Obama will kräftig Öl ins nahöstliche Kriegsfeuer gießen

Wie verschiedene Medien und Propagandaschleudern gegenwärtig mitteilen, hat Barack Obama gerade zusätzlich zu den aus Geheimdienstbudgets bereitgestellten Mitteln beim US-Kongress noch 500 Millionen US-Dollar beantragt, um damit „moderate“ Terroristen in Syrien für den Terrorkrieg gegen die syrische Regierung auszubilden und auszurüsten.

Angedacht scheint zu sein, dass der Kongress sich noch vor den Kongresswahlen, nämlich bis zum August, mit der Budgetforderung Obamas beschäftigen wird. Unklar ist, was das politische Ziel dieser Terrorfinanzierung ist. Offiziell heißt es, die von Obama unterstützten Terroristen sollen im Krieg gegen die syrische Regierung und ISIS unterstützt werden. Die Lage ist aber so, dass 500 Millionen Dollar den von Obama unterstützten Terroristen nur helfen können, mehr Leid zu verursachen. Zum Gewinnen des Krieges reicht das Geld den von Obama unterstützten Terroristen nicht annähernd, weder gegen die syrische Armee noch gegen ISIS, und auch ein vielfaches davon würde dazu nicht reichen.

Um eine Idee davon zu bekommen, wieviel Geld mit Obamas Terroristen konkurrierende Terrorgruppen in der Gegend haben, sei nachfolgend mal ein kurzer Blick auf die Geschäfte der Terrorgruppe ISIS geworfen. ISIS herrscht in Syien gegenwärtig Angaben aus Syrien zufolge unter anderem über die Produktion von schätzungsweise 50.000 Fass Öl am Tag. Außerdem hat ISIS im Irak Medienberichten zufolge gerade die Herrschaft über die Produktion von rund 28.000 Fass Öl am Tag erobert, was zusammen eine Förderleistung von schätzungsweise 78k bpd macht. Ein Fass Öl der Sorte Brent wird gegenwärtig auf dem Weltmarkt für rund 113 US-Dollar gehandelt. Eine einfache Multiplikation (78000*113*30=264420000) ergibt, dass ISIS gegenwärtig monatlich Öl im Wert von rund 264 Millionen US-Dollar fördert, was auf ein Jahr etwa 3,2 Mrd US-Dollar sind. Nun sind davon natürlich noch die Förder- und Transportkosten sowie, weil der Verkäufer eine Terrororganisation ist, ein kräftiger Abschlag beim Preis abzuziehen, aber selbst wenn ISIS nur die Hälfte des Wertes des geförderten Öls als Gewinn verbuchen kann, blieben da bei ISIS noch Einnahmen von 130 Mio Dollar monatlich beziehungsweise 1,6 Mrd Dollar jährlich aus der Förderung von Erdöl stehen. Das allein ist schon eine Menge Geld, aber bei weitem nicht die einzige Einnahmequelle von ISIS. So kontrolliert ISIS beispielsweise auch die Gasförderung im Osten Syriens sowie ein von etwa sechs Millionen Menschen bevölkertes Territorium, darunter die irakische Megacity Mossul und die syrische Großstadt Raqqa, woraus ISIS nochmals viel Geld an Steuern, Gebühren, beispielsweise Transportzölle, Auslösegelder für Inhaftierte und so weiter, und Monopolgewinne, etwa aus dem Strom- und Gasverkauf, erzielen kann. Hinzu kommen noch reichlich Spenden „für die armen Brüder und Schwestern von ISIS“ aus den reichen GCC-Staaten. Insgesamt dürfte die mit den von Obama unterstützten Terroristen konkurrierende Terrororganisation ISIS über ein mehrere Milliarden Dollar schweres jährliches Budget verfügen.

Obamas Terroristen in Syrien haben es aber nicht nur mit ISIS zu tun, sondern sie führen einen Zwei-Fronten-Krieg gegen ISIS und die syrische Armee und die nach dem Beginn des Terrorkrieges gegen Syrien aufgestellten regierungstreuen Nachbarschaftsmilizen wie etwa die National Defense Forces. Der syrische Staat, der unter anderem über die Hauptstadt Damaskus, die Millionenstadt Homs und die syrische Küste herrscht, ist finanziell und militärisch nochmals deutlich stärker als ISIS. Hunderttausende gut trainierte, motivierte und inzwischen zumeist auch kampferprobte Männer auf der Seite der Regierung. Die Ausrüstung der syrischen Armee reicht von Panzern über Kampfflugzeuge bis hin zu strategischen Raketen. Mit 500 Millionen Dollar Unterstützung für „seine“ Terroristen wird Obama seinen Krieg gegen die syrische Armee und ISIS also sicher nicht gewinnen können, und das selbst dann nicht, wenn Amerikas Pudel aus Europa und den GCC-Staaten nochmal ein Vielfaches davon drauflegen. Das Einzige, was die 500 Millionen Dollar voraussichtlich bewirken werden, ist, dass die in den letzten Monaten ein klein wenig abgeflauten Kämpfe in Syrien wieder heftiger werden, also noch mehr Blut auf allen Seiten, und insbesondere auf der Seite der Zivilsiten fließen wird.

