Weitere von der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützte Massaker

Vor ein paar Monaten hat das zionistische Regime verkündet, ihm sei es lieber, dass Al Kaida Syrien regiert, als Bashar Al Assad, und deshalb müsse die westliche Wertegemeinschaft die Terroristen in Syrien weiter im Kampf gegen die syrische Regierung bis zum Endsieg unterstützen, auch wenn das bedeute, dass Al Kaida und ähnliche Terroristen zukünftig die Macht in Syrien hätten, denn Al Kaida an der Macht sei Israel lieber als eine mit Iran befreundete Regierung.

In weiten Teile des Ostens von Syrien und des Nordens und Westens des Irak ist der israelische Wunsch nun in Erfüllung gegangen. Die aus Al Kaida hervorgegangene Splittergruppe ISIS, oder „Islamischer Staat,“ wie sie sich nun nennt, hat dort nun de facto die Funktion der Staatsmacht übernommen und ein Kalifat ausgerufen.

Dass die Unterstützung von Al-Kaida-Fanatikern und ähnlichen Terroristen durch die sogenannte westliche Wertegemeinschaft und ihre Partner zu mehr Gewalt führen würde, war absehbar. Und so kam es auch. Ein ISIS-Terrorist hat beispielsweise einige Personen im jüdischen Museum Brüssel erschossen. In Palästina gab es einige junge Männer, die sich von ISIS inspiriert fühlten, und eine Regionalorganisation von ISIS in Jerusalem gründeten, wie sie der Welt per Video kundtaten. Eine der ersten Aktionen dieser ISIS-Gruppe in Palästina scheint es, glaubt man einer entsprechenden Selbstbezichtigung, gewesen zu sein, dass sie in Jerusalem einen israelischen Soldaten sowie zwei israelische Jugendliche entführt und umgebracht haben. Die ISIS-Gruppe hat damit in Jerusalem ein Verbrechen begangen wie es von Israel unterstützte ISIS- und Al-Kaida-Terroristen am laufenden Band begehen.

Für das zionistsiche Regime kam das Verbrechen wie gerufen, um davon abzulenken, dass sich bei den gerade beendeten Friedensverhandlungen zwischen dem zionistischen Regime und der palästinensischen Autonomiebehörde herausgestellt hat, dass Israel nicht bereit ist, besetztes Territorium zu räumen, damit die Erschaffung eines palästinensischen Staates auf dem 1967 durch Angriffskrieg von Israel besetzten Territorium des Westjordanlandes zu ermöglichen, und somit eine Perspektive für Frieden in Nahost zu schaffen. Als wesentliches Hindernis für Frieden stellte sich heraus, dass Israel mehr Land besetzen will, und bereits widerrechtlich von Israel besetztes Land keinesfalls räumen will. Von dem Verbrechen an den drei Israelis erhoffte das zionistsiche Extremistenregime sich, es als Grundlage für eine Hasbara-Kampagne nutzen zu können, die mehr Geschlossenheit in der israelischen Besatzungsbevölkerung herstellt, die Öffentlichkeit der westlichen Welt zu mehr Unterstützung für das zionistische Apartheidregime bringen würde und die im von Zionisten ausgerufenen „Kampf der Kulturen“ beschworene Feindschaft gegenüber Muslimen erneuert.

Und so nutzte das zionistische Regime das Verbrechen als Vorwand um die israelische Besatzerbevölkerung „gegen Araber“ aufzustacheln und großangelegte Polizeiaktionen gegen die palästinensische Bevölkerung und Militäroperationen gegen die islamische Widerstandsgruppe Hamas durchzuführen. Islamische Gruppen wie Hamas wurden von Israel in den 80er Jahren zur Spaltung des von der säkularen PLO geführten Widerstandes gegen das zionistische Kolonialregime unterstützt, ist aber später beim israelischen Regime in Ungnade gefallen, weil Hamas sich als weniger leicht zu korrumpieren wie die PLO erwiesen hat, und den Widerstand gegen das zionistische Kolonialregime auch dann noch mit Waffengewalt fortführte, als die PLO schon kapituliert hatte. Vor einigen Wochen haben die PLO und Hamas eine historische Vereinbarung über die Bildung eine Einheitsregierung geschlossen, und damit den Grundstein für die Überwindung der Spaltung des Palästinenser gelegt, was beim zionistischen Regime den Wunsch auslöste, die Palästinenser im Allgemeinen und Hamas im Besonderen dafür zu bestrafen.

