Friedenskundgebungen und Kriegstreiber rechts und links

Friedenskundgebungen von rechts, von einer „gesamtgesellschaftlichen“ Querfrontposition oder von einem Standpunkt gegen das US-Federal-Reserve-System (FED) aus sorgen gegenwärtig für hitzige Auseinandersetzungen unter und zwischen Kriegsgegnern und Antifaschisten. Warum eigentlich? Eine Stellungnahme des Parteibuchs.

Vorab – um was geht’s? Zur Kritik an rechten, rechtslastigen oder Anti-FED Friedenskundgebungen siehe zum Beispiel:

Kooperation für den Frieden zu „Friedensbewegung 2014“: Wer steckt hinter ominösen Aufrufen zu Friedensdemos?

Spiegelfechter: Offener Brief an Lars Mährholz (Initiator der Montags-Demos 2014)

Linke Jugend HSG MD: Rechten Verschwörungsideologen und Antisemiten nicht auf den Leim gehen – Warnung vor der „Friedensdemonstration“ am 14. April

Attac warnt vor rechten Montagsdemonstrationen

Russland.ru: Wenn deutsche Nazis “prorussisch” werden

Bitte beachten: Im Artikel von Russland.ru zu rechten Kundgebungen pro Russland scheint es nicht um die „Anti-FED-Friedensversammlungen“ zu gehen, sondern um andere Kundgebungen gegen Krieg gegen Russland um die Ukraine. Die Kritik der Schreibtischhuren und Presstituierten von führenden kriegstreibenden deutschen Massenmedien an rechten Friedenskundgebungen wurde hier ignoriert, weil Kritik führender Kriegstreibermedien an unliebsamen – rechten – Friedenskundgebungen mit Argumenten vom Typ wie, solche rechten Kundgebungen würden der Friedensbewegung schaden, offensichtlich total verlogene Heuchelei ist.

Tendenziell auf die Seite von KenFM und/oder die FED-kritischen Montagsdemos stellen sich z.B.:

Evelyn Hecht-Galinski in der NRhZ: Das schleichende Gift der Diffamierung im Deutschlandfunk – Üble Angriffe auf Ken Jebsen

ceiberweiber.at: Alexandra Bader: Wie Proteste gegen Kriegshetze verleumdet werden

Hinter der Fichte: Hartmut Beyerl: Montagsdemos: Ist der Frühling links oder rechts?

Die Stellungnahmen, Antworten und Reaktionen der kritisierten „Anti-FED-Friedensaktivsten“ selbst finden sich über Suchmaschinen leicht auf deren Webseiten.

Nun die Stellungnahme des Parteibuchs zu drei Punkten:

1. Thema: Mächtige und kriegstreiberische FED-Banker:

Die FED, ihre Eigentümer und ihre Manager sind ein wesentlicher und mächtiger Teil des US-amerikanischen Establishments. Sie herrschen in erheblichem Umfang über Reichtum und über eines der wichtigsten nationalen sowie internationalen Machtmittel des US-amerikanischen Establishments: den US-Dollar. Damit verfügen die Fed-Banker über ganz erhebliche Macht in den USA und, nicht zuletzt, da der US-Dollar die wichtigste Weltreservewährung ist, in der Welt. Die öffentliche und demokratische Kontrolle der im öffentlichen Auftrag ausgeübten Macht der FED-Banker über den US-Dollar ist ausgesprochen lückenhaft oder inexistent. Zwar musste die FED, nachdem sie über Jahre verklagt wurde, nach dem letzten großen Finanzcrash 2008 erstmals für einen begrenzten Zeitraum offenlegen, wem sie wieviel Geld geliehen hat, doch ein umfassendes Audit der FED, wie es etwa von dem republikanischen US-Abgeordneten christlichen Glaubens Ron Paul und dem demokratischen US-Abgeordneten jüdischen Glaubens Alan Grayson in einem extra dafür eingebrachten, aber von der Mehrheit der Abgeordneten abgelehnten Gesetzesvorschlag vor einiger Zeit gefordert wurde, hat in ihrer über Hundertjährigen Geschichte noch nie stattgefunden. Das fehlende Streben nach Rechenschaft ist nicht zuletzt deshalb besonders kritikwürdig, weil die Geldpolitik der FED allein in den letzten 15 Jahren zwei heftige Krisen zumindest erheblich mitverursacht hat: die „Dotcom-Blase“ 2000 und die „Subprime-Blase“ 2008, von der sich die Welt gerade zu erholen beginnt, um gegenwärtig vermutlich in nicht allzu ferner Zukunft auf eine „Aktien-Blase“ zuzusteuern.

Schon allein das deutet auf eine außergewöhnliche Machtposition der FED und ihrer Eigentümer hin: während jede Energiefirma, deren schlechtes Management oder fehlerhafte Technik einen volkswirtschaftlichen Schaden von ein paar oder ein paar Dutzend Milliarden Dollar, man denke nur an den Ölverlust im Golf von Mexiko, verantwortlich ist, dafür zumindest so einigermaßen gerade stehen muss, muss die FED sich – als angeblich im Auftrag der Öffentlichkeit handelnde Organisation – nach der Verursachung eines volkswirtschaftlichen Schadens in Höhe von vielen Hunderten oder Tausenden Milliarden Dollar wie in der Finanzkrise ab 2008, offensichtlich aufgrund von politischer Protektion, nicht einmal einer intensiven Prüfung ihrer Geschäftspraktiken unterziehen. Das, sowie die Tatsache, dass die FED mit ihren geldpolitischen Entscheidungen überhaupt volkswirtschaftliche Schäden in solch gigantischer Höhe herbeiführen kann, zeigt die außergewöhnlich einflussreiche und mächtige Stellung der FED im Machtgefüge des herrschenden Establishments der USA.

Das herrschende Establishment der USA hat massenmörderische Angriffskriege entfesselt und Sanktionen durchgedrückt, Todesschwadronen, Nazis und wahhabitische Halsabschneider unterstützt, ebenso wie Morde und Folter und praktisch jeden anderen Verstoß gegen zivilisatorische Normen, um seine Vorstellungen in der – und seine Herrschaft über die – Welt durchzusetzen. Das herrschende Establishment der USA hat in der Vergangenheit Nazis in Deutschland gegen die kommunistische Sowjetunion und demokratisch gewählte Linke in Spanien unterstützt, Contras in Nicaragua, Jihadisten in Afghanistan, eine halbe Million Kinder in Irak zu Tode sanktioniert und gefoltert wurde unter anderem in Abu Ghraib und Bagram. Das sind nur einge Beispiele, der Terror des Establishments der USA gegen den Rest der Welt ist viel zu umfangreich, um ihn hier im Detail darstellen zu können. Selbst Kommunisten, die es einstweilen als existentielle Bedrohung für seine Macht ansah, hat das herrschende Establishment der USA unterstützt, wann immer es das für geboten hielt, so etwa unter anderem Stalin gegen Hitler im Zweiten Weltkrieg, oder die Heroin-Lieferanten der Roten Khmer in Kambodscha gegen Vietnam. In der jüngeren Vergangenheit führte das US-Establishment unter anderem verlogene Angriffskriege gegen Irak und Libyen. Gegenwärtig terrorisieren die USA eine Reihe von Staaten, von Somalia über Jemen bis Pakistan. Außerdem unterstützen mächtige Zirkel in den USA gegenwärtig Heroinproduzenten in Afghanistan, Al-Kaida-Terroristen in Syrien, die Machtergreifung von Nazis in der Ukraine und unterhalten ein extralegales Folterlager in der vom US-Militär okkupierten kubanischen Guantanamo-Bucht.

Ein wesentliches außenpolitisches Ziel der USA ist die Ausweitung oder zumindest Aufrechterhaltung der Machtstellung des US-Dollars als Weltreservewährung. Auf wieviel Dollar genau der wirtschaftliche Vorteil der USA durch die Inhaberschaft über die wesentliche Weltreservewährung und die damit verbundenen Seigniorage-Profite zu beziffern ist, ist natürlich unbekannt, doch ein US-Wissenschaftler äußerte kürzlich öffentlich die Zahl von 500 Milliarden US-Dollar. Der gewaltige Profit aus der Stellung des US-Dollars als Weltreservewährung wird vom US-Establishment nicht nur dazu genutzt, um die USA durch Abwerbung von Höchstqualifizierten aus anderen Staaten in Forschung und Wissenschaft in einer führenden Stellung zu halten, sondern auch dazu, um einen riesigen Militärapparat, Hunderte US-Militärbasen weltweit, einen augenscheinlich privaten „Freie Medien“ genannten Propaganda-Apparat und subversive „Nichtregierungsorganisationen“ in fremden Staaten zu finanzieren, die tagein tagaus mit kaum etwas anderes beschäftigt sind, als mit allen Mitteln in fremden Staaten Lakaien des US-Establishments an die Schlüsselstellen der Macht zu bringen, von der Regierung über Militär, Polizei, Medien, Wirtschaft, Bankwesen, Energiewesen, Industrie, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen bis hin zur Justiz, die den USA bei allen Schandtaten und Verbrechen stets willig zu Diensten sind, und selbst zufrieden sind mit ein paar Krümeln von Wohlstand, die sie dafür bekommen, dass sie die Macht und den Reichtum des US-Establishments mehren.

Dieses Verhalten des US-Establishments ist keine Verschwörungstheorie und schon gar keine rechte, sondern dafür gibt es, nicht nur, aber insbesondere, im linken Diskurs einen gut bekannten Fachbegriff: Imperialismus. Zwar haben sich die Techniken der Imperialisten seit der mit vergleichsweise primitiven Waffen und Methoden betriebenen Eroberung und Ausrottung der Ureinwohner Nordamerikas im Namen von Gott, Freiheit und Modernität leicht geändert, aber im Kern machen die Flugzeugträger, Bomber, Soldaten, Söldner und Propagandisten des US-Establishments heute nichts anderes als wie die europäischen Kolonialisten, die vor mehreren Hundert Jahren in die Welt ausgezogen sind, um sich das Land und die Einwohner fremder Teile der Welt Untertan zu machen, ob mit verlogenen Predigten, Wirtschaftsmaßnahmen, Bestechung oder mit brutaler Gewalt, wie auch immer, Hauptsache, die Welt wurde ihnen Untertan. Ein Vergleich der weltweiten Militärbudgets, der globalen militärischen Auslandsbasen und der Weltreservefunktion der Währungen der verschiedenen Staaten der Welt zeigt unzweifelhaft, dass der auf den rabiaten europäischen Welteroberungsdrang zurückgehende Kolonialismus gegenwärtig in der Tat von den USA ausgeht. Es sind die USA, die soviel für Militär ausgeben, wie die nächsten neun Staaten zusammen, und das, obwohl die USA, deren Haupt-Territorium Grenzen lediglich zu den mit ihnen eng verbundenen Staaten Mexiko und Kanada hat, praktisch keinerlei externer Bedrohung ausgesetzt waren und sind. Es sind einzig und allein die USA ein Staat, die zur Absicherung ihrer globalen Dominanz Hunderte von Militärbasen in allen Teilen der Welt unterhalten. Es sind einzig die USA und ihre Vasallen, deren Militär die Bevölkerungen in entfernt liegenden Gegenden der Welt mit Terror und den Schrecken des Krieges überzieht. Und es sind einzig die USA, die die hochprofitable Stellung des US-Dollar als Hauptreservewährung der Welt mit allen Mitteln global durchzusetzen versuchen.