Erst recht werden 500 Millionen Dollar für Obamas syrische Terroristen den von amerikafreundlichen Stammeskriegern in Partnerschaft mit ISIS im Irak geführten sektiererischen Terrorkrieg gegen die iran-freundliche irakische Regierung nicht zum Abflauen bringen, obwohl Obama vorgibt, dass das sein Ziel in Bezug auf den Irak ist. Das Gegenteil ist zu erwarten. Durch das weitere Anheizen des Terrorkrieges gegen Syrien wird auch der Krieg im benachbarten Irak an Schärfe zunehmen, denn Syrien und Irak sind ein zusammenhängendes Kriegsgebiet. Kämpfer von ISIS und anderen Gruppen operieren auf beiden Seiten der irakisch-syrischen Grenze. Pumpen die USA in das Kriegsgebiet mehr Kämpfer, Waffen und Geld hinein, wird das Feuer des Krieges auf beiden Seiten der Grenze weiter angefacht. Doch zum von den USA und ihren Freunden erwünschten Regierungssturz im Irak wird das auch nicht führen können.

Die freundschaftliche Gefühle zum Iran empfindende Bevölkerungsmehrheit im Irak verfügt über starke schiitisch geprägte Milizen, die hochmotiviert sind, Angriffe der von anti-schiitischem Rassismus beflügelten Aufständischen im Norden und Westen des Irak abzuwehren, der von ihnen beherrschte Süden des Irak produziert über zwei Millionen Barrel Öl am Tag und die irakische Armee und die irakischen Sicherheitskräfte zählen auch nochmal einige Hunderttausende Mitglieder. Selbst wenn die Hälfte der irakischen Sicherheitskräfte einschließlich der Armee desertieren würde, wären die offiziellen irakischen Sicherheitskräfte immer noch eine mehrere Hunderttausend Mann starke und kampfkräftige Truppe. Lücken in der Ausrüstung der irakischen Armee, wie etwa die bislang der irakischen Luftwaffe aufgrund US-amerikanischer Verzögerungstaktiken fehlenden Kampfflugzeuge, gleicht der irkaische Regierungschef Maliki gerade im Eintempo durch Einkäufe aus, etwa in Russland, wo Maliki anscheinend gerade sechs Sukhoi 30K Kampfflieger gekauft hat, die bis nächste Woche geliefert werden sollen. Dagegen werden die Aufständischen im Norden und Westen des Iraks nicht ansatzweise ankommen, auch wenn ihre Sponsoren ihre Unterstützung um Größenordnungen hochfahren.

Es bleibt also einstweilen die Frage offen, was Obama damit erreichen will, dass er beim Kongress 500 Millionen Dollar beantragt, um damit die Kriege in Syrien und im Irak weiter anzuheizen, ohne dass die von den USA unterstützten Kräfte damit irgendeine Chance auf einen Sieg bekommen. Obama erweckt den Anschein, dass er mit den 500 Millionen Dollar beabsichtigt, dafür zu sorgen, dass das nahöstliche Kriegsfeuer sich intensiviert und sich weiter ausdehnt, einfach weil er Spaß an sinnlosem Blutvergießen hat.

22 Gedanken zu “Obama will kräftig Öl ins nahöstliche Kriegsfeuer gießen

  1. Syrien sollte die Ölförderanlagen zerbomben, dann wird zumindest eine finazquelle der Islamisten hinfällig. Heil werden die ihre Anlagen eh nicht zurückbekommen, spätestens wenn die Armee die Armee in greifbarer Nähe ist werden die die Anlagen selbst in die Luft sprengen (so wie sie es auf dem Rückzug mit den Fabriken gemacht haben, und genug zeit das ganze Gelände zu vermienen hatten die ja inzwischen).

    Nebenbei solte Obama das Geld mal lieber für Detroit oder die Essensmarkenbedürftigen im Inland einsetzten, oder für die Veteranenversorgung aber nicht ständig überall Kriesenherde befeuern die Europa dann in Form von Flüchtlingswellen ausbaden darf.

