein äusserst starkes diplomatisches Signal durch die Blume und laut internationalen Verträgen das verbriefte Recht eines jeden Signatar-Staates: Bis hierher und nicht weiter. Die EUSraEliten verstehen durchaus was die Stunde geschlagen hat.

      Die Millionen, nicht 100’000e an Toten sind zwar tragisch, aber die jetzt auch noch mit Putin in Verbindung zu bringen fehlte noch in unserer PResstituitionslandschaft. Hätte Russland um die letzte Jahrtausendwende die Macht gehabt, es hätte auf der Erfüllung der Verträge mit den von Dir genannten Staaten bestanden. Aber Russland war nicht in der Position. Auch China musste viel Kapital liegen lassen, weil die EUSraEliten nur dem Papier nach Marktwirtschaft betreiben: Nicht das bessere Angebot bestimmt die Nachfrage, sondern die Nachfrage-Entwicklung nach Gusto des Imperiums. Lieber herrschen sie per Ordo ab Chao im Sandkasten, als mit einer aufsteigenden afrikanischen Macht im Verbund mit Erzfeind China zu teilen, indem man ein besseres Angebot macht.

      Wenn man sich die letzten PRopaganda-Jahre zu Gemüte führt muss man zwangsläufig zum Schluss kommen, dass Putin eh tun und lassen kann was er will, er wird aus Sicht der EUSraEliten immer das Falsche tun. Da kann er sich ebenso gut intelligent verhalten, statt “martialisch” überflüssige Drohkulissen aufzubauen, die Russland letztlich mehr schaden als nützen. Vgl. Saddam, Gaddafi: Deren martialisches Getue entsprach der von den EUSraEliten gewünschten Hysterie. Syriens Assad ist bis heute nicht martialisch-hysterisch und sitzt fester im Sattel denn je.

      Zum Perma-Putin-Bashing:

      Ghandi sagt:
      – Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

      Die EUSraEliten würden gerne in Phase 3 zu Felde übergehen, aber Putin tut ihnen den Gefallen nicht. Sie haben Putin unterschätzt und sie unterschätzen ihn bis heute. Auch viele einflussreiche Russen unterschätzen ihn.

      Die EUSraEliten pokern, aber Putin spielt Schach wie übrigens auch der Iran. Der Westen weigert sich permanent beratungsresitent zu verstehen: Er will dass Putin pokert, aber Putin spielt Schach. Diese Verweigerungshaltung treibt die EUSraEliten dermassen zur Weissglut, dass sie nach 911 weitere Passagierflugzeuge vom Himmel schiessen. Nur dass sie mit MH-17 offensichtlich am Klogriff gezogen haben, so stümperhaft war diese Aktion. Ob LIHOP oder MIHOP, damit verplempere ich meine Zeit nicht, weil wir so bald nicht erfahren werden, wie es genau war. Die EUSraEliten werden es sowieso als VT abgestempeln. Klar ist nur eins: Sie haben es schon wieder gemacht, die eigenen Bevölkerung für eine Strategie der Spannung geopfert.

      Inwiefern sollte Putin bei solch Aufgelegten den Macker mimen, wenn die EUSraEliten sich permanent selbst im Weg stehen? Soll er sich darüber beschweren, dass es so leicht ist, wenn man nur die richtigen Züge macht?

      – Was teilt er denn aus? ‘Diplomatische’ Sprüche …

      Kommt drauf an, ob Du Putin lesen kannst. Er teilt nicht nur ziemlich deftig aus, oft genug muss er dafür nicht einen Finger krümmen:

      Z.B. Lehrstunden in Demokratie: Die Krim hat er genommen ohne dass ein Schuss fiel. Ohne Segen der Krim-MASSE wäre ihm das niemals gelungen. Das ist Austeilen vom Feinsten und eine Demütigung des demokratischen Westens sondergleichen. So billig hätten die EUSraEliten gerne Russland eingenommen, aber Putin hat Chodorkowski verhindert.

