Transatlantische Business-Parteien haben bei EU-Wahl eine derbe Klatsche bekommen

Auch wenn die Ergebnisse noch nicht ganz endgültig feststehen, so lassen sich wesentliche Feststellungen dazu zwischenzeitlich treffen. So ist etwa völlig klar, dass die Christdemokraten der transatlantischen Fraktion der Europäischen Volkspartei bei der Europawahl 2014 eine derbe Klatsche bekommen haben. Und auch für die mit den Christdemokraten verbündeten transatlantischen Fraktionen der Liberalen und der Konservativen gab es empfindliche Niederlagen.

Da die deutschen Desinformationsorgane es vor lauter grölenden Stimmungsberichten a la Rechtsruck, Panik und Schock bisher weitgehend versäumt haben, die Ergebnisse der Wahl mitzuteilen, seien hier im folgenden die Ergebnisse der Fraktionen kurz genannt, basierend auf den Zahlen des WSJ von Montag Nachmittag:

Fraktion Sitze 2014   Sitze 2009
EPP (Christdemokrats) 213 274
S&D (Sozis) 190 196
ALDE (Liberale)   64   83
Grüne/EFA   53   57
ECR (Konservative)   46   57
GUE/NGL (Linke)   42   35
EFD (Rechtspopulisten)   38   31
Fraktionslose (Rechtsextremisten…)   41   33
Sonstige (Neuzugänge)   64   –
Summe 751 766

Diese teilweise noch aus Hochrechnungen stammenden Zahlen mögen sich bis zum Endergebnis noch ein bisschen ändern, aber der generelle Trend ist auch jetzt schon sehr klar. Die klassischen sozialrassistischen und wirtschaftsfaschistischen „Business-Parteien“ der transatlantischen Kriegstreiber, also Christdemokraten, Konservative und Liberale, sind von einer Mehrheit von zusammen über 400 Sitzen zu einer Minderheit von kaum noch mehr als 300 Sitzen geschrumpft. Von den Sitzen her am heftigsten getroffen hat es dabei die von den deutschen Unionsparteien geführte große Fraktion der Christdemokraten, die mehr als 60 Sitze eingebüßt hat, aber prozentual haben die „Liberalen“ und die britisch-polnisch dominierten „Konservativen“ vermutlich sogar noch mehr eingebüßt. Sozen und Grüne, die, siehe Hollande in Frankreich oder die deutsche rot-grüne Hartz-IV Bomb-Belgrad-Koalition vor einigen Jahren, beim sozialrassistischen „wer-nicht-arbeitet-soll-auch-nicht-essen“ Sozialabbau und Führen von von den USA und der zionistischen Lobby vorangetriebenen faschistischen NATO-Angriffskriegen auch oft und gerne mitmachen, sind, insgesamt gesehen, vermutlich mit leichten Verlusten davongekommen.

Zugelegt haben hingegen in jedem Fall erstmal Linke, Rechtspopulisten und Rechtsextremisten, denen gemeinsam ist, dass sie Kernprojekte des US-Empires ablehnen, so etwa Kriege für Israel zu führen oder Europa mit dem erweiterten „Freihandelsabkommen“ TTIP den USA und US-Konzernen noch weiter zu unterwerfen. Bei einigen der zahlreichen Neuzugänge (Sonstige) ist zwar noch nicht klar, wohin sie sich letztlich orientieren werden, aber selbst wenn diese Neuzugänge sich alle Fraktionen von transatlantischen Kriegstreibern, Sozialrassisten und Wirtschaftsfaschisten anschließen würden, was nicht passieren wird, weil darunter ein großer Teil links-orientiert ist, könnten sie deren krasse Verluste nicht ausgleichen.

Die Bevölkerung der EU, oder zumindest die Minderheit derer, die überhaupt zur Wahl gegangen sind – in der Slowakei beispielsweise betrug die Wahlbeteiligung nur 13% -, hat der europäischen Elite der transatlantischen Kriegstreiber in den „etablierten Parteien“ einen kräftigen Denkzettel verpasst. Und so jammert das Atlantic Council, einer der führenden Denkpanzer des zionistischen US-Empires, denn auch schon: „Europäische Wahlen stärken weit-rechte Parteien und Russland.“ Der transatlantische Denkpanzer fürchtet, rechte und linke Parteien könnten ihre größere Anzahl an Mandaten im EU-Parlament zukünftig nutzen, um gemeinsam das Durchsetzen von US-Vorgaben wie TTIP und Kriegstreiberei gegen Russland erschweren – oder gar völlig zu sabotieren. Zwar haben die transatlantischen Kriegstreiber und Geostrategen, wenn man Sozen und Grüne dazu zählt, nach wie vor eine riesiege Mehrheit im Europa-Parlament, aber es wird zukünftig mehr Alternativen dazu geben. Und das kann dazu führen, dass etablierte transatlantische Parteien zögern oder gar davor zurückschrecken, unpopuläre Befehle der USA wie etwa TTIP und Kriegstreiberei gegen Russland, Syrien, Iran und so fort wie von den USA aufgetragen umzusetzen.