Die Banker der intransparenten FED sind dabei nicht die einzigen Teile des US-Establishments, die über Macht verfügen und die brutale und verlogene weltweite Politik des US-Empires prägen. Es gibt auch andere Industriemagnaten, Hotel- und Casino-Eigentümer, Unternehmensbesitzer, Bürokraten, Militärs und Geheimdienstler, die zum US-Establishment gehören, unabhängig vom FED-Kartell über Macht verfügen und die kriegerische Politik des US-Empires vorantreiben. Aber selbstverständlich sind die FED und die in diesem Geldkartell zusammengeschlossenen Bankbesitzer im kapitalistischen System der USA ein sehr mächtiger und zentraler Teil des US-Establishments. Und so zielen öffentliche Proteste der Bevölkerung gegen die imperialistische Kriegspolitik der FED genau ins Schwarze, treffen einen zentralen Teil genau der Personen des US-Establishments, die für die globalen Angriffskriegsverbrechen der USA an einer zentralen Stelle im inneren Machtgefüge der USA verantwortlich sind. Auf der ganzen Welt gegen die Bankster der intransparenten FED zu protestieren ist richtig und im Dienste einer globalen menschlichen Gesellschaft, die sich irgendwann einmal von den Plagen vorsätzlich herbeigeführter wirtschaftlicher Katastrophen und den Verbrechen des Angriffskrieges befreien will, dringend geboten.

2. Thema: Israelfeindlichkeit und Antisemitismus:

Teilen der gegen die FED Protestierenden wird vorgeworfen, sie seien israelfeindlich, antisemitisch oder beides zugleich. Es ist dabei wichtig, genau und scharf zu unterscheiden zwischen zwei sich diametral gegenüberstehenden Positionen und Einstellungen, nämlich der Gegnerschaft zum Rassismus, namentlich die Ablehnung von Zionismus wegen dessen aggressiven Rassismus, und der Befürwortung oder Ausübung von Rassismus, hier in der Ausprägung des Judenhasses, also Antisemitismus. Bedauerlicherweise ist es noch nicht einmal allen linken Zusammenhängen klar, dass die Ablehnung des nach Rassekriterien organisierten Gebildes Israel und Rassismus in der Form von Antisemitismus fundamentale Gegensätze sind, was nicht zuletzt darauf zurückgehen dürfte, dass das US-Establishment und seine verlogenenen Propaganda-Huren sich intensiv darum bemühen, den fundamentalen Unterschied zwischen der Ablehnung von Israel und Antisemitismus mit der Lüge, die Ablehnung von Israel sei Antisemitismus, gezielt zu verschleiern. Das gibt es zwar tatsächlich, dass antisemitische Rassisten Israel ablehnen, weil sie das zionistische Gebilde für einen jüdischen Staat halten, und sie die fundamentalen Unterschiede zwischen Zionismus und Judentum nicht sehen oder nicht sehen wollen, aber das viel weiter verbreitete Motiv der Ablehnung von Israel ist ein anderes: die Gegnerschaft zum aggressiven und rassistischen zionistischen Verhalten. Damit auch diejenigen, die die die weitverbreiteten Lügen der US-geführten Propaganda der Gleichsetzung von Israel und Judentum noch nicht durchschaut haben, sie verstehen, sei hier noch einmal nachfolgend der fundamentale Unterschied zwischen Gegnerschaft zu Israel und Antisemitismus etwas ausführlicher betrachtet.

Israel ist ein eng mit dem US-Establishment verflochtenes Staatsgebilde in Westasien ohne definierte Grenzen, das auf der rassistischen, aggressiven und nationalchauvistischen Ideologie des Zionismus basiert, die ihrerseits genau wie der deutsche Nationalsozialismus auf die rassistischen Weltanschauungen europäischer Kolonialisten Ende des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Das nationalzionistische Staatsgebilde „Israel“ organisiert, ähnlich wie Nazi-Deutschland es tat, die Rechte der auf unter Kontrolle des zionistischen Regimes stehenden Bevölkerung nach rassisch-ethnischen Abstammungskriterien. Und ähnlich wie deutsche Nazis es seinerzeit mit der Doktrin vom „Lebensraum im Osten“ taten, folgt das in „Israel“ herrschende zionistische Establishment einer aggressiven Doktrin fortgesetzter Landnahme im Osten, unter ethnischer Säuberung der einheimischen Bevölkerung, zum Aufbau des ihrer Ansicht nach für eine unter Landmangel leidenden, nach rassistischen Abstammungskriterien definierte Volksgemeinschaft bestimmten Lebensraumes Eretz Israel. Anders als in den USA, wo in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts nach den Montgomery Bus Protesten zumindest der offizielle Teil des Rassismus gegen dunkelhäutige Menschen überwunden werden konnte, gehört Rassismus zum Fundament des zionistischen Staatsgebildes Israel, und ist dort auch sehr lebendig, beginnend bei Landverkauf über Baugenehmigungen bis hin zur Justiz. So hat kürzlich erst das höchste Gericht von Israel entschieden, dass es allen Einwohnern im vom zionistischen Kolonialgebilde beherrschten Territorium verboten ist, sich bei israelischen Behörden als „israelisch“ registrieren zu lassen, weil damit das rassistische Fundament von Israel untergraben würde, das auf einer Klassifizierung der Einwohner nach rassistischen Kriterien wie „jüdisch“ und „arabisch“ basiert. Bezüglich der aggressiven Landräuberei und der Politik der langsamen ethnischen Säuberung durch das zionistische Establishment reicht ein Blick auf die Landkarte zu verschiedenen Zeiten, um diese Tatsache aller anderslautenden US-Propaganda zum Trotz zu erkennen. Das schwerbewaffnete und aggressive Kolonialregime zionistischer Rassisten über einen Teil Westasiens sollte sich unzweifelhaft weltweit für jeden Gegner von Krieg und Rassismus und für jeden Freund von Menschenrechten und Gerechtigkeit als ein Übel darstellen, wäre für sich selbst aber eher ein regionales als ein globales Problem. Zu einem globalen Problem wird der aggressive zionistische Rassismus jedoch dadurch, dass es im US-Establishment und einigen Vasallenstaaten der USA, so etwa in Deutschland, Frankreich, Britannien, Kanada und Australien, eine einflussreiche Fraktion von zionistisch motivierten Kriegstreibern gibt, die sich als besonders aggressive und kriegstreiberische Speerspitze mit einigem Erfolg daran versuchen, die USA und ihre Vasallen in imperiale Angriffskriege und andere Regime Change Operationen mit verheerenden globalen Auswirkungen zu treiben, von denen sie glauben, dass sie den zionistischen Rassisten von Israel nützen. Seitdem zwei dem Establishment nahestehende US-Politikwissenschaftler im Jahr 2006 mit dem Artikel „Die Israel-Lobby“ die Macht und Kriegstreiberei der organisierten zionistischen Seilschaften vor dem US-Angriffskrieg gegen den Irak offengelegt haben, und dazu die Stoßrichtung gewählt haben, dass die insbesondere von zionistisch motivierten Teilen des US-Establishments vorangetriebenen sinnlosen Angriffskriege in Westasien dem US-Empire – und damit dem US-Establishment insgesamt – schaden, wird die Existenz dieser nach der Ermordung von John F. Kennedy sehr mächtig gewordenen Seilschaften zionistisch motivierter Kriegstreiber in den USA nicht mehr, wie in den Jahrzehnten zuvor, verleugnet. Seit einiger Zeit scheint es gar so zu sein, dass führende Zionisten wie John McCain und Victoria Nuland sogar die notorisch kriegslustige US-Generalität und den von Krieg grundsätzlich profitierenden militärisch-industriellen Komplex der USA, vor dessen zunehmender Macht und Kriegstreiberei US-Präsident Eisenhower einst in einer dramatischen Abschiedsrede John F Kennedy und die US-Bevölkerung warnte, als Speerspitze der Kriegstreiberei des US-Empires überholt haben. Und, wie die von US-Präsident Barack Obama vorangetriebene Ernennung von Stanley Fischer, einem früheren Chef der Zentralbank des zionistischen Staatsgebildes Israel, zum Vize-Chef der FED zeigt, sind die Verbindungen zwischen zionistischen Rassisten und der FED so eng, dass die gleichen Personen zentrale Funktionen sowohl hier als auch da besetzen können. Es gibt also reichlich gute Gründe, für alle, die sowohl die Kriegstreiberei des US-Establishments als auch Rassismus ablehnen, und welcher gerecht denkende Mensch täte das nicht, sowohl die FED als auch das zionistische Staatsgebilde Israel abzulehnen.

Scharf abzugrenzen von der Gegnerschaft zur rassistischen Ideologie des Zionismus und zum darauf aufbauenden Staatsgebilde Israel ist der Antisemitismus, also die Feindschaft gegen Menschen, die zur jüdischen Glaubensgemeinschaft gehören. Antisemitismus ist genau wie andere feindselige Einstellungen gegen andere durch ihre Religion, Hautfarbe oder Abstammung definierte Personengruppen, etwa die Islamfeindschaft oder die Feindschaft hellhäutiger gegen dunkelhäutige Menschen, eine Variante von Rassismus. Rassismus ist eine Ursache dafür, dass Menschen ihre Mitmenschen ablehnen, diskriminieren oder gar gewalttätig auf sie losgehen, obwohl es für eine Ablehnung und Auseinandersetzung eigentlich gar keinen vernünftigen Grund gibt. Wenn also etwa Brände an Moscheen gelegt werden, wie das in letzter Zeit in Deutschland häufig geschehen ist, um damit Muslime zu treffen, wenn Kirchen geschändet werden, um damit Christen zu treffen, wie das einige der vom US-Establishment und seinen Lakaien unterstützte Jihadisten gegenwärtig in Syrien häufiger machen, wenn Synagogen geschändet werden, um damit Juden zu treffen, oder wenn Juden beleidigt oder gar angegriffen werden, weil sie Juden sind, wie das Juden seit Tausenden von Jahren an den verschiedenen Orten widerfahren ist, dann ist das Ausdruck von Rassismus und im Kleinen nichts anderes als es sinnlose Kriege im Großen sind: sinnlose Gewalt, Unterdrückung und Diskriminierung, die keinesfalls im Interesse der Bevölkerung ist. Schon deshalb sollte jeder, der gegen Krieg ist, und welcher gerecht und vernünftig denkende Mensch wäre das nicht, auch gegen alle Spielarten von Rassismus sein, also ebenso selbstverständlich Antisemitismus in all seinen Spielarten verdammen wie die massenmörderische Kriegstreiberei des US-Establishments, mag es durch die FED symbolisiert werden oder nicht.

Es gibt weitere gute Gründe, Antisemitismus in all seinen Spielarten zu verdammen, von denen nachfolgend einer erläutert werden soll, weil vielen Menschen der Zusammenhang unbekannt ist. Diese Menschen sind deshalb anfällig dafür, sich von geschickter Lügenpropaganda der Medienhuren des US-Establishments in die Irre führen zu lassen, die eben genau deshalb verbreitet wird, um Antisemitismus in der Bevölkerung der Welt zu schüren. Die ebenso schändliche wie monströse und allgegenwärtige Lüge von Zionisten und des US-Establishments einschließlich seiner für Lügenpropaganda zuständiger Lakaien, die hier gemeint ist, lautet: „Israel ist der Staat der Juden“ oder noch deutlicher ausgedrückt: „Israel ist der Staat aller Juden.“ Zunächst einmal sollte jedem, der kurz nachdenkt, klar sein, dass die Behauptung, dass das Gebilde zionistischer Rassisten der Staat aller Juden ist, eine Lüge ist, weil tatsächlich viele liberale und gerecht denkende Juden Zionismus als Form von Rassismus zutiefst verabscheuen und nichts mit Israel zu schaffen haben wollen. Eine nennenswerte Anzahl strenggläubiger Juden betrachtet die Erschaffung und Existenz des zionistsichen Staates Israel außerdem als Verbrechen gegen Gott, und fordert die friedliche und möglichst sofortige Auflösung des Staates Israel zur Beseitigung des Unheil bringenden Frevels. Israel ist also nicht der Staat der Juden, und schon gar nicht der Staat aller Juden, sondern ein auf Rassismus basierendes Gebilde, dessen Existenz Anhänger und Sympathisanten der rassistischen Ideologie des Zionismus begrüßen, gleich ob sie Juden sind wie etwa Henry Kissinger und Victoria Nuland, oder nicht, wie etwa Hillary Clinton und Joseph Biden. Damit, dass zionistische Rassisten und die Propaganda-Huren des US-Establishments Israel als „Staat der Juden“ bezeichnen, erreichen sie, neben dem Ziel, Juden weltweit unter Druck zu setzen, Israel zu unterstützen, insbesondere die Wirkung, weltweit Antisemitismus zu schüren.