      Z.B. Lehrstunden in West-PRopaganda: Dieser Tage ist der PRaktische Anschauungsunterricht für die EUSraEliten-MASSEn unübersehbar, so sie denn sehen wollen und nicht verdrängen. Ohne typisch westlich lehrerhaftes Getue drückt Putin den Finger in unsere Wunden, die wir uns selbst zugefügt haben. Notabene geht es der russischen PRopaganda primär darum, russische Bürger davon zu überzeugen, dass der Westen über Jeans und Bananen hinaus nicht viel zu bieten gedenkt. Statt dessen ist Plünderung angesagt – KRIEGen, Ressourcen KRIEGen, nicht nur aber auch von Russland, möglichst zum Nulltarif.
      Beiläufig führt er den Westen im Westen durch den Westen vor, und das PRaktisch zum PRopaganda-Nulltarif. Er lässt den Westen auflaufen bis Multimedia gleichsam in kollektive Hysterie verfällt und erst dann legt er Beweise auf den Tisch. Grosszügig überliess er den EUSraEliten den 1. Zug, aber diese verzichteten. Jetzt sind sie mehrere Züge im Rückstand und versuchen immer noch zu pokern (vgl. die neusten Versionen des Lügenkonstrukts). Derjenige Westler, der jetzt noch nicht versteht was abgeht, der will nicht verstehen, der will KRIEG. Wenn die West-MASSEn nichts dagegen unternehmen, dann wollen auch sie diesen KRIEG.

      Z.B. Lehrstunden in Sachen Ökonomie 1: Putins resp. Russlands Verluste dürften im Vgl. mit dem Westen aus der Portokasse zu begleichen sein, zumal die dafür nötigen Ressourcen nicht aus Fiat Money-Papierschnipseln bestehen, sondern aus handfesten Bodenschätzen. Diese Bodenschätze gehören bislang zum Rückgrat des Greenback, des US-Dollars. Sobald in Rubel oder Yuan verrechnet wird, verliert der Green einen Teil seines Back und der Dollar wird noch schwächer.

      Z.B. Lehrstunden in Sachen Ökonomie 2: Die PRaktisch von den EUSraEliten erzwungene Substitution (Hinwendung zu China) und daraus resultierende Verträge sprechen eine deutliche Sprache.

      Ich seh das so: Putin teilt aus, aber er spricht ganz offensichtlich nicht Deine Sprache. Er teilt seit Jahren aus und es geht einfach an Dir vorbei. Ich hoffe, Dir mein …

      – … Paralleluniversum …

      … ausreichend erläutert zu haben.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  16. PS.:
    Statt der Video-URL ist beim Reinkopieren meines Textes in das Kommentar-Eingabekästchen dieser Seite ein großes Leerfeld entstanden. Warum, weiß ich nicht. Die Video-URL lautet (hoffentlich klappt es diesmal):

  17. PS2.: Irgendwas mach ich wohl falsch, ging wieder schief. Es ist eine htpps-Adresse. Bitte ggf. um Aufklärung.

    1. ehxb

      WordPress wandelt Links auf Youtube-Videos automatisch in eingebettete Videos um.

  18. PS3.:
    Danke für den Hinweis zur YouTube-URL-Umwandlung durch WordPress. Bescheuerterweise krieg ich im Firefox, den ich standardmäßig nutze, statt eingebetteter Videos leere Flächen angezeigt, ohne Platzhaltersymbol, und bemühe erst bei Verdacht auf Videoanzeigeauslassung entweder das IE-Tab-Addon oder direkt den Internet Explorer. War mir leider nicht eingefallen, nach meinem Textreinkopieren die entstandene Leerfläche entsprechend zu überprüfen. Bitte, wenn möglich, das Wiederholungsvideo entfernen.
    Ich will den Blog nicht mißbrauchen oder überlasten, bitte aber um Gestattung einer technischen Zusatzfrage, die ich mit Googeln bisher nicht klären konnte: Läßt sich erfahrungsgemäß mit großer Wahrscheinlichkeit sagen, die Nichtanzeige von eingebetteten Videos mit Firefox liegt an bestimmten Grundeinstellungen oder anderen Addons? Vielleicht hilft eine Antwort darauf auch anderen Blogbesuchern.