Bei den anlässlich der Entführung und Ermordung der drei Israelis durchgeführten Aktionen haben israelische Besatzungskräfte ein halbes Dutzend Palästinenser umgebracht, Hunderte verhaftet und verprügelt, Palästinensern bei „Hausdurchsuchungen“ Geld und Wertgegenstände im Umfang von Millionen von Dollar geraubt, und die Bevölkerung des Gazastreifens durch Luftangriffe für ihre Unterstützung von Hamas bestraft. Dass die Hamas offiziell erklärte, sie habe mit der Tat nichts zu tun, und auch keine Informationen darüber, störte Israel nicht dabei, der Welt Hamas ohne jeglichen Hauch eines Beweises als Täter zu präsentieren. Der westlichen Welt versuchte das zionistische Aparteheidregime dazu die Botschaft zu vermitteln, dass Hamas das Verbrechen an den drei Israelis begangen hat, Hamas eine Terrorgruppe ist, ein erheblicher Teil der palästinensischen Bevölkerung Hamas unterstützt, die palästinensische Autonomiebehörde mit Hamas kooperiert und Israel deshalb keinen Partner für den Frieden habe. Mit dieser Propaganda versucht das zionistische Regime zu überdecken, dass es keine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt gibt, weil Israel nicht bereit ist, per Angriffskrieg illegal besetztes palästinensisches Territorium zu räumen, und so der wachsenden Boykottbewegung in der westlichen Welt gegen den zionistischen Apartheidstaat den Wind aus den Segeln zu nehmen. Gleichzeitig wird den Palästinensern mit roher Gewalt vermittelt, dass jeglicher Widerstand gegen die Apartheid zwecklos ist, und mit Hetztiraden gegen Palästinener wird die Kriegsbereitschaft der israelischen Bevölkerung angestachelt.

Doch ein wesentlicher Teil der israleischen Bevölkerung ist mit den Morden, den Verhaftungen und der Erniedrigung der palästinensischen Bevölkerung durch die israelischen Soldaten und Polizisten nicht zufrieden. Von der israelischen Regierung im Hass angestachelte Mobs rassistischer Kolonialisten wollen mehr Blut fließen sehen, Blut von Arabern. Die zionistischen Mobs sammeln sich in den Straßen von Jerusalem und gehen mit Schlachtrufen wie „Tod den Arabern“ auf Palästinenserjagd.

Einen 16-jährigen Jungen, Mohammed Abu Khdeir, haben die zionistischen Mörderbanden erwischt. Weg von der Straße gefangen wurde er von zionistischen Terroristen, in ein Auto gezerrt, entführt, mit Benzin abgefüllt und dann angezündet und lebendig verbrannt, einfach weil er Palästinener ist, und nur massakrierte Palästinenser den Blutrausch des zionistischen Terrormobs befriedigen können. Da die Mörder von Mohammed Abu Khdeir zum gehobenen zionistischen Establishment gehören und sie der Polizei genau erzählt haben, warum sie die Tat verübt haben, ist es selbstverständlich, dass die zionistische Justiz umgehend die Freilassung der geständigen Mörder von Mohammed Abu Khdeir angeordnet hat.

Israelische Polizisten beteiligen sich an den wilden Pogromen gegen Palästinenser. Einen 15-jährigen Cousin von Mohammed Abu Khdeir, Tarek Abu Khdeir, haben israelische Polizisten aus dem Hof seines Hauses entführt, schwer zusammengeschlagen, und anschließend eingesperrt, unter Hinweis auf den Fantasievorwurf, er habe zum zionistischen Mob gehörende israelische Polizisten attackiert. Als sich herausstellte, dass Tarek Abu Khdeir US-amerikanischer Staatsbürger ist, der nichts weiter gemacht hat, als seine Großmutter in Jerusalem zu besuchen, hat das zionistische Regime Tarek Abu Khdeir zwar auf Kaution und unter der Auflage des Hausarrests freigelassen, hält aber trotzdem daran fest, das Opfer der israleischen Polizisten weiter juristisch zu verfolgen. Die Regierung der USA, der angeblichen Führungsmacht der westlichen Wertegemeinschaft, protestiert dagegen nicht, weil sie Angst hat, sich mit der Lobby des zionistischen Goliats anzulegen. Und außerdem ist Tarek Abu Khdeir Araber, auch wenn er nur die US-amerikanische Staatsangehörigkeit, und keine andere, besitzt, und in den Augen von Rassisten wird er immer Araber bleiben.

Das zionistische Regime stillt unterdessen den zionistischen Blutdurst durch Luftangriffe auf den palästinensischen Gazastreifen. Hunderte Luftangriffe flog die zionistische Luftwaffe in den letzten Stunden gegen den Gazastreifen, rund 50 Palästinenser wurden dadurch wahllos massakriert, und noch viel mehr wurden verletzt.