Immer, wenn aggressive und zionistische Rassisten Verbrechen begehen, sei es, dass sie einen Krieg anzetteln, anlasslos Nachbarstaaten bombardieren, US-Angriffskriege gegen ihnen missliebige Staaten wie Iran fordern, nicht-jüdische Kinder misshandeln, politische Morde in Palästina oder wie etwa kürzlich in Dubai geschehen im entfernten Ausland begehen, Land im Osten rauben, die Einhimische Bevölkerung Jerusalems mit Häuserabrissen vertreiben, ihre politischen Gegner mit wüsten Beleidigungen beschimpfen oder ihre Verbrechen mit dreist vorgetragenen Lügen und Drohungen garnieren, denken einige Menschen, die die zionistische Lüge, dass Israel der Staat aller Juden sei, glauben, alle Juden der Welt wären für die Verbrechen der über einen zum großen Teil von Muslimen bevölkerten Teil Westasiens herrschenden zionistischen Rassisten verantwortlich. Aus der Ablehnung der zionistischen Verbrechen durch die Menschen, und gleichzeitiger Haftbarmachung aller Juden für diese Verbrechen, wie es die in Tel Aviv herrschenden Zionisten, das US-Establishment und seine Medienhuren durch die ständige und beharrlich verbreitete Lüge, Israel sei der Staat der Juden, pausenlos versuchen, entsteht bei einigen Menschen, die den Zionisten diese Lüge glauben, Antisemitismus, echte Ablehnung von und Feindschaft gegen Juden. Antisemitismus begreifen diese Menschen nicht selten als schärfste Form der Ablehnung der zionistischen Verbrecherbanden. Und genau da liegt ein großer Irrtum dieser Leute.

Die rassistische und nationalchauvistische Ideologie des Zionismus lebt von Antisemitismus. Mehr Antisemitismus macht Zionisten stärker, gibt ihnen eine moralische Rechtfertigungsmöglichkeit für ihre Verbrechen, den Schutz von Juden vor Antisemiten und einem neuen Holocaust. Genau mit dieser Rechtfertigung wurde Israel gegründet, nämlich dass Juden nur in Westasien sicher leben können, weil Europäer in Europa aufgrund ihrer moralischen Verkommenheit und notorischen Aggressivität unfähig sind, untereinander und unter allen Glaubensgemeinschaften friedlich zusammenleben zu können, ohne dass sie pausenlos antisemitische Massenmorde und Pogrome begehen. Nur der europäische Antisemitismus hat der zionistischen Ideologie die Kraft gegeben, die sie benötigte, um die Gründung eines Staates Israel in Westasien durchsetzen zu können. Und so wie damals der Antisemitismus das Einzige war, was die rassistische Ideologie des Zionismus stark machte, so ist es noch heute. Weil aber nun der Antisemitismus genau wie andere Formen von Rassismus in vielen Gegenden der Welt – in den USA müssen inzwischen dunkelhäutige Buspassagiere nicht mal mehr aufstehen, wenn ein Weißer zusteigt und keinen Sitzplatz findet – in seiner Intensität stark abgenommen hat, arbeiten Zionisten und zionistische Seilschaften im US-Establishment pausenlos daran, mit monströsen Lügen und anderen Verbrechen Antisemitismus zu schüren, um so Antisemiten zu schaffen, während sie gleichzeitig mit kleinen Projekten so tun, als würden sie Antisemitismus bekämpfen und Gegner von zionistischen Rassisten und des US-Establishment öffentlichkeitswirksam als Antisemiten beschimpfen, auch wenn diese gar keine Antisemiten sind. Wer sich durch die Schandtaten der Zionisten und die US-geführten Propaganda dazu verleiten lassen hat, Antisemit zu werden, um damit maximale Ablehnung gegen die Verbrechen von Zionisten auszudrücken, der vertritt nicht nur eine menschenverachtende rassistische Überzeugung, sondern er ist damit dem US-Establishment auch unwissentlich in die Falle gegangen, und, ohne es zu wissen, Agent des US-Establishments geworden, denn die zionistsiche und besonders kriegstreiberische Fraktion des US-Establishment benötigt Antisemiten und Antisemitismus, weil sie ohne Antisemiten und Antisemitismus keine Rechtfertigungsmöglichkeit für ihre Schandtaten hat und ihren Untergang vor sich hat. Kaum etwas schadet zionistischen Rassisten mehr, als wenn Juden weltweit sich sicher und akzeptiert in ihren Heimatländern fühlen, weil dann eine wesentliche, manche meinen, die einzige Rechtfertigung für den zionistsichen Apartheidstaat wegfällt: der Anspruch der zionistsichen Rassisten, Juden durch die Existenz von Israel eine sichere Zuflucht vor mörderischen Antisemiten zu bieten. Gibt es keinen nennenswerten Antisemitismus mehr auf der Welt, steht der friedlichen Auflösung von Israel und der Bildung eines Staates aller Bewohner auf demselben Boden endlich nichts mehr im Wege. Aus Sicht zionistischer Kriegstreiber ist das ein Horrorszenario, was das totale Scheitern ihres rassistischen zionistischen Projektes und vermutlich auch mit einem weitgehendem Machtverlust von Zionisten weltweit einhergehen würde, doch aus der Sicht eines jeden Kriegsgegners unzweifelhaft ein ausgesprochen erstrebenswertes Ziel.

Nachdem die Unterschiede zwischen Judentum und Zionismus und zwischen Antisemitismus und Antizionismus hier nun hoffentlich klargeworden sind, folgen nun einige Worte zu spezifischeren Antisemitismusvorwürfen. Wer als Linker jemanden, der den aggressiven Rassismus des Zionistismus und die damit einhergehende zionistische Propaganda kritisiert, als Antisemiten beschimpft, nur weil führende Zionisten das ebenfalls getan haben, der macht sich damit zum Handlanger der Propaganda der rassistischen Kriegstreiber des US-Empires und ist deshalb in linken und antirassistischen Zusammenhängen fehl am Platz. Wenn jemand behauptet, die FED sei für alle Kriege der letzten Hundert Jahre verantwortlich, dann ist das zunächst einmal nicht Antisemitismus, sondern offensichtlich eine Übertreibung und ein spezifisches Herauspicken der FED, obwohl Kriege ihre Ursache immer in den Handlungen mehrerer Personen haben und FED-Banker selten auf dem Schlachtfeld gesehen wurden, weil Banker bei Kriegen der persönlichen Waffenbenutzung in der Regel vorziehen, wenn nicht sie selbst, sondern andere Personen für ihre Kriegsziele kämpfen, sterben und verkrüppelt werden.

Was die Übertreibung angeht, so ist sie so offensichtlich, dass sie kaum erläutert werden muss. Man betrachte nur den Bruderkrieg zwischen den kommunistischen Bruderstaaten China und Vietnam 1979 als Beispiel, um schnell zu erkennen, dass eine Behauptung, die FED sei für alle Kriege seit Hundert Jahren verantwortlich, offensichtlich nicht ganz der Wahrheit entspricht, sondern eine Übertreibung ist. Die Frage ist dann, ob Übertreibungen in Demonstrationsaufrufen zulässig sind. Natürlich sind sie es. Wenn jemand in einem Demonstrationsaufruf schreibt, er rufe zu einer Demonstration dagegen auf, dass Deutschland mit US-Kasernen und Atomraketen zugepflastert ist, dann wäre das auch eine offensichtliche Übertreibung, aber natürlich nichts, wo irgendjemand an der aus rhetorischen Gründen oder als Aufmerksamkeitsfänger benutzten Übertreibung Anstoß nehmen könnte. Wichtig ist dabei jedoch, dass die Stoßrichtung stimmt. Und die stimmt. Wer sich kurz mit der aggressiven Geschichte des US-Imperialismus beschäftigt, der wird schnell feststellen, dass das US-Establishment in den letzten Hundert Jahren eine Unzahl an Kriegen angezettelt hat, oder zumindest seine Finger dabei im Spiel hatte, für politische Bedingungen zu sorgen, von denen klar war, dass sie möglicherweise zu Krieg führen würden. Und so ist das auch in der Gegenwart. Als ein Propagandist der vom US-Weltbild geleiteten staatlichen deutschen Tagesschau die ukrainische Regierung im Januar mit dem Begriff „Regime“ beschimpfte, da war aufmerksamen Parteibuch-Lesern anhand der Tagesschau-Propaganda schon ziemlich klar, dass das US-Establishment und seine Lakaien mit Vorsatz und Absicht dabei sind, zu versuchen, in der Ukraine Krieg anzuzetteln, lange bevor Victoria Nuland Kiewer Nazis und anderen Handlangern des US-Establishments starke US-Unterstützung für ihren unfriedlichen Kampf durch das Verteilen von Keksen signalisiert hat. Und wenn nun zu Protesten gegen den vom US-Establishment durch die Unterstützung von Nazi-Banden und anderen zwielichtigen Figuren, etwa die völlig zurecht inhaftierte Julia Timoshenko und ihre Mannschaft, mit Milliarden von Dollar zur Schädigung von Russland angefachten mörderischen Konflikt in der Ukraine aufgerufen wird, der sich bei nur einer Fehleinschätzung leicht zu einem umfassenden, möglicherweise auch mit nuklearen Waffen geführten, Krieg zwischen der US-geführten NATO und Russland auswachsen könnte, ist es natürlich völlig legitim, dabei auch auf die kriegstreiberische und aggressive Politik des US-Establishments in den vergangenen Jahrzehnten hinzuweisen.

Der Vorwurf, es sei antisemitisch, in einer Übertreibung beim Aufruf zu Anti-Kriegs-Protesten dem US-Establishment Schuld an sämtlichen Kriegen der vergangenen Hundert Jahre zuzuweisen, weil dadurch der Eindruck erweckt würde, deutsche Nazis hätten nicht Schuld am Beginn des zweiten Weltkrieg, ist konstruiert. Wer Kriegsgegnern so einen Vorwurf macht, der macht sich zum propagandistischen Handlanger der verlogenen Kriegstreiber des US-Establishments. Natürlich haben deutsche Nazis den heute als zweiten Weltkrieg bekannten bewaffneten Konflikt durch den Überfall auf Polen 1939 gestartet und tragen daran und an den Folgen und Begleiterscheinungen die Schuld. Aber, ähnlich wie in der Ukraine heute, haben nicht zu vernachlässigende Teile des US-Establishments in den 20er Jahren über den Umweg einer deutschen Kapitalfraktion die braune deutsche Nazi-Bewegung mit viel Geld gesponsort, auch damals übrigens wohl nicht zuletzt, um ein Bollwerk gegen Moskau zu errichten, bis die deutschen Nazis so stark waren, dass es ihnen gelang, in einer Art bunter Revolution, die damals die Farbe braun hatte, die Macht zu übernehmen. Namhafte Teile des US-Establishments waren mit der anschließenden Führung Deutschlands durch die Hitlersche Nazibewegung recht zufrieden, was sicher zu einem Teil darauf beruhte, dass Hitler wesentliche Teile der deutschen Nazi-Ideologie bei einflussreichen US-amerikanischen Vordenkern abgekupfert hatte. Und natürlich war das US-Establishment auch erfreut, dass Nazi-Deutschland in den 30er Jahren den faschistischen spanischen Putischisten unter Franco im Krieg gegen die kommunistischen Wahlsieger half. Das Verhindern eines Ausbreitens des Kommunismus von der Sowjetunion auf andere Staaten, etwa England, oder gar die USA selbst, war damals das wichtigste außenpolitische Ziel des US-Establishments, nicht die Bekämpfung von Faschismus oder Rassismus. Es mag dahingestellt sein, ob deutsche Nazis auch ohne US-Geld an die Macht gekommen wären und ohne wirtschaftliche US-Unterstützung Polen hätten überfallen, was unzweifelhaft richtig ist, ist dass Teile des US-Establishments, damals – ähnlich wie in der Ukraine heute – Nazis unterstützt haben und damit sehenden Auges erheblich an der Schaffung der zum Krieg führenden politischen und wirtschaftlichen Bedingungen beteiligt waren. Das ändert nichts an der deutschen Kriegsschuld, aber dass das US-Establishment nun erneut eine Nazi-Bewegung in Europa unterstützt, sagt viel über die Skrupellosigkeit des US-Establishments aus. Wird die Rolle der US-Finanzierung für Nazis vielleicht übertrieben? Das mag sein, aber Übertreibungen sind in Kundgebungsaufrufen durchaus erlaubt, wenn die Richtung stimmt, und Fakt ist, dass das US-Establishment in der Ukraine Putschisten unterstützt hat, deren Speerspitze auf der Straße zu einem erheblichen Teil aus Nazis besteht, ähnlich wie Teile des US-Establishments in den 20er Jahren in Deutschland indirekt Nazis finanziert haben, und damit zur Machtergreifung der Nazis in Deutschland beigetragen haben. Die Stoßrichtung stimmt im Kundgebungsaufruf also, obwohl das gar nicht angesprochen war, auch in dieser Beziehung, auch wenn die für Propaganda zuständigen Medienhuren des US-Empires diesen Teil der Geschichte aus naheliegenden Gründen nur zu gern verschweigen, und jeden Hinweis darauf, der nicht mit einem Hinweis auf die von den Kriegssiegern festgestellte und der breiten Öffentlichkeit bestens bekannte deutsche Alleinschuld am zweiten Weltkrieg gekoppelt ist, als Ausfluss von Antisemitismus oder Neonazismus verunglimpfen.