Abschließend, weil das Märchen nicht nur vom BR, sondern auch von unabhängigen linksorientierten Medien wie Nachdenkseiten und Duckhome verbreitet wird, noch ein paar Worte zum angeblichen Rechtsruck bei den Europawahlen. Es gibt keinen Rechtsruck in Europa. Dieses Märchen verbreiten die transatlantischen Meinungsmacher bloß, um den Menschen Angst einzujagen, und damit zu versuchen, sie dazu zu bringen, beim nächsten Mal wieder zuverlässiger ihr Kreuzchen bei den vorgeblich moderaten transatlantischen Parteien zu machen, die in den letzten Jahren unter anderem verlogene Kriege gegen Irak, gegen Libyen, gegen Syrien und in der Ukraine angezettelt und außerdem mit ihren teuren Kriegen und ungezügelter Finanzabzocke auf allen Ebenen eine Weltfinanzkrise gigantischen Ausmaßes verursacht haben.

Schaut man sich die Ergebnisse der Europawahl aus den einzelnen Ländern an, so stellt man fest, dass es außer in Frankreich in kaum einem anderem Land so etwas wie einen Rechtsruck gegeben hat, es jedoch in mehreren großen Ländern wohl so etwas wie einen Linksruck gegeben hat. In Italien etwa müssen Berlusconis rechtsradikal-christdemokratische „Forza Italia“ und ihre EVP-Partner satte 18 Sitze, das ist über die Hälfte ihrer Sitze, abgeben und auch die ganz weit rechts stehende „Lega Nord“ ist von neun auf fünf Sitze geschrumpft. Gewonnen haben in Italien Beppo Grillos vermutlich eher links orientierte 5-Sterne-Bewegung gegen das Establishment wahrscheinlich 17 Sitze, die nach dem Vorbild des korrupten Blenders und Kriegsverbrechers Tony Blair neuaufgestellten und israelischen Rechtsextremisten besonders freundlich gesinnten italienischen Sozis zehn Sitze und die linke Alternative „Das andere Europa – Für Tsipras“ drei Sitze. In Spanien verlieren die Christdemokraten acht Sitze, und die spanischen Sozis, die begeistert bei der Bombardierung Libyens mitgemacht haben, verlieren neun Sitze. Viele Sitze gewonnen haben in Spanien hingegen eine Reihe neue und kleine, oft regionale, und zumeist linke Parteien.

In anderen großen Ländern hat es weder einen Rechts- noch einen Linksruck gegeben, aber einen Denkzettel für das Establishment. In Deutschland etwa haben zwar die rechtspopulistische AfD sieben Sitze und die rechtsextreme NPD, aufgrund des Wegfalls der Sperrklausel, einen Sitz gewonnen, aber dafür haben CDU/CSU acht Sitze verloren und die FDP sogar neun. Die deutschen Sozis haben vier Sitze hinzugewonnen, die olivgrünen drei Sitze verloren, die Linke in Deutschland hat einen Sitz verloren und außerdem haben aufgrund des Wegfalls der Sperrklausel eine Reihe kleiner Parteien einen Sitz geholt, darunter etwa die Piraten und die Titanic-PARTEI. Ein Rechtsruck ist das wohl nicht. Ähnlich sieht es in UK aus. Da hat die konservative Partei von Libyen-Bomber und Möchte-Gern-Syrien-Bomber David Cameron sieben Sitze verloren, während die britischen Labour-Sozen sieben Sitze gewonnen haben. Die Transatlantiker der sozialrassistischen und wirtschaftsfaschistischen „liberal-demokratischen“ Komplizen von David Cameron haben zehn Sitze verloren, während die EU-feindlichen Rechtspopulisten von UKIP vermutlich elf Sitze gewonnen haben. Die rechtsextreme BNP hat ihren Sitz im EU-Parlament hingegen verloren. Auch das Ergebnis in UK ist also bei näherem Hinsehen kein wirklicher Rechtsruck, sondern eher eine Klatsche für die etablierten Kriegstreiber-Parteien der englischen Transatlantiker. Das Geschrei um den Erfolg von UKIP ist nur deshalb so groß, weil UKIP stärkste Partei wurde, und die Transatlantiker deshalb Angst haben, UKIP könnte ihren transatlantischen Kriegstreiber-Parteien bei den nächstes Jahr wie üblich nach dem Winner-Takes-All-Prinzip ablaufenden Unterhauswahlen das Heft aus der Hand nehmen.