Offizielle Rechtfertigung des zionistischen Regime für das Massaker in Gaza, das gegenwärtig entsprechend des üblichen Turnus von etwa alle zwei bis drei Jahre ein großes zionistisches Massaker in Gaza durchgeführt wird, ist, dass der palästinensische Widerstand sich gegen das Massaker symbolisch wehrt, etwa indem er aus militärischer Sicht ziemlich wirkungslose selbstgebastelte Raketen auf die israelischen Terroristen schießt, die das Massaker in Gaza verüben, und den Palästinensern damit die Würde gibt, sich trotz totaler Unterlegenheit gegen den rassistisch motiverten israelischen Terror gewehrt zu haben, und das Ende des gegenwärtigen Massakers, wann auch immer Israel genug von seinem akuten Blutdurst haben wird, einen „Waffenstillstand“ nennen zu können. Die Regierungen der „westlichen Wertegemeinschaft“ stärken dem zionistischen Regime bei den Massakern in Gaza natürlich den Rücken. Araber zu massakrieren kommt in der westlichen Wertegemeinschaft immer gut an, und außerdem traut sich keine Regierung der westlichen Welt, zionistischen Herrenmenschen zu widersprechen.

Da die westliche Wertegemeinschaft Massaker nunmal liebt, besonders dann, wenn die Opfer Araber sind, wollten natürlich auch die von der westlichen Terrorgrmeinschaft in Syrien unterstützten „moderaten“ Terroristen dabei nicht abseits stehen. Und so haben die von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten moderaten FSA-Terroristen der Sham-Falken soeben die nördlich der Stadt Hama gelegene Ortschaft Khattab überfallen und dort mehr als einem Dutzend Menschen, Männern, Frauen und Kindern, die Köpfe abgeschnitten oder Hälse durchgeschnitten.

Anders als bei früheren Massakern in Syrien, die die von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen regelmäßig dazu begangen haben, um sie der syrischen Regierung in die Schuhe zu schieben und der syrischen Regierung obendrein Hass auf Sunniten anzudichten, sind die Terroristen nun stolz darauf, solche Massaker zu verüben. Die die Ortschaft Khattab bewohnenden Sunniten hätten mit der syrischen Regierung kooperiert und hätten dafür nun ihre gerechte Strafe erhalten, lassen die Terroristen nun verlautbaren. Es ist nun so offensichtlich, dass die von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen das Massaker verbrochen haben, dass selbst der notorisch verlogene Propaganda-Apparat der westlichen Wertegemeinschaft sich gezwungen sieht, das Massaker zuzugeben.

Die westliche Wertegemeinschaft hält ihre Belohnung für die Massaker schon bereit. Das israelische Regime bekommt allein von den USA, der führenden Macht der westlichen Wertegemeinschaft, über drei Miliarden Dollar jährlich als Belohnung für die von der zionistischen Armee regelmäßig verbrochenen Massaker, und zur Unterstützung der Massaker der „moderaten“ Terroristen in Syrien hat der mit dem Kriegsnobelpreis ausgezeichnete US-Führer Barack Obama einstweilig erstmal 500 Millionen Dollar vorgemerkt, was ja auch schon ein Batzen Geld ist. Und selbstverständlich folgen die Regierungen der anderen Staaten der zionistischen „westlichen Wertegemeinschaft“ den USA und lassen sowohl für die Massaker des zionistischen Regimes als auch zur Unterstützung der Massaker der Terroristen in Syrien ordentlich was an Belohnung springen.

15 Gedanken zu “Weitere von der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützte Massaker

  1. Die ISIL hat sich im Irak 40kg mehr oder weniger angereichertes Uran verschafft, genug um die eine oder andere schmutzige Bombe zu bauen oder den Westen zu erpressen. Vielen Dank an Obama, der mit seiner verfehlten „Syrienpolitik“ das erstarken dieser Terrorgruppe erst möglich gemacht hat.

    http://de.ria.ru/world/20140710/268966374.html

  2. Mit dem vielen Öl und Gas vor der Küste ist natürlich die Gier der Zionisten auf Gaza noch größer geworden und nun muss auf Säuberung von diesem Palästinenserpack getrimmt werden, da sind solche Raketenangriffe gerade richtig.
    Auch ist Libyen so ziemlich menschenleer geworden, mit etwa nur 5 Millionen in einem Land das 20 mal größer als Österreich ist. Dahin wäre auch eine Umvolkung dieser Palästinenser denkbar! Eine Art Osterweiterung im schon besetzten Land.
    Die Isis kommt als Partner, für eine direkte Aktion dafür nicht infrage und so muss halt eine Militäraktion in dieser Richtung wirken.

