Tageszensur zum ersten Mai in Deutschland

Die staatliche deutsche Märchenschau hat über die Demonstrationen und Auseinandersetzungen am ersten Mai in Deutschland berichtet (Archiv).

Ein Kommentator mit Pseudonym „eurasiate“ warf der Tagesschau in einem Kommentar (Archiv) dazu garniert mit einer langen Begründung einseitige Berichterstattung vor. Ein Parteibuch-Leser war anderer Meinung and gab dazu bei der Tagesschau folgenden Kommentar ab:

Das ist keine einseitige Berichterstattung

@23:02 von eurasiate
„Das ist deutsche Berichterstattung: Einseitig.“

Ich finde, das ist überhaupt keine einseitige Berichterstattung. Die Berichterstattung in Deutschland folgt der goldenen Regel, immer erst zu schauen, wer die Guten und wer die Bösen sind, und danach die im Artikel verwendeten Begriffe auszuwählen.

Gut, das sind immer wir. Und unsere Freunde. Also zum Beispiel USA, EU, Israel, NATO, Saudi Arabien und Kapitalismus, das sind immer die Guten. Böse sind all die, die gegen uns sind. Also Putin-Versteher, Linke, Iran-Appeaser, Assadisten, oder so.

Und dementsprechend werden die Begriffe vergeben. In Russland und Iran sind Demonstranten, die Mollies auf Polizisten werfen oder auf Polizisten schießen, deshalb Freiheitskämpfer. Wenn Demonstranten sowas bei uns oder bei unseren Freunden der westlichen Wertegemeinschaft machen, heißen solche Leute natürlich Chaoten, Terroristen, oder so.

So ist das recht mit der freien Presse, immer konsequent auf der Seite der Freiheit.

Die Zensoren der staatlichen deutschen Märchenschau haben den Kommentar unterdrückt. Und das, obwohl die Tagesschau da ausnahmsweise mal ein Lob bekommen hat, das nicht von einer der zahlreichen gekauften Sockenpuppen des Außenministeriums des zionistischen Apartheidregimes kam.

2 Gedanken zu “Tageszensur zum ersten Mai in Deutschland

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