  19. Zu Koshs vorhergehender Antwort unter Punkt 18. In der Hoffnung, daß dies trotz zweier neuerer Parteibuch-Artikel noch gelesen wird.

    Danke für Deine Antwort, bitte nichts von meinen Bemerkungen als persönlichen oder gar beleidigenden Angriff zu verstehen.
    Richtig, nicht 100.000e, sondern Millionen Opfer. Ich bringe sie nicht mit Putin in der Art der Presstituierten in Verbindung, indem ich ihm die Schuld daran zuschreibe, ich sage nur, mit einer aktiven eigenen Militär- und Militärunterstützungspolitik für die angegriffenen Staaten wären viele, viele der Opfer vermeidbar (gewesen).
    Deine Darlegung kommt, auch wenn Du es sicher nicht so verstanden haben willst, bei mir an wie: Muß in Kauf genommen werden und ist auch nicht so wichtig. Hauptsache, die klugen geostrategischen Versöhnler und Beschwichtungspolitiker sowie ihre publizistischen Versteher finden immer einen sicheren Unterstand und sind irgendwann mal die Gewinner.
    Ich bin keinesfalls ein Verfechter hohler martialischer Töne, wie Du sie, m.E. zu Unrecht, bei Saddam Hussein und Gaddafi ausgemacht zu haben glaubst. Rußland ist nicht so schwach, es kann ohne vorherige kriegerische Drohung einfach militärisch Fakten schaffen, s. Südossetien. Und die respektieren die EUSraEliten, solange sie noch nicht genügend fremdländisches Kanonenfutter in Stellung gebracht haben, weil sie die Reihen ihrer eigenen, selbstverständlich höherwertigen Kämpfer nicht über Gebühr ausdünnen wollen. Hast Du den Glasjew nicht gelesen, er geht auf all das situationsbezogen ein und sagt präzise, wie es zur Zeit kommt.
    Mit Sunzi und Schachspiel in der von Dir beschriebenen Art besiegt man vielleicht langfristig einen Feind, das taugt sicher für die Ökonomie, aber man hält keine im Gang befindliche faschistische Militäraggression auf. Putins (Nicht-)Handeln wird ersichtlich auch weniger von Militärphilosophie, sondern von den Machtverhältnissen der ihn dirigierenden russischen Oligarchengruppen bestimmt. Bitte lies meine übersetzten Artikel auf dieser Seite, dann siehst Du, wie das läuft.
    Rußland steht bereits im Krieg, als nächstes wird sich, wie Du den Nachrichten vom 23.07.14 entnehmen kannst, die ukrainische Faschistenbande wieder zur Atommacht erklären und, so die dort noch vorhandenen sowjetischen Altvorräte nicht taugen, von den westlichen Massenmördern dazu aufgerüstet werden, innerhalb von nullkommanix. Sagt Glasjew übrigens genau voraus. Und die nächste NATO-Front wird zur Zeit am Dnjestr eröffnet. Da wird Rußland wegen der stationierten Friedenstruppen um einen Militäreinsatz kaum drumrumkommen.
    Menschenskind, es ist nicht mehr 5 vor 12, es ist High Noon.

    1. Um beim Thema zu bleiben, Russland-RT zu US-CNN:

      aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/cnn-und-russia-today-journalisten-streiten-ueber-mh17-und-russland-a-982660.html
      – „Sie leben in einem Paralleluniversum!“
      🙂 Gerne verweise ich ein 2. Mal auf obiges Video und zitiere nun ausführlicher:

      aus http://www.youtube.com/watch?v=V_XSufXXlFU
      Russland braucht diesen Krieg nicht.
      Die Vermeidung des Konfliktes stärkt uns nur.
      Doch im Donbass sterben Menschen.
      Und Russland steht vor der Wahl:
      1. Eine schlechte Wahl oder
      2. Eine sehr schlechte Wahl.
      Sterben Hunderte oder sterben Hundertausende
      Wenn nicht Millionen.
      Das ist eine schrecklich Wahl.
      Doch so ist reale Geopolitik.
      Und wenn Du zum wiederholten Mal einwendest,
      dass Putin den Süd-Osten verraten hat,
      denke daran wohin Du dein Land treibst.