  3. Zum Gazastreifen und den anderen noch von Palästinensern bewohnten Gebieten: Israel wird mit den alle zwei Jahre erfolgenden Angriffen fortfahren bis sich die Palästinenser irgendwann freiwillig entschließen ihre Heimat zu verlassen und sich in Europe, Ägypten oder sonstwo eine neue Heimat zu suchen. Und da sie, von ein wenig terror hier und da dem nichts entgegenzusetzen haben, geschweige denn eine Lobby haben, können sie das entweder heute noch umsetzen oder sie warten bis die Israelis in Salamitaktik ihnen Stück für Stück das Land abnehmen.
    Da sich so oder so immer wieder Palästinenser finden die hin und wieder Anschläge durchführen, bleibt auch die hier nötige moralische rechtfertigung vorhanden. Aber selbst wenn es keine Anschläge gäbe, der Landraub würde weitergehen und auch ohne würde das Land nach und nach verschwinden.
    Die Palästinenser haben auf ganzer Linie verloren, auch wenn sie sich das bis jetzt noch nicht eingestehen wollen. Sie befinden sich in einer loose-loose-Situation: kämpfen sie mit Waffen = die Reaktion Israels fällt übermäßig hart aus und sie verlieren Land; kämpfen sie nicht = die Polizei schmeißt sie aus ihren Häusern um Siedlern Platz zu machen.
    Es gibt keinen Ausweg mehr, wenn denen ihr nacktes Überleben am Herzen liegt können sie die Koffer packen und sich, wie früher die Juden, in alle Welt verstreuen und von der alten heimat träumen. In 200 Jahren wird es nicht mal mehr die Reste eines palästinensischen Staates geben. Das kann man nun gut oder unfair finden, es ist aber fackt und man muss schon ein schwerer Träumer sein wenn man das nicht erkennt.
    Und zuguterletzt: der jetzige US-Präsident hatte sogar versucht dort zu vermitteln, glaub nicht das das nach ihm noch mal einer versuchen wird (gibt nur Stress und keine positiven Ergebnisse).
    Und auf die geheuchelte Solidarität der Golfstaaten sollten die Palästinenser auch nicht bauen. Nachdem die Hamas sich auf die Seite der Terrorgruppen in Syrien gestellt hatte ist dieser Zug für sie wohl auch abgefahren und sie müssen sehen ob sie noch Hilfe in Ägypten bekommen (denen ein Erstarken der Islamisten alles andere als angenehm wäre). Wenn ich nicht irgendwas übersehen habe bleibt als Fazit wohl nur: Schachmatt für die Palästinenser.

    1. d

      „Wenn ich nicht irgendwas übersehen habe…“

      BDS kann wirken – Israel ist abhängig von westlicher Unterstützung: White House says US can’t stop ‘tsunami’ of boycott and isolation if Israel won’t end ‘occupations’

      http://mondoweiss.net/2014/07/boycott-isolation-occupations.html

      und dann gibt es da noch eine große Wahrscheinlichkeit, dass die westliche Wertegemeinschaft die Führungsrolle in der Welt in den nächsten Jahren an China abgibt. In China gibt es fast keine Israel-Lobby, und Israel ist da ob seiner ständigen Verbrechen auch nicht gerade besonders beliebt.

      Wenn die Gunst Chinas irgendwann mal Ausschlag gibt, weil China dann die größte ökonomische Macht ist, könnte es auch vorbei sein mit der zionistischen Herrlichkeit.

  4. Sorry… aber Irak ist nicht Syrien und Maliki nicht Assad. Die ISIS beherrscht weder den Nordirak, noch hat sie Chemiewaffen, noch Uran… Das sind panissche Propagandalügen von der einen US-Marionette über die anderen um einen neuen Einsatz im Irak durch die USA zu rechtfertigen.

  5. Danke ! Superartikel !

    Die Presstitutes von der angeblich „seriösen Presse“ kämen nie auf die Idee einen Beweislink anzuführen.

    Die schreiben nach dem Motto „Der Bertl sagt Euch Lesevolk wie’s ist“

  6. Diese kriegsgeile und eroberungssüchtige USAdministrative hat ja gerade wiederum ein Opfer gefunden, die Franz.Staatsbank, welche diese benötigten Milliarden bereit ist abzuliefern. …
    Man muss nur die Interessen zu vereinen verstehen!

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