Das einzige große Land der EU, wo es wirklich einen „Rechtsruck“ gegeben hat, ist Frankreich, ein nahezu hoffnungsloser Fall eines Failed State. Da hat der rechtsextreme „Front National“ 21 Sitze hinzugewonnen und wurde damit, mit rund 25% der Stimmen, stärkste Partei. Die vom frauenverstehenden zionistischen Kriegstreiber Sarkozy geprägten französischen Christdemokraten haben passend dazu neun Sitze verloren, die vom kinderlieben zionistischen Kriegstreiber Cohn-Bendit geprägten französischen Grünen müssen sechs von ehedem zwölf Sitzen abgeben, die französischen Liberalen verlieren drei Sitze, und die französischen Sozis, deren präsidentialer Boss mit einer Allianz mit rechtsextremen Israelis und GCC-Wahhabiten sowie Frauengeschichten, Austerität, Ausländerfeindlichkeit und dem unbedingten Willen zur Bombardierung Syriens zu punkten versuchte, müssen vom ohnehin schon schwachen letztmaligen Europawahlergebnis noch einen Sitz abgeben. Die Linken in Frankreich, die es gibt, haben es leider nicht geschafft, die Wähler davon zu überzeugen, dass sie in der Lage sind, den Saustall der von kriegssüchtigen Zionisten dominierten französischen Politik auszumisten. Der Front National trauen dies offenbar mehr Franzosen zu. Und der „Front National“ hat auch Themen, die nicht nur Rechtsextremisten ansprechen. So lehnt der Front National beispielsweise im Unterschied zu den etablierten ziofranzösischen Parteien die Unterstützung des von Israelis und Saudis betreibenen Al-Qaeda-Kriegs gegen Syrien, die Kriegstreiberei gegen Russland und das zur Unterwerfung Europas und Frankreichs unter die USA gedachte TTIP radikal ab. Insofern lässt sich der Wahlsieg des Front National also durchaus auch anders als als Bekanntnis der französischen Bevölkerung zum Rechtsextremismus interpretieren, nämlich als kräftigen Denkzettel der Bevölkerung für das total korrupte von Zionisten und US-Lakaien beherrschte politische Establishment Frankreichs, recht ähnlich dem, was in anderen europäischen Ländern bei dieser Europawahl geschehen ist, nur eben, was angesichts der totalen politischen Korruption in Frankreich durchaus in gewisser Weise nachvollziehbar ist, extremer.

Die fünf hier zuvor besprochen großen EU-Staaten, Deutschland, Frankreich, UK, Italien und Spanien, machen bereits rund 60% der EU-Bevölkerung aus und entscheiden über die Hälfte der Sitze im EU-Parlament. In den anderen und kleinen Staaten, die über die andere Hälfte der Sitze im EU-Parlament bestimmen, war das Ergebnis der Europawahl in Summe auch kaum anders als in den großen Staaten. Zwar haben in Österreich und Dänemark etwa Rechtsextreme und Rechtspopulisten stark abgeschnitten und jeweils zwei Sitze hinzugewonnen, aber in anderen Staaten, etwa in Griechenland und Irland, haben demgegenüber vom Zorn der Bevölkerung gegen das transatlantische europäische Establishment insbesondere nicht zum Establishment gehörende linke Parteien wie etwa Syriza und Sinn Fein profitiert. Von einem Rechtsruck kann deshalb auch in den kleinen Staaten insgesamt kaum gesprochen werden. Viel zutreffender ist die Beschreibung, dass die Bevölkerung quer durch Europa in Massen gegen die etablierten transatlantischen Kriegstreiberparteien, Bankster- und TTIP-Versteher gestimmt hat.