    Hätte echt nicht gedacht das dieser Präsident schlimmer wird als sein Vorgänger (obwohl Killary Clinton noch schlimmer gewesen wäre, aber die kommt ja als nächster Präsi ins weiße Haus….der dritte Weltkrieg rückt also näher).

  2. die 500 Million sind vermutlich gleichzeitig als eine Subvention an die heimischen Waffenproduzenten zu verstehen, um die Wiederwahl der „Demokraten“ zu sichern

    1. Quirek

      500 Mio Dollar für Terroristen in Syrien sind im Vergleich zu den Waffeneinkäufen des mit etwa 600 Mrd Dollar mehr als 1000mal so großen US-Militärbudgets Fliegendreck für „die heimischen Waffenproduzenten.“

      Was aber ein richtiger HInweis ist, ist, dass Obamas offene Budgetanforderung zur Finanzierung von Terroristen in Syrien etwas mit den bald anstehenden Wahlen zu tun haben könnte. Der US-Kongress ist, wie Chuck Hagel mal sagte, israelisch besetztes Territorium, was meint, die Israel-Lobby gibt da den Ton an, gerade was Entscheidungen zur Nahostpolitik der USA angeht.

      Obama bringt die Abgeordneten mit seiner Budgetanforderung in eine missliche Lage. Einerseits wünscht sich die Israel-Lobby schon lange ganz dringend, dass die USA die in Syrien aktiven Terroristen stärkt. Andererseits dürfte Geldverschwendung zur Unterstützung sinnlosen Terrors in Syrien selbst bei den notorisch kriegslustigen US-Amerikanern schlecht ankommen.

      Durch die offene Budgetanforderung müssen die Ageordneten und Senatoren im Gegensatz zu einer verdeckten Terrorfinanzierung durch die CIA nun Farbe bekennen, ob sie auf der Seite der Israel-Lobby oder auf der Seite des Volkes stehen.

      Blind auf die Macht der Israel-Lobby zu wetten, kann für Abgeordnete schief gehen, wie der Fall des gerade in den Vorwahlen von einem schlechtfinanzierten Tea-Party-Kandidaten geschlagenen republikanischen Mehrheitsführers des Repräsentantenhauses Eric Cantor zeigt, der das ranghöchste Mitglied der Republican Jewish Coalition im US-Parlament ist.

      http://mondoweiss.net/2014/06/speechless-supporters-cantors.html

      Obamas offene Budgetanforderung zur Finanzierung von Terroristen in Syrien könnte also durchaus ein Schachzug Obamas sein, von dem er sich erhofft, damit Netanjahus Lakaien im US-Kongress Probleme zu machen.

  3. Wie kommst Du darauf, dass „ISIS“ mit Obamas anderen Söldnertruppen konkurriert?

    1. Obamas andere Terroristen in Syrien (zunächst FSA, SRF, Jaish Al Mujaheddin, Islam Armee, Sham Falken, später schlossen sich auch Ahrar Al Sham und Nusra Front dem FSA-Krieg gegen ISIS an) führen seit Anfang 2014 einen intensiven von den USA vorangetriebenen Krieg gegen ISIS, bei dem es auf beiden Seiten bislang jeweils rund 3000 Tote gegeben hat:

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/06/23/blutige-kampfe-zwischen-isis-und-der-naqshbandi-armee/

      1. Offensichtlich führt „ISIS“ diese angeblichen Kämpfe in Syrien mit angezogener Handbremse, sonst hätten sie wohl kaum die Kapazität nebenbei noch einer regulären Armee im Irak die Stirn zu bieten. Für mich sieht dieses „Infighting“ eher wie eine Mischung aus aufgeblasenen Bandenkriegen, falscher Berichterstattung („interne Kämpfe“ statt Erfolge der syrischen Armee) und Entsorgung echter Islamisten aus.

        Keine „Terrorgruppe“, auch keine große, kann ungesehen, ungehört und unbemerkt so etwas durchziehen, wie die angebliche „ISIS“ im Irak. Das ist definitiv von den alten Kolonialmächten geduldet, wenn nicht sogar inszeniert. Woher kommen so plötzlich die Leute, die Waffen, die Befehlshaber, die Logistik? Und wieso hat das niemand der jetzt so aufgeregt spielenden bemerkt? Was machen NSA, MI5, BND, CIA und ihre Satteliten- und Drohnen-OPs den ganzen Tag? Wieso ist das ganze so bequem mit Syrien vernetzt und schreit geradezu nach „gezielten Luftschlägen“ gegen die bösen ISIS-Terroristen in ihren „Hochburgen“ in Syrien und nach einer Unterbrechung der Achse IranSyrien in Kurdistan? Das könnte ich jetzt noch ein wenige weitermachen, aber ich denke die Zielrichtung wird klar. Kriege dieser Größenordnung passieren nicht aus Versehen und wichtig zum Verständnis sind eigentlich nur 2 Fragen: Wem nützt es machtpolitisch und wer verdient dran?