Dann gibt es da noch einen Vorwurf, etwa nach dem Muster, sich bei Kundgebungen gegen die Kriegstreiberei des US-Establishments ausgerechnet die FED als konkretes Ziel des Protests rauszusuchen, sei antisemitisch, weil da die Chefposition seit Jahrzehnten von Angehörigen der jüdischen Glaubensgemeinschaft besezt ist und die Hälfte des Vorstands gegenwärtig ebenfalls aus Angehörigen der etwa dreiprozentigen jüdischen Minderheit in den USA besteht. Wie oben dargestellt ist die FED ein zentraler Kernbestandteil des kriegstreiberischen US-Establishments und damit ein völlig legitimes Ziel für Antikriegskundgebungen. Daran ändert die Tatsache, dass da überproportional viele Angehörige der jüdischen Minderheit in Schlüsselpositionen sitzen überhaupt nichts, und sollte es auch nicht. Das Gegenteil ist richtig: wer meint, gegen die verheerende Politik der mächtigen und intransparenten FED dürfe nicht demonstriert werden, der leistet dem Antisemitismus Vorschub, weil er damit ein Unterdrücken von lautstarker Kritik an unverantwortlich handelnden Juden fordert, genauso wie die massenmediale Tabuisierung der zynischen Kalküle der offensichtlich geopolitisch motivierten Kriegspolitik durch das US-Establishment, in dem unter anderem auch – im Vergleich zu ihrem etwa dreiprozentigen Bevölkerungsanteil in den USA – überproportional viele Angehörige der jüdischen Minderheit an wichtigen Schlüsselstellen, was etwa im Finanzwesen und in den Massenmedien besonders deutlich ist, sitzen, antisemitische Vorurteile dadurch erstarken lässt.

Zu guter Letzt sei in diesem Zusammenhang noch auf den Vorwurf eingegangen, Unterstützer der Anti-FED-Friedenskundgebungen würden antisemitisches Gedankengut, etwa Rothschild-Karrikaturen mit langer Nase und bösen Texten dazu, verbreiten. Dass sich als Unterstützer der Anti-FED-Friedenskundgebungen ausgebende Personen Material verbreiten, das mit Fug und Recht als antisemitische Propaganda nach dem Muster bekannter rechtsextremer Stereotype angesehen werden kann, ist nach Einschätzung des Parteibuches zutreffend. Allerdings sind die Organisatoren von Friedenskundgebungen nicht für die Äußerungen aller sich als Unterstützer ausgebenden oder Teilnehmer einer Kundgebung verantwortlich. Von Seiten der Organisatoren verlautbarte, sie begrüßen auf ihren Kundgebungen Personen aller Religionen und Weltanschauungen, Christen ebenso wie Juden und Muslime. Die Organisatoren von Friedenskundgebungen sind für ihre eigenen Äußerungen und Entscheidungen verantwortlich. Daran sind sie und ihre Kundgebungen bezüglich widerwärtiger Äußerungen zu messen, nicht an Äußerungen irgendwelcher Facebook-Kontakte, die dann von Facebook durch die Timeline oder Kommentarseiten der Organisatoren gespült werden. Wäre das so, könnte es keine Friedenskundgebung mehr geben, denn auch bei zahlreichen anderen, etwa linken Friedenskundgebungen gibt es widerwärtige Äußerungen von sich als Unterstützer gerierenden Personen oder von Teilnehmern, die nur als rasssitisches und rechtsextremes Gedankengut zu bewerten sind, wie etwa positive Bekenntnisse zur rassistischen Ideologie des Zionismus, zum von dieser rassistischen Ideologie geprägten israelischen Staatsgebilde oder gar zur notorischen Lügenpropaganda der Medienhuren des kriegstreibenden US-Establishments. Hier hinzugefügt sei, dass angesichts dessen, dass die US-gesteuerte Propaganda-Maschine die Köpfe der Menschen seit Jahrzehnten beinahe pausenlos mit rassistischen Stereotypen, abscheulicher Kriegspropaganda und widerwärtiger Hetze gegen die Freundschaft der Menschen untereinander vergiftet, es kein Wunder ist, dass auch in der deutschen Gesellschaft rassistische Ressentiments blühen und so von der US-geführten medialen Propaganda geprägte und in die Irre geführte Menschen natürlich auch auf Demonstrationen aller Art, einschließlich Kundgebungen für Frieden, anzutreffen sind. Und damit kommt dieser Parteibuch-Artikel nun zum dritten Thema.

3. Thema: Einforderung von sachlicher unparteilicher Medienberichterstattung und ein Verzicht auf Kriegspropaganda

Auch dieses Anliegen der Anti-FED-Friedenskundgebungen ist selbstverständlich eine für den Frieden sehr richtige und wichtige Forderung. Was die gedruckten deutschen Massenmedien an Berichterstattung über Staaten anbietet, deren Regierung keine Lakaien des US-Empires sind, sondern unabhängig, ist von wenigen Ausnahmen abgesehen, die „Junge Welt“ sei hier erwähnt, eine Aneinanderreihung von eindeutig parteilicher, verzerrender und verlogener und zumeist primitiver Propaganda gegen die Völkerfreundschaft, die den simplen vier Prinzipen der Kriegspropaganda folgt, die von Lord Ponsonby in den 20er Jahren beschrieben wurden. Die Lakaien des zionistischen US-Empires werden hingegen fortwährend im besten Licht präsentiert, und seien sie noch so üble wahhabitische Halsabschneider, Al-Kaida Terroristen, Nazis, Frauenfeinde oder Kinderschänder. Im bei der unterschwelligen Beeinflussung der Bevölkerung noch besser geeigneten Rundfunk, wo obendrein beinahe pausenlos gewaltverherrlichende „Action-Filme“ laufen, sieht es nicht besser, sondern eher noch schlimmer aus. Und was die Online-Seiten der Massenmedien den Lesern als Nachrichten servieren sind in weiten Teilen so groteske Propaganda-Lügen, dass weite Teile der Leserschaft in den Kommentarbereichen längst offen revoltieren oder die offensichtliche Kriegspropaganda mit gegen die Urheber der Propaganda gerichtetem schwarzem Humor und bitterem Sarkasmus kommentieren. Der leicht durchschaubare Versuch des US-Empires und seiner Lakaien, genauso wie mit gefakten, nur scheinbar unabhängigen Medien, die tatsächlich Desinformationen verbreiten, auch in den Kommentarbereichen von Massenmedien dagegenzusteuern, in dem die Kommentarspalten mit Spam billig eingekaufter zionistischer Trollbrigaden möglichst geflutet werden, und damit so zu tun, als ob wenigstens ein Teil der Leserschaft den Kriegspropagandisten ihre Lügen und Hetze als seriöse Berichterstattung abnimmt, und zur Unterstützung dieses Versuches gleichzeitig eher vernünftige Leserkommentare wegzuzensieren, führt dabei meist nicht zu mehr Akzeptanz für die verbreiteten Propaganda-Märchen, sondern nur zu noch mehr Ablehnung von Seiten der Leser.

Die grotesken Propaganda-Lügen des kriegstreibenden US-Establishments, die von ihren Medienhuren in Deutschland mit ernster Miene weitergegeben werden, sollen hier in diesem Artikel nicht mehr im Einzelnen wiedergegeben und diskutiert werden. Über einen Klick auf die Kategorie „Propaganda“ hier im Parteibuch lassen sich viele Artikel finden, in denen Details der von deutschen Massenmedien verbreiteten Kriegspropaganda und ihre systematischen, oft gleichgeschaltet von US-Leitmedien abgeschriebenen, Lügen erläutert werden. Das Erzeugen von Kriegsstimmung in der Bevölkerung mittels Propaganda kennt auch in Deutschland praktisch keine Grenzen, aus Brutkästen geworfene Babys wurden dazu erfunden ebenso wie die Einrichtung von Konzentrationslagern in Fussballstadien und anderswo, Massenvernichtunsgwaffen im Irak erstunken und erlogen genauso wie ein Atomwaffenprogramm im Iran und Container von Viagra-Pillen in Libyen, Al-Kaida-Terroristen werden in Syrien zu „Anti-Assad-Aktivisten“ umgelogen genauso wie Nazi-Schlägerbanden zu pro-europäischen Demonstranten in der Ukraine, keine Kriegslüge ist den Medienhuren auch in den vorgeblich seriösen Medien zu grotesk. Hauptsache die Opfer der Verleumdung und Diffamierung entsprechen den geopolitischen Angriffszielen des US-Establishments: Jugoslawien, Venezuela, Kuba, Irak, Iran, Nordkorea, Russland, China, Libyen, Syrien, Ukraine und so fort.

Die harten Lügen, das Fälschen der Geschichte und die massenmediale Unterstützung von False-Flag-Terror durch das Pushen der zu diesen Terrorakten gehörenden Lügengeschichten geht dabei oft einher mit subtiler Stimmungsmache gegen Menschen mit anderen Religionen und Überzeugungen, nach der anti-kommunistischen Hatz zur Zeit des kalten Krieges beschäftigten Massenmedien sich das ganze erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts intensiv damit, in der westlichen Bevölkerung mit subtilen düsteren Tönen im Rahmen eines angedachten Kampfes der Kulturen Hass auf Muslime zu schüren, bevor diese Propagandalinie im Zuge der Unterstützung von Al Kaida bei den Kriegen in Libyen und Syrien vor drei Jahren wieder aufgegeben wurde und durch eine neue Propaganda-Linie der subtilen Unterstützung mittelalterlicher Monarchien und mit ihnen verbundener Al-Kaida-Terroristen gegen die weitgehend säkularen arabischen Republiken ersetzt wurde. Das subtile Schüren von Rassismus, Hass auf Angehörige fremder Relionen und Vorurteilen gegen fremde Staaten und ihre dem US-Establishment missliebigen Staatsführungen mit düsteren Farben und ähnlichen Stimmungsmachern ist besonders gefährlich, weil es Menschen der Bevölkerung dabei – anders als bei offenen und plumpen Lügen, deren Wirkung sich nach der Entlarvung der Lügen oft in Ablehnung gegen die Lügenverbreiter umschlägt – besonders schwerfällt, zu erkennen, dass ihre so erzeugten Vorurteile und Ressentiments von der US-geführten Propagandamaschine, wozu neben Rundfunk und Zeitschriften auch Filme verschiedener Genres, Bücher, Musik, Computerspiele und ähnliche eigentlich nachrichtenfremde Stimmungsmacher gehören, die bis tief in den Bildungsbereich hineinreichen, zielgerichtet erschaffen wurden.