      Das ist das “Paralleluniversum”, dessen Zugang ich mir durch hartes Gehirntraining erarbeiten musste. Nur wenn man sich auf deren Universum einlässt, hat man überhaupt eine Chance zu erahnen, wie die EUSraEliten funktionieren. Z.B. locken sie Dich in Fallen und schieben dann die Schuld auf Dich. Ein weit verbreiteter Spass im System Homo sapiens, man furzt und zeigt mit dem Finger auf andere: Das ist das Wesen von False Flags.

      Ich kann die Trauer in den Niederlanden durchaus nachvollziehen, muss aber geopolitisch betrachtet die Forderung eines hinterbliebenen Vaters in seinem offenen Brief an Putin als die eines Volltrottels betiteln:

      aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/malaysia-airlines-mh17-niederlande-wollen-putins-tochter-ausweisen-a-982630.html
      – „Maria Putina mag damit nichts zu tun haben. Aber ihr Vater ist sehr mächtig und ich denke, es hätte in seiner Macht gestanden, russisches Militär an die Absturzstelle zu entsenden und die Opfer dort zu beschützen. Trotzdem hat er sich entschieden, das nicht zu tun. Herr Putin und andere Konfliktparteien – ich habe Grund zu der Annahme, dass einer von ihnen der Mörder meines Kindes ist.“

      Ja, diese Macht hätte er gehabt, aber dann wäre MH-17 für die EUSraEliten ein voller Erfolg geworden. Hätte sich Putin darauf eingelassen, stünden wir alle bereits mit einem Fuss im KRIEG mit Russland, aber Russland ist noch nicht so weit, als dass Putin die Macht gehabt hätte sich dagegen zu stemmen.

      Ich wiederhole: Putin kann eh tun was er will, es wird ausschliesslich zu seinem Schaden interpretiert. Also kann er sich den Luxus leisten intelligent zu handeln, während die EUSraEliten zunehmend unPRofessionell agieren und das auch müssen, weil ihnen die Felle davon schwimmen. Sie geifern geradezu nach einem martialischen Fehler Putins.

      Derweil die Ukraine im Tagesrythmus Putin in die Hände spielt, je RECHTSer desto GUTer:

      aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-regierung-tritt-zurueck-a-982784.html
      – Regierung der Ukraine tritt zurück.
      … Weg für vorgezogene Parlamentswahlen ebnen, die auch von Staatschef Petro Poroschenko gefordert werden.
      … erklärte Parlamentspräsident Alexander Turtschinow die kommunistische Fraktion für aufgelöst.

      Unter dem Schirm der EUSraEliten verlangt eine der zahlreichen Wiedergeburten von Adolf Hitler im gelobten Land:

      aus http://antikrieg.com/aktuell/2014_07_23_israelischer.htm
      – Israelischer Botschafter: Unser Militär verdient den Nobelpreis, weil es nicht mehr Einwohner von Gaza umbringt.
      .. Ron Dermer, dass die Hunderte von toten Zivilisten, viele davon Kinder, der Beweis für Israels bemerkenswerte Barmherzigkeit sind.

      Eure Exzellenz Herr Botschafter, “bemerkenswert” exzellente Steilvorlage für Putin. Der braucht sich bald überhaupt nicht mehr zu rühren, seine Widersacher sind an Dämlichkeit kaum mehr zu übertreffen.

      Und hier noch die längst fällige Reaktion auf eine andere Steilvorlage der EUSraEliten-Winkeladvokaten:

      aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-kreml-plant-privatarmee-nach-dem-vorbild-blackwater-a-982559.html
      – Abgeordnete und Militärs in Moskau arbeiten an einem Gesetzentwurf, der für Unruhe sorgt in Russlands Nachbarländern. Die Arbeitsgruppe bereitet den Aufbau privater Sicherheitsfirmen vor. Von einem „russischen Blackwater“ ist in Moskauer Medien die Rede …
      … private Sicherheitsfirmen als probates „Instrument zur Durchsetzung nationaler Interessen ohne eine direkte Einmischung des Staates“.
      … Autoren des Entwurfs machen keinen Hehl daraus, wo sie ein erstes Einsatzgebiet für russische Söldnereinheiten sehen: in der Ukraine. Der Westen unterstütze die ukrainische Armee mit privaten Sicherheitsfirmen im Kampf gegen die prorussischen Separatisten, Russland müsse dagegenhalten.