11 Gedanken zu “Transatlantische Business-Parteien haben bei EU-Wahl eine derbe Klatsche bekommen

  1. – … das Märchen nicht nur vom BR, sondern auch von unabhängigen linksorientierten Medien wie Nachdenkseiten und Duckhome verbreitet …

    Nicht dass ich den unermüdlichen Einsatz sogenannt Unabhängiger nicht adäquat zu würdigen wüsste, irgendwie scheint man sich der Ironie der Dolchstosslegende nicht recht bewusst zu sein resp. ihrer Aktualität: GroKo oder das Grosse Kotzen.

    Hat nicht Volker Pispers ausgerechnet die Kriegskanzlerin als diejenige entlarvt, die in der Sänfte bloss drin sitzen will, egal wohin sie getragen wird? Mit oder ohne NSA, Hauptsache sie sitzt drin und darf so tun als ob sie schon jemals Rückgrat gezeigt hätte! Bloss keine unpopulären Entscheidungen treffen noch bevor die nächste Wahl einen geradezu verpflichtet. Insofern ist ein Rechtsrutsch allemal notwendig um den Angestammten Feuer unter dem Hintern zu machen. Freiwillig wird das Gehirn nur noch auf Standby betrieben. Merkela macht zwar nichts richtig, aber auch nichts falsch. Wie ich die Amis kenn‘ schmeckt ihnen das am allerwenigsten, weil sie hierin ein Grundübel europäischer Politik sehen.

    Desgleichen die Sozis, die Mitläufer im System und die Grünen, die grad mal eine Runde aussetzen müssen. Und die Li(e)beralen, die sich am li(e)b(eral)sten selbst beweihräuchern und fest daran glauben, damit eine Wahl gewinnen zu können. Und wäre sie nicht schroff abgewiesen worden hätte wohl auch die Linke die Gelegenheit zur Wählerverarsche als alternativlos erachtet. Das ist de facto das Grosse Kotzen. In letzter Zeit stellte sich dem nicht nur wie zu erwarten der Gerhard entgegen, sondern auch der dünne und sogar der dicke Helmut. Ich staune: Grosses-Kotzen übergreifende Grufti-Opposition in Zeiten der EUSraEliten-PRawda. Aber Wayne interessiert’s was die Rentner meinen?

    Mit Verlaub, nicht dass der Eindruck entsteht, aus dem vermeintlich sicheren Alpenland könnte man sich ein solches Urteil gewissenlos erlauben, nein, gerade auch hier sehe ich mich mit einer zutiefst zittrigen Regierung an den Fäden einer fremden Macht konfrontiert. Einer Regierung der ich nur eins abgewinnen kann, dass sie wie Merkela Angel PRaktisch nichts tut um die eigene Position zu gefährden.
    Z.B., persönlich hätte ich eine UBS ihrem Schicksal überlassen, aber aus irgendeinem nicht näher erläuterten Grund musste sie ums Verrecken gerettet werden. I.d.R. geschieht sowas mit Billigung resp. auf Geheiss des Imperiums, d.h. sowohl bei der Umgehung von Steuern als auch der Bestrafung derselben wird jeder Silbe am Potomac höchst Beachtung geschenkt. Man beachte v.a. den Umstand, dass die US im Fall UBS dem Risiko einer gescheiterten Rettung aus dem Weg gingen und eben nicht selbst dafür gerade stehen. Das Risiko hatte allein die Provinz zu tragen, m.a.W. handelte es sich um eine geschickt eingefädelte Fremdfinanzierung. Angesichts tiefgläubiger Amifans hierzulande nicht wirklich verwunderlich, hier wurde einst förmlich um Obsamas Sieg gebetet, so verblendet war / ist der gewöhnlich Helveter. Die Ernüchterung auf dem Fuss wird hingegen kaum thematisiert, ja regelrecht verdrängt.

    Ah ja, die EU-Nazis, landäufig gleichgesetzt mit sogenannten Europa-Gegnern, soweit die Passform der EUSraEliten PRopaganda. Als ob man sich als Europäer gegen Europa stellen würde wenn man die EU infrage stellt, so verblendet sind die EU-Turbos inzwischen, oder soll ich sagen, die Putin-Besser-Versteher? Diese Verblendung liegt in etwa gleich auf mit der Saumode, Antizionismus wie selbstverständlich mit Antijudaismus oder noch verblendeter, mit Antisemitismus gleich zu setzen – Journalismus im Big-Brother-Conainerformat: Nix Dschungelcamp, keiner will raus.