Zum Abschluss des Themas Kriegspropaganda soll hier noch ein Hinweis auf die vermutlich übelste Form der Lüge gegeben werden, nämlich das Lügen durch Weglassen wesentlicher Informationen. Um zu verdeutlichen, wie durch Weglassen brachial gelogen werden kann, hier ein fiktives Beispiel: Eine Zeitung druckt ein Foto eines Mannes, dessen Hände blutig sind und sich in einer großen Wunde im Körper eines Kindes befinden. Dazu wird in der Zeitung geschrieben: „Der Mann mit den blutigen Händen! Seht! Die Hände dieses finster blickenden Mannes triefen vor Kinderblut! Wenn ihr ihm auf der Straße begegnet, wisst, woran ihr seid!“ Weggelasssen werden hingegen die wesentliche Informationen, dass der Mann mit den blutigen Händen Chirurg von Beruf ist, das Foto ihn zeigt, wie er mit größter Konzentration versucht, das Leben eines Kindes zu retten, und dass der Eigentümer der Zeitung einen Groll gegen den Mann hegt, weil seine Frau mit ihm durchgebrannt ist. So beschrieben, erkennt natürlich jeder den Horror, wie brutal und gemeingefährlich mit der Kombination von Stimmungsmache und dem Weglassen von wesentlichen Kontext-Informationen gelogen werden kann. Im kleinen Stil und auf persönlicher Ebene geschieht das so in den Massenmedien auch praktisch nie – ein Aufschrei ginge durch Deutschland und die Gerichte würden die Zeitung hart bestrafen. Aber im großen Stil der geostrategisch motivierten Weltpolitik des US-Establishments ist brutales Lügen durch Weglassen wesentlicher Kontextinformationen zum Zweck der Kriegstreiberei leider eher die Regel als die Ausnahme, und kein Gericht schreitet da ein. Nachfolgend nur einige wesentliche Themen des tabuisierten geopolitischen und geschichtlichen Kontextes, mit denen durch Weglassen systematisch gelogen wird:

– Geistesverwandschaft von Nationalsozialismus und Nationalzionismus
– Gegensatz von Judentum und Zionismus
– US-Unterstützung für deutsche Nazis vor und nach der Machtergreifung 1933
– Zionistische Kollaboration mit deutschen Nazis nach der Machtergreifung 1933
– Offizielle Rassendiskriminierung/Apartheid in den USA bis tief in die 50er/60er Jahre
– DDR-Gründung war eine Reaktion auf die Gründung der von der aggressiven CIA geführten BRD
– Gründung des Warschauer Vertrages war eine Reaktion auf die Gründung der aggressiven NATO
– Aushebelung der Meinungsfreiheit durch Medienmanipulation/-steuerungen wie in der CIA Operation Mockingbird
– Von der US-Armee geplanter False-Flag-Terror gegen die eigene Bevölkerung wie in Operation Northwoods
– Aushebelung der Koalitionsfreiheit durch Zersetzungen wie in der FBI Operation COINTELPRO
– Aushebelung der westlichen Demokratie durch geheime NATO-Armee Gladio
– US-Strategie der Erschaffung eines grünen Gürtels islamischer Extremisten als Mittel im Kampf gegen ungläubige Linke und die ungläubige sozialistische Sowjetunion
– US-Unterstützung von wahhabitischem Jihadi-Terror zur Destabilisierung missliebiger Regierungen
– Fortlaufende Kriegslügen und False-Flag-Terror des US-Empires
– US-Unterstützung für Al-Kaida-Terroristen
– Unterstützung von saudischen US-Vasallen beim 911-Terroranschlag
– Am laufenden Band begangene israelische Verbrechen gegen Muslime und Araber
– Fortlaufender Terror durch von US-Vasallen unterstützte Wahhabi-Jihadisten gegen Christen und Schiiten
– US-Unterstützung für Nazis, Todesschwadronen und andere Faschisten wie in Lateinamerika
– Missbildungen durch Munition aus Depleted Uranium
– Beherrschung von Vasallenstaaten der USA durch Einflussagenten der CIA und ähnliche Lakaien
– Geldblasenpolitik durch die FED zur häufigen Herbeiführung von globalen Finanzcrashs
– „Arab Spring“ wurde von Obama im August 2010 mit „Presidential Study Directive 11“ angeordnet
– US-geführtes Social Engeneering für geopolitisch motivierte Regime Changes zur Neo-Kolonialisierung unabhängiger Staaten durch Farbenrevolutionen
– Lügenbasierte US-geführte Kriege sind geostrategische Raubzüge, nicht humanitär motiviert

Nähere Informationen zu diesen Themen finden sich inzwischen im Internet. Das ist natürlich bei Weitem nicht Alles an tabuisierten Themen, die die Medienhuren des US-Empires zum Zweck der Lüge regelmäßig weglassen, oder, wenn sie doch mal darüber berichten, mit Weglassungen und einseitiger Faktenauswahl grob verfälschen, sondern bloß ein kleiner Teil. Ausnahmen und Durchbrechungen der Tabus hier und da gibt es, sie machen das Lügen durch Weglassen nur noch perfekter, in dem sie den Menschen die Illusion vorgaukeln, es gäbe in der „westlichen Wertegemeinschaft“ eine funktionierende Medienlandschaft, die keine Tabus kennt und alle Themen diskutiert. Was den Meinungsmachern hingegen wichtig ist, ist, dass die Tabuthemen nicht in den Köpfen der Masse der Menschen ankommen. Darum geht es den Spin-Doktoren des US-Empires, um die Masse der Menschen, denen die US-geführte Propaganda durch ständige Wiederholung von Lügen und Halbwahrheiten über alle Kanäle in die Köpfe gehämmert wird, und die danach so abgehärtet sind, dass auch gelegentliche Häppchen Wahrheit ihr auf Lügen gebautes Weltbild nicht erschüttern können.

Nach den vorherigen Ausführungen sollte jedem klar sein, dass auch das Demonstrieren der Anti-FED-Friedensaktivisten dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Medien ihrem Informationsauftrag nachkommen, anstatt Propaganda zu verbreiten, im Interesse des Friedens völlig richtig und dringend geboten ist.

Nachdem diese drei Themen damit so besprochen wurden, könnte man meinen, das Parteibuch würde die Anti-FED-Demonstrationen unterstützen, weil die Themen der Demos ziemlich genau ins Schwarze treffen, dorthin, wo es im Interesse des Friedens dringend geboten ist, das Friedensdemonstrationen da hinzielen. Doch dem ist nicht so. Das Parteibuch will mit den Anti-FED-Montagsdemonstrationen nichts zu tun haben, wird auch keinerlei Werbung für diese machen und ruft auch nicht zur Teilnahme daran auf.

Weswegen? Da ist zum Einen der Stil. Harsche Töne und möglicherweise gar Drohungen mit der von Lakaien des US-Establishments besetzten Meinungszensur- und -strafjustiz sind dem Parteibuch zutiefst zuwider. Auch mit einigen der prominenten Personen da und den von ihnen propagierten irreführenden Ansichten will das Parteibuch nichts zu tun haben. Zum Anderen ist da die Entscheidung der Veranstalter offen für linke und rechte zu sein. Das bedeutet rechtsoffen – bis wieweit rechtsaußen mag dabei dahingestellt sein. Nach Einschätzung des Parteibuchs wird diese Entscheidung der Veranstalter die Veranstaltungen geradezu zwangsläufig ziemlich weit nach rechts führen, in Richtung Nationalchauvinismus und all den Problemen von Xenophobie und Rassismus, die damit regelmäßig zusammenhängen. Wenn die Anti-FED-Bewegung sich, obwohl der Wunsch dazu derzeit zu fehlen scheint, in eine politische Kraft umwandeln wird, wird da, so die Einschätzung des Parteibuchs, vermutlich sowas wie Fidesz oder Jobbik rauskommen. Das Parteibuch will an so etwas nicht mitwirken, in keiner Weise.

Das Parteibuch empfiehlt seinen Lesern vielmehr, sich der traditionellen linken Friedensbewegung anzuschließen. Da könnte es darum gehen, laut, kontrovers und unter Einsatz heftiger Provokationen zu poltern, damit die linke Friedensbewegung es schafft, Frieden in einer deutschen Republik, wo der Präsident offen eine mehr militaristische Außenpolitik fordert, und in einer Welt, wo die NATO-Staaten die westliche Welt mit einem Nazi-Staatsstreich in der Ukraine an den Rand eines Nuklearkrieges gegen Russland gebracht haben, ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit zu bringen. Die linke Friedensbewegung ist schwach und leisetreterisch, weil ihre früheren Strukturen von Kriegstreibern in linken Gewändern unterwandert wurden. Die Grünen sind von einer Antikriegspartei trotz einiger weniger löblicher Ausnahmen wie Christian Ströbele offen zur Kriegspartei mutiert, Europas deutsche Spitzengrüne Rebecca Harms etwa forderte das Kiewer Nazi-Regime gerade auf, mit dem Militär gegen antifaschistische Demonstranten in der Ukraine vorzugehen, ohne dass dafür irgendein Grüner gegen die Dame ein Parteiausschlussverfahren wegen Kriegstreiberei eröffnen würde, geschweige denn durchsetzen könnte. Und die Linke Partei wurde zu einem wesentlichen Teil von rechtsextremen zionistischen Kriegstreibern unterwandert und schon fast übernommen. In der Linkspartei gibt es zwar immer noch einige wichtige Stimmen von linken antiimperialistischen Kriegsgegnern, Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen und Wolfgang Gehrcke etwa, aber insgesamt ist deren Kritik an der US-geführten Kriegstreiberei – vermutlich aufgrund der harten und schwierigen innerparteilichen Auseinandersetzungen mit den zionistischen Kriegstreiberseilschaften – oft so glatt, dass sie kaum noch öffentliche Aufmerksamkeit erregen. Ähnlich ergeht es der Friedensbewegung insgesamt. Glatt ist sie geworden, will offenbar allen gefallen – und kaum noch sichtbar. Anstatt Front gegen die rechtslastigen Anti-FED-Friedensdemonstrationen zu machen, sollte die linke Friedensbewegung erstmal mit Kriegstreibern im eigenen linken Lager, pseudo-linken grünen und linken Agenten des US-Empires, aufräumen, und dann dafür sorgen, dass die linke Friedensbewegung wieder laut, fokussiert und provokant genug wird, um überhaupt wieder breiter öffentlich wahrgenommen zu werden, und kriegstreiberischen Politikern soviel Angst vor dem Zorn der linken Friedensbewegung zu machen, dass sie sich zweimal überlegen, ob sie Deutschland in Richtung Krieg steuern. Rechte Demonstrationen gegen den NATO-AngriffsKrieg gegen Libyen gab es – etwa mit provokanten Parolen wie „Stopp dem NATO-Bombenholocaust in Libyen“ -, genau wie es sie gegen den US-geführten Krieg gegen Syrien gab und wie es sie gegen den in der Mache befindlichen Ukraine-Krieg der NATO gegen Russland gibt. Rechte demonstrieren für Frieden. Aber wo ist die linke Friedensbewegung? Hat irgendjemand aufmerksamkeitsstarke, linke Friedensdemos gegen den von führenden Grünen und SPDlern unterstützten massenmörderischen NATO-Angriffskrieg gegen Libyen gesehen?

