Wie mit kriminellen Bankstern umgehen?

Angesichts dessen, dass die kulturell bankrotte westliche Welt keine Antwort darauf hat, wie dem Problem des Banksterismus beizukommen ist, lohnt sich mal ein Blick in andere Teile der Welt. Vielleicht gibt es da ja etwas zu lernen.

Eines der Probleme der „westlichen Wertegemeinschaft“ ist bekanntlich die ungezügelte Gier zockender und anderswie krimineller Bankster. Geht wie so oft irgendwas mit den Multimilliardenbetrügereien der westlichen Bankster schief, gleicht die Solidargemeinschaft der Steuerzahler mit „alternativlosen“ Bankenrettungspaketen den Schaden aus. Gibt es mal Strafen für besonders kriminelle westliche Bankster, dann sind sie zumeist eher symbolischer Natur, wie etwas, dass sie ein Prozent der Beute als Strafe abgeben müssen oder ein paar Tage den Status eines Freigängers bekommen. Und so verwudnert es nicht, dass nach dem großen Skandal der von kriminellen westlichen Bankstern verursachten „Weltfinanzkrise“ 2008 westliche Bankster längst schon wieder ganz große Räder drehen, zocken, was das Zeug hält, und kassieren Gehälter und Boni, dass die Schwarte kracht. Bis zum nächsten dicken Crash, und dann geht es wieder von vorne los.

In anderen Teilen der Welt gibt es das Problem krimineller Bankster auch. So ist iranischen Strafverfolgungsbehörden im Jahr 2011 eine kriminelle iranische Banksterbande aufgefallen, die über zwei Milliarden Dollar ergaunert hatte. Ein gewichtiger Unterschied zwischen dem Iran und der „westlichen Wertegemeinschaft“ liegt allerdings im Umgang mit kriminellen Bankstern.

Wie der iranische TV-Sender Press TV am heutigen Samstag mitteilte, wurde Mahafarid Amir-Khosravi, einer der Anführer der iranischen Banksterbande, heute im Evin-Gefängnis von Teheran aufgehängt. Ein weiterer Anführer dieser Banksterbande ist flüchtig, versteckt sich vermutlich bei Banksterkumpanen in Kanada. Drei weitere Haupttäter dieser Banksterbande wurden bereits zum Tod durch erhängen verurteilt, und warten nun noch darauf, dass das Urteil entgültige Rechtskraft erlangt. Andere Mittäter dieser iranischen Banksterbande wurden, je nach schwere ihrer Tatbeteiligung, zu empfindlichen Strafen wie etwa lebenslange Haft, zehn Jahre Haft, öffentliches Auspeitschen, hohe Geldstrafen und Ämterverbot verurteilt.

Der iranische Umgang mit kriminellen Bankstern erklärt auch ein Stückchen weit, warum die auf dem Schoß westlicher Bankster sitzenden Politnutten und Presstituierten der „westlichen Wertegemeinschaft“ das Strafrecht des Iran regelmäßig als inhuman verdammen. Da dürfte ganz reale Angst mitschwingen, dass die Bevölkerung der westlichen Welt das Beispiel des Iran im Umgang mit kriminellen Bankstern recht und gerecht findet, und in westlichen Staaten Druck von unten entstehen könnte, dass das Beispiel Schule macht. Und welcher kriminelle wünscht sich schon eine harte Strafe? Die über die „westliche Wertegemeinschaft“ herrschenden Bankster sicher nicht. Wenn die aus dem Gerichtssaal gehen, sind sie es schließlich gewohnt, der Welt triumphierend zwei zum Victory-Zeichen erhobene Finger zu zeigen, und in ihrer schier grenzenlosen Arroganz fühlen sie sich dabei auch noch völlig im Recht.

5 Gedanken zu “Wie mit kriminellen Bankstern umgehen?

  1. Hallo erstmal aus dem Abseits

    – Da dürfte ganz reale Angst mitschwingen, dass die Bevölkerung der westlichen Welt das Beispiel des Iran im Umgang mit kriminellen Bankstern recht und gerecht findet, …

    Na ja, tiefer schürfend dürfte die reale Angst mitschwingen, dass sich die MASSE plötzlich und völlig unerwartet daran erinnert, was sie abseits von schulischen Fensterplätzen an Gerechtigkeitslehre eingetrichtert bekam.