    In Analogie müssten sich die EUSraEliten über das PKW-Bremspedal beschweren und erst recht über den Rückwärtsgang. Wo kämen wir hin wenn wir das Tempo drosseln oder gar in die „verkehrte“ Richtung fahren würden?

    Anderen Übersetzungen für den Wahlausgang als den PRopagandistisch-offiziellen der stumpfsinnig-blindgängerischen Parteien bin ich bislang nicht begegnet. Diesbezüglich hätte ich eine dringende Empfehlung an Marine Le-Pen: Obacht, bereits 2 Weltkriege wurden von den Amis verwertet indem sie einem gewinn-optimierten Einsatz entgegen fieberten. Will heissen, man falle bitte nicht ein 3. Mal in die gleiche Grube und überlasse den Kriegsschauplatz ausnahmsweise der imperialen Heimat. Niemand hat sich eine solche Entwicklung redlicher verdient als die Amis, tun sie doch seit Jahren, Jahrzehnten, genau genommen Jahrhunderten nichts weiter als sich um Kriegsschauplätze bemühen. Dabei ist den Daheimgebliebenen eine Auffrischung ihrer mittlerweile allzu verschwommenen Bürgerkriegserinnerungen zu gönnen – ein Krieg aus erster Hand ist halt doch eine Spur heroischer als einer aus sicherer Distanz, geschweige denn als Sofakrieger per Drohne zu morden. Nicht dass ich den Amis Millionen Tote wünsche, aber das sind jene Grössenordnungen, die sie mitzuverantworten haben, gerade auch als kriegsgewinnlende Financiers. Das sind Rekorde, von denen die Amis zuhause bislang nur träumen durften – höher, weiter, schneller, täter.

    Ja dieser EU-Wahl, vom imperialen PRopaganda-Staatsterror stock und steif als Europawahl vermarktet, kann ich als extern Betroffener nur anfügen: Hitlers Unterhosen stinken sowas zum Himmel, zumal ich als viel zu spät Geborener wohl kaum etwas damit zu tun haben kann! Angesichts der Never Ending Nazi-Story habe ich nur eine Frage: Hat euer Erbsündensystem etwa System?

    In diesem Sinn wie immer …

    … die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    1. Liest man sich hier so druch ein paar Schlagzeilen, in Helvetien meine ich, so wurde Europa von einem Rechtsrutsch radikalisiert… auf der anderen Seite, die genau gleiche Form beim Dämonisieren von Alternaitven zieht man auch beid er Partei Die Linke jeweils voll durch… Desinformation verbundne mit Hysterie, Intrigen und Lügen… heute weiss man, das jeder Volksvertreter am Gängelband der NSA hängt… es scheint also tatsächlich ein zentralisiertes Kontroll und Wertungsorgan zu geben das in der Lage ist jedes Ereignis im Leben eines Menschen zum Skandal hochzutreiben… oder man beschuldigt eifnach mal, mehrfach und schaut zu wie das Opfer sich verteidigt oder den Schwanz einzieht… aufmüfige Steuerbeamte hat man in die Psychiatrie geschoben.

      Es passieren hier viele, ja eigentlich alle diese Dinge die man einst alle den Kommunisten, den Sozialisten, der Prawda, vorgeworfen hat. Doch wir stecken dort heute tatsächlich drin und machen mit, klatschen feieren all die die uns Tag für tag nur belügen und plündern, auslachen.

      Die Menschen welche die Medien in der CCCP kennen, dort und damals aufgewachsen sind und mit denen von heute die uns hier zur Verfügung stehen vergleichen, konstatieren, das die desinformation, die Tabus, die Einseitigkeit hier und heute um Faktoren grösser ist als es in der CCCP je der Fall war… selbst die Bildungsinstitute, Universitäten der alten Sovjets boten eine grösse Vielfalt an Fakultäten und Inhalten an als wir es hier und heute mit gesponsorten Lehrstühlen und Privatisierungsbestrebungen fertigbringen.

      Wir geben unserem Nachwuchs nicht mal mehr Zeit für für ein paar Jahre zur Erleuchtung… anstattdessen pfercht man soviel Stoff wie nur möglich in möglichst kurze Studien und vervielfacht die Studienrichtungen in Unternehmensgerechte Häppchen um diese jungen Menschen schnell verwerten zu können. Fragen stellen, Infragestellen ist unerwünscht, wird nicht Bewertet und gibt keine Punkte.