Und das ist dann auch ein Punkt, den die linke Friedensbewegung berücksichtigen sollte: transatlantische Kriegstreiber in den rechtslastigen bürgerlichen Machtpositionen haben davor, dass sie in Zukunft mal von einer Art anti-amerikanischer und anti-zionistischer Fidesz/Jobbik-Bewegung in Deutschland hinweggefegt werden, panische Angst. Das hat durchaus ein gewisses Potenzial, um tatsächlich Druck auf die rechtslastige CDU-Regierung in Richtung Frieden zu machen. Und angesichts der Anti-FED-Montagsdemonstrationen kann es auch durchaus sein, dass der US-Botschafter in Deutschland dazu nach Washington meldet:

„Konservative US-Unterstützer in der CDU und in den Medien geraten aufgrund unserer offensiven anti-russischen Ukraine-Politik unter öffentlichen Druck, Deutschland könnte sich damit weiter von den USA entfremden. Empfehlung: Über Kurskorrektur nachdenken, wenn die USA die Partnerschaft mit Deutschland aufgrund der US-Kriegspolitik gegen die Ukraine verliert, dann war der mit billigen Nazis geführte Proxy-Krieg gegen Russland und russische Interessen in der Ukraine für die USA letztlich sehr, sehr teuer.“

Und wer nun nach diesem ganzen Artikel hier immer noch meint, bei den Anti-FED-Montagsdemonstrationen seien alles blöde Rechtsextremisten, die nicht wissen, was sie tun, oder sind nur dazu da, die Friedensbewegung zu diskreditieren, für den noch einige Worte zum Abschluss dieses Parteibuch-Artikels. Niemand im linken Spektrum ist gezwungen, sich mit den Anti-FED-Friedensdemonstrationen zu solidarisieren, dazu aufzurufen, oder sie sonstwie zu unterstützen. Selbst wenn es so wäre, dass das alles Rechtsextremisten wären, dann können einem Rechtsextremisten, die für Frieden demonstrieren, immer noch viel lieber sein als von der zionistischen rechtsradikalen Blöd-Zeitung angeführte Rechtsextremisten, die Kampagnen fahren, um in Deutschland die sowjetischen Denkmäler zum Sieg über den Faschismus zu zerstören, um auf diese Weise die US-Kriegstreiberei gegen Russland symbolisch zu unterstützen.

Und vielleicht darf man sich als Linker, auch wenn man nicht mitmacht, weil man rechte Friedensdemonstranten genauso ablehnt wie linke Kriegstreiber, klammheimlich sogar ein bisschen darüber freuen, wenn „rechte Friedensdemonstranten“ US-geführten rechten Kriegstreibern mit massiven Provokationen – bildlich gesprochen – kräftig von rechts in die Eier treten, vor allem dann, wenn die Linke in Deutschland selbst nicht in der Lage ist, einen effektiven linken Widerstand gegen die verbrecherische imperialistische Angriffskriegspolitik der USA und ihrer Lakaien in Deutschland zu organisieren.

49 Gedanken zu “Friedenskundgebungen und Kriegstreiber rechts und links

    1. Das ist keineswegs Off-Topic.

      Seitdem Edward Snowden das enthüllt hat, sollte es allgemein bekannt sein, dass das US-Empire und seine Lakaien im Internet einen weltweiten Informationskrieg führen, um missliebige Informationen zu unterdrücken, mit Hacken, DoS-Attacken, Black-Propaganda und so weiter.

      Und siehe da:

      twitter.com/MoonofA/status/458449870710636545

      @MoonofA Notice: http://MoonofAlabama.org is still down due to a DDoS attack on its hosting company @Typepad

      Typepad hostet auch Sic Semper Tyrannis, das Blog von Pat Lang, den die Massenmedien des US-Empires schneiden, seitdem er mal einen Disput mit einem führenden Zionisten hatte:

      http://turcopolier.typepad.com/sic_semper_tyrannis/

      1. Danke für das Update, ja bei Pat Lang war ich lange Zeit nicht. Liegt wohl an Gareth Porters neuem Buch.🙂

    2. Die ganze Domain der genannten Seiten scheint abgeschaltet zu sein. Sie existiert nicht, scheint wohl ein Angriff zu sein, sie schalten manchmal unliebsame Seiten ab, das ist auch bei deutschen Webseiten wie politaia.de geschehen.Da ist der Zugriff auf die Domain verboten. Einige Aktivisten insbesondere ein Antigentechaktvist hat seine Webseite auf Russland registrieren lassen wo er die Machenschaften deutscher Seilschaften bei der Einführung von gentechnischen Saatgut offen legt. Also bei so manchen westlichen Ländern greift bald die Zensur zu und da ist es keine schlechte Idee sich auf russischer Seite eine Domain zu reservieren, ich würde mal sagen recht bald eine russische Domain oder von der russischen Förderation eine Domain zu sichern.

      1. Doch, die Domain ist da. Sie ist aufgrund der DDoS-Attacke bloß nicht konnektivert, Typepad sagt, sie arbeiten daran, dass wieder herzustellen.

        Deutsche Domains macht die US-Mafia mit der von Zionisten und anderen US-Lakaien dominierten deutschen Zensurjustiz leicht platt.

        Bei ausländischen und US-amerikanischen Domains setzen NSA und Co hingegen eher auf DDoS-Attacken, um missliebige Informationen zu unterdrücken. Eine russische Domain ist schon nicht schlecht, wenn man Informationen verbreitet, die die US-Kriegs- und Finanzmafia wirklich stören. Iraq-war.ru macht das etwa so, aber das wirklich Problem sind die DDoS-Attacken der NSA, die im Internet ganze Länder vom Internet-mäßig abschießen, etwa Syrien, und mit denen auch staatliche russische Medien schwer zu kämpfen haben. EIne russische Domain nützt also nichts, wenn man nicht auch sehr viel Bandbreite und starke Rechner hat, die DDoS-Attacken der NSA standhalten können. Das ist dann schnell eine Kostenfrage, die sich Privatpersonen nicht leisten können, weshalb Privatpersonen auf Bloghoster ausweichen, die dann aber ihrerseits wieder zensieren oder auch – siehe gerade dsa Beispiel Typepad – von Mafia-Organisationen wie NSA, Mossad und MI6 per DDoS abgeschossen werden.

  1. Die Leute die Frieden wollen ,giften sich gegenseitig an und die,die Unfrieden säen wollen,wie das grüne faschisten Pack,Steinmeier oder Gabriel grinsen sich ein`s.

  2. Vielen Dank für den Artikel, der mir brauchbare Hinweise gab wie ich die Montagsdemos einordnen kann.

    Vorab möchte ich sagen dass mir bei der ganze Kritizismus von „links“, Spiegelfechter, Ditfurth, attac ziemlich schmerzhaft auf die Ostereier drückte.

    Selber keinen Arsch in der Hose haben, aber den Dicken machen und aufgeregtt rumgackern wenn sich einige Leute auf den Weg machen und die Sache auf die Straße tragen!

    Spielt da etwa die Angst mit, dass Leute sich abseits dieser „controlled opposition“ – attac, selber auf den Weg machen ?

    Oder ist es die Scham, selber nichts auf die Beine zu kriegen, dass man jetzt TÜV – zertifizierte Label vergeben muss, gute Demonstranten / schlechte Demonstranten und somit eine Entschuldigung konstruiert warum man selber nicht in die Pötte kommt ? ( ja das ist ja alles so kompliziert , da muss man genau hinschauen, bevor man da mitmacht).

    Du hast die Sache wenigstens mal ernsthaft zur Diskussion gestellt.

    Die Ditfurth hingegen hat sich bis auf die Knochen blamiert.

    Ist mit ihrem angenagten Hühnchenknochen eilig zur Moderatorin von Kulturzeit hingelaufen und hat ihn dort artig abgelegt.

    Dann haben die zwei gerätselt was dieser Knochen ihnen sagen will, und J.D. hat da keine Plattitüde ausgelassen um sich als
    zertifizierte „Nazi-Jägerin“ zu stiliseren, die das Gras wachsen hören kann.

    Dass sie im Verlauf dieser Bemühungen diese ganze Sauce „Kritik an der FED ist Antisemtismus“, „Karikaturen von Rothschild sind Antisemitismus“ usw. usf. genüsslich ausbreiten durfte, zeigt ihre überhebliche ignorante Weltanschauung.

    Sie ist, ob bewußt oder ahnungslos, damit eine Stütze der zionistischen Maschine und nützlicher Idiot der Kriegshetzer geworden.

    Damit hat sie sich als ehemalige Grünen Fundi, die gegen die Realos gewettert hat wieder der offiziellen Parteilinie angenähert.

    Die grüne Göring Eckhart, nebenberuflich ein Pöstchen bei der EKD bekleidend , findet ja übrigens auch nichts dabei den Faschisten in Kiew den Status des Marginalen zu verleihen und Warner vor diesen Horden als Opfer russischer Propaganda zu beschimpfen.

  3. Übrigens, eigentlich wollte ich es in diesem Artikel ja vermeiden, Jutta Ditfurth namentlich zu nennen, weil mit für diese „Dame“ kein freundliches Wort einfällt, aber nun geschieht es hier im Kommentar doch.

    Beim Freitag gibt es gerade eine nette Geschichte: da versucht jemand, der sich „Andreas Hallaschka“ die „Anti-FED-Friedensdemos“ in einer Polemik mit einer wüsten verschwörungstheoretischen Beschimpfungen als ahnungslos, Israelkritiker und so weiter und so fort niederzuschreiben. Hier:

    Friedensdemo sorgt für Unfrieden

    https://www.freitag.de/autoren/andreas-hallaschka/friedensdemo-sorgt-fuer-unfrieden-1

    Kress Köpfe liestet einen „Andreas Hallaschka“ als Chefredakteur Jahreszeiten Verlag GmbH / Ganske Verlagsgruppe:

    https://kress.de/kresskoepfe/kopf/profil/4820-andreas-hallaschka.html

    Ein mit den „Anti-FED-Friedensdemos“ sympatisierender Kommentator Isis-Neptunia beim Freitag hat’s gemerkt, die von „Andreas Hallaschka“ angewendete Propaganda-Technik erkannt und prompt eine passende Reaktion gezeigt:

    „… Die Zeitschriften des Jahreszeiten Verlages sind damit ab sofort auch auf meiner ganz persönlichen Sperrliste ;-)“

    Ganz so ahnungslos, wie „Andreas Hallaschka“ gedacht hat, sind die Anhänger der Anti-FED-Montagsdemos offensichtlich gar nicht.

    Man darf gespannt sein, wie viele Konsumenten ihrer schwachsinnigen Propaganda die Ganske-Verlagsgruppe nach dem Auftritt des Ganske-Chefredakteurs im Freitag erst verlieren wird, wenn die „Anti-FED-Friedensdemonstranten“ auch noch bemerken, dass Thomas Ganske, der Boss von Ganske, der Verleger von Jutta Ditfurth ist, die gerade bei 3sat mit wüsten Beschimpfungen gegen die „Anti-FED-Friedensdemonstranten“ unangenehm aufgefallen ist.

    Jutta Ditfurth ist übrigens da nicht das erste mal unangenehm als Unterstützerin von Kriegstreibern aufgefallen. Vor der Bundestagswahl 2009 hat sie bei Ganske, der sonst eher für üble zionistische Propaganda bekannt ist, ein Blog betrieben, um damit die Linke zu schwächen, und so die anderen vollzionistischen Parteien zu stärken:

    http://demos.owlgegensozialabbau.de/index.php?module=tRSSNews&func=view&option=article&artid=150607

    Die zionistische Milliardärspresse und ihre Kriegstreiber-Lakaien scheinen mit den „Anti-FED-Friedensdemos“ offenbar wirklich ein Problem zu haben, sonst würde ein Ganske-Chefredakteur vermutlich nicht bei Augsteins Freitag dumm rumschimpfen gehen.

  4. Von meinparteibuch ist man ja immer gewöhnt gute Artikel zu bekommen, aber es beginnt nun, dass manche Menschen beginnen, sich noch selbst zu übertreffen.

    Das muss wohl am Ernst der global gefährlichen Situation der Möglichkeit eines bevorstehenden globalen Atomkrieges liegen, auf was weit zurück und viel weiter denkende Menschen eben entsprechend reagieren; eine Situation, die scheinbar noch von zu vielen unterschätzt wird, von der nord-westlichen Allgemeinheit, die (meiner Auffassung nach) nicht in der Position und Lage ist, sich gegen die multikomplex verblendenden und irreleitenden sadomasochistischen kapitalistisch-weltimperialistischen faschistoiden paranoiden kriegsgeilen nord-westlichen Regimes und ihrer verlogenen und verkommenen Mainstreammedien entziehen zu können, solange sie so gehalten ist, dass sie wähnt, dass es ihr selbst (scheinbar) gut gehe (während so viel anderes im Argen liegt, was scheinbar nicht interessiere, solange es einem selbst gut gehe…). Doch warum geht es allen im Nord-Westen verhältnismäßig „gut“? Weil die blutsaugenden nord-westlichen unbeschränkt kapitalistischen Weltimperialisten Ressourcenraubkriege, Produktmarktkriege und Währungskriege gegen den Rest der Erdgemeinschaft betreiben – was aber jetzt dank Russland, China, Indien, Iran und Syrien, oder Asien und Südamerika – immerhin 6/7 der Erdbevölkerung die auch weitaus mehr Bodenressourcen besitzen, die sich verständlicherweise auch nicht nehmen lassen wollen – endgültig an seine Grenzen angelangt ist, was der Grund ist für die derzeitige Hoch-Spannung.