    Mittlerweile findet in der Beziehung ja ein Umdenken in Richtung Hirnwäsche à la „Hitlers Jugend“ statt. Aber auf diesen vergleichenden Dolkumentarfilm warten wir wohl bis zum St. Nimmerleinstag, obwohl, rein vom Titel käme der Beitrag ziemlich unverdächtig daher.

    Der Trend des Clash of Western Civilization ist so gesund und munter wie man es unter EUSraEliten nur erhoffen kann, sollte die MASSE nicht demnächst ihrer urdemokratischen Pflicht nachkommen. Denn genau das wird höchstwahrscheinlich erst passieren, wenn es weh tut – wie gewöhnlich zu spät: Warum ein Auto warten, wenn man es auch reparieren kann. Aber ein gewisses Restrisiko bleibt, dass der notorisch unmündige Bürger seinen Wagen zur Werkstatt bringt noch bevor er unterwegs liegen bleibt, und sei es nur zufällig.

    In diesem Sinn bleibt die Geschichte des Systems Homo sapiens ein Flickwerk aus „trial and error“ mit dem Unterschied, dass Fehler solange wiederholt werden wie sie finanzierbar sind:

    – Bis zum nächsten dicken Crash, und dann geht es wieder von vorne los.

    Immer wieder „nie wieder“ geht der Krug zum Brunnen, aber eben nur solange bis er bricht:

    – … gleicht die Solidargemeinschaft … den Schaden aus.

    Schwer abzuschätzen ist allerdings des Kruges Bruchstellen-Timing, denn das erwischt Gesellschaften i.d.R. auf dem falschen Fuss resp. in trügerischer Sicherheit.
    Die Propheten des Altertums würden heute mit ziemlicher Sicherheit als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt.

    Dann schon lieber militärisch-industriell-multimediale Überdehnung die nächste:

    aus http://www.zerohedge.com/news/2014-05-14/ukraine-just-issued-1-billion-bonds-backed-us-taxpayer
    – Today saw Ukraine issue $1 Billion 5-Year Notes at a stunningly low risk of only 28bps above US Treasuries and dramatically cheaper than the cost of capital in the public markets (and from the IMF) which yield over 10%. The reason for the 1) low cost, and 2) actual ability to raise debt… the bond is guaranteed by the US Agency for International Development and „assures full repayment of principal and interest“ based on the full faith and credit of the US (Taxpayer).

    USAID, da werden Sie geholfen, die US-Steuerzahler: Ukrainische Subprime-Bonds frisch und unverdächtig verpackt auf den globalisierten Markt geworfen, der Ami wird’s schon richten, denn …

    … die Amis auf Kurs

    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  2. Superartikel mal wieder. Genauso sieht es nämlich aus. Im Iran köme wohl niemand auf die Idee, die Zocker- Banken zu „retten“, so es sie dann gäbe, und noch weniger, dass der iranische Bürger für diese „Rettung“ geradestehen soll.
    Statt dessen werden Systemmedien wie Blöd nicht müde, über ausländische „Sozialtouristen“, oder auch „-schmarotzer“ zu berichten oder die „faulen“ Langzeitarbeitslosen. Die größten Schmarotzer sind die Bankster und die Politiker, die ihnen den Rücken freihalten!

  3. ….in anderen teilen der welt….
    in europa hat es einzig und allein island auf die reihe bekommen ihre crash-bankster zu verknacken.
    knast heisst das fuer die.
    die todesstrafe lehne ich generell ab
    dazu vermögenspfändung, und nach der entlassung sozialdienst leisten.

    1. Nicht nur das, wer sich für die isländische Lösung interessiert: Anarchosurrealisten übernehmen 4 Jahre das Bürgermeisteramt in Reykjavik:

      -> http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Mehr-Punk-weniger-Hoelle-/story/25977893

      Wer sich zutraut den politischen Bierernst für einen Beitrag ruhen zu lassen, den erwartet eine unterhaltsame Geschichte.

      Das bestätigt übrigens meine Linie so ziemlich auf der ganzen Linie: Wenn die Masse ihre unumstössliche Macht ausspielt, dann hat die eingebildete Macht ausgespielt.

      Und weil das voraussichtlich nicht geschehen wird, bleiben voraussichtlich …

      … die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Im Gegenteil -> Obama definiert Führungsanspruch der USA neu, indem er alten Wein in neuen Schläuchen verkauft
      -> http://www.spiegel.de/politik/ausland/obama-bekraeftigt-fuehrungsanspruch-der-usa-bei-rede-in-west-point-a-972287.html

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