  2. Vielen Dank für diesen differenzierten Kommentar. Ich teile die Sicht auf Frankreich und möchte hinzufügen, dass Frau Le Pen nicht nur mit Russland verhandeln und kooperieren will, sondern auch den Austritt aus der NATO anstrebt. Sozusagen der Worst Case in den Augen der transatlantischen Herren. Wenn es ihr gelingt, wäre es ein Vorbild für die anderen Staaten in Europa.

  3. http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-bewaffnete-verschleppen-chemiewaffen-inspekteure-a-971933.html

    Spon bleibt sich treu und nennt die Entführung der Waffeninspekteure „Terrorakt“ statt Terrorakt. Tja, sind ja auch „die Freunde“ der „Redakteurin“ Ranniah Salloum die solche Taten durchführen.
    Die Ausweisung des syrischen Botschafters aus Jordanien lässt jedenfalls stark vermuten das die USA jetzt mehr Geld und Waffen ins Spiel bringen werden (oder sogar Angriffe um eine Niederlage „ihrer“ Islamisten abzuwenden).

  4. Kann sein, dass es in erster Linie , auch in Frankreich, ein Denkzettel für die EU-Diktatur war. Aber ihr werdet sich erlich Verständnis dafür haben, dass ich auch wegen der UKIP keinen Grund zum Jubeln sehe.
    Und seht ihr ernsthaft die marktradikale AfD als „Alternative“?

    1. Fatima

      Was gerade passiert, ist, dass nicht nur die Linke gestärkt wurde, sondern es auch Risse im traditionell transatlantischen rechten Block (EVP, ALDE, Konservative) in Europa gibt.

      Bei der marktradikalen AfD ist die Frage zu stellen, für was sie “Alternative” in Frage kommt. Aus unserer Sicht ist die marktradikale AfD insbesondere eine Alternative für die ebenso marktradikale FDP. Die Wahlergebnisse zeigen, dass die marktradikale AfD die marktradikale FDP regelrecht an die Wand drückt. Wodurch unterscheidet sich die AfD von der FDP, wenn sie beide unappetitlich marktradikal sind, und beide um das gleiche marktradikale Wählerpotential werben? Die AfD steht weniger unter der Knute der Transatlantiker.

      Ähnlich sieht es in UK aus. Da macht UKIP dem konservativen transatlantischen Kriegstreiber David Cameron die Wähler abspenstig.

      Und in Frankreich drückt der Front National die von CIA-Mossad-Agenten a la Sarkozy beherrschte UMP an die Wand. Gerade ist die komplette Führung von Sarkozys Mossad-Partei UMP zurückgetreten:

      http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-ump-ruecktritte100.html

      Der rechte Block bröckelt und dadurch werden die engen transatlantischen Beziehungen des rechten Blocks geschwächt.

      Unappetitlich bleibt die Rechte natürlich in vielerlei Hinsicht trotzdem: etwa marktradikal, sozialdarwinistisch und xenophob, was seit Ewigkeiten typische Kennzeichen rechter Strömungen in der Politik sind, die immer wieder auf reichlich Wählerpotenzial treffen.

  5. Eben, gerade als Muslima bin ich skeptisch. Richtig gestärkt wurde doch nur Syriza in Griechenland, schon mal erfreulich, aber In Deutschland hat die Linke verloren, und zwar zugunsten der AfD.
    Und Sarrazin.Verehrer Henkel in der AfD ist ja nun auch nicht gerade toll.

    1. @Fatima
      Skeptisch bin ich auch. Und die ganzen offenen Islam-Hasser in der neuen Rechten sind auch wirklich übel, etwa ähnlich übel wie die „Freunde Israels“ in der alten transatlantischen Rechten.

      Was Deutschland angeht, ein paar Zahlen:

      – die Linke hat von acht sitzen einen verloren. Dafür gibt es nun jedoch einen Sitz je für Piraten und DIE PARTEI, und einige andere Kleinparteien, die auch nicht alle unbedingt anti-links sind, haben auch einen neuen Sitz bekommen. Insgesamt ist das kaum eine Schwächung für die Linke, wenn überhaupt.

      Demgegenüber:
      – die FDP hat neun Sitze verloren
      – CDU/CSU haben acht Sitze verloren, und
      – die olivgrünen Kriegstreiber haben drei Sitze verloren.