    Was mir unter anderem spontan zu diesem bewusst machenden Artikel einfiel:

    Vor einiger Zeit:

    „Soros ’sympathisiert‘ mit ‚Occupy‘ „.

    – und kürzlich:

    „US-Milliardär Soros: Russland mit Ölpreis-Rückgang ‚bestrafen‘.“

    Leichter kann keine Selbst-Entlarvung sein, die allerdings natürlich schon vorher offensichtlich war, denn eine Frage kann doch immer wieder neu bewusst gemacht und gestellt werden:

    Wie kann irgendein ein Mensch das Recht ‚haben‘ (beanspruchen), Milliarden oder ‚mehr Rechte zu besitzen‘ – während beispielsweise – jedes Jahr – mindestens zehn Millionen Menschen an Hunger sterben (müssen, obwohl das gar nicht nötig ist)?

  5. Hallo parteibuch, ich habe bei wikipedia unter compact diesen eintrag gefunden:
    „Für die zweite „Souveränitätskonferenz“ im November 2013 in Leipzig unter dem Motto „Werden Europas Völker abgeschafft? Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz und sexuelle Umerziehung“ konnte Elsässer Thilo Sarrazin und Eva Herman als Hauptreferenten gewinnen.[3] Kooperationspartner der Veranstaltung ist das kremlnahe und aus Russland finanzierte Institut de la Démocratie et de la Coopération, dessen Pariser Niederlassungsleiterin Natalija Narotschnizkaja ebenfalls auf der Rednerliste steht.[4]“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Compact_%28Magazin%29
    Kannst du das einordnen? Ich habe mich für das magazin compact interessiert weil ich mich über jürgen elsässer informieren wollte.

    1. Klar kann ich das Einordnen. Russland ist erfreut darüber, dass in Deutschland von rechts eine Gegenbewegung gegen die transatlantische Mafia in Deutschland entsteht, die nicht nur bei traditionell antiimperialistischen Linken wirkt, sondern auch im rechten Flügel des gesellschaftlichen Spektrums, CDU, FDP und so, da wo die transatlanische Mafia der Kriegshetzer gegen Russland traditionell ihre stärkste Machtbasis in Deutschland hat.

      Die Atlantik-Brücke als wesentlichen Club der Herrscher über Deutschland wurde ja im Fall der grünen anti-russischen Kriegshetzerin Kartin Görin-Eckardt schon angesprochen. Die Bandbreite trat bei der „Anti-Fed-Friedensmahnwache“ in Berlin gestern passend dazu mit diesem Song auf – Die Mafia:

      Siehe hier:

      http://propagandaschau.wordpress.com/2014/04/22/montagsdemos-werden-totgeschwiegen/

      1. „Russland ist erfreut darüber, dass in Deutschland von rechts eine Gegenbewegung gegen die transatlantische Mafia in Deutschland entsteht“

        Wird hier ebenfalls angesprochen wenn ich mich nicht irre:

        Ab 1:20

    1. Dass die Nazi-Banden, die in Kiew im Auftrag von US-geführten Seilschaften von Zionisten und Polen geputscht haben, in Lagern in EU-Staaten extra dafür an Kriegswaffen ausgebildet wurden, ist nicht neu, sondern lief schon jahrelang. Auch Putin ist auf die Ausbildungslager für die ukrainischen Nazis in den EU-Staaten Polen und Litauen schon in einem Pressegespräch eingegangen.

      Was neu in dem Artikel von Voltairenet bzw dem zugrundeliegenden polnischen Artikel ist, ist die konkrete Beschreibung und wie die polnische Polizei darin involviert war.

  6. Danke für diesen ausgezeichneten Artikel. Habe ihn gerade auf meiner Facebook-Seite gepostet.

  7. Danke! Danke! Danke!

    Ein Spitzenartikel der Sonderklasse!!!

    Finde ich mich zu 99,8% wieder…..

    bis auf die Auffoderung der Nichtteilnahme oder zumindest die Montagsdemos zu „ignorieren“…..und die Linke Friedensinitiative mehr zu unterstützen, schlagkräftiger zu machen…

    Lese ich da ein klein bißchen Unmut heraus, dass das was gerade läuft nicht von Links sondern eher von Rechts initiiert wurde? Obwohl ich das in der Ausprägung so nicht sehe.

    Aber nochmals, wirklich genialer Artikel, der es auf den/die Punk/Punkte bringt.

    Danke dafür.

    1. Pitt

      ‚bis auf die Auffoderung der Nichtteilnahme oder zumindest die Montagsdemos zu “ignorieren”‘

      Da unterliegst du einem Missverständnis. Das Parteibuch hat nicht zur Nichtteilnahme an den „Anti-FED-Friedensmahnwachen“ aufgerufen. Das Parteibuch hat auch nicht dazu aufgerufen, sie zu ignorieren – auch wenn das Parteibuch für sich selbst die Entscheidung getroffen hat, nichts mit den „Anti-FED-Friedensmahnwachen“ zu tun haben zu wollen. Ich bin der Meinung, aus den „Anti-FED-Friedensmahnwachen“ könnte mal sowas wie eine Art Fidesz oder Jobbik draus (wer die nicht kennt, google hilft) werden.

      Jeder sei frei, in Bezug auf die „Anti-FED-Friedensmahnwachen“ zu tun und zu lassen, was er will, jeder sollte sich dazu seine eigenen Gedanken machen, und niemand sollte sich wundern, wenn sich später mal herausstellen sollte, dass da wirklich so eine Art Fidesz oder Jobbik draus wurde. Damit sei noch keine Bewertung abgegeben, ob das Auftauchen von Fidesz/Jobbik in seiner Summe eine eher begrüßenswerte oder eher abzulehnende Entwicklung in Ungarn ist. Dazu darf auch jeder seine eigene Meinung haben und das kann man auch – auch als Linker – kontrovers diskutieren, viele negative Punkte daran zurecht kritisieren, etwa den so vollzogenen „Rechtsruck“ mit seinen Begleiterscheinungen wie dem mutmaßlichen Anstieg xenophober und rassistischer Ressentiments, aber man kann auch positive Punkte finden, wie etwa den Rauswurf des IWF aus Ungarn, und dem Anstieg der Ablehnung von Israel und US-Imperialismus in Ungarn.

      „und die Linke Friedensinitiative mehr zu unterstützen, schlagkräftiger zu machen“

      Das Parteibuch ist ein traditionell linkes Blog, und hat auch viele linksorientierte Leser. Linke haben traditionell ein Problem mit (rechtem) Nationalismus, und erst recht dem Deutschen, weil damit in der Vergangenheit sehr hässliche Dinge einhergegangen sind, wie etwa ein Anwachsen von Xenophobie, Militarismus und Rassismus. Die Linken, die diese Thema im Vordergrund sehen, werden schon deshalb nicht zu rechten – oder national orientierten – Demos gehen. Gleichzeitig ist jedoch Nationalismus auch eine wesentliche ideologische Treibkraft bei der Befreiung von Ländern von Kolonialismus/Imperialismus, was auch ein traditionell linkes Ziel ist.

      Und in der real existierenden heutigen Welt mit dem meist mit Mitteln der Propaganda und des Finanzwesens, aber ansonsten auch militärisch durchgesetzten globalen Vormachtsanspruch der USA, existiert eine ganz reale Situation des US-Imperialismus. Gegenwärtig führen die USA zur Erweiterung ihres Empire einen sehr blutigen Proxy-Krieg gegen Syrien – wobei sie Al-Kaida-Terroristen als ihren Proxy einsetzen, und einen Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine – wobei die USA Nazis als ihre Proxies einsetzen.

      Und die linke Friedensbewegung macht immer noch auf Leisetreterei, anstatt in dieser Situation lautstark, polemisch und deutlich wahrnehmbar mit heftigen Provokationen wirklich Druck zu machen. Die Linke Friedensbewegung wird aber dringend gebraucht, insbesondere um „linke“, „grüne“ und „sozialdemokratische“ Kriegstreiber und US-Agenten in die Schranken zu weisen. Diese „Linken“ Kriegstreiber lassen sich von „rechts“ kaum unter Druck setzen, sondern viel besser von „links“.

      Das Parteibuch hofft deshalb, dass linke Leser des Parteibuchs in die Friedensbewegung hineingehen, und diese linke Friedensbewegung angesichts der gegenwärtigen Kriegssituation dazu bringen, endlich energisch, provokativ und laut wahrnehmbar gegen die Kriegstreiber tätig zu werden – und dabei insbesondere auch gegen linke Kriegstreiber vorgehen. Argumentative Munition, Beispiele für provokative Rhetorik, HIntergrundwissen und so weiter, mit denen die linke Friedensbewegung in Schwung gebracht werden kann, provozieren kann, um wieder wahrnehmbar laut werden zu können, finden sich hier im Parteibuch, wie die regelmäßigen Leser wissen, reichlich. Das Parteibuch wirbt dafür, das linke, anti-imperialistische, anti-zionistische und gut für Provokationen verwendbare Gedankengut des Parteibuchs in die linke Friedensbewegung reinzutragen, damit diese sich endlich auf das fokussieren kann, was eigentlich in der gegenwärtigen Situation ihr Kernthema sein müsste: die pausenlosen räuberischen und massenmörderischen Angriffskriege des US-Empires und die deutsche Unterstützung (Politik, Medien, Wirtschaft, Militär ) dabei.

      Die „rechte Friedensbewegung“ ist recht kräftig, und braucht dafür das Parteibuch auch überhaupt nicht als Unterstützer. Das, wo Hilfe dringend nötig ist, ist die linke Friedensbewegung, die inzwischen viel zu schwach, brav und handzahm ist, als dass sie den Kriegstreibern noch entscheidend in die Suppe spucken könnte. Das Parteibuch ruft dazu auf, das zu ändern.

  8. Übrigens, während die Nachrichten im deutschen Fernsehen pausenlos Unsinn, Lügen und Propaganda verbreiten, findet man im Kabarett-Teil des Fernsehprogramms manchmal sogar Nachrichten und Recherche. Da wurde sogar mal was zu Goldman Sachs gebracht:

    Wer so etwas weiß und zwei und zwei zusammenzählen kann, erkennt leichter, dass auch die Politik und die Kriege der „westlichen Wertegemeinschaft“ nicht durch Menschenrechte oder ähnliches geleitet sind, sondern die Wünsche der Finanzindustrie da viel wichtiger sind.

  9. Die Organisatoren der „Montagsmahnwachen für den Frieden“ haben sich mal wieder einen PR-strategisch cleveren Schachzug einfallen lassen:

    Offener Brief der Montagsmahnwachen für den Frieden an die aktiven Antifaschisten in Deutschland.

    Liebe Aktivistinnen und Aktivisten,
    kein politisches Ereignis wurde in den letzten Jahren so kontrovers diskutiert, wie die Mahnwachen für den Frieden.
    Auch euer wachsames Auge ruht auf den momentanen Entwicklungen und das ist auch gut so!

    Am 21. 04. 14 gab es in Essen die erste antifaschistische Gegenveranstaltung zu den Mahnwachen. Das war euer gutes Recht, auch wenn wir uns weitestgehend von rechts abgrenzen. Eure besonnene und friedliche Beobachtung findet unseren Respekt.

    Da wir aber definitiv keine Neurechten sind und sogar viele Aktivisten aus dem sogenannten „linken“ Lager in unserer Organisation haben, wollen wir uns das auch nicht einreden lassen, egal was die Presse oder diverse Einzelpersonen behaupten. Allerdings sind wir auch gerne zum Dialog mit euch oder anderen bereit, falls wir uns an der einen oder anderen Stelle missverständlich ausgedrückt haben sollten.
    Uns geht es vor allem um Frieden!
    Darum sind wir uns auch sicher, dass ihr keinerlei Grund zum Eingreifen seht, wenn ihr uns erlebt.

