Neue krasse Zensur der Tagesschau zur Situation in der Ukraine

Die staatliche deutsche Märchenschau verkündete soeben ihre neueste Propaganda zum anstehenden Treffen der Weltmächte und der Ukraine in Genf.

Ein Parteibuch-Leser kommentierte den Tagesschau-Artikel wie folgt:

Referendum am 11. Mai

Das Referendum in der Region Donezk ist für den 11. Mai angesetzt.

Ich würde es für eine gute Idee halten, wenn die Führer der westlichen Wertegemeinschaft der ukrainischen Delegation erklären, dass es eine gute Idee ist, den Wahlkampf vor dem Referendum mit Handlungen zu führen, die die Bevölkerung der Region begrüßt.

Daran, dass ein Anti-Terror-Einsatz der ukrainischen Armee das ist, was sich die Bewohner der Region wünschen, habe ich Zweifel. Warum?

Selbst im obigen Bericht der Tagesschau heißt es, elf Schützenpanzer der ukrainischen Armee seien von friedlichen Dorfbewohnern der Region umringt worden. So wie ich das verstanden habe, waren die Dorfbewohner sehr aktiv, nur eben nicht für, sondern gegen den von Kiew angeordneten Anti-Terror-Einsatz.

Angesichts dessen scheint mir ein Anti-Terror-Einsatz für die Machthaber in Kiew die falsche Strategie zu sein, um die Sympathien der Bevölkerung zu gewinnen. Besser wäre es wohl, wenn Kiew Forderungen der Protestler erfüllen würde.

Für die Zensoren des NATO-Empires in der Tagessschau war dieser Kommentar so schlimm, dass sie ihn nicht freigeschaltet, sondern unterdrückt haben. Die redaktion des Parteibuchs meint, das Unterdrücken dieser harmlosen Meinungsäußerung sagt viel über den erbärmlichen Zustand der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ aus.

11 Gedanken zu “Neue krasse Zensur der Tagesschau zur Situation in der Ukraine

  1. Es ist doch schön das das unter medialer Grundversorgung läuft und zwangskostenpflichtig ist (GEZ). Langsam nähern wir uns im Westen den Zuständen an die wir dem Osten vorhalten, also abwarten wie lange es dauert bis man für den falschen Kommentar in einem Forum abgeholt und Verhört wird. Ich bin mir relativ sicher das bereits jetzt Akten zu Kommentaren in den Politforen der zeitungen angelegt werden und vom Mainstream abweichende Poster gesammelt werden, man weiß ja nie ob man das noch mal gebrauchen kann wenn sich die Zeiten ändern…siehe Zustände wie in Spanien und Griechenland.
    Nur was soll man machen? Auf sein demokratisches Recht der freien Meinungsaüßerung verzichten und lieber kuschen und sich ängslich in der Masse der Lämmer verstecken? Oder eben weiter gegen den Strom schwimmen wenn einem über die Leitmedien offensichtliche Propaganda (wobei Propaganda eben oft einem Krieg vorausgeht) serviert wird.
    Ich denke letzteres ist nötig damit die Regierenden nicht in ihrer Kriegstreiberei bestärkt werden, was nämlich genau dann der Fall ist wenn solcher Propaganda nicht mehr widersprochen wird und nur noch die jubelnden Massen alles schlucken.
    Allerdings kann man bei der Berichterstattung zu Lybien, Syrien und jetzt der Ukraine fühlen wie es sich angefühlt hat im dritten Reich nachdem die Presse gleichgeschaltet war und alle im Gleichschritt Richtung großer Krieg gelaufen sind. Ich konnte mir früher nicht vorstellen wie das ist zu sehen das die Presse offentsichlich lügt und die Massen das schlucken, am Ende heißt es dann „wir haben doch von alledem nichts gewusst“ und „davon hat doch keiner Berichtet“.
    Und der Natoaufmarsch im Osten kann sehr schnell zu einem solchen krieg führen, und sei es nur das einer der beteiligten Soldaten einer der Nationen Gott spielt und auf den Gegner feuert und so den letzten Krieg auslöst.

  2. „Die Lügen haben immer kürzere Beine. Zwei Monate nach dem Regimewechsel in Kiew veröffentlicht die polnische Presse Enthüllungen über die Beteiligung der Regierung von Donald Tusk an der Vorbereitung des Putsches. Diese neuen Nachrichten widersprechen der westlichen Rede und zeigen, dass die aktuelle vorläufige Regierung von Olexander Turtschinow von der NATO in Verletzung des Völkerrechts aufgezwungen wurde.

    Die polnische Linke Wochenzeitung Nie (Nein) hat ein aufsehenerregendes Zeugnis über die Ausbildung der gewalttätigsten Aktivisten des Euro-Maidan veröffentlicht.“

    http://www.voltairenet.org/article183335.html

  3. Danke, Alberich, für den Link.
    Den Text sollte man mal der alten Friedensbewegung von Koop sowieso über Lebenshaus schwäbische Alb bis Konstatin Wecker um die Ohren hauen, damit die mal wach werden.

    1. Keine Ursache. Im Grunde ist dies nur die Bestätigung für das, was Putin in seiner Rede zum Beitritt der Krim bereits angesprochen hat (erster Satz):

      „Jetzt wurde eine vorab ausgebildete, gut ausgerüstete Armee aus bewaffneten Radikalen in das Szenario eingebracht.
      Wir verstehen sehr gut, was hier abläuft, wir wissen, dass diese Aktionen sowohl gegen die Ukraine, als auch gegen Russland gerichtet waren, ebenso auch gegen eine Integration im eurasischen Raum. Und das während einer Zeit, in der Russland aufrichtig um Dialog mit unseren Kollegen im Westen bemüht war. Wir schlagen ständig Kooperation in Schlüsselfragen vor, wir wollen das gegenseitige Vertrauen fördern, wir wünschen, dass unsere Beziehungen auf Augenhöhe stattfinden, dass sie offen und ehrlich seien. Aber wir sehen keinerlei Entgegenkommen.“

      Vgl. http://www.voltairenet.org/article182072.html
      Fotografie-Reportage/2006, über eine von einer ukrainischen Gruppe gefolgte Ausbildung in Techniken der subversiven Aktion, in einem NATO–Ausbildungszentrum in Estland: http://varjag-2007.livejournal.com/5599918.html

  4. Zur Abwechselung berichtet die Tagesschau auch mal über die wirklichen taten der „Aktivisten“:
    “ Die Fanatiker folterten ihre Geiseln, selbst wenn Lösegeld gezahlt werde. „Frauen sind für sie wie eine Beute. Sie behandeln Andersgläubige wie Tiere und zwar gleichgültig, welcher Minderheit sie angehören. Wer sich nicht unterwirft, wird umgebracht.““

    http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-christen-ostern100.html

  5. 21 seitiger Bericht an den US Kongreß, das die NATO Schuld hat, an der Ukraine Krise! Damit ist dann Alles über die Lügen der EU, US und Deutschen Politiker gesagt.

    NATO: Response to the Crisis in Ukraine and Security Concerns in Central and Eastern Europe, April 16, 2014

    http://www.fas.org/sgp/crs/row/R43478.pdf

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