      Die AFD hat sieben Sitze gewonnen, die SPD vier und die NPD einen. EIn Rechtsruck ist das nicht, im Gegenteil, der traditionell transatlantische schwarz-gelbe Block hat 17 Sitze verloren, und zersplittert. Insgesamt recht ähnlich sieht das Bild in vielen anderen EU-Ländern aus.

      Eine Stärkund der Linken hat es nicht nur in Griechenland gegeben, wo Syriza fünf Sitze gewonnen hat, sondern etwa auch in Spanien, wo die Linke (Podemos +5, IU +4) neun Sitze gewonnen hat, und in Italien, wo die Linke (Das andere Europa – für Tsipras +3) drei Sitze dazugewonnen hat.

  6. Obama will Terrorgruppen stärker unterstützen, er bezeichnet unabsichtlich soagr die Gruppen in Syrien als Terrorsisten wenn er fogende Aussage macht:

    „Wir werden unsere Anstrengungen verstärken, um Syriens Nachbarstaaten – Jordanien, Libanon, Türkei und Irak – bei der Aufnahme von Flüchtlingen zu unterstützen und um gegen Terroristen vorzugehen, die über syrische Grenzen hinweg operieren“

    Klare Ansage, in Syrien dürfen sich die Terroristen austoben überall sonst ist das nicht in unserem Interesse und wird bekämpft.

    http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKBN0E81S420140528

    1. Die Verzweifelten Staaten klammern mit letzter ihr verbliebenen Macht an der imperialen Deutungshoheit. Eine Doktrin:

      – „Amerika stand selten stärker da als heute.“
      … Die USA seien weiterhin die „unverzichtbare Nation“ …
      … „wenn wir es nicht tun, tut es kein anderer“.

      Basta!!! Dafür SpOnnen sie ihm einen Platz an der Geschichte:

      – Die Obama-Doktrin

      Wir sind die besten, er sowieso, basta, alles wird GUT -> http://www.spiegel.de/politik/ausland/obama-rede-zur-aussenpolitik-zusammenarbeit-statt-militaereinsaetze-a-972342-druck.html

      Darin lässt er ich implizit auch über leere Kassen aus:

      – Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs seien die kostspieligsten Fehler „nicht durch Zurückhaltung, sondern durch militärische Abenteuer“ verursacht worden.

      Ob seinem angetäuschten Paradigmenwechsel und der darüber entstehenden Verwirrung unter den Schutzbefohlenen schleichen dann schon mal kleinere Fehler ein:

      – Bei keiner direkten Bedrohung müsse die Schwelle für Militäroperationen deutlich höher liegen

      Nun ja, das kann passieren wenn das Haus Potomac versucht, sich bei eingeschaltetem Gehirn zu räuspern. Man weiss nie wirklich, wann man sich verhört, hat.

      Doch jetzt kömmt’s, Obsamas Coup, denn er

      – … will auf Diplomatie, Sanktionen, Entwicklungshilfe setzen.

      Entwicklungsbehilflich beplanen die US schon seit Jahrzehnten nicht gerade knapp, z.B. USAID, an Ecnomic Hit Men-Symbolik kaum zu überbieten.
      Diplomatie wie die US sie verstehen kennen wir auch aus dem FF.
      Und dann wären da noch Sanktionen. Wenn sie davon in letzter Zeit Gebrauch gemächt hätten, hätten wir das bestimmt mitbekommen.

      Obsamas historische Dimension bescheidet sich auch an anderer Stelle:

      – … Auftritt vor der Uno-Generalversammlung im September an. Schon damals …

      Kaum ein halbes Jahr und schon damals. Chapeau, da haben die Sponner tief in die Geschichtskiste gegriffen.

      – … der Irak habe gezeigt, dass Demokratie nicht durch Gewalt eingeführt werden könne.

      Da will ich mal kurz widersprechen: Das wussten sogar die Neo©ons schon vorher, trotzdem liessen sie KRIEGsgründe erfinden, bomben und einmarschieren. Könnte es sein, dass es gar nicht um Demokratie ging?

      Dazu eine Geschichte über nützliche Idioten: Einsatz Michelle – und Fähnchen hoch:
      ->http://antikrieg.com/aktuell/2014_05_27_nigeria.htm
      – Die Führer der Vereinigten Staaten von Amerika und andere Führer haben klar gemacht, dass sie gegen jede Vereinbarung sind, um die Freilassung der Mädchen zu erreichen.