      Irgendwann sind hiermit wohl die Belastungsgrenzen der UNO erreicht, weil so überflüssig wie ein Kropf. Wenn EUSraEliten meinen sich per “Söldner GmbH” aus der Verantwortung stehlen zu können, dann könnte das in Zukunft wohl auf Gegenseitigkeit beruhen. Dumm nur, dass sich die Machtverhältnisse zu Ungunsten immer hysterischer und stümperhafter agierender EUSraEliten verschiebt. Wenn am Ende des Paradigmenwechsels der Feind mehr Kapital z.V. hat und die “Söldner GmbH” zum realpolitischen Standard geworden sind, könnte der Bumerang für den Westen äusserst unangenehm werden, zumal die Definitionshoheit der EUSraEliten nur sakrosankt ist, als sie das Imperium Americanum kontrollieren.

      PRaktisch gleichzeitig mit seiner Exzellenz “Friedensnobelpreis für Massenmorde”, windet sich der Herr Augstein auf ähnliche Weise:

      aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/malaysia-airlines-mh17-und-putin-jakob-augstein-ueber-die-schuldfrage-a-982680.html
      – Warum die Schuldfrage nicht weiterführt.

      Ja lieber Herr Augstein, jetzt da die Ukraine der Schuld überführt wurde, sollen wir uns plötzlich mit dem Wesentlichen befassen? Aber was genau ist das Wesen der Schuld? Womöglich befassen sich die EUSraEliten aus dem gleichen Grund nicht mit der Schuld Israels den Palästinensern gegenüber: Weil die Israelis die GUTen sind genauso wie die Ukrainer.

      Immer wenn’s brenzlig wird, liefern die SpOnner ein Feigenblatt:

      – Die Wahrheit ist, dass die Worte Recht und Unrecht in der internationalen Politik nur den Status von Hilfskräften haben.

      “Die Wahrheit ist” die Erfindung eines Lügners. Wenn es Lügnern beliebt, ist das Recht Hilfskraft und wenn der Wind dummerweise dreht wird das Recht zur obersten Entscheidungs-Instanz. Das Recht, werter Herr Augstein, ist v.a. ein Hort von Gummiparagrafen mit dem die MACHT MACHT was sie will.

      Wie soll ich damit umgehen, was soll ich daraus lernen? Ich sehe die Widersprüche jeden Tag, z.B. z.Z. gleichzeitig israelische Gazabombardements mit gegenwärtig rund 2x MH-17 Toten, die den Niederländern ziemlich am A. vorbeizugehen scheinen, Dies obwohl mittlerweile bekannt sein müsste, dass die “3 Jugendlichen” entweder gar nicht oder mindestens nicht so wie offiziell dargestellt verschwunden sind, d.h. mindestens Teil einer false flag-Operation gewesen sind -> http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=317716
      Diese Toten sind damit noch überflüssiger und vermeidbarer als MH-17. Aber sie werden nicht nur nicht vermieden, die Täter fordern für ihren Massenmord den Friedens-Nobelpreis.

      Andererseits stehen die Niederländer mit 1/4 der palästinensischen Opfer da und das Verhältnis wendet sich jeden Tag zu Ungunsten Hollands. Wider besseres Wissen lesen die Niederlande Putin die Leviten. Sie können das nur weil sie dieses Wissen ausblenden, weil dieses WISSEN gar nicht WISSEN wollen. Verdrängung: Niederländer verdrängen Palästinenser, m.a.W. Menschen verdrängen Menschen.

      nochmal aus aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/malaysia-airlines-mh17-niederlande-wollen-putins-tochter-ausweisen-a-982630.html
      – Via Twitter veröffentlichen erboste Niederländer die Anschrift von Maria Putina. „Wenn ihr Putins Tochter besuchen wollt, hier ist die Adresse“, twitterte einer. Ein niederländischer Künstler schrieb auf Facebook: „Wenn meine Tochter in dem Flugzeug gesessen hätte, würde ich die Tochter von Putin überfahren.“