      2. @What could possibly go wrong?

        „Für mich sieht dieses „Infighting“ eher wie eine Mischung aus aufgeblasenen Bandenkriegen, falscher Berichterstattung („interne Kämpfe“ statt Erfolge der syrischen Armee) und Entsorgung echter Islamisten aus.“

        Das Infighting ist echt und sehr tödlich. Wir haben das im Parteibuch genau beobachtet und darüber auch ausführlich berichtet, während die westlichen Medien versucht haben, das runterzuspielen, und aus ISIS einen neuen Buhmann zu machen. Die USA haben Tausende ihrer loyalsten Söldner in den Kämpfen gegen ISIS verloren, aber ISIS hat sich im Osten Syriens gegen die US-Lakaien, einschließlich Jabhat Al Nusra, trotzdem durchgesetzt. Gewonnen hat durch den Krieg der US-geführten Terroristen gegen die abtrünnigen Terroristen jedoch vor Allem die syrische Armee, die dadurch Aleppo leichter wieder einigermaßen in den Griff bekommen konnte.

        „Wem nützt es machtpolitisch…?“

        Meine Einschätzung: Iran und der Achse des Widerstands gegen Israel, insbesondere Syrien und Hisbollah.

        Der Extremismus von ISIS wird einen weiten Rückstoßeffekt auslösen, im Irak, und vermutlich auch darüber hinaus, der letztlich zu einer Stärkung der pro-iranischen Kräfte im Irak und der Region führen wird. Einfluss verlieren werden dabei vor Allem Israel und Saudi Arabien.

      3. Ich sehe es nach wie vor nach den mir vorliegenden Informationen etwas anders, aber ich bin froh, dass Du Deine Perspektive durchziehst und verteidigst. Information ist das, was man an einer Nachricht noch nicht kennt und ich hoffe heute und in Zukunft weiterhin hier Informationen zu bekommen und nicht nur Bestätigungen meiner eh schon gefassten Meinung. Großes Kompliment insgesamt!

      1. Tut mir leid, aber mit DWN und globalresearch habe ich Probleme. Die sind meiner persönlichen Meinung nach einfach nur Propagandaschleudern der anderen Richtung und in ihren Statements und Vorhersagen wenig erfolgreich. Voltairenet ist durchwachsen, hat aber auch wirklich gut recherchierte Artikel. Gelegentlich. Es geht mir nicht um Meinung, auch wenn das jetzt natürlich so aussieht. Es geht mir allein um Erkenntnis. Das Parteibuch mit seinem oft etwas… außergewöhnlichen Standpunkt führt oft schon durch Differenz zu Erkenntnisgewinn. Wofür ich ernsthaft dankbar bin.

  4. “ Zwei-Fronten-Krieg gegen ISIS und die syrische Armee“ ??
    Habe ich nicht kürzlich gelesen die USA trainierte die ISIS??

    aUẞERDEM PAẞT DOCH DIE bESETZUNG DES Nordiraks zur geplanten neuen Karte der PNAC – oder bringe ich da etwas durcheinander?

    1. Edgar Kaufmann

      „Habe ich nicht kürzlich gelesen die USA trainierte die ISIS??“

      Trainierte – Falls das überhaupt stimmt, ist das Vergangenheit. Was nach unserer Einschätzung sehr wohl stimmt, ist, dass das mit den USA verbündete saudische Regime ISIS bis Anfang 2014 unterstützt hat. Aber auch das ist wohl Vergangenheit, auch wenn der saudische Regime Propagandist Abdulrahman al-Rashed ISIS vor wenigen Tagen als viel weniger gefährlich als Maliki bezeichnete.

      Der Bericht des Atlantik stimmt unseren Erkenntnissen zufolge, was ISIS, Nusra, Katar und Saudi Arabien angeht, so einigermaßen:

      http://www.theatlantic.com/international/archive/2014/06/isis-saudi-arabia-iraq-syria-bandar/373181/

      ISIS ist für die USA, Israel und ihre Partner zum Problem geworden, weil ISIS sich von ihnen nicht steuern lässt und viel einflussreicher wurde, als anfänglich angedacht worden war. ISIS eleminiert nicht nur Gegner der USA, sondern auch US-amerikanischen, israelischen und saudischen Einfluss.

