Heuchelei zum D-Day

Zum 70-jährigen Jubiläum der allierten Landung in der Normandie treffen sich gerade in Frankreich führende Staatschefs der westlichen Wertegemeinschaft sowie Russlands Präsident Putin und der Chef der faschistischen Junta über die Ukraine und zelebrieren dabei den historischen Sieg über den Faschismus, während die gleichen westlichen Staatschefs zur gleichen Zeit Kriegsoperationen der von ihnen zur Schwächung Russlands an die Macht geputschten faschistischen Junta gegen Antifaschisten im Südosten der Ukraine unterstützen.

Angesichts dieser verlogenen Heuchelei in der Gegenwart wundert es nicht, dass diese Herren auch bezüglich der Vergangenheit wesentliche Dinge unter den Tisch fallen lassen.

Fein säuberlich wird in Frankreich etwa die ideologische und materielle Unterstützung der deutschen Nazis durch maßgebliche Kreise in den USA unter den Teppich gekehrt, über die man sich etwa bei Hermann Ploppa, bei Antony Sutton und bei David Noack informieren kann. Eine wesentliche US-Idee hinter der Unterstützung der Machtergreifung der deutschen Hitler-Nazis, sozusagen eine bunte Revolution der Farbe braun, war damals, ähnlich dem, was die westliche Wertegemeinschaft gegenwärtig mit der aktuellen bunten Revolution der Farbe braun in der Ukraine versucht, Deutschland gegen Russland in den Krieg zu hetzen, um Russland zu schwächen, was aus Sicht der USA umso dringlicher war, als dass es in Russland eine anti-kapitalistische Revolution gegeben hatte, gegen die die USA, Britannien und Komplizen ihren eigenen Krieg mit eigenem Militär kurz zuvor verloren hatten. Und heute versuchen die gleichen Mächte, sich Nazis in der Ukraine heranzuzüchten, die sie zum Krieg gegen Russland einsetzen können.

Zunächst waren die westlichen Staaten mit ihrer braunen Revolution in Deutschland auch nicht ganz unzufrieden. So „schenkten“ die USA und Britannien 1938 etwa Hitlerdeutschland zum Dank dafür, dass Hitler den Faschisten Franco unterstützte und damit die von der Sowjetunion unterstützten demokratisch gewählten Kommunisten und Anarchisten in Spanien stellvertretend für die USA und Britannien bekämpfte, die Tschechoslowakei – was natürlich unter Ausschluss der Sowjetunion geschah, weil die Maßnahme eben gegen sie gerichtet war. Später dann geriet den USA ihr Zögling Hitler außer Kontrolle, und es bestand die Befürchtung, dass Hitlerdeutschland Russland nicht nur schwächen, sondern wirklich erobern und damit mächtiger als die USA und Britannien werden könnte. Also unterstützten die USA dann mit dem Lend-Lease-Act Russland gegen Hitler.

Doch Russland wurde dann unter größten Opfern so stark, dass die USA und Britannien befürchteten, Russland könnte als Reaktion auf den deutschen Angriffskrieg nicht nur Deutschland, sondern ganz Westeuropa erobern, und damit stärker werden als die USA und Britannien. Um das zu verhindern und sich selbst Einfluss in Zentraleuropa zu sichern, unternehmen die USA und Britannien dann die Landung an der Normandie, zu einem Zeitpunkt, als längst klar war, dass Hitlerdeutschland den Krieg so oder so verlieren würde. Anschließend ließ die britische Regierung noch militärische Pläne aufstellen, den Krieg gegen Hitlerdeutschland unmittelbar, und unter Einbindung besiegter deutscher Soldaten, als heißen Krieg gegen Russland weiterzuführen.

Doch aufgrund der unsicheren Erfolgsaussichten eines solchen britisch-amerikanischen-deutschen Krieges gegen Russland verwirklichten die westlichen ALlierten diese Pläne nicht und zogen es anstelle eines heißen Angriffskrieges vor, Europa zu teilen und ihren Krieg gegen Russland – natürlich unter massenhafter Einbindung deutscher Alt-Nazis – als langen kalten Krieg zu führen. Und die Vertreter dieser Staaten, insbesondere der USA und Britanniens, stellen sich nun in Frankreich hin, und zelebrieren ihren Sieg über den Faschismus, während sie gleichzeitig in der Ukraine Faschisten gegen Russland unterstützen. Wieviel Heuchelei darf es denn noch sein?

9 Gedanken zu “Heuchelei zum D-Day

  1. In den Gefangenenlager Norddeutschlands wurden die abgegebenen Waffen von den Briten bereitgehalten – ebenso der noch ‚über Wasser’ verfügbare Schiffsraum – um ggf. sofort gemeinsam gegen die Sowjetunion weiterzumarschieren.

    Der Schiffsraum – die Schnellboote – wurden später noch jahrelang als unbewaffnete Transporter – im US-Auftrag – für die bis weit in die 50er Jahre im Baltikum gegen die Sowjetunion kämpfenden Faschisten genutzt. Einer der Kommandanten wurde später bei der Bundesmarine ‚Chef der Schnellbootflottille‘.

    Damit entging er einem drohenden Prozess wegen diverser Kriegsverbrechen – nach dem Waffenstillstand!

  2. Hier ein sterbender Jihadie mit gestohlener UN-Weste, schön zu sehen das die sich im Gefecht bei den Golanhöhen als UN-Mitarbeiter tarnen:

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