      Ob das jetzt so stattgefunden hat oder nicht, die SpOnner verschwenden keine Zeile für Abscheu, sie bringen das als wäre es das Normalste auf der Welt. Ausnahme: Es schreibt jemand “die Tochter von Netanjahu”, das wäre krass verabscheuungswürdig und klar antisemitisch. Das geht ja nun gar nicht, das ist voll die Autobahn. Diesem Hetzblatt kann ein Herr Augstein bestenfalls als Ausrede dienen, erklären lässt sich das mit der UNO-Menschrechtskonvention und weiteren Polit-Fäkalien schon lange nicht mehr. Der Herr Augstein wird sich die Frage gefallen lassen müssen: Warum schreiben Sie für ein Volksverhetzungsblatt? Würden Sie auch für den Stürmer schreiben?

      Was soll ich also von den Niederlanden halten als dass sie nicht mehr darstellen als das restliche System Homo sapiens: primitive (im Sinn von einfache) Affen mit Gehirn, deren Ratio gerademal in Sonntagsreden besungen wird. So sehr sie auch wollen, sie können es nicht besser.

      Und als solche muss ich sie und mich beurteilen. Wir sind eine verabscheuungswürdige, zutiefst verlogene Species, die sich entweder für Kinder Gottes halten oder die Spitze der Evolution. Punkt aus.

      So, ab diesem Punkt kann ich das Paralleluniversum betreten und mit der mir beschiedenen Intelligenz analysieren, was das System Homo sapiens eigentlich so treibt:

      Ja, es gab, gibt und wird noch viel mehr geben: Tote!
      Vermeidbar ja, aber nicht vermeidbar für eine Species wie Homo sapiens.

      Die vermeintlich unvermeidbaren Toten sind Teil des System Homo sapiens. Manche glauben wirklich sie verhindern zu können, andere bleiben realistisch. Putin ist realistisch, er tut was er kann und er kann was er tut. Darüber hinaus liegt es nicht in seiner Macht. Interessant, oder? Die gleichen Leute die ihn unterschätzen, die überschätzen ihn auch:

      Je nach Situation soll er tun was er nicht kann und dann wieder nicht tun was er kann.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: “Bitte lies meine übersetzten Artikel auf dieser Seite, dann siehst Du, wie das läuft.” Hab ich, gleich beim ersten Mal. Sie haben keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

  20. Natürlich liest noch jemand mit!
    Danke Dir ehxb und auch Dir Koshs. Speziell Eure Kommentare sind 1000mal informativer als die Propagand-Sülze der Medien.

    Heute morgen erst wurde im ZDF-MoMa der Abschuß der zwei Militärjets am gestrigen Mittwoch diskutiert, der natürlich auch wieder den Russen in die Schuhe geschoben werden soll – und man denkt, man hört nicht richtig: Da wird doch tatsächlich vom ZDF-Reporter in Donezk behauptet: Die Rebellen können die Jets gar nicht abgeschossen haben, da sie ja gar nicht über Bewaffnung mit entsprechender Reichweite verfüge. Die Jets flogen in einer Höhe um die 5000-6000m!!!

    Hääää?

    In der Anmoderation des Interviews sagte man noch, daß man nicht sicher sei, ob die Rebellen MH17 abgeschossen haben. Der Unfug kommt immer unkomprimierter – und das zeigt mir, daß das System kurz vor dem Kollaps steht.
    Wann kapiert die breite Masse, daß sie hemmungslos verarscht wird. Wenn die ersten deutschen Soldaten in der Ukraine sterben? Oder muß Rußland erst wieder die rote Fahne auf dem Reichstag hissen?
    Tendenziell bin ich eher auf Koshs‘ Seite. Eine militärisches Eingreifen Rußlands wird eskalieren – früher oder später.
    Ich denke der Schlüssel zum Erfolg könnte tatsächlich die erfolgreiche Etablierung eines Gegengewichts zum Dollar sein – denn darum geht es. Krieg ist nur Mittel zum Zweck!

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