      In Syrien führen US-Proxies seit Anfang Januar einen blutigen Krieg gegen ISIS, bei dem die US-Proxies in Syrien bisher schon über 3000 Leute verloren haben, aber trotzdem den krieg gegen ISIS nicht gewinnen können.

      Im Nordirak hat ISIS gerade in Mossul Einfluss des NATO-Staates Türkei eleminiert:

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/06/15/eroberung-von-mossul-durch-isis-ein-direkter-angriff-auf-die-turkei/

      Das ist auch genau das, was die ISIS-Offensive vom zionistischen Clean-Break-Plan unterscheidet: ISIS schwächt israelische Lakaien anstatt sie wie von Israel gewünscht zu stärken. Das ISIS-Monster ist der saudisch-israelischen Achse des Terrors außer Kontrolle geraten.

  5. Die „Rebellen“ haben (mal wieder) ihre militärische Führung wegen Korruption entlassen

    http://news.yahoo.com/syria-opposition-sacks-rebel-command-over-graft-allegations-093619778.html

    Und über den Erfolg der ISIL im Irak ist man im Bezug auf Syrien auch nicht ganz so erfreut (warum auch haben die Marionetten eine eigne Agenda?).

    http://sykespicot.net/2014/06/26/iraq-the-nail-in-the-coffin-of-the-syrian-revolution/

    Mal sehen wann die amerikanischen Waffen in Syrien sind, ich wette die verbliebenen „Rebellenverbände“ laufen danach geschlossen zur ISIL über.

    1. fgs

      „Die “Rebellen” haben (mal wieder) ihre militärische Führung wegen Korruption entlassen“

      Das war oben im Artikel auch verlinkt. Aber die Entscheidung zur Entlassung wurde gerade rückgängig gemacht:

      Decision to Sack Syria Rebel Command Reversed

      http://www.ndtv.com/article/world/decision-to-sack-syria-rebel-command-reversed-549325

      Das kam, nach dem John Kerry große Hoffnungen in seine syrischen Terroristen bei der Bekämfung des Terrorismus in Irak gesetzt hat:

      Kerry: Syrian moderate rebels could help in the fight against extremists in neighboring Iraq

      http://www.usnews.com/news/politics/articles/2014/06/27/obama-seeks-500m-to-arm-select-syrian-rebels

      Das kann man sich alles gar nicht ausdenken. Soviel Idiotie ist schier unglaublich.

    1. w

      Es stärkt die Position von ISIS, wenn die Leute in Syrien sehen, dass ISIS rigoros gegen Verfehlungen in den eigenen Reihen vorgeht.

  6. Ist schon erkennbar, was Obama mit diesem „Trinkgeld“ bezwecken will, es ist die Gier mancher islamer Warlords, ebenfalls in den Geldsegen zu gelangen und so verschaftt er sich eine Gesprächsebene mit diesen, über weitere Raub und Mordzüge nach seinen Intentionen. Es könnte ja sein, dass er in den Iran hineinwill, dazu müsste er nur williges Kanonefutter als Selbstmordattentäter anwerben, das wäre mittels dieser 500 Millionen durchaus möglich.

  7. Hi Parteibuch,

    „Es bleibt also einstweilen die Frage offen, was Obama damit erreichen will, dass er beim Kongress 500 Millionen Dollar beantragt, um damit die Kriege in Syrien und im Irak weiter anzuheizen, ohne dass die von den USA unterstützten Kräfte damit irgendeine Chance auf einen Sieg bekommen. Obama erweckt den Anschein, dass er mit den 500 Millionen Dollar beabsichtigt, dafür zu sorgen, dass das nahöstliche Kriegsfeuer sich intensiviert und sich weiter ausdehnt, einfach weil er Spaß an sinnlosem Blutvergießen hat.“

    Ich tippe auf Folgendes: Jegliche heimische Bevölkerung im Irak, gleich ob Sunniten oder Schiiten, ist ein potentieller Feind der USA und Israels. Was liegt also näher, als den Irak und die gesamte Region (Syrien, Lybien etc.) so weit als möglich zu entvölkern. Und wenn sie so freundlich sind, sich gegenseitig zu massakrieren (so die Logik), immer gerne, wir liefern auch gerne die Waffen dafür.
    http://rohkosternaehrung.blogspot.de/2014/07/lastige-bevolkerungen-im-arabisch.html

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