    Jetzt ist es allerdings so, dass die NPD und andere rechte Parteien verstärkt zur Teilnahme an den Mahnwachen aufrufen. Diese Entwicklung sehen wir mit Besorgnis, da auch wir keine schleichende Unterwanderung wollen. Darum wenden wir uns nun an euch!
    Es hat sich in Essen gezeigt, dass es durchaus möglich ist, eine offizielle Parallelveranstaltung zu machen, ohne dass (unschuldige in das Kreuzfeuer diverser politischer Lager geraten) oder ( es zu Problemen führt.)
    Wir glauben, dass solche Parallelveranstaltungen der richtige Weg sein könnte, um sicherstellen, dass es innerhalb der neuen Friedensbewegung keine Entwicklung nach rechts gibt.

    Solche friedlichen Veranstaltungen würden wir ausdrücklich begrüßen.
    Auch wir wollen keinen schleichenden, oder funktionalen Faschismus in der Friedensbewegung! Das ist ein Ziel, dass wir gemeinsam haben. Darum sollten wir gemeinsam darauf achten, dass wir dieses Ziel erreichen.

    Mit solidarischen Grüßen

    die Montagsmahnwachen für den Frieden

    http://aufruf-zum-friedlichen-widerstand.de/offener-brief/index.html

    Die oft von zionistischen Pro-US-Neocon Kriegstreibern (Stichwort Anti-Ds) dominierte deutsche Antifa steht damit vor einem Problem:

    – Macht sie „Parallelkundgebungen“ für Frieden, macht sie, was die Organisatoren der Anti-Fed-Montagsmahnwachen wollen und stärkt die Proteste für den Frieden dadurch insgesamt, worüber sich die US-Zionisten, die Krieg wollen, und deren Lakaien sie sind, sich ärgern dürften.
    – Macht die Antifa nichts, können die Organisatoren der Anti-Fed-Montagsmahnwachen zukünftig immer sagen, die deutsche Antifa engagiert sich nicht für Frieden, nicht mal dann, wenn in Kiew von USA/EU unterstützte Faschisten die Macht übernommen haben, und damit einen Proxy-Krieg gegen Russland gestartet haben.
    – Stört die Antifa die Anti-Fed-Montagsmahnwachen, anstatt Parallelveranstaltungen zu machen, dann ist die Antifa als Friedensgegner und Ansammlung von Faschisten, die die Meinungsfreiheit anderer nicht dulden, entlarvt.

    1. Wirklich interessanter Beitrag. Noch interessanter ist möglicherweise, dass der berüchtigte Artikel von Herr Hallaschka „verschwunden” zu sein scheint. Vielleicht schaut mal jemand. Vielen Dank für Eure Beiträge.

      1. cw

        Danke für die Info. Sehr interessant, dass der Artikel von „Andreas Hallaschka“ im Freitag entfernt wurde. Umso interessanter, als dass Jutta Ditfurth auf ihrer Facebook-Seite mehrfach dafür geworben hat, und dabei auch geschrieben hat, dass der Freitags-Artikel von Andreas Hallaschka ist. Angesichts dessen, dass Jutta Ditfurth für Ganske schreibt, und Andreas Hallaschka Ganske-Manager ist, würde ich da erstmal davon ausgehen, dass der Freitags-Artikel wirklich von Ganske-Manager Andreas Hallaschka war, und nicht irgendjemand anders einfach den Namen missbraucht hat.

        Meine Vermutung: Andreas Hallaschka hat kalte Füße bekommen, dass er mit seinem dummen Freitags-Geschreibsel sich oder dem Ganske-Verlag einen Reputationsschaden zugefügt hat.

      2. @cw

        Möglicherweise war mein letzter Kommentar zu dem Hallaschka – Artikel einfach zu böse.

        Ich habe gestern morgen folgendes im Kommentarbereich des Artikels geschrieben:

        Breaking news :

        „Jutta Ditfurth, jetzt noch lustiger.

        Nachdem J. Ditfurth, grob geschätzt 295 ALU-Hut-Collagen(die meisten von ihr selber entworfen) auf ihrer facebook -Seite veröffentlicht hat, gibt es seit neuestem
        auch Ufo Bilder auf ihrer Seite.

        Bitte merken: Jutta Ditfurth jetzt noch lustiger!
        Jutta Ditfurth jetzt auch mit UFO-Bildchen!!!“

        Als ich dann abends mal wieder reingeschaut habe, war der Artikel nicht mehr aufzufinden.

        (Müssen wohl die kleinen grünen Männchen dagewesen sein und den Artikel mitgenommen haben, anders kann ich mir das nicht erklären😉

  10. Eine realistische Analyse zum mörderischen Militärangriff der US-gestützten Kiewer Nazi-Junta auf die zur VR Donetsk gehörende Stadt Slavyansk am Donnerstag Morgen kommt von Anna-News:

    http://anna-news.info/node/15420

    Für alle, die es immer noch nicht mitbekommen haben, sagt Alexei Pushkov nochmal, warum „der Westen“ so sauer auf Russland ist. Der „Westen“ ist sauer auf Russland, weil sein Versuch eines Regime Changes in der Ukraine, zum Anschluss der Ukraine an den Westen, von Russland unterbrochen wurde:

    http://en.ria.ru/russia/20140424/189345386/Russia-Disrupted-Wests-Plans-for-Regime-Change-in-Ukraine-.html

  11. Die Nacht zum Freitag verlief ruhig in Slavyansk. Befürchtungen, die US-geführte Kiewer Nazi-Junta könnte in dieser Nacht erneut einen Sturmangriff auf Slavyansk versuchen, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt:

    http://russian.rt.com/article/29276

    1. l

      Da sind gleich zwei Fehler drin.

      „Während die Russen Syrien hängen lassen…“

      Russland lässt Syrien nicht hängen.

      „wenn nur eine Seite sich ans Völkerrecht hält, da gewinnt der Skrupellosere….“

      Das stimmt auch das nur taktisch betrachtet. Taktisch betrachtet, bringen solche Verbrechen wie der Überfall von jenseits der Grenze, erstmal Vorteile, aber strategisch führen sie oft zum Gegenteil: zur Motivation und Geschlossenheit des Gegners.

      Das soll nicht heißen, dass ich mir nicht wünschen würde, dass Russland Syrien bessere Waffen zur Grenzsicherung liefert. Mal schauen, wie das weitergeht, wenn der P5+1-Iran-Deal unter Dach und Fach ist. Dann müsste es eigentlich mehr – und bessere – Waffen für Syrien zur Grenzverteidigung geben.

  12. „Klar kann ich das Einordnen. Russland ist erfreut darüber, dass in Deutschland von rechts eine Gegenbewegung gegen die transatlantische Mafia in Deutschland entsteht, die nicht nur bei traditionell antiimperialistischen Linken wirkt, sondern auch im rechten Flügel des gesellschaftlichen Spektrums, CDU, FDP und so, da wo die transatlanische Mafia der Kriegshetzer gegen Russland traditionell ihre stärkste Machtbasis in Deutschland hat.“

    Hallo parteibuch

    Russland freut sich also das sich in Deutschland wieder was rechtes zusammenbraut und unterstützt das auch noch?

    1. Andersherum wird ein Schuh daraus. Der rechte Flügel des gesellschaftlichen Spektrums in Deutschland wendet sich ein Stückchen weit von den USA ab und – im SInne einer ausgeglicheneren Position – hin zu Russland. Klar freut sich Russland über eine Entwicklung, wo der rechte Flügel Deutschlands, der seit Hundert Jahren beinahe permanent mit extremem Hass auf Russland aufgefallen ist, sich vom Hass gegen Russland löst, zumindest teilweise. Man kann sich da eine beliebige Ausgabe der Bild-Zeitung nehmen, oder eine beliebige Rede vom rechten Flügel der CDU über Jahrzehnte hinweg durchsuchen, da war immer sehr viel irrationaler Hass gegen Moskau. Jetzt entwickelt sich da offenbar ein „rechter“ oder „nationaler“ Flügel, wo das nicht mehr so ist. Die US-hörige FDP wurde auf diese Weise schon aus dem Bundestag gekegelt.

    1. Alberich

      Auch der vorab geschriebene Redenentwurf für Georg 6 ändert nichts an der deutschen Kriegssschuld. Der Entwurf der Rede zeigt nur, dass Britannien bezüglich des deutschen Überfalls auf Polen nicht überrascht war, sondern mit dem deutschen Überfall auf Polen gerechnet hat. Das ändert nichts daran, dass deutsche Truppen Polen, das bekanntermaßen mit Britannien im Bündnis stand, überfallen haben, und Deutschland damit schuldig ist am Krieg.

  13. Da ich hier im Post namentlich erwähnt werde

    „Ein mit den “Anti-FED-Friedensdemos” sympatisierender Kommentator Isis-Neptunia beim Freitag hat’s gemerkt, die von “Andreas Hallaschka” angewendete Propaganda-Technik erkannt und prompt eine passende Reaktion gezeigt …“

    würde ich gerne noch etwas ergänzen:

    Stil und Vokabular dieses ‚False-flag-Trupps‘ ist immer gleich. Kennt man einen, kennt man alle. Hallaschka ist nicht der einzige, der dort zur Zeit in geheimer Mission unterwegs ist bzw. war. Leider wurde ich nach zwei weiteren Kommentaren beim Freitag ohne vorherige Verwarnung oder Vorankündigung gesperrt und meine Beiträge gelöscht, was kein Einzelfall ist und sicher nicht an einem Verstoss gegen die sogenannte Netiquette liegt.

    Die derzeitig geführten Schlammschlachten, die an Verschubladung und Intoleranz kaum noch zu überbieten sind, werden meines Erachtens vor allem den Linken schaden.

    1. Isis-Neptunia

      „Die derzeitig geführten Schlammschlachten, die an Verschubladung und Intoleranz kaum noch zu überbieten sind, werden meines Erachtens vor allem den Linken schaden.“

      Ja, das halte ich nicht für unrealistisch. Ein großer Teil der Bevölkerung hat die Nase voll davon, im strategischen US-Interesse Aggressionen zu begehen und Kriege zu führen, voll von Kriegspropaganda, Medienmanipulation und medialer Gleichschaltung, voll von israelischer Arroganz und Gewalt, voll von NSA-Totalüberwachung und voll davon, dass deutsche Politiker sich wie Schoßhündchen von USA und Israel verhalten. Und tatsächlich sind es eher konservative, oder nationalistische oder rechte, wie auch immer man das nennen will, Strukturen, die Front dagegen machen.

      Das US-Empire, die zionistischen Machtstrukturen und ihre Lakaien versuchen die Attacken der deutschen Konservativen zu kontern, indem sie ihre Agenten, die sie in linken Strukturen platziert haben, diese konservativen deutschen Strukturen attackieren lassen.

      Viele „Rechte“ und ein nennenswerter Teil der Bevölkerung projizieren die Attacken der in die linken Strukturen eingebetteten Agenten von USA und Israel deshalb auf die linken Strukturen insgesamt. Das stimmt zwar so nicht, aber angesichts dessen, dass viele linke Strukturen unfähig oder unwillig sind, imperialistische Agenten von USA und Israel aus ihren Reihen zu entfernen und stattdessen den Imperialisten bei ihren Attacken auf die US-/israelkritische Rechte nicht selten zur Hand gehen, wird das dann vermutlich aus Sicht der Bevölkerung an allen Linken insgesamt hängenbleiben.

  14. Was ist denn mit nrhz.de los? In einem der aktuellen Artikel war von einer Gerichtsverhandlung die Rede. Hat das evtl. was damit zu tun? Gestern lief jedenfalls noch alles.

    Was meinen link oben betrifft: Ich wollte auf nichts Bestimmtes hinaus. Mich hat lediglich die Reaktion darauf interessiert. Würde aber auch zu sehr in´s off-topic abgleiten.

    Ansonsten auch von mir Lob und Anerkennung für diesen tollen, ausführlichen Artikel.

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