      Diplomatie, Sanktion oder Entwicklungshilfe? Brauch‘ da mal Nachhilfe. Ah ja, die Michelle wurde gar nicht gewählt, das habe ich jetzt nicht gewusst🙂 Warum nicht der Quereinstieg als Aussenministerin unter Clinton?

      Zurück zum Irak:

      – Unter dem Eindruck eben dieses sinnlosen Kriegs hat Obama die USA bisher unter allen Umständen aus dem syrischen Bürgerkrieg heraushalten wollen – und dafür sogar eigene rote Linien kassiert.

      Will heissen: Rote Linien der Budgetüberschreitungen.

      – Man werde syrische Oppositionsgruppen künftig stärker unterstützen, sowohl gegen Assad als auch gegen radikalislamistische Gruppen.

      Das war’s mit den roten Linien, Obsama will nach Syrien und gegen alle antreten ausser eben die marginale Opposition. Ach geht nicht, die kämpft den Heldentod Live aus dem Exil für das nachrichtenverwertbare Containerformat.

      Und hier Obsamas nächster Coup, er …

      – … will in den USA künftig wieder eine beispielgebende statt interventionistische Macht sehen: „Wenn wir mit gutem Beispiel voran- …“

      … -bomben, …

      – „… wird unser Einfluss stärker. Wir dürfen uns selbst nicht von den Regeln ausnehmen, die für alle anderen gelten.“ Diese Denkweise …

      … verzapft Pfarrer Niebuhr, …

      – … den Obama schätzt.

      Ja was durften wir nicht alles hören und lesen in den letzten Jahren. Jetzt predigt der Imperator von Wahlcomputers Gnaden das Selbstverständlichste auf der Welt wie Schuppen von den Augen.
      Dass vor dem Gesetz alle gleich sind, dafür muss ein Priester zitiert werden, so fremd ist das Konzept den Amis geworden. Worauf die Sponner wie auf Kommando umkippen: Doktrin, Obama-Doktrin. Das ist Charisma.

      Es war zu befürchten, dass sie noch tiefer sinken, und sie sinken. Denn sie wissen was sie tun und sie tun’s trotzdem. Wenn der Beutel klemmt, wird an kulturelle Binsenwahrheiten appeliert und zur Untermauerung ein Pfaffe aus der Retorte gezaubert. Jede Kinderstube ist besser informiert, aber den Amis muss das der Präsident erklären.

      – Amerikas Macht könne verführen „zu Eitelkeit und Arroganz, …“

      Seht, seht, dort oben die Kanzel, ist’s der Heilige Obsama der zu uns spricht?

      – „… die unser moralisches Prestige und unsere Autorität beeinträchtigen“, hatte Niebuhr in den Fünfzigerjahren geschrieben.

      Niebuhr, Seher, Prophet in God’s Own Country. Die Jungs und Mädels vom Transatlantik sind wirklich unterhaltsam. Bei Absenz von Argumenten schwingen die Tore zum Tempel weit auf, der Klingelbeutel geht um und kündet von KRIEGsfonds um die Früchte jahrlanger Terroristenzucht zu ernten. Seht her ihr Investoren und füllet das Horn wenn Imperuptus Rex Obsama I. ruft – denn das ist der Business Plan.

      Doch Obacht, Vorsicht, die Sponner sehen nicht nur eitel Sonnenschein, Obsama …

      – … selbst hat Methoden des Vorgängers übernommen und ausgeweitet: den NSA-Spähapparat, den Drohnen- und Cyber-Krieg.
      … Diese Art des Schattenkriegs ist essenzieller Teil der Obama-Doktrin.

      Hier also die überraschende Doktrin: Yes we can NSA, Drone and Cyber War. Oder ganz einfach: Yes we can War.

      Wer hätte damals vor Obsamas 1. Wahlcomputerwahl gedacht, dass er es fast genauso eines Tages sagen wird🙂 So hat er es natürlich nicht gesagt, jedenfalls nicht laut genug dass wir es hören konnten, denn Leute von Obsamas Gnaden erklären KRIEG in ihren eigenen Worten: Diplomatie, Sanktionen, Entwicklungshilfe.

      Nicht ganz so peppig, aber genauso spannend wie GrössenWahns KRIEGsjargon: Freiheit und Demokratie.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.